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Story / 21.06.2019

Eine Welt ohne Stau und Verkehrsunfälle?

Jeden Tag legen die Deutschen gut 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Als Folge des Anstiegs der Bevölkerung und der Beschäftigung erreicht die Verkehrsnachfrage damit einen neuen Höchststand. Pro Person sind das täglich 39 Kilometer. Das ergibt eine Mobilitätsstudie des MBVI. Wir Deutschen sind also unterwegs wie nie zuvor. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie wohl die Mobilität der Zukunft aussehen wird. Heute startet unsere neue Story-Reihe, in der wir voller Spannung und Erwartung 20 Jahre in die Zukunft blicken. Gleichzeitig sollen auch Sorgen und Ängste ihren Platz und ihre Berechtigung haben. In 20 Jahren bin ich 45 und stehe hoffentlich mit beiden Beinen fest im Leben. Heute frage ich mich: Wie wird wohl mein Weg zur Arbeit im Jahr 2039 aussehen? Und: Werden verstopfte Straßen der Vergangenheit angehören? Von Bompeln und Smombies im Jahr 2039 Um acht Uhr morgens verlasse ich das Haus und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Ich steige in mein Auto, meinen Führerschein habe ich nicht dabei. Den benötige ich auch nicht mehr, da mein Auto selbständig, autonom fährt. Meine Kinder müssen die Führerscheinprüfung im Jahr 2039 gar nicht erst absolvieren. Während der Fahrt lese ich und werfe einen Blick nach draußen: Menschen laufen mit Blick aufs Handy und vergessen die Welt um sich herum. Sie sind Smartphone-Zombies – sogenannte Smombies – und bleiben dennoch an roten Ampeln stehen. Bompeln, also in den Boden eingelassene Ampeln, signalisieren ihnen in Form von LED-Streifen, die Straße nicht zu überqueren, wenn sich ein Fahrzeug nähert. An meinem Arbeitsplatz angekommen, entfällt die lästige Parkplatz-Suche, die mich früher immer viel Zeit und Nerven gekostet hat. Denn auch das übernimmt mein Auto, dem freie Parkplätze angezeigt werden. Es wird automatisch dorthin gesteuert. So kann ich entspannt in meinen Arbeitstag starten. Fragen über Fragen Entspannt für mich – aber zu welchem Preis? Heute, im Jahr 2019 nutze ich öffentliche Verkehrsmittel vor allem aus dem Grund, weil ich dabei nicht selbst am Steuer sitzen muss. So kann ich nebenbei zum Beispiel ein gutes Buch lesen und trage nicht unnötig zur Verstopfung der Straßen bei. Was ich mich nur frage: Wenn im Jahr 2039 autonomes Fahren zur Selbstverständlichkeit wird, wer wird dann noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren? Verstopfen dann nicht autonom fahrende Autos die Straßen? Das Auto als Heimkino oder als Schlafplatz während einer langen Fahrt – klingt verlockend! So viel Euphorie und spannende Erwartung diese Vorstellung auch in mir hervorruft... sie ist gleichzeitig von Ängsten, Sorgen und offenen Fragen begleitet: Wie viel Kontrolle und Verantwortung bin ich bereit abzugeben? Wer übernimmt die Verantwortung für Unfälle im Straßenverkehr? Wird die Infrastruktur der Stadt, in der ich dann lebe, überhaupt so weit sein? Was ist das Mindestalter zum Autofahren, wenn das Auto selbst fährt und kein Führerschein benötigt wird? Und wer macht überhaupt die Regeln für das Programmieren dieser Autos? Fragen über Fragen, auf die ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Antwort habe. Schluss mit Schwarzmalerei Gleichzeitig sehe ich natürlich auch viele positive Aspekte, die die Mobilität der Zukunft mit sich bringt. So können zum Beispiel ältere Menschen in Zukunft auch in hohem Alter noch mobil sein und wir werden in unserer Fortbewegung flexibler. Die Zahl der Verkehrstoten verringert sich, der Verkehr wird planbarer. Wir als Verkehrsteilnehmer können uns untereinander vernetzen, miteinander kommunizieren und unsere Fahrtzeit effizienter gestalten. Und das sind nur wenige von vielen Vorteilen. Eines steht jedenfalls für mich fest: Unternehmen wie Vodafone machen sich nicht nur bereit für die Mobilität der Zukunft, sondern gestalten sie aktiv mit. So sehen wir Sicherheitskonzepte für den Straßenverkehr der Zukunft bereits heute auf der Straße. Ich finde es wichtig, dass wir uns schon heute im Jahr 2019 Gedanken darüber machen, wie wir die Straßen in Zukunft sicherer machen und einer Welt ohne Stau und Verkehrsunfälle näherkommen können.

News / 23.05.2019

Vernetzter Straßenverkehr: V2X-Technologie ist bereit für den Alltag

Die Mobilfunk-Technologie V2X wird Realität. Der Kommunikations-Standard für den vernetzten Straßenverkehr ist bereit für den Alltag. Fahrzeuge können so auf direktem Wege und über das übergreifende Mobilfunknetz miteinander kommunizieren - und sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Schon heute im bestehenden LTE-Netz. Zukünftig auch per 5G. Der Datenaustausch in Echtzeit optimiert den Verkehrsfluss, vermeidet Staus, verhindert Verkehrsunfälle und hilft Rettungskräften schneller zum Unfallort zu gelangen. Dass das keine Zukunftsmusik ist, zeigt die 5GAA (5G Automotive Association) heute in Berlin. Das internationale Bündnis für den vernetzten Straßenverkehr gibt in der Hauptstadt Einblicke in die Technologie für den vernetzten Straßenverkehr. Branchenübergreifend arbeitet Vodafone hier mit insgesamt 115 Partnern zusammen am Straßenverkehr der Zukunft. Zu den 5GAA-Partnern zählen unter anderem BMW, Daimler, das Fraunhofer-Institut, Ford, Huawei, Qualcomm, Jaguar, Continental und Nokia. [arve url="https://youtu.be/nPaWMcVpktU" /] „Vernetzte Mobilitätsstandards sind keine Zukunftsvision“, sagt Maxime Flament, Chief Technology Officer der 5GAA in Berlin. „Die vorgestellten Lösungen sind bereit für den Einsatz. V2X-Technologie ist eine wichtige Grundlage für eine sichere Fahrumgebung für Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und Autos. Die globalen Feldtests befinden sich bereits in der Endphase und die ersten Lösungen sind nun bei mehreren Anbietern erhältlich.“ In Berlin zeigen die Partner der 5GAA anhand von insgesamt fünf Beispielen wie die direkte Kurzstrecken-Kommunikation zwischen den Fahrzeugen und der übergreifende Informationsaustausch über das Mobilfunknetz den Straßenverkehr optimieren. Ampeln informieren Autos so beispielsweise über die Dauer von Grünphasen und Fahrzeuge warnen sich gegenseitig vor Hindernissen und Unfällen auf der Straße. Freie Fahrt für schnelle Hilfe: Der digitale Rettungsgassen-Assistent Ford und Vodafone zeigen in Berlin, wie Rettungskräfte dank V2X-Technologie im Notfall schneller zum Unfallort gelangen, um dort lebenswichtige Hilfe zu leisten. Denn, wenn Einsatzfahrzeuge auf dem Weg zum Unfallort behindert werden, kann das fatale Folgen haben. Der TÜV SÜD gibt an, dass jede Minute, die Rettungskräfte schneller am Unfallort sind, die Überlebenschance von Unfallopfern um 10 Prozent erhöht. Doch viel zu häufig stehen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Notfallambulanz im Stau – weil die Rettungsgasse nicht funktioniert. Laut ADAC weiß nur jeder zweite Autofahrer in Deutschland, wie eine Rettungsgasse richtig gebildet wird. Die Technologie-Partner präsentieren wie ein digitaler Rettungsgassen-Assistent direkt vom Einsatzfahrzeug ausgelöst wird, die vorausfahrenden Autofahrer warnt und sie anleitet, die Rettungsgasse richtig zu bilden – um eine Behinderung der Einsatzfahrzeuge zu vermeiden. Der Informationsaustausch zwischen den Fahrzeugen funktioniert dabei  direkt und ohne ohne Verzögerung - dank Mobilfunk auch über mehrere Kilometer Entfernung.

News / 21.05.2019

Scooter für die ganze Familie: unu und Vodafone vernetzen Elektro-Roller

Vernetzte Mobilität: Der neue E-Roller vom Berliner Start-Up unu funkt im Netz von Vodafone und wird so für die gesamte Familie zum perfekten Verkehrsmittel in der Stadt. Eine eigene App und ein integriertes Display ermöglichen zukünftig smarte Features wie Navigation und das komfortable Teilen des Rollers: Per Smartphone können mehrere autorisierte Nutzer den neuen unu Scooter starten und im Stadtverkehr einsetzen – ganz ohne Schlüssel oder andere Zugangssysteme. Besitzer des Scooters können Freunden oder Familienmitgliedern mit der unu App einfach und schnell entsprechende Nutzungsrechte zuordnen – und diese bei Bedarf wieder aufheben. Per App können alle autorisierten Nutzer zu jeder Zeit einsehen, wo sich der E-Roller gerade befindet, wer ihn zuletzt genutzt hat und wie viele Kilometer bis zum nächsten Ladevorgang noch gefahren werden können. Denn der unu Scooter funkt im Internet der Dinge. Ausgestattet mit einer fest verbauten SIM-Karte kommuniziert er ständig mit den Nutzern. Und er schützt die Besitzer vor unschönen Überraschungen: Ein digitaler Diebstahlschutz schlägt automatisch Alarm, wenn der Scooter unrechtmäßig bewegt wird. Die vernetzten Services können von Kunden optional und kostenlos aktiviert werden und sind dank automatischer Updates aus der Ferne nach der Auslieferung Schritt für Schritt verfügbar. [quote id="313"] Smarte Mobilität mit Diebstahlschutz „Die Mobilität auf unseren Straßen erfindet sich neu. Vor allem in der Stadt. Aus Besitzen wird Teilen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wenn die unu Scooter im Internet der Dinge funken, werden sie für ganze Familien zum täglichen Begleiter im Straßenverkehr. Und sie machen Langfingern das Leben schwer: IoT schützt den Scooter vor Diebstahl und seine Besitzer vor den kostspieligen Folgen.“ Versucht ein Dieb den vernetzten Elektro-Roller zu bewegen, bemerkt dieser automatisch, dass dies ohne Berechtigung geschieht. Der Nutzer erhält sofort per Mobilfunk einen Alarm auf dem Smartphone. Gelingt es dem Dieb dennoch den unu Scooter unrechtmäßig zu bewegen, kann der Nutzer zu jeder Zeit den aktuellen Standort einsehen. Der Dieb kann die fest verbaute IoT-SIM-Karte nicht vom Roller trennen. Die Kommunikation zwischen Besitzer und Fahrzeug im Internet der Dinge kann Sicherheitskräfte so dabei unterstützen die Täter zu überführen. Auslieferung der vernetzten E-Roller im Spätsommer Heute beginnt der Vorverkauf der neuen unu Scooter in Deutschland. Der vernetzte Elektro-Roller ist in Deutschland schon ab 69 Euro im Monat bzw. einmalig ab 2.799 Euro erhältlich und wird im September an erste Kunden ausgeliefert. Die Kosten für die Vernetzung im Internet der Dinge sind im Kaufpreis enthalten. „Die Möglichkeit, digital auf ein Fahrzeug zuzugreifen, ist ein disruptiver Ansatz, der unsere Städte und die Art und Weise wie wir uns in ihnen bewegen, zukünftig stark verändern wird“, so unu Gründer Mathieu Caudal. Ideal für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Sportverein oder zur Schule Der unu Scooter verfügt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern bei zwei Batterien und ist damit ideal geeignet für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Sportverein oder zum Supermarkt. Der Akku vom unu Scooter ist tragbar und kann so überall auch an einer herkömmlichen Steckdose geladen werden. Mit dem vollelektrischen Motor kostet das Fahren des Rollers auf einer Strecke von 100 Kilometern nur rund 80 Cent. Angebot auch für Städte und großflächige Sharing-Anbieter Per App können Nutzer zusätzlich und wenn gewünscht sämtliche Fahrzeug- und Streckendetails vergangener Fahrten einsehen. Auf dem Weg durch die Stadt können Nutzer über die App eine Zieladresse an den Roller übermitteln. Dieser navigiert den Nutzer dann über das integrierte Display an sein Ziel. Der vernetzte unu Scooter kann zudem von Städten oder Großbetrieben für großflächige Sharing-Angebote genutzt werden. Sämtliche Funktionen der unu-App sowie ein automatisches Abrechnungsverfahren können dafür in das Angebot Dritter implementiert werden.

News / 05.03.2019

Kooperation mit Ford für vernetzte Autos: Mehr Sicherheit durch eCall und Fernsteuerung

Nächster Meilenstein bei der Kooperation von Ford und Vodafone für das vernetzte Auto: Ab sofort bietet die Ford-eigene App 'FordPass' neue Funktionen an. Neben der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs ist nun jederzeit auch der offizielle Zubehör-Katalog abrufbar. Darüber hinaus hilft ein digitaler Co-Pilot, den eigenen Kraftstoffverbrauch sowie dessen Kosten zu überblicken und gibt Tipps für eine effizientere Fahrweise. Mit der Einführung der vierten Modellgeneration des Ford Focus ermöglicht das FordPass Connect genannte integrierte Modem eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrzeug. Im Falle eines Unfalls setzt FordPass Connect auch ohne Handy an Bord automatisch einen Notruf (eCall) inklusive Standortdaten an die lokale Notrufzentrale ab. In Verbindung mit dem Modem ermöglicht die FordPass App ab sofort auch Funktionen und Informationen wie beispielsweise das ferngesteuerte Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs, das ferngesteuerte Starten des Motors (derzeit nur bei Ford Focus und bei Automatikfahrzeugen), das Anzeigen des Fahrzeugstandorts oder der Fahrzeugdiagnose (Ölstand, Reifendruck, o.ä.). Das hilft Fahrern, die beispielsweise ihr Auto abgestellt haben und sich später fragen, ob das Fahrzeug wirklich abgesperrt ist. Oder auch den Fahrern, die ihr Auto in einer fremden Stadt geparkt haben und sich nicht mehr an den Ort erinnern können. Jetzt den Wagen ferngesteuert verriegeln oder per GPS-Ortung wiederfinden, ist die Lösung. Vodafone liefert für Ford die IoT Managed Connectivity für Europa, also die Verbindung aller Ford-Fahrzeuge in das Ford-Backend, um Telematik Anwendungen, eCall und Fernsteuer-Funktionen zu ermöglichen. Dank des Modems kann im Fahrzeug ein 4G LTE WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte eingerichtet werden. Im Preis inklusive ist eine Nutzung für drei Monate oder 3 GB. Danach kann auf Wunsch ein Folgevertrag mit individuellem Datenpaket bei Vodafone abgeschlossen werden. Denn Vodafone liefert auch die Funktion 'Internet in the Car', bei der die Ford-Kunden Datenvolumen des WLAN-Hotspots aufladen können. FordPass Connect hilft mit der Funktion 'Finden', preiswerte Tankstellen, Parkhäuser oder auch Restaurants zu finden. Unter der Funktion 'Mobilität' können jederzeit Informationen wie Kraftstoffstand, Reifendruck oder auch die Kontaktdaten des Servicepartners eingesehen werden. Dies alles sind Funktionen, die vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Vernetzung die urbane Mobilität erleichtern beziehungsweise Innovationen erst ermöglichen werden. Fahrtenbücher könnten automatisch geführt inklusive einer intelligenten Routen-, Tank-/Lade oder auch Inspektionsplanung, oder auch Pakete durch ferngesteuertes Öffnen von Kofferraumklappen abgeliefert werden.

News / 27.02.2019

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Der Kauf des neuen Herrenanzugs ist für die meisten Männer kompliziert. Bis der passende Anzug von der Stange gefunden ist, dauert es gut und gerne mehrere Wochen. Die Alternative ist maßgeschneidert für die eigenen Körpermaße. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, funktioniert das mit 5G ähnlich: Sie erhalten ein 'Stück' vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hinter dem Begriff 'Network Slicing' verbirgt sich eine Schneiderei für Mobilfunk-Anwendungen. Vodafone erklärt das Netz nach Maß: 5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Die fünfte Mobilfunkgeneration vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich. Der kommende Mobilfunkstandard verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde – also die Verzögerung, mit der Daten vom Sender zum Empfänger gelangen. Autos, Roboter und Smartphones stellen unterschiedliche Anforderungen an das Netz Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff 'Network Slicing'. Denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen, stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung. 5G schneidert perfekt passende 'Netzscheiben' nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Denn Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren. Die maßgeschneiderten 'Netzscheiben' existieren natürlich nur virtuell. So funktionieren 2G, 3G und LTE Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Verglichen mit dem Eingangsbeispiel, schneidern 2G, 3G und LTE die Anzüge für die verschiedenen Käufer mit unterschiedlichen Körpergrößen und Geschmäckern nicht nach Maß. Jeder Käufer erhält einen guten Herrenanzug von der Stange. Im Mobilfunk bedeutet das: Alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, greifen auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind. Echtzeit-Kommunikation: Auf den Straßen unserer Städte Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-Kommunikation, die Massen-Kommunikation und die Bandbreiten-Kommunikation. Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden. Beispielsweise zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen. Bandbreiten-Kommunikation: In den heimischen vier Wänden Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen bei denen extrem große Daten durch die Netze rauschen. Beispielsweise beim Streamen von hochauflösenden Videoinhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich. Wenn also der Familienvater am TV das Fußball-Länderspiel schaut, wenn die Mutter mit dem Tablet die neueste Staffel der aktuellen Netflix-Serie streamt, wenn der Sohn mit dem Smartphone bei Youtube stöbert und die Tochter zeitgleich auf dem Notebook den 'Bachelor' schaut. Massen-Kommunikation: In der Industrie oder in der Logistik Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt. Zum Beispiel in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen. Vodafone testet bereits Einsatzgebiete für 5G Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß. Im 5G Mobility Lab beispielsweise, also dem Ort, an dem Vodafone im vergangenen Jahr den ersten 5G-Mobilfunkmast in Deutschland gestartet hat, arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.

News / 25.02.2019

Vodafone und AT&T wollen Autos gemeinsam schneller ins Netz bringen

Vodafone und AT&T wollen das Internet der Dinge (IoT) für die Automobil-Industrie einfacher und schneller verfügbar machen. Auf dem Mobile World Congress verkünden die beiden Unternehmen den Start einer Kooperation. Gemeinsam entwickeln die Partner Technologien für vernetzte Fahrzeuge in Nordamerika, Europa und Afrika. Automobil-Unternehmen stehen bei der Integration vernetzter Technologien vor vielen Herausforderungen. Jeder Markt hat individuelle Anforderungen und Vorschriften. Vodafone und AT&T wollen es Automobilern jetzt einfacher machen, Fahrzeuge zu vernetzen. Ziel der Kooperation ist es den Bereitstellungsprozess und den Betrieb vernetzter Technologien für Automobiler zu vereinfachen. „Die Kooperation mit Vodafone erweitert unsere bestehende Beziehung“, sagt Chris Penrose, Präsident von IoT-Lösungen bei AT&T. „Beide Kooperationspartner verfügen über große Erfahrung in der vernetzten Fahrzeugtechnologie. Durch die Zusammenarbeit werden wir Innovationen beschleunigen und unseren Kunden helfen, mehr Fahrzeuge schnell mit Konnektivität, Unterhaltungs- und Telematik-Services auszustatten.“ Wir unterstützen Automobilhersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen „Gemeinsam unterstützen wir Automobil-Hersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen. Wir vereinfachen Integrationsprozesse, um das Internet der Dinge schneller ins Auto zu bringen“, so Stefano Gastaut, IoT-Direktor von Vodafone Business. „Die einfache und schnelle Integration von vernetzten Technologien ist besonders wichtig.“ Ziel der Kooperation ist es die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und das Unterhaltungsangebot im Auto zu verbessern. Dafür arbeiten die Partner gemeinsam unter anderem an 5G und autonomen Fahrzeug-Technologien, an neuen V2X-Funktionen, an zusätzlichen Unterhaltungsangeboten im Fahrzeug und an globalen Servicequalitäts-Modellen. Vodafone und AT&T arbeiten bereits mit mehr als 50 globalen Automobilmarken zusammen Schon heute bringen Vodafone und AT&T jeweils zahlreiche Dienstleistungen und Produkte für vernetzte Autos in den Markt. Neben der Automobilbranche nutzen vor allem Unternehmen der Flotten- und Versicherungsbranche die Technologien der beiden Technologie-Konzerne. Gemeinsam verfügen die Kooperationspartner  über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie. Sie arbeiten mit fast 50 globalen Automobilmarken zusammen und vernetzen heute bereits mehr als 43 Millionen Autos und Lastwagen. Vorreiter bei Sicherheitskonzepten für den Straßenverkehr der Zukunft Vodafone und AT&T zählen zu den Vorreitern für die Entwicklung von Zukunftsmodellen für das autonome Fahren. Beide Kooperationspartner sind Vorstandsmitglieder der 5GAA. Die 5GAA ist eine globale Organisation von Unternehmen aus der Automobil-, Technologie- und Telekommunikationsbranche, die ganzheitliche Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft entwickelt. In Deutschland treibt Vodafone seit zwei Jahren die Entwicklung der mobilfunkbasierten Technologie V2X (vehicle-to-everything) voran. Beispielsweise im 5G Mobility Lab in Aldenhoven oder auf dem digitalen Testfeld KoMoD in Düsseldorf. AT&T ist Gründungsmitglied und exklusiver Konnektivitätsanbieter des American Center for Mobility, eines hochmodernen Automobil-Entwicklungsgeländes in der Nähe von Detroit, Michigan.

News / 22.02.2019

Nachgefragt: Was genau kann welche Frequenz?

Mobilfunk ist in aller Munde. Vor allem mit Blick auf die bevorstehende Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen. Politik und Wirtschaft diskutieren darüber wie 5G in Deutschland schnell ausgebaut werden kann. Doch was genau sind überhaupt Frequenzen? Welche Frequenzen eignen sich für den Ausbau in der Fläche und welche, um Höchstgeschwindigkeiten in die Stadt zu bringen? Und vor allem: Welche Frequenz-Bereiche werden in diesem Frühjahr von der Bundesnetzagentur eigentlich versteigert?  Mobilfunk braucht Frequenzen Mobilfunk braucht Frequenzen, damit Daten vom Mobilfunkmasten zum Smartphone und zurück gelangen. Für die Datenübertragung werden verschiedene Frequenz-Bereiche genutzt. Denn Mobilfunk teilt sich das elektromagnetische Spektrum mit anderen Technologien. Beispielsweise nutzen auch Radio, Fernsehen oder Polizeifunk bestimmte Frequenz-Bereiche für die Datenübertragung. Die Bereiche, die von den Netzbetreibern genutzt werden können, sind also begrenzt. Zudem werden sie staatlich reguliert. Die Nutzung der lizenzierten Frequenzen ist immer auch an Auflagen gebunden. So lange dauert der Bau eines Mobilfunkmasten Alleine Vodafone betreibt in Deutschland rund 25.000 Mobilfunkmasten für 2G, 3G und LTE. Einen neuen Mobilfunkmasten zu bauen, dauert in Deutschland etwa zwei Jahre – von der Anmeldung, über die behördlichen Genehmigungen bis zum Bauverfahren. Für das Mobilfunknetz werden in Deutschland aktuell beispielsweise Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz genutzt. Für den 5G-Ausbau versteigert die Bundesnetzagentur in diesem Jahr neue Frequenzen in dem Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz, sowie im 2 GHz Bereich. Unterschiede in Reichweite, Leistungsstärke und Durchdringung Die Frequenzen unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften. Ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Größe der Fläche, die ein Mobilfunkmast mit Netz versorgt. Also die Reichweite, auf der er funkt. Zusätzlich unterscheiden sich Mobilfunk-Frequenzen in ihrer 'Leistung'. Unterschiedliche Frequenz-Bereiche stellen verschieden große Bandbreiten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in der Stärke der Durchdringung und in der Latenzzeit (Verzögerungszeiten), die beim Datenaustausch anfällt. Wir unterscheiden beispielhaft in hohe, mittlere und niedrige Frequenzen, um zu erklären, welche Frequenzen sich für welche Nutzung gut oder weniger gut anbieten. Hohe Frequenzen vernetzen viele Gegenstände auf kleiner Fläche (höher als 2,5 GHz) Hohe Frequenzen sind extrem leistungsstark – allerdings versorgt ein Mobilfunkmast, der hohe Frequenzen nutzt, nur eine relativ kleine Fläche mit dem extrem schnellen Netz. Das hat physikalische Gründe: Je höher die Frequenz liegt, desto geringer ist die Reichweite. Frequenzen zwischen 3,4 und 3,7 GHz, wie sie im Frühjahr von der Bundesnetzagentur für 5G vergeben werden, verfügen unter optimalen Bedingungen groben Schätzungen zufolge über eine Reichweite von etwas mehr als drei Kilometern. Die hohen Frequenzen eigenen sich vor allem demnach für die Vernetzung von zahlreichen Endgeräten auf kleinem Raum – beispielsweise in Großstädten oder Industriehallen. Hohe Bandbreiten und geringe Latenzzeiten, die die hohen Frequenzen ermöglichen, sind wichtig damit sich Autos und andere Verkehrsteilnehmer in Echtzeit gegenseitig vor Gefahren warnen können. In der Industrie können so ganze Roboter-Straßen optimal aufeinander abgestimmt arbeiten. Weil die Reichweite von hohen Frequenzen eingeschränkt ist, eignen sie sich nicht für den Ausbau in der Fläche. Um mit den Frequenzen im Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Mobilfunknetz zu bauen, bräuchte Deutschland deutlich mehr Mobilfunkmasten wie bislang. Mittlere Frequenzen funken weiter und dennoch schnell (1 bis 2,5 GHz) Verglichen mit hohen Frequenzen, versorgen mittlere Frequenz-Bereiche größere Flächen mit schnellem Netz. Deshalb eignen sich mittlere Frequenz-Bereiche beispielsweise um schnelles Netz abseits der Großstädte auch in Vorstädte, Gemeinden und Industriegebiete zu bringen. Niedrige Frequenzen bringen Mobilfunk in die Fläche (kleiner als 1 GHz) Niedrige Frequenzen eignen sich aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften gut, um Mobilfunk in der Fläche verfügbar zu machen. So können Funklöcher auf dem Land effektiv geschlossen werden. Die Bandbreiten und Latenzzeiten in diesen Frequenz-Bereichen erreichen nicht die Spitzenwerte wie mit hohen Frequenzen. Wegen der hohen Durchdringung können Gegenstände auch tief unter der Erde  oder hinter dicken Betonwänden Daten austauschen. Der fließende Übergang von LTE zu 5G Für den Ausbau von 5G werden die Netzbetreiber zahlreiche neue Mobilfunkmasten erbauen. Ebenso werden bereits bestehende Mobilfunkmasten künftig auch für die fünfte Mobilfunkgeneration genutzt. Die heutige LTE-Technik wird im Laufe der Zeit nahtlos in 5G aufgehen. Das bedeutet, die allermeisten heutigen LTE-Stationen werden früher oder später auch 5G-fähig sein. Dafür muss direkt an den Mobilfunkantennen Software ausgetauscht und für die höheren Frequenzen passende Funktechnik installiert werden.

News / 21.02.2019

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2019 in Barcelona präsentieren das Technologie-Unternehmen Continental und der Telekommunikationskonzern Vodafone erste Ergebnisse ihrer Innovationspartnerschaft und demonstrieren wie durch neue Kommunikationstechnologien jährlich tausende Unfälle verhindert werden können. Im vergangenen Sommer haben die Kooperationspartner verkündet gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die ersten Ergebnisse bestätigen: Modernste Kommunikationstechnologien wie 5G, Cellular Vehicle-to-Everything (C-V2X) und Mobile Edge Computing helfen, alle Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die Kooperationspartner testen '5G Ready' unter Realbedingungen im 5G Mobility Lab von Vodafone in Aldenhoven. Nach den erfolgreichen Tests verkünden die Partner jetzt, dass ein erster Serienanlauf basierend auf diesen Technologien für den Anfang der 2020er Jahre geplant ist. Auch wenn die Anzahl der Verkehrstoten seit Jahren durch immer bessere Sicherheits- und Assistenzsysteme sinkt, steigt die Zahl der Verkehrsunfälle. Besonders betroffen sind schwächere Verkehrsteilnehmer. So waren etwa ein Viertel der vom Statistischen Bundesamt erfassten Verkehrstoten 2017 Radfahrer und Fußgänger. Zudem starben allein über 30 Radfahrer im gleichen Jahr, weil sich ihr Weg mit abbiegenden Lkws oder Bussen kreuzte. "Vision vom sicheren Straßenverkehr wird immer mehr zur Realität" „Unsere Vision von einer Welt ohne Verkehrsunfälle und ohne Stau wird immer mehr zur Realität. Schon Anfang der 2020er Jahre könnten Autos auf unseren Straßen fahren, die die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Autos werden dann zu Smartphones auf Rädern. Mit Sensoren und Kameras, die uns per Mobilfunk in Echtzeit vor Gefahren warnen“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. "Wir wollen das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer reduzieren" „Wir arbeiten täglich mit Hochdruck daran, das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer zu reduzieren“, sagt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheiten Body & Security und Infotainment & Connectivity. „Dafür sorgen wir für bestmögliche Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt. Kommunikationstechnologien wie 5G, C-V2X und Mobile Edge Computing lassen eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern gleichzeitig miteinander kommunizieren und bringen uns dadurch deutlich näher an unser Ziel. Gemeinsam mit Vodafone können wir eine Revolution der Sicherheit im Straßenverkehr bewirken.“ [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/02/IntelligentPedestrianWarning.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2017/08/36082371174_d99796aa44_o.jpg"][/video] 5G & Co. eröffnen neue Möglichkeiten der Unfallvermeidung 5G ermöglicht Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und damit beispielsweise Video-Streaming in Echtzeit. Die Mobilfunktechnologie C-V2X schöpft mit einer Kombination aus direkter und netzbasierter Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und schwächeren Verkehrsteilnehmern das volle Potenzial vernetzter und intelligenter Mobilität aus. V2X: Der digitale Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer Zu den von Vodafone und Continental erforschten Anwendungsszenarien zählt der digitale Schutzschild. Hierbei sind die Verkehrsteilnehmer mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet. Fahrradfahrer und Fußgänger beispielsweise mit einem Smartphone. Autos mit einem speziellen V2X-Modul. Über eine Basisstation des Mobilfunknetzes tauschen die Verkehrsteilnehmer ihre Position und Fahrtrichtung aus. Stellt das System fest, dass sich die Wege gefährlich kreuzen, wird gewarnt. Dieses System ist auch in der Lage, Fahrradfahrer vor Rechtsabbiegern und so vor gefährlichen Unfällen zu schützen. Datenverarbeitung in winzigen 5G-Rechenzentren nahe der Mobilfunkmasten Ebenfalls für mehr Schutz von Fußgängern und Radfahrern sorgen im Fahrzeug eingebaute Kameras und künstliche Intelligenz auf der Netzwerkseite (Mobile Edge Computing), welche die Intentionen von Fußgängern und Fahrradfahrern erkennen. So kann beispielsweise ein Kind, das plötzlich einem Ball hinterher auf die Straße läuft, erkannt werden. Die anfallenden Daten erfordern neben einer intelligenten Auswertung, auch eine blitzschnelle Datenübertragung im Millisekunden-Bereich. Dies gelingt durch die Kombination von 5G-Technologie mit Mobile Edge Computing. Winzige 5G-Rechenzentren mit extrem kurzen Zugriffszeiten in der Nähe der Mobilfunkmasten erlauben eine Analyse nahezu in Echtzeit mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Handelt es sich tatsächlich um eine gefährliche Situation, werden das erfassende Fahrzeug, aber auch andere Verkehrsteilnehmer in der Nähe gewarnt. Mobile Edge Computing entlastet die Rechenkapazitäten im Fahrzeug und in den übergeordneten Rechenzentren. Es spart zudem teure Chipsets im Fahrzeug. „Wir haben dieses System im 5G Mobility Lab getestet und die Resultate sind vielversprechend“, erklärt Hiebl. Der Blick durch das vorfahrende Fahrzeug hindurch Die Tests bestätigen, dass sich die neuen Kommunikationstechnologien auch nutzen lassen, um Sichtbehinderungen im Straßenverkehr transparent zu machen. Das System nutzt die Kamera-Aufnahmen eines vorausfahrenden Fahrzeugs, um den nachfolgenden Fahrzeugen beispielsweise vor einem Überholmanöver auf der Landstraße zu zeigen, ob es Gegenverkehr gibt. Mobilfunk kann die Sicherheit am Stauende erhöhen Ein weiterer Anwendungsfall, den Continental und Vodafone in Barcelona vorstellen, ist eine Stauende-Warnung. Dabei werden Fahrzeuge, die sich auf das Stauende zubewegen, schon lange vor Erreichen der Sichtgrenze auf das Hindernis hingewiesen. So kann frühzeitig die Geschwindigkeit reduziert werden, wodurch sich gefährliche Notbremsungen verhindern lassen. Das Zusammenspiel von LTE, 5G, Kameras und Sensoren Viele dieser von Vodafone und Continental erprobten Funktionen lassen sich bereits mit dem bestehenden LTE-Netz umsetzen, das durch vorgesehene Erweiterungen höhere Datenübertragungsraten erlaubt. Die Entwickler sprechen hierbei von LTE-Advanced oder 4.5G und bezeichnen ihre Lösungen als '5G-Ready'. Zukünftig sollen sich im Straßenverkehr LTE- und 5G-Technologien bestmöglich ergänzen, um die zeitkritische Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu ermöglichen.

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