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Story / 11.10.2018

Studie: Hausarrest und Schläge – weil sie ein Handy besitzen

Hausarrest, Schläge, runter von der Schule. Und wenn es ganz hart kommt, werden Mädchen auch schon mal verheiratet – im Alter von 15 Jahren. Was muss passiert sein, das Mädchen so heftige Strafen drohen? Eigentlich nicht viel – sie besitzen lediglich ein Handy. Eine erfundene Geschichte? Leider nein, sondern durchaus möglich in Indien. Dieses ist eines der Ergebnisse einer globalen Studie, die sich mit der Nutzung von Mobiltelefonen in Entwicklungsländern beschäftigt hat. Darüber hat nun die die Non-Profit-Organisation Girl Effect und die Vodafone Foundation die Ergebnisse der ersten umfassenden, weltweiten Studie über den Zugang und die Nutzung von mobiler Technologie unter jugendlichen Mädchen veröffentlicht. Die globale Studie zeigt klar, dass die gesellschaftliche Benachteiligung von Mädchen diese bei der Nutzung von Mobiltelefonen einschränkt. So besitzen Jungen 1,5 Mal eher ein Mobiltelefon und 1,3 Mal eher ein Smartphone als Mädchen. Der Grund ist, dass Mädchen aufgrund gesellschaftlicher Benachteiligung und anderer Barrieren unverhältnismäßig stark daran gehindert werden, Mobiltelefone zu besitzen und zu nutzen. Die Statistiken basieren auf Analysen in sechs Ländern (Ruanda, Malawi, Tansania, Nigeria, Indien und Bangladesch). Die USA wurden ausgeschlossen, da dort viele Jungen und Mädchen ein Mobiltelefon besitzen, was die Umfragedaten aus Afrika und Asien verzerrt hätte. [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Girl-Effect-und-Vodafone_Zugang-zu-digitalen-Medien-für-Mädchen-auf-der-ganzen-Welt.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Girl-Effect-und-Vodafone_Zugang-zu-digitalen-Medien-für-Mädchen-auf-der-ganzen-Welt_NIGERIA.jpg"][/video] In Entwicklungsländern nutzen Mädchen Mobiltelefone häufiger als erwartet: Zwar besitzen nur 44 % der in der Studie befragten Mädchen ein eigenes Gerät, doch mehr als die Hälfte von ihnen (52 %) können auf geliehene Mobiltelefone zugreifen. Die Studie zeigt, dass sich Mädchen durch Mobiltelefone besser vernetzt fühlen (50 %), auf Bildungsmöglichkeiten zugreifen können (47 %), sich seltener langweilen (62 %), besser auf eingeschränkte Informationen zugreifen können (26 %) und ein besseres Selbstvertrauen haben (20 %). Wir können uns global vernetzen, mehr über Schulthemen erfahren und viele Dinge über das Internet lernen. Wir können uns über Sachen informieren, die wir nicht kennen. (Mädchen, 19, Bangladesch) Trotzdem ergab die in 25 Ländern durchgeführte qualitative und quantitative Studie, dass der Zugang und die Nutzung für Mädchen durch negative gesellschaftliche Normen, aufgrund derer Mädchen nicht dieselben Freiheiten wie Jungen genießen, dramatisch eingeschränkt ist. Mehr als zwei Drittel (67 %) der befragten Jungen besaßen ein eigenes Mobiltelefon, unter den Mädchen waren es nur 44 %. Und 28 % der Jungen liehen sich Geräte von Freunden, bei den Mädchen waren es mit 52 % über die Hälfte. Außerdem nutzen Jungen in Ländern wie Nigeria, Malawi und Tansania Mobiltelefone für weitaus differenziertere Aktivitäten als Mädchen, zum Beispiel für WhatsApp und Facebook, um im Internet Nachrichten zu lesen oder einen Job zu finden. In diesen Ländern beschränkt sich die Nutzung für Mädchen eher auf grundlegende tagtägliche Aktivitäten, die ein geringeres Maß an technischen Kenntnissen erfordern, wie Telefonate mit den Eltern oder die Verwendung des Taschenrechners. In Ländern wie Indien und Bangladesch werden Mädchen, die ein Mobiltelefon nutzen, häufig von der Gemeinde verurteilt, weshalb ihre Eltern den Zugang zu einem solchen Gerät oftmals verbieten. Mädchen, die gegen die Regeln verstoßen, werden zudem häufiger bestraft – das können Schelte oder Schläge sein. Zum Teil wird ihnen aber auch verboten, in die Schule zu gehen, oder sie werden früher verheiratet. Ein 15-jähriges Mädchen erhält Hausarrest, wird geschlagen und ihr wird die Möglichkeit genommen, zur Schule zu gehen. Es kann sogar passieren, dass man sie verheiratet. (Mädchen, 17, Indien) Die Nutzungseinschränkungen bedeuten auch, dass Mädchen heimlich handeln und gefährliche Dinge tun, um an ein Mobiltelefon zu gelangen. In Regionen wie Nordnigeria, wo Mädchen die elterliche Erlaubnis benötigen, um Mobiltelefone nutzen zu dürfen, geben Jungen ihren Freundinnen oft heimlich ein Telefon, um sie kontaktieren zu können, wenn ihnen danach ist. Folglich sehen Mädchen elterliche Sicherheitsbedenken als das größte Hindernis für den Zugang zu mobilen Geräten (47 %), während Jungen die Kosten als größtes Hindernis angeben (60 %). Kecia Bertermann, Technical Director of Digital Research bei Girl Effect, sagt dazu: „Der ungleiche Zugang zu Technologie rückt zunehmend in den wissenschaftlichen Fokus. Diese Studie zeigt, wie die Realität für Mädchen wirklich aussieht, und dass sie ganz am Ende der Schlange stehen, wenn es um den Zugang zu Mobiltelefonen geht. Mädchen erleben mehr Risiken, haben aber gleichzeitig weniger Vorteile. Ohne die Zeit oder Erlaubnis, sich mit Mobiltelefonen vertraut zu machen und sie umfassend zu nutzen, wird die Medienkompetenz von Mädchen behindert. Und da manche Mädchen Mobiltelefone heimlich nutzen müssen, haben sie oft Angst, ihren Eltern oder Freunden von Sicherheitsproblemen zu erzählen. Dadurch sind sie größeren Gefahren ausgesetzt.“ In Malawi und Ruanda, wo der Zugang für Mädchen eingeschränkt und ihre Medienkompetenz gering ist, befürchten die Mädchen sogar, dass Mobiltelefone sie vom „richtigen Weg“ abbringen könnten, weil sie mit Jungen in Kontakt kommen, was schließlich zu einer ungewollten Schwangerschaft führen könnte. Manche glauben, dass Jungen und Mädchen unterschiedlich sind. Sie sagen, Jungen dürften in jedem Alter ein Mobiltelefon haben, während Mädchen dadurch schwanger werden könnten. (Mädchen, 19, Malawi) Und trotzdem: Durch die Bank weg glauben Mädchen, dass sie durch ein eigenes Mobiltelefon sicherer sind. Sie unterstreichen sehr viel mehr als Jungen, wie wertvoll ein Mobiltelefon sein kann, um bestimmte Gefahren in ihrem Leben zu verringern. In Ländern, in denen Mädchen weniger Zugang haben und Mobiltelefone weniger differenziert nutzen, wird dieses Argument oft als Hauptrechtfertigung für den Besitz eines eigenen Telefons genannt. Andrew Dunnett, Director der Vodafone Foundation, erklärt: „Mädchen werden einfach zurückgelassen. In vielen Ländern ist der Zugang zu Mobiltelefonen ganz entscheidend für Gesundheit, Lernen und die Entwicklung von Mädchen. Wir müssen uns der Realität stellen: Mädchen und Jungen haben nicht die gleichen Rechte, wenn es um den Zugang zu Mobiltelefonen geht. Deshalb müssen wir Dienste entwickeln, die die Mädchen erreichen und ihre Bedürfnisse in diesem Kontext erfüllen. Diese Studie soll die Tech- und Entwicklungssektoren informieren und dabei unterstützen, die Bedürfnisse von Mädchen zu erfüllen. Nur so können wir einen wirklichen Fortschritt beim Erreichen der UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung machen.“ Die Vodafone Foundation und Girl Effect setzen sich dafür ein, Unterstützung für sieben Millionen benachteiligte Mädchen in acht Ländern zu schaffen und ihnen Zugang zu den mobilen Services zu bieten, die sie brauchen. Was Vodafone sonst noch unternimmt um Mädchen auf der ganzen Welt Zugang zu digitalen Medien zu verschaffen, lest ihr auf featured.

News / 13.09.2018

Dorothee Bär wird Schirmherrin von Coding-Bildungsinitiative

Berlin. Schule und digitaler Wandel – passt das zusammen? Die Mehrheit der Deutschen hat da ihre Zweifel und glaubt, dass die Schulen zu analog und Schüler & Jugendliche noch nicht ausreichend auf die Digitalisierung vorbereitet sind. Das zumindest stellt die Studie „Coding & Charakter“ heraus, die von der Vodafone Stiftung Ende 2017 vorgestellt wurde. Doch was kann man machen? Die Politik mit dem Thema alleine lassen? Ganz sicher nicht! Vodafone ist digitale Bildung ein Herzensanliegen und engagiert sich seit letztem Jahr verstärkt durch spezielle Angebote, die Digitalisierung im Bildungsbereich voran zu treiben. Egal ob Kitakind oder Best Ager im Unternehmen – alle sollen an Coding-Kursen teilnehmen können. Doch vor allem bestellt die Vodafone-Stiftung dieses Feld: Sie unterstützt Schulen bei dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe und hat deshalb im vergangenen Jahr die Bildungsinitiative Coding For Tomorrow ins Leben gerufen. Nach erfolgreichem Pilot in Nordrhein-Westfalen wird die Initiative nun auch bundesweit angeboten. In den kommenden fünf Jahren sollen bis zu eine Million Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im souveränen, kritischen und kreativen Umgang mit digitalen Technologien geschult werden. Die Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, übernimmt die Schirmherrschaft. „Digitale Bildung darf nicht vom Glück abhängen, ob die eigene Grundschule ihren Lehrplan darauf ausrichtet. Ob als Ingenieur von Flugtaxis oder Krankenschwester im Umgang mit Pflegerobotern: Alle Berufe werden künftig digital geprägt sein. Wir müssen unsere Kinder umfassend auf die digitalen Herausforderungen der Zukunft vorbereiten und sie bereits früh ermutigen, unsere digitale Welt mitzugestalten. So lang staatliche Angebote noch nicht flächendeckend verfügbar sind, leisten private Initiativen wie Coding For Tomorrow einen wichtigen Beitrag. Ich freue mich, diese Initiative durch meine Schirmherrschaft unterstützen zu können”, erklärt Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitales. Algorithmen und Aristoteles: Kindern Kompetenzen für das 21. Jahrhundert vermitteln Nur das Zusammenspiel technischer, emotionaler und sozialer Kompetenzen ermöglicht den erfolgreichen Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Wandels. Ziel der Initiative Coding For Tomorrow ist es deshalb, Schülerinnen und Schülern ab der Grundschule sowohl ein grundlegendes Verständnis digitaler Technologien als auch Kompetenzen wie Kreativität, kritisches Denken, Team- und Kommunikationsfähigkeit zu vermitteln. Die Vodafone Stiftung bietet kostenfreie Unterrichtseinheiten und Projekttage für Schulen sowie Feriencamps an. Lehrkräfte erhalten Fortbildungen, individuelle Coachings und Materialien, die bei der praktischen Umsetzung im Unterricht unterstützen. [quote id="233"] “Zum Lern-Kanon der Zukunft gehört beides – Algorithmen und Aristoteles. Staat und Wirtschaft stehen gemeinsam in der Verantwortung, Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für das 21. Jahrhundert zu vermitteln. Mit der Ausweitung von Coding For Tomorrow möchten wir künftig auch bundesweit einen praktischen Beitrag dazu leisten“, erläutert der Beiratsvorsitzende der Vodafone Stiftung, Dr. Hannes Ametsreiter. Die Verbesserung von Bildungschancen ist ein Schwerpunkt der Arbeit des weltweiten Stiftungsnetzwerks der Vodafone Foundation, zu dem auch die Vodafone Stiftung in Deutschland gehört. „Die Vodafone Foundation engagiert sich mit zahlreichen Projekten dafür, jungen Menschen besseren Zugang zu Bildung zu verschaffen. Aber nicht nur in Afrika oder Indien, auch in Europa gibt es Bedarf. Die Vermittlung von digitalen Kompetenzen ist die Voraussetzung für Zukunftschancen künftiger Generationen weltweit. Mit Initiativen wie Coding For Tomorrow zeigt die Vodafone Stiftung, wie man das Potential der Digitalisierung für positive gesellschaftliche Veränderungen nutzen kann,“ so Joakim Reiter, Mitglied im Board of Trustees der Vodafone Foundation.

Story / 24.04.2018

Mit vier Jahren schon erfolgreiche Programmierer – Kita-Kinder zeigen, was in ihnen steckt

Ein ganz normaler Dienstag beginnt in der Seepferdchen-Kita – der neuesten von insgesamt drei Vodafone-Kitas in Düsseldorf. Auch für Ina, Kati, Anni und Malina heißt es erst mal, Jacke an den Haken, Schuhe aus und rein in die Stoppersocken. Mama oder Papa bekommen noch einen dicken Abschiedskuss und dann startet der Kita-Tag. Erst eine kleine Spieleinheit mit der Freundin einlegen oder doch schon mit der Brotdose zum Frühstücken? Tja, auch Kita-Kinder haben die Qual der Wahl. Soweit verläuft alles in gewohnten Bahnen. Doch dann wartete auf die vier Mädchen, die derzeit die einzigen Vorschulkinder in der Kita sind, etwas ganz Besonderes: Heute startet ihr Codingkurs, in dem sie zum ersten Mal in die Welt des Programmierens eintauchen. Oh je – direkt ran an den Computer und die gerade erst erlernten Zahlen null, eins und zwei richtig aneinander reihen? Nein. Ganz anders. Im Vordergrund stehen das Tüfteln und Machen, nicht die Theorie. Auf spielerische Art und Weise und mit viel Spaß erzählt die fachlich bestens geschulte Erzieherin etwas von einer kleinen Biene, die man programmieren kann! Unterstützung bekommt die Pädagogin von einer Mitarbeiterin der „Jungen Tüftler“, die genau in diesem Bereich viel Erfahrung vorweisen. Ina und ihre Freundinnen hören erst mal zu und erfahren, welche spannenden Dinge in den nächsten Wochen auf sie zukommen. Doch es interessiert sie herzlich wenig, dass alle Kurseinheiten logisch aufeinander aufbauen und dass sie bald scratch junior kennen lernen. Sie wollen loslegen. Kleine Programmiererinnen mit Feuereifer dabei So nehmen sie direkt das erste „Modul“ in Angriff und programmieren die kleinen Plastikbienen, auch Bee Bots genannt. Anfänglich geht es noch etwas zaghaft zu, aber es dauert nicht lange und die Bienchen krabbeln über die Matte mit den vielen bunten Dreiecken, Kreisen und Quadraten. Falsche Richtung eingeschlagen? Egal. Nach den ersten Irrwegen haben es die Kinder geschafft, ihre Spielbiene genau so über die Matte laufen zu lassen, dass sie erfolgreich ans Ziel kommt. Erstaunlich ist, dass sie diese Irrwege gar nicht schlimm finden. Vielmehr fangen sie an, schallend zu lachen. Für sie gilt: Alles kein Problem, denn aufgeben gibt’s nicht. Die Kinder bleiben dran, bis alle ihren Bee Bot richtig „eingeparkt“ haben. Kurzum: Anstrengung? Mühen? Verkniffene Gesichter? Fehlanzeige – es wird viel gelacht, gekreischt und vor allem nie aufgegeben. Als nächstes steht die App auf dem Programm, mit der es wieder um Bienen geht. Diesmal müssen sie auf dem Tablet den Weg zu den kleinen Blumen finden, wo der Honig lockt. Die kleine Programmierertruppe ist nicht zu stoppen und hat sofort den Bogen raus. Logische Abfolgen scheinen für sie selbstverständlich zu sein. Am Ende der Kursstunde haben sie viel gelernt und sind glücklich. Aber auch traurig, da die Stunde schon vorbei ist. Sie freuen sich jetzt schon auf den nächsten Dienstag, wenn Musik mit Bananen gemacht wird oder Papier, Stift und Knete zum Einsatz kommen. Oder was wurde am Anfang der Stunde nochmal erzählt? Tja… das Zuhören muss auch gelernt werden. Die digitalste Kita Düsseldorfs ist im April mit ihrem Coding-Kurs für vier bis sechsjährige Vorschulkinder gestartet und freut sich, schon bald den nächsten Kindern das digitale Rüstzeug für die Zukunft zu vermitteln.

Fakten / 27.02.2018

Seepferdchen starten durch: Erstmals Coding-Kurse für Kita-Kinder

Digitale Bildung in Kitas – warum und wie?   Die Welt wird immer digitaler. Ganz selbstverständliche analoge Abläufe werden zunehmend durch digitale Anwendungen abgelöst. Egal, ob im Berufs- oder im Privatleben. Doch digitale Bildung schon im Kindesalter? Ja – denn coding kennt keine Altersgrenzen. Nicht jedes Kind, das schreiben lernt, wird Schriftsteller. Und nicht jedes Kind, das coden lernt, wird Programmierer. Jedoch ist eine fundierte digitale Bildung und das Wissen um computerbasierte Denkweisen notwendig, um sich umfassend schöpferisch in einer digitalen Gesellschaft einbringen und entfalten zu können. Genau hier setzt der Kooperationspartner „Junge Tüftler“an: Kinder haben großen Spaß am Tüfteln, Spielen und Geschichten erzählen. Durch den fachgerechten Einsatz digitaler Medien kann Kindern bereits frühzeitig der Spaß am Umgang und der Gestaltung mit Computerprogrammen und Robotern vermittelt werden. Durch spielerische Anleitungen und altersgerechte didaktische Methoden können bereits Kinder in Kita und Vorschule die Logiken von Programmierung erlernen und durch einfache geknetete Gegenstände, die sie zum Leuchten bringen, den Spaß an Elektronik finden. Im Vordergrund steht die Selbsterfahrung durch das Gestalten haptischer Objekte, die Bewegung durch den Raum oder auch die Zusammenarbeit untereinander im Team. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Struktur der Vodafone-Coding-Kurse: 10-wöchiger Coding- & Making-Kurs; Länge ca. 75 bis 90 Minuten pro Einheit, Start: April 2018 Teilnehmer: ca. 15 Kinder (Vorschulalter: 4 bis 6 Jahre) Teilnahme freiwillig; keine Zusatzkosten Konzipiert und betreut durch „Junge Tüftler“; Anleitung durch einen „Junge Tüftler-Mentor“ sowie durch zwei speziell geschulte Kita-Erzieher, die aktiv im Kurs unterstützen Kursmaterial: Bee Bots inkl. Matte, Tablets, Makey Makeys, PlayOsmo, Elektronische Bauteile (LEDs, Soundbuzzer, Batterien, Batteriehalter sowie Bastelmaterialien (Knete, Papier, Pappe, Stifte, Deko) Inhalte der Vodafone-Coding-Kurse: Alle Kurseinheiten bauen logisch aufeinander auf Im Vordergrund stehen das Tüfteln und Machen, nicht die Theorie Start: Erläuterungen, was ist „Coding“ sowie analoge Einführung in Algorithmen & Programme mit BeeBot (kleine Spielzeug-Biene) Erste Schritte in Digitales Programmieren, Arbeit mit Tablets und BeeBot Erste Schritte mit dem Programm „Scratch Junior“ Musik mit Bananen: Intro Makey Makey & Stromkreise Elektrische Knete und Stromkreise mit Knete, Leuchtende Masken, Stromkreise mit Stift & Papier Robos & Wackelbots

News / 24.11.2017

Inger Paus verantwortet gesellschaftliches Engagement bei Vodafone

Düsseldorf/Berlin, 24. November 2017 – Am 1. Dezember 2017 übernimmt Inger Paus die Gesamtverantwortung für das gesellschaftliche Engagement von Vodafone und somit den Geschäftsführungsvorsitz der Vodafone Stiftung sowie die Geschäftsführung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation. Die 48-Jährige folgt Dr. Mark Speich, der im September 2017 von der NRW-Landesregierung zum Staatssekretär berufen wurde. Inger Paus war zuletzt bei Microsoft Deutschland als Direktorin Corporate Affairs für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik verantwortlich. Für den amerikanischen IT-Konzern entwickelte sie Initiativen zu Industrie 4.0, Digitaler Bildung sowie Zukunft der Arbeit und leitete zudem den Berliner Standort des Unternehmens. Das gesellschaftliche Engagement von Vodafone besteht aus zwei Säulen, die den Anspruch des Unternehmens unterstreichen, weiterhin Taktgeber der Digitalisierung in Deutschland zu sein: Die gemeinnützige Vodafone Stiftung konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Förderung von Bildungschancen für das digitale Zeitalter. Das Vodafone Institut ist der Thinktank des Unternehmens, der Zukunftstechnologien sowie deren Potential für eine verantwortungsvolle Gesellschaft analysiert und erforscht. Inger Paus wird dieses Engagement sowie den Dialog mit den Stakeholdern in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft weiterentwickeln und ausbauen. In der Vodafone Stiftung besteht die Geschäftsführung zudem weiterhin aus Sebastian Gallander und Thomas Holtmanns, der zugleich zweiter Geschäftsführer des Vodafone Instituts bleibt.

News / 25.10.2017

Selbstfahrende Autos und Roboter als Alltagshelfer: Vodafone Innovationspreis für Klaus-Robert Müller

Düsseldorf, 25. Oktober 2017 – Selbstfahrende Autos, die sich gegenseitig vor Gefahren warnen und Unfälle vermeiden. Roboter mit menschlichen Zügen, die für uns Staub saugen, Verletzte bergen oder Pflegebedürftige in die Badewanne bringen. Das alles wird in Zukunft alltäglich und damit Teil der Gigabit-Gesellschaft sein. Zu verdanken haben wir es auch Professor Klaus-Robert Müller (TU Berlin). Für seine wegweisende Forschung erhielt der gebürtige Karlsruher den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2017. Die Preisverleihung fand gestern Abend, 24. Oktober, am Vodafone Campus in Düsseldorf statt. Die Auszeichnung erhielt Professor Klaus-Robert Müller, weil er mit seinen Forschungsarbeiten die theoretischen und algorithmischen Grundlagen für Maschinelles Lernen geschaffen hat – und damit die Basis für künstliche Intelligenz.[quote id="129"] Der 52-Jährige hat Theorie und Praxis des Maschinellen Lernens über ein viertel Jahrhundert signifikant international vorangebracht und damit deren breite Anwendung in Wissenschaft und Industrie ermöglicht. Dabei lernen Computersysteme selbstständig und erweitern ihr Wissen kontinuierlich – bis sie alltagstauglich sind. "Maschinelles Lernen und Highspeed-Netze sind die Taktgeber im Zeitalter der Digitalisierung. Die Entwicklung zur Gigabit-Gesellschaft ist unaufhaltsam und zugleich auch notwendig, um Deutschlands Position als führende Wirtschaftsnation und unser Wohlstandsniveau zu verteidigen", sagt Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland. "Wir freuen uns sehr, dass wir einen herausragenden Wissenschaftler für seine innovative Arbeit auszeichnen. Die Technologie, an denen Professor Müller seit Jahren erfolgreich forscht, wird das gesamte Leben revolutionieren. Jene Länder und Unternehmen, die hier vorne mit dabei sind, werden eine bessere Zukunft haben." Professor Müller hat darüber hinaus wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der Neurotechnologie zum Brain-Computer-Interface geleistet. Er forscht in Feldern wie Neurowissenschaften, Quantenmechanik, Chemie und Medizin und ist neben seinem Lehrstuhl an der TU Berlin auch als Gastprofessor (Distinguished Professor) an der Korea University und externes Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft tätig. Förderpreis Natur- und Ingenieurwissenschaften für Gholamreza Alirezaei (RWTH Aachen) Den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis Natur- und Ingenieurwissenschaften erhielt Gholamreza Alirezaei (41). Der gebürtige Iraner hat an der RWTH Aachen erstaunliche Forschungsergebnisse erzielt, um Sensornetze zu optimieren. Dabei werden vor allem die Effizienz der Netze gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt. Seine Forschungsergebnisse geben Wissenschaft und Industrie wertvolle Impulse bei der weltweiten Einführung und Verbreitung des Internet of Things (IoT), also der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Alltagsgegenständen. Weitere Informationen, Fotos und ein Preisträgervideo finden Sie hier: www.vodafone-stiftung-fuer-forschung.de

News / 06.09.2017

Vodafone-Mitarbeiter mit Herz: 200.000 Euro für Kinder in Not

Düsseldorf, 6. September 2017 – Rekord im Ideenmanagement von Vodafone Deutschland: Die Mitarbeiter haben im Geschäftsjahr 2016/2017 mehr als 5.600 Vorschläge eingebracht, die nicht zu ihrem eigenen Arbeitsbereich gehören – das waren rund 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Durch diese Geistesblitze konnte das Unternehmen das Netz, die Produkte und den Kundenservice weiter verbessern. Mehr noch: Mitarbeiter und Betriebsräte von Vodafone Deutschland engagieren sich für den guten Zweck und spenden aus dem Ideenmanagement jetzt fast 200.000 Euro für soziale Einrichtungen in Deutschland. Dieser Betrag ist zusammengekommen, da bei Vodafone die Bewertung von Mitarbeiterideen mit einer Gutachterspende belohnt wird. Unterstützt werden neun bundesweite und elf regionale Einrichtungen, die notleidenden Kindern helfen – von der Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder über den Bundesverband Deutscher Tafeln bis hin zum Deutschen Kinderschutzbund in Essen und zur Leipziger Kinderstiftung. Diese Spendenaktion ist in ihrer Form einzigartig in Deutschland: Wenn Vodafone-Mitarbeiter einen Verbesserungsvorschlag ins Ideenmanagement des Unternehmens einreichen, befasst sich ein interner Experte mit dem Geistesblitz. Er fertigt ein Gutachten an, in dem der Nutzen der Idee genau bewertet wird. Wenn die Erstellung des Gutachtens innerhalb von 14 Tagen erfolgt, zahlt Vodafone als Dankeschön ein Honorar von jeweils 50 Euro in den Gutachter-Spendentopf ein. Dieser Anreiz führt dazu, dass die vielen guten Ideen der Mitarbeiter zeitnah bewertet und idealerweise auch umgesetzt werden. Vor allem aber kommen so hohe Beträge für den guten Zweck zusammen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 wurde der beeindruckende Betrag von 198.925 Euro erreicht. Jetzt wird dieser Gutachter-Spendentopf ausgeschüttet. Eine Spende von jeweils 16.000 Euro erhalten diese überregionalen Einrichtungen: Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder (Gelsenkirchen) SOS-Kinderdorf e. V. (München) Bundesverband Kinderhospiz e. V. (Lenzkirch) Herzenswünsche e. V. (Münster) Bundesverband Deutsche Tafel e. V. (Berlin) Offroad Kids (Bad Dürrheim) BILD hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“ (Hamburg) Tatort-Straßen der Welt e. V. Projekt: „Wir starten gleich“ – Kein Kind ohne Schulranzen (Köln) Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor – Die Notapotheke der Welt (Tönisvorst) Über jeweils 4.993 Euro freuen sich diese regionalen Einrichtungen: Immersatt Kinder- und Jugendtisch e. V. (Duisburg) Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e. V. (Essen) Kinderschutzambulanz EVK Düsseldorf / Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) am Evangelischen KH Düsseldorf Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland (Düsseldorf) Mosaikschule (Düsseldorf) Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin Pädiatrische Onkologie und Hämatologie Uniklinik (Köln) Abenteuerspielplatz Riederwald e. V. (Frankfurt) Evangelische Kindertagesstätte Regenbogenland (Frankfurt) Leipziger Kinderstiftung (Leipzig) Landesverband Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen-Anhalt e. V. (Quedlinburg) Förderverein KITA Tausendfüßler Gamstädt e. V. (Oberlungwitz)

News / 14.06.2017

Vodafone Foundation ermöglicht fünf Millionen Kindern in Afrika den freien Zugang zu Bildung

Düsseldorf, 14. Juni 2017 - Heute startet die Vodafone Foundation eines ihrer größten Wohltätigkeitsprogramme: Mit dem Projekt "Instant Schools for Africa" soll für mehr als fünf Millionen Kinder in Afrika südlich der Sahara der Zugang zu Bildung geschaffen werden. Die Wohltätigkeitsorganisation von Vodafone führt in der Demokratischen Republik Kongo, Ghana, Lesotho, Mosambik und Tansania die Initiative "Instant Schools for Africa" ein, welche Kindern, Jugendlichen und Lehrern den freien Zugang zu hochwertigen Online-Lernmaterialien ermöglicht. Kinder, Jugendliche und Lehrer werden von dem kostenlosen und unbegrenzten Zugang zu den Online-Lernmaterialien von "Instant Schools for Africa" profitieren, ohne dass mobile Datengebühren anfallen. So werden der breite Zugang und die Nutzung des Lernmaterials gefördert. Der Inhalt wird ebenfalls Offline zur Verfügung gestellt, um Schüler und Lehrer ohne Internet-Zugang zu unterstützen. Von einer ähnlichen Initiative der Vodafone-Foundation in Südafrika – der Vodacom E-School – profitieren schon 215.000 Kinder. In Zusammenarbeit mit Learning Equality*, einem führenden gemeinnützigen Anbieter von pädagogischen Open-Source-Technologien, wurde die Plattform "Instant Schools for Africa" entwickelt. Sie wird globale und lokale Bildungsinhalte anbieten und auch Fächer wie Mathematik und Naturwissenschaften umfassen. Millionen von Kindern und Jugendlichen erhalten so den Zugang zu Lernmaterialien – vom Grundschulniveau bis hin zu zum Unterrichtsstoff der Sekundarstufe. Die Lebensbedingungen von 80 Prozent der Flüchtlingskinder verbessern Zurzeit arbeitet die Vodafone Foundation mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen, um Schulklassen mit dem Programm Instant Network Schools zu unterrichten. Das Programm nutzt die speziell konzipierten Online-Bildungsressourcen und Tablets und vermittelt Kindern in Flüchtlingslagern den Unterrichtsinhalt für Grundschulen und Sekundarschulen. Die Vodafone Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 drei Millionen Flüchtlingskinder mit dem Programm Instant Network Schools zu erreichen. Arthur D. Little schätzt, dass das Programm, an dem schon mehr als 43.000 Flüchtlingskinder jeden Monat teilnehmen, das Potenzial hat, die Lebensbedingungen von 80 Prozent der Flüchtlingskinder zu verbessern. Bis 2025 könnten mehr als 50 Millionen Kinder in Afrika, Indien und Ägypten von Online-Bildung profitieren Mit Instant Schools for Africa werden die Bildungsprogramme der Vodafone Foundation auch über die Grenzen der Flüchtlingslager hinaus angeboten, um Kinder in ganz Afrika zu fördern, einschließlich denen, die keine Schule besuchen. Afrika südlich der Sahara hat die niedrigste Grundschulquote weltweit. In dieser Region leben 34 Millionen von 57 Millionen Kindern, die nicht die Schule besuchen. Kulturelle Normen und entlegene Gemeinden haben dazu geführt, dass die Quote der Mädchen, die keine Grund- oder weiterführende Schulen besuchen, in Afrika südlich der Sahara signifikant höher ist. Gemäß der UNESCO UIS werden 15 Millionen Mädchen im Grundschulalter niemals die Chance erhalten, in einer Grundschule lesen oder schreiben zu lernen, verglichen mit 10 Millionen Jungen. Neun Millionen dieser Mädchen leben in Afrika südlich der Sahara. In dieser Region ist die Sterberate für Kinder unter 5 Jahren fast doppelt so hoch für Mütter, die keine Bildung haben, verglichen mit denjenigen, die eine weiterführende Schule besucht haben. Diese Ankündigung erfolgt mit der Veröffentlichung des Vodafone Foundation-Berichtes Connected Education. Ihm zufolge könnten mehr als 50 Millionen Kinder in Afrika, Indien und Ägypten bis 2025 von den Online Bildungsressourcen, die durch das Programm Instant Schools for Africa zur Verfügung gestellt werden, profitieren, wenn die Vodafone Foundation ihren Schwerpunkt stärker auf diese Aktivitäten legt. Andrew Dunnett, Direktor der Vodafone Foundation: "Die Vernetzung bietet den Kindern in Flüchtlingslagern und in entlegenen Teilen Afrikas mit wenigen Schulen die Chance auf eine bessere Zukunft. Instant Schools For Africa hat das Potenzial, das Leben von Millionen von Kindern, die bisher von der Schulbildung ausgeschlossen waren, zu verändern, indem es ihnen freien Zugang zu den gleichen Lern-Materialien gibt, die auch von Kindern in entwickelten Ländern genutzt werden, und ihnen so hilft, ihre Ziele zu erreichen". *Learning Equality optimiert die Bildungsressourcen, damit deren Inhalt effizient bereitgestellt werden kann. Videos werden für niedrige Bitraten optimiert, und die von Learning Equality entwickelten Webseiten funktionieren über Datenverbindungen mit niedriger Bandbreite. Die Inhalte können auch von Schulen zu Offline-Nutzung heruntergeladen werden. Schüler, Lehrer, Eltern und andere Ausbilder benötigen lediglich eine Datenverbindung zum Vodafone-Netz, um auf die Materialien zugreifen zu können. Vodafone und Learning Equality stellen anderen Mobilfunk-Betreibern die technischen Spezifikationen zur Verfügung, die erforderlich sind, damit möglichst viele Menschen von den Vorteilen dieses gemeinnützigen Programms profitieren können.

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