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Klartext / 22.01.2020

Damit die Energiewende gelingt: Smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose

Don’t panic. Innovate „I want you to panic.“ Einfache fünf Worte. Gesagt von einer jungen Schwedin. Vor genau einem Jahr. Wir kennen sie alle. Denn sie sind Taufspruch geworden für eine weltweite Klimabewegung. Und zugleich so etwas wie ihr Schlachtruf. Fünf Worte, die aufgerüttelt, aufgeregt und aufgeweckt haben. Die viel verändert haben und noch mehr verändern werden. Und das ist gut so. Denn mal ehrlich: Wir alle brauchten einen Wake-up Call. Jetzt, wo alle wach sind, kann unser Auftrag für dieses Land und seine Zukunft aber wohl kaum Panik heißen. Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber. Angst ist der Treibsand jeder Planung. Auf Angst baut man keine Zukunft, keinen Fortschritt und auch keinen Wohlstand. Zukunft, Fortschritt und Wohlstand baut man auf Mut und Innovationen. Und auch das Klima rettet man nur mit Innovationen. Es sei denn, wir wollen in Zukunft nur noch im Dunkeln frieren. [quote id="383"] Die Infrastruktur-Allianz für die Energiewende Ich glaube fest daran: Die Energiewende schaffen wir nur mit Innovationen. Und die Mutter der Innovationen hieß schon immer: Infrastruktur. Kein Auto ohne Straße, kein Schiff ohne Fluss, kein Zug ohne Schienen. Ohne die Energie-Unternehmen hätte es Zuses Computer nie gegeben, hätte Steve Jobs nie in einer Garage getüftelt. Ohne unsere Datennetze hätten wir Büro, Briefkasten und Landkarte heute nicht in der Hosentasche. Ein Silicon Valley mit seinen tausenden von Erfindungen hätte es nie gegeben. Genauso wenig wie ein digitales, vernetztes Europa. Das uns allen einen Fortschritt beschert hat, wie wir ihn mit einer Geschwindigkeit wohl seit Anbeginn der Menschheit nicht gesehen haben. Ein Grund stolz zu sein für alle, die wir Infrastruktur bauen und betreiben. Aber bestimmt keiner innezuhalten. Denn die Herausforderungen sind größer als je zuvor. Wenn wir das Klima unseres Planeten retten wollen, müssen wir uns bewegen. Und das am besten auf uns zu. Ich bin überzeugt: Nur, wenn wir unsere Infrastrukturen vereinen, Strom und Daten verheiraten, kann Zukunft gelingen. Wir brauchen eine Infrastruktur-Allianz für die Energiewende. Eine Allianz für smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose. In der der Strom die Daten bewegt. Und Daten den Strom smart machen. Mit 5G. [quote id="384"] Red goes Green: Ein grünes Netz bis 2022 Denn 5G ist supersicher. 5G ist superschnell. Und 5G ist supergroß. Wir bei Vodafone sind 5G Pionier. Und keiner kennt 5G in Deutschland besser als wir. Wir waren die ersten die 5G ins Land gebracht haben. Die erste 5G-Fabrik, das erste 5G-Fußballstadion. Das erste 5G-Luftschiff. Made by Vodafone. Eine schlechte Nachricht für alle Stromverkäufer vorab: Per übertragenem Gigabyte spart 5G sogar Strom. Und das gewaltig. Bis zu 80% gegenüber 3G. 5G spart damit im Verhältnis mehr Energie ein als der Umstieg von der Glühbirne zur Energiesparlampe. Die gute Nachricht für Stromverkäufer: 5G ist die Basis für ein voll vernetztes Deutschland. Das wiederum mehr Strom benötigen wird. Aber das am Ende deutlich CO2-neutraler daherkommt als bisher. Denn für jede Tonne CO2, die wir bislang für den Betrieb unserer Netze verbrauchen, helfen wir anderen durch Digitalisierung bis zu 3 Tonnen einzusparen. Bis 2022 will ich unseren CO2-Anteil aus dieser Gleichung herausnehmen. Ab dann soll es bei Vodafone nur noch grüne Netze geben. Da sind wir bei der nächsten guten Nachricht für Stromanbieter: Wir wollen erneuerbare Energien. Aber gerade die sind – geben wir’s zu – noch unsere größte Herausforderung. Zehntausende neue Wind- und Solaranlagen vernetzen? Mit 5G Grob überschlagen: Wenn wir die Stromerzeugung in Deutschland komplett auf grünen Strom umstellen würden, bräuchten wir über 20.000 zusätzliche Windräder im Land. Und tausende zusätzlicher Solaranlagen. Nicht nur in großen Parks, sondern auch als Micro-Produzenten auf unzähligen deutschen Dächern. Da kommen Volumina und Lastspitzen ins Netz, von denen heutzutage wohl jeder Netzüberwacher Alpträume bekommt. Allein 2018 gab es laut Bundesnetzagentur in Deutschland über 160.000 Netzunterbrechungen. Im Sommer 2019 stand dieses Land mehrfach kurz vor einem Blackout. Mit zehntausenden neuer Stromerzeuger wird das Risiko zunehmen. Genau hier kann 5G helfen. Zum einen mit seiner schieren Größe. Denn in 5G können wir 50mal mehr Dinge vernetzen als mit 4G. Und damit an wirklich jeden Produzenten einen Sensor hängen, der für Energie-Unternehmen Analysen und Reaktionen möglich macht. In Echtzeit. Denn 5G ist so schnell wie das menschliche Nervensystem. Hinzu kommt: Wir können mit 5G die Stromproduktion deutlich sicherer machen. 5G ist gegenüber 4G nicht nur fast nicht hackbar, dass schon Geheimdiensten der Magen grummelt. Als Unternehmen kann ich im 5G-Netz jeder Windkraftanlage, jeder Solarstation auch ein dediziertes Stück Netz, ein Slice, lokal reservieren. Und mich damit vor Interferenzen anderer absichern. eMobilität: Fliegt Deutschland die Sicherung raus? Nicht mit 5G Erinnern wir uns noch an die über 20.000 Windräder, die auf uns zukommen? Don’t panic, da kommt noch mehr. Denn das E-Auto ist bekanntlich in aller Munde. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn künftig nur noch E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren? Wenn die 47 Millionen Fahrzeuge abends um 18 Uhr alle gemeinsam tanken, bräuchten wir mehr als das 40fache der heutigen Ladeleistung. Ja, das wird nicht schon morgen sein. Und nein, sie tanken dann auch nicht alle um 18 Uhr. Aber sicher ist: Da kommt was auf uns zu. Etwas ziemlich Großes. Und etwas, das wir nur gemeinsam schaffen. Ansonsten fliegt Deutschland die Sicherung raus. Wir können das schaffen, indem Autobauer, Energie und Telko-Unternehmen zusammenarbeiten. Mit Energieversorgern vernetzen wir gemeinsam bereits eine fünfstellige Anzahl von Ladestationen, liefern Konnektivität im Grid unter anderem auch für die Steuerung von Windkraftanlagen über unsere IoT-Plattform. Das ist ein guter erster Schritt, aber er wird nicht reichen. Kein Blindflug im Netz. Mit 5G & unserem Maschinenetz Wenn ich mit Energie-Managern rede, heißt es oft, ein großes Problem sei der Bau der großen Trassen. Sie scheitern oft am Widerstand der Bürger. Alle wollen Strom, aber keiner will die Leitung vor der Tür. Ich kenne das mit unseren Mobilfunk-Stationen. Alle wollen Netz, aber keiner will die Station auf dem Dach. Da sind wir alle wohl zuweilen hilflos. Wo wir uns aber helfen können, ist bei Wartung und Reparatur der bestehenden Netze. Ich habe mir sagen lassen, dass Energieversorger die Leitungen Meter für Meter mit Helikoptern abfliegen und von Technikern auf Auffälligkeiten prüfen lassen. Eine mit Sensoren bestückte Drohne kann das in Zukunft schneller, sicherer – und vor allem günstiger. Auch bei technischen Standorten wie Umspannungswerken kann ein Drohnen-Überflug für Klarheit sorgen. Das reduziert die Einsatzfahrten und damit Zeit und Geld. Wenn dann doch ein Einsatz vor Ort notwendig ist, kann eine Augmented Reality-Brille den Techniker bei den richtigen Handgriffen unterstützen. Mehr Klarheit wäre auch in den Verteil-Netzen hilfreich. Oder wer weiß, wie viel Strom genau an den 3,3 Mio. Kabelnetz-Verteilern und 600.000 Ortsnetzstationen durchfließt und wie der technische Zustand dieser wichtigen Stromnetz-Elemente aktuell anliegt? Da sind wir in großen Teilen im Blindflug unterwegs. Dabei wäre gerade hier doch viel mehr Möglichkeit, im Kleinen Großes zu bewirken. Und den Strom endlich smart in allen Teilen des Netzes zu verteilen. Auch hier sollten wir reden. Denn auch hier kann 5G helfen. Genau wie unsere Narrowband IoT-Lösung, unser Maschinennetz, mit dem wir sogar in tiefste Keller kommen. Wir brauchen ein smartes Netz, vom Windrad bis zur Steckdose. Wir brauchen ein IoT-Ökosystem aus Sensoren, Gateways, Plattformen und Cloud-Lösungen. Warum haben wir gerade jetzt eine einmalige Chance? Weil rund 200.000 Kilometer dieser Stromnetze in den nächsten zehn Jahren neu- oder umgebaut werden. Und wenn wir sie schon anfassen, dann sollten wir Energie-Unternehmen auch zukunftsfähig machen – gemeinsam. Zukunft geht am besten gemeinsam Gemeinsam müssen wir alle darüber nachdenken, wie wir jedes Auto und jede Ladestation vernetzen. Genau wie jede Wind-, jede Solaranlage und jedes Netzteil. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir mit Maschinennetzen, 5G, Big Data und KI intelligente Verbraucher schaffen. Damit die Menschen in Zukunft eben nicht statt im Stau stundenlang an der öffentlichen E-Tanke anstehen. Damit E-Mobilität nicht zum Blackout für alle wird. Damit die Erneuerbaren eine echte Zukunft haben und nicht nur Wunschtraum bleiben. Ich freue mich, das mit Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen gemeinsam zu tun. Let’s not panic. Let’s innovate!

News / 08.01.2020

Pünktlich zur CES: So digital wird 2020

Vodafone wirft pünktlich zur CES in Las Vegas einen Blick in die Glaskugel. Das sind die wichtigsten Digital-Trends für das Jahr 2020. Im Vorjahr hat der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet, den Gigabit-Ausbau im Kabel schneller als alle Wettbewerber vorangetrieben und den Zusammenschluss mit Unitymedia geschafft. Im neuen Jahr geht es mit Hochgeschwindigkeit und vielen neuen Digital-Trends weiter. 2020 wird das Jahr für 5G. In der Industrie und für Privatkunden. Die neue Mobilfunk-Technologie wird Menschen und Maschinen in Echtzeit vernetzen. Im Vorjahr hat Vodafone bereits die ersten 5G-Anwendungen nach Deutschland gebracht. Von ferngesteuerten Zügen bis zum ersten 5G-Bundesligastadion in Wolfsburg. Im neuen Jahr werden zahlreiche Industrie-Anwendungen und viele neue 5G-Smartphones folgen. Vernetztes Zuhause: Von Alexa bis zum intelligenten Türschloss Immer mehr Dinge sind vernetzt – intelligente Motorsägen, Rasenmäher und Waschmaschinen erleichtern uns den Alltag. Prognosen sagen, dass es 2022 in jedem Haushalt rund 55 vernetzte Gegenstände geben wird – von der Bluetooth Musikbox über Alexa bis zum intelligenten Türschloss ‚Smart Door’, das Vodafone 2019 erstmals gestartet hat. Smart Door ist eine flexible und digitale Zugangsmanagement-Lösung, bei der das Smartphone zum Haustürschlüssel wird. Ob Paketbote, Pflegekräfte, Servicetechniker oder Mitarbeiter – jeder hat einen individuellen Schlüssel mit angepassten Zutrittsrechten. Das erhöht die Sicherheit. Und das macht den Arbeitsalltag für Paketboten und Servicetechniker einfacher. Vernetzte Autos: Vom digitalen Diebstahlschutz bis zum Rettungsgassen-Assistenten Autos tauschen immer häufiger Informationen per Mobilfunk aus. Schon heute vernetzt Vodafone weltweit 18 Millionen Autos. Oftmals sind die Fahrzeuge ausgestattet mit einem digitalen Diebstahlschutz. Immer häufiger sind Autos auch untereinander vernetzt und kommunizieren miteinander. Dass 'Car-to-Car-Communication' Leben retten kann, zeigt die Kooperation von Vodafone und Ford. Gemeinsam haben die Partner einen digitalen Rettungsgassen-Assistenten entwickelt und testen ihn im echten Straßenverkehr. Autos werden hierbei frühzeitig von einem sich nähernden Krankenwagen gewarnt und angeleitet die Rettungsgasse richtig zu bilden. Damit die Kommunikation zwischen den Autos in Echtzeit funktioniert, nutzen die Kooperationspartner die Mobilfunk-Technologie V2X (Vehicle to everything). Autos tauschen Daten hierbei direkt und ohne Umweg über das herkömmliche Mobilfunknetz miteinander aus. Vernetzte Parkplätze: Vom Parkhaus bis in die Innenstadt Dabei sind nicht nur Autos untereinander vernetzt, sondern auch mit der Infrastruktur. Über Mobilfunk können Autos mit Ampeln, Fußgängern oder dem Parkplatz kommunizieren. Autofahrer werden von intelligenten Parksensoren, die Vodafone entwickelt hat, auf schnellstem Weg zum freien Parkplatz im überfüllten Parkhaus oder in der Innenstadt geleitet. Was vor ein paar Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist bei Vodafone bereits Alltag: Smart Parking. Die intelligente Parkplatz-Navigation hilft Autofahrern bei der Parkplatzsuche Nerven zu sparen und schont die Umwelt weil wir deutlich weniger Runden mit dem Auto drehen müssen, bis wir die letzte freie Parklücke gefunden haben. Vernetzte Industriehallen: Von smarten Produkten über Campus-Netze bis zur vernetzten Logistikkette Immer mehr Unternehmen setzen auf vernetzte Produkte und Maschinen im Arbeitsalltag. Daraus folgt eine immer höhere Nachfrage nach einem breiteren Leistungsspektrum – vor allem im Mittelstand. Um Kunden noch besser und aus einer Hand zu unterstützen, hat sich Vodafone 2019 mit dem IoT-Spezialisten grandcentrix zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen die Digitalisierungs-Experten IoT-Services entwickeln, die Produkte und Geschäftsprozesse von Kunden vernetzen und optimieren. Um Sensoren und Maschinen noch energiesparender und kostengünstiger zu vernetzen, hat Vodafone als erster Telekommunikationskonzern in Deutschland das Maschinennetz Narrowband IoT nahezu flächendeckend in Deutschland ausgerollt. Das Maschinennetz funkt bereits auf 96 Prozent der Fläche in Deutschland. Es ist optimiert um Sensoren und Geräte mit kleinen Datenmengen zu vernetzen. Mit NB-IoT basierten Sensoren können z.B. Logistik-Konzerne unter anderem Behälter, Boxen oder Paletten überwachen und so vor dem Diebstahl schützen. Ebenso lassen sich damit landwirtschaftliche Geräte oder das Equipment auf Flughäfen überwachen. Vernetzte Haushalte: Gigabit-Ausbau schreitet voran 2020 treibt Vodafone den Gigabit-Ausbau in Deutschland mit großen Schritten voran. Mit dem modernen Kabel-Glasfasernetz erreicht Vodafone zusammen mit Unitymedia bereits 11,3 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeiten – mehr Gigabit-Haushalte als die Summe aller Wettbewerber zusammen. Das Hochgeschwindigkeitsnetz wird auch dieses Jahr weiter ausgebaut, um bis 2022 etwa 25 Millionen Haushalten – und damit zwei Drittel der Deutschen – das Gigabit über Kabel ermöglichen zu können. Vernetzte Gemeinden: Glasfaser für Haushalte und Gewerbegebiete Zudem schreitet der Glasfaser Ausbau in Deutschland für 1 Millionen Haushalte in subventionierten Projekten voran. Bis Ende des Jahres wird Vodafone in acht Gemeinden knapp 6.000 Kunden angeschlossen haben. Zudem vermarktet Vodafone 2020 in 37 weiteren Gemeinden Glasfaser-Anschlüsse. Mit GigaGewerbe plant der Düsseldorfer Konzern bis Ende des Jahres mehr als 1.500 Gewerbeparks mit rund 96.000 Unternehmen in die Vorvermarktung mit aufzunehmen. Darüber hinaus wird in 600 Gewerbeparks mit rund 35.000 Unternehmen Glasfaser ausgebaut und fast 350 Gewerbeparks mit über 21.000 Unternehmen werden fertiggestellt sein. Heute schon wählen mehr als 80% der Kunden das Gigabit-Produkt in den Glasfaser-Ausbaugebieten. Vernetzung im Alltag: Faltbare Smartphones, TV und Gaming Und wie entwickelt sich unser Alltagsbegleiter das Smartphone 2020? Es wird immer mehr zur 'Profikamera', gleichzeitig verbessert sich das Display beispielsweise durch eine höhere Anzahl an Frames per Second für Video- & Gaming-Qualität. Faltbare Displays kommen zur Marktreife und ermöglichen neue, innovative Formfaktoren. Die eSIM verbreitet sich zunehmend in Smartphones als DualSIM-Funktion und ermöglicht neue Anwendungsfelder gerade im Smartwatch-Bereich.  Steigende Nachfrage gibt es seitens umweltbewusster Kunden nach Alternativen beim Smartphone-Kauf wie dem Fairphone und dem Tauschrausch: Vodafones Angebot alte Smartphones in Zahlung zu geben und damit einer weiteren Verwendung oder einem Recycling zur Verfügung zu stellen. 5G wird immer häufiger Standard in neuen Flagship-Smartphones, aber auch zu deutlich günstigeren Preisen in ersten Mittelklasse-Handys verfügbar werden. Daraus ergeben sich mittel- bis langfristig neue und verbesserte Services rund um Gaming und Content, neben Streaming auch Erweiterung um Augmented- und Mixed Reality. Streaming ist und bleibt das bestimmende Thema im TV- & Entertainment-Markt und wird auch in 2020 an Wichtigkeit gewinnen. Dies zeigt sich am wachsenden Anteil der mit dem Internet verbundenen TV-Geräte. Insgesamt haben über die Hälfte der deutschen Haushalte (51,3%) ihr TV-Gerät in Form von Smart TVs, Streaming-Sticks oder Boxen mit dem Internet verbunden. Dieser Anteil wird weiter steigen, sodass auch der TV-Konsum übers Internet weiter an Relevanz gewinnen wird. Schon heute schauen 52,2% der deutschen Haushalte mindestens einmal im Monat TV-Inhalte als Stream – 42,6% sogar bereits einmal die Woche. Die zunehmende Digitalisierung des TV-Erlebnisses sowie das Aufkommen weiterer Streaming-Dienste, wird das kommende Jahr prägen. Flexible Nutzung von Video an jedem Ort, auf jedem Endgerät sowie intelligente, Anbieter-übergreifende Empfehlungen zu Inhalten über alle Partner hinweg sind daher von großer Bedeutung. Diese Aggregation der Inhalte und deren intelligente Verknüpfung basierend auf Kundennutzung hin zu relevanten Video-Empfehlungen wird einen entscheidenden Vorteil in 2020 und darüber hinaus darstellen. Hierbei ist Vodafone mit seiner starken digitalen Infrastruktur, umfassenden Partnerschaften mit TV-Sendern als auch Video Streaming-Anbietern sowie mit seiner innovativen Plattform 'Vodafone GigaTV' bestmöglich aufgestellt. Und auch im Gaming zeigt sich: Gezockt wird online. Mehr als 30 Millionen Deutsche spielen regelmäßig Games. Ein großer Teil davon im Internet – Tendenz steigend. Gerade für Online Gaming ist 5G äußerst relevant. Grafikintensive Online-Spiele erfordern hohe Bandbreiten, damit sie ruckelfrei laufen. Und auch im Multiplayer-Bereich, wenn mehrere Spieler online an verschiedenen Orten gegeneinander antreten, entscheidet eine Datenübertragung in Echtzeit über Win oder Lose. Mit der neuen Technologie Mobile Edge Computing werden Daten immer näher an der echten Anwendung verarbeitet. So kann Vodafone seinen Kunden künftig auch im Gaming-Bereich per Mobilfunk geringe Latenzzeiten ermöglichen. Gleichzeitig wird immer mehr unterwegs auf Smartphone oder Tablet gespielt. Das zerrt ganz schön am Datenvolumen. Mit dem Vodafone Gaming Pass, der Datenflatrate für ausgewählte Smartphone-Spiele, können Kunden jetzt schon unterwegs unbegrenzt spielen. Cloud und Mobile Gaming liegen also voll im Trend. Mit seinem Kooperationspartner Hatch, einem mobilen Streaming-Dienst für Games, vereint Vodafone beide Entwicklungen: Die Plattform bietet über 100 Spiele, die man nicht mehr einzeln herunterladen muss. Und das Beste: Hatch ist für Games im 5G-Netz optimiert. [video poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/08/Vodafone-und-Hatch-starten-ersten-Spieledienst-für-5G.jpg" width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/08/5G-Gaming.mp4"][/video]

News / 30.12.2019

Deutschlands Datenhunger wächst: Nie wurde mehr gesurft als 2019

Deutschland hat einen neuen Datenrekord: 2019 haben wir mehr gesurft und gestreamt als jemals zuvor. Pünktlich zum Jahreswechsel verkündet Vodafone nie dagewesene Spitzenwerte: Im Mobilfunk rauschten in den vergangenen 12 Monaten mehr als 770 Millionen Gigabyte Daten durch das Vodafone-Netz. Das sind fast 40 Prozent mehr Daten als im Vorjahr. Herunter gebrochen bedeutet das: Jeden Tag haben wir in Deutschland dank Streaming, Surfen und Messenger mit dem Handy etwa 2,2 Millionen Gigabyte Daten auf die Reise durch das Mobilfunk-Netz geschickt. Zum Vergleich: Für das Streamen einer Netflix-Serie brauchen wir pro Folge etwa ein Gigabyte Daten. Mit dem Datenvolumen, das 2019 an einem durchschnittlichen Tag durch das Mobilfunknetz von Vodafone gerauscht ist, könnten wir mit einem Smartphone umgerechnet fast 90.000 Jahre am Stück Netflix-Serien schauen. In Nordrhein-Westfalen wurde am meisten gesurft Die meisten Daten gingen 2019 in Nordrhein-Westfalen durch die Mobilfunk-Netze. Allein hier schickten Vodafone Kunden 134 Millionen Gigabyte Daten auf die Mobilfunk-Reise durch Deutschland. Zum Vergleich: In Hamburg waren es 20 Millionen Gigabyte Daten, in Thüringen 24 Millionen Gigabyte und in Berlin 35 Millionen Gigabyte. Die große Herausforderung für die Mobilfunk-Netze: Den stetig steigenden Datenmassen gerecht werden – ohne Ruckeln und in höchstmöglicher Qualität. Vodafone hat dafür in diesem Jahr das Mobilfunk-Netz ausgebaut und mehr als 7.400 LTE-Bauprojekte umgesetzt. In der Stadt und auf dem Land. Auf diese Weise hat Vodafone die verfügbaren Netzkapazitäten erhöht und LTE-Funklöcher auf einer Gesamtfläche von fast 35.000 Quadratkilometern geschlossen. Das ist eine Gesamtfläche größer als Nordrhein-Westfalen. So können noch mehr Nutzer zeitgleich im schnellen LTE-Netz surfen. Vodafone erwartet Rekordnacht im Mobilfunknetz  Rekordtag im Mobilfunknetz von Vodafone war der 11. Dezember 2019 – ein ganz normaler Werktag an einem Mittwoch. Die Datennutzung stieg an diesem Tag auf über 2,8 Millionen Gigabyte an. Höchstwahrscheinlich stellt Deutschland aber schon in dieser Woche einen neuen Datenrekord auf. Die Erfahrungen zeigen: An Silvester erwartet das Mobilfunknetz ein echtes Daten-Feuerwerk. Zwischen 20 und 3 Uhr sind die Deutschen in der Neujahrsnacht bei WhatsApp, Instagram und Co. nicht zu bremsen: Im Vorjahr rauschten allein in diesen sieben Stunden mehr als 600 Millionen Megabyte Daten durchs Netz. Mit 5G trotz wachsender Datenmassen Energie sparen Um die wachsenden Datenmengen so intelligent und energieeffizient wie möglich zu übertragen, setzt Vodafone seit diesem Jahr auch auf 5G. Vodafone hat den neuen Mobilfunk-Standard im August als erster Netzbetreiber in Deutschland gestartet. Aktuell funken 150 5G-Antennen in mehr als 40 Städten und Gemeinden im Mobilfunknetz von Vodafone. Unter anderem hat der Digitalisierungskonzern erste 5G-Standorte in Düsseldorf, Duisburg, Köln, Berlin, Hamburg und Erfurt in Betrieb genommen. Kürzlich hat Vodafone in Deutschland die zweite Ausbaustufe für 5G gestartet. 5G hilft künftig Energie zu sparen: Eine 5G-Antenne braucht für die Übertragung von Daten drei Mal weniger Strom als eine LTE-Antenne und sogar 40 Mal weniger Strom als eine UMTS-Antenne (3G). Deutschlands erste 5G-Industriehalle in Aachen, das erste 5G-Bundesligastadion in Wolfsburg Gemeinsam mit der e.GO Mobile AG hat Vodafone in Aachen die erste 5G-Industriehalle in Deutschland gestartet. Zusammen mit Airbus hat der Digitalisierungskonzern in Aldenhoven ein Luftschiff per 5G aus der Ferne gesteuert. In Wolfsburg ging in diesem Jahr das erste 5G-Bundesliga-Stadion ans Netz. Vodafone und die DFL entwickeln eine 5G-Echtzeit-App, die für Fussball-Fans Emotionen aus dem Stadion mit Informationen aus der digitalen Welt vereint. 18 Millionen neue Gegenstände und Sensoren wanderten 2019 ins Netz Ein großer Treiber für die steigenden Datenmassen im Mobilfunk ist das Internet der Dinge. Weltweit vernetzt Vodafone bereits mehr als 94 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Allein in den vergangenen 12 Monaten wanderten rund 18 Millionen weitere Maschinen, Autos oder Sensoren ins Netz. Sie alle kommunizieren per Mobilfunk. Sie melden sich zu Wort, wenn sie gewartet werden müssen, schlagen Alarm, wenn sie gestohlen werden oder geben Auskunft über den aktuellen Standort. In diesem Jahr hat Vodafone in Deutschland sogar ein eigenes Netz speziell für das Internet der Dinge nahezu flächendeckend gestartet. Das Maschinennetz funkt bereits auf 96 Prozent der Fläche in Deutschland. [video width="1920" height="1200" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/12/VF_Data_Storytelling_191220_new_2.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/12/Daten-Telefonate-2019_Vodafone.jpg"][/video] 28 Milliarden Telefonate in einem Jahr Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich weiterhin auch Gespräche von Mensch zu Mensch. Fast 28 Milliarden Mal telefonierten Vodafone-Kunden 2019 im Mobilfunknetz. Addiert man alle Telefonate der Vodafone-Kunden in diesem Jahr, ergibt sich die stolze Anrufzeit von fast 150.000 Jahren. Noch größere Datenmengen im Festnetz Nicht nur im Mobilfunk sondern auch im Festnetz hat Deutschland in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Im modernen Kabelglasfaser-Netz von Vodafone ist der Datenverbrauch noch zwölf Mal höher als im Mobilfunk. Mit unvorstellbaren 9 Exabyte im Jahr 2019 – das sind 9.000.000.000 Gigabyte – erreichte das Kabelglasfaser-Netz von Vodafone auch hier einen nie da gewesenen Spitzenwert. Mehr als die Hälfte des Daten-Traffics erzeugt Video-Streaming. Besonders die Dienste von YouTube, Netflix und Amazon Prime erlebten 2019 Hochkonjunktur. Im Schnitt hat jeder Haushalt, der im Kabelglasfaser-Netz von Vodafone surft, am Tag rund 7 Gigabyte Daten genutzt. Zum Vergleich: Mit dieser Datenmenge kann man etwa 7 Stunden am Stück Netflix streamen. Gigabit-Ausbau schreitet voran Immer häufiger werden die Daten im Kabelglasfaser-Netz mit Gigabit-Geschwindigkeit übertragen. Vodafone hat im Herbst Unitymedia übernommen. Gemeinsam erreichen Vodafone und Unitymedia jetzt bereits 11,3 Mio. Haushalte mit Download-Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Vor einem Jahr hatte Vodafone etwa 6 Millionen Haushalte mit diesen Spitzengeschwindigkeiten erreicht. Bis 2022 macht Vodafone das Gigabit für 25 Millionen Haushalte und damit für zwei Drittel aller Deutschen verfügbar.

Klartext / 23.12.2019

Von wegen Stromfresser: Was 5G und eine Energiesparlampe gemeinsam haben

Worum gehts? 5G spart Strom. Und das gewaltig. Die neuste Mobilfunk-Generation überträgt die gleiche Datenmenge mit fast 80% weniger Energie als sein Vorgänger 4G. Und sogar mit 98% weniger als das alte 3G. Damit spart der Wechsel auf 5G im Verhältnis mehr Energie als die Umstellung von der Glühbirne zur Energiesparlampe. Denn die kommt auf maximal 80% Energie-Ersparnis. Mit dem Start der neuen Mobilfunk-Generation wächst die Sorge vor explodierendem Strombedarf. Erste Stimmen sagen, 5G brauche drei Mal mehr Energie als LTE. Fakt oder Vorurteil: Was ist dran am Mythos 'Stromfresser 5G'? Unser Datenhunger wächst. Das Smartphone? Fester Bestandteil in unserem Alltag. Smartwatches und Fitnesstracker? Werden immer beliebter. Filme und Serien? Werden auch unterwegs mit dem Smartphone geguckt. Fast 2 Milliarden Gigabyte Daten rauschten 2018 durch die deutschen Mobilfunknetze (Quelle: Bundesnetzagentur). Das sind 13 mal mehr Daten als noch 2012. Lassen Sie mich ehrlich sein: Das sind Zahlen, die mich als Technik-Chef von Vodafone, aber vor allem auch als Technik-Fan begeistern. Allein durch unser Mobilfunknetz rauschen heute täglich 2,6 Millionen Gigabyte Daten. Und das ist erst der Anfang: Der Ericsson Mobility Report prognostiziert, dass sich das Datenvolumen weltweit von 2018 bis 2024 verfünffacht. In Deutschland würden die Mobilfunknetze dann mehr 10 Milliarden Gigabyte Daten im Jahr übertragen. [quote id="376"] Unser Ziel, unsere Herausforderung Beeindruckende Zahlen, die für uns als Digitalisierungskonzern zu einer großen Herausforderung werden. Ein großes Ziel von mir und meiner Technik-Mannschaft: Unseren wachsenden Datenhunger stillen ohne dafür auch den Stromverbrauch in ansatzweise ähnlichem Umfang ansteigen zu lassen. Ein kleiner Vergleich Zur Einordnung: Unser Netz braucht weniger Strom, als ein Prozent aller Haushalte in Deutschland zusammen verbrauchen. Mit der Energie, mit der wir 99,7 Prozent der Bevölkerung ein Jahr lang mit Mobilfunk versorgen, könnten im selben Zeitraum nicht mal 0,01 Prozent der Bevölkerung ein Elektroauto nutzen. Der Löwenanteil der Energie, die wir für den Betrieb eines Mobilfunknetzes brauchen, kommt direkt an den Mobilfunk-Stationen zum Einsatz. Davon betreiben wir in Deutschland fast 25.000. Gerade einmal etwas mehr als 10 Prozent von der Energie, die unser Netz benötigt, brauchen unsere Rechenzentren, die die Daten speichern und verarbeiten. Deshalb ist es besonders wichtig direkt bei der Übertragungstechnik – also an den Mobilfunk-Stationen – intelligente Wege einzuschlagen, um den immer größeren Datenmassen, die wir alle jeden Tag fürs Streamen, Netzwerken und Durchstöbern von sozialen Netzwerken erzeugen, so stromsparend wie möglich gerecht zu werden. Die einzig logische Konsequenz: 5G. [quote id="379"] Das Beispiel mit dem Bus Studien sagen, 5G braucht drei Mal mehr Strom als LTE. Tatsächlich ist der Stromverbrauch einer 5G-Station höher als der einer LTE-Station. Aber: Eine 5G-Station transportiert dafür auch deutlich größere Datenmengen als eine LTE-Station. Haben Sie zuletzt auch überlegt öfter mal auf den Bus oder andere öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, um unsere Umwelt zu schonen? Vermutlich geht es vielen so. Dabei verbraucht ein Bus zweifelsfrei mehr Treibstoff als das eigene Auto. Klar ist aber auch: Wenn sich zahlreiche weitere Menschen ebenfalls entscheiden, statt mit dem Auto mit dem Bus zu fahren, reduziert das den Treibstoffverbrauch in der Summe enorm – und schont die Umwelt. Ganz ähnlich funktioniert es im Mobilfunk. 5G ist der Bus, der zwar mehr Energie braucht als das einzelne LTE-Auto. Der 5G-Bus transportiert aber viel mehr Daten. Kurzum: Um in Zukunft die gleiche Datenmenge zu transportieren, wie es eine 5G-Station kann, bräuchte es mehrere LTE-Stationen. Die dann wieder für die gleiche Datenmenge in Summe mehr Strom bräuchten, als eine 5G-Station. Eine kleine Hochrechnung In Zahlen lässt sich das ziemlich einfach herunterbrechen: 5G braucht für die Übertragung von einem Gigabyte Daten – damit können wir rund eine Stunde lang unsere Lieblingsserie bei Netflix streamen – etwa eine Wattstunde Energie (Wh). LTE braucht dafür ca. 3,5 Wattstunden Energie und 3G sogar 40 Wattstunden Energie. Eine herkömmliche Glühbirne (60 Watt) leuchtet mit einer Wattstunde Energie übrigens etwa zwei Minuten. Alltagsbeispiele, die wir alle kennen Was bedeutet das im Alltag? Nehmen wir den Wert von einer Kilowattstunde Strom als Basis. Mit dieser Menge Energie können Sie mit 5G drei Wochen am Stück im 5G-Netz surfen. Mit dem Vorgänger LTE kommen Sie immerhin auf etwas mehr als 8 Tage. Bei 3G reicht es gerade mal noch für einen Tag mobiles Surfen. Die selbe Menge Strom brauchen Sie übrigens um eine Maschine Wäsche zu waschen, um 15 Hemden zu bügeln, um 70 Tassen Kaffee zu kochen oder um vier Tage lang ein Zimmer zu beleuchten – mit einer Energiesparlampe. Und die verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Strom als eine herkömmliche Glühbirne. 5G ist also wie eine Energiesparlampe, nur effektiver. Ein Blick in die Zukunft Blicken wir in die Zukunft. Ins Jahr 2024. Bis dahin werden wir übrigens unseren gesamten Strom bei Vodafone längst auf Grün gestellt haben. Nehmen wir an, dass sich das jährliche Mobilfunk-Datenvolumen auch in Deutschland verfünffacht – auf dann mehr als 10 Milliarden Gigabyte Daten. Eine unvorstellbare Größenordnung. 5G-Antennen könnten diese Datenmassen mit dem Einsatz von etwa 10 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie transportieren. Würden wir auf 5G verzichten und ausschließlich das LTE-Netz weiter ausbauen, bräuchten wir deutlich mehr LTE-Antennen und etwa 35 Millionen kWh Strom für die Datenübertragung. Würden die Datenmassen ausschließlich mit 3G übertragen, bräuchte das sogar rund 400 Millionen Kilowattstunden Strom. Eine kleine Erklärung Wie kann das sein? 5G ist intelligenter als seine Vorgänger. In der Technik sprechen wir von Beamforming. Vereinfacht: 5G funkt Nutzer-orientiert. Das Netz und seine Leistungsfähigkeit passen sich an unseren tatsächlichen Bedarf an. Bewegen wir uns mit dem Smartphone in der Nähe einer 5G-Station, bewegt sich das Netz mit uns und stellt, genau dort wo wir uns bewegen, zielgerichtet die höchste Leistung bereit. Das bedeutet auch: Wo sich kein Nutzer bewegt, gehen kaum Netzkapazitäten ungenutzt verloren. Und: Hier wird kaum Strom verbraucht. LTE hingegen funkt Standort-orientiert. Die Mobilfunk-Technik rund um einen Standort stellt immer gleichbleibend und unabhängig von den Nutzern, die sich hier bewegen, Netzkapazitäten zur Verfügung und überträgt wie verarbeitet permanent Basisinformationen. Auch dann, wenn diese gar nicht gebraucht werden, weil sich über Stunden kein Nutzer im Radius des Standortes aufhält. Es liegt auf der Hand: Dabei gehen Netzkapazitäten verloren. [quote id="378"] Was ist dran an den Mythen zum Stromfresser 5G? Was ist also dran an den Mythen rund um den 'Stromfresser' 5G? Als leidenschaftlicher Technik-Fan meine ich: nicht viel. Das Datenvolumen in Deutschland wächst. Weil wir alle immer mehr digitale Services nutzen. Unsere Aufgabe ist es einen Weg zu finden, diese Datenmengen, die wir alle nutzen wollen, so intelligent und energiesparend wie möglich zu übertragen. Oder würden Sie behaupten eine Glühlampe ist umweltfreundlicher als eine Energiesparlampe?

News / 23.12.2019

Grüner funken: Vodafone startet Deutschlands erste 'Mobilfunk-Mühle'

Worum geht's? Bis 2022 bringt Vodafone seine Netze zu 100 Prozent auf grünen Strom. Zudem setzt der Digitalisierungskonzern ab sofort verstärkt auf neue Formen der Energiezufuhr für Mobilfunk-Stationen: In Torgelow startet Vodafone jetzt gemeinsam mit dem Start-up Mowea die erste Windkraft-Mobilfunkstation Deutschlands. [arve url="https://www.youtube.com/embed/S-LVBVU8DaY" align="center" thumbnail="9144" /] Der Digitalisierungskonzern will Mobilfunk umweltfreundlich gestalten: mit neuen Technologien und innovativen Energie-Konzepten. Mit 5G werden die steigenden Datenmassen zukünftig deutlich effizienter übertragen. Für den Betrieb von Mobilfunk-Stationen setzt Vodafone jetzt verstärkt auch auf neue Formen der Energiezufuhr. Vier Windkraft-Turbinen 50 Meter über dem Boden Mobilfunk-Antennen und Windräder haben etwas gemeinsam: Beide Technologien benötigen Höhe, um effektiv zu arbeiten. Ein guter Grund, Netz und Windenergie zusammenzubringen: Vodafone startet jetzt Deutschlands erste Windkraft-Mobilfunkstation. Dafür stattet der Digitalisierungskonzern heute einen ersten LTE-Standort in Torgelow (Mecklenburg-Vorpommern) mit vier Mikro-Windturbinen vom Start-up Mowea aus. 50 Meter über dem Boden haben Netz- und Windkraft-Experten erstmals das modulare Windkraft-System direkt an einer Mobilfunk-Station installiert. Plug & Play Windkraft in wenigen Stunden Mowea ist ein Berliner Greentech Start-up, das sich auf die Entwicklung modularer und intelligenter Windkraft-Systeme spezialisiert hat. Die Mowea-Idee ist an der Technischen Universität in Berlin geboren. Das Ziel: Die Standardisierung von Kleinwindkraft, um diese für Unternehmen flexibel und wirtschaftlich zu gestalten. Die Windkraft-Systeme von Mowea können einfach und kostengünstig transportiert und installiert werden. Eine Plug & Play Schnittstelle ermöglicht eine simple Integration zum Energiemanagement-System eines Mobilfunk-Standortes. Erster kommerzieller Einsatz in Deutschland In Torgelow kommt ein solches nachrüstbares Windkraft-System erstmals in Deutschland kommerziell zum Einsatz. Der Mobilfunk-Betrieb der LTE-Station funktioniert hier durch den Einsatz der jeweils mehr als einen Meter großen Windräder ab sofort CO2-neutral. [quote id="381"] Solaranlagen für mehr als 1.000 Mobilfunkstationen bis 2021 „Wir wollen zunehmend neue Energiequellen nutzen, um Netz ins Land zu bringen. Dafür ist es wichtig gemeinsam mit unseren Partnern frühzeitig erste Erfahrungen im Alltag zu sammeln“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. So stattet Vodafone in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2021 weit mehr als 1.100 Mobilfunk-Stationen mit Solaranlagen aus. Hinzu kommt jetzt erstmals die Energieversorgung per Windkraft. „Die Datenmengen, die durch unsere Netze rauschen wachsen rasant. Unser Ziel ist es auch diese unvorstellbaren Datenmengen so intelligent und energieeffizient wie möglich zu übertragen.“ Senkung von CO2-Emissionen und Energiekosten „Mowea hat sich das Ziel gesetzt Kleinwindkraft zu standardisieren und flexibel nutzbar zu machen. Unser modulares Windenergiesystem setzt gezielt auf skalierbare Industrieanwendungen, um für Unternehmen ihre CO2-Emissionen, aber auch ihre Energiekosten zu senken. Wir wollen Vodafone dabei helfen Mobilfunk so intelligent und effizient wie möglich zu realisieren. Green-Data ist ein wesentlicher Schlüssel für eine nachhaltige digitale Entwicklung. Wir freuen uns auf die Zukunft“, so Mowea CEO Dr. Till Naumann.

News / 17.12.2019

Hier funkt 5G

Worum geht's? Vodafone macht den Netzausbau noch transparenter. Kunden, Journalisten & Technik-Fans können auf der Netzkarte jetzt auch sehen, wo 5G und das Maschinennetz Narrowband IoT verfügbar sind. Hier gibt es alle Infos zum Netz inklusive der neuen Netzkarte mit 5G. Vodafone treibt den Ausbau von 5G in Deutschland voran. Der Digitalisierungskonzern hat die zweite Ausbaustufe gestartet. Bis zum Ende des Geschäftsjahres funkt 5G an 120 Mobilfunk-Stationen. Dafür aktiviert Vodafone etwa 300 5G-Antennen. Vor allem in Berlin, Frankfurt in Düsseldorf werden weitere 5G-Standorte in Betrieb genommen. Damit Kunden, Technik-Fans und Journalisten zu jeder Zeit einsehen können, wo sie erste 5G-Erfahrungen im Alltag machen können, macht Vodafone den Netzausbau jetzt noch transparenter. Auf der online verfügbaren Netzkarte.  Mehr als 60 5G-Stationen mit insgesamt über 150 5G-Antennen funken bereits im Netz von Vodafone. Der Digitalisierungskonzern hat die erste 5G-Ausbaustufe abgeschlossen. Erste 5G-Antennen wurden dabei in Großstädten ebenso wie in kleineren Gemeinden und auf dem Land aktiviert. Das Ziel: Gemeinsam mit den Kunden Erfahrungen zu den unterschiedlichen Anwendungsszenarien sammeln. Denn 5G kann nicht nur mit ersten Smartphones genutzt werden. Die neue Mobilfunk-Technologie kommt vor allem auch in der Industrie zum Einsatz und als Festnetz-Ersatz für langsame DSL-Leitungen auf dem Land. Transparente Einblicke beim Ausbau von 5G und Narrowband IoT Rund 10.000 Technik-Fans haben 5G direkt in den ersten Wochen im Alltag getestet. „Das Interesse und die Begeisterung für die neue Mobilfunk-Technologie sind vorhanden“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Jetzt bauen wir 5G noch transparenter aus.“ Auf der Netzkarte können Kunden, Technik-Fans und Journalisten online jederzeit einsehen in welchen Städten und Gemeinden und an welchen Standorten sie 5G nutzen können. Maschinennetz funkt auf 95 Prozent der Fläche von Deutschland Wichtig für Landwirte und Industrie-Konzerne: Ab sofort zeigt die Vodafone-Netzkarte auch, wo das Maschinennetz (Narrowband IoT) in Deutschland verfügbar ist. Das Netz speziell für die kosten- und energiesparende Vernetzung von Gegenständen und Sensoren im Internet der Dinge ist heute auf 95 Prozent der Fläche verfügbar. Vodafone hatte das Maschinennetz ebenso wie 5G als erster Netzbetreiber in Deutschland gestartet.

News / 03.12.2019

Zwitschernde Hilfe: Mit diesem Hollywood-Star ging Vodafone auf Diebesjagd

Millionen Fans von Luke Skywalker, Chewbacca und Co. fiebern dem 19. Dezember entgegen. Dann startet in den deutschen Kinos der Film "Star Wars - der Aufstieg Skywalkers". Einer der Hauptdarsteller des Streifens, Richard E. Grant (Allegiant General Pryde), erlebte vergangenen Dienstag bereits im echten Leben eine Hollywood-reife Geschichte. Als der britische Schauspieler am Dienstagmorgen bemerkt, dass sein dunkelgrüner Land Rover vor seiner Haustüre gestohlen worden war, bittet er seine Twitter-Gemeinde um Hilfe: "If by any chance you see the number plate L***, please let me know" zwitscherte Richard E. Grant unter einem Foto von seinem gestohlenem Auto. Auch Vodafone-Mitarbeiter George Taylor bemerkte den Hilferuf des Promis. Der Start für eine digitale Diebesjagd, die einen Oscar verdienen würde... Was Richard E. Grant nicht wusste: Der Vorbesitzer seines Land Rovers hatte einen fest verbauten digitalen Diebstahlschutz von Vodafone in dem Fahrzeug installieren lassen. Zum Glück. Denn nachdem Vodafone-Mitarbeiter George Taylor bei Twitter Kontakt zum Hollywood-Star aufnahm und ihn an die Vodafone Automotive Experten vermittelte, aktivierten diese den digitalen Diebstahlschutz ausnahmsweise kurzfristig. Per Mobilfunk erhielten die Sicherheitskräfte von Vodafone direkt Informationen über den aktuellen Standort des gestohlenen Land Rovers. "Ich habe den Tweet von Richard E. Grant über sein gestohlenes Auto fast sofort nach der Veröffentlichung entdeckt", so Vodafone Mitarbeiter George Taylor. "Ich dachte mir, dass wir vielleicht helfen können und schlug ihm vor, dass er unsere Sicherheitsexperten anruft. Es war reiner Zufall, dass sein Auto tatsächlich vom Vorbesitzer mit einer unserer Trackingboxen ausgestattet wurde." Im Vodafone Sicherheitszentrum werden gestohlene Fahrzeuge geortet. Videobotschaft als Dankeschön an die Twitter-Gemeinde und Vodafone Gemeinsam mit der Polizei machte Vodafone den dunkelgrünen Land Rover nach nur wenigen Stunden im Londoner Stadtteil Sutton ausfindig und konnte ihn noch am selben Tag wieder an den Hollywood-Star Grant übergeben. Dieser war überglücklich und richtete sich ein weiteres Mal mit einer Videobotschaft an die Twitter-Gemeinde - und an Vodafone: "The power of Twitter. George Taylor from Vodafone Automotive saw my tweet about my car being stolen last night outside my house. He tweeted that Vodafone Automotive had this tracking system, and found out the previous owner of my car had one. We located the car an hour later in Sutton." Und weiter: "An amazing policeman, Dan, from the Metropolitan Police, who was very calm, gave me expert advice, and I've got my car back - I'm so grateful." HUGEST THANK YOU to George Taylor @GTVodaAuto for alerting me to tracking device on my car which was stolen & to Dan @metpoliceuk for calm & expert advice when he met me. Grateful to have my car back so soon, albeit a bit ‘bashed’! Darth Vader to Villainy. 😡😡😡😡😡😡 pic.twitter.com/c6T7FZvuvB — Richard E. Grant (@RichardEGrant) November 26, 2019 Kein Einzelfall: Rund 1.000 vereitelte Diebstähle pro Jahr Diese Hollywood-reife Geschichte ist kein Einzelfall. Weltweit sind mehr als 23 Mio. Fahrzeuge von Vodafone im Internet der Dinge vernetzt. Viele davon sind mit dem digitalen Diebstahlschutz ausgestattet. "Allein im vergangenen Jahr verhinderten unsere Automotive-Experten 1.000 Diebstähle rund um den Globus", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Dass Richard E. Grant die Diebesjagd bei Twitter begonnen hat und dass wir sie gemeinsam mit der Polizei im Netz beenden konnten, zeigt die enorme Kraft der digitalen Welt." Digitaler Diebstahlschutz auch für E-Bikes, Schiffe und Old-Timer Zum geretteten Diebesgut zählen regelmäßig E-Bikes und Motorräder, ebenso wie aktuelle PKWs und Oldtimer, Wohnmobile und Schiffe. Bei vielen dieser Fahrzeuge ist der digitale Diebstahlschutz direkt ab Werk und vom Hersteller verbaut. Es gibt aber auch Nachrüstlösungen. Alle Systeme funktionieren länderübergreifend. In insgesamt 54 Nationen haben Sicherheitsexperten von Vodafone in sogenannten Secure Operating Centern (SOC) sämtliche Autos, Motorräder, E-Bikes und sogar Schiffe im Blick. DriverCard als Schlüssel zum vernetzten Fahrzeug Um ein vernetztes Autos rechtmäßig zu starten, muss der Fahrer die sogenannte DriverCard bei sich tragen. Anhand dieser weiß das Auto, dass der Fahrer berechtigt ist das Auto zu bewegen. Macht sich eine Person ohne DriverCard an dem Fahrzeug zu schaffen, geht automatisch ein Alarm in einer Sicherheitszentrale ein. Die Einsatzkräfte nehmen Kontakt zum Fahrzeugbesitzer auf. Bestätigt dieser, dass das Auto nicht rechtmäßig bewegt wird, gehen die Experten von Vodafone gemeinsam mit den lokalen Sicherheitskräften auf smarte Verfolgungsjagd. Das gestohlene Auto meldet jetzt durchgängig den aktuellen Standort und die Geschwindigkeit, mit der es sich bewegt.

News / 15.11.2019

Strategische Übernahme von grandcentrix: Vodafone will IoT-Geschäft und Position als Digitalisierungspartner der Wirtschaft stärken

Sie haben als zentraler Technologie-Partner den Tonieboxen geholfen Deutschlands Kinderzimmer zu erobern. Und sie unterstützen Leica dabei, ihre professionellen Kameras zu vernetzen und noch smarter zu machen. Egal, ob Musikbox, Kameras, Smart Homes, Waschmaschine, Rasenmäher oder Akkubohrer – die Firma grandcentrix bringt die Produkte des deutschen Mittelstands ins Internet der Dinge. Dabei stehen die Kölner ihren Kunden von der Konzept-Erstellung bis zur marktreifen Serien-Einführung mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Leistungsspektrum beabsichtigt nun bald Vodafone seinen Geschäftskunden anzubieten: Mit der geplanten Übernahme des IoT-Spezialisten will der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern seine Wertschöpfungskette erweitern und sein IoT-Geschäft weiter ausbauen. [quote id="371"] „Die Digitalisierung ist die einzige Chance für Deutschland, führende Industrie-Nation zu bleiben. Insbesondere bei unseren mittelständischen Kunden sehen wir immer wieder Unterstützungsbedarf bei der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. „Mit der Übernahme von grandcentrix wollen wir nun eine Antwort darauf geben und unsere Geschäftskunden noch besser entlang der gesamten IoT-Wertschöpfungskette begleiten – mit Manpower, Know-how und viel Kreativität.“ Ralf Rottmann, Geschäftsführer Technik grandcentrix: „Mobilfunk-Technologien sind ein sorgenfreier und sicherer Weg zur Vernetzung. Daher ist der geplante Zusammenschluss mit Vodafone für uns ein strategisch wichtiger Schritt, mit dem wir unsere Kompetenzen als eines der führenden IoT-Systemhäuser sinnvoll ergänzen und die nächste Wachstumsphase einläuten wollen.“ Martin Willnow, kaufmännischer Geschäftsführer von grandcentrix ergänzt: „Gemeinsam eröffnet sich uns ein spannender Zukunftsmarkt. Eine größere Motivation kann es für uns und unser Team nicht geben.“ Matthias Krömer, Strategie-Chef von Vodafone Deutschland: „Die Vision ist meist klar, doch die Umsetzung der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte und Dienstleistungen ist für mittelständische Unternehmen oft technologisches Neuland. Ob neue Plattformen, Cloud-Dienste, Apps oder Künstliche Intelligenz – mit grandcentrix möchten wir unseren Kunden von der Beratung bis hin zur marktreifen Realisierung alles aus einer Hand anbieten, was sie auf dem Weg in eine vernetzte Zukunft benötigen.“ Grandcentrix soll als Vodafone-Unternehmen eng mit den bestehenden Vodafone IoT-, Innovations- und Vertriebs-Teams zusammenarbeiten, aber weiterhin als eigene Einheit firmieren. Die beiden Geschäftsführer, Ralf Rottmann und Martin Willnow, sollen genau wie die über 150 Mitarbeiter, darunter vor allem Software- und Hardware-Entwickler sowie Ingenieure, an Bord bleiben. Auch an den bestehenden Firmensitzen in Köln und Dortmund soll sich nichts ändern. Update: Die Kartellbehörden haben grünes Licht für die Übernahme gegeben und die gemeinsame Arbeit kann wie geplant zum 1. Januar 2020 aufgenommen werden.

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