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News / 14.02.2020

Zu gut für die Tonne: Vodafones Partner Start-up durchbricht Wegwerfsystem für Backwaren

Weltweit werden mehr als doppelt so viele Lebensmittel weggeworfen, wie bisher angenommen – das zeigt eine Studie der niederländischen Wageningen-Universität. Deutschland belegt weltweit Platz neun bei der Lebensmittel-Verschwendung. Besonders Brot und Backwaren nehmen eine Spitzenposition der vermeidbaren Lebensmittelabfälle ein. In Deutschland werden jährlich etwa 1,7 Millionen Tonnen Brot und Backwaren weggeworfen. Einige Bäcker vernichten ein Fünftel ihrer Produkte. Ob Brot, Brötchen oder Torte: Was nicht zeitnah verkauft wird, landet oft im Müll. Vodafone hat jetzt mit seinem Start-up Partner Werksta.tt eine innovative Lösung entwickelt, um die Lebensmittel-Verschwendung in Bäckereien zu minimieren.  Vodafones Partner Start-up präsentiert innovative Lösung In deutschen Bäckereien werden bis zu 20 Prozent der Backwaren weggeschmissen. Damit nehmen Brötchen, Baguettes und Co. eine Spitzenposition der vermeidbaren Lebensmittelabfälle ein. Die Problematik für viele Bäcker: Aufgrund der schwankenden Nachfrage ist es für sie oft schwierig, ihr Angebot zu planen und richtig zu kalkulieren. Mal gehen Brot und Brötchen wortwörtlich weg wie warme Semmeln, an anderen Tagen finden sie einfach keine Abnehmer. Deshalb entwickelte das von Vodafone geförderte Start-up Werksta.tt eine KI-Software, die mit Künstlicher Intelligenz Verkaufsprognosen erstellt und die Überproduktion von Backwaren minimieren soll. Der von dem Start-up entwickelte Algorithmus kann auf Grundlage vergangener Verkaufszahlen, der Wetterprognose und vielen weiteren Parametern vorhersagen, wie viele Backwaren am kommenden Tag verkauft werden. Dementsprechend kann die Produktion gestaltet werden.

News / 13.02.2020

Gemeinsam gegen „graue Flecken“

Die Deutsche Telekom und Vodafone wollen gemeinsam die LTE-Versorgung in ländlichen Regionen und entlang der Verkehrswege verbessern. Beide Unternehmen planen, an insgesamt 4.000 ausgewählten Antennen-Standorten ein sogenanntes aktives Network-Sharing, um „graue Flecken“ in Deutschland zu erschließen. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen jeweils nur ein Anbieter LTE anbietet. Möglich macht das ein neuer technologischer Ansatz in den Netzen der beiden Anbieter. Bereits im November hatten die drei Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone, Telekom und Telefónica angekündigt, bis zu 6.000 „weiße Flecken“ zu schließen. „Weiße Flecken“ sind Gebiete, in denen es keinen Handy-Empfang gibt. Zusätzlich wollen Vodafone und Telekom nun auch in Gebieten kooperieren, in denen bislang nur einer der beiden Kooperationspartner LTE anbietet, den sogenannten „grauen Flecken“. Ziel ist es, für die Kunden beider Unternehmen eine bessere Mobilfunk-Erfahrung zu schaffen – in ländlichen Gebieten genauso wie an Verkehrswegen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen jetzt unterzeichnet. Gespräche mit dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur finden derzeit hierzu statt. Die Kooperation soll in 2020 starten. „Mit der geplanten Kooperation können wir einen wichtigen Beitrag zu einer besseren und unterbrechungsfreien LTE-Versorgung in Deutschland leisten“, sagte Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Wir arbeiten mit unserem Wettbewerber zusammen, damit noch mehr Menschen in Deutschland ein besseres Netz nutzen können. Kooperationen werden beim Netzausbau – egal ob Breitband oder Mobilfunk – immer wichtiger.“ [quote id="387"] „Gemeinsam können wir noch mehr Netz für Deutschland schaffen – und graue Flecken schließen, in denen Vodafone- oder Telekom-Kunden bislang keinen Empfang hatten. Für uns ein weiterer Baustein auf dem Weg zum digitalen Deutschland. Und für unsere Kunden ein wichtiger Schritt hin zu einem noch besseren Netz“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Wesentlicher Bestandteil der Kooperationsgespräche ist, dass jedes Unternehmen dem anderen eine gleiche Anzahl an Mobilfunk-Standorten zur LTE-Versorgung zur Verfügung stellt. Erschlossen werden sollen „graue Flecken“ ausschließlich in ländlichen Regionen und entlang wichtiger Verkehrswege. Erste Analysen zeigen ein Potential von jeweils etwa 2.000 Standorten. Durch den neuen Multi-Operator-Core-Network-Ansatz (MOCN) können beide Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll individuelle Versorgungslücken schließen. Für die Kunden von Vodafone und Telekom bedeutet dies ein deutlich verbessertes Kunden-Erlebnis. Grundsätzlich steht es beiden Unternehmen offen, ähnliche Vereinbarungen auch mit anderen Anbietern zu treffen. Der eigenständige Netzausbau der Unternehmen ist von der Vereinbarung nicht betroffen. Beide Unternehmen investieren weiterhin in ihre eigenen Mobilfunknetze. Den regionalen Ausbau-Status in Deutschlands Bundesländern gibt es hier.

News / 10.02.2020

Vodafone und TOTAL aktivieren erste 5G-Tankstellen in Europa

Vodafone und TOTAL legen gemeinsam den Grundstein für die digitale Tankstelle der Zukunft. Der Betreiber von rund 1.200 Tankstellen in Deutschland und Vodafone starten eine exklusive 5G-Partnerschaft. In Düsseldorf und Erfurt gehen heute die ersten beiden 5G-Tankstellen in Europa ans Netz. TOTAL-Kunden profitieren hier ab sofort von schnellen Internet-Geschwindigkeiten und mehr digitalen Services.  Kassensysteme, Digital Signage, WLAN-Spots und Sicherheitssysteme funken im 5G-Netz Mobiles Bezahlen per E-Wallet, Digital Signage und schnelles WLAN für Kunden: Tankstellen werden immer digitaler. Herkömmliche DSL-Leitungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Vodafone und TOTAL Deutschland führen daher die neue Mobilfunk-Technologie 5G erstmals an Tankstellen ein. Gemeinsam haben die Partner heute an der TOTAL-Station an der Düsseldorfer Forststraße die erste Tankstelle an das 5G-Netz gebracht. Zeitgleich wird auch die TOTAL-Station in der Arnstaedter Straße in Erfurt auf 5G umgestellt. Sämtliche digitalen Services sowie Kassenterminals übertragen die Daten hier ab sofort zuverlässig im 5G-Netz mit Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde – und damit etwa zehn Mal schneller als mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss. 5G an Orten, wo es kaum jemand vermutet „Wir haben das Jahr 2019 hierzulande mit den ersten 5G-Innovationen beendet und wir machen 2020 mit neuen 5G-Innovationen weiter. Wer heute auf zukunftsweisende Technologien setzt, ist dem Wettbewerb morgen einen Schritt voraus“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „5G führt nicht nur in riesigen Industriehallen zu Wettbewerbsvorteilen. Die neue Mobilfunk-Technologie wird auch dort gebraucht, wo wir es nicht auf Anhieb vermuten – sogar beim Tanken.“ Vorteile für jeden einzelnen Kunden „Bei TOTAL legen wir großen Wert auf moderne Tankstellen, wir wollen nah am Kunden und seinen Bedürfnissen sein. Durch leistungsfähigere Bandbreiten können digitale Services zügig und störungsfrei durchgeführt werden. Somit bringt 5G für jeden einzelnen Kunden Vorteile“, erklärt Thomas Strauß, Tankstellen-Direktor bei TOTAL Deutschland. Intelligente Verteilung der Netz-Kapazitäten Um die ersten beiden 5G-Tankstellen ans Netz zu bringen, haben Vodafone und TOTAL an den Standorten in Düsseldorf und Erfurt jeweils die speziell für Geschäftskunden entwickelte Version vom 5G-Router 'GigaCube 5G' aktiviert. Dieser empfängt das 5G-Signal, das vor Ort über das Mobilfunknetz von Vodafone bereitgestellt wird. Der 5G-Router ist gesondert verschlüsselt an das 5G-Netz angebunden. Sämtliche Daten sind speziell gesichert. Der 5G-Router übergibt das Signal in Echtzeit an einen intelligenten Netz-Verteiler. Dieser unterteilt die verfügbare Netzkapazität in kleine, separate Netze und stellt sie für die einzelnen digitalen Services bereit. So können Tankstellen-Betreiber Services priorisieren und dafür die jeweils benötigte Bandbreite bereitstellen. Von Anfang an vorne dabei „Durch die Möglichkeit, Bandbreiten für spezielle Kundengruppen oder Dienstleistungen zu reservieren, ergeben sich auch für unsere Geschäftskunden ganz neue Anwendungsfelder“, erklärt Thomas Strauß. „An den beiden Pilot-Standorten können wir nun gezielt innovative Services erproben. Wir freuen uns sehr, bei 5G von Anfang an vorne dabei zu sein.“

News / 03.12.2019

Zwitschernde Hilfe: Mit diesem Hollywood-Star ging Vodafone auf Diebesjagd

Millionen Fans von Luke Skywalker, Chewbacca und Co. fiebern dem 19. Dezember entgegen. Dann startet in den deutschen Kinos der Film "Star Wars - der Aufstieg Skywalkers". Einer der Hauptdarsteller des Streifens, Richard E. Grant (Allegiant General Pryde), erlebte vergangenen Dienstag bereits im echten Leben eine Hollywood-reife Geschichte. Als der britische Schauspieler am Dienstagmorgen bemerkt, dass sein dunkelgrüner Land Rover vor seiner Haustüre gestohlen worden war, bittet er seine Twitter-Gemeinde um Hilfe: "If by any chance you see the number plate L***, please let me know" zwitscherte Richard E. Grant unter einem Foto von seinem gestohlenem Auto. Auch Vodafone-Mitarbeiter George Taylor bemerkte den Hilferuf des Promis. Der Start für eine digitale Diebesjagd, die einen Oscar verdienen würde... Was Richard E. Grant nicht wusste: Der Vorbesitzer seines Land Rovers hatte einen fest verbauten digitalen Diebstahlschutz von Vodafone in dem Fahrzeug installieren lassen. Zum Glück. Denn nachdem Vodafone-Mitarbeiter George Taylor bei Twitter Kontakt zum Hollywood-Star aufnahm und ihn an die Vodafone Automotive Experten vermittelte, aktivierten diese den digitalen Diebstahlschutz ausnahmsweise kurzfristig. Per Mobilfunk erhielten die Sicherheitskräfte von Vodafone direkt Informationen über den aktuellen Standort des gestohlenen Land Rovers. "Ich habe den Tweet von Richard E. Grant über sein gestohlenes Auto fast sofort nach der Veröffentlichung entdeckt", so Vodafone Mitarbeiter George Taylor. "Ich dachte mir, dass wir vielleicht helfen können und schlug ihm vor, dass er unsere Sicherheitsexperten anruft. Es war reiner Zufall, dass sein Auto tatsächlich vom Vorbesitzer mit einer unserer Trackingboxen ausgestattet wurde." Im Vodafone Sicherheitszentrum werden gestohlene Fahrzeuge geortet. Videobotschaft als Dankeschön an die Twitter-Gemeinde und Vodafone Gemeinsam mit der Polizei machte Vodafone den dunkelgrünen Land Rover nach nur wenigen Stunden im Londoner Stadtteil Sutton ausfindig und konnte ihn noch am selben Tag wieder an den Hollywood-Star Grant übergeben. Dieser war überglücklich und richtete sich ein weiteres Mal mit einer Videobotschaft an die Twitter-Gemeinde - und an Vodafone: "The power of Twitter. George Taylor from Vodafone Automotive saw my tweet about my car being stolen last night outside my house. He tweeted that Vodafone Automotive had this tracking system, and found out the previous owner of my car had one. We located the car an hour later in Sutton." Und weiter: "An amazing policeman, Dan, from the Metropolitan Police, who was very calm, gave me expert advice, and I've got my car back - I'm so grateful." HUGEST THANK YOU to George Taylor @GTVodaAuto for alerting me to tracking device on my car which was stolen & to Dan @metpoliceuk for calm & expert advice when he met me. Grateful to have my car back so soon, albeit a bit ‘bashed’! Darth Vader to Villainy. 😡😡😡😡😡😡 pic.twitter.com/c6T7FZvuvB — Richard E. Grant (@RichardEGrant) November 26, 2019 Kein Einzelfall: Rund 1.000 vereitelte Diebstähle pro Jahr Diese Hollywood-reife Geschichte ist kein Einzelfall. Weltweit sind mehr als 23 Mio. Fahrzeuge von Vodafone im Internet der Dinge vernetzt. Viele davon sind mit dem digitalen Diebstahlschutz ausgestattet. "Allein im vergangenen Jahr verhinderten unsere Automotive-Experten 1.000 Diebstähle rund um den Globus", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Dass Richard E. Grant die Diebesjagd bei Twitter begonnen hat und dass wir sie gemeinsam mit der Polizei im Netz beenden konnten, zeigt die enorme Kraft der digitalen Welt." Digitaler Diebstahlschutz auch für E-Bikes, Schiffe und Old-Timer Zum geretteten Diebesgut zählen regelmäßig E-Bikes und Motorräder, ebenso wie aktuelle PKWs und Oldtimer, Wohnmobile und Schiffe. Bei vielen dieser Fahrzeuge ist der digitale Diebstahlschutz direkt ab Werk und vom Hersteller verbaut. Es gibt aber auch Nachrüstlösungen. Alle Systeme funktionieren länderübergreifend. In insgesamt 54 Nationen haben Sicherheitsexperten von Vodafone in sogenannten Secure Operating Centern (SOC) sämtliche Autos, Motorräder, E-Bikes und sogar Schiffe im Blick. DriverCard als Schlüssel zum vernetzten Fahrzeug Um ein vernetztes Autos rechtmäßig zu starten, muss der Fahrer die sogenannte DriverCard bei sich tragen. Anhand dieser weiß das Auto, dass der Fahrer berechtigt ist das Auto zu bewegen. Macht sich eine Person ohne DriverCard an dem Fahrzeug zu schaffen, geht automatisch ein Alarm in einer Sicherheitszentrale ein. Die Einsatzkräfte nehmen Kontakt zum Fahrzeugbesitzer auf. Bestätigt dieser, dass das Auto nicht rechtmäßig bewegt wird, gehen die Experten von Vodafone gemeinsam mit den lokalen Sicherheitskräften auf smarte Verfolgungsjagd. Das gestohlene Auto meldet jetzt durchgängig den aktuellen Standort und die Geschwindigkeit, mit der es sich bewegt.

News / 11.11.2019

Gemeinsamer Kampf gegen Funklöcher: Vodafone kooperiert mit Telefónica Deutschland und Deutsche Telekom beim Netzausbau

München/Bonn/Düsseldorf – Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone wollen künftig beim Ausbau ihrer Mobilfunknetze eng zusammenarbeiten. Ziel ist eine bestmögliche mobile Breitband-Versorgung für die Kunden in ganz Deutschland, insbesondere auf dem Land und entlang der Verkehrswege auf Straßen, Schienen und Flüssen. Deren Versorgung war den Betreibern im Zuge der Frequenz-Auktion auferlegt worden. Dafür planen die drei Telekommunikationsanbieter bis zu 6.000 neue Mobilfunk-Standorte koordiniert aufzubauen und zu nutzen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde jetzt unterzeichnet. 1&1/Drillisch ist eingeladen, sich an dem kooperativen Netzausbau zu beteiligen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, in gleichem Umfang am Ausbau mitzuwirken. Der gemeinsame Aufbau zusätzlicher Funkmasten und -türme sowie deren technische Versorgung und Nutzung spart signifikant Zeit und Kosten gegenüber einem parallelen individuellen Ausbau. Vorgesehen ist, dass die beteiligten Unternehmen eine gleiche Anzahl neuer Standorte errichten, die dann von den Kooperationspartnern nach Bedarf zu gleichen Bedingungen genutzt und mit eigenen Antennen und Netztechnologie ausgerüstet werden können. Nachdem die Mobilfunk-Betreiber im Sommer 2019 bei der Versteigerung der neuen Funklizenzen rund 6,5 Milliarden Euro investiert haben, dient die angestrebte Zusammenarbeit dazu, auf wirtschaftlich tragbarem Weg weitgehend Funklöcher in wenig besiedelten Regionen und entlang von Verkehrswegen zu schließen. Die im Zuge der Frequenz-Auktion 2019 von der Bundesnetzagentur (BNetzA) verhängten Versorgungsauflagen erfordern Investitionen in Milliardenhöhe. Die drei Unternehmen halten die Auflagen nach wie vor für unverhältnismäßig und rechtswidrig, weshalb sie ihre laufenden Klagen aufrechterhalten. Zudem zeigt die Realität, dass durch vermehrte Bürgerinitiativen und administrative Hürden der Ausbau der Netze, wo er teils am meisten benötigt wird, oft nur schleppend vorangeht. Das Bundeskartellamt ist über die Kooperationspläne informiert. Bereits in der Vergangenheit hat die BNetzA deutlich gemacht, dass sie die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur grundsätzlich für sinnvoll hält. Spätestens im Frühjahr 2020 sollen die weiteren Details der Kooperation vertraglich festgelegt werden. Die gemeinsame Netzausbau-Planung könnte dann zeitnah starten. [quote id="369"] „Heute schmieden wir eine Allianz gegen die weißen Flecken. Und machen mehr Mobilfunk möglich, wo er nicht wirtschaftlich ist“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Davon profitieren künftig Hunderttausende. Ob in kleinen Landgemeinden, an Straßen oder Bahnstrecken. In weißen Flecken werden wir Betreiber gemeinsam bauen und teilen. Und im Rest des Landes uns weiterhin im starken Infrastruktur-Wettbewerb gegenüberstehen. Das ist gut fürs Netz, gut für den Kunden und gut für Deutschlands digitale Zukunft.“ „Die geplante Kooperation ist ein Meilenstein für den Netzausbau in Deutschland“, sagt Telekom Deutschland-Chef Dirk Wössner. „Uns Mobilfunk-Anbieter verbindet das Ziel, noch bestehende weiße Flecken im Mobilfunknetz schnellstmöglich zu schließen. Infrastruktur zu teilen ist für uns nicht neu, in diesem Umfang aber ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung. Denn schnelles Internet und hervorragende Sprachqualität auf Straße, Schiene und Wasser sind für eine mobile Industrienation wie Deutschland entscheidend.“ „Der Mobilfunk wird im kommenden Jahrzehnt die wichtigste Technologie werden. Um Deutschland bestens aufzustellen, bündeln wir unsere Kräfte“, sagt Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland. „Diese Zusammenarbeit ist ein hervorragendes Beispiel für intelligente Kooperationen und der nächste logische Schritt. Denn wir müssen an einem Strang ziehen, wenn wir Deutschland als führenden Wirtschaftsstandort stärken und in die Zukunft führen wollen. Gemeinsam werden wir Deutschland bei der Digitalisierung einen bedeutenden Schritt voranbringen.“ Die Versorgung der Verkehrswege war den Betreibern im Zuge der Frequenz-Auktion auferlegt worden. Die geplante Vereinbarung ermöglicht es den Netzbetreibern ihren Kunden eine möglichst umfassende Versorgung entlang der Verkehrswege anzubieten. Ein noch weitergehender Ausbau sollte durch eine geeignete staatliche Förderung zum Schließen einzelner weißer Flecken unterstützt werden. Auch im Rahmen dessen sind die Netzbetreiber bereit zusammenzuarbeiten.

News / 05.11.2019

Erstmals zum Nachrüsten: Digitaler Diebstahlschutz für jedes E-Bike

Vodafone und die IoT Venture GmbH bringen den ersten nachrüstbaren digitalen Diebstahlschutz für E-Bikes auf den deutschen Markt, der im Maschinennetz 'Narrowband IoT' funkt. Ab sofort können Besitzer ihre Elektro-Fahrräder mit 'It's my Bike' nachrüsten lassen und so zusätzlich vor Langfingern schützen. Der digitale Diebstahlschutz wird bei allen rund 1.000 Zweirad-Fachhändlern der ZEG (Fahrrad Einkaufs Gesellschaft) in ganz Deutschland verkauft und direkt vor Ort montiert. Die Montage des Trackers dauert nur wenige Minuten – ganz egal wie neu oder alt ein E-Bike ist und um welches Modell es sich handelt. Die Verbauung der Hardware und die fünfjährige Nutzung vom digitalen Diebstahlschutz sowie der entsprechenden App kosten einmalig 249 Euro. Sämtliche Informationen zwischen E-Bike und Smartphone werden erstmals nicht im herkömmlichen Mobilfunknetz sondern im neuen Maschinennetz (Narrowband IoT) von Vodafone übertragen.  „Mit unserem Maschinennetz vernetzen wir noch mehr Sensoren zeitgleich, kostengünstig und stromsparend. Unsere Infrastruktur für das Internet der Dinge funkt heute auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland. So machen wir jetzt auch Fahrraddieben im ganzen Land das Leben schwer“ , so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „IT’S MY BIKE sorgt dafür, dass die Fahrräder lokalisiert und bei schneller Reaktion auch wiederbeschafft werden können“, ergänzt Jürgen Veith, CEO der IoT Venture GmbH. Diebstahlschutz wird unsichtbar verbaut und arbeitet geräuschlos Der digitale Diebstahlschutz wird vom Fachhändler unter der Motorabdeckung verbaut. Von hier aus werden sämtliche Daten über das Maschinennetz (Narrowband IoT) direkt an das Smartphone des Besitzers übertragen. Der Tracker ist für Dritte nicht sichtbar und arbeitet geräuschlos. Nach Einbau der Hardware können Besitzer mit der App 'It's my Bike' immer sehen, wo sich das E-Bike gerade befindet. Per App: Im Diebstahl-Fall direkter Kontakt zur Polizei Wird ein E-Bike geklaut, kann der Besitzer zusätzlich zur empfohlenen telefonischen Kontaktaufnahme aus der App heraus mit einem Klick die lokale Polizei über den Diebstahl informieren. Auf diese Weise kann der Besitzer nicht nur selbst den jeweils aktuellen Standort des gestohlenen E-Bikes einsehen. Auch die Polizei erhält so Zugang zur Position des Elektro-Fahrrads und kann den Dieb stellen. Wert gestohlener Bikes wird immer teurer Der digitale Diebstahlschutz bietet E-Bike-Fans mehr Sicherheit. Und die wird auf den Straßen dringend benötigt, wie aktuelle Zahlen der polizeilichen Kriminal-Statistik zeigen: In Deutschland werden jährlich insgesamt rund 300.000 Diebstähle von Fährrädern gemeldet. Da Fahrrad-Diebstähle häufig nicht zur Anzeige gebracht werden, ist von einer noch höheren Dunkelziffer auszugehen. Vor allem teure Fahrräder, wozu häufig E-Bikes zählen, stehen bei Dieben hoch im Kurs: Vor zehn Jahren betrug die Entschädigung für ein gestohlenes, versichertes Rad im Schnitt noch 370 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 70 Prozent mehr.

News / 18.10.2019

Ehang Flugtaxis fliegen künftig im 5G-Netz von Vodafone

Das Mobilfunknetz von Vodafone wird zur Infrastruktur für Flugtaxis in Europa. EHang, das weltweit tätige Technologie-Unternehmen für autonome Fluggeräte, und der Telekommunikationskonzern starten heute in Düsseldorf eine exklusive Partnerschaft. Gemeinsam bereiten die Partner kommerzielle Drohnen und Flugtaxis für den Einsatz in Deutschland und Europa vor. Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags verkündeten die Partner, dass alle EHang-Drohnen, die künftig in Europa fliegen, mit einer Vodafone SIM-Karte ausgestattet werden. Künftig sollen so bemannte Drohnenflüge und Transport-Drohnen auch in Deutschland Realität werden. „Flugtaxis machen uns in Zukunft noch mobiler. Sie werden Autos, Roller und Bahnen ergänzen. Über Staus können wir dann einfach hinweg fliegen“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter.  „Jede Drohne braucht Mobilfunk. Schnelle Netze regeln die Vorfahrt im Luftverkehr. Sie werden das Verkehrsleitsystem für Flugtaxis und die Drohnenpost. Und sie machen Drohnen identifizierbar. Ähnlich wie Nummernschilder unserer Autos“, so Ametsreiter. Hu Huazhi, Gründer und CEO von EHang erklärt: „5G ist eine zentrale Infrastruktur für den kommerziellen Einsatz von Drohnen. Nur mit 5G können autonom fliegende Lufttaxis künftig zentimetergenau starten und landen.“ [quote id="363"] Urbanisierung und Stau sind Treiber für den Bedarf nach Flugtaxis Bis 2050 könnten weltweit fast 100.000 Passagier-Drohnen im Einsatz sein. Das sagt eine aktuelle Studie der Roland Berger Unternehmensberatung. Weitere Studien gehen von einer noch höheren Zahl aus. Die zunehmende Urbanisierung sowie die wachsende Zahl und Länge der Staus auf den Straßen und Autobahnen, erhöhen den Bedarf und die Nachfrage nach Flugtaxen in Deutschland und Europa. Jede Drohne braucht Zugang zum Netz Eine zentrale Herausforderung ist neben der öffentlichen Akzeptanz und der Gesetzgebung für den Flugverkehr von Drohnen auch die Schaffung einer Infrastruktur. Start- und Landezonen, Strom-Ladestellen und Mobilfunk. „Jede Drohne, jedes Flugtaxi braucht Zugang zum Netz“, so Hu Huazhi. SIM-Karten für alle Drohnen in Europa Sämtliche Ehang-Drohnen, die in Deutschland und Europa zum Einsatz kommen, funken deshalb künftig mit einer fest integrierten Vodafone SIM-Karte im Internet der Dinge. Flugtaxen ebenso wie kommerzielle Drohnen, die beispielsweise für Logistik- oder Postlieferungen zum Einsatz kommen. Per Mobilfunk erfassen die Drohnen ständig aktuelle Positionsdaten und navigieren zuverlässig zum Ziel. „Mit 5G werden Drohnen bis auf einen Zentimeter genau an einem ausgewählten Ort landen können“, erklärt Hu Huazhi. Mobilfunk als Kennzeichen Kommerzielle Drohnen werden durch eine integrierte SIM-Karte eindeutig identifizierbar. Ähnlich wie Autos durch ein Nummernschild. Schließlich können Sicherheitskräfte unbemannte Drohnen per Mobilfunk künftig im Notfall aus der Ferne steuern und sicher landen. Ständiger Datenaustausch zwischen den Verkehrsteilnehmern Per Mobilfunk tauschen Drohnen zukünftig auch untereinander Positionsdaten aus. Basierend auf diesen Informationen weichen die Verkehrsteilnehmer einander aus und bemerken frühzeitig, wenn ein Landeplatz beispielsweise durch ein anderes Lufttaxi belegt ist. Sobald die Gesetze es zulassen, wollen die Kooperationspartner in Deutschland mit ersten Testflügen von Flugtaxen beginnen. Das fliegende Heimkino Die SIM-Karte in den Flugtaxen könnte für Passagiere zudem weitere Vorteile bringen: Per Mobilfunk sollen TV-Inhalte, Internet und Streaming-Dienste Einzug in die Drohne erhalten. „Wenn Flugtaxen uns Menschen autonom transportieren, wird das Cockpit zum fliegenden Heimkino. Oder zum Home Office in der Luft“, so Ametsreiter. Gemeinsam werde man auch an diesen Lösungen arbeiten. Die Partnerschaft umfasst darüber hinaus auch den Logistik-Bereich. EHang stellt gemeinsam mit DHL bereits heute Pakete in China mittels Drohnen-Technologie zu.

Story / 14.10.2019

Auf dem Bauernhof: Deutschland. Digital. Erleben.

„Mein Handy ist mein Büro“ – Phillip Ellerbrock ist Milchbauer und Digital-Fan. Seinen 85 Kühen geht es gut. Denn er hat sie immer im Blick. Mit Sensoren im Stall und Apps auf dem Smartphone. „Ich weiß wann meine Kühe kränkeln, wann sie Durst haben und wann ich bei einer Geburt helfen muss“, erklärt Ellerbrock. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter und Pressesprecher Tobias Krzossa haben den Milchbauern auf seinem Hof besucht und einen außergewöhnlichen Tag erlebt.  [arve url="https://youtu.be/MoBNZdXRgzU" thumbnail="8704" title="Deutschland. Digital. Erleben. Smart Farming" /]

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