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News / 01.04.2020

Vodafone unterstützt länderübergreifendes Projekt zur Eindämmung des Coronavirus

Ein Hauptziel im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus ist die Unterbrechung von Infektionsketten, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Weil nicht bei jeder infizierten Person (sichtbare) Symptome auftreten, sind Kontakte zu potenziellen Überträgern nur schwierig nachzuvollziehen. Auch weil wir die Personen, denen wir im Supermarkt, in der Apotheke oder in der Bahn begegnen, nicht kennen. Das Risiko, sich mit dem Virus zu infizieren, ist bei direktem Kontakt zu einem Erkrankten besonders hoch. Also dann, wenn der Abstand zu einer infizierten Person über mehrere Minuten hinweg weniger als zwei Meter beträgt. Unsere Smartphones können helfen Smartphones können helfen nachzuvollziehen, ob wir Kontakt zu am Virus erkrankten Menschen hatten. Grundlage dafür sind anonymisierte Daten, die unsere Smartphones mit Bluetooth-Sensorik erfassen und untereinander austauschen. Per Bluetooth bemerken unsere Smartphones, ob sich andere Telefone über mehrere Minuten in unserer direkten Umgebung befinden. Basierend auf diesen Informationen ist es möglich, Menschen zu informieren, wenn sie Kontakt zu Personen hatten, bei denen später das Virus nachgewiesen wird. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können dann weitere Infektionsketten unterbrochen werden. Das länderübergreifende Projekt 'Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing' (PEPP-PT) entwickelt eine Plattform, deren Technologie und Mechanismen künftig von entsprechenden Apps genutzt werden können. So kann künftig jeder freiwillig über Kontakte zu Trägern des Virus informiert werden - durch den direkten und anonymen Austausch von Informationen zwischen Smartphones. Auch über Ländergrenzen hinweg. Je mehr Menschen die Technologie künftig mit einer entsprechenden Apps nutzen, desto genauer sind die Informationen, desto höher ist die Sicherheit für jeden Einzelnen und desto größer ist die Chance Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Vodafone Deutschland unterstützt die Entwicklung der Technologie Als Experte im Bereich Crowdsourcing berät Vodafone im Projekt PEPP-PT bei der Entwicklung der Technologie. Damit die anonymen Daten, die die Smartphones untereinander austauschen, künftig sinnvoll genutzt werden können. Sämtliche Daten werden dabei nicht zentral gespeichert, sondern ausschließlich auf freiwilliger Basis direkt von Smartphone zu Smartphone übertragen, um die Menschen vor potenziellen Infektionsketten zu warnen. Umfangreiche Tests in den Vodafone-Laboren Damit möglichst viele die Technologie künftig im Alltag nutzen können, macht Vodafone sie aktuell in seinem Test- und Zertifizierungs-Labor bereit für den großflächigen Einsatz. Vodafone testet und konfiguriert alle gängigen Smartphones für den Einsatz der Technologie zur Abstandsmessung per Bluetooth-Sensorik (Android & iOS). Bluetooth-Sensorik unterscheidet sich durch modellspezifische Eigenschaften der Smartphones Das ist wichtig, weil die Bluetooth-Sensorik, die ermittelt, ob und wie lange sich andere Telefone in der Nähe befinden, durch modellspezifische Eigenschaften eines Smartphones beeinflusst wird. Zum Beispiel durch das Antennen-Design sowie das Gehäuse eines Smartphones. Die Technologie muss also für die Nutzung mit den verschiedenen Smartphones technisch angepasst werden. Ebenso erprobt Vodafone die Funktionalität der Technologie zwischen unterschiedlichen Smartphone-Modellen mit Hilfe umfangreicher Labortests. Keine Übermittlung von Kunden- und Bewegungsdaten Bei der Entwicklung der Technologie übermittelt Vodafone keine personenbezogene Kunden- oder Bewegungsdaten. Ziel der Zusammenarbeit sind Beratung und Tests.

News / 25.03.2020

EmergencyEye: Denen helfen, die uns helfen

Das Coronavirus SARS-COV-2 überlastet unsere Arztpraxen und Krankenhäuser. Die Wartezimmer sind voll. Die Telefone klingeln bei Ärzten, in Krankenhäusern sowie bei Service- und Dienstleistungszentren in Dauerschleife. Menschen rufen schneller wie gewohnt die Notrufnummern an. Mediziner und Helfer sind im unermüdlichen Einsatz weil immer mehr Menschen wissen wollen, ob sie mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. In dieser Ausnahmesituation ist eine schnelle und qualifizierte medizinische Ersteinschätzung aus der Ferne von großer Relevanz. Das schont die begrenzten Ressourcen und schützt Menschen vor Infektionen in überfüllten Wartezimmern. EmergencyEye entlastet ab sofort die Helfer, die an vorderster Front kämpfen. Diejenigen, die das Gesundheitswesen und die Infrastruktur in Deutschland im Ausnahmezustand aufrecht erhalten. Zeitgleich hilft die Technologie Infektionsketten zu unterbrechen. Per Live-Video-Chat ermöglicht EmergencyEye eine detaillierte Ersteinschätzung aus der Ferne. Bislang kam EmergencyEye vorrangig in Rettungsleitstellen zum Einsatz. Jetzt haben das Start-up Corevas und Vodafone die Technologie ausgeweitet und bereit gemacht für den Einsatz in Arztpraxen, Krankenhäusern und Sichtungsstellen für potentielle COVID-19 Patienten. „Ein Bild sagt auf Anhieb mehr als tausend Worte“, erklärt Thomas Dilbens, Leiter der Rettungsleitstelle Rhein-Kreis Neuss, warum visuelle Eindrücke bei der Ersteinschätzung aus der Ferne so wichtig sind.  Basierend auf diesen visuellen Eindrücken per Smartphone können Mediziner entscheiden, ob eine Behandlung in der Praxis oder im Krankenhaus nötig ist – zum Beispiel für einen Test auf das neuartige Coronavirus. Ist vorerst keine Untersuchung notwendig, können Ärzte und Helfer andere Maßnahmen aus der Ferne einleiten. Das Ziel: überfüllten Wartezimmern vorbeugen. Die medizinischen Kapazitäten dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Und schließlich: helfen die Infektionsketten zu unterbrechen. [quote id="395"] Denen helfen, die uns helfen „Als Digitalisierungskonzern sind wir in diesen Tagen mehr gefordert als jemals zuvor. Nie waren die Herausforderungen größer. Nie war unser Wille größer. Wir sind da. Wir bauen Brücken, wo ein Virus in diesen Tagen Mauern hochzieht“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Mit EmergencyEye helfen wir denen, die uns helfen. In diesen Wochen unermüdlich. Wir entlasten unsere Ärzte, unsere Pfleger, unsere Helfer und unsere Servicekräfte, die täglich an ihre Grenzen gehen.“ Schnell die richtige Hilfe für Menschen in Notlage „Mit EmergencyEye erhalten Menschen in einer Notlage schnell die richtige Hilfe – und die behandelnden Mediziner können in Notfällen sofort auf bestmögliche Informationen zugreifen“, so Guenter Huhle, Gründer und CEO vom Start-up Corevas. Separater Kommunikationskanal und Daten-Autobahn für Video-Chat bei jedem Anruf Corevas ist Teil vom Start-up Programm UPLIFT, das Start-ups aus dem Bereich Internet der Dinge in der Entwicklung, im Marketing und im Vertrieb unterstützt. Vodafone stellt als Technologie-Partner sicher, dass der Video-Chat zwischen Arzt und Patient immer funktioniert – unabhängig vom Smartphone und von sämtlichen Apps. Im Notfall funktioniert die Technologie selbst dann, wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast aufgebraucht ist. Der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern leitet die Daten, die für den Video-Chat zwischen Arzt und Patient benötigt werden, ohne Kosten für die Kunden durchs Netz. Zudem hat Vodafone für das System einen separaten Kommunikationskanal eingerichtet, um den Video-Chat im Notfall so schnell wie möglich zu starten. [arve url="https://youtu.be/dBwZog5D1ac" /] System-Installation in nur wenigen Stunden Anders als viele andere Systeme braucht EmergencyEye keine App. So wird sichergestellt, dass Ärzte und Helfer die Erstdiagnose per Video-Chat mit jedem Anrufer starten können. Service-Mitarbeiter können sich unmittelbar ein Bild vom Ort des Geschehens machen. Ab sofort kann das System bei Arztpraxen, Krankenhäusern, Service- und Dienstleistungszentralen in nur wenigen Stunden aktiviert werden. In der aktuellen Lage stellt Corevas EmergencyEye für medizinische Zentren sowie Gesundheits- und Sichtungszentren bis Ende Juli kostenfrei zur Verfügung. Das System kann direkt über das Start-up Corevas gebucht werden. Einsatz in allen Notfall-Situationen möglich EmergencyEye wurde ursprünglich für Rettungsleitstellen entwickelt. In der akuten Pandemie-Bekämpfung haben sich die Einsatzfelder stark erweitert. Die Technologie hilft die Lage in Situationen bestmöglich zu beurteilen, die einen direkten, aber nicht körperlichen Kontakt zum Anrufer erfordern. Die Einsatzfelder reichen dabei auch über die medizinische Behandlung hinaus. So können beispielsweise Service- und Technik-Mitarbeiter von Energie- oder Infrastruktur-Unternehmen bei Defekten oder Anschluss-Schwierigkeiten unmittelbar Support per Video-Chat leisten ohne in der Nähe vom Gegenüber zu sein. Das passiert bei Vodafone: Alle Infos im Corona-Ticker! Infos wie Vodafone seine Netze schützt gibt es hier. 

Klartext / 24.03.2020

#StayHome auf jedem Handy: Weil wir wollen, dass Ihr sicher seid

Viele Menschen leisten gerade da draußen ihren Beitrag, dass Deutschland weiter funktioniert. Viele leisten ihren Beitrag von zuhause aus – und halten im Home Office die Wirtschaft am Laufen. Für alle gilt, wenn und wann Ihr könnt: bleibt zuhause, #StayHome. Denn es ist nicht ein kleiner Schritt, es ist gar kein Schritt, der den Unterschied macht – der über die Türschwelle. Die Frage ist nicht allein, was die Politik, die Medizin, dieses Land gegen Corona tun kann. Die Frage ist, was jeder Einzelne von uns gegen Corona tun kann. Und das ist so einfach wie bestechend: einfach mal zuhause bleiben. Natürlich nur, wer kann – aber da sind wir verdammt viele. Weil das eigene Handy-Display wohl das ist, worauf die meisten Menschen am Tag am Häufigsten schauen, haben wir bei Vodafone uns eine kleine Erinnerung erlaubt. An alle die, die zuhause bleiben können – es einfach auch zu tun. Oben im Display erscheint ab heute auf immer mehr Smartphones in Deutschland unser friendly reminder: '#StayHome'. Alles, was Ihr dafür tun müsst, ist einmal den Flugmodus zu aktivieren oder Euer Handy kurz aus- und wieder einzuschalten. Das passiert bei uns: Alle Infos im Corona-Ticker! Infos wie wir unsere Netze schützen gibt es hier. Warum Corona die Stunde der Netzbetreiber bedeutet? Das erkläre ich in meinem Klartext. Es wird ein paar Tage dauern, bis wir alle erreichen – und auf einigen Smartphones wird’s nicht ganz einfach. Aber wir versprechen Euch: Wir verbreiten die Nachricht schneller als sich jedes Virus ausbreiten kann. Damit Ihr helft, das Virus zu besiegen. Mit uns. Gemeinsam. Bleibt gesund! Helft anderen, gesund zu bleiben. Und deshalb: #StayHome

Story / 17.03.2020

Weniger Unfälle und smarter Fahrspaß: Das Auto wird zum Smartphone auf Rädern

Navi, Spur-Assistent und Cruise Control – intelligente Assistenzsysteme sind aus modernen Autos nicht mehr wegzudenken. Für immer mehr Services im Auto spielt Mobilfunk schon heute eine entscheidende Rolle. Die Autowelt steht am Anfang eines fundamentalen Wandels zur vernetzten Mobilität. Das setzt eine effektive und kontinuierliche Datenkommunikation der Fahrzeuge voraus. Als Digitalisierungskonzern arbeitet Vodafone mit zahlreichen Automobilherstellern und Zulieferern zusammen. Gemeinsam bringen die Partner schon heute millionenfach Netz und Daten in Autos, um Fahrer beispielsweise vor Motorschäden, Diebstahl oder Staus zu warnen. Künftig sollen Autos Informationen per 5G auch untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit austauschen. Das Ziel: Menschenleben im Straßenverkehr retten und das Fahrerlebnis revolutionieren. Mit 5G Leben retten 5G bietet der Automobilbranche viele Möglichkeiten: Es ist wesentlich schneller, schafft perspektivisch Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und überträgt Daten nahezu verzögerungsfrei. Die Technologie reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem. Das ist besonders im Straßenverkehr von großem Vorteil, wo Millisekunden oft über Unfälle und Schwerverletzte entscheiden. „In der Vergangenheit wurden Sicherheitsgurt und Airbag verpflichtend eingeführt. Wir sollten auch die Chancen nutzen, die uns die Digitalisierung bietet, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Das Auto spricht mit Ampeln, Radfahrern und E-Ladesäulen Mit Partnern wie Ford, Continental, Toyota oder ZF arbeitet Vodafone schon heute an der sogenannten "Vehicle-to-X-Kommunikation" (V2X). Das Auto spricht sozusagen mit Fußgängern, Radfahrern, Ampeln, Tankstellen oder der E-Ladesäule. Das Ziel: Sämtliche Verkehrsteilnehmer und Infrastruktur-Elemente warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Von der Übertragung von Wetterdaten bis hin zur Vorhersage von Ampelphasen oder Hindernissen auf der Straße bietet die Technologie viele Anwendungsbereiche. [quote id="393"] Das Auto als rollendes Heimkino Auch in den Bereichen Entertainment und Infotainment wird die Übertragung von Daten in Echtzeit immer wichtiger. Denn das Auto entwickelt sich zunehmend zum Smartphone auf Rädern. Die Vernetzung von Autos ermöglicht digitale Services wie Musik oder Video on demand – auch für unterwegs. Wie das Auto zum rollenden Heimkino oder Home Office wird, zeigt Vodafone in einem mit sämtlichen digitalen Services aufgerüsteten Audi-Etron. Der Zugang und die Personalisierung des Autos funktionieren hier per Fingerprint. Integrierte Video-Conferencing-Systeme erlauben es dem Beifahrer, schon während der Fahrt produktiv zu sein und mit der Arbeit zu beginnen. Integrierte Content- und Streamingangebote bieten zum Beispiel für die Kinder auf dem Rücksitz beste Unterhaltung bei der Urlaubsreise. 5G revolutioniert die Automobil-Produktion Das Internet der Dinge und die neue Mobilfunk-Generation 5G verändern nicht nur die Art und Weise wie wir uns in Zukunft fortbewegen. Auch die Automobil-Produktion befindet sich im digitalen Wandel. Mit sogenannten 5G Campus-Netzen bringt Vodafone individuelle und maßgeschneiderte Mobilfunknetze in die Produktionshallen der Automobiler. Gemeinsam mit der e.GO Mobile AG hat Vodafone im vergangenen Jahr die erste 5G-Fabrik gestartet. Die Vorteile? 5G kennt im Gegensatz zum WiFi-Netz keine Datenverluste und ist damit deutlich sicherer. Zudem ermöglicht eine derartige Vernetzung eine hochpräzise und beschleunigte Produktion, da zum Beispiel Informationen manipulationssicher hinterlegt und Jahre später abgerufen werden können. [arve url="https://player.vimeo.com/video/395386457" /]

News / 27.02.2020

Lufthansa Technik & Vodafone starten 5G Campus-Netz im Hamburger Flugzeug-Hangar

Lufthansa Technik und Vodafone starten erstmals ein 5G Campus-Netz in einem Flugzeug-Hangar. Gemeinsam haben die Projektpartner auf der Lufthansa Basis am Hamburger Flughafen auf einer Fläche von 8.500 Quadratmetern ein eigenständiges 5G Campus-Netz in Betrieb genommen. Die Vernetzung im Hamburger Flugzeug-Hangar ist komplett unabhängig von der übergreifenden Mobilfunk-Infrastruktur. Ab sofort können die Werker der Lufthansa Technik hier hochauflösende Virtual und Augmented Reality-Technologien nutzen, um bei der VIP-Innenausstattung von Flugzeug-Rümpfen noch präziser zu arbeiten. Zudem sind die sensiblen Daten noch stärker gesichert und verlassen den Flugzeug-Hangar nicht. „Die deutsche Wirtschaft braucht 5G. Wir können 5G. Als 5G-Partner wollen wir unserer Industrie helfen auch in Zukunft einen internationalen Spitzenplatz zu belegen. Wer heute auf neue Technologien setzt, wird morgen vorne stehen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir unterstützen unsere Partner dabei 5G so früh wie möglich in den industriellen Alltag zu bringen. In die Fabriken. In die Business-Parks. Und sogar in Flugzeug-Hangars. Mit individuellen Campus-Netzen, die wir perfekt auf den Bedarf unserer Partner zuschneiden.“ Autarkes 5G-Netz: Vom Kernnetz über den Server bis zur Antenne In einem 8.500 Quadratmeter großen Flugzeug-Hangar in Hamburg, auf dem bis zu vier Flugzeug-Riesen zeitgleich parken können, haben Vodafone und Lufthansa Technik ein komplett eigenständiges 5G Campus-Netz gestartet. Mit Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde und Latenzzeiten von weniger als zehn Millisekunden. Die Netztechnik ist dabei erstmals in der Branche vom Server über das Kernnetz bis zur Antenne autark und basiert auf dem sogenannten 5G Stand Alone Standard (5G SA). Sämtliche Daten verlassen nicht die Lufthansa-Basis, sondern werden direkt vor Ort in einem kleinen Rechenzentrum verarbeitet (Edge Computing). Das ermöglicht den Datenfluss in Echtzeit – also quasi verzögerungsfrei. Die 5G-Frequenzen für dieses Projekt wurden Lufthansa Technik von der Bundesnetzagentur zugeteilt. Als Service- und Technologie-Partner betreut Vodafone das 5G-Netz bei der Aktivierung und während des laufenden Betriebs. 5G liefert wertvollen Beitrag für die Luftfahrt-Industrie „Kontinuierliche Innovation ist Teil unserer Unternehmens-DNA, daraus entsteht unser Antrieb, ständig neue Wege auszuprobieren“, erklärt Sören Stark, Vorstand für Technical Operations, Logistics und IT bei Lufthansa Technik. „Die ersten beiden Anwendungsfälle zeigen bereits eindrucksvoll, welchen wertvollen Beitrag die 5G-Technologie für die Luftfahrt-Industrie leisten kann. Darüber hinaus wird sie zahlreichen neuen Innovationen bei Lufthansa Technik den Weg ebnen, die unserem Unternehmen, unseren Mitarbeitern und auch unseren Kunden zugutekommen.“ Leistung frei konfigurierbar Lufthansa Technik kann das individuelle 5G Campus-Netz nach den eigenen Wünschen und dem jeweiligen Bedarf frei konfigurieren, zum Beispiel das Verhältnis zwischen Upload- und Download-Geschwindigkeiten. Zudem erhöht Lufthansa Technik mit dem 5G Campus-Netz die Sicherheit bei der Datenübertragung. Sämtliche Daten sind damit noch besser vor dem Zugriff durch Dritte geschützt. 3D-Konstruktionsdaten für geplante Kabineneinrichtung Beim gemeinsamen 5G-Projekt von Lufthansa und Vodafone, das in einer ersten Testphase zunächst drei Monate andauert, nutzt Lufthansa Technik Virtual und Augmented Reality, um in noch leeren Flugzeugrümpfen virtuell die 3D-Konstruktionsdaten der geplanten Kabineneinrichtung auf Tablets und weiteren Endgeräten zu visualisieren. Mit dieser Unterstützung haben die Techniker vor Ort die Möglichkeit, immer die aktuelle Position aller geplanten Bauteile zu prüfen und dadurch noch präziser zu arbeiten. Darüber hinaus können sie sich spontan mittels kollaborativer Video-Funktionen mit den Bauteil-Entwicklern in deren Büros und Werkstätten abstimmen. Die Übertragung der umfangreichen CAD-Daten auf das Endgerät erfordert hohe Bandbreiten, auch im Inneren der geparkten Flugzeuge. Das 5G-Netz muss deshalb auch deren Rümpfe aus Aluminium oder Komposit-Materialien bestmöglich durchdringen. 5G Campus-Netz ist individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Lufthansa Technik Das bislang verwendete WLAN sowie das öffentliche LTE-Netz gerieten bei den Anforderungen an ihre Grenzen. Das 5G Campus-Netz dagegen ist individuell auf die Bedürfnisse von Lufthansa Technik zugeschnitten. Zudem werden die verfügbaren Netzkapazitäten gebündelt und gezielt für ein oder mehrere 5G-Endgeräte (zum Beispiel Tablets oder Smartphones) bereitgestellt. Das erhöht die Leistung, die für die einzelnen mobilen Endgeräte bereitsteht. Großflächige Nutzung der Technologie wird angestrebt Wenn sich 5G bei den Mitarbeitern im Rahmen des ersten Projekts bewährt, soll die Technologie zeitnah auf weitere Unternehmensbereiche von Lufthansa Technik ausgerollt werden, zum Beispiel in der Flugzeug-Instandhaltung.

News / 25.02.2020

Gigabit-Netz: Vodafone macht 5G noch schneller

Vodafone erhöht für seine Kunden in Deutschland die Geschwindigkeiten im 5G-Netz. Im vergangenen Jahr hatte der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet – mit 3,5 Gigahertz Frequenzen, die Vodafone bereits 2018 von der Telefónica erworben hatte. Jetzt hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) den Düsseldorfern die Nutzung der im Spätsommer 2019 neu ersteigerten 5G-Frequenzen im 3,5 Gigahertz Bereich genehmigt. Die Vodafone Techniker bringen jetzt die bestehenden 5G-Stationen auf volle Leistung, neue Antennen werden gleich mit voller Leistung aufgebaut. Für die Kunden von Vodafone bedeutet das: Im 5G-Netz mit noch höheren Bandbreiten surfen. Je nach Standort in der Spitze mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde.  5G nimmt Fahrt auf „5G nimmt 2020 weiter an Fahrt auf“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir schalten bei 5G in diesem Jahr den Turbo an, beschleunigen unser Netz und den Ausbau. Dort wo das Gigabit gebraucht wird, bringen wir das Gigabit.“ Modernisierung beginnt heute Die 5G-Antennen, die in 50 Städten und Gemeinden bereits im Vodafone-Netz funken, werden in den nächsten Wochen fit gemacht für noch mehr Leistung. Damit beginnen die Vodafone-Techniker schon heute. 80 5G-Antennen werden noch in dieser Woche umgerüstet. Unter anderem in Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund, Karlsruhe, Frankfurt am Main oder Mainz. An allen 5G-Standorten, die Vodafone im 3,5 Gigahertz-Bereich neu startet, werden die höheren Bandbreiten ebenfalls von Beginn an verfügbar sein. Gigabit, dort wo es gebraucht wird Bislang waren für Vodafone-Kunden unter normalen Umständen an vielen 5G-Standorten Bandbreiten von rund 500 Megabit pro Sekunde verfügbar. Zum Vergleich: Das ist zehn Mal schneller als ein herkömmlicher DSL-Anschluss. Durch die Nutzung der neuen Frequenzen sind noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich – je nach Standort in der Spitze mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Diese hohen Bandbreiten sind vor allem an viel frequentierten Orten, wo zahlreiche Menschen gleichzeitig im Netz surfen, wichtig. 5G für 10 Millionen Menschen bis zum Jahresende Bis zum Ende de Geschäftsjahres erreicht Vodafone rund 500.000 Menschen mit 5G. Zudem bringt Vodafone 5G zu Beginn mit zahlreiche Projekten gemeinsam mit Partnern in die Industrie. Erste 5G-Projekte mit Airbus, Thales, der e.GO Mobile AG oder Total Deutschland laufen bereits. Bis zum Ende des Jahres 2020 will Vodafone die neue Mobilfunk-Generation für 10 Millionen Menschen verfügbar machen. Bis Ende 2021 soll 5G für 20 Millionen Menschen verfügbar sein.

News / 14.02.2020

Zu gut für die Tonne: Vodafones Partner Start-up durchbricht Wegwerfsystem für Backwaren

Weltweit werden mehr als doppelt so viele Lebensmittel weggeworfen, wie bisher angenommen – das zeigt eine Studie der niederländischen Wageningen-Universität. Deutschland belegt weltweit Platz neun bei der Lebensmittel-Verschwendung. Besonders Brot und Backwaren nehmen eine Spitzenposition der vermeidbaren Lebensmittelabfälle ein. In Deutschland werden jährlich etwa 1,7 Millionen Tonnen Brot und Backwaren weggeworfen. Einige Bäcker vernichten ein Fünftel ihrer Produkte. Ob Brot, Brötchen oder Torte: Was nicht zeitnah verkauft wird, landet oft im Müll. Vodafone hat jetzt mit seinem Start-up Partner Werksta.tt eine innovative Lösung entwickelt, um die Lebensmittel-Verschwendung in Bäckereien zu minimieren.  Vodafones Partner Start-up präsentiert innovative Lösung In deutschen Bäckereien werden bis zu 20 Prozent der Backwaren weggeschmissen. Damit nehmen Brötchen, Baguettes und Co. eine Spitzenposition der vermeidbaren Lebensmittelabfälle ein. Die Problematik für viele Bäcker: Aufgrund der schwankenden Nachfrage ist es für sie oft schwierig, ihr Angebot zu planen und richtig zu kalkulieren. Mal gehen Brot und Brötchen wortwörtlich weg wie warme Semmeln, an anderen Tagen finden sie einfach keine Abnehmer. Deshalb entwickelte das von Vodafone geförderte Start-up Werksta.tt eine KI-Software, die mit Künstlicher Intelligenz Verkaufsprognosen erstellt und die Überproduktion von Backwaren minimieren soll. Der von dem Start-up entwickelte Algorithmus kann auf Grundlage vergangener Verkaufszahlen, der Wetterprognose und vielen weiteren Parametern vorhersagen, wie viele Backwaren am kommenden Tag verkauft werden. Dementsprechend kann die Produktion gestaltet werden.

News / 10.02.2020

Vodafone und TOTAL aktivieren erste 5G-Tankstellen in Europa

Vodafone und TOTAL legen gemeinsam den Grundstein für die digitale Tankstelle der Zukunft. Der Betreiber von rund 1.200 Tankstellen in Deutschland und Vodafone starten eine exklusive 5G-Partnerschaft. In Düsseldorf und Erfurt gehen heute die ersten beiden 5G-Tankstellen in Europa ans Netz. TOTAL-Kunden profitieren hier ab sofort von schnellen Internet-Geschwindigkeiten und mehr digitalen Services.  Kassensysteme, Digital Signage, WLAN-Spots und Sicherheitssysteme funken im 5G-Netz Mobiles Bezahlen per E-Wallet, Digital Signage und schnelles WLAN für Kunden: Tankstellen werden immer digitaler. Herkömmliche DSL-Leitungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Vodafone und TOTAL Deutschland führen daher die neue Mobilfunk-Technologie 5G erstmals an Tankstellen ein. Gemeinsam haben die Partner heute an der TOTAL-Station an der Düsseldorfer Forststraße die erste Tankstelle an das 5G-Netz gebracht. Zeitgleich wird auch die TOTAL-Station in der Arnstaedter Straße in Erfurt auf 5G umgestellt. Sämtliche digitalen Services sowie Kassenterminals übertragen die Daten hier ab sofort zuverlässig im 5G-Netz mit Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde – und damit etwa zehn Mal schneller als mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss. 5G an Orten, wo es kaum jemand vermutet „Wir haben das Jahr 2019 hierzulande mit den ersten 5G-Innovationen beendet und wir machen 2020 mit neuen 5G-Innovationen weiter. Wer heute auf zukunftsweisende Technologien setzt, ist dem Wettbewerb morgen einen Schritt voraus“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „5G führt nicht nur in riesigen Industriehallen zu Wettbewerbsvorteilen. Die neue Mobilfunk-Technologie wird auch dort gebraucht, wo wir es nicht auf Anhieb vermuten – sogar beim Tanken.“ Vorteile für jeden einzelnen Kunden „Bei TOTAL legen wir großen Wert auf moderne Tankstellen, wir wollen nah am Kunden und seinen Bedürfnissen sein. Durch leistungsfähigere Bandbreiten können digitale Services zügig und störungsfrei durchgeführt werden. Somit bringt 5G für jeden einzelnen Kunden Vorteile“, erklärt Thomas Strauß, Tankstellen-Direktor bei TOTAL Deutschland. Intelligente Verteilung der Netz-Kapazitäten Um die ersten beiden 5G-Tankstellen ans Netz zu bringen, haben Vodafone und TOTAL an den Standorten in Düsseldorf und Erfurt jeweils die speziell für Geschäftskunden entwickelte Version vom 5G-Router 'GigaCube 5G' aktiviert. Dieser empfängt das 5G-Signal, das vor Ort über das Mobilfunknetz von Vodafone bereitgestellt wird. Der 5G-Router ist gesondert verschlüsselt an das 5G-Netz angebunden. Sämtliche Daten sind speziell gesichert. Der 5G-Router übergibt das Signal in Echtzeit an einen intelligenten Netz-Verteiler. Dieser unterteilt die verfügbare Netzkapazität in kleine, separate Netze und stellt sie für die einzelnen digitalen Services bereit. So können Tankstellen-Betreiber Services priorisieren und dafür die jeweils benötigte Bandbreite bereitstellen. Von Anfang an vorne dabei „Durch die Möglichkeit, Bandbreiten für spezielle Kundengruppen oder Dienstleistungen zu reservieren, ergeben sich auch für unsere Geschäftskunden ganz neue Anwendungsfelder“, erklärt Thomas Strauß. „An den beiden Pilot-Standorten können wir nun gezielt innovative Services erproben. Wir freuen uns sehr, bei 5G von Anfang an vorne dabei zu sein.“

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