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News / 17.09.2020

Nachhaltigkeits-Beirat: Mit Digitalisierung zur Bewältigung der Klimakrise beitragen

In San Francisco stehen tausende Quadratkilometer Wald in Flammen, in der Arktis hat sich ein Eisbrocken größer als Paris gelöst und in Deutschland herrscht der dritte Dürresommer in Folge. Der Klimawandel ist kein Zukunftsgespenst, sondern Realität. Vodafone Deutschland begrüßt daher die Forderung der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Klimaziele für die EU zu verschärfen. Die Bewältigung der Klimakrise hat auch bei Vodafone oberste Priorität und ist Teil der Unternehmensstrategie. Um das komplexe Thema ganzheitlich angehen zu können, hat Vodafone Deutschland einen Nachhaltigkeits-Beirat gegründet, der gestern zur konstituierenden Sitzung in Düsseldorf zusammenkam. „Vordenken für eine nachhaltige Zukunft – das haben wir in der ersten Sitzung des Nachhaltigkeits-Beirats von Vodafone getan. Die unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen sind unglaublich wertvoll, um unsere Unternehmensstrategie weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit in dieser inspirierenden Runde. Denn die Zukunft von Vodafone ist nachhaltig“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Vordenker aus verschiedenen Disziplinen Auf dem Weg zum grünen Digitalisierungskonzern holt Vodafone sich Rat von hochkarätigen Vordenkerinnen und Vordenkern verschiedenster Disziplinen: Die Energiemarktexpertin und Geschäftsführerin der innogy Westenergie, Katherina Reiche, der Förderer grüner Innovationen und Generalsekretär der Deutschen Bundestiftung Umwelt, Alexander Bonde, der Sozialunternehmer Philipp von der Wippel, Gründer von ProjectTogether, der renommierte Wissenschaftler Prof. Franz J. Radermacher, der Climate Action Champion Harald Friedl sowie Jan Fischer, Co-Founder von innosabi, einem der führenden deutschen Digitalunternehmen für Innovationsmanagement. Schwerpunkt-Themen: CO2 Reduktion, Kreislaufwirtschaft & Green-Tech Gemeinsam diskutierten sie, was im Rahmen der GigaGreen Nachhaltigkeitsstrategie bisher erreicht wurde, welche Zukunftspläne das Unternehmen hat und welche Synergien es gibt. Zudem wurden erste Schwerpunktthemen, mit denen sich der Beirat in den kommenden zwei Jahren beschäftigen wird, definiert: CO2 Reduktion, Kreislaufwirtschaft, Standards für die Messung von Nachhaltigkeit, Green-Tech und die Unterstützung der Vodafone Kunden bei Klima- und Umweltschutz. Die nächste Beiratssitzung findet im Frühjahr 2021 statt. Die Veröffentlichung eines Tätigkeitsreports ist für den Sommer 2021 geplant.

Klartext / 21.07.2020

Zur EU-Ratspräsidentschaft: Die Stunde der Optimisten

Mit der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli hat Deutschland die einmalige Chance erhalten, den Neustart Europas aus der Krise mit eigenen Impulsen zu gestalten. Sie muss genutzt werden. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise ist noch nicht überwunden. Der Virus wird uns noch auf unabsehbare Zeit begleiten. Da ist die Sehnsucht nach einer Rückkehr zu einer wenn auch neuen Normalität nur allzu menschlich. Aber gerade in dieser heiklen, instabilen Phase sollten wir uns zutrauen, optimistisch zu sein, fortschrittlicher zu denken und mutiger zu handeln. Die von der deutschen Ratspräsidentschaft formulierten Leitgedanken gehen hier in die richtige Richtung und auch deutsche Unternehmen sollten an deren Umsetzung tatkräftig mitwirken. Zweifelsohne hat die nachhaltige Überwindung der Corona-Pandemie und die wirtschaftliche Erholung aktuell die höchste Priorität. Die Verbreitung des Virus hat Deutschland, Europa und die Welt in eine nahezu beispiellose Krise mit noch nicht vollständig absehbaren wirtschaftlichen Folgen gestürzt. Wie viele EU-Mitgliedstaaten hat auch Deutschland in den vergangenen Monaten Enormes geleistet: Die Politik, die in geradezu ungewohnter Einigkeit Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und Abfederung der unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen auf den Weg gebracht hat. Die Unternehmen, die zum Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter binnen kürzester Zeit einen neuen Arbeitsmodus und teilweise ein anderes Geschäftsmodell finden mussten. Und nicht zuletzt jede und jeder einzelne von uns, indem sie oder er nichts unversucht gelassen hat, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und dabei das private und berufliche Miteinander unter schwierigen Bedingungen neu zu gestalten. Als Vodafone haben wir unseren Teil dazu beigetragen, um – wie man so schön sagt – den Laden am Laufen zu halten. In den ersten Wochen nach Beginn der Kontaktbeschränkungen haben wir drei Millionen europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Unternehmen aller Größenordnungen den Weg zur Arbeit von zu Hause aus geebnet, vielen von ihnen zum ersten Mal. Mit unserer Initiative „GigaHelden“ haben wir in Deutschland mehr als 175.000 Männern und Frauen in systemrelevanten Berufen unbürokratisch und kostenlos zusätzliche mobile Datenpakete von je 100 Gigabyte zur Verfügung gestellt. Und viele Eltern konnten wir mit dem freien Zugang zu Bildungsinhalten beim Heimunterricht unterstützen – oder ihnen zwischendurch mit zusätzlichen kostenlosen Kinderfernsehkanälen wenigstens eine kleine Auszeit ermöglichen. Alle Infos zu unseren Initiativen gibt es im Corona-Ticker! Gemeinsam haben wir unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, dass wir die tiefgreifenden Herausforderungen einer solchen Krise meistern können. Diese gesellschaftliche Resilienz kann die deutsche Ratspräsidentschaft mit smarten Ideen und Maßnahmen unterstützen. Letztlich muss es unser Ziel sein, Wirtschaft und Gesellschaft so umzugestalten, dass sie noch widerstandsfähiger, nachhaltiger, digitaler und integrativer werden. Wer wie die deutsche Ratspräsidentschaft die Vision eines gerechten Europas Wirklichkeit werden lassen möchte, der muss dafür Sorge tragen, dass echte Chancengleichheit auch in Krisenzeiten kein bloßes Lippenbekenntnis bleibt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitalisierung. Insbesondere im Bereich der Schulbildung ist schnelles Internet und eine moderne IT-Ausstattung wichtig, aber nicht ausreichend. Wir müssen unseren Kindern auch digitale Skills vermitteln, mit denen sie in der Arbeitswelt von morgen erfolgreich sein können. Und wie wir gesehen haben, brauchen wir digitale Lernplattformen, damit Unterricht möglich bleibt, wenn es der Schulbesuch nicht mehr ist. Für die Skype-Session mit der Klasse, das Online-Seminar für die Kollegen oder den Facetime-Anruf mit der Großmutter müssen wir uns natürlich auch auf die hochleistungsfähigen Telekommunikationsnetze verlassen können. Sie sind die Lebensadern unseres Kontinents. In der Phase der strengen Kontakt-Beschränkungen hat Vodafone europaweit einen drastischen Nutzungsanstieg verzeichnet. So ist der mobile Datenverkehr um 15 Prozent, der Sprach-Datenverkehr um bis zu 40 Prozent und der Festnetz-Datenverkehr in einigen unserer Märkte um bis zu 70 Prozent gestiegen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, haben wir in mehreren Bereichen Investitionen zur Erhöhung der Netzkapazität forciert. Dank dieser Investitionen und der Unterstützung der nationalen Regulierungsbehörden beim Management von Datenstaus, kam es lediglich zu minimalen Unterbrechungen der europäischen Dienste. Auch in Deutschland haben wir den Stresstest für unsere Netze mit Bravour bestanden. Doch darauf dürfen wir uns jetzt keineswegs ausruhen. Für ein stärkeres und innovativeres Europa darf die EU vor allem die technologische Evolution der TK-Netze nicht verschlafen. China und die USA haben die strategische Bedeutung von 5G früh erkannt und investieren zügig über skalierte Netzbetreiber in ihre Infrastruktur. Demgegenüber wird in Europa die Konsolidierung der völlig fragmentierten TK-Branche durch die regulatorischen Rahmenbedingungen weitgehend verhindert. Die Folge: Eine immer größer werdende Investitionslücke zu den chinesischen und amerikanischen Märkten, die ihrerseits durch gezielte Direkt-Investitionen in europäische Unternehmen die digitale Souveränität Europas in Frage stellen. Jetzt ist die Zeit für ein grundlegendes Umdenken und schnelles Handeln. Angesichts dessen wäre es geradezu fatal, durch das Bestreben, Steuern auf digitale Dienstleistungen zu erheben, am Ende TK-Netzbetreiber gleich doppelt zu besteuern. Der weitere Ausbau der 5G-Technologie wird sich auch am Leitgedanken eines Europas der Sicherheit und der gemeinsamen Werte messen lassen müssen. Dabei muss die Sicherheit und Resilienz kritischer Infrastrukturen gewährleistet, Cyber-Bedrohungen abgewehrt und dadurch die Öffentlichkeit geschützt werden. In Zukunft sollten daher in europäischen Netzen ausschließlich Netzkomponenten eingesetzt werden, die anhand von EU-Standards evaluiert und zertifiziert wurden. Ein lebendiges 5G-Ökosystem setzt die Verfügbarkeit geeigneter Netzkomponenten unterschiedlicher Hersteller voraus. Und um nicht langfristig von einem einzelnen Hersteller abhängig zu sein, sollten diese Netzbestandteile austausch- und miteinander kombinierbar sein. Deutschland beschreitet hier mit der Unterstützung des sogenannten OpenRAN-Ansatzes den richtigen Weg, weil er Innovation fördert, den Wettbewerb ankurbelt und die Lieferketten erweitert. Wie wichtig vor allem letzteres ist, hat uns die Corona-Pandemie eindrücklich vor Augen geführt. So massiv die Auswirkungen der aktuellen Krise auch sein mögen, sie verblassen neben der schwierigen aber notwendigen Transformation, mit der auf die Folgen des weltweiten Klimawandels reagiert werden muss. Diese kolossale Aufgabe darf die Weltgemeinschaft nicht länger aufschieben und die EU sollte hier Maßstäbe setzen. Deshalb ist es richtig, dass sich auch die deutsche Ratspräsidentschaft das Ziel eines nachhaltigen Europas auf die Fahnen geschrieben hat. Die EU-Kommission hat hier bereits mit dem vorgeschlagenen „Green New Deal“ für eine ökologische Wende der Industrie-Gesellschaft ein wichtiges Signal gesetzt: Bis 2050 soll Europa der erste klimaneutrale Kontinent werden. Die deutschen Unternehmen müssen dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Vodafone will beispielsweise bereits bis 2022 zu 100 Prozent auf grünen Strom umsteigen und den CO2-Ausstoß um 92 Prozent reduzieren. Alle Infos zu unserer unternehmerischen Verantwortung! Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum stehen sich dabei aber keinesfalls unversöhnlich gegenüber. Vielmehr kann die rasante technologische Entwicklung auf beide Ziele einzahlen. Gefragt sind jetzt ressourcenbewusstes Handeln, innovative Ideen und letztlich auch die Bereitschaft, flexibel auf sich dramatisch verändernde Umstände zu reagieren. Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass wir gemeinsam dazu fähig sind.

News / 22.06.2020

Flieder, Lavendel, Kornblume: Bienenfreundliche Lebensräume bei Vodafone

Summ, summ, summ, Bienchen summ herum. Leider haben es die gelb-schwarzen Brummer immer schwerer, Wiesen und Blühpflanzen zu finden. Hier setzt Vodafone an und hat in den letzten fünf Monaten seine Grünanlagen, Beete und Rasenflächen rund um den Vodafone Campus umgepflügt, um ein insektenfreundlicheres Ambiente zu schaffen. Die Umwelt und nachhaltiges Handeln haben Vorfahrt – in allen Bereichen des Unternehmens. Der etwas sperrige Begriff 'Biodiversität' wird am Campus so mit Leben gefüllt. Insgesamt hat das Unternehmen 56.000 Euro in die Hand genommen, die Gartenbaufirma Verbeek hat bei der Umsetzung beraten. Das Projekt am Düsseldorfer Campus hat Pilotcharakter und soll auf die anderen Unternehmensstandorte in ganz Deutschland ausgedehnt werden. Mehr zum Thema Umwelt & Effizienz am Vodafone Campus erfahren! Bunte Blüten für Bienen und Co. 50 Prozent der Eiben und Zierhölzer mussten blühenden Pflanzen wie Lavendel und Flieder weichen, die für Insekten lebensnotwendig sind. Auf zahlreichen Dachterrassen und rund um das Parkhaus bieten nun acht Insekten-Hotels Maja und Co. Unterschlupf. Auf den Dächern wird zudem die Aussaat von trockenresistenten Blühpflanzen getestet. Ein Totholz-Stapel mit 3.500 handgebohrten Löchern ergänzt das Angebot. Rasenflächen wurden reduziert, stattdessen stehen weiß blühende vogel- und insektenfreundliche Felsenbirnbäume entlang der Parkplätze. Sie sind von Kornblumenwiesen umsäumt, deren Aussaat gerade aufgeht – die ersten Pflanzenköpfchen sind bereits zu sehen. Und die Bewässerung? Der Mann mit der Gießkanne hat ausgedient, denn ein eigens gebohrter, 19 Meter tiefer Brunnen sichert die Bewässerung. Über eine unterirdische, computergesteuerte Schwitzwasserleitung werden Flora und Fauna regelmäßig bewässert und bleiben grün und saftig – auch in trockenen Zeiten. „Mehr Bienen, Libellen und Schmetterlinge. Mehr blühende Pflanzen und das alles mitten in der Stadt. Dieses Ziel haben wir uns gesteckt und nun umgesetzt. Wir sind auf dem richtigen Weg, wie uns die schwirrenden Insekten im Vodafone-Innenhof verdeutlichen“, freut sich Manfred Birkhoff aus dem Property-Bereich von Vodafone, der für die Planung und Umsetzung verantwortlich ist. Und auch Ryan Holowka, Experte für Nachhaltigkeit bei Vodafone Deutschland ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Artenvielfalt ist gelebter Klimaschutz: Umweltfreundliche Grünflächen und der Schutz von Bienen sind ein weiterer, wichtiger Baustein innerhalb unserer Nachhaltigkeitsstrategie.“ Vodafone hat bereits beim Bau seiner Firmenzentrale in Düsseldorf hohe Umweltstandards umgesetzt. Die jetzigen Maßnahmen sind ein weiterer nachhaltiger Baustein auf dem eingeschlagenen Weg zur grünen Company. Alles zum Thema Nachhaltigkeit bei Vodafone auf einen Blick!

Klartext / 05.06.2020

Verantwortung übernehmen, jetzt!

Was macht eigentlich 'Fridays for Future'? Diese Frage höre ich trotz der alles übertönenden Corona-Diskussion immer häufiger. Besonders heute, am Tag der Umwelt. Nicht selten mit Schadenfreude im Unterton. Leider. Denn eins ist klar: Der Ausstoß von Treibhausgasen und die damit verbundene Erderwärmung werden nicht aufhören, nur weil sie nicht mehr die Headlines dominieren. Das ist kein Trend, der wieder vorbeigeht. Wegducken und „weiter so“ funktionieren hier nicht. Man mag nicht mit allen Aktionen der Jugendbewegung einverstanden sein. Mit ihrem Ziel, die Klimaerwärmung zu stoppen, um unseren Planeten zu retten, liegen die 'Klimakämpfer' aber absolut richtig. Sie haben geschafft, was ihnen vorher keiner zugetraut hätte: Das Thema Nachhaltigkeit nach ganz oben auf die Agenda zu katapultieren – in der Bevölkerung, in der Politik, in der Wirtschaft. Die junge Generation tritt entschlossen und zielstrebig für ihre Überzeugung ein. Das beeindruckt mich. Wir müssen ihnen wieder mehr Rückenwind geben. Wir müssen wieder das Tempo aufnehmen, das wir vor Corona hatten. Dafür sind wir alle gefragt: ob Privatperson, Mitarbeiter eines Unternehmens, Vertreter in der Politik. Wir müssen erst umdenken und dann unser Handeln ändern. Und ja, wir müssen auch verzichten und lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben. Und zwar jetzt. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Es ist noch nicht zu spät. Führende Wissenschaftler sind überzeugt, dass wir die Kehrtwende schaffen können. Wenn wir es wollen. Die Coronakrise hat in beeindruckender Weise gezeigt, dass wir unser Leben in kürzester Zeit radikal umstellen können. Von Office auf Home-Office, von Schulbank auf Home-Schooling, von Restaurant auf Home-Cooking. Was die Wissenschaft auch sagt: Die Digitalisierung kann der Schlüssel sein. In nahezu allen Bereichen können smarte digitale Lösungen Energie sparen und Ressourcen schonen: in der Produktion, der Verwaltung, der Logistik, im Verkehr, in Städten und zuhause. Warum Corona die Stunde der Netzbetreiber bedeuten kann, erläutert CEO Hannes Ametsreiter in einem weiteren Klartext. [quote id="408"] Als Digitalisierungskonzern kommt uns eine besondere Verantwortung zu. Denn wir können nicht nur unseren eigenen Co2-Fußabdruck verkleinern, sondern auch den unserer Kunden – und damit ganzer Branchen. Deshalb haben wir uns bereits vor einiger Zeit auf den Weg zu einem grünen Unternehmen gemacht. Und unsere Partner und Kunden mitgenommen. Uns war klar: Das wird kein Sprint, das wird ein Marathon. Wir sind also noch lange nicht angekommen, aber wir haben das Tempo deutlich angezogen. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Dinge: unseren Co2-Ausstoß verringern, Ressourcen schonend einsetzen und mit Innovation Nachhaltigkeit fördern. Alle Fakten zum Thema Nachhaltigkeit bei Vodafone Deutschland in der Zusammenfassung! CO2-Ausstoß: vermeiden, runterfahren, umsteigen Unser Ziel: Bis 2022 wollen wir unseren CO2-Ausstoß um 92% senken. Als Netzbetreiber ist unser größter Hebel der Energieverbrauch. Die bisherige Bilanz zeigt: Wir werden immer effizienter. Während der Energieverbrauch des Netzes seit 2014 nahezu konstant ist, transportiert es heute zehn Mal mehr Daten. Durch den technischen Fortschritt wird sich dieser Trend weiter beschleunigen. Alleine die neueste Mobilfunk-Generation 5G überträgt die gleiche Datenmenge mit fast 80% weniger Energie als sein Vorgänger 4G. Trotzdem brauchen wir weiterhin Energie. Und die soll aus nachhaltigen Quellen kommen. Seit Januar 2020 betreiben wir daher alle Vodafone-eigenen Standorte zu 100% mit Grünstrom. Aber wir kaufen nicht nur Strom ein, sondern produzieren selbst: Schrittweise statten wir unsere Mobilfunkstationen mit Solar- und Windkraftanlagen aus. Den Umstieg auf Grünstrom für das gesamte Unternehmen wollen wir bis 2022 geschafft haben. Von wegen Stromfresser: Was 5G und eine Energiesparlampe gemeinsam haben, erklärt CTO Gerhard Mack in einem Klartext. Den alten Verbrennern sagen wir ebenfalls den Kampf an: Unsere Benzin- und Dieselfahrzeuge ersetzen wir schrittweise durch Elektro- und Hybridautos. Die Geschäftsführer und Bereichsleiter fahren mit gutem Beispiel voran. Seit dem 1. Januar 2020 stehen bei einem Fahrzeugwechsel nur Hybrid- und Elektroautos zur Wahl. Flüge werden aufs absolute Minimum reduziert – und wenn doch notwendig, kompensieren wir das entstandene CO2. Wir bezuschussen die Mitarbeiter-Tickets für Straßenbahn, Bus und Co, damit das Auto in der Garage bleibt. Denjenigen, die lieber mit dem Fahrrad unterwegs sind, bieten wir Leasing von Diensträdern an. Bereits über 1.000 Vodafone-Radler sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. [quote id="410"] Die Vodafone-Mitarbeiter machen mit und bringen ihre Ideen ein. Über 500 Mitarbeiter haben sich in unserem Nachhaltigkeitsnetzwerk „Team Green“ organisiert, um sich auszutauschen und Projekte umzusetzen. In unserem Mitarbeiter-Programm für mehr Nachhaltigkeit „Mission Green“ haben mehr als 1.500 Mitarbeiter in nur acht Wochen über 45.000 Bäume gespendet und 800 Tonnen CO2 vermieden und so bewiesen, dass jeder einen Beitrag leisten kann. Die großen wie kleinen Maßnahmen zeigen Wirkung: Allein im letzten Geschäftsjahr konnten wir unseren CO2-Ausstoß um über 52.000 Tonnen senken. Mehr als jemals zuvor. Ressourcen-Einsatz: weniger ist mehr Beim Einsatz von Ressourcen ist unser Motto: weniger ist mehr. Im letzten Jahr haben wir jeden Bereich des Unternehmens nach Kunststoffen durchleuchtet. Die Frage: Wo können wir sie gänzlich abschaffen oder durch umweltfreundlichere Artikel ersetzen? Vom Shop über die Kantine bis hin zu typischen Telekommunikations-Produkten wie der SIM-Kartenhalterung – es gab keine Tabus. Und wir wurden fündig und tätig: Jedes Jahr vermeiden wir 50 Tonnen Plastikmüll. Das regelmäßige „Ausmisten“ ist jetzt fester Bestandteil unserer Umweltstrategie. Unsere Kunden nehmen wir mit. Bereits seit 2012 kaufen wir im Rahmen von „TauschRausch“ Mobiltelefone und Tablets und rechnen den Ankaufspreis beim Kauf eines neuen Smartphones, Tablets oder Zubehör an. Damit verlängern wir jährlich die Lebenszeit von zehntausenden Geräten  – und helfen, Elektroschrott zu vermeiden. Auf eine verlängerte Nutzungsdauer zielt auch unser Reparatur-Service: Jeder Smartphone Besitzer – auch nicht Vodafone-Kunde – kann sein Gerät in zahlreichen unserer Flagshipstores untersuchen und reparieren lassen. Wer das selbst übernehmen will, liegt mit dem Fairphone richtig: Als einer der ersten Anbieter in Deutschland steht bei uns das nachhaltigste Smartphone der Welt zur Auswahl. Ist eine Reparatur aussichtslos, wird die gesammelte Hardware fachgerecht recycelt – über 1,3 Tonnen alleine im letzten Jahr. So schließt sich der nachhaltige Kreislauf. Den gibt es auch im Festnetz-Bereich: Jedes Jahr senden uns Kunden über eine halbe Millionen Modems und Router zurück. Wir bereiten sie auf und geben ihnen ein zweites Leben: Seit 2010 mehr als 5 Millionen Mal. Mit Innovationen in eine nachhaltige Zukunft Ich glaube fest daran: Die Klimawende schaffen wir nur mit Innovationen. Und innovativ sind wir vor allem da, wo es um Vernetzung geht. Unser Maschinennetz verbindet mehr Smartphones, Maschinen, Autos und andere Dinge als jedes andere Unternehmen in Deutschland. Und je mehr sich Dinge vernetzen, desto smarter werden sie – auch im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit. Im vernetzten Straßenverkehr halten smarte Autos, Busse und Bahnen weniger vor roten Ampeln. In der vernetzten Autofabrik von e.GO stehen die intelligenten Bänder weniger still und ziehen weniger Strom. Die vernetzten LKW-Reifen von Continental sorgen für optimalen Reifendruck und Temperatur und sparen so Kraftstoff. Für jede Tonne CO2, die wir bislang für den Betrieb unserer Netze verbrauchen, helfen wir anderen durch digitale Vernetzung bis zu 3,8 Tonnen einzusparen. Mit unserem Start-up Accelerator UPLIFT fördern wir zusätzlich junge, innovative Unternehmen, die sich ebenfalls für Nachhaltigkeit einsetzen. Wie das Start-up Mowea, dass sich auf die Entwicklung modularer und intelligenter Windkraft-Systeme spezialisiert hat. Der erste kommerzielle Einsatz dieser Plug & Play Lösung erfolgte im Herbst 2019 an einer LTE-Station von Vodafone in Torgelow, die seitdem CO2-neutral läuft. Mit dem Elektroroller Pionier unu unterstützen wir die Idee einer nachhaltigen Mobilität. Und mit dem Start-up Werksta.tt arbeiten wir im Bereich predictive Analystics zusammen und helfen so, den jährlichen Berg von über 1,7 Millionen Tonnen weggeschmissenen Backwaren zu verkleinern. Wir sind fortlaufend auf der Suche nach geeigneten Green-Tech-Partnern. Ich bin mir sicher, wir werden auch in Zukunft fündig. Nachhaltigkeitsbeirat: Mit Vordenkern die richtigen Weichen stellen Auf dem Weg zu einem grünen Unternehmen wollen wir noch schneller werden. Dabei helfen die vielen Vodafone-Experten. Und der Blick von außen. Von Menschen die Erfahrung, Wissen und Leidenschaft in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltigem Wirtschaften mitbringen. Wir haben daher einen Nachhaltigkeitsbeirat mit genau solchen Vordenkern ins Leben gerufen, der uns dabei unterstützt, unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln und umzusetzen. Wir wollen Themen wie die Transformation des Energiemarktes, Greentech-Innovationen bis hin zu Kreislaufwirtschaft diskutieren und Wege finden, wie Vodafone helfen kann. Mehr über die Mitglieder des Nachhaltigkeitsbeirats erfahren. Verantwortung übernehmen, jetzt Die Menschheit steht vor der wahrscheinlich größten Herausforderung ihrer Geschichte: den Klimawandel aufzuhalten und eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Gesellschaft zu gestalten. Das haben die Jugendlichen von „Fridays for Future“ verstanden. Jetzt liegt es an uns allen, diese Verantwortung anzunehmen. Das sind wir uns, unseren Kindern und Kindeskindern schuldig. Lassen Sie uns umdenken und handeln, jetzt! Alle Infos zum Annual Report der Vodafone Group und dem darin enthaltenen Part zur Nachhaltigkeit! [video poster="https://s3-eu-central-1.amazonaws.com/vodafone-pr-live/wp-content/uploads/2020/06/04154903/Klartext-Hannes-Ametsreiter_Verantwortung-%C3%BCbernehmen-jetzt.png" width="1920" height="1200" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/06/Zusammenfassung_Nachhaltigkeit_Klartext.mp4"][/video]

Fakten / 05.06.2020

Nachhaltigkeit bei Vodafone Deutschland: So schützen Konzern und Mitarbeiter die Umwelt

Grün, grün, grün sind alle meine... Kleider? Nein, aber viele der Vodafone-Produkte, Prozesse und Unternehmensentscheidungen. Vom grünen Strom, grüner Logistik und grüner Mobilität bis hin zur Mission Green, in der sich die Mitarbeitenden engagieren. In den letzten Jahren wurde Vieles umgesetzt, wie der folgende Überblick zeigt. Aber das ist erst der Anfang. Neue digitale Anwendungen sind ebenso wichtig wie der frische Blick externer Umwelt-Fachleute auf unser Handeln. Gehen wir es an, machen wir es besser – der Umwelt zuliebe. Details zur Nachhaltigkeit auch ab Seite 40 im Annual Report 2020 der Vodafone Group! CO2-AUSSTOSS: VERMEIDEN, RUNTERFAHREN, UMSTEIGEN Grünstrom Seit Januar 2020 werden 100% der Vodafone-eigenen Standorte mit Grünstrom versorgt. Der Konzern unterscheidet zwischen eigenen Standorten wie Büros, Shops und Technik-Standorten, an denen die Beschaffung der Energie direkt kontrolliert wird, und fremden Standorten, an denen Vodafone als Mieter keinen direkten Einfluss darauf hat. Auf den ganzen Konzern bezogen heißt das: 80% des gesamten Stromverbrauchs von Vodafone wird aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Vodafone arbeitet daran, auch den restlichen Anteil künftig aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Energie-Effizienz 2019 wurden durch Optimierungsmaßnahmen mehr als 31 GWh Energie eingespart. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 9.000 Haushalten Zu diesen Maßnahmen zählen, Modernisierungen, Einbau effizienterer Technik oder auch die Abschaltung von Legacy-Systemen 2019 transportierte Vodafone bei relativ konstantem Energie-Verbrauch zehn Mal so viele Daten über sein Netz wie 2014 Der Trend zu mehr Energie-Effizienz wird sich fortsetzen. Ein Beispiel: 5G überträgt die gleiche Datenmenge mit fast 80% weniger Energie als die Vorgänger-Technologie 4G (LTE) LEED-Zertifizierung in Gold für den Vodafone Campus Von wegen Stromfresser: Was 5G und eine Energiesparlampe gemeinsam haben, erklärt CTO Gerhard Mack in einem Klartext.  Ausbau erneuerbarer Energie Ausbau erneuerbarer Energie an Mobilfunk-Basisstationen wurde in 2019 fortgesetzt Zusätzlich zur Ausstattung von Basisstationen mit Solarpanelen wurden in einem Pilotprojekt mit dem Start-up MOWEA modulare Windräder an Mobilfunk-Stationen montiert Grüne Mobilität Seit Januar 2020 können Mitglieder des Vorstands sowie Bereichsleiter ausschließlich Elektro- oder Hybridfahrzeuge als Dienstwagen wählen Knapp 10% der Flotte bestehen mittlerweile aus Elektro- oder Hybridfahrzeugen Die Anzahl der Ladepunkte wurde erweitert: auf 40 Ladepunkte deutschlandweit Flüge werden auf ein Minimum reduziert. Sofern Flüge unumgänglich sind, werden die entstandenen Emissionen kompensiert Über 1.000 Mitarbeiter nutzen bereits das Fahrrad-Leasing zu vergünstigten Konditionen Grüne Logistik Seit 2018 Nutzung eines neuen, sehr umweltschonenden Zentrallagers (Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technologien) Seit Dezember 2019 werden alle Kunden-Briefe und -Pakete durch Kompensationsprogramme wie DHL GOGREEN CO2 neutral versandt Versandkartons wurden um 30% verkleinert und sind zu 100% recycelbar All diese Maßnahmen vermeiden über 1.750t CO2 pro Jahr MITARBEITER-ENGAGEMENT Team Green 2019 gründen Mitarbeiter ein Nachhaltigkeitsnetzwerk, das heute über 500 Mitglieder hat und sich rund um das Thema Nachhaltigkeit austauscht Die Mitglieder sind Nachhaltigkeits-Botschafter innerhalb des Unternehmens Der Vodafone Campus ist ein 'Green Building': Alle Infos zu Umwelt & Effizienz unserer Deutschland-Zentrale! Mission Green Im Herbst 2019 startet die Mitarbeiter-Kampagne Mission Green mit über 1.500 Teilnehmern Dabei wurde das Thema Nachhaltigkeit im Alltag anschaulich vermittelt durch eine interaktive App mit Challenges, einen eingebauten CO2 Rechner sowie Aussteller vor Ort Über 45.000 Bäume wurden gespendet und 800t CO2 eingespart RESSOURCEN-EINSATZ: WENIGER IST MEHR Refurbish und Recycle Vodafone recycelt bzw. bereitet 100% der Netztechnik-Abfälle wieder auf und betreibt zudem einen internen Marktplatz für gebrauchte Technik, damit diese in anderen Ländergesellschaften ein zweites Leben finden Seit 2010 nimmt Vodafone jedes Jahr über 500.000 Easyboxen seiner Kunden zurück, setzt diese wieder instand und bringt sie erneut in Umlauf Seit 2010 wurden über 5 Millionen Easyboxen wieder aufbereitet In 2019 wurden insgesamt 180.000 Geräte wie Smartphones, Handy, Tablets und sonstiges Zubehör refurbished Unter anderem durch das seit 2012 bestehende Rückkauf-Programm TauschRausch Seit 2019 bietet Vodafone einen Reparaturservice in Flagshipstores an, welcher in kurzer Zeit die Smartphones von sowohl Kunden als auch Nicht-Kunden repariert In 2019 wurden darüber hinaus über 13t Elektroschrott eingesammelt und recycelt Das Fairphone Seit November 2019: strategische Partnerschaft zwischen Vodafone und Fairphone. Ziel: dem nachhaltigsten Smartphone der Welt eine größere Plattform und Kundenbasis zu ermöglichen Seit April 2020 bietet Vodafone das Fairphone als Dienstgerät für alle Mitarbeiter in Deutschland an Plastik 2018: Vodafone setzt an seinen Standorten die Kampagne „Planet oder Plastik“ um 2020: Vodafone gibt einen „Plastic Pledge“ – ein Versprechen, Plastikmüll im eigenen Betrieb zu eliminieren oder durch nachhaltigere Alternativen zu ersetzen 50 Tonnen Plastikmüll werden damit jedes Jahr vermieden, z.B. durch Eliminierung aller Plastiktüten in den Vodafone-Shops Ersetzen von Einweg-Kaffeebechern durch Mehrweg-Pfandbecher wie ReCup Eliminierung von mehr als 60 unterschiedlichen Plastik-Büroartikeln 2020: Einführung der „Half-size SIM“. Der SIM-Karten-Rahmen ist damit nur noch halb so groß MIT INNOVATIONEN IN EINE NACHHALTIGE ZUKUNFT IoT Mit seinem Maschinennetz und IoT-Lösungen hilft Vodafone seinen Kunden, nachhaltiger zu sein. Kein Unternehmen in Deutschland vernetzt mehr Smartphones, Maschinen, Autos etc. und ermöglicht dadurch smarte Fabriken, Fahrzeuge oder Stromzähler Dank IoT-Technologien konnten Vodafone Group-Kunden in 2019 knapp 6,9 Millionen Tonnen CO2 weltweit einsparen. Das heißt: für jede Tonne CO2, die die Vodafone Group ausstößt, sparen Kunden ca. 3,8t CO2 ein Greentech und Impact Start-ups Durch den Vodafone Start-up Accelerator UPLIFT sucht und fördert Vodafone gezielt innovative Start-ups aus dem Bereich Greentech, z.B. Mowea: Das Start-up hat modulare Windräder entwickelt, die an Mobilfunkmasten installiert werden und so grünen Strom direkt am Standort erzeugen unu: Vodafone vernetzt Elektroroller des Berliner Start-ups unu im Internet der Dinge. So können deren Scooter durch eine fest verbauten SIM-Karte ständig mit dem Nutzer kommunizieren Wersta.tt: Das Start-up hat eine KI-Software entwickelt, die mit Künstlicher Intelligenz Verkaufsprognosen erstellt und die Überproduktion von Backwaren minimiert NACHHALTIGKEITSBEIRAT Vodafone beruft einen Nachhaltigkeitsbeirat ein mit ausgewiesenen Experten aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltigem Wirtschaften Ziel ist die Unterstützung des Konzerns bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie durch einen kritischen Dialog Alle Mitglieder des neuen Nachhaltigkeitsbeirats von Vodafone Deutschland!

News / 05.06.2020

Mit Vordenkern in eine nachhaltige Zukunft: Vodafone Deutschland gründet Nachhaltigkeitsbeirat

Klimawandel, Nachhaltigkeit, Umweltschutz. Diese Begriffe stehen im Fokus der öffentlichen, politischen und unternehmerischen Diskussion. Zu Recht, denn die Weltgemeinschaft steht vor der wahrscheinlich größten Herausforderung der Menschheitsgeschichte: den Klimawandel aufhalten und die Gesellschaft transformieren. Politik, Wirtschaft und jeder einzelne Bürger müssen jetzt entschieden handeln. Technologie-Unternehmen wie Vodafone spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Die Geschäftsleitung von Vodafone Deutschland sucht deshalb den Dialog mit Vordenkerinnen und Vordenkern aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine ausgewiesene Expertise im Bereich Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften haben. Dieser Austausch soll in einem Nachhaltigkeitsbeirat erfolgen, der nun von der Vodafone-Geschäftsführung formal beschlossen wurde. Der Beirat wird sich in seiner ersten Sitzung am 16. September 2020 offiziell konstituieren. Primäre Aufgabe des Beirates ist es, das Unternehmen bei der Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie zu begleiten und die Geschäftsführung zu Themen wie der Transformation des Energiemarktes, Greentech-Innovationen oder der Kreislaufwirtschaft zu beraten. Alle Initiativen zur Nachhaltigkeit bei Vodafone auf einen Blick! [quote id="409"] „Der Klimaschutz hat in der weltweiten Unternehmensstrategie von Vodafone höchste Priorität – so auch in Deutschland. Hier wollen wir mit raschen Schritten vorangehen. Wir setzen dabei auch auf den Blick von außen. Auf den Blick von Menschen, die Erfahrung, Wissen und Leidenschaft in den Bereichen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Wirtschaften mitbringen. Mit diesen Vordenkern wollen wir im Beirat diskutieren, lernen und unsere Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickeln. Ich freue mich auf einen anregenden Austausch“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. Alle Mitglieder des neuen Nachhaltigkeitsbeirats von Vodafone Deutschland! Dem Nachhaltigkeitsbeirat werden folgende Expertinnen und Experten angehören: Katherina Reiche, Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy Westenergie Prof. Franz Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung FAW/n Ulm Alexander Bonde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt Harald Friedl, Global COP26 Climate Champion Team und Advisory Board Member Circle Economy Philipp von der Wippel, Gründer und Geschäftsführer von ProjectTogether Jan Fischer, Geschäftsführer und Mitgründer innosabi. CO2-Ausstoß, Fahrzeugflotte und Co. Mit dem Start von GigaGreen in 2019 hat Vodafone das Thema Nachhaltigkeit zu einer der Prioritäten der Unternehmensstrategie erklärt, sich ehrgeizige Ziele gesetzt und diese teilweise auch bereits umgesetzt. So wird das Unternehmen den eigenen CO2-Ausstoß bis 2022 um 92% senken, rüstet die Firmen-Fahrzeugflotte auf Elektro- und Hybrid-Technologie um, vermeidet und reduziert den Einsatz von Kunststoff und hat in den letzten zehn Jahren bereits über fünf Millionen Router aufgearbeitet und wieder in den Kreislauf zurückgeführt. Gleichzeitig ist auch die aktive Einbindung der Mitarbeiter*innen auf dieser Nachhaltigkeitsreise von großer Bedeutung, weshalb der Düsseldorfer Konzern im letzten Jahr mit der Mission Green eine großangelegte Kampagne für Nachhaltigkeit im Alltag durchgeführt hat. Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsbeirat!

Story / 03.06.2020

Fahrrad statt Auto: 1.000 Vodafone-Mitarbeiter strampeln für das Klima

Radeln für den Klimaschutz und die Gesundheit: Bei Vodafone sind inzwischen rund 1.000 Mitarbeiter – zumindest teilweise – vom Auto aufs Rad umgestiegen. Diese haben seit Start des Projektes ‚Company Bike‘ vor knapp drei Jahren auf dem Weg von ihrer Wohnung zur Arbeit insgesamt etwa 10 Millionen Kilometer zurückgelegt – das entspricht fast 13-mal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück. Damit wurden immerhin 1.750 Tonnen CO2 eingespart. Um einen vergleichbaren Effekt zu erzielen, müsste man einen 170 Hektar großen Wald anlegen, denn im Schnitt filtert ein Hektar Wald jährlich rund 10 Tonnen Kohlendioxid. Ein wertvoller Beitrag für den Umweltschutz. Seit Oktober 2017 haben die Vodafone-Mitarbeiter die Möglichkeit, ein Fahrrad über die Gehaltsabrechnung zu finanzieren und geschäftlich wie privat zu nutzen. Vor genau einem Jahr nutzten dieses Angebot ungefähr 700 Mitarbeiter. Mittlerweile hat Vodafone jedoch die Schallmauer durchbrochen: „Wir haben jetzt gut 1.000 Vodafone-Bikes auf die Straße gebracht", sagt Andrea Markwort, die aus dem Personalbereich das Thema verantwortet. Und trotz – oder vielleicht gerade wegen – Corona ist kein Ende in Sicht. Die Palette der geleasten Drahtesel ist groß – von überwiegend E-Bikes, über Lastenräder bis zum Rennrad. Einer, der schon ewig radelt und dabei komplett auf das Auto verzichtet ist Javier Bravo. Er ist Manager Network Planning und arbeitet wie so viele andere direkt im Vodafone-Campus. Javier wohnt in Düsseldorf-Derendorf, sein größtes Hobby ist Radfahren und noch vor Corona pendelte der Spanier jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit und zurück. Momentan arbeitet er – wie fast alle Vodafone-Mitarbeiter – im Homeoffice. Nach dem Feierabend hat sich für ihn aber nicht viel verändert. Gemeinsam mit Alfonso, der ebenfalls bei Vodafone arbeitet, schwingt er sich auf sein Rennrad und fährt von Düsseldorf ins Bergische Land und wieder nach Hause. Das sind insgesamt 100 Kilometer tägliches Training, um sich auch in Corona-Zeiten fit für Wettkämpfe, wie Triathlon oder Extrem Races zu halten. Pro Jahr fährt er ungefähr 11.000 Kilometer. Das kommt einer durchschnittlichen Kilometerleistung vom Auto sehr nah. Ein Auto besitzt er aber nicht mehr. Dafür sieht er beim Radfahren zu viele Vorteile: „Fahrradfahren ist gut für die Umwelt und es macht mir viel Spaß. Außerdem habe ich keinen Stau, ich muss keinen Parkplatz suchen und es stärkt die eigene Gesundheit“, so der 34-jährige. Mit dem Vodafone Mission Green Programm identifiziert sich der Spanier zu 100 Prozent. Noch im vergangenen Oktober ist Javier vom Campus in Düsseldorf bis zur ehemaligen Unitymedia-Zentrale nach Köln gependelt. Auch in Zukunft wird der gebürtige Spanier seine Null-Emissionsmauer nicht brechen, da ist er sich sicher.

News / 01.06.2020

Nachhaltigkeitsbericht der Vodafone Group: Deutschland spart mehr CO2 ein als jemals zuvor

Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung: zwei zentrale Bausteine der Unternehmensstrategie. In beiden hat sich der Konzern viel vorgenommen wie der heute veröffentlichte Bericht zeigt. So auch die nach Umsatz größte Ländergesellschaft Vodafone Deutschland, die auf dem besten Wege ist, ihre ambitionierten Ziele bereits vorzeitig zu erreichen. Seit Januar 2020 versorgen die Düsseldorfer 100% der eigenen Standorte mit Grünstrom. Im letzten Geschäftsjahr sparten sie so über 52.000 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß eines Autos, das 430 Mal zum Mond und zurück fährt. Alle Details ab Seite 40 im Annual Report 2020 der Vodafone Group! [quote id="406"] „In nur wenigen Monaten haben wir alle eigenen Standorte auf Grünstrom-Versorgung umgestellt und so mehr CO2 eingespart als jemals zuvor. Eine fantastische Leistung aller Beteiligten aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Technik, der Vodafone Purchasing Company und der Vodafone Group. Jetzt arbeiten wir daran, auch die übrigen Standorte mit Strom aus erneuerbaren Quellen zu versorgen um unser Ziel, bis 2022 100% Grünstrom zu beziehen, so schnell wie möglich zu erreichen“, so Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland. Auch in anderen Bereichen ging es voran: Durch Modernisierungsmaßnahmen, vor allem in Technik und IT, reduzierte das Unternehmen seinen Energiebedarf im vergangenen Geschäftsjahr um über 31 GWh. Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von knapp 9.000 Haushalten. Zusätzlich zu Einkauf und Einsparung produziert Vodafone selbst grünen Strom: im letzten Geschäftsjahr erstmalig an Mobilfunk-Masten mit den modularen Windrädern von Mowea. Das vielversprechende Konzept befindet sich in der Pilotphase und ergänzt die Pläne zum Ausbau von Solarpanelen an Basisstationen und Datencentern. Alle Aktionen zahlen auf das Ziel des Unternehmens ein, bis 2022 100% des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen und seinen CO2- Ausstoß damit um 92% zu senken.

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