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News / 07.05.2019

Geplante Unitymedia-Übernahme: Maßnahmenvorschlag an EU-Kommission kann Wettbewerb auf neue Stufe heben

Im Rahmen des Unitymedia-Übernahmeverfahrens hat Vodafone der EU-Kommission ein Maßnahmenpaket (remedies) vorgeschlagen. Das Paket wird in Deutschland für mehr Wettbewerb im Breitband- und mehr Unabhängigkeit im Fernsehmarkt sorgen. Das Maßnahmenpaket steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Übernahme. „Unser Maßnahmenpaket hebt den Wettbewerb in Deutschland auf eine ganz neue Stufe. Es ist gut für den Verbraucher. Gut für den Wettbewerb. Und gut für die Fernsehsender“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.  „Mit der Übernahme von Unitymedia werden wir zum ersten, bundesweiten Infrastruktur-Wettbewerber der Telekom. Darüber hinaus öffnen wir unser Kabelnetz für einen weiteren, starken, bundesweiten Wettbewerber – die Telefónica Deutschland. Wir bieten unserem neuen Highspeed-Partner Geschwindigkeiten an, die schneller sind, als das schnellste VDSL-Angebot der Telekom. Zudem schaffen wir noch bessere Distributionswege für alle TV-Sender und machen sie so noch unabhängiger von unserem TV-Kabelnetz.“ [quote id="309"] Geplante Übernahme schafft erstmals nationalen Infrastruktur-Wettbewerber gegen die Telekom Mit der geplanten Übernahme der Unitymedia will Vodafone den Wettbewerbsdruck im Markt deutlich erhöhen und erstmals neben der Telekom einen zweiten, bundesweiten Festnetz-Anbieter schmieden. Das damit wiedervereinte Kabelnetz will das Unternehmen in allen Bundesländern der Republik aufrüsten – und so bis 2022 schnelle und bezahlbare Gigabit-Anschlüsse für 25 Millionen Haushalte schaffen. Mit Gigabit-Geschwindigkeiten für künftig dann rund zwei Drittel der Bevölkerung unterstützt Vodafone signifikant die Gigabit-Ziele der Bundesregierung. Dafür wird das Unternehmen in den nächsten Jahren rund 12 Mrd. Euro in das Kabelnetz und damit in den Wirtschaftsstandort Deutschland investieren. Im so genannten Phase 2-Verfahren hat die EU-Kommission die geplante Übernahme der Unitymedia in Deutschland durch Vodafone einer intensiven Prüfung unterzogen. Mit dem der EU-Kommission vorgestellten Maßnahmenpaket bietet Vodafone eine Lösung für eine potentielle Verminderung des Wettbewerbs durch Vodafones DSL-Angebote im Unitymedia-Gebiet sowie Bedenken hinsichtlich möglicher Wettbewerbsbeschränkungen im Fernsehmarkt. Zudem hatte Vodafone bereits zuvor erklärt, künftig keine Erhöhungen von sogenannten Einspeise-Entgelten vorzunehmen, die von den Sendern zu entrichten sind. [quote id="308"] Maßnahme 1: Vodafone öffnet sein Kabelnetz für Telefónica. Für noch mehr Breitband-Wettbewerb Für noch mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt hat Vodafone jetzt einen Kabel-Großhandelsvertrag mit Telefónica Deutschland geschlossen. Diese Highspeed-Partnerschaft ermöglicht es Telefónica, nach erfolgter Übernahme eigene Kabelprodukte über die vereinigten Kabelnetze an dann 23,7 Mio. Haushalte zu verkaufen. Telefónica profitiert vom Zugang zu Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im kombinierten Kabelnetz – die damit schneller angeboten werden als die aktuell schnellsten VDSL-Angebote im Markt. Das stärkt auch das Angebot der Over-the-Top (OTT)-TV-Dienste von Telefónica. Der Kabel-Großhandelsvertrag ist langfristig ausgelegt, wobei sich Telefónica Deutschland verpflichtet, während der Vertragslaufzeit ein Mindestmaß an Kunden zu erreichen. Maßnahme 2: Mehr Qualität, Flexibilität und Unabhängigkeit für TV-Sender Die zweite Maßnahme im Wettbewerbs-Paket fokussiert auf den Fernsehmarkt. Klar ist: Der Zuschauertrend geht in Richtung online. Mit dem Gigabit-Ausbau und der Partnerschaft mit Telefónica schafft Vodafone die Grundlage für eine schnellere und bessere TV-Verbreitung sowie für neue Distributions-Möglichkeiten für die Sender. Mit ihren TV-Angeboten übers Internet können Sender Kundenbeziehungen damit völlig unabhängig von Vodafone und seiner TV-Plattform eingehen. Damit die Fernsehsender von dieser Entwicklung profitieren können, verpflichtet sich Vodafone, Sendern die Verbreitung ihrer Inhalte im Internet nicht einzuschränken und die Netzübergänge so zu gestalten, dass ausreichende Übertragungungs-Kapazität über das Internet vorhanden ist. TV-Sender werden damit unabhängiger vom klassischen TV-Kabelnetz und damit von Vodafone. Das Paket der Abhilfemaßnahmen einschließlich des Kabel-Großhandelsvertrags steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Übernahme durch die EU-Kommission. Diese wird das Paket nun einem Markttest unterziehen, der voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein wird. Vodafone geht davon aus, dass die Europäische Kommission ihre Entscheidung über die Transaktion bis Juli 2019 treffen wird und der Abschluss der Übernahme dann noch in demselben Monat erfolgen kann.

Klartext / 07.06.2018

Europas klares Signal für Gigabit-Netze und Wettbewerb

Dass die Europäische Union eigentlich viel besser als ihr Ruf ist, gerät dieser Tage schon mal in den Hintergrund. Dabei vergessen viele, dass es die EU war, die schon in den 1990er Jahren die Grundlagen für Wettbewerb in der Telekommunikation in Deutschland und für das mobile Telefonieren und Surfen gelegt hat. Ohne die Vorgaben aus Brüssel wären die Menschen in Deutschland vielleicht noch immer auf einen Anbieter angewiesen und der schnelle Download von Videos und Musik am Strand wäre vielleicht etwas, das wir nur aus dem Urlaub in den USA oder vom Hörensagen kennen. Dienstag hat die Europäische Union einen weiteren sehr wichtigen Impuls gesetzt, der für die Menschen wie Unternehmen in Europa und gerade in Deutschland viel Positives bringen wird: ein Zeichen für die Gigabit-Gesellschaft und für den Wettbewerb. Es ist mittlerweile allgemein bekannt: Deutschland braucht Gigabit-Netze, wenn es in einer globalisierten und digitalisierten Welt seinen Status als Industrienation und Schmiede von Innovationen erhalten will. Gleichzeitig brauchen wir Lösungen, wie nicht nur die Menschen in den Städten, sondern auch auf dem Land schnelles Internet bekommen. Beides hat sich auch die Bundesregierung zum Ziel gesetzt. Das Gigabit-Gesetz aus Brüssel Wer sich fragt, welche Antworten der so genannte Kodex für die elektronische Kommunikation bereithält, den man vielleicht besser als Gigabit-Gesetz bezeichnen würde, wird an vielen Stellen fündig. Natürlich ist der Kompromiss ein echter europäischer. In einer Union von 28 Mitgliedstaaten mit teilweise stark divergierenden Interessen von Verbrauchern, Regierungen, Behörden und Industrien entstehen manchmal Gesetze, die es ein wenig an Klarheit vermissen lassen. Das ist im Übrigen auch bei manchem Gesetz aus Berlin nicht anders. Und dennoch sind die Botschaften, die das Europaparlament und der Rat der Minister gestern gesendet haben sehr deutlich. Das will die EU in Zukunft umgesetzt sehen Europa braucht Gigabit-Netze. Die Zukunft des digitalen Binnenmarktes kann nicht auf langsamen Kupferleitungen aufgebaut werden, hierin sind sich Bundesregierung und die EU absolut einig, wie man auch im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD nachlesen kann. Investitionen gemeinsam stemmen. Kein Anbieter und auch nicht der Staat kann Deutschland alleine vollständig mit Gigabit-Netzen ausbauen. Es braucht Kooperationen von Unternehmen, die die EU Ko-Investitionen nennt. Und es braucht Anreize für die Anbieter, die Netze auszubauen. Das fördert den Wettbewerb der Infrastrukturen, weil jedes der investierenden Unternehmen direkten Zugriff auf sein Netz hat. Das leidige Warten auf den Techniker, der dann am Ende nicht kommt, sollte dann der Vergangenheit angehören. Ko-Investitionen können in Zukunft gerade auch den ländlichen Gebieten in Deutschland zugute kommen, wenn diese mit Gigabit-Netzen erschlossen werden sollen. Die Telekom muss sich bewegen. Damit die Ausbaukosten sinken, hat die EU gleich der für die Umsetzung des Kodex zuständigen Bundesnetzagentur eine wichtige Aufgabe gegeben. Die Telekom muss endlich gezwungen werden, ihre Leerrohre zu öffnen. Damit soll also der Infrastrukturschatz gehoben werden, den der Ex-Monopolist ererbt hat und der es anderen Anbietern ermöglichen kann, ihre eigenen Netze mit signifikant weniger Kosten zu verlegen. Mit dieser Maßnahme werden nicht nur Unternehmen und private Haushalte an Gigabit-Netze angeschlossen, sondern auch die Mobilfunknetze noch schneller und besser auf 5G aufgerüstet. Absage an die „Regulierungsferien“. Die EU bekennt sich klar zum Wettbewerb und gibt das Signal, genau darauf zu achten, wie die EU Länder und ihre Behörden das Gigabit-Gesetz umsetzen. In der jüngeren Vergangenheit haben Unternehmen, die selbst nach mehr als 20 Jahren Liberalisierung noch den Markt beherrschen, immer wieder Erleichterungen bei der Regulierung oder Regulierungspausen gefordert. Dem hat Brüssel eine klare Absage erteilt. Regulierungsferien gegen bloße Investitionsversprechen wird es nicht geben. Die Botschaft des gestrigen Tages aus Brüssel ist also klar. Es ist der Infrastruktur-Wettbewerb der Gigabit-Investitionen bringt! Intelligente Regulierung kann dabei helfen, das Ziel der Bundesregierung für eine flächendeckende Versorgung Deutschlands bis 2025 mit Gigabit-Netzen zu erreichen. Das Gigabit-Gesetz der EU, das vermutlich Ende 2018 in Kraft treten und von den EU Ländern bis 2020 umgesetzt werden muss, gibt dafür eine Steilvorlage.

News / 24.05.2018

Repräsentative Studie deckt auf: So steht es um Deutschlands Telko-Ärgernis Nr. 1

Der Internetanschluss ist wie Strom und fließend Wasser in den allermeisten Haushalten nicht mehr wegzudenken. Umso ärgerlicher ist es, wenn das Internet nicht läuft – ob durch einen Anbieterwechsel oder eine Störung. Die Folge: Unzufriedenheit und Unverständnis bei den Kunden. Nicht ohne Grund wohl das Telko-Ärgernis Nummer 1 in Deutschland. Dabei haben im DSL-Bereich Vodafone und andere Betreiber gar keinen Einfluss darauf, wie schnell ein Anschluss bereitgestellt oder eine Störung behoben wird. Der notwendige Techniker kommt nämlich von der Deutschen Telekom, die die Kontrolle über die ‚letzte Meile‘ bis zum Kunden hat. Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK Consult) hat in einer repräsentativen Befragung von 4.457 Konsumenten in Deutschland sowie in einer Analyse von internen Vodafone-Daten das Problem ausgewertet. „Geplatzte Techniker-Termine sind nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein wirtschaftliches Problem für Deutschland“, sagt Service-Vorstand Gerhard Mack. „Das Service-Defizit in Deutschland schadet unserer Reputation als kundenorientiertes Dienstleistungsunternehmen und schadet vor allem dem Digitalstandort Deutschland. Als Dienstleistungsunternehmen ist es unser oberstes Ziel, unsere Kunden zufriedenzustellen. Dafür arbeiten wir jeden Tag – doch wir sind in vielen Fällen auf die Telekom angewiesen und die erfüllt ihre Pflicht nicht“, so Mack weiter. In einem ebenfalls veröffentlichten Klartext äußert sich Gerhard Mack weiter zu diesem Thema. Milliarden Schäden durch geplatzte Telekom-Termine [quote id="201"] Laut Umfrage schlägt jeder dritte erste Technikertermin der Deutschen Telekom fehl. Erst nach drei bis vier Terminen sind 98% der Kunden wirklich online oder die Störung ist behoben. Auf den Techniker-Termin zu warten heißt meistens auch, einen Urlaubstag nehmen zu müssen. Die deutschen Bundesbürger verschenken in Summe 2,2 Millionen Urlaubstage pro Jahr für Telekom-Techniker, die nicht kommen oder nicht helfen können. Gerechnet in Bruttowertschöpfung eines durchschnittlichen Arbeitstages sind das 956 Millionen Euro, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Deutschland entgehen – für Erholungszeiten, die gar nicht der Erholung dienen. Freiberuflern und Selbstständigen entsteht durch “Offline-Tage“, an denen sie ihren Internetanschluss nicht nutzen können, sogar ein Schaden von knapp fünf Milliarden Euro – wenn man die durchschnittlichen Bruttowertschöpfung pro Arbeitstag in Deutschland zugrundelegt. „Es besteht keine Verbindung zum Internet“ Die schlechten Erfahrungen der Deutschen mit dem Telekom-Techniker prägen nachhaltig: 58% der Deutschen schrecken vor einem Anbieterwechsel zurück, weil sie Angst haben, lange offline zu sein. Eine Erfahrung, die den Wettbewerb verhindert. Und durch die auch zahlreiche mögliche Wechsel zu einer besonders leistungsfähigen Breitband-Technologie wie Glasfaseranschlüssen verhindert werden. So bleibt Deutschland weiterhin auf den hinteren Plätzen bei der Aufnahme von leistungsfähigen Breitband-Anschlüssen und wird es schwer haben, die ambitionierten Ziele der Digitalen Agenda zu erfüllen. Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass die Angst der Kunden, offline zu sein, begründet ist. Im Durchschnitt ist jeder Kunde im Netz der Deutschen Telekom anderthalb Tage im Jahr offline. Das bedeutet: Die Deutschen sind in Summe 32,7 Millionen Tage im Jahr vom Netz abgeschnitten. Versetzt vom Wettbewerber Die Studie bestätigt: Telekom-Kunden werden bevorzugt, die Wettbewerber benachteiligt: Während 71% der Termine von Telekom-Kunden zur vereinbarten Zeit stattfinden, kommen nur 60% der Termine bei Wettbewerbskunden zu Stande. Kunden vom Wettbewerber werden auch häufiger sitzen gelassen: Bei 15% der Wettbewerbskunden kommt der Techniker gar nicht, während 9% der Telekom-Kunden unnötig auf den Telekom-Techniker warten. Das heißt auch: Kunden, die nicht bei der Telekom, aber von deren Netz abhängig sind, müssen sich 1,21 Millionen mehr Urlaubstage nehmen als Telekom-Kunden. Schlusslicht Bundesrepublik Deutschland Deutschland fällt bei der Bereitstellungszeit hinter seinen europäischen Nachbarn weit zurück: So dauert in Deutschland die Bereitstellung der Anschlüsse bis zu vier Mal länger als in den Vergleichsländern, bei Geschäftskunden bis zu sechs Mal so lange. Die Studie ist eine repräsentative Primärerhebung unter 4.457 Konsumenten in Deutschland. Weiterhin vergleicht die vorliegende Studie die Leistungen des deutschen Incumbents mit denen aus anderen europäischen Ländern. Hierzu wurden interne Daten der Vodafone Group verwendet, die den Vergleich über mehrere europäische Länder hinweg ermöglichen, in denen Vodafone Internet-Leistungen anbietet. Diese Daten wurden, soweit dies möglich war, für Deutschland mit Hilfe der Primärdatenerhebung validiert. Der Branchenverband VATM bestätigt die Ergebnisse der WIK Studie. Zur kompletten Studie geht es hier.

Klartext / 16.11.2017

Digitalisierung: Der deutsche Weg

Wer nicht wie die Ubers, Amazons und Facebooks dieser Welt die digitale Revolution vorantreibt, der verschläft sie. Und wer sie verschläft, der wacht in einem Alptraum auf. Einem, der meist mit der eigenen Pleite endet – wie der von Kodak, den einstigen Pionieren der Fotografie, die die Digitalisierung nicht haben wahrhaben wollten.[quote id="137"] So weit, so richtig. Aber sind Revolution und Disruption die alleinigen Seligmacher für Deutschlands digitale Zukunft? Ich glaube nicht. Das Patentrezept für dieses Land kann nicht allein sein, alles zu zerteilen und zu zerschlagen – nur damit es andere nicht für uns tun. Das mag zuweilen bitter nötig sein. Aber ich glaube, das ist nur die eine Hälfte der Digitalisierungs-Mediale. Warum erhalten wir nicht unsere Werte, um aus ihnen Wertvolleres zu machen? Warum multiplizieren wir nicht unsere Möglichkeiten, indem wir eigene Ingenieurskunst mit eigener Digitalisierung kombinieren, statt zu zerteilen – und ständig nur dem Versuch einer Kopie hinterherzulaufen: Wie bauen wir ein deutsches Google? Wie bauen wir ein deutsches Nest? Die Fragen sollten vielmehr sein: Wie schaffen wir eine Evolution statt einer reinen Revolution? Wie gehen wir einen eigenen, einen deutschen Weg? Wie machen wir Daimler zu Google, wie machen wir Viessmann zu Nest? Der Heizungshersteller Viessmann macht im hessischen Allendorf 2,25 Milliarden Euro Umsatz mit deutscher Ingenieurkunst. Nest Labs im kalifornischen Palo Alto macht 350 Millionen mit ein paar smarten Thermostaten – aber ist 3,2 Milliarden Euro wert. Wie wertvoll wäre auf einmal ein Heizungsbauer, der die eigene handwerkliche Exzellenz mit digitaler Exzellenz kombinierte – nicht mit der einer Nest, sondern der eigenen: „Engineered and Coded in Germany“. Aber wie dahin kommen? Zu einem digitalen Deutschland, das bei der Digitalisierung ganz vorne mitspielen kann. Über diese Themen haben wir Ende letzter Woche beim Handelsblatt Gigagipfel diskutiert. Mit Journalisten wie Gabor Steingart und Miriam Meckel. Mit Vorständen wie Till Reuter von VW und Janina Kugel von Siemens genauso wie mit digitalen Vordenkern wie Johann Jungwirth von VW – und natürlich zahlreichen Start-ups und Wissenschaftlern. Viele der Gespräche und Themen aus Sölden habe ich mitgenommen. Und auch übers Wochenende überlegt, was wir brauchen, um Deutschland erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen. Diese Gedanken würde ich gerne hier mit allen teilen. Im Kern: Ich glaube, wir müssen vor allem unsere Substanz mobilisieren. Und unsere Substanz, das sind Menschen, Maschinen und Unternehmen. Dafür müssen wir ran an Infrastruktur und Bildung. Ran ans Gründertum. Und auch an unsere innere Haltung.[quote id="138"] Infrastruktur ist die Basis von allem. Das römische Imperium ist auf seinen Handelsstraßen errichtet worden. Die Handelsstraßen von damals sind heute die digitalen Autobahnen. Wer sie nicht hat, hat keine Grundlage, hat keine Zukunft. Und wo diese Straßen langsam sind, kommt die Digitalisierung, kommt der Fortschritt auch nur langsam voran. Denn ohne Infrastruktur keine Innovation. Ohne Innovation keine Digitalisierung. Ohne Digitalisierung kein Fortschritt. Und ohne Fortschritt wird der Wohlstand in diesem Land ein Gast auf Zeit bleiben. Wenn wir von der Kriechgeschwindigkeit zur Lichtgeschwindigkeit, wenn wir von den hintersten Plätzen an die digitale Spitze wollen, reicht kein zögerliches Zusammenrücken, dann brauchen wir den konsequenten Schulterschluss zwischen Politik und Industrie. Und eine klare Marschroute ins Gigabit. Und die führt nicht über irgendwelche „bis zu 1 Gigabit“-Geschwindigkeiten, auf die sich alle in wohlfeilen Kompromissen einigen.[quote id="139"] Um diese zu erreichen, braucht es Konsequenz auch bei der Infrastrukturförderung. Noch heute fließen in Deutschland Milliarden an Steuergeldern in den Ausbau veralteter Kupfertechnologie. Es scheint, als wollten wir zurück in die Kupferzeit, statt das Gigabit Zeitalter einzuläuten. Aber wer G wie Gigabit Zeitalter sagt, muss G wie Glasfaser sagen. Und genau in diese Zukunftstechnologie gehören die deutschen Fördergelder auch konsequent investiert. Wenn wir hier jetzt die richtigen Weichen stellen, schaffen wir den bezahlbaren Gigabit-Anschluss für jedermann – und damit Zugang, Teilhabe und zugleich mehr Wohlstand in Deutschland. 2025 soll kein Kind ohne digitales Rüstzeug die Schule verlassen Die beste Infrastruktur nützt wenig, wenn wir Menschen nicht befähigen, ihr Potential voll auszuschöpfen. Dafür müssen wir sie ertüchtigen für die digitale Welt. Und aus dem „homo faber“ einen „homo digitalis“ machen. Viessmann wird nie zu Nest, wenn wir hier zwar die schnellsten Leitungen, aber nicht die klügsten Köpfe haben. Und genau daran sollten wir arbeiten. Jeden Morgen haben viele von uns Deutschlands Zukunft auf der Rückbank. Wenn wir unsere Kinder zur Schule fahren. Aber was lernen sie dort, das sie fit macht für die digitale Zukunft? Anders als im Ausland leider herzlich wenig. Das sollten wir ändern: Digitalisierung muss fest in jeden Lehrplan. Coding muss zum Klassenfach, muss zur zweiten Fremdsprache werden. Aber muss und kann ein jeder Programmierer werden? Sicherlich nicht. Es geht um Grundkenntnisse, ums Zurechtfinden in der digitalen Welt, wozu genauso auch Wesens- und Charaktereigenschaften gehören, die der „homo digitalis“ brauchen wird. Und die wir herausarbeiten sollten: Teamarbeit statt Einzelkämpfertum. Kreativität statt Kästchendenken. Spontanität statt stupidem Auswendiglernen. Lehren wir unsere Kinder, agiler zu denken, exponentiell – denn diese gedankliche Gewandheit braucht unsere Zukunft. Und vor allem: Lehren wir sie Fehler zu machen. Denn Fehler sind nur dann Fehler, wenn man nicht aus ihnen lernt. Erst recht in deutschen Klassenzimmern. 2025 soll das Kapital die Start-ups suchen - nicht mehr umgekehrt Heute steht amerikanischen Start-ups dreißigmal mehr Risikokapital zur Verfügung als ihren deutschen Pendants. Dabei hat das Land nur viermal so viele Einwohner wie wir. Noch schlimmer macht’s der Blick nach Europa. Hier investiert Deutschland weniger in Start-ups als Großbritannien oder Frankreich – dabei sind wir rund ein Drittel größer als unsere Nachbarn. Eine fatale Entwicklung ... Denn inzwischen kommen immer mehr wirklich gute Ideen nicht mehr von uns großen, sondern den kleinen Firmen. Und diese guten Ideen wandern viel zu oft aus. Im Gepäck ihrer deutschen Gründer. Zielort: Palo Alto, USA. Schlicht, weil es dort das Geld gibt. Schließen wir einen Startup-Pakt zwischen Konzernen, Staat und Risikokapital. Der uns alle verpflichtet, in diesem Land deutlich mehr für die Unternehmen von morgen zu tun. Der künftig mehr Geld für Gründer bereithält, aus dem sie schöpfen können. Und in dem sich jedes große Unternehmen verpflichtet, mindestens ein Start-up bei sich aufzunehmen und groß zu machen. So können wir Deutschland zur Risikokapitalgeber-Nation Nr. 1 in Europa machen. Und zur Nummer 2 in der Welt. Was wäre das für ein unglaublicher Stimulus hierzulande – fürs Gründertum genau wie für die Wirtschaft. Gehen wir von „Made in Germany“ zu „Coded and Engineered in Germany“ Der deutsche Weg: Eine digitale Evolution Ich glaube fest daran: Wenn wir jetzt die richtigen Schritte gehen, dann wird Digitalisierung 2025 kein Angstwort mehr sein, sondern eine Einstellung. Und eine Kultur, die Mut macht. Dann wird Deutschland nicht nur eine digitale Revolution hinter sich haben, sondern mehr: eine digitale Evolution. Eine Evolution, die Wohlstand und Prosperität für dieses Land auch in Zukunft sichert – und zugleich einen eigenen Weg darstellt. Mit der sozialen Marktwirtschaft ... ... haben wir einen deutschen Weg, unsere eigene Interpretation des Kapitalismus schon einmal erfolgreich entworfen. Mit ihr verband Ludwig Erhard damals das Beste aus beiden Gesellschaftswelten. Er zähmte den Raubtierkapitalismus und hielt zugleich die sozialistische Planwirtschaft vom Platz. Und er schuf damit das Wirtschaftswunder: eine prosperierende, gerechte Gesellschaftsordnung für dieses Land. Das erneut zu tun, wird uns nicht gelingen, wenn wir Angst haben und im Nichtstun verfallen. Weil wir uns von der Übermacht jenseits des großen Teichs einschüchtern lassen. Auch die eindeutige Kopie ist keine Lösung. Sie ist zwar die höchste Form der Anerkennung. Aber in der Regel schlechter als das Original. Die Verbindung beider Welten, das Beste aus ihnen zu schaffen, war schon vor 70 Jahren ein voller Erfolg. Es gibt keinen Grund, warum das nicht wieder funktionieren sollte. „Engineeren“ wir ein neues, erfolgreiches Modell für unsere Gesellschaft. Arbeitstitel: die „Digitale Soziale Marktwirtschaft“. Und laden wir alle dazu ein, daran mitzubauen. Denn: Den Rest unseres Lebens werden wir in der Zukunft verbringen. Deshalb lohnt es sich, schon heute darüber nachzudenken.

News / 11.09.2017

Gigabit-Offensive: Vodafones Bauplan für Deutschlands digitale Zukunft

Düsseldorf, 11. September 2017 – Mit seiner neuen "Gigabit-Offensive" leistet Vodafone einen weiteren, wichtigen Beitrag für Deutschlands digitale Zukunft. Das Ziel: Die Republik in den nächsten vier Jahren Richtung Gigabit-Gesellschaft zu führen. Von den drei Säulen des Milliarden Euro schweren, zusätzlichen Ausbauprogramms sollen Städte wie Gemeinden, Menschen wie Mittelstand gleichsam profitieren. "Kein privates Unternehmen hat bislang mehr in Deutschlands digitale Infrastruktur investiert als wir. Jetzt legen wir noch einen drauf: Mit unserer Gigabit Offensive starten wir das größte, private Festnetz-Investitionsprogramm der deutschen Geschichte – und bringen Gigabit-Geschwindigkeit für ein Drittel aller Deutschen. Über Investitionen, Innovationen und Kooperationen führen wir unser Land in die Gigabit-Zukunft", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Mit unserer Mission "GigaKabel" rüsten wir unser Kabelnetz weiter auf – und bringen Gigabitgeschwindigkeiten für 12,6 Millionen Haushalte. Mit "GigaGemeinde" schaffen wir in Kooperation mit Kommunen gigabitschnelle Gemeinden – und wollen so rund zwei Millionen Menschen im ländlichen Raum mit Glasfaseranschlüssen versorgen. Und mit "GigaGewerbe" bringen wir künftig bis zu 100.000 Unternehmen in etwa 2.000 Gewerbeparks an die Glasfaser-Autobahn. Mit unserer Offensive investieren wir in echte Gigabit-Infrastruktur und treiben die Gigabit-Gesellschaft einen weiteren Schritt voran – nicht nur in den Städten, sondern auch auf dem Land." Allein für die gigabitschnellen Glasfaseranschlüsse in Gewerbegebieten und Gemeinden wird Vodafone in den nächsten vier Jahren zusätzliche zwei Milliarden in Deutschland investieren.[quote id="121"] GigaKabel: Gigabitschnelle Kabelnetze für 12,6 Millionen Haushalte Die Nachfrage nach immer neuen Geschwindigkeiten in Vodafones Kabelglasfasernetz ist ungebrochen. Bereits heute entscheidet sich mehr als die Hälfte aller Neukunden für Anschlüsse mit 200 Megabit und mehr. Für 94 % aller Haushalte sind bereits 200 Megabit, für 55 % bereits 400 Megabit verfügbar. 21 % seines Kabelglasfasernetzes hat Vodafone bereits auf 500 Megabit aufgerüstet. Diese Geschwindigkeiten werden die Düsseldorfer jetzt sukzessive verdoppeln – und Deutschlands größtes Highspeed-Netz noch schneller machen. In den Bundesländern Bayern und Sachsen macht Vodafone den Anfang. Danach folgen die weiteren elf Bundesländer im Verbreitungsgebiet. Damit wird Vodafone dort dann flächendeckend 1.000 Megabit anbieten – und so 12,6 Millionen Haushalte mit Gigabitgeschwindigkeit versorgen.[quote id="122"] GigaGemeinde: Gigabitschnelle Glasfaser für zwei Millionen Menschen auf dem Land Ländliche Gemeinden leiden häufig unter langsamen Leitungen. Oft auch, weil der Netzausbau für die Anbieter alleine wirtschaftlich nicht zu stemmen ist. Erste Gemeinden bauen derzeit deshalb eigene Glasfaser-Infrastruktur auf – gefördert vom Bund. Mit seinem neuen Gemeindemodell will Vodafone hier künftig unterstützen und den Betrieb solcher Infrastrukturen für Gemeinden technisch einfach und finanziell attraktiv machen. Hierbei mietet Vodafone die lokale Infrastruktur in einer langfristigen Partnerschaft, verlegt die nötige Glasfaseranbindung der Gemeinde zum schnellen Backbone und betreibt das lokale Gemeindenetz mit aktiver Infrastruktur. "Das garantiert den Kommunen nicht nur enkelsichere Technologie, sondern auch stetige und sichere Einnahmen für die Gemeinden", erklärt Ametsreiter. Insgesamt möchte Vodafone so rund eine Million Haushalte und damit über zwei Millionen Menschen im ländlichen Raum mit gigabitschneller Glasfaser versorgen.[quote id="123"] GigaGewerbe: Bis zu 100.000 Unternehmen bekommen Zugang zur Glasfaser-Autobahn Für Unternehmen sind langsame Leitungen kein Ärgernis, sondern oft eine echte Existenzbedrohung. "Vor allem in Gewerbegebieten klagen Firmen über Internet in Kriechgeschwindigkeit", so Ametsreiter. "Eigene Glasfaserleitungen können sich dort meist nur Großkonzerne leisten, der Mittelstand bleibt auf dem digitalen Standstreifen. Mit "GigaGewerbe" bringen wir ihn auf die Überholspur – und investieren in die digitale Zukunft der deutschen Wirtschaft." Dafür wollen die Düsseldorfer nachfrageorientiert Gewerbegebiete ans Glasfasernetz bringen – und so bis zu 100.000 Firmen in rund 2.000 Business Parks mit Gigabit Geschwindigkeit versorgen.

Statement / 28.06.2017

Statement: Neuentwicklung bei der Vorratsdatenspeicherung

Düsseldorf, 28. Juni 2017 - Auf Grund der heutigen Mitteilung der Bundesnetzagentur sieht Vodafone auch im Interesse seiner Kunden von der Speicherung und Beauskunftung von Verkehrsdaten (auf Grund der sogenannten Vorratsdatenspeicherung 2.0) bis zu einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren ab.

News / 15.02.2017

Seehofer und Ametsreiter machen Bayern zum ersten Gigabit-Bundesland

München, 15. Februar 2017 – Gemeinsam mit Ministerpräsident Horst Seehofer hat Vodafone CEO Hannes Ametsreiter heute in München die nächste Stufe der Digitalisierung für Bayern gezündet. Das Ziel: Den Freistaat zum ersten Gigabit-Bundesland machen. Der Digitalisierungsgipfel, zu dem Horst Seehofer Größen aus Politik und Wirtschaft zusammengerufen hat, soll den Auftakt zu einem Strategieprozess bilden, an dessen Ende ein Masterplan für die digitale Zukunft Bayerns steht. Gigabitschnelle Netze, neue Anwendungsfelder und neue Formen der digitalen Bildung werden der Industrie neue Möglichkeiten und den Menschen mehr Wohlstand bringen. Horst Seehofer: „Bayern steht im digitalen Bereich schon jetzt hervorragend da. Heute zünden wir zusammen mit unseren Partnern die nächste Stufe der Digitalisierung, um den außerordentlichen Erfolg und die wirtschaftliche Stärke Bayerns in die Zukunft fortzuschreiben. Heute stoßen wir das Tor zu einer neuen Dimension der Digitalisierung auf – mit neuen Chancen für alle Menschen und Regionen im Land.“ Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter: „Bayern war schon immer ein Motor der Digitalisierung in Deutschland. Diesem Motor werden wir in den nächsten zwei Jahren einen echten Turbo verpassen – und unser hochmodernes Kabelglasfasernetz noch weiter aufrüsten. Ab 2019 liefern wir für rund 70% aller bayerischen Haushalte mit 1000 Mbit echte Gigabit-Geschwindigkeiten. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern als erstes Land in die Gigabit-Gesellschaft zu führen.“[quote id="68"] In Deutschland versorgt Vodafone über sein 430.000 km großes Kabelglasfasernetz mehr als 14 Mio. Haushalte mit 100 Mbit. 13,7 Millionen davon können bereits mit 200 Mbit surfen, 6 Millionen mit 400 Mbit – Tendenz steigend. „In Bayern haben wir in den letzten Jahren massiv ausgebaut und investiert“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Mit 90.000 km haben wir heute das schnellste Flächennetz im Freistaat – das bereits mehr als die Hälfte aller Bayern mit 100 Mbit versorgt. Und mit dem schon ein Drittel aller Einwohner mit 400 Mbit surfen können. Diese Geschwindigkeiten werden wir in Zukunft noch weiter ausbauen – und dafür weiter signifikant in Bayerns Zukunft investieren.“

News / 02.02.2017

3. Quartal 2016/17: Vodafone weiter auf Wachstumskurs

Düsseldorf, 2. Februar 2017 – Vodafone setzt im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2016/17 den eingeschlagenen Wachstumskurs fort – und das trotz des Umsatzdrucks durch die regulatorisch verringerten Roaming- und Terminierungsentgelte (MTR-Regulierung). Im Gesamt-Serviceumsatz wächst Vodafone mit 1,8% (+2,2% exkl. MTR-Regulierung), in der Festnetzsparte mit 4,8%, im Mobilfunk halten die Düsseldorfer das Niveau vom Vorjahr. Auch die Kunden- sowie Umsatzzahlen im Prepaid- und DSL-Geschäft zeigen eine gute Entwicklung. Im Vergleich zum Vorquartal gewinnt Vodafone insgesamt mehr als eine halbe Million neue Mobilfunk-Karten (inklusive MVNO- und IoT-Karten) hinzu. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter: "Vodafone hat sich wieder eine starke Position im Markt erarbeitet und zeigt nun seit vier Quartalen in Folge Wachstum im Umsatz. Aber hier wollen wir uns nicht ausruhen. Unser Ziel ist es, noch konvergenter, agiler und effizienter zu werden – und so eine Organisation zu schaffen, die noch stärker in Deutschlands Infrastruktur und Digitalisierung investieren kann. Mit schnelleren Netzen, innovativen Produkten und gutem Service wollen wir uns für unsere Kunden noch attraktiver machen."[quote id="62"] Mobilfunk: Gute Entwicklung trotz Roaming-Regulierung und gesunkenen Terminierungsentgelten Im Mobilfunk kann Vodafone im 3. Quartal 2016/17 gut eine halbe Million neue Mobilfunk-Karten (Mobilfunk- und MVNO-Kunden sowie IoT-Karten) hinzugewinnen, davon 61.000 im klassischen Mobilfunk-Vertragskundengeschäft. Insgesamt sind damit 43,7 Millionen Vodafone SIM-Karten im deutschen Markt in Handys, Tablets oder Maschinen aktiv. Auch das Prepaid-Geschäft verzeichnet weiterhin wachsende Kundenzahlen. Seit Januar bekommen Neu- und Bestandskunden für 9,99 Euro im "CallYa Smartphone Special" alle vier Wochen 1 Gigabyte Datenvolumen und LTE-Highspeed mit bis zu 375 Megabit pro Sekunde. Diese Geschwindigkeit macht Vodafone in immer mehr Städten möglich, in ausgewählten Pilotprojekten macht Vodafone sogar 1 Gigabit pro Sekunde verfügbar. Die Tests von Connect und Chip haben das hohe Qualitätsniveau des Vodafone-Netzes erneut bestätigt. Mit all dem kann sich Vodafone den harten Einschnitten durch die im Dezember 2016 reduzierten Terminierungsentgelte und Einbußen durch Roaming-Regulierung entgegenstellen und seinen Mobilfunk-Serviceumsatz auf Vorjahresniveau halten.[quote id="63"] Festnetz: Kabel weiter stark, DSL nimmt Schwung auf, klarer Trend zu mehr Geschwindigkeit Der Serviceumsatz der Festnetzsparte wächst im 3. Quartal 2016/17 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,8%. Im DSL-Geschäft ist das Wachstum mit 0,3% leicht positiv. Vor allem die Nachfrage nach VDSL steigt. Das Kabelgeschäft wächst weiterhin stark mit 8,7%*. Während des letzten Quartals gewinnt Vodafone insgesamt 110.000 neue Festnetzkunden, 33.000 davon im DSL-, und 77.000 im Kabelgeschäft. Dabei entscheiden sich inzwischen fast 40% aller Kabel-Neukunden für Geschwindigkeiten von 200 bis zu 400 Megabit pro Sekunde, die Vodafone bereits für mehr als sechs Millionen Haushalte bereitstellt.   GigaTV: Vodafone startet das Fernsehen der Zukunft Als größter TV-Anbieter Deutschlands versorgt Vodafone rund 8 Mio. Kunden über Kabel und DSL mit seinen TV-Produkten. Grundlage ist das leistungsstarke Kabel-Netz, über das Vodafone TV in hoher Qualität und Vielfalt bis in die Häuser der Kunden bringt. Mit GigaTV startet Vodafone Mitte Februar eine völlig neue Fernseh-Plattform, die Sender, Mediatheken, VoD-Angebote und Apps von Streaming-Diensten integriert – und Fernsehspaß zuhause am Fernseher und unterwegs auf Tablet oder Smartphone ermöglicht. * Wachstum enthält 3,1%pkte aus Umgliederung der Hardware-Mieten in den Service-Umsatz nach SAP-Integration. 170202_Kennzahlen-in-der-Übersicht_Q3_1617

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