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News / 20.09.2019

Welt-Alzheimertag: Wie Vodafone Erkrankte und Angehörige unterstützt

'Honig im Kopf' ist für viele Familien Realität. Rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Angaben der deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. derzeit an Demenz erkrankt. Und die Zahl der Betroffenen steigt – bis 2050 werden es drei Millionen sein. Morgen findet der Welt-Alzheimertag statt. Unter dem Motto „Demenz. Einander offen begegnen“ werden dann überall in Deutschland Aktionen organisiert, um auf die Situation betroffener Patienten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Vodafone möchte diese Menschen unterstützen und ihnen mehr Lebensqualität geben. Mit konkreten Hilfestellungen für Mitarbeiter und mit Produkten wie dem V-SOS Band, das auf Knopfdruck oder bei Sturz voll automatisch Hilfe herbeiruft. Wenn Oma, Papa, Bruder oder Freundin an Alzheimer erkrankt, bedeutet das nicht nur für die Person selbst, sondern auch für ihr Umfeld eine große Herausforderung. Denn die Krankheit verringert die geistige Leistungsfähigkeit und verändert die Persönlichkeit des Patienten. Und damit wird es für die Betroffenen zunehmend schwierig, ihren Alltag selbständig zu meistern. Die Folge: Auch Angehörige werden immer stärker in die Betreuung eingebunden. [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone_Skaters_FINAL-GERMAN.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Gerry_in_der_Halfpipe2.jpg"][/video] Vodafone bietet seinen Mitarbeitern umfassende Unterstützung Als eines von vielen Work-Life-Angeboten unterstützt Vodafone gemeinsam mit awo lifebalance Mitarbeiter, deren Angehörige von Demenz betroffen sind. Sie haben die Möglichkeit, während der Arbeitszeit an Vorträgen teilzunehmen und sich zu verschiedenen Themen rund um Tagespflege und Pflegegesetz beraten zu lassen. Vodafone übernimmt hierfür die anfallenden Beratungs- und Vermittlungskosten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wie dem Home-Office, können Mitarbeiter an ausgewählten Wochentagen in der Nähe des erkrankten Angehörigen sein. Und je nach Bedarf können sie die gesetzliche Pflegezeit um bis zu sechs Wochen ergänzen – ganz unbürokratisch, denn ein Nachweis über die Pflegestufe des Patienten ist nicht notwendig. Wer für die Organisation seines privaten Lebens eine längere Auszeit benötigt, kann bis zu drei Monate Block-Teilzeit beantragen. In dieser Zeit wird das um die Hälfte reduzierte Gehalt fortgezahlt und nach Rückkehr über den gleichen Zeitraum durch einen 50-prozentigen Gehaltsverzicht ausgeglichen. V-SOS Band bringt erkrankte Menschen zurück ins Leben Das V-SOS Band ist ein neues Produkt aus der Familie der Consumer IoT-Dienste, das wie eine Armbanduhr getragen wird. Zum Einsatz kommt es nur im Notfall: Findet der Demenz-Patient beispielsweise nicht mehr nach Hause, kann er mit der SOS-Taste um Hilfe rufen. Einmal gedrückt sendet das Armband dann eine Alarmmeldung mit der metergenauen GPS-Position an bis zu vier abgespeicherte Vertrauenskontakte. Das V-SOS Band registriert mit dem eingebauten Beschleunigungssensor auch Stürze. In diesem Fall erfolgt der Versand der Meldung vollautomatisch. Das wasserfeste V-SOS Band hält den meisten Witterungsverhältnissen Stand und kann sogar unter der Dusche getragen werden. Eine Akku-Ladung hält bis zu einem Monat. Mit der V-Sim ist eine SIM-Karte von Vodafone verbaut, die die Mobilfunk-Infrastruktur in weiten Teilen Europas nutzt und so die Positionsdaten zuverlässig auch im Ausland übermittelt. Die Datennutzung wird zu einem Festpreis von 5,99 Euro pro Monat mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit abgerechnet. Bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten liegt dieser bei 4,99 Euro. Hinzu kommt ein einmaliger Hardwarepreis in Höhe von 99,90 Euro.

Story / 16.09.2019

Entlang des Rheins, da blitzt es wieder – Frühjahrsputz im September

Warum ist es am Rhein so schön? Weil die Mädel so lustig und die Burschen so durstig. So heißt es in einem alten Volkslied. Und wo Durst ist, sind auch Dosen. Und Flaschen. Und jede Menge anderer Abfall. Entlang des Rheins sieht es leider oft ziemlich vermüllt und gar nicht schön aus. Muss das sein? Nein, haben sich vor ein paar Jahren die Initiatoren des 'Rhine Clean up Days' gedacht und die gleichnamige Initiative ins Leben gerufen. Seitdem wird jedes Jahr im September entlang des Flusses sauber gemacht: von der Quelle bis zur Mündung, in sechs Ländern und zahlreichen Städten. Auch in Düsseldorf war es am letzten Samstag wieder soweit – es wurde gewerkelt, gepickt und zusammengekehrt. Dass sich hier so viel tut, ist Ingo Lentz, Joachim Umbach und Thomas De Groote zu verdanken, die sich richtig ins Zeug legen. Und woher kommen die vielen Helfer? Vor allem sind es Privatleute, aber auch Vereine und Firmen. Eine davon ist Vodafone. Zahlreiche Mitarbeiter der Telko-Firma standen am Samstag um 10 Uhr an der Rheinkniebrücke parat, erhielten Zangen und Müllsäcke und wurden von Marie-Claire Moreno Rabe und Emilia Weitzel zusätzlich mit roten Handschuhen ausgestattet. Die beiden jungen Frauen haben bei Vodafone die Aktion angeregt und umgesetzt. Sie haben viel gemeinsam: sie sind Anfang zwanzig, studieren, absolvieren ein Praktikum bei Vodafone und – leben nachhaltig. Stärkung des Umweltbewusstseins: das ist genau ihr Ding. Die 22-Jährige Duisburgerin Marie-Claire studiert an der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Linfort und absolviert regelmäßig Praktika, um Praxiserfahrung zu sammeln. Bei Vodafone hat sie bereits ein Praktikum in der Personalabteilung absolviert, schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit im strategischen Marketing und hat sogar noch Zeit für das Nachhaltigkeits-Netzwerk bei Vodafone. Doch wie passt das jetzt zum Rhine-Clean-up-Day? In ihrem Praktikum hat sie die Studenten-Stammtische organisiert. Dort entstand die Idee, eine Müllsammelaktion zu organisieren. Eine ähnliche Idee hatte auch die Praktikantin Emilia aus dem Bereich Brand – sie plante etwas zum 'Rhine Clean up Day'. Die beiden haben sich ausgetauscht und von da an war der Saubermach-Tag ihr Gemeinschaftsprojekt. Beide denken ähnlich über Umweltthemen. „Wir finden es wichtig, dass endlich etwas passiert. Wir gehen alles andere als liebevoll mit unserer Erde um, aber immer nur moppern bringt nichts. Einfach mal machen – auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist“, sagt Marie-Claire. Für sie war es Ehrensache, mit Abfallzange und Müllbeutel an diesem sonnigen Samstag ein bisschen Freizeit zu opfern. „Quatsch, das ist gar kein Opfer“, korrigiert sie. „Ganz im Gegenteil: Man trifft viele Gleichgesinnte, lacht viel und hat ein richtig gutes Gefühl. Klingt vielleicht altbacken, aber Gutes zu tun, macht mich glücklich“, strahlt die junge Frau. So sieht es auch Emilia. Die 21-Jährige ist in Krefeld aufgewachsen und studiert Kommunikationswissenschaften und Publizistikwissenschaften in Wien. Dort hat sie auch Greta Thunberg bei den Fridays-for-Future-Demos gesehen. „Das hat mich im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig bewegt und inspiriert“, sagt sie. Ihr Umdenken in Sachen Umwelt hat angefangen, als sie nach dem Abitur 2016 bei einem nachhaltigen Mode-Start-up gearbeitet hat. Seitdem liegt ihr das Thema am Herzen. Emilia freut sich nach der Aktion über die sauberen Oberkasseler Wiesen. Aber sie betont, dass es um mehr geht, als Dosen wegzuräumen. „Die Menschen sollen merken, dass man viel bewegen kann. Beim Müllsammeln kam ich zwangsläufig mit vielen anderen ins Gespräch – oft ging es um Umwelt-Themen und was jeder Einzelne macht. Das hat mich beeindruckt.“ Bei so viel Gemeinsamkeiten: Tofuwurst contra Steak Beide eint ihr Engagement für die Umwelt. Marie-Claire shoppt Second Hand Kleidung, verwendet einen Mehrwegbecher für den Kaffee und ernährt sich seit fast zwei Jahren vegetarisch – für die Umwelt. Die knackige Grillwurst fehlt ihr nicht, denn es gibt ja viele leckere Alternativen. Und auch Ihre Bachelor-Arbeit kreist um das Thema: 'Nachhaltige Marketingstrategien und deren Chancen und Risiken'. Und Emilia? Sie lebt ebenfalls umweltbewusst und hat sogar eine dreimonatige 'Vegan Challenge' geschafft, was einige Freunde von ihr nicht geglaubt haben. Aber jetzt isst sie wieder Fleisch, allerdings ganz selten. Dann ist ein Steak Genuss pur. Gut so, denn Umweltschutz ist kein Dogma, das einen einschränken soll. Jeder Weg ist richtig!

News / 09.09.2019

Der neue unu Scooter kommt mit Vodafone-Vernetzung 2020 auf die Straße

Im Mai haben Vodafone und unu verkündet, dass die Elektroroller des Berliner Mobilitätsunternehmens zukünftig mit Hilfe von Vodafone vernetzt werden. Pünktlich zur IAA starten der Telekommunikationskonzern und das Start-up nun eine offizielle Partnerschaft: unu ist ab sofort Teil vom Vodafone Start-up Programm Uplift. Gemeinsam können sich die Partner so weiterhin darauf konzentrieren, neue Mobilitätsformen zu kreieren. Schon der neue unu Scooter, der aktuell für die Auslieferung an die Kunden vorbereitet wird, funkt im Mobilfunknetz von Vodafone. Gemeinsam bringen die Partner den Elektro-Scooter erstmals ins Internet der Dinge und machen so eine neue Form der Mobilität möglich: Microsharing. Also das Teilen vom Scooter mit Familie und Freunden – ganz einfach per Smartphone. Denn das Handy ersetzt den Zündschlüssel. Schon Anfang des kommenden Jahres rollt der vernetzte unu Scooter auf der Straße. Auf der IAA präsentieren die Partner den Elektro-Roller erstmals der breiten Öffentlichkeit. [quote id="338"] In Berlin wird der Berufsverkehr für tausende Pendler täglich zur Zerreißprobe. In der Hauptstadt sind mehr Autos unterwegs als jemals zuvor. 2018 zählte das Straßenverkehrsamt mehr als 1,2 Mio. zugelassene PKW. Auf den Straßen führt das regelmäßig zu Stillstand. Im vergangenen Jahr verbrachte jeder Berliner durchschnittlich 154 Stunden im Stau (INRIX Studie). „Die Verkehrsinfrastruktur stößt in Deutschland an ihre Grenzen. Vor allem in Ballungsgebieten. Eine starke Netzinfrastruktur ist Teil der Lösung für dieses Problem“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Schnelle Netze und smarte Mobilitätskonzepte sind die Grundlage für weniger Staus auf unseren Straßen. Gemeinsam mit unu entwickeln wir ab sofort neue Formen der Mobilität.“ [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone_unu_190905_lowres_ohne_UT.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/unu-und-Vodafone_1.jpg"][/video] Kleine und wendige Fahrzeuge können den Straßenverkehr entlasten „Autos fahren in Berlin durchschnittlich mit einer Geschwindigkeit von 24 Kilometern pro Stunde. Das ist auf dem Niveau einer Pferdekutsche vor 200 Jahren. Das wollen wir ändern. Gemeinsam mit starken Partnern“, so Pascal Blum, Gründer von unu. „Dafür brauchen wir kleine, wendige und saubere Fahrzeuge. Und wir brauchen den Mut etwas Neues zu wagen.“ [quote id="339"] Erstmals in der Branche ermöglichen unu und Vodafone Microsharing Als erster Anbieter der Branche startet unu jetzt mit einem neuartigen Verkaufsmodell. Der vernetzte unu Scooter ebnet erstmals den Weg zum Microsharing. Ein Zündschlüssel wird überflüssig. Der Roller lässt sich ganz einfach mit dem Smartphone und der neuen unu App starten. So können sich mehrere Nutzer, Freunde oder Familienmitglieder den Scooter problemlos teilen. „Der unu Scooter funkt im Internet der Dinge und wird so zum perfekten elektrischen Wegbegleiter für die gesamte Familie. Mit einer SIM-Karte auf zwei Rädern“, so Hannes Ametsreiter. Der unu Scooter wird künftig auch bei Unternehmen als teilbares Firmenfahrzeug zum Einsatz kommen. Eintritt in internationalen Sharing-Markt auch für größere Mobilitätsdienste Jetzt kündigen unu und Vodafone an, dass der neue Scooter künftig auch für größere Mobilitätsdienste verfügbar ist. „Wir treten in Kürze auch erstmals in den internationalen Sharing-Markt ein“, so Pascal Blum. Große Sharing-Anbieter können dann das vernetzte unu-Modell unter dem eigenen Markennamen nutzen. Sie können eine Elektro-Scooter-Flotte nach den eigenen Wünschen gestalten, per White Label Lösung des Unternehmens eine eigene App konfigurieren und direkt in den Markt einsteigen. Anfang 2020 rollt der neue unu-Scooter auf der Straße Der unu Scooter kann momentan als Pre-Order-Package zu besonderen Konditionen vorbestellt werden. Anfang 2020 werden die neuen Elektro-Scooter an ihre Besitzer ausgeliefert. Ab Februar beginnt dann auch der reguläre Verkauf. Der vernetzte unu Scooter ist dann bereits ab 2.799 Euro erhältlich. Die Partner planen den Elektro-Roller künftig um neue digitale Funktionen zu erweitern. Das geschieht dann automatisch. Denn der unu Scooter ist lernfähig. Updates können aus der Cloud automatisch eingespielt werden.

News / 22.08.2019

Fahrrad statt Auto: 700 Mitarbeiter sparen 1.268 Tonnen CO2 ein

Radeln für den Klimaschutz und die Gesundheit: Bei Vodafone sind inzwischen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienstlich mit dem Fahrrad statt mit dem Auto unterwegs. Diese haben seit Start des Projektes 'Company Bike' vor knapp zwei Jahren insgesamt etwa 6,7 Millionen Kilometer zurück gelegt – das entspricht fast neunmal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück. Dabei haben die 700 Radler immerhin 1.268 Tonnen CO2 eingespart. Ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz: Um einen vergleichbaren Effekt wie die Vodafone-Dienstradler zu erzielen, müsste man einen 126 Hektar großen Wald anlegen, denn im Schnitt filtert ein Hektar Wald jährlich rund 10 Tonnen Kohlendioxid. Seit Oktober 2017 haben die Vodafone-Mitarbeiter die Möglichkeit, ein Fahrrad über die Gehaltsabrechnung zu finanzieren und geschäftlich wie privat zu nutzen. Bislang machen etwa 700 Mitarbeiter von dem neuen Angebot Gebrauch. Sie lassen morgens das Auto in der Garage stehen und nutzen das Dienstrad für den täglichen Weg ins Büro. Vodafone macht den Mitarbeitern den Wechsel vom Auto aufs Fahrrad in vielfacher Hinsicht einfach: Am Vodafone-Campus in Düsseldorf gibt es ausreichend gesicherte Parkplätze für Fahrräder. Zudem können sich die Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, auf Wunsch im hauseigenen Sportzentrum frisch machen, bevor sie ihren Arbeitsplatz einnehmen. Dieses Angebot gilt natürlich auch für die vielen Mitarbeiter, die ein privates Fahrrad für den Weg ins Büro nutzen. Weitere umweltfreundliche Alternativen der Vodafone-Mitarbeiter für die Anfahrt zu ihrem Arbeitsplatz sind: günstige Firmentickets für den ÖPNV Stromtankstellen für Elektro-Autos Fahrgemeinschaften für regelmäßige Fahrten auf denselben Pendlerstrecken oder auch Mitfahrgelegenheiten für einzelne Fahrten Unterstützung bei der schnellen Buchung und Bereitstellung von Carsharing-Autos. Das hilft vor allem auch denjenigen Mitarbeitern, die normalerweise per Fahrrad zum Campus kommen, aber bei sehr schlechtem Wetter dann auf diese Mobilitäts-Option zurückgreifen. Darüber hinaus kann der Großteil der Vodafone-Mitarbeiter dank einer flexiblen Home-Office-Regelung teilweise auch von zuhause aus arbeiten. Durch diese Maßnahme wurde der Berufsverkehr der Mitarbeiter zum Vodafone Campus in Düsseldorf um mehr als 20 Prozent reduziert.

Story / 19.08.2019

Zum Tag der humanitären Hilfe: Worauf es im Leben ankommt

Sich früh morgens aus dem Bett quälen, verschlafen die Stulle von Mama einpacken, im Bus nochmal kurz dösen. In der Schule dann von Mathe über Geschichte zu Deutsch hangeln und jede Stunde auf das erleichternde Pausenklingeln warten, um sich mit den Freunden über das vergangene Wochenende auszutauschen. So in etwa sehen viele ihre Schulzeit. Dabei sind öffentliche Verkehrsmittel, Bildung und auch ein Frühstück in vielen Ländern der Welt alles andere als selbstverständlich. Drei Vodafone-Mitarbeiterinnen haben sich auf den Weg gemacht, um Menschen in solchen Gegenden zu helfen. Wir erzählen ihre Geschichten – am heutigen 'Tag der humanitären Hilfe'. Heute vor 16 Jahren sind bei einem Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad 22 humanitäre Helfer ums Leben gekommen. Die UN-Generalversammlung hat daraufhin den 19. August als Gedenktag ausgerufen, um all jene zu ehren, die Menschen in Notsituationen beistehen. Dass man auch unabhängig von den großen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Unicef oder Brot für die Welt eigeninitiativ viel bewegen kann, zeigen drei Vodafone-Mitarbeiterinnen. Juno Ziss, Rabea Hoffmann und Katrin Williams haben das Angebot von Vodafone einer bezahlten Auszeit genutzt und sich im Ausland sozial engagiert. Was sie in Nepal, Uganda und Sri Lanka erlebt haben? Und welche Einsichten sie im Koffer wieder mit nach Hause nahmen? Drei Monate Nepal Die 29-Jährige Juno war in der Personalabteilung von Vodafone aktiv, bevor es nach Nepal ging. „Ich empfinde es als großes Glück, in einem so komfortablen Land mit so vielen Chancen leben zu dürfen“, sagt die studierte Psychologin. „Ich wollte gerne etwas davon zurückgeben, irgendwo, wo das Leben nicht so einfach ist.“ Ende Februar 2018 tauschte sie dann den Schreibtisch im modernen Großraumbüro und die gemütliche Stadtwohnung für drei Monate gegen eine lokale Bücherei und ein spartanisches Zimmer in Bachhauli, Nepal. Fließend Wasser, sonstiger Komfort? Fehlanzeige. Dafür standen Elefanten, Wasserbüffel und Hühner gleich vor der Haustür. Ihr Einsatzort, eine kleine Bücherei rund 7.000 Kilometer entfernt von der Heimat, war nicht nur ein winziger Raum mit unzähligen Büchern und zwei Laptops mit Internetzugang, sondern diente gleichzeitig als Versammlungs- und Kindertagesstätte, Ort zum Bezahlen der Stromrechnung und als Anlaufstelle für die Dorfbewohner.  Dort bekamen sie Hilfe jeglicher Art: von kostenlosen Gesundheitschecks bis zu Anleitungen zum Herstellen von Hängematten oder zum Anbauen von Gemüse oder auch Info-Veranstaltungen zur Gesundheit von Nutztieren. Auch von Juno. Sie hat sich während ihrer Zeit vor Ort an den Rhythmus der Dorfbewohner angepasst, das bedeutete auch, um 5 Uhr, also bei Sonnenaufgang, aufzustehen. Die junge Psychologin hat sich vor allem um die Frauen des Ortes gekümmert, denn die Nepalesinnen leben zwischen zwei Welten. In der einen Welt wird die Wäsche im gleichen Eimer wie die Kartoffeln gewaschen, in der anderen Welt besitzt jede ein Smartphone. „Die Mentalität ist eine komplett andere“, erzählt Juno. „Das Leben dort ist sehr einfach, das Tempo ist viel ruhiger. Sogar die Menschen auf der Straße laufen langsamer“, erinnert sie sich schmunzelnd. Ihre Arbeit bestand vor allem in der alltäglichen Unterstützung der Frauen, wie zum Beispiel dem Wäschewaschen. Darüber hinaus hat sie den Frauen jeden Tag eine Yogastunde und Englisch-Unterricht gegeben, oder auch bei Computerfragen oder Powerpoint geholfen. Juno hat sich während ihrer Zeit in Nepal in die Dorfgemeinschaft eingelebt und sogar  deren Sprache, Nepali, gelernt. Als die Rückreise anstand, hat das Dorf eine Woche lang Abschieds-Festivitäten für sie veranstaltet. „Dieses Leben war gefühlt weit mehr als 7.000 Kilometer entfernt von meiner Arbeit im Vodafone-Tower, von meiner Familie, den Freunden und allem Luxus, der damit verbunden ist“, erzählt die 29-Jährige. „Es ist ein großes Glück, so komfortabel mit so vielen Chancen leben zu dürfen, diese Erfahrung hat meine Lebenseinstellung grundlegend verändert.“ Ein Hilfsprojekt in Uganda Auch bei dem humanitären Einsatz von Rabea Hoffmann standen Frauen im Mittelpunkt. Junge Frauen mit Kind in Ostafrika. Die 46-jährige Vodafone-Mitarbeiterin hatte bereits 2011 an einem Auslands-Programm in Kenia teilgenommen und  in einem Kinderheim ausgeholfen. „Es hat mir damals so viel gegeben, mich sozial zu engagieren. Als ich hörte, dass man mit etwas Abstand einen weiteren Antrag stellen kann, habe ich es sofort gemacht“, erzählt sie motiviert. Sie landete bei einer Gastfamilie, deren Frau sich in den Slums um Teenage Moms kümmert: minderjährige Mädchen, die bereits ein oder zwei Kinder auf die Welt gebracht haben. Häufig werden die Mädchen von ihren eigenen Familien verstoßen, da uneheliche Schwangerschaften in einem so jungen Alter gesellschaftlich nicht akzeptiert werden. Die jungen Mädchen leben in Lehmhütten, die oft nicht größer als acht Quadratmeter sind. Es gibt weder fließend Wasser noch Strom, gekocht wird auf einem offenen Feuer vor der Tür. Hinzu kommt häusliche Gewalt. „Aufgrund von schlechter Bildung und Armut werden Probleme nicht besprochen, sondern mit Schlägen geklärt – unabhängig vom Geschlecht“, musste die 46-jährige lernen. Die Mütter sind in einem Teufelskreis gefangen: Sie haben selbst häufig keine Schulbildung und durch fehlende Kinderbetreuung bleibt ihnen dieser Weg verwehrt. Durch Hilfsarbeiten wie Wäschewaschen versuchen die Mädchen, sich und ihre kleine Familie durchzubringen. Rabea hat es sich zusammen mit ihrer Gastmutter Jackie zum Ziel gesetzt, den Mädchen eine Perspektive bieten. „Im ersten Schritt wollten wir die Mädchen erst einmal über Gewalt, Verhütung und HIV aufklären. Anschließend wollen wir sie dann finanziell unterstützen, ihnen aber vor allen Dingen eine Anlaufstelle bieten.“ Durch Spenden von Freunden, Familie und Kollegen war es den beiden Frauen möglich, ein Haus der Kirche für acht Monate anzumieten.  Stolz berichtet Rabea, dass die jungen Mütter nun eine Art Gemeinschaftszentrum haben, das sie als Arbeitsraum, Kindergarten und Treffpunkt nutzen können. Da die Frauen oft handwerklich sehr geschickt sind, kam Rabea die Idee, ihnen das Nähen beizubringen. Eine Nähmaschine spendeten ihre Eltern, eine ihre Vodafone-Kollegen. Zusätzlich hatte Rabea bereits vor Antritt der Reise 1.200 Euro gesammelt, sodass auch Stoffe gekauft werden konnten. „Ich gebe zu, dass die ersten Arbeiten auf den Maschinen nicht sonderlich gut waren, aber sie hatten großen Spaß an der Sache und waren engagiert.“ So fingen die Teenies an, Einkaufstaschen zu kreieren und kleinere Näharbeiten zu verrichten. „Unser Ziel ist es, eine Vollbeschäftigung für die Mädchen zu schaffen, Patenschaften zu finden, um Schulgebühren und ganz langfristig ein Mutter-Kind-Heim finanzieren zu können“, erklärt Rabea. Die 46-jährige hat sich dieses Projekt zu Eigen gemacht und reist nun so oft es geht nach Uganda, um noch mehr Mädchen die Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen. Bildung für Kinder in Sri Lanka „Ich habe zwei eigene und vier angeheiratete Kinder großgezogen. Sie alle haben einen guten Start ins Leben bekommen.“ Das war der Ansporn für die 51-jährige Vodafone-Mitarbeiterin Katrin Williams, sich humanitär zu engagieren. Die Diplomingenieurin für Anlagenbau hat direkt nach dem Studium eine Familie gegründet, aber immer auch 'voll gearbeitet'. Familie und Karriere hat sie unter einen Hut gebracht. Mit so viel Frauenpower ausgestattet, war sie sich sicher, auch in anderen Teilen der Erde helfen zu können. Anfang dieses Jahres startete Katrin zu ihrem neunwöchigen sozialen Freiwilligeneinsatz in Sri Lanka. Ihre dortige Aufgabe: Die individuelle Betreuung und Förderung der Schulkinder vor Ort. Vor allem Kinder, die in ländlichen Gebieten wohnen, sprechen häufig nur die Landessprachen Tamil und Sinhala und haben Schwierigkeiten mit der englischen Sprache. „Mein Ziel war es, den Kindern schon früh einen Zugang zu Bildung und der englischen Sprache zu ermöglichen. Nur so haben sie die optimalen Voraussetzungen für ihre spätere Schullaufbahn und ihr Berufsleben.“ Katrin gestaltete den Englischunterricht aktiv mit. „Das hat viel Spaß gemacht, zumal die Menschen vor Ort so aufgeschlossen und höflich sind. Was mich jedoch geschockt hat, war der Einsatz des Rohrstocks durch die einheimischen Lehrkräfte.“ Auch im Hinblick auf das alltägliche Leben musste sich Katrin umgewöhnen: Zum einen ist das Klima ganz anders als in Deutschland. Die hohe Luftfeuchtigkeit und tropischen Temperaturen machten ihrem Kreislauf anfangs zu schaffen. Aber auch die Lebensumstände waren neu: Die Zimmer ihres Hostels hatten keine Fensterscheiben, sondern nur Gitter. Das Zimmer musste Katrin sich mit zwei weiteren Einsatz-Helferinnen teilen. „Privatsphäre gibt es für ein paar Wochen nicht“, erinnert sie sich. Außerdem waren Flexibilität bei der Lebensmittelauswahl und die Toleranz von ungeladenen Gästen wie Kakerlaken und übergroßen Insekten gefragt. „Ich habe versucht, mich auf alles einzulassen und zu akzeptieren. Insgesamt bin ich persönlich an diesen Erfahrungen sehr gewachsen, und würde es jederzeit wieder tun.“ 3 Erlebnisse, ein Fazit Die drei Frauen haben sich in unterschiedlichen Ländern engagiert, aber alle sind sie mit einer Einsicht zurück nach Deutschland gekommen: „Uns geht es verdammt gut!“ Es fängt gerade auf dem Heimweg an zu regnen? Das Essen im Restaurant war nur lauwarm? Rabea Hoffmann weiß, dass das keine Gründe sind um unzufrieden zu sein. „Wir haben hier Möglichkeiten, von denen andere nur träumen können.“ Auch Juno hat einen neuen Vorsatz gefasst: „Ich versuche mir ein Stück nepalesische Gelassenheit zu erhalten“, erzählt die Düsseldorferin. Was sie vor ihrer Reise geahnt hat, erlebt sie nun tagtäglich. „Wir merken meistens gar nicht mehr, wie unglaublich es ist, wirklich alles haben zu können. Und damit meine ich nicht den Konsum von Luxusgütern, sondern sauberes Wasser aus der Leitung, heiße Duschen und eine funktionierende Müllabfuhr.“ Katrin Williams kann da nur beipflichten. Für die Reise hat sie ihre Komfortzone verlassen und legt so ein Projekt jedem ans Herz. „Die Relationen werden wieder geradegerückt und der Blick auf das Wesentliche geschärft. Wenn man dann das Leben anderer ein Stückchen besser gemacht hat,  ist das toll – auch wenn es leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.“

Klartext / 15.08.2019

Schluss mit 5G-Verschwörungstheorien: Mobilfunk ist eine sichere Sache

Ich sehe was, was du nicht siehst. Und damit wird verantwortungsvoll umgegangen. Seit der Einführung des Mobilfunks gibt es sie, die Diskussionen über die Sicherheit. Sind Funkwellen schädlich? Diese Frage taucht vor der bevorstehenden Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G nun wieder verstärkt auf. Es kursieren viele Gerüchte und Mythen bis hin zu Verschwörungstheorien. Was ist dran? Der Begriff Mobilfunk-Strahlung verwirrt Viele, die den Begriff 'Strahlung' hören, haben Bilder aus Tschernobyl oder Fukushima im Kopf und denken an Krebs oder andere Strahlen-Erkrankungen. Strahlung ist aber nicht gleich Strahlung. Fakt ist: Es gibt nicht-ionisierende und ionisierende Strahlung. Beides zusammen bezeichnet man als elektromagnetisches Spektrum. Im Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung von 0 bis 1500 THz liegen beispielsweise das Magnetfeld der Erde, Stromleitungen und das sichtbare Licht. Oberhalb von 1500 THz liegen unter anderem das UV-Licht oder Röntgenstrahlung. Hierbei handelt es sich um ionisierende Strahlung, die so viel Energie besitzt, dass sie Moleküle 'auseinanderreißen' oder bei Zellen zu Mutationen führen kann. Die elektromagnetischen Felder unserer Hausgeräte von der Kaffeemaschine bis zum Babyfon können dies ebenso wenig wie die Funkwellen von Rundfunk, Fernsehen und Mobilfunk. Sie alle liegen im nicht-ionisierenden Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Sind elektromagnetische Felder gefährlich? Die Internationale Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (ICNIRP) hat Richtlinien und Grenzwerte für die Exposition durch elektromagnetische Felder entwickelt. Sie basieren auf den Ergebnissen langjähriger Forschung und werden regelmäßig überprüft. Übereinstimmend kommen die ICNIRP, die zuständige Experten-Kommission der EU (SCENIRH) und auf nationaler Ebene die Strahlenschutz-Kommission zu dem Schluss, dass die Grenzwerte allen Menschen Schutz vor sämtlichen gesundheitsschädlichen Wirkungen bieten. Dabei wird auch die Summenwirkung von elektromagnetischen Feldern verschiedener Frequenzen berücksichtigt. Elektromagnetische Felder sind überall. Aber: Wir haben allen Grund uns sicher zu fühlen Wer hat je darüber nachgedacht, dass auch die weißen Sicherheitschips an der Kleidung, die am Ausgang des Kaufhauses mitunter ein lautes Signal auslösen, über Funkwellen arbeiten? Im Überwachungsbereich der Warensicherungsanlage werden elektromagnetische Felder erzeugt, um die Chips zu erkennen. Durch die Einhaltung der Grenzwerte können wir aber weiterhin beruhigt einkaufen. Genauso wie wir in der Dachgeschosswohnung unterhalb der Mobilfunk-Antenne auf dem Hausdach beruhigt schlafen können. Bei der erzeugten Leistung gilt das Prinzip: So viel wie nötig, so wenig wie möglich Die elektromagnetischen Felder, die beim Telefonieren mit Handys in Körpernähe auftreten, sind im Allgemeinen sehr viel stärker als die Felder, denen man beispielsweise durch Mobilfunk-Basisstationen auf umliegenden Gebäuden ausgesetzt ist. Messungen an öffentlichen Antennen-Standorten zeigen, dass die Grenzwerte meist deutlich unterschritten werden. Die Langzeitmessungen der Bundesnetzagentur weisen im Hochfrequenzbereich eine maximale Grenzwert-Ausschöpfung von 11,3% auf. Neben den gesetzlichen Grenzwerten sorgen aber auch intelligente technische Lösungen für eine möglichst geringe Intensität der elektromagnetischen Felder. So sind alle modernen Mobilfunk-Systeme so konzipiert, dass die Technik die Intensitäten automatisch auf das für eine gute Verbindung notwendige Maß begrenzt – bei Basisstationen genauso wie beim Smartphone. Ein Satz heiße Ohren? Nach einem längeren Telefonat ist das Ohr warm. Liegt das an den Funkwellen des Handys? Es stimmt, dass elektromagnetische Felder Wärme erzeugen. Aber die Funkwellen des Handys beim Telefonieren am Ohr sind nur in einem geringen Maße für die Erwärmung verantwortlich. Vielmehr wird das Ohr durch das Anpressen des Handys nicht mehr von der Umgebungsluft gekühlt. Dies würde auch bei einem Stück Holz passieren. Hinzu kommt, dass durch den Strom in einem Handy und durch die Entladung des Akkus Wärme erzeugt wird. Diese Effekte sind deutlich größer als die direkte Erwärmung durch die Funkwellen des Handys. Davon abgesehen ist eine Erwärmung nicht per se gesundheitsschädlich. Die Grenzwerte für Funkwellen stellen sicher, dass keine höhere Gewebe-Erwärmung als 0,1 Grad Celsius erfolgt – eine Runde Joggen oder ein Sonnenbad bewirken mehr. Ist Mobilfunk krebserregend? Der definitive Ausschluss einer krebserregenden Wirkung von Mobilfunk-Wellen kann wissenschaftlich genauso wenig nachgewiesen werden wie beim Verzehr von saurem Gemüse oder Kaffee. Diese und fast 300 weitere Substanzen wurden von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC), einer Fachinstitution der WHO, als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft, weil es zwar Hinweise, insgesamt aber in den vielen durchgeführten Beobachtungsstudien am Menschen und Laborversuchen mit Tieren zu wenig konkrete Anhaltspunkte gab, um einen gesicherten Zusammenhang herstellen zu können. Und auch das Bundesamt für Strahlenschutz kommt in seinen Bewertungen zu dem Schluss, dass sorgfältig durchgeführte Studien Hinweise auf eine krebserregende Wirkung nicht bestätigen: „Das BfS hat daher festgestellt, dass nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch hochfrequente Felder – etwa aus dem Mobilfunk – zu erwarten sind, wenn die Grenzwerte eingehalten werden.“ Und was ist mit sonstigen schädlichen Wirkungen? Machen Mobilfunk-Wellen unfruchtbar? Fördern sie das Bienensterben? Irritieren sie Vögel und Fledermäuse? Sind sie für Kinder gefährlich? Das Bundesamt für Strahlenschutz nimmt auf seiner Website ausführlich Stellung zu den einzelnen Mythen. Was von Mobilfunk-Gegnern an Argumenten verbreitet wird, hält meist den Kriterien an einen wissenschaftlichen Nachweis nicht stand. Das übergeordnete Fazit lautet: Nach derzeitigem Kenntnisstand der Wissenschaft gibt es unterhalb der Grenzwerte keine Hinweise auf eine Gefährdung von Mensch, Tier und Natur. 5G ist neu. Die Frequenzen nicht. Die meisten Frequenzen des neuen Mobilfunk-Standards 5G, nämlich die zwischen 700 MHz und 6 GHz, waren auch schon zuvor im Einsatz – bei den vorherigen Mobilfunk-Standards wie auch bei Rundfunk, Fernsehen oder WLAN. Und die neuen Frequenzen über 24GHz? Man bezeichnet sie als Millimeterwellen. Neu sind sie aber nur im Bereich Mobilfunk. Wer in den letzten Jahren mit einem neuen Auto mit Fahrerassistenz-Systemen unterwegs war, den haben Millimeterwellen sicherer fahren lassen. Denn Abstandsregelsysteme (Adaptive Cruise Control) und Spurhalte-Assistenten messen mit Millimeterwellen den Abstand zum vorausfahrenden Auto oder zu seitlichen Begrenzungen.  Bedeuten höhere Frequenzen eine höhere Belastung? Nein. Höhere Frequenzen bedeuten in der Regel kürzere Reichweiten und bei Mobilfunk-Anwendungen höhere Datenraten durch höhere Bandbreiten. Solange die Frequenzen im Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung liegen, sind wir auch bei hohen Frequenzen durch die bestehenden Grenzwerte geschützt. Wird es einen Antennenwald geben? Nein. Moderne Netze bestehen aus einem Mix aus klassischen Antennen-Standorten sowie so genannten Small Cells. Small Cells sind kleine Funkanlagen mit einer ausgesandten Leistung von unter 10 Watt EIRP. Dies entspricht in der Größenordnung der ausgesandten Leistung von heimischen WLAN-Routern oder öffentlichen Wifi-Hot-Spots. Small Cells haben eine geringe Reichweite von etwa zehn bis zu einigen Hundert Metern, und eignen sich vor allem, um lokal an Orten mit hoher Nutzerdichte die notwendigen Kapazitäten zu schaffen. Bedeutet das mehr Belastung durch elektromagnetische Felder? Nein. Weil die Small Cells näher am Handynutzer sind, arbeiten Sender und Empfänger mit geringerer Leistung als dies bei einer Basisstation nötig wäre. Jeder nimmt Risiken unterschiedlich wahr. Der Staat schützt die Bevölkerung. Die zentrale Frage in der Diskussion ist: Wie nehmen wir Risiken wahr und wie gehen wir mit ihnen um? Das Risiko der vergleichsweise starken und ionisierenden Höhenstrahlung bei Flugreisen nehmen die meisten Menschen in Kauf. Andere sehen bereits elektromagnetische Felder unterhalb der zulässigen Grenzwerte sehr kritisch. Als Hauptunterschied bei der Wahrnehmung von Risiken wird oft die eigene Macht bzw. Ohnmacht genannt: Was ich selbst steuern kann, nehme ich als weniger gefährlich wahr als das, worauf ich keinen Einfluss habe. In Deutschland und den meisten anderen Staaten schützen gesetzliche Grenzwerte die Einwohner vor Risiken, die sie nicht selbst steuern können. Brüssel hat den 5G-Ausbau gestoppt. Sind manche Städte und Länder umsichtiger als Deutschland? Wenn Städte wie Brüssel oder Genf den 5G-Ausbau stoppen, weil sie Forschungsbedarf in Bezug auf mögliche gesundheitsschädliche Wirkungen sehen, können sie sich nicht auf den anerkannten Stand der Wissenschaft beziehen. Und sie müssen sich bewusst sein, dass dies negative Auswirkungen auf die 5G-Telekommunikationsinfrastruktur und somit auf den technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt hat. Brüssel gilt dabei als Musterfall einer Großstadt, in der der Ausbau eines modernen Mobilfunknetzes nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. In Deutschland gab es in der Vergangenheit ebenfalls Kommunen, die sich gegen Mobilfunk-Masten ausgesprochen haben. Sie beklagen sich jetzt, dass die Versorgung deutlich schlechter ist als in vergleichbaren anderen Kommunen. Wir bei Vodafone verlassen uns auf das Urteil von Fachexperten und transparente Forschung Bei Vodafone gilt: Sowohl in Bezug auf unsere Funkanlagen wie auch für unsere Endgeräte hat der sichere Betrieb zum Schutz der Anwohner, unserer Kunden und unserer Mitarbeiter höchste Priorität. Wir verlassen uns dabei auf das Urteil von Fachexperten und transparente Forschung, und vertrauen auf die darauf basierenden Grenzwerte für einen sicheren Mobilfunk – egal, ob 2G, 3G, 4G oder 5G. Denn entscheidend ist nicht der Mobilfunk-Standard, sondern Frequenzbereich und Intensität. Dass es für Frequenzbänder im Millimeterwellen-Bereich weitere Forschung geben soll, begrüßen wir ausdrücklich, um das Vertrauen in das hohe Schutzniveau in Deutschland sowie neue Technologien weiter zu stärken. Die GSMA hat alle Informationen dazu zusammengefasst.

News / 23.07.2019

5. Klasse: Erstes Smartphone? Was jetzt wichtig ist!

Ende der Sommerferien, Start der Schule. Für die Fünftklässler ist nun Vieles neu: Schule, Lehrer, Mitschüler. Oft gibt es zum Schulwechsel auch das erste Handy und sie gehören endlich 'dazu'. Sie whatsappen, chatten und surfen los wie die älteren Geschwister und Eltern. Doch sind sie fit fürs Smartphone und erkennen lauernde Gefahren? Wie viel tägliche Handyzeit ist sinnvoll? Fragen, die viele besorgte Eltern bewegen. Alles wohlbekannt für Mario Stiller, ausgebildeter Mediencoach: „Am Handy geht kein Weg vorbei – es ist das Medium der Zeit. Auch für Kinder. Aber lasst sie nicht allein. Macht es wie bei den Nicht-Schwimmern, die erst schwimmen lernen, bevor sie ins Schwimmerbecken springen.“ Er sensibilisiert Eltern und Kinder für den richtigen Umgang – dann sind sie gewappnet, wenn doch mal 'krasse Botschaften und Bilder' auftauchen oder das Handy dauerhaft klingelt. Und was heißt das nun konkret? Wir bringen Licht ins Dunkel.  Gefahren im Netz Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und auch Kinder sind immer mehr im Netz unterwegs. Die Auswahl an interessanten Apps für sie ist groß. Laut einer aktuellen Studie des Rats für kulturelle Bildung nutzen Kinder vor allem WhatsApp (92 Prozent), dicht gefolgt von YouTube mit 86 Prozent. Aber auch Instagram, Snapchat und TikTok sind relevante Apps. Die digitalen Medien sind verlockend. Und sie machen Spaß. Doch es können auch Gefahren lauern. Gefahren, die die Kinder und oft auch die Eltern nicht kennen. Verantwortungsvoller Umgang mit Smartphone-Nutzung Wie können Eltern damit umgehen? „Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Die Entscheidung liegt bei den Eltern, die wissen, was für ihr Kind und ihre Familie das Richtige ist. Unser Ziel ist es, hierbei Hilfestellung und Orientierung zu geben. Wir wollen Eltern und Kinder im verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien stärken. Je aufgeklärter sie sind, desto besser lassen sich Risiken einschätzen und minimieren“, so Melanie Endemann, Jugendschutz-Beauftragte bei Vodafone. Mario Stiller, ehrenamtlicher Mediencoach von Vodafone, setzt sich genau dafür ein. Seine Mission? Kinder und Jugendliche sicher durchs Netz zu bringen. Wie er das macht? Indem er Schulen besucht und Kinder und Jugendliche in Unterrichtsstunden für eine verantwortungsvolle Smartphone-Nutzung sensibilisiert. Zusätzlich informiert Mario die Eltern im Rahmen von Elternabenden und stärkt so auch ihre Medienkompetenz. Er spricht über Themen, die von Urheberrecht bis hin zu Betrug, Cybermobbing oder der Verbreitung von Kinderpornografie reichen. Sein Credo? Verbote sind wenig zielführend, Vertrauen und Aufklärung für den Umgang mit Medien dafür umso wichtiger. Sein Tipp? Kinder sollten die Medien gemeinsam mit den Eltern entdecken. Denn: „Je sicherer sie unterwegs sind, desto mehr Spaß macht es“, findet Mario. Mehr zu seinem ehrenamtlichen Engagement als Mediencoach erzählt er im Video: [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Jugendschutz-bei-Vodafone.mp4"][/video] Jugendschutz bei Vodafone Vodafone hat sich Jugendschutz auf die Fahne geschrieben und ermöglicht mit Partnern wie fragFINN.de, die auf Gefahren im Netz aufmerksam machen, den bestmöglichen Schutz für Kinder und Jugendliche. Auch auf klicksafe.de findet man gute Hinweise. Außerdem bietet Vodafone eine Hotline für Kinder und Eltern an, die täglich von 8 bis 20 Uhr unter 22988 zu erreichen ist. Mehr Infos zum Jugendschutz bei Vodafone gibt es auf der Vodafone-Website. Darüber hinaus bieten Jugendschutzprodukte von Vodafone wie z. B. der Red+Kids-Tarif, das Handytaschengeld oder Secure Net Family mehr Sicherheit im Netz durch volle Kostenkontrolle, feste Surfzeiten und altersgerechte Inhalte. Hier gibt es mehr Infos zu den Jugendschutzprodukten von Vodafone: Vodafone Sicherheitspaket mit Kinderschutz-Funktion von fragFinn Red+Kids als Tarifoption für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Secure Net Family für feste Surfzeiten und altersgerechte Inhalte TV-Dienste mit PIN-Abfragesystem Handy-Taschengeld für volle Kostenkontrolle V-Kids Watch by Vodafone, um kleinen Abenteurern freien Lauf zu lassen Partner von Vodafone in Sachen Jugendschutz: fragFINN.de Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) JUSPROG

Story / 28.06.2019

Mein Kollege, die künstliche Intelligenz

Sich Sorgen um die Zukunft machen – ist das nicht eigentlich eine Eigenschaft der alten Generation? Mutter und Vater, Großeltern, die Gesellschaft: Gefühlt lehnen sie jede neue Erfindung grundsätzlich ab. Sie verfluchen das Handy in meiner Hand und wünschen sich, dass ich mal wieder ein Buch in die Hand nehme. Ich hingegen gehöre zu der Generation, die alles Neue, alles Digitale als 'richtig cool' bezeichnet und spannend findet. Aber je mehr ich mich mit meiner Zukunft beschäftige – besonders mit meiner beruflichen – frage ich mich: Wie werde ich in 20 Jahren leben und arbeiten? Werden Roboter zu Kollegen? Und wie bleiben Arbeitnehmer zukunftsfähig?  Eine Oxford-Studie aus dem Jahr 2014 stellt fest, dass der Beruf des Physiotherapeuten am wenigsten durch die Digitalisierung bedroht ist. Wahrscheinlich, weil Menschen von Menschen berührt werden wollen – und nicht von Maschinen. Wenn ich in 60 Jahren in ein Altersheim komme, möchte ich nicht von Robotern gepflegt werden. Ich möchte Umgang mit Menschen haben, die mich verstehen und die meine Gefühle nachvollziehen können, ohne vorher dementsprechend programmiert zu werden. Die Angst, im Beruf ersetzt zu werden, ist kein Hirngespinst und keine Paranoia der Arbeitenden. Sicherlich wird es Jobs geben, beispielsweise in der Produktion, die durch Maschinen und Roboter unterstützt werden können, vielleicht sogar ersetzt. Doch bringt die Digitalisierung nur Schlechtes für den Arbeitsmarkt?   Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt  In die Glaskugel geschaut: Im Jahr 2039 setze ich mich um 9 Uhr morgens an meinen Laptop – oder wie auch immer das Gerät heißen wird, das mir Zugang zu meinem virtuellen Büro verschaffen kann. Fünf Tage die Woche zum Arbeitsplatz zu fahren ist in vielen Jobs bereits ein Auslaufmodell geworden. Dabei ist mein treuer Begleiter, mein Zuarbeiter, eine künstliche Intelligenz. Durch sie werden kurze Recherche-Arbeiten und regelmäßige Abläufe ausgeführt. Für mich bleibt mehr Zeit, mich um die Aspekte meines Berufes zu kümmern, die Roboter nicht draufhaben. Am frühen Nachmittag ist die Arbeit erledigt. Für morgen steht mein anderer Job an. Die Möglichkeit, mehrere Berufe parallel auszuüben, gefällt mir gut. Ich kann viele meiner Interessen beruflich ausleben und bilde mich in verschiedene Richtungen weiter. Flexibilität ist für viele Menschen in 2039 eine der wichtigsten Eigenschaften, die ihr Beruf erfüllen muss. In einer schnelllebigen Welt muss man auch mal spontan die Spur wechseln können, oder?  Mensch vs. Roboter?  Aber ist unsere derzeitige Arbeitswelt schon auf dem Weg zu diesem Szenario? Werfen wir einen Blick auf das Bildungssystem: Ich zweifle daran, dass uns das Abitur schon optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet. Wir machen in acht oder neun Jahren Abitur. Eine frühe Spezialisierung in bestimmte Richtungen ist durch die strengen Vorgaben kaum möglich. Müssten wir uns nicht viel früher spezialisieren können? Als Arbeitnehmer muss ich mich unersetzbar machen. Durch Wissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, die kein Roboter haben und erlernen kann. Im Leben lernt man nie aus – das ist im Beruf nicht anders. Lebenslanges Lernen, das flexibel macht, ist für mich das Fundament für eine sichere Zukunft. Unternehmen müssen lernen, gute Mitarbeiter an sich zu binden. Durch Angebote wie Homeoffice, Kitabetreuung und flexible Arbeitszeiten kann man potentielle Mitarbeiter und wichtige Fachkräfte langfristig von sich überzeugen. Für mich ist wichtig, dass mein zukünftiger Arbeitgeber meine Arbeit und meine Person wertschätzt – und das kommuniziert. Und wenn mein neuer Kollege dann irgendwann eine künstliche Intelligenz ist, dann sage ich hoffentlich: Coole Sache! Pessimismus überlasse ich den anderen Generationen.

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