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IoT
News / 15.11.2019

Strategische Übernahme von grandcentrix: Vodafone will IoT-Geschäft und Position als Digitalisierungspartner der Wirtschaft stärken

Sie haben als zentraler Technologie-Partner den Tonieboxen geholfen Deutschlands Kinderzimmer zu erobern. Und sie unterstützen Leica dabei, ihre professionellen Kameras zu vernetzen und noch smarter zu machen. Egal, ob Musikbox, Kameras, Smart Homes, Waschmaschine, Rasenmäher oder Akkubohrer – die Firma grandcentrix bringt die Produkte des deutschen Mittelstands ins Internet der Dinge. Dabei stehen die Kölner ihren Kunden von der Konzept-Erstellung bis zur marktreifen Serien-Einführung mit Rat und Tat zur Seite. Dieses Leistungsspektrum beabsichtigt nun bald Vodafone seinen Geschäftskunden anzubieten: Mit der geplanten Übernahme des IoT-Spezialisten will der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern seine Wertschöpfungskette erweitern und sein IoT-Geschäft weiter ausbauen. [quote id="371"] „Die Digitalisierung ist die einzige Chance für Deutschland, führende Industrie-Nation zu bleiben. Insbesondere bei unseren mittelständischen Kunden sehen wir immer wieder Unterstützungsbedarf bei der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland. „Mit der Übernahme von grandcentrix wollen wir nun eine Antwort darauf geben und unsere Geschäftskunden noch besser entlang der gesamten IoT-Wertschöpfungskette begleiten – mit Manpower, Know-how und viel Kreativität.“ Ralf Rottmann, Geschäftsführer Technik grandcentrix: „Mobilfunk-Technologien sind ein sorgenfreier und sicherer Weg zur Vernetzung. Daher ist der geplante Zusammenschluss mit Vodafone für uns ein strategisch wichtiger Schritt, mit dem wir unsere Kompetenzen als eines der führenden IoT-Systemhäuser sinnvoll ergänzen und die nächste Wachstumsphase einläuten wollen.“ Martin Willnow, kaufmännischer Geschäftsführer von grandcentrix ergänzt: „Gemeinsam eröffnet sich uns ein spannender Zukunftsmarkt. Eine größere Motivation kann es für uns und unser Team nicht geben.“ Matthias Krömer, Strategie-Chef von Vodafone Deutschland: „Die Vision ist meist klar, doch die Umsetzung der Digitalisierung und Vernetzung ihrer Produkte und Dienstleistungen ist für mittelständische Unternehmen oft technologisches Neuland. Ob neue Plattformen, Cloud-Dienste, Apps oder Künstliche Intelligenz – mit grandcentrix möchten wir unseren Kunden von der Beratung bis hin zur marktreifen Realisierung alles aus einer Hand anbieten, was sie auf dem Weg in eine vernetzte Zukunft benötigen.“ Grandcentrix soll als Vodafone-Unternehmen eng mit den bestehenden Vodafone IoT-, Innovations- und Vertriebs-Teams zusammenarbeiten, aber weiterhin als eigene Einheit firmieren. Die beiden Geschäftsführer, Ralf Rottmann und Martin Willnow, sollen genau wie die über 150 Mitarbeiter, darunter vor allem Software- und Hardware-Entwickler sowie Ingenieure, an Bord bleiben. Auch an den bestehenden Firmensitzen in Köln und Dortmund soll sich nichts ändern. Sofern die Kartellbehörden grünes Licht geben, soll die gemeinsame Arbeit zum 1. Januar 2020 aufgenommen werden.

News / 13.11.2019

Vodafone-Netz wächst: 11,3 Mio. Gigabit-Haushalte & 5.500 erfolgreiche LTE-Bauprojekte

Der Digitalisierungskonzern Vodafone schreitet beim Netzausbau voran. Zu den Quartalszahlen verkündet CEO Hannes Ametsreiter: „Unser Gigabit-Netz wächst. Unter der Erde und in der Luft. LTE, 5G, Kabel-Glasfaser und das Internet der Dinge verschmelzen zu einer übergreifenden Infrastruktur, die digitale Dienste für Menschen, Dinge und Maschinen ermöglicht. In der Stadt und auf dem Land. Zuhause und unterwegs.“ Seit Jahresbeginn haben die Vodafone-Techniker 5.500 LTE-Bauprojekte geschafft. Mit dem modernen Kabelglasfaser-Netz erreicht Vodafone jetzt 11,3 Mio. Haushalte in ganz Deutschland. Das Maschinennetz für das Internet der Dinge (Narrowband IoT) funkt heute auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland.  [video width="1080" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/11/Netbeats_Q2-2019-20_Das-Netz-wächst.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Netbeats_Juli.jpg"][/video] LTE-Netz jetzt für eine Million weitere Menschen aktiviert Im vergangenen Quartal hat Vodafone 720 neue LTE-Stationen aktiviert. Die Vodafone-Techniker haben LTE-Funklöcher auf einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratkilometern geschlossen. Eine Fläche fast so groß wie das Bundesland Schleswig-Holstein. Seit Jahresbeginn hat Vodafone nun schon 5.500 LTE-Bauprojekte realisiert. Zum Ende des vergangenen Quartals (30. September) erreichte Vodafone 95,8 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit LTE. Das waren eine Mio. mehr Menschen als drei Monate zuvor. Vodafone-Kunden bewegen sich so durchschnittlich 90 Prozent ihrer Zeit im schnellen LTE-Netz. Auf den Tag gerechnet sind das etwa 22 Stunden. Alle Infos zum Vodafone-Netz gibt es hier. [quote id="373"] Kabel-Netz mit Gigabit-Geschwindigkeit für mehr als 11 Millionen Haushalte verfügbar Die technischen Hauptschlagadern des Digitalisierungskonzerns Vodafone pulsieren unter der Erde im modernen Kabelglasfaser-Netz. Nach der Übernahme von Unitymedia macht die Festnetz-Sparte erstmals mehr als die Hälfte vom Gesamtumsatz aus und ist somit das zentrale Standbein. Gemeinsam können Vodafone und Unitymedia das moderne Kabelglasfaser-Netz jetzt in ganz Deutschland anbieten – immer öfter mit Gigabit-Anschlüssen. Die Unternehmen erreichen in Deutschland nun bereits 11,3 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit. 10 Millionen Haushalte davon im Verbreitungsgebiet von Vodafone, etwa 1,3 Millionen Haushalte im ehemaligen Verbreitungsgebiet von Unitymedia. Weit mehr als die Hälfte aller Neukunden entscheiden sich dabei schon heute für Geschwindigkeiten von 400 Megabit pro Sekunde oder mehr. Dort, wo die Höchstgeschwindigkeiten bereits verfügbar sind, wählt jeder dritte Neukunde das Gigabit. Die Netz-Experten lassen die Kabel-Infrastruktur momentan miteinander verschmelzen. Gestern starteten Vodafone und Unitymedia die erste gemeinsame Gigabit-Stadt. In Hagen und Umgebung ist jetzt für 144.000 Haushalte das Gigabit verfügbar. Bis 2022 will Vodafone 25 Mio. Haushalte in Deutschland bereit machen für das Gigabit. Den detaillierten Ausbau-Stand unserer Netze vor Ort gibt es hier. Maschinennetz für das Internet der Dinge funkt auf 95 Prozent der Fläche Deutschlands Längst funken nicht mehr nur noch Smartphones im Netz von Vodafone. Immer wichtiger wird für Vodafone das Internet der Dinge. Weltweit vernetzt Vodafone heute bereits 94,2 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Mit dem Maschinennetz (Narrowband IoT) hat Vodafone als erster Anbieter in Deutschland jetzt ein Netz speziell für die Vernetzung von Sensoren und Gegenständen nahezu flächendeckend in Deutschland aktiviert. Das Maschinennetz funkt heute auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland. Es vernetzt Gegenstände besonders kosten- und energiesparend. In der Industrie ebenso wie auf dem Land.

News / 05.11.2019

Erstmals zum Nachrüsten: Digitaler Diebstahlschutz für jedes E-Bike

Vodafone und die IoT Venture GmbH bringen den ersten nachrüstbaren digitalen Diebstahlschutz für E-Bikes auf den deutschen Markt, der im Maschinennetz 'Narrowband IoT' funkt. Ab sofort können Besitzer ihre Elektro-Fahrräder mit 'It's my Bike' nachrüsten lassen und so zusätzlich vor Langfingern schützen. Der digitale Diebstahlschutz wird bei allen rund 1.000 Zweirad-Fachhändlern der ZEG (Fahrrad Einkaufs Gesellschaft) in ganz Deutschland verkauft und direkt vor Ort montiert. Die Montage des Trackers dauert nur wenige Minuten – ganz egal wie neu oder alt ein E-Bike ist und um welches Modell es sich handelt. Die Verbauung der Hardware und die fünfjährige Nutzung vom digitalen Diebstahlschutz sowie der entsprechenden App kosten einmalig 249 Euro. Sämtliche Informationen zwischen E-Bike und Smartphone werden erstmals nicht im herkömmlichen Mobilfunknetz sondern im neuen Maschinennetz (Narrowband IoT) von Vodafone übertragen.  „Mit unserem Maschinennetz vernetzen wir noch mehr Sensoren zeitgleich, kostengünstig und stromsparend. Unsere Infrastruktur für das Internet der Dinge funkt heute auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland. So machen wir jetzt auch Fahrraddieben im ganzen Land das Leben schwer“ , so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „IT’S MY BIKE sorgt dafür, dass die Fahrräder lokalisiert und bei schneller Reaktion auch wiederbeschafft werden können“, ergänzt Jürgen Veith, CEO der IoT Venture GmbH. Diebstahlschutz wird unsichtbar verbaut und arbeitet geräuschlos Der digitale Diebstahlschutz wird vom Fachhändler unter der Motorabdeckung verbaut. Von hier aus werden sämtliche Daten über das Maschinennetz (Narrowband IoT) direkt an das Smartphone des Besitzers übertragen. Der Tracker ist für Dritte nicht sichtbar und arbeitet geräuschlos. Nach Einbau der Hardware können Besitzer mit der App 'It's my Bike' immer sehen, wo sich das E-Bike gerade befindet. Per App: Im Diebstahl-Fall direkter Kontakt zur Polizei Wird ein E-Bike geklaut, kann der Besitzer zusätzlich zur empfohlenen telefonischen Kontaktaufnahme aus der App heraus mit einem Klick die lokale Polizei über den Diebstahl informieren. Auf diese Weise kann der Besitzer nicht nur selbst den jeweils aktuellen Standort des gestohlenen E-Bikes einsehen. Auch die Polizei erhält so Zugang zur Position des Elektro-Fahrrads und kann den Dieb stellen. Wert gestohlener Bikes wird immer teurer Der digitale Diebstahlschutz bietet E-Bike-Fans mehr Sicherheit. Und die wird auf den Straßen dringend benötigt, wie aktuelle Zahlen der polizeilichen Kriminal-Statistik zeigen: In Deutschland werden jährlich insgesamt rund 300.000 Diebstähle von Fährrädern gemeldet. Da Fahrrad-Diebstähle häufig nicht zur Anzeige gebracht werden, ist von einer noch höheren Dunkelziffer auszugehen. Vor allem teure Fahrräder, wozu häufig E-Bikes zählen, stehen bei Dieben hoch im Kurs: Vor zehn Jahren betrug die Entschädigung für ein gestohlenes, versichertes Rad im Schnitt noch 370 Euro. Im vergangenen Jahr waren es 70 Prozent mehr.

News / 18.10.2019

Ehang Flugtaxis fliegen künftig im 5G-Netz von Vodafone

Das Mobilfunknetz von Vodafone wird zur Infrastruktur für Flugtaxis in Europa. EHang, das weltweit tätige Technologie-Unternehmen für autonome Fluggeräte, und der Telekommunikationskonzern starten heute in Düsseldorf eine exklusive Partnerschaft. Gemeinsam bereiten die Partner kommerzielle Drohnen und Flugtaxis für den Einsatz in Deutschland und Europa vor. Bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags verkündeten die Partner, dass alle EHang-Drohnen, die künftig in Europa fliegen, mit einer Vodafone SIM-Karte ausgestattet werden. Künftig sollen so bemannte Drohnenflüge und Transport-Drohnen auch in Deutschland Realität werden. „Flugtaxis machen uns in Zukunft noch mobiler. Sie werden Autos, Roller und Bahnen ergänzen. Über Staus können wir dann einfach hinweg fliegen“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter.  „Jede Drohne braucht Mobilfunk. Schnelle Netze regeln die Vorfahrt im Luftverkehr. Sie werden das Verkehrsleitsystem für Flugtaxis und die Drohnenpost. Und sie machen Drohnen identifizierbar. Ähnlich wie Nummernschilder unserer Autos“, so Ametsreiter. Hu Huazhi, Gründer und CEO von EHang erklärt: „5G ist eine zentrale Infrastruktur für den kommerziellen Einsatz von Drohnen. Nur mit 5G können autonom fliegende Lufttaxis künftig zentimetergenau starten und landen.“ [quote id="363"] Urbanisierung und Stau sind Treiber für den Bedarf nach Flugtaxis Bis 2050 könnten weltweit fast 100.000 Passagier-Drohnen im Einsatz sein. Das sagt eine aktuelle Studie der Roland Berger Unternehmensberatung. Weitere Studien gehen von einer noch höheren Zahl aus. Die zunehmende Urbanisierung sowie die wachsende Zahl und Länge der Staus auf den Straßen und Autobahnen, erhöhen den Bedarf und die Nachfrage nach Flugtaxen in Deutschland und Europa. Jede Drohne braucht Zugang zum Netz Eine zentrale Herausforderung ist neben der öffentlichen Akzeptanz und der Gesetzgebung für den Flugverkehr von Drohnen auch die Schaffung einer Infrastruktur. Start- und Landezonen, Strom-Ladestellen und Mobilfunk. „Jede Drohne, jedes Flugtaxi braucht Zugang zum Netz“, so Hu Huazhi. SIM-Karten für alle Drohnen in Europa Sämtliche Ehang-Drohnen, die in Deutschland und Europa zum Einsatz kommen, funken deshalb künftig mit einer fest integrierten Vodafone SIM-Karte im Internet der Dinge. Flugtaxen ebenso wie kommerzielle Drohnen, die beispielsweise für Logistik- oder Postlieferungen zum Einsatz kommen. Per Mobilfunk erfassen die Drohnen ständig aktuelle Positionsdaten und navigieren zuverlässig zum Ziel. „Mit 5G werden Drohnen bis auf einen Zentimeter genau an einem ausgewählten Ort landen können“, erklärt Hu Huazhi. Mobilfunk als Kennzeichen Kommerzielle Drohnen werden durch eine integrierte SIM-Karte eindeutig identifizierbar. Ähnlich wie Autos durch ein Nummernschild. Schließlich können Sicherheitskräfte unbemannte Drohnen per Mobilfunk künftig im Notfall aus der Ferne steuern und sicher landen. Ständiger Datenaustausch zwischen den Verkehrsteilnehmern Per Mobilfunk tauschen Drohnen zukünftig auch untereinander Positionsdaten aus. Basierend auf diesen Informationen weichen die Verkehrsteilnehmer einander aus und bemerken frühzeitig, wenn ein Landeplatz beispielsweise durch ein anderes Lufttaxi belegt ist. Sobald die Gesetze es zulassen, wollen die Kooperationspartner in Deutschland mit ersten Testflügen von Flugtaxen beginnen. Das fliegende Heimkino Die SIM-Karte in den Flugtaxen könnte für Passagiere zudem weitere Vorteile bringen: Per Mobilfunk sollen TV-Inhalte, Internet und Streaming-Dienste Einzug in die Drohne erhalten. „Wenn Flugtaxen uns Menschen autonom transportieren, wird das Cockpit zum fliegenden Heimkino. Oder zum Home Office in der Luft“, so Ametsreiter. Gemeinsam werde man auch an diesen Lösungen arbeiten. Die Partnerschaft umfasst darüber hinaus auch den Logistik-Bereich. EHang stellt gemeinsam mit DHL bereits heute Pakete in China mittels Drohnen-Technologie zu.

Story / 14.10.2019

Auf dem Bauernhof: Deutschland. Digital. Erleben.

„Mein Handy ist mein Büro“ – Phillip Ellerbrock ist Milchbauer und Digital-Fan. Seinen 85 Kühen geht es gut. Denn er hat sie immer im Blick. Mit Sensoren im Stall und Apps auf dem Smartphone. „Ich weiß wann meine Kühe kränkeln, wann sie Durst haben und wann ich bei einer Geburt helfen muss“, erklärt Ellerbrock. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter und Pressesprecher Tobias Krzossa haben den Milchbauern auf seinem Hof besucht und einen außergewöhnlichen Tag erlebt.  [arve url="https://youtu.be/MoBNZdXRgzU" thumbnail="8704" title="Deutschland. Digital. Erleben. Smart Farming" /]

News / 08.10.2019

Der Vital-Tracker für die Kuh: Dieser Sensor misst Fieber, erkennt Brunst & rettet Leben

Kühe und Kälber soweit das Auge reicht. In zwei riesigen Ställen und auf insgesamt 110 Hektar Weide. Wer den Bauernhof von Philipp Ellerbrock betritt, riecht und sieht sofort: Hier kommt die Milch her. Insgesamt 85 Kühe produzieren hier täglich fast 3.000 Liter Milch. Das Besondere dabei: Der Bauernhof funkt im Internet der Dinge. Darum geht es dem Landwirt Philipp Ellerbrock und seinen Kühen richtig gut. „Mein Smartphone ist mein Büro“, sagt Ellerbrock und zeigt auf sein Handy: „Ich weiß immer genau wie es meinen Kühen geht. Ob sie gesund sind. Wann der perfekte Zeitpunkt für Besamung ist. Und wann sie kalben.“ Alle Daten, die der Landwirt auf seinem Smartphone sieht, kommen direkt aus dem Kuhstall. Und teilweise sogar direkt von der Kuh. Vodafone und smaXtec bringen Kühe ins Internet der Dinge – mit dem Vital-Tracker für die Kuh. Der Sensor wird von der Kuh geschluckt, liegt anschließend im Pansen und überträgt sämtliche Bewegungs- und Vitaldaten an den Besitzer. Im Internet der Dinge.  [quote id="359"] „Der moderne Landwirt braucht Netz. Sensoren und das Internet der Dinge werden für den Bauernhof ähnlich wichtig wie Heugabel und Traktor“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Unser neues Maschinennetz ist optimiert für den Einsatz in der Landwirtschaft. Und es funkt heute auf 95 Prozent der Fläche von Deutschland. Das unterstützt Landwirte bei der Arbeit, schützt Tiere vor Krankheiten und rettet Kälbern das Leben. Nicht erst in Zukunft, sondern schon heute.“ Als erster Netzbetreiber in Deutschland hat Vodafone das Maschinennetz Narrowband IoT in fast ganz Deutschland aktiviert. Auch auf dem Bauernhof von Philipp Ellerbrock funkt die energiesparende Mobilfunk-Technologie und vernetzt hier zahlreiche Sensoren. Der Sensor für die Kuh Vodafone Uplift unterstützt zahlreiche Start-ups, die Anwendungen für das Internet der Dinge entwickeln – zum Beispiel für die Landwirtschaft. Gemeinsam mit dem Landwirt Philipp Ellerbrock bringen Vodafone und smaXtec jetzt den Vital-Tracker für die Kuh in den Stall von Philipp Ellerbrock. Der Sensor in Bolusform ist ausgestattet mit Mess- und Bewegungssensoren, wird vom Vieh einmalig geschluckt und liegt anschließend im Pansen, einem der vier Mägen der Kuh. Von hier aus kommuniziert der Sensor mit dem Smartphone von Philipp Ellerbrock. Der Sensor misst die Körperinnentemperatur, erkennt Bewegungsmuster und analysiert das Trink- und Fressverhalten. Basierend auf diesen Daten erhält der Landwirt konkrete Handlungsempfehlungen auf seinem Smartphone. Er weiß genau, wenn eine Kuh Fieber hat, wann der perfekte Zeitraum für die Besamung ist, ob das Tier Wasser braucht oder ob es im Sommer für die Kuh zu heiß ist. „Und schließlich verrät mir das System, wenn eine Kalbung bevorsteht. Mein Smartphone schlägt dann etwa 24 Stunden vorher Alarm“, so Ellerbrock. Das Handy für die Kuh Wenn der Landwirt weiß, dass die Geburt von einem Kälbchen unmittelbar bevorsteht, kommt MooCall zum Einsatz. Das Handy für die Kuh. Ein Sensor, der am Schwanz des Tieres befestigt wird und die Schwanzbewegungen analysiert. Anhand typischer Schwanzbewegungen, die durch das Einsetzen der Wehen ausgelöst werden, weiß MooCall genau wann die Kalbung eintritt und schlägt beim Landwirten per SMS Alarm. Dann sind es in der Regel noch zwei Stunden bis zur Geburt. Ein zweiter Alarm folgt eine Stunde später. „Gibt es nachts einen Alarm, schaue ich zunächst über meine vernetzte Kamera in den Stall. Anhand der Livebilder, die per Mobilfunk übertragen werden, kann ich einschätzen, wie dringend die Lage ist“, so Ellerbrock. Der Landwirt nutzt dafür die V-Camera von Vodafone, die direkt mit dem Mobilfunknetz verbunden ist. „Wenn ich sehe, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht, mache ich mich direkt auf den Weg in den Stall.“ Dann zählt jede Minute: „Für die Kälbchen und Kühe ist menschliche Hilfe bei der Geburt überlebenswichtig“, erklärt Ellerbrock. Im Schnitt sterben in Deutschland zwischen fünf bis zehn Prozent der Kälber durch die Geburt oder kurz danach. Der Großteil von ihnen könnte bei rechtzeitiger Hilfe gerettet werden. Wie bei Philipp Ellerbrock: „Dank MooCall konnte ich schon rund 250 Kälbchen helfen zur Welt zu kommen.“ Die vernetzte Milchkanne Für Milchbauer Philipp Ellerbrock ist die effiziente Produktion von Milch ein wichtiger Erfolgsfaktor. Rund 3.000 Liter Milch produzieren seine 85 Kühe täglich. Die Technik- und Innovations-Experten von Vodafone haben deshalb jetzt einen ersten Prototypen der vernetzten Milchkanne entwickelt. Ein fest verbauter Infrarot-Sensor misst und erkennt ständig den aktuellen Standort der Milchkanne, den Füllstand und die Temperatur der Milch. Der Sensor übermittelt sämtliche Informationen in regelmäßigen Abständen über das neue Maschinennetz (Narrowband IoT) an den Landwirten. Zukünftig könnte der Sensor auch den Fettgehalt der Milch erkennen und so bei riesigen Milchtanks zum Einsatz kommen, um die gesamte Milch-Produktionskette zu optimieren.

News / 24.09.2019

Anpfiff: 5G im ersten Bundesliga-Stadion aktiviert

Anpfiff für 5G in der Bundesliga. Nur wenige Wochen nachdem Vodafone das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet hat, funkt die neue Mobilfunk-Technologie jetzt erstmals im Fußballstadion. Beim Bundesliga-Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen die TSG Hoffenheim haben Vodafone und die DFL Deutsche Fußball Liga 5G in der Volkswagen Arena aktiviert. Eine Weltpremiere im Profisport. Für die Fußballfans im Stadion stehen nun 60 Prozent mehr Mobilfunk-Kapazitäten zur Verfügung. Erstmals konnten erste Gäste im Stadion den Prototypen der neuen Echtzeit-App nutzen, die Vodafone und die DFL für den optimierten Einsatz im 5G-Netz vorstellen.  „Wir erweitern das Stadionerlebnis für Fußball-Fans. Informationen aus der digitalen Welt und Emotionen aus dem Stadion verschmelzen. Statistik-Liebhaber können zukünftig sämtliche Informationen, die es sonst erst abends in der Sportschau gab, in Echtzeit auf dem Handy abrufen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Beim ersten Einsatz der Echtzeit-App, die von den Augmented-Reality-Spezialisten bei Immersiv entwickelt wurden, erhielten die Zuschauer auf der Tribüne gestern unter anderem Spielerstatistiken vom ballführenden Fußballer direkt auf den Screen vom Samsung Galaxy S10 5G. In Echtzeit konnten die Zuschauer auf dem 5G-Handy zudem sehen, wie schnell ein Stürmer auf das gegnerische Tor zusprintet und wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass er den Ball abspielt. [quote id="358"] Erfassung von mehr als 3,6 Mio. Positionsdatenpunkten pro Spiel Basis für die erste 5G-Anwendung im Sport ist die umfangreiche Spieldatenerhebung der DFL. Pro Spiel werden etwa 3,6 Mio. Positionsdatenpunkte und 1.600 Spielereignissen (wie Tore, Pässe, Fouls) von der DFL-Tochterfirma Sportec Solutions erhoben und distribuiert. Mit Hilfe dieser Expertise im Bereich Sport-Technologie konnte – passend zum Start des Mobilfunkstandards 5G – zur aktuellen Spielzeit auch ein neues visuelles Trackingsystem des Dienstleisters ChyronHego eingeführt werden. Dieses ermöglicht es, automatisiert alle Spieler, den Ball und die Schiedsrichter noch genauer zu erfassen und somit die Live-Positionsdaten mit höchster Genauigkeit zu liefern. [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/5G-im-ersten-Bundesliga-Stadion-aktiviert_DFL-und-Vodafone.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/5G-im-ersten-Bundesliga-Stadion-aktiviert_DFL_Wolfsburg-5.jpg"][/video] Ausbau der Wertschöpfungskette im Stadion „Immer mehr Fußball-Zuschauer nutzen einen zusätzlichen Bildschirm, um sich mit Spieldaten oder sonstigen Informationen zu versorgen. Diesen gesellschaftlichen Trend greifen wir auf und machen ein innovatives Angebot für Stadionbesucher. Dank der guten Kooperation mit Vodafone und dem VfL Wolfsburg können wir unsere mediale Wertschöpfungskette weiter ausbauen und diesen beeindruckenden Anwendungsfall präsentieren“, so DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg ist das erste 5G-Stadion Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg ist das erste 5G-Stadion in Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir als einer der Innovationstreiber der Bundesliga Teil der 5G-Pionierarbeit sein dürfen. Wir bedanken uns bei unseren Partnern, der DFL und Vodafone für das entgegengebrachte Vertrauen und blicken auf eine gelungene Premiere in der Volkswagen Arena zurück. Die Aufbereitung von relevanten Live-Daten für mobile Endgeräte wird das Stadion-Erlebnis der Zukunft für alle Fans noch spannender und interaktiver gestalten“, so Michael Meeske, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg. Damit die Daten in Echtzeit übertragen werden hat Vodafone in der Volkswagen Arena 5G-Antennen und ein kleines eigenes Rechenzentrum (Mobile Edge Cloud) direkt unter dem Stadiondach gestartet. Weil die Daten keine weiten Wege mehr machen müssen, um verarbeitet zu werden, gelangen sie in Echtzeit auf die Smartphones der Fans. Weitere 5G-Standorte geplant Im kommenden Jahr wollen die Partner 5G auch in weiteren Stadien aktivieren – zum Beispiel in Düsseldorf. Gemeinsam soll die Echtzeit-App um weitere Funktionen ergänzt und bereit gemacht werden für den Alltag.

News / 20.09.2019

Welt-Alzheimertag: Wie Vodafone Erkrankte und Angehörige unterstützt

'Honig im Kopf' ist für viele Familien Realität. Rund 1,7 Millionen Menschen in Deutschland sind nach Angaben der deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. derzeit an Demenz erkrankt. Und die Zahl der Betroffenen steigt – bis 2050 werden es drei Millionen sein. Morgen findet der Welt-Alzheimertag statt. Unter dem Motto „Demenz. Einander offen begegnen“ werden dann überall in Deutschland Aktionen organisiert, um auf die Situation betroffener Patienten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Vodafone möchte diese Menschen unterstützen und ihnen mehr Lebensqualität geben. Mit konkreten Hilfestellungen für Mitarbeiter und mit Produkten wie dem V-SOS Band, das auf Knopfdruck oder bei Sturz voll automatisch Hilfe herbeiruft. Wenn Oma, Papa, Bruder oder Freundin an Alzheimer erkrankt, bedeutet das nicht nur für die Person selbst, sondern auch für ihr Umfeld eine große Herausforderung. Denn die Krankheit verringert die geistige Leistungsfähigkeit und verändert die Persönlichkeit des Patienten. Und damit wird es für die Betroffenen zunehmend schwierig, ihren Alltag selbständig zu meistern. Die Folge: Auch Angehörige werden immer stärker in die Betreuung eingebunden. [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone_Skaters_FINAL-GERMAN.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Gerry_in_der_Halfpipe2.jpg"][/video] Vodafone bietet seinen Mitarbeitern umfassende Unterstützung Als eines von vielen Work-Life-Angeboten unterstützt Vodafone gemeinsam mit awo lifebalance Mitarbeiter, deren Angehörige von Demenz betroffen sind. Sie haben die Möglichkeit, während der Arbeitszeit an Vorträgen teilzunehmen und sich zu verschiedenen Themen rund um Tagespflege und Pflegegesetz beraten zu lassen. Vodafone übernimmt hierfür die anfallenden Beratungs- und Vermittlungskosten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen wie dem Home-Office, können Mitarbeiter an ausgewählten Wochentagen in der Nähe des erkrankten Angehörigen sein. Und je nach Bedarf können sie die gesetzliche Pflegezeit um bis zu sechs Wochen ergänzen – ganz unbürokratisch, denn ein Nachweis über die Pflegestufe des Patienten ist nicht notwendig. Wer für die Organisation seines privaten Lebens eine längere Auszeit benötigt, kann bis zu drei Monate Block-Teilzeit beantragen. In dieser Zeit wird das um die Hälfte reduzierte Gehalt fortgezahlt und nach Rückkehr über den gleichen Zeitraum durch einen 50-prozentigen Gehaltsverzicht ausgeglichen. V-SOS Band bringt erkrankte Menschen zurück ins Leben Das V-SOS Band ist ein neues Produkt aus der Familie der Consumer IoT-Dienste, das wie eine Armbanduhr getragen wird. Zum Einsatz kommt es nur im Notfall: Findet der Demenz-Patient beispielsweise nicht mehr nach Hause, kann er mit der SOS-Taste um Hilfe rufen. Einmal gedrückt sendet das Armband dann eine Alarmmeldung mit der metergenauen GPS-Position an bis zu vier abgespeicherte Vertrauenskontakte. Das V-SOS Band registriert mit dem eingebauten Beschleunigungssensor auch Stürze. In diesem Fall erfolgt der Versand der Meldung vollautomatisch. Das wasserfeste V-SOS Band hält den meisten Witterungsverhältnissen Stand und kann sogar unter der Dusche getragen werden. Eine Akku-Ladung hält bis zu einem Monat. Mit der V-Sim ist eine SIM-Karte von Vodafone verbaut, die die Mobilfunk-Infrastruktur in weiten Teilen Europas nutzt und so die Positionsdaten zuverlässig auch im Ausland übermittelt. Die Datennutzung wird zu einem Festpreis von 5,99 Euro pro Monat mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit abgerechnet. Bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten liegt dieser bei 4,99 Euro. Hinzu kommt ein einmaliger Hardwarepreis in Höhe von 99,90 Euro.

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