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News / 05.03.2019

Kooperation mit Ford für vernetzte Autos: Mehr Sicherheit durch eCall und Fernsteuerung

Nächster Meilenstein bei der Kooperation von Ford und Vodafone für das vernetzte Auto: Ab sofort bietet die Ford-eigene App 'FordPass' neue Funktionen an. Neben der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs ist nun jederzeit auch der offizielle Zubehör-Katalog abrufbar. Darüber hinaus hilft ein digitaler Co-Pilot, den eigenen Kraftstoffverbrauch sowie dessen Kosten zu überblicken und gibt Tipps für eine effizientere Fahrweise. Mit der Einführung der vierten Modellgeneration des Ford Focus ermöglicht das FordPass Connect genannte integrierte Modem eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrzeug. Im Falle eines Unfalls setzt FordPass Connect auch ohne Handy an Bord automatisch einen Notruf (eCall) inklusive Standortdaten an die lokale Notrufzentrale ab. In Verbindung mit dem Modem ermöglicht die FordPass App ab sofort auch Funktionen und Informationen wie beispielsweise das ferngesteuerte Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs, das ferngesteuerte Starten des Motors (derzeit nur bei Ford Focus und bei Automatikfahrzeugen), das Anzeigen des Fahrzeugstandorts oder der Fahrzeugdiagnose (Ölstand, Reifendruck, o.ä.). Das hilft Fahrern, die beispielsweise ihr Auto abgestellt haben und sich später fragen, ob das Fahrzeug wirklich abgesperrt ist. Oder auch den Fahrern, die ihr Auto in einer fremden Stadt geparkt haben und sich nicht mehr an den Ort erinnern können. Jetzt den Wagen ferngesteuert verriegeln oder per GPS-Ortung wiederfinden, ist die Lösung. Vodafone liefert für Ford die IoT Managed Connectivity für Europa, also die Verbindung aller Ford-Fahrzeuge in das Ford-Backend, um Telematik Anwendungen, eCall und Fernsteuer-Funktionen zu ermöglichen. Dank des Modems kann im Fahrzeug ein 4G LTE WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte eingerichtet werden. Im Preis inklusive ist eine Nutzung für drei Monate oder 3 GB. Danach kann auf Wunsch ein Folgevertrag mit individuellem Datenpaket bei Vodafone abgeschlossen werden. Denn Vodafone liefert auch die Funktion 'Internet in the Car', bei der die Ford-Kunden Datenvolumen des WLAN-Hotspots aufladen können. FordPass Connect hilft mit der Funktion 'Finden', preiswerte Tankstellen, Parkhäuser oder auch Restaurants zu finden. Unter der Funktion 'Mobilität' können jederzeit Informationen wie Kraftstoffstand, Reifendruck oder auch die Kontaktdaten des Servicepartners eingesehen werden. Dies alles sind Funktionen, die vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Vernetzung die urbane Mobilität erleichtern beziehungsweise Innovationen erst ermöglichen werden. Fahrtenbücher könnten automatisch geführt inklusive einer intelligenten Routen-, Tank-/Lade oder auch Inspektionsplanung, oder auch Pakete durch ferngesteuertes Öffnen von Kofferraumklappen abgeliefert werden.

News / 27.02.2019

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Der Kauf des neuen Herrenanzugs ist für die meisten Männer kompliziert. Bis der passende Anzug von der Stange gefunden ist, dauert es gut und gerne mehrere Wochen. Die Alternative ist maßgeschneidert für die eigenen Körpermaße. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, funktioniert das mit 5G ähnlich: Sie erhalten ein 'Stück' vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hinter dem Begriff 'Network Slicing' verbirgt sich eine Schneiderei für Mobilfunk-Anwendungen. Vodafone erklärt das Netz nach Maß: 5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Die fünfte Mobilfunkgeneration vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich. Der kommende Mobilfunkstandard verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde – also die Verzögerung, mit der Daten vom Sender zum Empfänger gelangen. Autos, Roboter und Smartphones stellen unterschiedliche Anforderungen an das Netz Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff 'Network Slicing'. Denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen, stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung. 5G schneidert perfekt passende 'Netzscheiben' nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Denn Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren. Die maßgeschneiderten 'Netzscheiben' existieren natürlich nur virtuell. So funktionieren 2G, 3G und LTE Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Verglichen mit dem Eingangsbeispiel, schneidern 2G, 3G und LTE die Anzüge für die verschiedenen Käufer mit unterschiedlichen Körpergrößen und Geschmäckern nicht nach Maß. Jeder Käufer erhält einen guten Herrenanzug von der Stange. Im Mobilfunk bedeutet das: Alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, greifen auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind. Echtzeit-Kommunikation: Auf den Straßen unserer Städte Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-Kommunikation, die Massen-Kommunikation und die Bandbreiten-Kommunikation. Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden. Beispielsweise zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen. Bandbreiten-Kommunikation: In den heimischen vier Wänden Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen bei denen extrem große Daten durch die Netze rauschen. Beispielsweise beim Streamen von hochauflösenden Videoinhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich. Wenn also der Familienvater am TV das Fußball-Länderspiel schaut, wenn die Mutter mit dem Tablet die neueste Staffel der aktuellen Netflix-Serie streamt, wenn der Sohn mit dem Smartphone bei Youtube stöbert und die Tochter zeitgleich auf dem Notebook den 'Bachelor' schaut. Massen-Kommunikation: In der Industrie oder in der Logistik Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt. Zum Beispiel in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen. Vodafone testet bereits Einsatzgebiete für 5G Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß. Im 5G Mobility Lab beispielsweise, also dem Ort, an dem Vodafone im vergangenen Jahr den ersten 5G-Mobilfunkmast in Deutschland gestartet hat, arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.

News / 25.02.2019

Vodafone und AT&T wollen Autos gemeinsam schneller ins Netz bringen

Vodafone und AT&T wollen das Internet der Dinge (IoT) für die Automobil-Industrie einfacher und schneller verfügbar machen. Auf dem Mobile World Congress verkünden die beiden Unternehmen den Start einer Kooperation. Gemeinsam entwickeln die Partner Technologien für vernetzte Fahrzeuge in Nordamerika, Europa und Afrika. Automobil-Unternehmen stehen bei der Integration vernetzter Technologien vor vielen Herausforderungen. Jeder Markt hat individuelle Anforderungen und Vorschriften. Vodafone und AT&T wollen es Automobilern jetzt einfacher machen, Fahrzeuge zu vernetzen. Ziel der Kooperation ist es den Bereitstellungsprozess und den Betrieb vernetzter Technologien für Automobiler zu vereinfachen. „Die Kooperation mit Vodafone erweitert unsere bestehende Beziehung“, sagt Chris Penrose, Präsident von IoT-Lösungen bei AT&T. „Beide Kooperationspartner verfügen über große Erfahrung in der vernetzten Fahrzeugtechnologie. Durch die Zusammenarbeit werden wir Innovationen beschleunigen und unseren Kunden helfen, mehr Fahrzeuge schnell mit Konnektivität, Unterhaltungs- und Telematik-Services auszustatten.“ Wir unterstützen Automobilhersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen „Gemeinsam unterstützen wir Automobil-Hersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen. Wir vereinfachen Integrationsprozesse, um das Internet der Dinge schneller ins Auto zu bringen“, so Stefano Gastaut, IoT-Direktor von Vodafone Business. „Die einfache und schnelle Integration von vernetzten Technologien ist besonders wichtig.“ Ziel der Kooperation ist es die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und das Unterhaltungsangebot im Auto zu verbessern. Dafür arbeiten die Partner gemeinsam unter anderem an 5G und autonomen Fahrzeug-Technologien, an neuen V2X-Funktionen, an zusätzlichen Unterhaltungsangeboten im Fahrzeug und an globalen Servicequalitäts-Modellen. Vodafone und AT&T arbeiten bereits mit mehr als 50 globalen Automobilmarken zusammen Schon heute bringen Vodafone und AT&T jeweils zahlreiche Dienstleistungen und Produkte für vernetzte Autos in den Markt. Neben der Automobilbranche nutzen vor allem Unternehmen der Flotten- und Versicherungsbranche die Technologien der beiden Technologie-Konzerne. Gemeinsam verfügen die Kooperationspartner  über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie. Sie arbeiten mit fast 50 globalen Automobilmarken zusammen und vernetzen heute bereits mehr als 43 Millionen Autos und Lastwagen. Vorreiter bei Sicherheitskonzepten für den Straßenverkehr der Zukunft Vodafone und AT&T zählen zu den Vorreitern für die Entwicklung von Zukunftsmodellen für das autonome Fahren. Beide Kooperationspartner sind Vorstandsmitglieder der 5GAA. Die 5GAA ist eine globale Organisation von Unternehmen aus der Automobil-, Technologie- und Telekommunikationsbranche, die ganzheitliche Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft entwickelt. In Deutschland treibt Vodafone seit zwei Jahren die Entwicklung der mobilfunkbasierten Technologie V2X (vehicle-to-everything) voran. Beispielsweise im 5G Mobility Lab in Aldenhoven oder auf dem digitalen Testfeld KoMoD in Düsseldorf. AT&T ist Gründungsmitglied und exklusiver Konnektivitätsanbieter des American Center for Mobility, eines hochmodernen Automobil-Entwicklungsgeländes in der Nähe von Detroit, Michigan.

News / 22.02.2019

Nachgefragt: Was genau kann welche Frequenz?

Mobilfunk ist in aller Munde. Vor allem mit Blick auf die bevorstehende Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen. Politik und Wirtschaft diskutieren darüber wie 5G in Deutschland schnell ausgebaut werden kann. Doch was genau sind überhaupt Frequenzen? Welche Frequenzen eignen sich für den Ausbau in der Fläche und welche, um Höchstgeschwindigkeiten in die Stadt zu bringen? Und vor allem: Welche Frequenz-Bereiche werden in diesem Frühjahr von der Bundesnetzagentur eigentlich versteigert?  Mobilfunk braucht Frequenzen Mobilfunk braucht Frequenzen, damit Daten vom Mobilfunkmasten zum Smartphone und zurück gelangen. Für die Datenübertragung werden verschiedene Frequenz-Bereiche genutzt. Denn Mobilfunk teilt sich das elektromagnetische Spektrum mit anderen Technologien. Beispielsweise nutzen auch Radio, Fernsehen oder Polizeifunk bestimmte Frequenz-Bereiche für die Datenübertragung. Die Bereiche, die von den Netzbetreibern genutzt werden können, sind also begrenzt. Zudem werden sie staatlich reguliert. Die Nutzung der lizenzierten Frequenzen ist immer auch an Auflagen gebunden. So lange dauert der Bau eines Mobilfunkmasten Alleine Vodafone betreibt in Deutschland rund 25.000 Mobilfunkmasten für 2G, 3G und LTE. Einen neuen Mobilfunkmasten zu bauen, dauert in Deutschland etwa zwei Jahre – von der Anmeldung, über die behördlichen Genehmigungen bis zum Bauverfahren. Für das Mobilfunknetz werden in Deutschland aktuell beispielsweise Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz genutzt. Für den 5G-Ausbau versteigert die Bundesnetzagentur in diesem Jahr neue Frequenzen in dem Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz, sowie im 2 GHz Bereich. Unterschiede in Reichweite, Leistungsstärke und Durchdringung Die Frequenzen unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften. Ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Größe der Fläche, die ein Mobilfunkmast mit Netz versorgt. Also die Reichweite, auf der er funkt. Zusätzlich unterscheiden sich Mobilfunk-Frequenzen in ihrer 'Leistung'. Unterschiedliche Frequenz-Bereiche stellen verschieden große Bandbreiten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in der Stärke der Durchdringung und in der Latenzzeit (Verzögerungszeiten), die beim Datenaustausch anfällt. Wir unterscheiden beispielhaft in hohe, mittlere und niedrige Frequenzen, um zu erklären, welche Frequenzen sich für welche Nutzung gut oder weniger gut anbieten. Hohe Frequenzen vernetzen viele Gegenstände auf kleiner Fläche (höher als 2,5 GHz) Hohe Frequenzen sind extrem leistungsstark – allerdings versorgt ein Mobilfunkmast, der hohe Frequenzen nutzt, nur eine relativ kleine Fläche mit dem extrem schnellen Netz. Das hat physikalische Gründe: Je höher die Frequenz liegt, desto geringer ist die Reichweite. Frequenzen zwischen 3,4 und 3,7 GHz, wie sie im Frühjahr von der Bundesnetzagentur für 5G vergeben werden, verfügen unter optimalen Bedingungen groben Schätzungen zufolge über eine Reichweite von etwas mehr als drei Kilometern. Die hohen Frequenzen eigenen sich vor allem demnach für die Vernetzung von zahlreichen Endgeräten auf kleinem Raum – beispielsweise in Großstädten oder Industriehallen. Hohe Bandbreiten und geringe Latenzzeiten, die die hohen Frequenzen ermöglichen, sind wichtig damit sich Autos und andere Verkehrsteilnehmer in Echtzeit gegenseitig vor Gefahren warnen können. In der Industrie können so ganze Roboter-Straßen optimal aufeinander abgestimmt arbeiten. Weil die Reichweite von hohen Frequenzen eingeschränkt ist, eignen sie sich nicht für den Ausbau in der Fläche. Um mit den Frequenzen im Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Mobilfunknetz zu bauen, bräuchte Deutschland deutlich mehr Mobilfunkmasten wie bislang. Mittlere Frequenzen funken weiter und dennoch schnell (1 bis 2,5 GHz) Verglichen mit hohen Frequenzen, versorgen mittlere Frequenz-Bereiche größere Flächen mit schnellem Netz. Deshalb eignen sich mittlere Frequenz-Bereiche beispielsweise um schnelles Netz abseits der Großstädte auch in Vorstädte, Gemeinden und Industriegebiete zu bringen. Niedrige Frequenzen bringen Mobilfunk in die Fläche (kleiner als 1 GHz) Niedrige Frequenzen eignen sich aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften gut, um Mobilfunk in der Fläche verfügbar zu machen. So können Funklöcher auf dem Land effektiv geschlossen werden. Die Bandbreiten und Latenzzeiten in diesen Frequenz-Bereichen erreichen nicht die Spitzenwerte wie mit hohen Frequenzen. Wegen der hohen Durchdringung können Gegenstände auch tief unter der Erde  oder hinter dicken Betonwänden Daten austauschen. Der fließende Übergang von LTE zu 5G Für den Ausbau von 5G werden die Netzbetreiber zahlreiche neue Mobilfunkmasten erbauen. Ebenso werden bereits bestehende Mobilfunkmasten künftig auch für die fünfte Mobilfunkgeneration genutzt. Die heutige LTE-Technik wird im Laufe der Zeit nahtlos in 5G aufgehen. Das bedeutet, die allermeisten heutigen LTE-Stationen werden früher oder später auch 5G-fähig sein. Dafür muss direkt an den Mobilfunkantennen Software ausgetauscht und für die höheren Frequenzen passende Funktechnik installiert werden.

News / 21.02.2019

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2019 in Barcelona präsentieren das Technologie-Unternehmen Continental und der Telekommunikationskonzern Vodafone erste Ergebnisse ihrer Innovationspartnerschaft und demonstrieren wie durch neue Kommunikationstechnologien jährlich tausende Unfälle verhindert werden können. Im vergangenen Sommer haben die Kooperationspartner verkündet gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die ersten Ergebnisse bestätigen: Modernste Kommunikationstechnologien wie 5G, Cellular Vehicle-to-Everything (C-V2X) und Mobile Edge Computing helfen, alle Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die Kooperationspartner testen '5G Ready' unter Realbedingungen im 5G Mobility Lab von Vodafone in Aldenhoven. Nach den erfolgreichen Tests verkünden die Partner jetzt, dass ein erster Serienanlauf basierend auf diesen Technologien für den Anfang der 2020er Jahre geplant ist. Auch wenn die Anzahl der Verkehrstoten seit Jahren durch immer bessere Sicherheits- und Assistenzsysteme sinkt, steigt die Zahl der Verkehrsunfälle. Besonders betroffen sind schwächere Verkehrsteilnehmer. So waren etwa ein Viertel der vom Statistischen Bundesamt erfassten Verkehrstoten 2017 Radfahrer und Fußgänger. Zudem starben allein über 30 Radfahrer im gleichen Jahr, weil sich ihr Weg mit abbiegenden Lkws oder Bussen kreuzte. "Vision vom sicheren Straßenverkehr wird immer mehr zur Realität" „Unsere Vision von einer Welt ohne Verkehrsunfälle und ohne Stau wird immer mehr zur Realität. Schon Anfang der 2020er Jahre könnten Autos auf unseren Straßen fahren, die die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Autos werden dann zu Smartphones auf Rädern. Mit Sensoren und Kameras, die uns per Mobilfunk in Echtzeit vor Gefahren warnen“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. "Wir wollen das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer reduzieren" „Wir arbeiten täglich mit Hochdruck daran, das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer zu reduzieren“, sagt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheiten Body & Security und Infotainment & Connectivity. „Dafür sorgen wir für bestmögliche Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt. Kommunikationstechnologien wie 5G, C-V2X und Mobile Edge Computing lassen eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern gleichzeitig miteinander kommunizieren und bringen uns dadurch deutlich näher an unser Ziel. Gemeinsam mit Vodafone können wir eine Revolution der Sicherheit im Straßenverkehr bewirken.“ [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/02/IntelligentPedestrianWarning.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2017/08/36082371174_d99796aa44_o.jpg"][/video] 5G & Co. eröffnen neue Möglichkeiten der Unfallvermeidung 5G ermöglicht Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und damit beispielsweise Video-Streaming in Echtzeit. Die Mobilfunktechnologie C-V2X schöpft mit einer Kombination aus direkter und netzbasierter Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und schwächeren Verkehrsteilnehmern das volle Potenzial vernetzter und intelligenter Mobilität aus. V2X: Der digitale Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer Zu den von Vodafone und Continental erforschten Anwendungsszenarien zählt der digitale Schutzschild. Hierbei sind die Verkehrsteilnehmer mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet. Fahrradfahrer und Fußgänger beispielsweise mit einem Smartphone. Autos mit einem speziellen V2X-Modul. Über eine Basisstation des Mobilfunknetzes tauschen die Verkehrsteilnehmer ihre Position und Fahrtrichtung aus. Stellt das System fest, dass sich die Wege gefährlich kreuzen, wird gewarnt. Dieses System ist auch in der Lage, Fahrradfahrer vor Rechtsabbiegern und so vor gefährlichen Unfällen zu schützen. Datenverarbeitung in winzigen 5G-Rechenzentren nahe der Mobilfunkmasten Ebenfalls für mehr Schutz von Fußgängern und Radfahrern sorgen im Fahrzeug eingebaute Kameras und künstliche Intelligenz auf der Netzwerkseite (Mobile Edge Computing), welche die Intentionen von Fußgängern und Fahrradfahrern erkennen. So kann beispielsweise ein Kind, das plötzlich einem Ball hinterher auf die Straße läuft, erkannt werden. Die anfallenden Daten erfordern neben einer intelligenten Auswertung, auch eine blitzschnelle Datenübertragung im Millisekunden-Bereich. Dies gelingt durch die Kombination von 5G-Technologie mit Mobile Edge Computing. Winzige 5G-Rechenzentren mit extrem kurzen Zugriffszeiten in der Nähe der Mobilfunkmasten erlauben eine Analyse nahezu in Echtzeit mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Handelt es sich tatsächlich um eine gefährliche Situation, werden das erfassende Fahrzeug, aber auch andere Verkehrsteilnehmer in der Nähe gewarnt. Mobile Edge Computing entlastet die Rechenkapazitäten im Fahrzeug und in den übergeordneten Rechenzentren. Es spart zudem teure Chipsets im Fahrzeug. „Wir haben dieses System im 5G Mobility Lab getestet und die Resultate sind vielversprechend“, erklärt Hiebl. Der Blick durch das vorfahrende Fahrzeug hindurch Die Tests bestätigen, dass sich die neuen Kommunikationstechnologien auch nutzen lassen, um Sichtbehinderungen im Straßenverkehr transparent zu machen. Das System nutzt die Kamera-Aufnahmen eines vorausfahrenden Fahrzeugs, um den nachfolgenden Fahrzeugen beispielsweise vor einem Überholmanöver auf der Landstraße zu zeigen, ob es Gegenverkehr gibt. Mobilfunk kann die Sicherheit am Stauende erhöhen Ein weiterer Anwendungsfall, den Continental und Vodafone in Barcelona vorstellen, ist eine Stauende-Warnung. Dabei werden Fahrzeuge, die sich auf das Stauende zubewegen, schon lange vor Erreichen der Sichtgrenze auf das Hindernis hingewiesen. So kann frühzeitig die Geschwindigkeit reduziert werden, wodurch sich gefährliche Notbremsungen verhindern lassen. Das Zusammenspiel von LTE, 5G, Kameras und Sensoren Viele dieser von Vodafone und Continental erprobten Funktionen lassen sich bereits mit dem bestehenden LTE-Netz umsetzen, das durch vorgesehene Erweiterungen höhere Datenübertragungsraten erlaubt. Die Entwickler sprechen hierbei von LTE-Advanced oder 4.5G und bezeichnen ihre Lösungen als '5G-Ready'. Zukünftig sollen sich im Straßenverkehr LTE- und 5G-Technologien bestmöglich ergänzen, um die zeitkritische Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu ermöglichen.

News / 20.02.2019

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

Als weltweit führender Anbieter für das Internet der Dinge vernetzt Vodafone mehr als 80,9 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Vom Auto, über den Wasserzähler bis zur industriellen Maschine. Eine weltweite Studie, die der Telekommunikationskonzern jetzt veröffentlicht, zeigt: Das Internet der Dinge wird massentauglich. Bereits jedes dritte Unternehmen nutzt das Internet der Dinge. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert. Ein Grund: Das Vertrauen in das Internet der Dinge wächst bei den Unternehmen spürbar.  Die weltweite Vodafone-Studie zeigt, dass das Internet der Dinge Unternehmen unabhängig von Größe und Branche beeinflusst. Fast zwei Drittel der Unternehmen, die das Internet der Dinge nutzen, geben an, dass sich ihr Geschäft durch die Vernetzung von Gegenständen verändert hat oder in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird. Das Vertrauen in die Technologie wächst 84 Prozent der Anwender berichten von wachsendem Vertrauen in das Internet der Dinge. Die Folge: Acht von zehn Unternehmen, haben den Umfang, in dem sie das Internet der Dinge nutzen, vergrößert. Einige Nutzer können sich das eigene Unternehmen ohne die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung kaum noch vorstellen: Fast jeder zehnte Anwender gibt sogar an, dass das gesamte Geschäft vom IoT ('Internet of Things') abhängig ist. 52 Prozent der Unternehmen setzen im Internet der Dinge auf 5G 5G wird ein weiterer Treiber für das Internet der Dinge. Mehr als die Hälfte aller Nutzer wollen zukünftig vor allem auf die fünfte Mobilfunkgeneration setzen, um Dinge miteinander zu vernetzen. Das Studienergebnis zeigt aber auch: Für viele Anwendungen im Internet der Dinge wird insbesondere die vorhandene Mobilfunktechnologie LTE von hoher Bedeutung bleiben. Neues Maschinennetz spart Strom und Kosten Aufgrund der steigenden Bedeutung vom Internet der Dinge für Industrie und Wirtschaft hat Vodafone in Deutschland als erster Netzbetreiber ein neues Maschinennetz (Narrowband IoT) großflächig über Deutschland gelegt. Das Maschinennetz ist optimiert für die kosten- und stromsparende Vernetzung von Gegenständen, die regelmäßig Daten übertragen – sogar an Orten wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Beispielsweise unter der Erde im Keller oder hinter dicken Betonwänden. Das Maschinennetz kann Milliarden Gegenstände zeitgleich vernetzen. LKW-Reifen, E-Bikes und Yachten: vielfältige Einsatzgebiete Die Einsatzgebiete im Internet der Dinge sind vielfältig. Gemeinsam mit Continental vernetzt Vodafone LKW-Reifen. Sie schlagen Alarm, wenn Reifendruck oder Temperatur nicht in Ordnung sind und verhindern so Unfälle. ZEG und Vodafone statten E-Bikes mit einem digitalen Diebstahlschutz aus. Zusammen mit Siren Marine bringt Vodafone Yachten und Boote ins Internet der Dinge. Intelligente Sensoren bemerken dann beispielsweise, wenn Wasser ins Schiff eindringt und lösen einen Notruf aus.

News / 31.01.2019

Ausgezeichnet: Die innovativste Technologie der Automobilbranche

Im Kreise der Automobiler: Vodafone wurde heute in Stuttgart bei den ‚Best Cars Awards‘ für die größten Innovationen in der Automobilbranche ausgezeichnet. V2X und 5G zählen zu den wegweisenden Technologien für den Straßenverkehr der Zukunft. Beim Bau des Autos von morgen rücken Automobiler und Telekommunikationsanbieter enger zusammen. Per Mobilfunk lernen Autos sprechen. So tauschen sie Informationen mit sämtlichen Verkehrsteilnehmern aus und warnen sich gegenseitig vor Gefahren. „Unsere Vision ist eine Welt ohne Staus, ohne Unfälle und ohne Verkehrstote“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. Im Stuttgarter Messezentrum erhielt Ametsreiter dafür heute den renommierten Paul-Pietsch-Award für das Engagement im Bereich vernetzte Mobilität.  Bindeglied Daten: Was Automobiler und Telekommunikationskonzerne zusammenbringt Im 5G Mobility Lab in Aldenhoven arbeitet Vodafone gemeinsam mit Automobilern, Zulieferern und Partnern der Wissenschaft schon heute am Smartphone auf vier Rädern. „Wir werden das Auto niemals selbst bauen. Wir können es aber ein Stück weit intelligenter machen“, so Ametsreiter. Das Bindeglied zwischen Automobil- und Telekommunikationsbranche sind Daten. Daten, die in vielen Fällen von Sensoren und Kameras erfasst werden. Kameras, die beispielsweise bemerken, wenn etwas vor dem Auto die Straße überquert. Oder Sensoren, die Wetterinformationen oder den Zustand der Straße erfassen. Die große Herausforderung dabei: Wo werden die riesigen Datenmengen, die rund um die Uhr erfasst werden, verarbeitet und analysiert? Damit ein Auto weiß, dass es sich bei der erfassten Bewegung auf der Straße um einen Fußgänger handelt? In Zukunft kann das in der sogenannten Edge Cloud passieren. Edge Cloud: Kleine 5G-Rechenzentren ermöglichen die Datenverarbeitung in Echtzeit Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der sogenannten Edge Cloud? Die Edge Cloud bezeichnet winzige 5G-Rechenzentren, die in direkter Nähe zu den Mobilfunkmasten in ganz Deutschland lokalisiert sind. Die direkte Nähe zu den Mobilfunkmasten vermeidet lange Wege, die die Daten quer durchs Land nehmen müssen, um verarbeitet zu werden. Damit die Daten überhaupt erst in die Edge Cloud gelangen, dort verarbeitet werden und schließlich zurück an das Fahrzeug gesendet werden können, braucht es Mobilfunk. Die Autos müssen dafür mit einer SIM-Karte ausgestattet sein. Ähnlich wie bei unseren Smartphones, dient die SIM-Karte als Zugangskanal zum schnellen Mobilfunknetz. Weil die Wege zu den 5G-Rechenzentren immer kürzer werden, kann die Datenübertragung- und Analyse zukünftig in Echtzeit funktionieren. [quote id="286"] V2X: Wenn Autos um die Ecke schauen Ein weiterer Vorteil von Mobilfunk: Autos können per Mobilfunk um die Ecke schauen. Wenn alle Verkehrsteilnehmer miteinander kommunizieren – vom Fußgänger, über die Ampel bis zum Fahrzeug – können diese sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Gefahren, die für Sensoren und Kameras noch gar nicht sichtbar sind, weil sie sich außerhalb des Sichtfeldes befinden. Hinter dem Informationsaustausch zwischen sämtlichen Verkehrsteilnehmern steht die Mobilfunktechnologie V2X (vehicle to everything). Herausforderung: wie Kameras, Sensoren und Mobilfunk zusammenspielen Eine der größten Herausforderungen ist es, Mobilfunk mit den weiteren Technologien im Auto der Zukunft bestmöglich in Einklang zu bringen. Das Zusammenspiel zwischen Sensoren, Mobilfunk, Fahrassistenz-Systemen und Co. muss optimal und in Echtzeit funktionieren. Und schließlich müssen die verschiedenen Technologien doppelte Böden schaffen, um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. „Wir wollen die Zukunft des Straßenverkehrs mitgestalten. Deshalb ist es wichtig, dass wir branchenübergreifend schon jetzt am Auto von morgen arbeiten. Dass wir als Telekommunikationskonzern für die innovativste Technologie der Automobilbranche ausgezeichnet werden“, so Ametsreiter.

News / 22.01.2019

Internet der Dinge wird sicherer Anker für die Schifffahrt

Luxus-Yachten, Motor-Boote und Segelschiffe fahren jetzt im Internet der Dinge. Die Vernetzung auf dem Wasser ist ein zentrales Branchenthema bei der 50. Fachausstellung 'Boot' in Düsseldorf. Vodafone und der Bootsausrüster Sirene Marine bringen vernetzte Sicherheit für Boote und Yachten nach Europa. Im Internet der Dinge wird einer der größten Gefahren auf den Weltmeeren vorgebeugt: dem Eintreten von Wasser in den Kielraum eines Bootes. Mit dem weltweit nutzbaren Sensoren-System 'MTC' lernen Boote mit ihren Besitzern zu sprechen. Die Technologie löst per Mobilfunk Notrufsysteme aus, wenn der Wasserstand im Kielraum gefährlich ansteigt. Sie schlägt Alarm, wenn sich unbefugte Personen Zutritt zum Boot verschaffen. Sie teilt technische Informationen vom Motor oder zur Stromversorgung an Bord. Und mit ihr kann der Besitzer Temperatur, Licht und weitere Systeme an Bord aus der Ferne steuern. Das erhöht die Sicherheit auf dem Wasser.  [quote id="282"] In den USA und in Australien ist die smarte Technologie für Boote bereits im Einsatz. Jetzt können auch Boots-Besitzer in Europa ihre Wasserfahrzeuge mit der MTC-Technologie von Siren Marine und Vodafone im Internet der Dinge vernetzen. Allein in Deutschland besitzen etwa 220.000 Privatmenschen eine Yacht. „Sicherheit muss auf allen Verkehrswegen oberste Priorität genießen. Auf den Wasserwegen genauso wie auf Autobahnen. Wenn Sensoren Bootsinsassen vor eintretendem Wasser warnen, kann das Menschenleben retten", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Das Internet der Dinge revolutioniert die Bootsindustrie. Der weltweite Echtzeit-Zugriff auf sämtliche technische Daten ist der Schlüssel für noch mehr Sicherheit und Komfort auf dem Boot", so Daniel Harper, CEO von Siren Marine.  MTC: Sensoren und eine App ermöglichen den Fernzugriff auf alle technischen Daten Mit der MTC-Technologie kann ein Boots-Kapitän von überall auf der Welt mit einem Smartphone, Tablet oder Notebook auf sämtliche technische Daten zugreifen. Kabellose Sensoren sammeln Informationen über technische Zustände und beispielsweise den Wasserstand auf dem Schiff. Die Informationen werden per Mobilfunk in die Cloud gesendet, ausgewertet und gesichert. Mit der speziellen IoT-Plattform von Vodafone werden die Daten auch länderübergreifend übertragen. Die 'Siren Marine App' bereitet die Informationen für die Boots-Besitzer auf. Flottenmanager können mit dem System auch gesamte Boots-Flotten beaufsichtigen, vor Diebstahl sichern und steuern. [arve url="https://youtu.be/7TLQhVRlSvc" /] Digitaler Leckage-Alarm schützt vor Katastrophen auf dem offenen Meer  Zu den größten Gefahren auf einer Yacht zählt das Eintreten von Wasser in den Kielraum des Bootes. Läuft dieser Bereich des Boots mit Wasser voll während die Bilgenpumpe nicht funktioniert oder nicht schnell genug arbeitet, kann das auf offenem Meer schlimme Folgen haben. Ein Leckage-Alarm kann in dieser Notfallsituation eine Katastrophe verhindern. Neben dem Senden einer Warnung an den Besitzer, wird auch ein akustischer Alarm oder eine Blitzleuchte an Bord ausgelöst. Um beispielsweise den Ausfall der Bilgenpumpe vorzubeugen, prüft das MTC System ständig den Ladestatus der Batterien an Bord und sendet einen Alarm, wenn die Schiffsbatterien einen vordefinierten Grenzwert unterschreiten. Motordefekte werden vorhergesagt Mit der smarten Technologie erhalten Boots-Besitzer rund um die Uhr Einblicke in den aktuellen Zustand des Motors. Kabellose Sensoren an der Zündung und am Öldruckmesser erfassen die aktuellen Betriebszustände und gleichen diese mit Standardwerten ab. Wenn es zu Abweichungen kommt, erhält der Besitzer eine Benachrichtigung mit der Empfehlung für einen Service-Termin. Digitaler Schutz vor Diebstahl auf dem Schiff Das Internet der Dinge ermöglicht auch die Fernsteuerung von Systemen auf der Yacht. Boots-Besitzer können mit der Siren Marine App unter anderem die Kabinen- und Cockpitbeleuchtung, die Klimaanlage und die Batterie per Mobilfunk mit dem Smartphone steuern. Immer häufiger machen sich Diebe an teuren Yachten und Motorbooten zu schaffen. Denn die verbaute Technologie ist häufig sehr wertvoll. Ausgestattet mit Bewegungs- und Magnetsensoren, sowie Druckmatten schlägt das MTC-System nicht nur direkt beim Besitzer Alarm, wenn sich unbefugte Personen Zugang zum Bootsinneren verschaffen. Auf Wunsch des Nutzer löst das System zusätzlich automatisch einen akustischen und visuellen Alarm vor Ort aus, um die Langfinger abzuschrecken. GPS-Daten ermöglichen zusätzlich die genaue Lokalisierung der vernetzten Boote sowie das Festlegen von Sicherheitsbereichen, die eine Yacht nicht verlassen darf ohne einen Alarm auszusenden. In Europa ist das digitale Schutzsystem über den Distributor Nixon Marine Global erhältlich. 

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