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Story / 14.10.2019

Auf dem Bauernhof: Deutschland. Digital. Erleben.

„Mein Handy ist mein Büro“ – Phillip Ellerbrock ist Milchbauer und Digital-Fan. Seinen 85 Kühen geht es gut. Denn er hat sie immer im Blick. Mit Sensoren im Stall und Apps auf dem Smartphone. „Ich weiß wann meine Kühe kränkeln, wann sie Durst haben und wann ich bei einer Geburt helfen muss“, erklärt Ellerbrock. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter und Pressesprecher Tobias Krzossa haben den Milchbauern auf seinem Hof besucht und einen außergewöhnlichen Tag erlebt.  [arve url="https://youtu.be/MoBNZdXRgzU" thumbnail="8704" title="Deutschland. Digital. Erleben. Smart Farming" /]

News / 10.10.2019

Vodafone unterstützt neue Notruf-Technologie für Rettungskräfte

Im Notfall zählt jede Sekunde. Mit Advanced Mobile Location (AML) wird der Standort des Anrufers beim Notruf automatisch an die 112-Leitstellen übermittelt – dies spart wertvolle Zeit und die Einsatzkräfte können schneller reagieren. AML ist jedoch nicht die erste Technologie, die Vodafone unterstützt. Bereits Anfang des Jahres kooperierte das Telekommunikationsunternehmen mit dem Start-up Corevas und dessen Notruf-Software EmergencyEye. Vodafone weiß wie wichtig das Thema Notruf ist und möchte entscheidend daran mitwirken, dass Technologie im Notfall Leben retten kann. Mit der AML-Technologie reiht sich eine weitere Maßnahme in das Notruf-Portfolio von Vodafone ein. Durch die Kooperation mit Google und den Mobilfunk-Netzbetreibern gelangen die präziseren Standort-Informationen direkt vom Smartphone zur Leitstelle. Vodafone ermöglicht mit Telekom und Telefónica eine kostenlose Datenübertragung des Standortes in ganz Deutschland. Besonders wichtig: Jeder kann den Dienst auf seinem Smartphone im Notfall nutzen, es muss keine App heruntergeladen werden. Seit Februar unterstützt Vodafone außerdem die Notruf-Software EmergencyEye des Start-ups Corevas. Auch hier wird das Smartphone zum Lebensretter, indem es in einem eigenen Kommunikationskanal Ersthelfer unterstützt, Leben zu retten. Per Videoanruf können hier Leitstellen – unabhängig vom verfügbaren Datenvolumen des Anrufers – Laien am Unfallort unterstützen, damit sie im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen können. Mit Herz dabei – von Beginn an Jedoch ist das Thema Notruf keine Neuheit: 1992 war Vodafone der erste Netzbetreiber in Deutschland, der den kostenlosen Notruf per Mobilfunk eingeführt hat. Seitdem hat der Telekommunikationskonzern sein Notruf-Konzept ständig weiterentwickelt. Allein in 2018 sind über 420.000-mal Notrufe aus dem deutschen Vodafone-Netz in Sekundenschnelle an die Rettungsleitstellen der Feuerwehren geleitet worden. Damit das reibungslos gelingt, investiert Vodafone täglich in sein Netz.

News / 08.10.2019

Der Vital-Tracker für die Kuh: Dieser Sensor misst Fieber, erkennt Brunst & rettet Leben

Kühe und Kälber soweit das Auge reicht. In zwei riesigen Ställen und auf insgesamt 110 Hektar Weide. Wer den Bauernhof von Philipp Ellerbrock betritt, riecht und sieht sofort: Hier kommt die Milch her. Insgesamt 85 Kühe produzieren hier täglich fast 3.000 Liter Milch. Das Besondere dabei: Der Bauernhof funkt im Internet der Dinge. Darum geht es dem Landwirt Philipp Ellerbrock und seinen Kühen richtig gut. „Mein Smartphone ist mein Büro“, sagt Ellerbrock und zeigt auf sein Handy: „Ich weiß immer genau wie es meinen Kühen geht. Ob sie gesund sind. Wann der perfekte Zeitpunkt für Besamung ist. Und wann sie kalben.“ Alle Daten, die der Landwirt auf seinem Smartphone sieht, kommen direkt aus dem Kuhstall. Und teilweise sogar direkt von der Kuh. Vodafone und smaXtec bringen Kühe ins Internet der Dinge – mit dem Vital-Tracker für die Kuh. Der Sensor wird von der Kuh geschluckt, liegt anschließend im Pansen und überträgt sämtliche Bewegungs- und Vitaldaten an den Besitzer. Im Internet der Dinge.  [quote id="359"] „Der moderne Landwirt braucht Netz. Sensoren und das Internet der Dinge werden für den Bauernhof ähnlich wichtig wie Heugabel und Traktor“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Unser neues Maschinennetz ist optimiert für den Einsatz in der Landwirtschaft. Und es funkt heute auf 95 Prozent der Fläche von Deutschland. Das unterstützt Landwirte bei der Arbeit, schützt Tiere vor Krankheiten und rettet Kälbern das Leben. Nicht erst in Zukunft, sondern schon heute.“ Als erster Netzbetreiber in Deutschland hat Vodafone das Maschinennetz Narrowband IoT in fast ganz Deutschland aktiviert. Auch auf dem Bauernhof von Philipp Ellerbrock funkt die energiesparende Mobilfunk-Technologie und vernetzt hier zahlreiche Sensoren. Der Sensor für die Kuh Vodafone Uplift unterstützt zahlreiche Start-ups, die Anwendungen für das Internet der Dinge entwickeln – zum Beispiel für die Landwirtschaft. Gemeinsam mit dem Landwirt Philipp Ellerbrock bringen Vodafone und smaXtec jetzt den Vital-Tracker für die Kuh in den Stall von Philipp Ellerbrock. Der Sensor in Bolusform ist ausgestattet mit Mess- und Bewegungssensoren, wird vom Vieh einmalig geschluckt und liegt anschließend im Pansen, einem der vier Mägen der Kuh. Von hier aus kommuniziert der Sensor mit dem Smartphone von Philipp Ellerbrock. Der Sensor misst die Körperinnentemperatur, erkennt Bewegungsmuster und analysiert das Trink- und Fressverhalten. Basierend auf diesen Daten erhält der Landwirt konkrete Handlungsempfehlungen auf seinem Smartphone. Er weiß genau, wenn eine Kuh Fieber hat, wann der perfekte Zeitraum für die Besamung ist, ob das Tier Wasser braucht oder ob es im Sommer für die Kuh zu heiß ist. „Und schließlich verrät mir das System, wenn eine Kalbung bevorsteht. Mein Smartphone schlägt dann etwa 24 Stunden vorher Alarm“, so Ellerbrock. Das Handy für die Kuh Wenn der Landwirt weiß, dass die Geburt von einem Kälbchen unmittelbar bevorsteht, kommt MooCall zum Einsatz. Das Handy für die Kuh. Ein Sensor, der am Schwanz des Tieres befestigt wird und die Schwanzbewegungen analysiert. Anhand typischer Schwanzbewegungen, die durch das Einsetzen der Wehen ausgelöst werden, weiß MooCall genau wann die Kalbung eintritt und schlägt beim Landwirten per SMS Alarm. Dann sind es in der Regel noch zwei Stunden bis zur Geburt. Ein zweiter Alarm folgt eine Stunde später. „Gibt es nachts einen Alarm, schaue ich zunächst über meine vernetzte Kamera in den Stall. Anhand der Livebilder, die per Mobilfunk übertragen werden, kann ich einschätzen, wie dringend die Lage ist“, so Ellerbrock. „Wenn ich sehe, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht, mache ich mich direkt auf den Weg in den Stall.“ Dann zählt jede Minute: „Für die Kälbchen und Kühe ist menschliche Hilfe bei der Geburt überlebenswichtig“, erklärt Ellerbrock. Im Schnitt sterben in Deutschland zwischen fünf bis zehn Prozent der Kälber durch die Geburt oder kurz danach. Der Großteil von ihnen könnte bei rechtzeitiger Hilfe gerettet werden. Wie bei Philipp Ellerbrock: „Dank MooCall konnte ich schon rund 250 Kälbchen helfen zur Welt zu kommen.“ Die vernetzte Milchkanne Für Milchbauer Philipp Ellerbrock ist die effiziente Produktion von Milch ein wichtiger Erfolgsfaktor. Rund 3.000 Liter Milch produzieren seine 85 Kühe täglich. Die Technik- und Innovations-Experten von Vodafone haben deshalb jetzt einen ersten Prototypen der vernetzten Milchkanne entwickelt. Ein fest verbauter Infrarot-Sensor misst und erkennt ständig den aktuellen Standort der Milchkanne, den Füllstand und die Temperatur der Milch. Der Sensor übermittelt sämtliche Informationen in regelmäßigen Abständen über das neue Maschinennetz (Narrowband IoT) an den Landwirten. Zukünftig könnte der Sensor auch den Fettgehalt der Milch erkennen und so bei riesigen Milchtanks zum Einsatz kommen, um die gesamte Milch-Produktionskette zu optimieren.

News / 01.10.2019

LiFi und 5G – zusammen noch besser

Vodafone Deutschland und Signify (ehemals Philips Lighting), Weltmarktführer für Beleuchtung, wollen in Zukunft ihre Kräfte bündeln, um die beiden Kommunikationstechnologien 5G und LiFi zu verzahnen und ihren Kunden damit noch höhere Geschwindigkeiten und eine bessere mobile Breitband-Konnektivität zu bieten. Die Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, Anwendungen und Lösungen zu entwickeln, die sowohl über Funksignale als auch über Lichtwellen eine sichere und zuverlässige drahtlose Zwei-Wege-Kommunikation mit Geschwindigkeiten gewährleisten, die weit über herkömmlichen drahtlosen Technologien wie WLAN und Bluetooth liegen. Vodafone zeigt die Vorteile der Kombination beider Technologien während des IEEE 5G Summits in Dresden. „Wir haben Deutschland als erster Netzbetreiber ins 5G-Zeitalter gebracht. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus“, sagt Gerhard Mack, Technik-Chef von Vodafone Deutschland. „Unsere heutige 'Verlobung' mit Signify markiert den Beginn einer Partnerschaft zweier Marktführer aus unterschiedlichen Industriezweigen, durch die zwei eigentlich getrennte Welten – Telekommunikation und Beleuchtung – zusammenwachsen. Ich bin gespannt auf die ersten Ergebnisse.“ „Dank der Technologie-Führerschaft beider Unternehmen können wir heute gemeinsam eine revolutionäre Kombination aus 5G und LiFi zeigen. Diese Zusammenarbeit hat das Potenzial, den Endverbrauchern eine extrem schnelle drahtlose Breitband-Verbindung zu bieten. Wir gehen davon aus, dass dies Anwendungen ermöglichen wird, die sehr geringe Latenzen und die höchsten dedizierten Geschwindigkeiten erfordern", sagte Michel Germe, Global Head of LiFi Systems bei Signify. Gemeinsam wollen beide Unternehmen künftig Möglichkeiten erforschen, wie sich die LiFi-Technologie in lokalen Netzwerken in Verbindung mit 5G sinnvoll einsetzen lässt, damit Vodafone-Kunden noch mehr als bisher vom Tempo kabelgebundener Gigabit-Anschlüsse profitieren können. Unter dem Namen Trulifi hat Signify vor kurzem ein LiFi-System eingeführt, das mittels Lichtwellen, anstelle von Funksignalen (wie WiFi oder Bluetooth), eine drahtlose Sende- und Empfangstechnologie für die Datenübertragung bereitstellt, die in Philips Leuchten verbaut werden kann. Es nutzt die Beleuchtungsinfrastruktur, um eine zuverlässige und sichere Hochgeschwindigkeits-Breitbandverbindung mit bis zu 250 Mbit/s bereitzustellen. Aber auch für die Industrie und das Internet der Dinge bietet die Kombination von 5G und LiFi Vorteile. Sie ermöglicht eine zuverlässige und sichere drahtlose Hochgeschwindigkeits-Kommunikation in Bereichen, in denen bestimmte Funkfrequenzen aufgrund von kritischen Umgebungen nur schlecht funktionieren oder Funkkommunikation aufgrund von Sicherheitsbestimmungen überhaupt nicht gestattet ist. Zudem sind hochverfügbare Systeme und Services besser gegen Netzausfälle gewappnet – die beiden Kommunikationstechnologien funktionieren unabhängig voneinander, sodass im Bedarfsfall auf eine redundante Verbindung zurückgegriffen werden kann. Denkbar sind auch Anwendungen in den Kommunikationstechnologien Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V) und Cellular V2X, der direkten Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Umfeld, um die Sicherheit und den Komfort im Straßenverkehr zu erhöhen. Grundlage für den Anschluss von Geräten, Maschinen und Fahrzeugen ist ein festes Punkt-zu-Punkt-System, das als 'drahtloses Kabel' fungiert und die Trulifi-Reihe ergänzt.

News / 24.09.2019

Anpfiff: 5G im ersten Bundesliga-Stadion aktiviert

Anpfiff für 5G in der Bundesliga. Nur wenige Wochen nachdem Vodafone das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet hat, funkt die neue Mobilfunk-Technologie jetzt erstmals im Fußballstadion. Beim Bundesliga-Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen die TSG Hoffenheim haben Vodafone und die DFL Deutsche Fußball Liga 5G in der Volkswagen Arena aktiviert. Eine Weltpremiere im Profisport. Für die Fußballfans im Stadion stehen nun 60 Prozent mehr Mobilfunk-Kapazitäten zur Verfügung. Erstmals konnten erste Gäste im Stadion den Prototypen der neuen Echtzeit-App nutzen, die Vodafone und die DFL für den optimierten Einsatz im 5G-Netz vorstellen.  „Wir erweitern das Stadionerlebnis für Fußball-Fans. Informationen aus der digitalen Welt und Emotionen aus dem Stadion verschmelzen. Statistik-Liebhaber können zukünftig sämtliche Informationen, die es sonst erst abends in der Sportschau gab, in Echtzeit auf dem Handy abrufen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Beim ersten Einsatz der Echtzeit-App, die von den Augmented-Reality-Spezialisten bei Immersiv entwickelt wurden, erhielten die Zuschauer auf der Tribüne gestern unter anderem Spielerstatistiken vom ballführenden Fußballer direkt auf den Screen vom Samsung Galaxy S10 5G. In Echtzeit konnten die Zuschauer auf dem 5G-Handy zudem sehen, wie schnell ein Stürmer auf das gegnerische Tor zusprintet und wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass er den Ball abspielt. [quote id="358"] Erfassung von mehr als 3,6 Mio. Positionsdatenpunkten pro Spiel Basis für die erste 5G-Anwendung im Sport ist die umfangreiche Spieldatenerhebung der DFL. Pro Spiel werden etwa 3,6 Mio. Positionsdatenpunkte und 1.600 Spielereignissen (wie Tore, Pässe, Fouls) von der DFL-Tochterfirma Sportec Solutions erhoben und distribuiert. Mit Hilfe dieser Expertise im Bereich Sport-Technologie konnte – passend zum Start des Mobilfunkstandards 5G – zur aktuellen Spielzeit auch ein neues visuelles Trackingsystem des Dienstleisters ChyronHego eingeführt werden. Dieses ermöglicht es, automatisiert alle Spieler, den Ball und die Schiedsrichter noch genauer zu erfassen und somit die Live-Positionsdaten mit höchster Genauigkeit zu liefern. [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/5G-im-ersten-Bundesliga-Stadion-aktiviert_DFL-und-Vodafone.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/5G-im-ersten-Bundesliga-Stadion-aktiviert_DFL_Wolfsburg-5.jpg"][/video] Ausbau der Wertschöpfungskette im Stadion „Immer mehr Fußball-Zuschauer nutzen einen zusätzlichen Bildschirm, um sich mit Spieldaten oder sonstigen Informationen zu versorgen. Diesen gesellschaftlichen Trend greifen wir auf und machen ein innovatives Angebot für Stadionbesucher. Dank der guten Kooperation mit Vodafone und dem VfL Wolfsburg können wir unsere mediale Wertschöpfungskette weiter ausbauen und diesen beeindruckenden Anwendungsfall präsentieren“, so DFL-Geschäftsführer Christian Seifert. Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg ist das erste 5G-Stadion Die Volkswagen-Arena in Wolfsburg ist das erste 5G-Stadion in Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir als einer der Innovationstreiber der Bundesliga Teil der 5G-Pionierarbeit sein dürfen. Wir bedanken uns bei unseren Partnern, der DFL und Vodafone für das entgegengebrachte Vertrauen und blicken auf eine gelungene Premiere in der Volkswagen Arena zurück. Die Aufbereitung von relevanten Live-Daten für mobile Endgeräte wird das Stadion-Erlebnis der Zukunft für alle Fans noch spannender und interaktiver gestalten“, so Michael Meeske, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg. Damit die Daten in Echtzeit übertragen werden hat Vodafone in der Volkswagen Arena 5G-Antennen und ein kleines eigenes Rechenzentrum (Mobile Edge Cloud) direkt unter dem Stadiondach gestartet. Weil die Daten keine weiten Wege mehr machen müssen, um verarbeitet zu werden, gelangen sie in Echtzeit auf die Smartphones der Fans. Weitere 5G-Standorte geplant Im kommenden Jahr wollen die Partner 5G auch in weiteren Stadien aktivieren – zum Beispiel in Düsseldorf. Gemeinsam soll die Echtzeit-App um weitere Funktionen ergänzt und bereit gemacht werden für den Alltag.

News / 17.09.2019

Weltpremiere: Vodafone steuert fahrerlosen Zug per 5G

Weltpremiere auf der Schiene: Zum ersten Mal steuert ein Zug wie von Geisterhand über die Gleise. Fahrerlos aber vernetzt mit der neuen Mobilfunk-Technologie 5G. Auf dem Smart Rail Connectivity Campus steuert Vodafone einen Zug von Thales aus der Ferne. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern hat dafür im Erzgebirge eine der ersten 5G-Stationen in Deutschland errichtet. Die neue Mobilfunk-Technologie ermöglicht auf der Teststrecke für Zugverkehr Bandbreiten von mehr als 500 Megabit pro Sekunde und verringert die Latenzzeiten, also die Verzögerung, mit der Daten übertragen werden, auf weniger als 10 Millisekunden. Zukünftig könnten Zügen beispielsweise beim Gütertransport ferngesteuert werden. [quote id="356"] Das Home Office für Zugfahrer „Wir bringen 5G zum ersten Mal auf die Gleise“, so Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden von Vodafone Deutschland. „Gemeinsam mit unseren Industriepartnern prüfen wir, welche neuen Anwendungen mit 5G möglich werden“, so Saul weiter. „Wenn das Netz, wie hier auf der Teststrecke, in Echtzeit funkt, dann könnte so in Zukunft das Home Office für Zugfahrer Wirklichkeit werden.“ Hier entsteht der digitale Schienenverkehr „Der Smart Rail Connectivity Campus im sächsischen Erzgebirge ist eine europaweit einzigartige Plattform, die die Zukunft des digitalen Schienenverkehrs entscheidend prägen wird. Hier forschen und arbeiten über 100 Partner an automatisierter, umweltfreundlicher Mobilität. Wir freuen uns, dass wir dank der Unterstützung aus dem Förderprogramm ‚WIR! – Wandel durch Innovation in der Region‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dieses innovative Modellprojekt im Erzgebirge ansiedeln können“, ergänzt Sören Claus, technischer Leiter vom Smart Rail Connectivity Campus. Der Zug wird fahrerlos über die Gleise gesteuert Als der Zug von Thales auf dem Smart Rail Connectivity Campus beschleunigt, ist das Fahrerhäuschen leer. Der Zugführer sitzt mehrere hundert Meter entfernt in einer Steuerzentrale. Auf zwei Bildschirmen sieht er in höchster Qualität die Sicht aus dem Fahrerhäuschen und die Außenansicht vom fahrenden Zug. Aus einer originalgetreuen Steuerzentrale heraus lenkt er den Zug. So, als ob er wirklich im Waggon sitzen würde. Beschleunigt der Lokführer, wird der Zug umgehend schneller. Bremst er ab, kommt der Zug zum Stehen. Eine Verzögerung in der Ausführung gibt es nicht. Die Steuerbefehle werden per 5G direkt an den Zug übermittelt. In Echtzeit. Also frei von jeder Verzögerung. Das ist wichtig: Denn wenn beispielsweise plötzlich ein Gegenstand auf der Fahrbahn liegen würde, müsste der Bremsvorgang direkt eingeleitet werden, um einen Unfall zu vermeiden. Network Slicing stellt optimale Mobilfunk-Kapazitäten bereit Damit der Zug von Thales ferngesteuert werden kann, nutzt Vodafone die 5G-Technik Network Slicing, mit deren Hilfe sich verschiedene virtuelle Netzwerke eine physische Netzwerkstruktur teilen. Für das Testfeld stellt der Telekommunikationskonzern ein separat zugeschnittenes 5G-Netz zur Verfügung. So stehen für die Fernsteuerung vom Zug immer optimale Mobilfunk-Kapazitäten bereit, auch wenn zahlreiche Nutzer in der direkten Umgebung ebenfalls im Netz surfen. Zudem werden die Daten unmittelbar vor Ort in einer Mobile Edge Cloud (MEC) verarbeitet, also in einem kleinen Rechenzentrum in direkter Nähe zur Mobilfunkstation. Weil die Daten keine weiten Wege mehr zurücklegen müssen, können sie verzögerungsfrei verarbeitet werden. In Zukunft könnten Züge beispielsweise für den Gütertransport ferngesteuert werden. Mehr als 50 5G-Stationen funken im Netz Vodafone hat im Juli das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet. Aktuell funken mehr als 50 Stationen im 5G-Netz von Vodafone. Aktuell nutzen bereits mehrere tausende Kunden das 5G-Netz von Vodafone. Vor allem Technik-Fans. Gemeinsam mit der e.GO Mobile AG hat Vodafone die erste Smart Factory mit 5G-Technik gestartet. Fußballfans können 5G bald im Stadion nutzen. Gemeinsam mit der DFL bringt Vodafone die neue Mobilfunk-Technologie in die Bundesliga und entwickelt eine Echtzeit-App, die für Fußballfans Emotionen aus dem Stadion mit den Informationen aus der digitalen Welt vereint.

News / 10.09.2019

Mehr Sicherheit in und aus der Luft: Vodafone und Airbus starten 5G-Kooperation

Vodafone und Airbus starten eine 5G-Kooperation. Der Telekommunikationsanbieter und der Luftfahrtkonzern arbeiten gemeinsam an vernetzter Mobilität in der Luft. Auf der IAA verkünden die Partner die Zusammenarbeit bei 5G. Am Beispiel des unbemannten Luftschiffs 'ALtAIR' zeigen sie weltweit erstmals, wie Luftfahrzeuge mit der neuen Mobilfunk-Technologie aus 250 Kilometern Entfernung geführt werden und wie man die von ihnen erzeugten Daten und Livebilder in Echtzeit nutzen kann. In Zukunft können Luftschiffe so neue Aufgaben übernehmen – und über dicht besiedelten Gebieten und bei Großveranstaltungen neue luftgestützte Dienstleistungen erbringen. Sie helfen dann zum Beispiel bei der Erstellung von hochgenauen 3D-Karten, bei der Fernerkundung von Krisengebieten, bei der Kommunikation im Rahmen von Großveranstaltungen, bei der Live-Übertragung von Sportevents oder bei Sicherheitskonzepten für Großveranstaltungen.  [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone-und-Airbus-kooperieren-bei-5G.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/5G-Kooperation-mit-Airbus-und-Vodafone.jpg"][/video] Premiere: Steuerung eines unbemannten Luftschiffs per 5G Weltpremiere auf der IAA: Zum Start der neuen 5G-Partnerschaft zeigen Vodafone und Airbus, wie die neue Mobilfunk-Technologie die Luftfahrt in Zukunft verändern kann. Erstmals steuern die Partner das zwölf Meter große Luftschiff 'ALtAIR' per 5G außerhalb des eigenen Sichtbereichs. Das Luftschiff fliegt in Aldenoven im 5G Mobility Lab von Vodafone in bis zu 300 Metern Höhe. Gesteuert wird das Luftschiff über Wegpunkte, die vom rund 250 Kilometer entfernten Frankfurt am Main aus übermittelt werden. Dafür stellt Vodafone in Aldenhoven ein komplettes 5G-Netz bereit – von der Antennentechnik über die Software bis zur Anbindung. Mit der Technologie 'Network Slicing' schneidert Vodafone ein lokales Netz nach Maß. So stehen für die Fernsteuerung des Luftschiffs garantierte Bandbreiten und Latenzzeiten bereit – unabhängig davon, wie stark das Mobilfunknetz durch weitere Nutzer beansprucht wird. 5G schneidert Netze nach Maß – mit hohen Bandbreiten und niedrigen Latenzen „Mobilfunk verändert unsere Mobilität, macht sie smart und sicher. Auf der Straße und in der Luft“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Amestreiter. „Mit 5G schneidern wir lokale Netze nach Maß. Damit stellen wir garantierte Bandbreiten und Latenzen zur Verfügung – zum Beispiel für die Fernsteuerung von Luftschiffen. Das ermöglicht in Zukunft neue Anwendungsszenarien aus der Luft. Zur Sicherung von Großveranstaltungen oder für die Erstellung von HD-Maps.“ Neue Mobilitätskonzepte für smarte Städte „Es liegt auf der Hand, dass diese Innovationen ebenso wie die neuen Mobilitätskonzepte für die Stadt, die derzeit bei Airbus entwickelt werden, in Zukunft noch größere Anforderungen an die Infrastruktur stellen. 5G spielt dabei aus unserer Sicht eine Schlüsselrolle, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Vodafone digitale Anwendungen auf Basis von 5G zu entwickeln“, so Peter Weckesser, Digital Transformation Officer bei Airbus Defence and Space. Luftgestützte Dienstleistungen aller Art, auch über dicht besiedelten Gebieten Das unbemannte Luftschiff 'ALtAIR' kann mehrere Stunden ohne Unterbrechung fliegen.  Es ist so sicher, dass Flüge über dicht besiedelte Gebiete, Städte und Großveranstaltungen, möglich werden. Die neue Mobilfunk-Technologie 5G garantiert extrem geringe Latenzzeiten und hohe Datenraten. So ermöglicht die neue Mobilfunk-Technologie den Betrieb ALtAIR künftig ohne direkte Sichtverbindung zwischen dem Luftschiff und seiner Bodenstation. Abhängig von der Nutzlast am Luftschiff  kann es für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Mit hochauflösenden Kameras können beispielsweise spektakuläre Livebilder aus der Luft von Konzerten oder Sportveranstaltungen direkt und ganz ohne Verzögerung übertragen werden. Es unterstützt die Polizei und Rettungskräfte, die Sicherheit bei solchen Großveranstaltungen zu gewährleisten. Hochauflösende Fotos können zur Erstellung von 3D-Modellen und -Karten, für Navigationssysteme und autonome Fahrzeuge, genutzt werden. Airbus und Vodafone wollen ab sofort 5G-Anwendungen wie diese gemeinsam entwickeln und für den Einsatz im Alltag vorbereiten. 5G-Start in Großstädten und in ländlichen Regionen Im Juli hat Vodafone das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet. Aktuell funken 50 Stationen im 5G-Netz von Vodafone. In Großstädten ebenso wie in ländlichen Regionen. Direkt im Anschluss an die 5G-Auktion hatte Vodafone CEO Hannes Ametsreiter das erste 5G-Videotelefonat geführt. Gemeinsam mit der DFL bringt Vodafone 5G in die Bundesliga.

News / 09.09.2019

Der neue unu Scooter kommt mit Vodafone-Vernetzung 2020 auf die Straße

Im Mai haben Vodafone und unu verkündet, dass die Elektroroller des Berliner Mobilitätsunternehmens zukünftig mit Hilfe von Vodafone vernetzt werden. Pünktlich zur IAA starten der Telekommunikationskonzern und das Start-up nun eine offizielle Partnerschaft: unu ist ab sofort Teil vom Vodafone Start-up Programm Uplift. Gemeinsam können sich die Partner so weiterhin darauf konzentrieren, neue Mobilitätsformen zu kreieren. Schon der neue unu Scooter, der aktuell für die Auslieferung an die Kunden vorbereitet wird, funkt im Mobilfunknetz von Vodafone. Gemeinsam bringen die Partner den Elektro-Scooter erstmals ins Internet der Dinge und machen so eine neue Form der Mobilität möglich: Microsharing. Also das Teilen vom Scooter mit Familie und Freunden – ganz einfach per Smartphone. Denn das Handy ersetzt den Zündschlüssel. Schon Anfang des kommenden Jahres rollt der vernetzte unu Scooter auf der Straße. Auf der IAA präsentieren die Partner den Elektro-Roller erstmals der breiten Öffentlichkeit. [quote id="338"] In Berlin wird der Berufsverkehr für tausende Pendler täglich zur Zerreißprobe. In der Hauptstadt sind mehr Autos unterwegs als jemals zuvor. 2018 zählte das Straßenverkehrsamt mehr als 1,2 Mio. zugelassene PKW. Auf den Straßen führt das regelmäßig zu Stillstand. Im vergangenen Jahr verbrachte jeder Berliner durchschnittlich 154 Stunden im Stau (INRIX Studie). „Die Verkehrsinfrastruktur stößt in Deutschland an ihre Grenzen. Vor allem in Ballungsgebieten. Eine starke Netzinfrastruktur ist Teil der Lösung für dieses Problem“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Schnelle Netze und smarte Mobilitätskonzepte sind die Grundlage für weniger Staus auf unseren Straßen. Gemeinsam mit unu entwickeln wir ab sofort neue Formen der Mobilität.“ [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/Vodafone_unu_190905_lowres_ohne_UT.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/09/unu-und-Vodafone_1.jpg"][/video] Kleine und wendige Fahrzeuge können den Straßenverkehr entlasten „Autos fahren in Berlin durchschnittlich mit einer Geschwindigkeit von 24 Kilometern pro Stunde. Das ist auf dem Niveau einer Pferdekutsche vor 200 Jahren. Das wollen wir ändern. Gemeinsam mit starken Partnern“, so Pascal Blum, Gründer von unu. „Dafür brauchen wir kleine, wendige und saubere Fahrzeuge. Und wir brauchen den Mut etwas Neues zu wagen.“ [quote id="339"] Erstmals in der Branche ermöglichen unu und Vodafone Microsharing Als erster Anbieter der Branche startet unu jetzt mit einem neuartigen Verkaufsmodell. Der vernetzte unu Scooter ebnet erstmals den Weg zum Microsharing. Ein Zündschlüssel wird überflüssig. Der Roller lässt sich ganz einfach mit dem Smartphone und der neuen unu App starten. So können sich mehrere Nutzer, Freunde oder Familienmitglieder den Scooter problemlos teilen. „Der unu Scooter funkt im Internet der Dinge und wird so zum perfekten elektrischen Wegbegleiter für die gesamte Familie. Mit einer SIM-Karte auf zwei Rädern“, so Hannes Ametsreiter. Der unu Scooter wird künftig auch bei Unternehmen als teilbares Firmenfahrzeug zum Einsatz kommen. Eintritt in internationalen Sharing-Markt auch für größere Mobilitätsdienste Jetzt kündigen unu und Vodafone an, dass der neue Scooter künftig auch für größere Mobilitätsdienste verfügbar ist. „Wir treten in Kürze auch erstmals in den internationalen Sharing-Markt ein“, so Pascal Blum. Große Sharing-Anbieter können dann das vernetzte unu-Modell unter dem eigenen Markennamen nutzen. Sie können eine Elektro-Scooter-Flotte nach den eigenen Wünschen gestalten, per White Label Lösung des Unternehmens eine eigene App konfigurieren und direkt in den Markt einsteigen. Anfang 2020 rollt der neue unu-Scooter auf der Straße Der unu Scooter kann momentan als Pre-Order-Package zu besonderen Konditionen vorbestellt werden. Anfang 2020 werden die neuen Elektro-Scooter an ihre Besitzer ausgeliefert. Ab Februar beginnt dann auch der reguläre Verkauf. Der vernetzte unu Scooter ist dann bereits ab 2.799 Euro erhältlich. Die Partner planen den Elektro-Roller künftig um neue digitale Funktionen zu erweitern. Das geschieht dann automatisch. Denn der unu Scooter ist lernfähig. Updates können aus der Cloud automatisch eingespielt werden.

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