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Fakten / 01.04.2020

Mythen rund um COVID-19: Warum 5G nichts mit Corona zu tun hat

Die Angst vor dem Corona-Virus produziert eine Vielzahl von alternativen Fakten und Verschwörungstheorien: von Zwiebeln, die angeblich Viren anziehen bis hin zu Chlordioxid-Drinks, die immun machen sollen. Auch vor den Telekommunikationsanbietern und ihren Netzen machen Mythen und Behauptungen derzeit nicht halt. Wir haben einige dieser gesammelt und richtig gestellt. Mythos 1: Das Netz kann die höhere Datenlast nicht aushalten Im Kabel-Glasfasernetz sehen wir traditionell tagsüber eher relativ 'leere Netze', die sich erst gegen Abend aufgrund dann verstärkter Streaming-Nutzung und Downloads von Computern und Konsolen füllten. Im Allgemeinen ist bislang die Nutzung am Abend ungefähr dreimal so hoch wie tagsüber – und dann immer noch stabil. Auch wenn sich diese Kurve nach unseren Prognosen künftig über den Tag stärker verteilt, kann unser Kabel-Glasfasernetz in Zeiten von Corona ein Vielfaches der bisherigen Last aufnehmen. Für klassische Home Office-Anwendungen wie Mails, Videokonferenzen und Cloud-Anwendungen sehen wir uns derzeit damit ebenso gut gerüstet, wie für den Familienabend vor dem Fernseher. Allerdings sehen wir in unseren europäischen Nachbarländern seit einigen Tagen einen sehr massiven Anstieg von Online-Spielen, wobei dort vor allem nicht das klassische Gaming, sondern die Downloads von Updates und Spielen zu einer Verzehnfachung des Datenverkehrs in diesem Bereich führt. Zudem sehen wir dort eine Vervierfachung der Streaming-Nutzung durch massiven Einsatz von Netflix und Co. Beides hat dort insbesondere nachmittags und abends zu erhöhter Last auf die Netze geführt und Einschränkungen nach sich gezogen. Mythos 2: Vodafone verfolgt, ob Kunden sich zuhause aufhalten und gibt diese Daten weiter Weil das eigene Handy-Display wohl das ist, worauf die meisten Menschen am Tag am häufigsten schauen, haben wir bei Vodafone uns eine kleine Erinnerung erlaubt. An alle, die zuhause bleiben können – es einfach auch zu tun. Oben im Display erscheint unser friendly reminder: #StayHome. Unser Anliegen: Bleibt gesund! Helft anderen, gesund zu bleiben. Und deshalb: #StayHome. Diese Anzeige ist statt dem sonst üblichen Schriftzug 'Vodafone.de' zu sehen und zwar überall. Vodafone verfolgt nicht, wo Kunden sich aufhalten und gibt auch keine Daten über den Aufenthaltsort von einzelnen Kunden weiter. Das passiert bei Vodafone: Alle Infos im Corona-Ticker! Infos wie Vodafone seine Netze schützt gibt es hier. Warum Corona die Stunde der Netzbetreiber bedeutet? Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter spricht Klartext. Mythos 3: 5G ist schuld an der Verbreitung von COVID-19 Laut dieser Verschwörungstheorie sei das Corona-Virus eine Erfindung, um die gesundheitlichen Folgen zu vertuschen, die durch Einführung des Mobilfunkstandards 5G in Wuhan verursacht wurden. Fakt ist: Das Virus steht weder in Zusammenhang mit Mobilfunk im Allgemeinen, noch mit dem neuen Übertragungsstandard 5G. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und auch das Bundesamt für Strahlenschutz gehen davon aus, dass Mobilfunk-Strahlung nach derzeitigem Kenntnisstand und im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte kein gesundheitliches Risiko darstellt. Bei Vodafone gilt: Sowohl in Bezug auf unsere Funkanlagen wie auch für unsere Endgeräte hat der sichere Betrieb zum Schutz der Anwohner, unserer Kunden und unserer Mitarbeiter höchste Priorität. Wir verlassen uns dabei auf das Urteil von Fachexperten sowie transparente Forschung und vertrauen auf die darauf basierenden Grenzwerte für einen sicheren Mobilfunk. Denn entscheidend ist nicht der Mobilfunk-Standard, sondern Frequenzbereich und Intensität. Mehr zum Thema Mobilfunk-Strahlung gibt es hier. Mythos 4: Die Netze sind überlastet, daher gibt Vodafone bestimmten Daten den Vorrang Bisher registrieren wir keine Netzüberlastung. Unsere Netze laufen trotz einer Zunahme des Datenverkehrs im Festnetz derzeit stabil. Im Mobilfunk ist der Datenverkehr sogar zurückgegangen, da auch Smartphones in dieser Zeit vor allem im WLAN daheim genutzt werden. Zudem haben wir Vorkehrungen getroffen, den Netzbetrieb bestmöglich aufrechtzuerhalten. Alle Daten werden weiterhin gleichberechtigt behandelt und entsprechend schnell im Netz transportiert. In einem Überlastfall können wir Netzbetreiber in Einklang mit der Netzneutralitäts-Verordnung zulässige Verkehrsmanagement-Maßnahmen anwenden. Hierzu hat die Bundesnetzagentur für die Telekommunikationsbranche einen Leitfaden mit Lösungen und Maßnahmen für ein zulässiges Verkehrsmanagement entwickelt. Im Ernstfall würden wir von diesem Recht Gebrauch machen – um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Und unseren Beitrag dort leisten, wo Deutschland uns am Nötigsten braucht. Mythos 5: Vodafone hat den Ausbau seiner Netze auf unbestimmte Zeit gestoppt – vergleichbar der Fußball-Bundesliga Nein. Vodafone baut weiter aus. Im Mobilfunk realisieren wir weiterhin an jedem Tag etliche LTE-Bauprojekte, in dem wir neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen oder an vorhandenen LTE-Stationen zusätzliche Antennen installieren. Und im Festnetz schließen wir täglich hunderte von Haushalten und Betrieben an unser Gigabit-Netz an. Aber: Der Ausbau erfolgt mit besonderem Augenmaß. Möglichst störungsfreie Netze sind in diesen Zeiten unser oberstes Ziel. Hierzu tragen wir auch bei, indem wir jetzt auf nicht zwingend erforderliche Um- oder Ausbaumaßnahmen draußen in der Fläche verzichten. Denn oftmals geht mit diesen Maßnahmen eine geplante, kurzfristige Abschaltung von Stationen einher, die unsere Kunden ohne Empfang ließe. Dieses wollen wir aktuell vermeiden. Zugunsten der Versorgungssicherheit reduzieren wir also an der einen oder anderen Stelle kurzfristig unser Ausbautempo, während wir an anderen Orten schneller ausbauen und anschließen als geplant. Mythos 6: Aufgrund der Kontakt-Beschränkungen fahren Service-Techniker nicht mehr zum Kunden Unsere Techniker sorgen weiterhin vor Ort dafür, dass bei den Kunden alles läuft. Vor einem Termin wird der Gesundheitszustand des Kunden abgefragt. Allesamt sind ausführlich geschult und wissen, wie man sich und andere vor einer Ansteckung schützt. Dabei achten sie besonders darauf, den empfohlenen Sicherheitsabstand zum Kunden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und Berührungen zu vermeiden. Auch auf das Einholen von Unterschriften wird verzichtet. Bei Ansteckungsgefahr betreten sie allerdings die Wohnung nicht und brechen im Zweifelsfall den Besuch ab – auch auf Wunsch des Kunden. Mit dem Kunden wird dann ein neuer Termin vereinbart. Wir sind weiter für unsere Kunden da: Hier geht es zu unseren Kunden-FAQs.

News / 01.04.2020

Vodafone unterstützt länderübergreifendes Projekt zur Eindämmung des Coronavirus

Ein Hauptziel im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus ist die Unterbrechung von Infektionsketten, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Weil nicht bei jeder infizierten Person (sichtbare) Symptome auftreten, sind Kontakte zu potenziellen Überträgern nur schwierig nachzuvollziehen. Auch weil wir die Personen, denen wir im Supermarkt, in der Apotheke oder in der Bahn begegnen, nicht kennen. Das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, ist bei direktem Kontakt zu einem Erkrankten besonders hoch. Also dann, wenn der Abstand zu einer infizierten Person über mehrere Minuten hinweg weniger als zwei Meter beträgt. Unsere Smartphones können helfen Smartphones können helfen nachzuvollziehen, ob wir Kontakt zu am Virus erkrankten Menschen hatten. Grundlage dafür sind anonymisierte Daten, die unsere Smartphones mit Bluetooth-Sensorik erfassen und untereinander austauschen. Per Bluetooth bemerken unsere Smartphones, ob sich andere Telefone über mehrere Minuten in unserer direkten Umgebung befinden. Basierend auf diesen Informationen ist es möglich, Menschen zu informieren, wenn sie Kontakt zu Personen hatten, bei denen später das Virus nachgewiesen wird. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können dann weitere Infektionsketten unterbrochen werden. Das länderübergreifende Projekt 'Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing' (PEPP-PT) entwickelt eine Plattform, deren Technologie und Mechanismen künftig von entsprechenden Apps genutzt werden können. So kann künftig jeder freiwillig über Kontakte zu Trägern des Virus informiert werden - durch den direkten und anonymen Austausch von Informationen zwischen Smartphones. Auch über Ländergrenzen hinweg. Je mehr Menschen die Technologie künftig mit einer entsprechenden Apps nutzen, desto genauer sind die Informationen, desto höher ist die Sicherheit für jeden Einzelnen und desto größer ist die Chance Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Vodafone Deutschland unterstützt die Entwicklung der Technologie Als Experte im Bereich Crowdsourcing berät Vodafone im Projekt PEPP-PT bei der Entwicklung der Technologie. Damit die anonymen Daten, die die Smartphones untereinander austauschen, künftig sinnvoll genutzt werden können. Sämtliche Daten werden dabei nicht zentral gespeichert, sondern ausschließlich auf freiwilliger Basis direkt von Smartphone zu Smartphone übertragen, um die Menschen vor potenziellen Infektionsketten zu warnen. Umfangreiche Tests in den Vodafone-Laboren Damit möglichst viele die Technologie künftig im Alltag nutzen können, macht Vodafone sie aktuell in seinem Test- und Zertifizierungs-Labor bereit für den großflächigen Einsatz. Vodafone testet und konfiguriert alle gängigen Smartphones für den Einsatz der Technologie zur Abstandsmessung per Bluetooth-Sensorik (Android & iOS). Bluetooth-Sensorik unterscheidet sich durch modellspezifische Eigenschaften der Smartphones Das ist wichtig, weil die Bluetooth-Sensorik, die ermittelt, ob und wie lange sich andere Telefone in der Nähe befinden, durch modellspezifische Eigenschaften eines Smartphones beeinflusst wird. Zum Beispiel durch das Antennen-Design sowie das Gehäuse eines Smartphones. Die Technologie muss also für die Nutzung mit den verschiedenen Smartphones technisch angepasst werden. Ebenso erprobt Vodafone die Funktionalität der Technologie zwischen unterschiedlichen Smartphone-Modellen mit Hilfe umfangreicher Labortests. Keine Übermittlung von Kunden- und Bewegungsdaten Bei der Entwicklung der Technologie übermittelt Vodafone keine personenbezogene Kunden- oder Bewegungsdaten. Ziel der Zusammenarbeit sind Beratung und Tests.

Statement / 20.03.2020

Vodafone unterstützt länderübergreifendes Projekt zur Eindämmung des Coronavirus

Ein Hauptziel im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus ist die Unterbrechung von Infektionsketten, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Weil nicht bei jeder infizierten Person (sichtbare) Symptome auftreten, sind Kontakte zu potenziellen Überträgern nur schwierig nachzuvollziehen. Auch weil wir die Personen, denen wir im Supermarkt, in der Apotheke oder in der Bahn begegnen, nicht kennen. Das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, ist bei direktem Kontakt zu einem Erkrankten besonders hoch. Also dann, wenn der Abstand zu einer infizierten Person über mehrere Minuten hinweg weniger als zwei Meter beträgt. Unsere Smartphones können helfen Smartphones können helfen nachzuvollziehen, ob wir Kontakt zu am Virus erkrankten Menschen hatten. Grundlage dafür sind anonymisierte Daten, die unsere Smartphones mit Bluetooth-Sensorik erfassen und untereinander austauschen. Per Bluetooth bemerken unsere Smartphones, ob sich andere Telefone über mehrere Minuten in unserer direkten Umgebung befinden. Basierend auf diesen Informationen ist es möglich, Menschen zu informieren, wenn sie Kontakt zu Personen hatten, bei denen später das Virus nachgewiesen wird. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können dann weitere Infektionsketten unterbrochen werden. Das länderübergreifende Projekt 'Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing' (PEPP-PT) entwickelt eine Plattform, deren Technologie und Mechanismen künftig von entsprechenden Apps genutzt werden können. So kann künftig jeder freiwillig über Kontakte zu Trägern des Virus informiert werden - durch den direkten und anonymen Austausch von Informationen zwischen Smartphones. Auch über Ländergrenzen hinweg. Je mehr Menschen die Technologie künftig mit einer entsprechenden Apps nutzen, desto genauer sind die Informationen, desto höher ist die Sicherheit für jeden Einzelnen und desto größer ist die Chance Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Vodafone Deutschland unterstützt die Entwicklung der Technologie Als Experte im Bereich Crowdsourcing berät Vodafone im Projekt PEPP-PT bei der Entwicklung der Technologie. Damit die anonymen Daten, die die Smartphones untereinander austauschen, künftig sinnvoll genutzt werden können. Sämtliche Daten werden dabei nicht zentral gespeichert, sondern ausschließlich auf freiwilliger Basis direkt von Smartphone zu Smartphone übertragen, um die Menschen vor potenziellen Infektionsketten zu warnen. Umfangreiche Tests in den Vodafone-Laboren Damit möglichst viele die Technologie künftig im Alltag nutzen können, macht Vodafone sie aktuell in seinem Test- und Zertifizierungs-Labor bereit für den großflächigen Einsatz. Vodafone testet und konfiguriert alle gängigen Smartphones für den Einsatz der Technologie zur Abstandsmessung per Bluetooth-Sensorik (Android & iOS). Bluetooth-Sensorik unterscheidet sich durch modellspezifische Eigenschaften der Smartphones Das ist wichtig, weil die Bluetooth-Sensorik, die ermittelt, ob und wie lange sich andere Telefone in der Nähe befinden, durch modellspezifische Eigenschaften eines Smartphones beeinflusst wird. Zum Beispiel durch das Antennen-Design sowie das Gehäuse eines Smartphones. Die Technologie muss also für die Nutzung mit den verschiedenen Smartphones technisch angepasst werden. Ebenso erprobt Vodafone die Funktionalität der Technologie zwischen unterschiedlichen Smartphone-Modellen mit Hilfe umfangreicher Labortests. Keine Übermittlung von Kunden- und Bewegungsdaten Bei der Entwicklung der Technologie übermittelt Vodafone keine personenbezogene Kunden- oder Bewegungsdaten. Ziel der Zusammenarbeit sind Beratung und Tests.

News / 02.03.2020

Espresso, Cappuccino und Co. duften bei Vodafone nur noch aus Mehrwegbechern

Ob beim kurzen Plausch mit der Kollegin, in der Besprechung mit dem Chef oder nach dem Kantinenessen – ein Kaffee ist aus dem Büroalltag nicht wegzudenken. Doch das Käffchen belastet die Umwelt, wenn gerade keine Tasse zur Hand ist und der 'to-go-Becher' herhalten muss. Vodafone hat deshalb bereits im Herbst 2018 die Plastikbecher aus seinem Sortiment verbannt und durch Papiervarianten ersetzt. Nach diesem ersten Schritt heißt das Ziel aber ganz klar Mehrweg. In den letzten Monaten wurde ganz im Sinne von MissionGreen in den deutschen Vodafone Standorten Becher-Mehrwegsysteme eingeführt. Ab heute hat der "to-go-Becher" auch am Vodafone Campus ausgedient und täglich wird der Becherberg vermieden. „Es sind die kleinen Schritte, die große Auswirkungen haben. Allein am Campus sparen wir damit täglich 1000 Pappbecher ein. Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.  Die Idee von Mehrweg-Bechersystemen - so wie das vom Münchner Start-ups Recup ist so einfach wie genial: Der Vodafone-Mitarbeiter wählt Espresso, Latte Macchiato und Co, zahlt noch einen Euro Pfand für den Mehrwegbecher und erhält das Pfandgeld bei der Becherrückgabe zurück. Je nach Getränkeart kann er zwischen den Bechergrößen 0,2 und 0,3 Liter wählen. Auch der 'Coffee-to-go' ist mit dem Mehrwegbecher noch möglich – dafür wird zusätzlich ein Deckel angeboten, der auf jede Bechergröße passt und einmalig für 1,30 EUR gekauft werden kann. Ist es für die Kaffeetrinker eine Umstellung? Sicher nicht, denn wer wie bisher seinen Kaffee aus Porzellan-Tassen oder aus seinem eigenen Becher trinken will, kann das nach wie vor machen. Und Becher-Pfandsysteme kennen viele vom Weihnachtsmarkt mit Glühweintassen oder aus Fußballstadien mit Getränkebechern. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Pfandsysteme sind Balsam für die Umwelt Vodafone führt Recup am Campus mit seinem Caterer Aramark ein. In den anderen Niederlassungen kommen ähnliche Systeme zum Zug, so wie in Hannover das lokale und weit verbreitete Mehrwegsystem Hannocino. An den Standorten, wo es keine Kaffeebars gibt, kommen Porzellantassen oder selbst mitgebrachte Becher zum Einsatz. Wie sinnvoll diese Pfandsysteme sind, zeigt ein Blick in die Zahlen: Allein am Campus in Düsseldorf werden jeden Tag etwa 1.000 Pappbecher verbraucht. Wie sieht es in Deutschland generell aus? Dort liegt der tägliche Verbrauch von Kaffeebechern bei 7,6 Millionen Stück, die alle im Müll landen. Für die Produktion von 2,8 Milliarden Pappbechern werden mehrere zehntausend Tonnen Holz und Kunststoff benötigt sowie zig Milliarden Liter Wasser verbraucht. Der Energieverbrauch für die Produktion könnte eine deutsche Kleinstadt ein Jahr lang mit Strom versorgen. Noch ein paar Infos über Recup  Die Recup-Becher werden in Deutschland produziert, sind BPA-frei und recyclingfähig. Ein Becher kann bis zu 1.000 Pappbecher ersetzen. Besonders praktisch: Die Recup-Pfandbecher können an 4.800 Ausgabestellen, darunter Cafés, Tankstellen und Bäckereien, in ganz Deutschland zurückgegeben werden. Wo diese genau sind, kann in Apps für iOS und Android nachgeschaut werden. Große Partner von Recup sind unter anderem Alnatura, Shell und Coffee Fellows. Fazit: Kaffee aus der Porzellantasse gibt es nach wie vor und wer weiterhin seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringen will: kein Problem, denn Kaffee wird in jedem Becher ausgegeben. Hauptsache Mehrweg! Bleibt nun die Frage: „Lust auf einen Kaffee?“ Und so nachhaltig ist Vodafone am Campus in Düsseldorf: Der Vodafone Campus setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit – alle Infos hier! 

Story / 13.02.2020

Rauchen, ausdrücken, schnipp und weg? Nicht bei Vodafone!

Jeder hat sein eigenes Laster – und das darf auch so sein. Aber es sollte nicht auf Kosten der Umwelt gehen, so wie es leider beim Rauchen oft mit den zurückbleibenden Zigarettenkippen der Fall ist. Jährlich fallen davon weltweit rund 4.300 Milliarden an und 80 Prozent landen auf Bürgersteigen, in Grünanlagen oder im Gebüsch. So auch in Deutschland. Sie verschandeln die Umwelt, schaden ihr aber vor allem. Die Kippen sind nur sehr langsam biologisch abbaubar, enthalten Giftstoffe wie Nikotin, Arsen, Blei und viele andere Chemikalien und schon ein leichter Regen reicht, dass sie ausgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen. Jede Kippe verseucht 40 Liter Wasser. Abhilfe ist also gefragt. Auch bei Vodafone. Deshalb führt Vodafone ab sofort das Zigaretten Recycling-System von TobaCycle am Campus in Düsseldorf ein.  Beim Düsseldorfer Digitalisierungskonzern können die Raucherinnen und Raucher auf dem Außengelände rauchen. Am Vodafone-Campus in Düsseldorf beispielsweise auf den Raucher-Inseln, die an Bushaltestellen erinnern und bei Wind und Wetter Schutz bieten. Auch der Weg vom Parkhaus zum Büro-Tower oder die Pause zwischen zwei Besprechungen wird gern für eine schnelle Zigarette genutzt, um sie dann in einem der zahlreichen Aschenbecher zu entsorgen. Ab sofort werden nun am Campus Aschenbecher von TobaCycle verwendet, die eine umweltgerechte Entsorgung der Kippen garantieren. Manfred Birkhoff aus dem Property-Team von Vodafone hat alles in die Wege geleitet: „Wir wollen niemandem das Rauchen verbieten, aber unser Campus soll sauber und nachhaltig sein. Da haben giftige Kippen nichts zu suchen.“ An allen Zugängen zum Campus-Gelände und dessen Innenhof, den Berkshire Gardens sowie auf den Wegen vom Parkhaus zum Bürogebäude stehen nun die neuen Aschenbecher. Die darin gesammelten Zigarettenkippen werden in regelmäßigen Abständen von der Firma TobaCycle abgeholt und unter Beigabe von Kunststoff zu Granulat umgewandelt. Daraus werden wiederum Tobacycle-Sammelbehälter hergestellt – ein perfekter Kreislauf. Was gibt’s sonst noch zu beachten? Wenig – lediglich die Raucher sollten darauf achten, dass nur Asche und Zigaretten, aber kein sonstiger Müll in den Aschenbechern landet. Im nächsten Schritt werden nun die anderen Vodafone-Standorte in Deutschland an TobaCycle angeschlossen. Dass das System funktioniert, hat Unitymedia in Köln bewiesen: Dort wird es seit einiger Zeit rege angenommen. Schon Marc Twain hat sich Gedanken übers Rauchen gemacht: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.“ Und wenn das doch nicht klappt? Bis dahin gibt es bei Vodafone nun TobaCycle.

Klartext / 22.01.2020

Damit die Energiewende gelingt: Smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose

Don’t panic. Innovate „I want you to panic.“ Einfache fünf Worte. Gesagt von einer jungen Schwedin. Vor genau einem Jahr. Wir kennen sie alle. Denn sie sind Taufspruch geworden für eine weltweite Klimabewegung. Und zugleich so etwas wie ihr Schlachtruf. Fünf Worte, die aufgerüttelt, aufgeregt und aufgeweckt haben. Die viel verändert haben und noch mehr verändern werden. Und das ist gut so. Denn mal ehrlich: Wir alle brauchten einen Wake-up Call. Jetzt, wo alle wach sind, kann unser Auftrag für dieses Land und seine Zukunft aber wohl kaum Panik heißen. Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber. Angst ist der Treibsand jeder Planung. Auf Angst baut man keine Zukunft, keinen Fortschritt und auch keinen Wohlstand. Zukunft, Fortschritt und Wohlstand baut man auf Mut und Innovationen. Und auch das Klima rettet man nur mit Innovationen. Es sei denn, wir wollen in Zukunft nur noch im Dunkeln frieren. [quote id="383"] Die Infrastruktur-Allianz für die Energiewende Ich glaube fest daran: Die Energiewende schaffen wir nur mit Innovationen. Und die Mutter der Innovationen hieß schon immer: Infrastruktur. Kein Auto ohne Straße, kein Schiff ohne Fluss, kein Zug ohne Schienen. Ohne die Energie-Unternehmen hätte es Zuses Computer nie gegeben, hätte Steve Jobs nie in einer Garage getüftelt. Ohne unsere Datennetze hätten wir Büro, Briefkasten und Landkarte heute nicht in der Hosentasche. Ein Silicon Valley mit seinen tausenden von Erfindungen hätte es nie gegeben. Genauso wenig wie ein digitales, vernetztes Europa. Das uns allen einen Fortschritt beschert hat, wie wir ihn mit einer Geschwindigkeit wohl seit Anbeginn der Menschheit nicht gesehen haben. Ein Grund stolz zu sein für alle, die wir Infrastruktur bauen und betreiben. Aber bestimmt keiner innezuhalten. Denn die Herausforderungen sind größer als je zuvor. Wenn wir das Klima unseres Planeten retten wollen, müssen wir uns bewegen. Und das am besten auf uns zu. Ich bin überzeugt: Nur, wenn wir unsere Infrastrukturen vereinen, Strom und Daten verheiraten, kann Zukunft gelingen. Wir brauchen eine Infrastruktur-Allianz für die Energiewende. Eine Allianz für smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose. In der der Strom die Daten bewegt. Und Daten den Strom smart machen. Mit 5G. [quote id="384"] Red goes Green: Ein grünes Netz bis 2022 Denn 5G ist supersicher. 5G ist superschnell. Und 5G ist supergroß. Wir bei Vodafone sind 5G Pionier. Und keiner kennt 5G in Deutschland besser als wir. Wir waren die ersten die 5G ins Land gebracht haben. Die erste 5G-Fabrik, das erste 5G-Fußballstadion. Das erste 5G-Luftschiff. Made by Vodafone. Eine schlechte Nachricht für alle Stromverkäufer vorab: Per übertragenem Gigabyte spart 5G sogar Strom. Und das gewaltig. Bis zu 80% gegenüber 3G. 5G spart damit im Verhältnis mehr Energie ein als der Umstieg von der Glühbirne zur Energiesparlampe. Die gute Nachricht für Stromverkäufer: 5G ist die Basis für ein voll vernetztes Deutschland. Das wiederum mehr Strom benötigen wird. Aber das am Ende deutlich CO2-neutraler daherkommt als bisher. Denn für jede Tonne CO2, die wir bislang für den Betrieb unserer Netze verbrauchen, helfen wir anderen durch Digitalisierung bis zu 3 Tonnen einzusparen. Bis 2022 will ich unseren CO2-Anteil aus dieser Gleichung herausnehmen. Ab dann soll es bei Vodafone nur noch grüne Netze geben. Da sind wir bei der nächsten guten Nachricht für Stromanbieter: Wir wollen erneuerbare Energien. Aber gerade die sind – geben wir’s zu – noch unsere größte Herausforderung. Zehntausende neue Wind- und Solaranlagen vernetzen? Mit 5G Grob überschlagen: Wenn wir die Stromerzeugung in Deutschland komplett auf grünen Strom umstellen würden, bräuchten wir über 20.000 zusätzliche Windräder im Land. Und tausende zusätzlicher Solaranlagen. Nicht nur in großen Parks, sondern auch als Micro-Produzenten auf unzähligen deutschen Dächern. Da kommen Volumina und Lastspitzen ins Netz, von denen heutzutage wohl jeder Netzüberwacher Alpträume bekommt. Allein 2018 gab es laut Bundesnetzagentur in Deutschland über 160.000 Netzunterbrechungen. Im Sommer 2019 stand dieses Land mehrfach kurz vor einem Blackout. Mit zehntausenden neuer Stromerzeuger wird das Risiko zunehmen. Genau hier kann 5G helfen. Zum einen mit seiner schieren Größe. Denn in 5G können wir 50mal mehr Dinge vernetzen als mit 4G. Und damit an wirklich jeden Produzenten einen Sensor hängen, der für Energie-Unternehmen Analysen und Reaktionen möglich macht. In Echtzeit. Denn 5G ist so schnell wie das menschliche Nervensystem. Hinzu kommt: Wir können mit 5G die Stromproduktion deutlich sicherer machen. 5G ist gegenüber 4G nicht nur fast nicht hackbar, dass schon Geheimdiensten der Magen grummelt. Als Unternehmen kann ich im 5G-Netz jeder Windkraftanlage, jeder Solarstation auch ein dediziertes Stück Netz, ein Slice, lokal reservieren. Und mich damit vor Interferenzen anderer absichern. eMobilität: Fliegt Deutschland die Sicherung raus? Nicht mit 5G Erinnern wir uns noch an die über 20.000 Windräder, die auf uns zukommen? Don’t panic, da kommt noch mehr. Denn das E-Auto ist bekanntlich in aller Munde. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn künftig nur noch E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren? Wenn die 47 Millionen Fahrzeuge abends um 18 Uhr alle gemeinsam tanken, bräuchten wir mehr als das 40fache der heutigen Ladeleistung. Ja, das wird nicht schon morgen sein. Und nein, sie tanken dann auch nicht alle um 18 Uhr. Aber sicher ist: Da kommt was auf uns zu. Etwas ziemlich Großes. Und etwas, das wir nur gemeinsam schaffen. Ansonsten fliegt Deutschland die Sicherung raus. Wir können das schaffen, indem Autobauer, Energie und Telko-Unternehmen zusammenarbeiten. Mit Energieversorgern vernetzen wir gemeinsam bereits eine fünfstellige Anzahl von Ladestationen, liefern Konnektivität im Grid unter anderem auch für die Steuerung von Windkraftanlagen über unsere IoT-Plattform. Das ist ein guter erster Schritt, aber er wird nicht reichen. Kein Blindflug im Netz. Mit 5G & unserem Maschinenetz Wenn ich mit Energie-Managern rede, heißt es oft, ein großes Problem sei der Bau der großen Trassen. Sie scheitern oft am Widerstand der Bürger. Alle wollen Strom, aber keiner will die Leitung vor der Tür. Ich kenne das mit unseren Mobilfunk-Stationen. Alle wollen Netz, aber keiner will die Station auf dem Dach. Da sind wir alle wohl zuweilen hilflos. Wo wir uns aber helfen können, ist bei Wartung und Reparatur der bestehenden Netze. Ich habe mir sagen lassen, dass Energieversorger die Leitungen Meter für Meter mit Helikoptern abfliegen und von Technikern auf Auffälligkeiten prüfen lassen. Eine mit Sensoren bestückte Drohne kann das in Zukunft schneller, sicherer – und vor allem günstiger. Auch bei technischen Standorten wie Umspannungswerken kann ein Drohnen-Überflug für Klarheit sorgen. Das reduziert die Einsatzfahrten und damit Zeit und Geld. Wenn dann doch ein Einsatz vor Ort notwendig ist, kann eine Augmented Reality-Brille den Techniker bei den richtigen Handgriffen unterstützen. Mehr Klarheit wäre auch in den Verteil-Netzen hilfreich. Oder wer weiß, wie viel Strom genau an den 3,3 Mio. Kabelnetz-Verteilern und 600.000 Ortsnetzstationen durchfließt und wie der technische Zustand dieser wichtigen Stromnetz-Elemente aktuell anliegt? Da sind wir in großen Teilen im Blindflug unterwegs. Dabei wäre gerade hier doch viel mehr Möglichkeit, im Kleinen Großes zu bewirken. Und den Strom endlich smart in allen Teilen des Netzes zu verteilen. Auch hier sollten wir reden. Denn auch hier kann 5G helfen. Genau wie unsere Narrowband IoT-Lösung, unser Maschinennetz, mit dem wir sogar in tiefste Keller kommen. Wir brauchen ein smartes Netz, vom Windrad bis zur Steckdose. Wir brauchen ein IoT-Ökosystem aus Sensoren, Gateways, Plattformen und Cloud-Lösungen. Warum haben wir gerade jetzt eine einmalige Chance? Weil rund 200.000 Kilometer dieser Stromnetze in den nächsten zehn Jahren neu- oder umgebaut werden. Und wenn wir sie schon anfassen, dann sollten wir Energie-Unternehmen auch zukunftsfähig machen – gemeinsam. Zukunft geht am besten gemeinsam Gemeinsam müssen wir alle darüber nachdenken, wie wir jedes Auto und jede Ladestation vernetzen. Genau wie jede Wind-, jede Solaranlage und jedes Netzteil. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir mit Maschinennetzen, 5G, Big Data und KI intelligente Verbraucher schaffen. Damit die Menschen in Zukunft eben nicht statt im Stau stundenlang an der öffentlichen E-Tanke anstehen. Damit E-Mobilität nicht zum Blackout für alle wird. Damit die Erneuerbaren eine echte Zukunft haben und nicht nur Wunschtraum bleiben. Ich freue mich, das mit Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen gemeinsam zu tun. Let’s not panic. Let’s innovate!

Klartext / 23.12.2019

Von wegen Stromfresser: Was 5G und eine Energiesparlampe gemeinsam haben

Worum gehts? 5G spart Strom. Und das gewaltig. Die neuste Mobilfunk-Generation überträgt die gleiche Datenmenge mit fast 80% weniger Energie als sein Vorgänger 4G. Und sogar mit 98% weniger als das alte 3G. Damit spart der Wechsel auf 5G im Verhältnis mehr Energie als die Umstellung von der Glühbirne zur Energiesparlampe. Denn die kommt auf maximal 80% Energie-Ersparnis. Mit dem Start der neuen Mobilfunk-Generation wächst die Sorge vor explodierendem Strombedarf. Erste Stimmen sagen, 5G brauche drei Mal mehr Energie als LTE. Fakt oder Vorurteil: Was ist dran am Mythos 'Stromfresser 5G'? Unser Datenhunger wächst. Das Smartphone? Fester Bestandteil in unserem Alltag. Smartwatches und Fitnesstracker? Werden immer beliebter. Filme und Serien? Werden auch unterwegs mit dem Smartphone geguckt. Fast 2 Milliarden Gigabyte Daten rauschten 2018 durch die deutschen Mobilfunknetze (Quelle: Bundesnetzagentur). Das sind 13 mal mehr Daten als noch 2012. Lassen Sie mich ehrlich sein: Das sind Zahlen, die mich als Technik-Chef von Vodafone, aber vor allem auch als Technik-Fan begeistern. Allein durch unser Mobilfunknetz rauschen heute täglich 2,6 Millionen Gigabyte Daten. Und das ist erst der Anfang: Der Ericsson Mobility Report prognostiziert, dass sich das Datenvolumen weltweit von 2018 bis 2024 verfünffacht. In Deutschland würden die Mobilfunknetze dann mehr 10 Milliarden Gigabyte Daten im Jahr übertragen. [quote id="376"] Unser Ziel, unsere Herausforderung Beeindruckende Zahlen, die für uns als Digitalisierungskonzern zu einer großen Herausforderung werden. Ein großes Ziel von mir und meiner Technik-Mannschaft: Unseren wachsenden Datenhunger stillen ohne dafür auch den Stromverbrauch in ansatzweise ähnlichem Umfang ansteigen zu lassen. Ein kleiner Vergleich Zur Einordnung: Unser Netz braucht weniger Strom, als ein Prozent aller Haushalte in Deutschland zusammen verbrauchen. Mit der Energie, mit der wir 99,7 Prozent der Bevölkerung ein Jahr lang mit Mobilfunk versorgen, könnten im selben Zeitraum nicht mal 0,01 Prozent der Bevölkerung ein Elektroauto nutzen. Der Löwenanteil der Energie, die wir für den Betrieb eines Mobilfunknetzes brauchen, kommt direkt an den Mobilfunk-Stationen zum Einsatz. Davon betreiben wir in Deutschland fast 25.000. Gerade einmal etwas mehr als 10 Prozent von der Energie, die unser Netz benötigt, brauchen unsere Rechenzentren, die die Daten speichern und verarbeiten. Deshalb ist es besonders wichtig direkt bei der Übertragungstechnik – also an den Mobilfunk-Stationen – intelligente Wege einzuschlagen, um den immer größeren Datenmassen, die wir alle jeden Tag fürs Streamen, Netzwerken und Durchstöbern von sozialen Netzwerken erzeugen, so stromsparend wie möglich gerecht zu werden. Die einzig logische Konsequenz: 5G. [quote id="379"] Das Beispiel mit dem Bus Studien sagen, 5G braucht drei Mal mehr Strom als LTE. Tatsächlich ist der Stromverbrauch einer 5G-Station höher als der einer LTE-Station. Aber: Eine 5G-Station transportiert dafür auch deutlich größere Datenmengen als eine LTE-Station. Haben Sie zuletzt auch überlegt öfter mal auf den Bus oder andere öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, um unsere Umwelt zu schonen? Vermutlich geht es vielen so. Dabei verbraucht ein Bus zweifelsfrei mehr Treibstoff als das eigene Auto. Klar ist aber auch: Wenn sich zahlreiche weitere Menschen ebenfalls entscheiden, statt mit dem Auto mit dem Bus zu fahren, reduziert das den Treibstoffverbrauch in der Summe enorm – und schont die Umwelt. Ganz ähnlich funktioniert es im Mobilfunk. 5G ist der Bus, der zwar mehr Energie braucht als das einzelne LTE-Auto. Der 5G-Bus transportiert aber viel mehr Daten. Kurzum: Um in Zukunft die gleiche Datenmenge zu transportieren, wie es eine 5G-Station kann, bräuchte es mehrere LTE-Stationen. Die dann wieder für die gleiche Datenmenge in Summe mehr Strom bräuchten, als eine 5G-Station. Eine kleine Hochrechnung In Zahlen lässt sich das ziemlich einfach herunterbrechen: 5G braucht für die Übertragung von einem Gigabyte Daten – damit können wir rund eine Stunde lang unsere Lieblingsserie bei Netflix streamen – etwa eine Wattstunde Energie (Wh). LTE braucht dafür ca. 3,5 Wattstunden Energie und 3G sogar 40 Wattstunden Energie. Eine herkömmliche Glühbirne (60 Watt) leuchtet mit einer Wattstunde Energie übrigens etwa zwei Minuten. Alltagsbeispiele, die wir alle kennen Was bedeutet das im Alltag? Nehmen wir den Wert von einer Kilowattstunde Strom als Basis. Mit dieser Menge Energie können Sie mit 5G drei Wochen am Stück im 5G-Netz surfen. Mit dem Vorgänger LTE kommen Sie immerhin auf etwas mehr als 8 Tage. Bei 3G reicht es gerade mal noch für einen Tag mobiles Surfen. Die selbe Menge Strom brauchen Sie übrigens um eine Maschine Wäsche zu waschen, um 15 Hemden zu bügeln, um 70 Tassen Kaffee zu kochen oder um vier Tage lang ein Zimmer zu beleuchten – mit einer Energiesparlampe. Und die verbraucht bis zu 80 Prozent weniger Strom als eine herkömmliche Glühbirne. 5G ist also wie eine Energiesparlampe, nur effektiver. Ein Blick in die Zukunft Blicken wir in die Zukunft. Ins Jahr 2024. Bis dahin werden wir übrigens unseren gesamten Strom bei Vodafone längst auf Grün gestellt haben. Nehmen wir an, dass sich das jährliche Mobilfunk-Datenvolumen auch in Deutschland verfünffacht – auf dann mehr als 10 Milliarden Gigabyte Daten. Eine unvorstellbare Größenordnung. 5G-Antennen könnten diese Datenmassen mit dem Einsatz von etwa 10 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie transportieren. Würden wir auf 5G verzichten und ausschließlich das LTE-Netz weiter ausbauen, bräuchten wir deutlich mehr LTE-Antennen und etwa 35 Millionen kWh Strom für die Datenübertragung. Würden die Datenmassen ausschließlich mit 3G übertragen, bräuchte das sogar rund 400 Millionen Kilowattstunden Strom. Eine kleine Erklärung Wie kann das sein? 5G ist intelligenter als seine Vorgänger. In der Technik sprechen wir von Beamforming. Vereinfacht: 5G funkt Nutzer-orientiert. Das Netz und seine Leistungsfähigkeit passen sich an unseren tatsächlichen Bedarf an. Bewegen wir uns mit dem Smartphone in der Nähe einer 5G-Station, bewegt sich das Netz mit uns und stellt, genau dort wo wir uns bewegen, zielgerichtet die höchste Leistung bereit. Das bedeutet auch: Wo sich kein Nutzer bewegt, gehen kaum Netzkapazitäten ungenutzt verloren. Und: Hier wird kaum Strom verbraucht. LTE hingegen funkt Standort-orientiert. Die Mobilfunk-Technik rund um einen Standort stellt immer gleichbleibend und unabhängig von den Nutzern, die sich hier bewegen, Netzkapazitäten zur Verfügung und überträgt wie verarbeitet permanent Basisinformationen. Auch dann, wenn diese gar nicht gebraucht werden, weil sich über Stunden kein Nutzer im Radius des Standortes aufhält. Es liegt auf der Hand: Dabei gehen Netzkapazitäten verloren. [quote id="378"] Was ist dran an den Mythen zum Stromfresser 5G? Was ist also dran an den Mythen rund um den 'Stromfresser' 5G? Als leidenschaftlicher Technik-Fan meine ich: nicht viel. Das Datenvolumen in Deutschland wächst. Weil wir alle immer mehr digitale Services nutzen. Unsere Aufgabe ist es einen Weg zu finden, diese Datenmengen, die wir alle nutzen wollen, so intelligent und energiesparend wie möglich zu übertragen. Oder würden Sie behaupten eine Glühlampe ist umweltfreundlicher als eine Energiesparlampe?

Story / 17.12.2019

Arbeit geht durch den Magen

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen! Und die Arbeit geht ohne knurrenden Magen auch leichter von der Hand. Einer von vielen Gründen, warum Vodafone die Messlatte hochlegt, wenn’s ums Mitarbeiter-Essen geht. Egal ob Betriebsrestaurant, Cafés, Bistros oder die 24-Stunden-Automaten für die Nachtschicht-Arbeiter: Hohe Qualität, Frische, regionaler Bezug und Vielseitigkeit der Speisen stehen bei Vodafone klar im Vordergrund. Aber reicht das in Zeiten von veganen Burgern und krummen Möhren? Was ist mit nachhaltiger Ernährung? Kann man es wie Apple-Gründer Steve Jobs machen, der selbst Veganer war? Er hat seinerzeit der Mitarbeiter-Kantine einfach ein Fleischverbot erteilt hat. Das würde vielen Mitarbeitern wohl nicht schmecken. „Vodafone setzt auf ein ausgewogenes Konzept: Es kommt nur Essen auf den Tisch, das gut für Mitarbeiter und Umwelt ist. Das bedeutet, nachhaltig zu wirtschaften und Ess-Routinen zu überdenken“, betont Jörg Ertel, verantwortlich bei Vodafone für die Gastronomie. In Deutschland ist die Ernährung für ein Fünftel aller klimaschädlichen Treibhausemissionen verantwortlich. Schon bei der Produktion werden Energie, Wasser und Boden verbraucht und jährlich wandern Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Und was kann man daran ändern? Nach so viel Theorie ein paar konkrete Beispiele! Reste vermeiden Um die Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen, lautet im Vodafone-Restaurant am Düsseldorfer Campus das Zauberwort 'Restevermeidung'. „Das fängt bei guter Planung an, geht über die 'just in time'-Produktion und hört bei dem Bekenntnis auf, dass auch ein Gericht 'aus sein darf' – denn es wäre fatal, alle Speisen bis zur letzten Minute anzubieten“, sagt Marion Bangert, Resident District Managerin für Aramark am Campus. Sie ist seit 1989 bei dem Caterer und weiß, wovon sie spricht. So merkt sie an, dass sich im Laufe der Zeit viel getan hat, nach dem Motto weniger ist mehr. Dennoch: Beim Thema Resteverwertung gelten vielfältige und weitreichende Vorschriften, so dass am Ende leider oft nur die Tonne die einzige Alternative ist. „Also besser vorher vermeiden was vermeidbar ist“, sagt Bangert. Vegan, krumm oder Schnitzel Pommes? Alles geht! Und was gibt es nun zu essen? Eins steht fest: Für jeden ist etwas dabei, denn Vodafone will nicht missionieren, sondern allen ein Gericht nach dem eigenen gusto anbieten. Vom saisonalen Gemüseeintopf über den Klassiker Schnitzel, Pommes und Salat bis hin zur veganen Pasta. A propos vegan: Der Caterer Aramark hat auf Anregung eines Vodafone-Mitarbeiters beim Nudelrezept das obligatorische Ei weggelassen und damit automatisch vegane Gerichte geschaffen. Eine kleine Änderung mit großer Wirkung. Heute steht standardmäßig mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte. Und auch die Kooperation mit Querfeld für „krummes Gemüse“ ist ein voller Erfolg. Über 3.000 Kilo Gemüse, das sonst vernichtet worden wäre, haben die Vodafone-Mitarbeiter mit ihrem Kantinen-Besuch gerettet. Und wie sieht’s in den Niederlassungen aus? Was in Düsseldorf gilt, gilt auch für die anderen Vodafone-Kantinen im Land. In Bayern gibt es eine Besonderheit – den 'Restefreitag'. Regina Amata hat nicht lange gefackelt und Vodafone beim Wort genommen, als es hieß, etwas für den Planeten tun zu wollen. Sie leitet seit über 14 Jahren das Mitarbeiter-Restaurant am Standort Unterföhring. Seit einem halben Jahr verarbeitet die Leonardi-Kantine dort nun freitags Lebensmittel, die unter der Woche nicht verbraucht wurden, aber immer noch gut sind. Die Zubereitung erfolgt frisch, auch freitags gibt es ganz normale Speisen. Nur erfahren die Kollegen erst donnerstags, was zum Wochenabschluss auf dem Speiseplan steht. Viel ist im Umbruch in Sachen Klimaschutz und Vodafone setzt mit 'GIGA Green' an vielen Stellen an. Auch beim Essen. Und das nachhaltiges Essen schmeckt, belegen die langen Schlangen an den Kantinen-Ausgabestellen. Na dann… guten Appetit!

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