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Fakten / 18.11.2019

Drahtseilakt Pflege und Beruf – Vodafone steht an der Seite seiner Mitarbeiter

In jedem Leben gibt es Veränderungen und Einschnitte. Das gilt insbesondere, wenn ein Angehöriger zum Pflegefall wird. In unserer alternden Gesellschaft ist das immer häufiger der Fall, aber auch junge Menschen trifft es – sei es durch eine Erkrankung oder einen Unfall. Egal, ob der Pflegefall schleichend oder ganz plötzlich eintritt: Der Alltag mit seinen gewohnten Abläufen wird von einem auf den anderen Tag durcheinandergewirbelt. Dann fragen sich die Angehörigen oft, wie sie das alles schaffen sollen. Neben der psychischen Belastung sind vor allem organisatorische Herausforderungen zu meistern. Jeder Pflegefall ist individuell, aber die Fragen sind immer gleich: Schaffen wir die Pflege allein oder brauchen wir eine häusliche Betreuung, Essen auf Rädern oder einen Platz im Pflegeheim? Wie viel kostet die Pflege und wer bezahlt sie? Guter Rat ist gefragt. Hier steht Vodafone an der Seite seiner Mitarbeiter und hilft bei der Klärung organisatorischer, rechtlicher und finanzieller Fragen. Neben umfassenden Informationen brauchen die meisten pflegenden und berufstätigen Angehörigen aber vor allem eins: zeitliche Flexibilität. Auch hier ist Vodafone zur Stelle und ermöglicht dank Homeoffice und Gleitzeit-Konten größtmögliche Flexibilität. Denn zur Sorge um den Angehörigen soll nicht noch die Sorge um den Job kommen. Die Maßnahmen im Einzelnen: Flexible Arbeitszeitmodelle mit bis zu 50% Prozent Arbeit von Zuhause Gleitzeit-Konten und individuelle Absprachen zwischen Mitarbeitern und Führungskraft. Gerade sie helfen den Arbeitnehmern Umfassende Beratung zum Thema Pflege in Kooperation mit dem AWO lifebalance rund um Betreuung und Versorgung von hilfs- und/oder unterstützungsbedürftigen Angehörigen zu folgenden Themen: - Pflegeangebote und Leistungen - Verbleib in der eigenen Wohnung - Entlastungsangebote im Alltag - Leistungsansprüche und Kosten - Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen - Vermittlung von Pflege- und Betreuungsangeboten - Betreuungslösungen für den Notfall Auf Wunsch erhalten Vodafone-Mitarbeiter eine persönliche Beratung in einem AWO-Pflegebüro vor Ort. Eine Anmeldung ist per Email an vodafone-pflegebuero@awo-lifebalance.de oder über eine Hotline möglich. Vodafone zahlt die Beratung und Vermittlung, die auch während der Arbeitszeit stattfinden darf Unterstützung pflegender Angehöriger durch Freistellungsmöglichkeiten und Entlastungsangebote: Neben gesetzlichen Regelungen gewährt Vodafone eine betriebliche Pflegezeit von sechs Wochen, die schnell und unbürokratisch erfolgen kann. Um nicht die Sorgen durch finanzielle Belastung noch größer werden zu lassen, empfiehlt Vodafone Blockteilzeit: z.B. drei Monate 100% arbeiten bei halbem Gehalt und drei Monate Freistellung bei halbem Gehalt. Im Pflegefall kann zuerst die Freistellung genommen werden ohne zeitlichen Vorlauf Kostenlose Beratung im Medical-Center am Vodafone Campus Vorträge zum Thema Demenz, Patientenverfügung und Ähnliches – als Webinar oder auch persönlich Urlaub Plus – 10 Tage zusätzlicher (unbezahlter) Urlaub

News / 20.09.2019

Welt-Alzheimertag: Wie Vodafone Erkrankte und Angehörige unterstützt

'Honig im Kopf' ist für viele Familien Realität. Rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Angaben der deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. derzeit an Demenz erkrankt. Und die Zahl der Betroffenen steigt – bis 2050 werden es drei Millionen sein. Morgen findet der Welt-Alzheimertag statt. Unter dem Motto „Demenz. Einander offen begegnen“ werden dann überall in Deutschland Aktionen organisiert, um auf die Situation betroffener Patienten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Vodafone möchte diese Menschen unterstützen und ihnen mehr Lebensqualität geben. Mit konkreten Hilfestellungen für Mitarbeiter und mit Produkten wie dem V-SOS Band, das auf Knopfdruck oder bei Sturz voll automatisch Hilfe herbeiruft. Wenn Oma, Papa, Bruder oder Freundin an Alzheimer erkrankt, bedeutet das nicht nur für die Person selbst, sondern auch für ihr Umfeld eine große Herausforderung. Denn die Krankheit verringert die geistige Leistungsfähigkeit und verändert die Persönlichkeit des Patienten. Und damit wird es für die Betroffenen zunehmend schwierig, ihren Alltag selbständig zu meistern. Die Folge: Auch Angehörige werden immer stärker in die Betreuung eingebunden. [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone_Skaters_FINAL-GERMAN.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Gerry_in_der_Halfpipe2.jpg"][/video] Vodafone bietet seinen Mitarbeitern umfassende Unterstützung Als eines von vielen Work-Life-Angeboten unterstützt Vodafone gemeinsam mit awo lifebalance Mitarbeiter, deren Angehörige von Demenz betroffen sind. Sie haben die Möglichkeit, während der Arbeitszeit an Vorträgen teilzunehmen und sich zu verschiedenen Themen rund um Tagespflege und Pflegegesetz beraten zu lassen. Vodafone übernimmt hierfür die anfallenden Beratungs- und Vermittlungskosten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wie dem Home-Office, können Mitarbeiter an ausgewählten Wochentagen in der Nähe des erkrankten Angehörigen sein. Und je nach Bedarf können sie die gesetzliche Pflegezeit um bis zu sechs Wochen ergänzen – ganz unbürokratisch, denn ein Nachweis über die Pflegestufe des Patienten ist nicht notwendig. Wer für die Organisation seines privaten Lebens eine längere Auszeit benötigt, kann bis zu drei Monate Block-Teilzeit beantragen. In dieser Zeit wird das um die Hälfte reduzierte Gehalt fortgezahlt und nach Rückkehr über den gleichen Zeitraum durch einen 50-prozentigen Gehaltsverzicht ausgeglichen. V-SOS Band bringt erkrankte Menschen zurück ins Leben Das V-SOS Band ist ein neues Produkt aus der Familie der Consumer IoT-Dienste, das wie eine Armbanduhr getragen wird. Zum Einsatz kommt es nur im Notfall: Findet der Demenz-Patient beispielsweise nicht mehr nach Hause, kann er mit der SOS-Taste um Hilfe rufen. Einmal gedrückt sendet das Armband dann eine Alarmmeldung mit der metergenauen GPS-Position an bis zu vier abgespeicherte Vertrauenskontakte. Das V-SOS Band registriert mit dem eingebauten Beschleunigungssensor auch Stürze. In diesem Fall erfolgt der Versand der Meldung vollautomatisch. Das wasserfeste V-SOS Band hält den meisten Witterungsverhältnissen Stand und kann sogar unter der Dusche getragen werden. Eine Akku-Ladung hält bis zu einem Monat. Mit der V-Sim ist eine SIM-Karte von Vodafone verbaut, die die Mobilfunk-Infrastruktur in weiten Teilen Europas nutzt und so die Positionsdaten zuverlässig auch im Ausland übermittelt. Die Datennutzung wird zu einem Festpreis von 5,99 Euro pro Monat mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit abgerechnet. Bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten liegt dieser bei 4,99 Euro. Hinzu kommt ein einmaliger Hardwarepreis in Höhe von 99,90 Euro.

Story / 19.08.2019

Zum Tag der humanitären Hilfe: Worauf es im Leben ankommt

Sich früh morgens aus dem Bett quälen, verschlafen die Stulle von Mama einpacken, im Bus nochmal kurz dösen. In der Schule dann von Mathe über Geschichte zu Deutsch hangeln und jede Stunde auf das erleichternde Pausenklingeln warten, um sich mit den Freunden über das vergangene Wochenende auszutauschen. So in etwa sehen viele ihre Schulzeit. Dabei sind öffentliche Verkehrsmittel, Bildung und auch ein Frühstück in vielen Ländern der Welt alles andere als selbstverständlich. Drei Vodafone-Mitarbeiterinnen haben sich auf den Weg gemacht, um Menschen in solchen Gegenden zu helfen. Wir erzählen ihre Geschichten – am heutigen 'Tag der humanitären Hilfe'. Heute vor 16 Jahren sind bei einem Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 22 humanitäre Helfer ums Leben gekommen. Die UN-Generalversammlung hat daraufhin den 19. August als Gedenktag ausgerufen, um all jene zu ehren, die Menschen in Notsituationen beistehen. Dass man auch unabhängig von den großen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Unicef oder Brot für die Welt eigeninitiativ viel bewegen kann, zeigen drei Vodafone-Mitarbeiterinnen. Juno Ziss, Rabea Hoffmann und Katrin Williams haben das Angebot von Vodafone einer bezahlten Auszeit genutzt und sich im Ausland sozial engagiert. Was sie in Nepal, Uganda und Sri Lanka erlebt haben? Und welche Einsichten sie im Koffer wieder mit nach Hause nahmen? Drei Monate Nepal Die 29-Jährige Juno war in der Personalabteilung von Vodafone aktiv, bevor es nach Nepal ging. „Ich empfinde es als großes Glück, in einem so komfortablen Land mit so vielen Chancen leben zu dürfen“, sagt die studierte Psychologin. „Ich wollte gerne etwas davon zurückgeben, irgendwo, wo das Leben nicht so einfach ist.“ Ende Februar 2018 tauschte sie dann den Schreibtisch im modernen Großraumbüro und die gemütliche Stadtwohnung für drei Monate gegen eine lokale Bücherei und ein spartanisches Zimmer in Bachhauli, Nepal. Fließend Wasser, sonstiger Komfort? Fehlanzeige. Dafür standen Elefanten, Wasserbüffel und Hühner gleich vor der Haustür. Ihr Einsatzort, eine kleine Bücherei rund 7.000 Kilometer entfernt von der Heimat, war nicht nur ein winziger Raum mit unzähligen Büchern und zwei Laptops mit Internetzugang, sondern diente gleichzeitig als Versammlungs- und Kindertagesstätte, Ort zum Bezahlen der Stromrechnung und als Anlaufstelle für die Dorfbewohner.  Dort bekamen sie Hilfe jeglicher Art: von kostenlosen Gesundheitschecks bis zu Anleitungen zum Herstellen von Hängematten oder zum Anbauen von Gemüse oder auch Info-Veranstaltungen zur Gesundheit von Nutztieren. Auch von Juno. Sie hat sich während ihrer Zeit vor Ort an den Rhythmus der Dorfbewohner angepasst, das bedeutete auch, um 5 Uhr, also bei Sonnenaufgang, aufzustehen. Die junge Psychologin hat sich vor allem um die Frauen des Ortes gekümmert, denn die Nepalesinnen leben zwischen zwei Welten. In der einen Welt wird die Wäsche im gleichen Eimer wie die Kartoffeln gewaschen, in der anderen Welt besitzt jede ein Smartphone. „Die Mentalität ist eine komplett andere“, erzählt Juno. „Das Leben dort ist sehr einfach, das Tempo ist viel ruhiger. Sogar die Menschen auf der Straße laufen langsamer“, erinnert sie sich schmunzelnd. Ihre Arbeit bestand vor allem in der alltäglichen Unterstützung der Frauen, wie zum Beispiel dem Wäschewaschen. Darüber hinaus hat sie den Frauen jeden Tag eine Yogastunde und Englisch-Unterricht gegeben, oder auch bei Computerfragen oder Powerpoint geholfen. Juno hat sich während ihrer Zeit in Nepal in die Dorfgemeinschaft eingelebt und sogar  deren Sprache, Nepali, gelernt. Als die Rückreise anstand, hat das Dorf eine Woche lang Abschieds-Festivitäten für sie veranstaltet. „Dieses Leben war gefühlt weit mehr als 7.000 Kilometer entfernt von meiner Arbeit im Vodafone-Tower, von meiner Familie, den Freunden und allem Luxus, der damit verbunden ist“, erzählt die 29-Jährige. „Es ist ein großes Glück, so komfortabel mit so vielen Chancen leben zu dürfen, diese Erfahrung hat meine Lebenseinstellung grundlegend verändert.“ Ein Hilfsprojekt in Uganda Auch bei dem humanitären Einsatz von Rabea Hoffmann standen Frauen im Mittelpunkt. Junge Frauen mit Kind in Ostafrika. Die 46-jährige Vodafone-Mitarbeiterin hatte bereits 2011 an einem Auslands-Programm in Kenia teilgenommen und  in einem Kinderheim ausgeholfen. „Es hat mir damals so viel gegeben, mich sozial zu engagieren. Als ich hörte, dass man mit etwas Abstand einen weiteren Antrag stellen kann, habe ich es sofort gemacht“, erzählt sie motiviert. Sie landete bei einer Gastfamilie, deren Frau sich in den Slums um Teenage Moms kümmert: minderjährige Mädchen, die bereits ein oder zwei Kinder auf die Welt gebracht haben. Häufig werden die Mädchen von ihren eigenen Familien verstoßen, da uneheliche Schwangerschaften in einem so jungen Alter gesellschaftlich nicht akzeptiert werden. Die jungen Mädchen leben in Lehmhütten, die oft nicht größer als acht Quadratmeter sind. Es gibt weder fließend Wasser noch Strom, gekocht wird auf einem offenen Feuer vor der Tür. Hinzu kommt häusliche Gewalt. „Aufgrund von schlechter Bildung und Armut werden Probleme nicht besprochen, sondern mit Schlägen geklärt – unabhängig vom Geschlecht“, musste die 46-jährige lernen. Die Mütter sind in einem Teufelskreis gefangen: Sie haben selbst häufig keine Schulbildung und durch fehlende Kinderbetreuung bleibt ihnen dieser Weg verwehrt. Durch Hilfsarbeiten wie Wäschewaschen versuchen die Mädchen, sich und ihre kleine Familie durchzubringen. Rabea hat es sich zusammen mit ihrer Gastmutter Jackie zum Ziel gesetzt, den Mädchen eine Perspektive bieten. „Im ersten Schritt wollten wir die Mädchen erst einmal über Gewalt, Verhütung und HIV aufklären. Anschließend wollen wir sie dann finanziell unterstützen, ihnen aber vor allen Dingen eine Anlaufstelle bieten.“ Durch Spenden von Freunden, Familie und Kollegen war es den beiden Frauen möglich, ein Haus der Kirche für acht Monate anzumieten.  Stolz berichtet Rabea, dass die jungen Mütter nun eine Art Gemeinschaftszentrum haben, das sie als Arbeitsraum, Kindergarten und Treffpunkt nutzen können. Da die Frauen oft handwerklich sehr geschickt sind, kam Rabea die Idee, ihnen das Nähen beizubringen. Eine Nähmaschine spendeten ihre Eltern, eine ihre Vodafone-Kollegen. Zusätzlich hatte Rabea bereits vor Antritt der Reise 1.200 Euro gesammelt, sodass auch Stoffe gekauft werden konnten. „Ich gebe zu, dass die ersten Arbeiten auf den Maschinen nicht sonderlich gut waren, aber sie hatten großen Spaß an der Sache und waren engagiert.“ So fingen die Teenies an, Einkaufstaschen zu kreieren und kleinere Näharbeiten zu verrichten. „Unser Ziel ist es, eine Vollbeschäftigung für die Mädchen zu schaffen, Patenschaften zu finden, um Schulgebühren und ganz langfristig ein Mutter-Kind-Heim finanzieren zu können“, erklärt Rabea. Die 46-jährige hat sich dieses Projekt zu Eigen gemacht und reist nun so oft es geht nach Uganda, um noch mehr Mädchen die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen. Bildung für Kinder in Sri Lanka „Ich habe zwei eigene und vier angeheiratete Kinder großgezogen. Sie alle haben einen guten Start ins Leben bekommen.“ Das war der Ansporn für die 51-jährige Vodafone-Mitarbeiterin Katrin Williams, sich humanitär zu engagieren. Die Diplomingenieurin für Anlagenbau hat direkt nach dem Studium eine Familie gegründet, aber immer auch 'voll gearbeitet'. Familie und Karriere hat sie unter einen Hut gebracht. Mit so viel Frauenpower ausgestattet, war sie sich sicher, auch in anderen Teilen der Erde helfen zu können. Anfang dieses Jahres startete Katrin zu ihrem neunwöchigen sozialen Freiwilligeneinsatz in Sri Lanka. Ihre dortige Aufgabe: Die individuelle Betreuung und Förderung der Schulkinder vor Ort. Vor allem Kinder, die in ländlichen Gebieten wohnen, sprechen häufig nur die Landessprachen Tamil und Sinhala und haben Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. „Mein Ziel war es, den Kindern schon früh einen Zugang zu Bildung und der englischen Sprache zu ermöglichen. Nur so haben sie die optimalen Voraussetzungen für ihre spätere Schullaufbahn und ihr Berufsleben.“ Katrin gestaltete den Englischunterricht aktiv mit. „Das hat viel Spaß gemacht, zumal die Menschen vor Ort so aufgeschlossen und höflich sind. Was mich jedoch geschockt hat, war der Einsatz des Rohrstocks durch die einheimischen Lehrkräfte.“ Auch im Hinblick auf das alltägliche Leben musste sich Katrin umgewöhnen: Zum einen ist das Klima ganz anders als in Deutschland. Die hohe Luftfeuchtigkeit und tropischen Temperaturen machten ihrem Kreislauf anfangs zu schaffen. Aber auch die Lebensumstände waren neu: Die Zimmer ihres Hostels hatten keine Fensterscheiben, sondern nur Gitter. Das Zimmer musste Katrin sich mit zwei weiteren Einsatz-Helferinnen teilen. „Privatsphäre gibt es für ein paar Wochen nicht“, erinnert sie sich. Außerdem waren Flexibilität bei der Lebensmittelauswahl und die Toleranz von ungeladenen Gästen wie Kakerlaken und übergroßen Insekten gefragt. „Ich habe versucht, mich auf alles einzulassen und zu akzeptieren. Insgesamt bin ich persönlich an diesen Erfahrungen sehr gewachsen, und würde es jederzeit wieder tun.“ 3 Erlebnisse, ein Fazit Die drei Frauen haben sich in unterschiedlichen Ländern engagiert, aber alle sind sie mit einer Einsicht zurück nach Deutschland gekommen: „Uns geht es verdammt gut!“ Es fängt gerade auf dem Heimweg an zu regnen? Das Essen im Restaurant war nur lauwarm? Rabea Hoffmann weiß, dass das keine Gründe sind um unzufrieden zu sein. „Wir haben hier Möglichkeiten, von denen andere nur träumen können.“ Auch Juno hat einen neuen Vorsatz gefasst: „Ich versuche mir ein Stück nepalesische Gelassenheit zu erhalten“, erzählt die Düsseldorferin. Was sie vor ihrer Reise geahnt hat, erlebt sie nun tagtäglich. „Wir merken meistens gar nicht mehr, wie unglaublich es ist, wirklich alles haben zu können. Und damit meine ich nicht den Konsum von Luxusgütern, sondern sauberes Wasser aus der Leitung, heiße Duschen und eine funktionierende Müllabfuhr.“ Katrin Williams kann da nur beipflichten. Für die Reise hat sie ihre Komfortzone verlassen und legt so ein Projekt jedem ans Herz. „Die Relationen werden wieder geradegerückt und der Blick auf das Wesentliche geschärft. Wenn man dann das Leben anderer ein Stückchen besser gemacht hat,  ist das toll – auch wenn es leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.“

Story / 28.06.2019

Mein Kollege, die künstliche Intelligenz

Sich Sorgen um die Zukunft machen – ist das nicht eigentlich eine Eigenschaft der alten Generation? Mutter und Vater, Großeltern, die Gesellschaft: Gefühlt lehnen sie jede neue Erfindung grundsätzlich ab. Sie verfluchen das Handy in meiner Hand und wünschen sich, dass ich mal wieder ein Buch in die Hand nehme. Ich hingegen gehöre zu der Generation, die alles Neue, alles Digitale als 'richtig cool' bezeichnet und spannend findet. Aber je mehr ich mich mit meiner Zukunft beschäftige – besonders mit meiner beruflichen – frage ich mich: Wie werde ich in 20 Jahren leben und arbeiten? Werden Roboter zu Kollegen? Und wie bleiben Arbeitnehmer zukunftsfähig?  Eine Oxford-Studie aus dem Jahr 2014 stellt fest, dass der Beruf des Physiotherapeuten am wenigsten durch die Digitalisierung bedroht ist. Wahrscheinlich, weil Menschen von Menschen berührt werden wollen – und nicht von Maschinen. Wenn ich in 60 Jahren in ein Altersheim komme, möchte ich nicht von Robotern gepflegt werden. Ich möchte Umgang mit Menschen haben, die mich verstehen und die meine Gefühle nachvollziehen können, ohne vorher dementsprechend programmiert zu werden. Die Angst, im Beruf ersetzt zu werden, ist kein Hirngespinst und keine Paranoia der Arbeitenden. Sicherlich wird es Jobs geben, beispielsweise in der Produktion, die durch Maschinen und Roboter unterstützt werden können, vielleicht sogar ersetzt. Doch bringt die Digitalisierung nur Schlechtes für den Arbeitsmarkt?   Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt  In die Glaskugel geschaut: Im Jahr 2039 setze ich mich um 9 Uhr morgens an meinen Laptop – oder wie auch immer das Gerät heißen wird, das mir Zugang zu meinem virtuellen Büro verschaffen kann. Fünf Tage die Woche zum Arbeitsplatz zu fahren ist in vielen Jobs bereits ein Auslaufmodell geworden. Dabei ist mein treuer Begleiter, mein Zuarbeiter, eine künstliche Intelligenz. Durch sie werden kurze Recherche-Arbeiten und regelmäßige Abläufe ausgeführt. Für mich bleibt mehr Zeit, mich um die Aspekte meines Berufes zu kümmern, die Roboter nicht draufhaben. Am frühen Nachmittag ist die Arbeit erledigt. Für morgen steht mein anderer Job an. Die Möglichkeit, mehrere Berufe parallel auszuüben, gefällt mir gut. Ich kann viele meiner Interessen beruflich ausleben und bilde mich in verschiedene Richtungen weiter. Flexibilität ist für viele Menschen in 2039 eine der wichtigsten Eigenschaften, die ihr Beruf erfüllen muss. In einer schnelllebigen Welt muss man auch mal spontan die Spur wechseln können, oder?  Mensch vs. Roboter?  Aber ist unsere derzeitige Arbeitswelt schon auf dem Weg zu diesem Szenario? Werfen wir einen Blick auf das Bildungssystem: Ich zweifle daran, dass uns das Abitur schon optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet. Wir machen in acht oder neun Jahren Abitur. Eine frühe Spezialisierung in bestimmte Richtungen ist durch die strengen Vorgaben kaum möglich. Müssten wir uns nicht viel früher spezialisieren können? Als Arbeitnehmer muss ich mich unersetzbar machen. Durch Wissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, die kein Roboter haben und erlernen kann. Im Leben lernt man nie aus – das ist im Beruf nicht anders. Lebenslanges Lernen, das flexibel macht, ist für mich das Fundament für eine sichere Zukunft. Unternehmen müssen lernen, gute Mitarbeiter an sich zu binden. Durch Angebote wie Homeoffice, Kitabetreuung und flexible Arbeitszeiten kann man potentielle Mitarbeiter und wichtige Fachkräfte langfristig von sich überzeugen. Für mich ist wichtig, dass mein zukünftiger Arbeitgeber meine Arbeit und meine Person wertschätzt – und das kommuniziert. Und wenn mein neuer Kollege dann irgendwann eine künstliche Intelligenz ist, dann sage ich hoffentlich: Coole Sache! Pessimismus überlasse ich den anderen Generationen.

News / 27.06.2019

CSD 2019: Vodafone bekennt Farbe

Am Freitag, den 28. Juni 2019, jährt sich der Christopher Street Day zum 50. Mal. Auch Vodafone ist auf vielen der Demonstrationszüge vertreten. Das Ziel: Farbe bekennen und ein weithin sichtbares Zeichen setzen für Toleranz und Wertschätzung. Doch nicht nur zum CSD setzt sich das Telekommunikationsunternehmen für Vielfalt ein. Bunte Regenbogenfahnen, geschmückte Umzugswagen und Plakate mit der Aufschrift 'Love is love' – das ist der Christopher Street Day. Seit 50 Jahren steht der 28. Juni für die Rechte und die Wertschätzung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender – kurz LGBT. Vielfalt im Berufsleben – das ganze Jahr über Was damals in der New Yorker Christopher Street in einer Bar namens Stonewall Inn als Aufstand Homosexueller gegen Polizeiwillkür und Diskriminierung begann, hat sich mittlerweile zu weltweiten Paraden und Demonstrationszügen jährlich im Zeitraum von Juni bis August entwickelt. Auch Vodafone ist bei vielen CSDs mit dabei, unter anderem in Düsseldorf, Köln und Berlin. Doch nicht nur zu Aktionstagen wie dem CSD bekennt der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern Farbe. Gerade in der Arbeitswelt haben es LGBTs nicht immer leicht und müssen mit vielen Vorurteilen kämpfen. Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden und Executive Sponsor der LGBT-Community bei Vodafone, weiß deshalb, dass es noch immer ein besonderes Engagement erfordert, um Vielfalt im Berufsleben zu fördern und davon zu profitieren. Sensibilisierung für mehr Wertschätzung Zu diesem Engagement zählen neben öffentlichen, kommunikativen Statements zum Beispiel die starke LGBT-Community bei Vodafone und der Auftritt auf der Job- und Karrieremesse Sticks & Stones in Berlin. Eine Übersicht über alle Maßnahmen gibt das Factsheet zur Sexuellen Identität. Dem Unternehmen ist es in erster Linie wichtig, Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren, offen und vor allem wertschätzend gegenüber jeder sexuellen Orientierung zu sein. Denn nur, wenn Mitarbeiter authentisch sein können und sich nicht verstellen müssen, können sie ihr volles Potential ausschöpfen.

News / 29.05.2019

Vodafone treibt`s bunt – on tour beim CSD

Es ist Christopher Street Day – und Vodafone geht hin. Schon zum dritten Mal ist das Unternehmen in Düsseldorf mit einem eigenen Wagen und mit vielen engagierten Mitarbeitern dabei, die das bunte Treiben während der Parade genießen. Für gute Musik ist gesorgt, denn 'DJane Miss Dee' & Alex Pietron lassen den Plattenteller heiß laufen. War das schon alles? Nein – auch in diesem Jahr schillert wieder ein bunter Gruß vom anderen Ufer. Das weithin sichtbare Firmenlogo am Tower in Heerdt erstrahlt am ganzen Wochenende in bunten Regenbogenfarben. Denn das Telekommunikationsunternehmen hat ein Ziel: Farbe bekennen und ein weithin sichtbares Zeichen setzen für Toleranz und Wertschätzung. Nach dem Startschuss in Düsseldorf zieht die Karavane weiter und ist auch bei den CSD’s in Köln, Berlin und Stuttgart dabei. Doch so schön das Feiern und Zeichen setzen ist: Das Leben von 'LGBT’s' (Lesbian-Gay-Bisexual und Transsexual) ist noch viel zu oft von Vorurteilen und Repressionen geprägt – auch in der Arbeitswelt. Deshalb setzt das Unternehmen auf Workshops, Aufklärung und mehr. Die Fakten zum Thema Sexuelle Identität bei Vodafone auf einen Blick. Was macht der Regenbogen an der Vodafone-Tür? Im letzten Jahr strahlten die Vodafone-Shoptüren zu den CSD's regenbogenfarbig in schillernden Farben. Schnell kam die Frage auf: Warum gibt es dieses Branding eigentlich nur zu den Parade-Umzügen? Nichts sprach dagegen und so zieren heute bunte Plakate und Logos die Fenster und Türen der Shops. Von Flensburg bis Garmisch. Die Botschaft dahinter: Wir sind offen für alles – the future is colourful! Und zwar nicht nur zu Aktionstagen wie dem Christopher Street Day, sondern dauerhaft, an 365 Tagen im Jahr.

Klartext / 27.05.2019

Vielfalt auf fünf Säulen

Der Begriff Diversity ist in aller Munde. Nicht nur am bundesweiten Diversity-Tag, der alljährlich Ende Mai stattfindet. Aber was bedeutet Diversity überhaupt? Viele Menschen können mit diesem Schlagwort nichts anfangen, dabei setzt Diversity genau dort an, wo wir unser Leben und das Miteinander von Menschen fit für die Zukunft machen: Denn nicht ein gleichförmiges Umfeld sorgt für kreative Ideen und Lösungen für die Themen der Zukunft – Innovation entsteht dort, wo wir uns neuen Eindrücken öffnen. Jung oder alt? Hell- oder dunkelhäutig? Hetero- oder homosexuell? Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Wir bei Vodafone schätzen es sehr, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen und Profilen zu beschäftigen. So ist das Miteinander im Büro vielfältig, spannend und lebendig, und wir profitieren von den unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen. Vielfalt bereichert. Wenn sich diese Erkenntnis weltweit durchsetzen würde, wären viele Probleme gelöst. Bereits 2007 hat Vodafone als eines der ersten Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Seit 2014 sind wir zudem Mitglied des Rhein-Ruhr-Netzwerkes. Doch es reicht nicht, Verträge zu unterzeichnen oder sich in Netzwerken zu engagieren. Diversity muss mit Leben gefüllt werden – und genau das machen wir bei Vodafone. Wertschätzende Unternehmenskultur Wir arbeiten an einer Unternehmenskultur, die den Wert von Vielfalt schätzt und durch konkrete Maßnahmen fördert. Dann ist das Outing eines Homosexuellen genauso wenig ein Thema wie die Hautfarbe einer Kollegin – um nur zwei Beispiele zu nennen. [quote id="317"] Sind wir bereits am Ziel? Nein, das zu behaupten wäre vermessen. Aber wir sind auf einem guten Weg: Wir legen den Finger weiter in die Wunde, decken Missstände auf und erarbeiten Lösungen, wenn das Miteinander nicht wertschätzend ist. Die Diversity-Strategie von Vodafone basiert auf fünf Säulen: Sexuelle Identität: Schwul? Lesbisch? Hetero? Trans? Aber ja doch! Gender: Papa arbeitet, Mama macht den Haushalt? Oder andersrum? Schluss mit alten Rollenbildern! Alter: Man ist so alt, wie man sich fühlt! Menschen mit Behinderung: Gehören dazu – im privaten Umfeld und bei der Arbeit! Interkulturalität: Aus Tunesien oder Norwegen? In Amerika geboren und in Düsseldorf aufgewachsen? Wunderbar!

Fakten / 27.05.2019

V wie Vielfalt: Was uns unterscheidet, macht uns stark – Alter

Vodafone setzt auf einen Generationenmix. Nicht nur Absolventen frisch von der Uni oder Kollegen mit ein paar Jahren Berufserfahrung sind dabei, sondern auch Kollegen, die schon viele Jahre im Job sind. Demografiefeste Personalpolitik ist gefragt, denn die Vielfalt an Alter und Erfahrungen ist für den Erfolg des Unternehmens wichtig. Unabhängig vom Alter kann jeder von jedem Lernen. In jedem Leben gibt es zudem Veränderungen und Einschnitte. Unterschiedliche Interessen oder familiäre Herausforderungen erfordern eine neue Balance von Familie und Beruf. Daher hat Vodafone Maßnahmen entwickelt, die nicht nur den unterschiedlichen Charakteren der Mitarbeiter gerecht werden, sondern auch aktuelle Lebensphasen berücksichtigen. Maßnahmen: Austausch zwischen den Generationen wird erleichtert durch Großraumbüros (Open Space), das Campus Leben, durch agile Arbeitsformen & Methoden und die Ansprache im Unternehmen in 'Du' Unterstützung von Mitarbeitern in ihren jeweiligen Lebenslagen: Vom Kitaplatz bis zur Hilfe bei der Organisation von familiärer Pflege. Flexible Arbeitszeiten (Homeoffice, Teilzeit und Möglichkeiten der Auszeit) unterstützen den Arbeitsalltag in der jeweiligen Lebensphase Regelmäßiger Mitarbeiter-Austausch in der Online-Gruppe „Age, so what!“ Austausch zwischen den Generationen wird durch Mentorenschaften gefördert Gezielte Unterstützung und Förderung einzelner Altersgruppen (z. B. Youth-Kampagnen, speziell für die Generationen Y und Z) Arbeitsplatz-Anpassungen – Stehtische, ergonomische Stühle usw. Angebote vom Arzt-Zentrum und Fitnessstudio für die Gesundheit in jeder Lebensphase

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