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Story / 23.04.2019

Netzwerken to go: Anna Dimitrovas Geheimtipp

„Be the first version of yourself and not a second one of someone else!“ Anna Dimitrova, CFO Vodafone Deutschland, verrät Tijen Onaran im Podcast-Gespräch 'How to hack' von Business Punk, wie sie netzwerkt und was dabei für sie zählt. Eines ist dabei sicher: Netzwerke müssen gepflegt werden, ob mit oder ohne Schokolade. Welche Rolle Schokolade dabei spielt, hört man hier: https://www.business-punk.com/2019/04/how-to-hack-22-anna-dimitrova-ueber-netzwerken/

Story / 05.04.2019

Jetzt wird`s sportlich

Mittagspause: Nicht nur in der Vodafone-Kantine herrscht reges Treiben. Auch im Gebäudetrakt gegenüber ist rund um die Uhr viel los. Auf dem Laufband absolviert Veli Celik zehn Kilometer. Neben ihm hievt Maie Farghaly Gewichte. Peter van Meijl bevorzugt den Yogakurs und Pedro Cegarra geht regelmäßig zum Stretchen. So unterschiedlich diese Sportaktivitäten klingen, so haben sie doch eines gemeinsam: das Vodafone-Fitnessstudio am Düsseldorfer Firmensitz. Die einheitliche Sprache dort heißt 'Sport'. Im Angebot gibt es Fitnesskurse und eine Fläche von rund 300m² mit modernen Fitnessgeräten. Ein Großteil der 5.000 Campus-Mitarbeiter nutzt diese Sportmöglichkeit regelmäßig. Ob in der Mittagspause oder am Abend – da schwitzen Ukrainer neben Spaniern, stretchen Niederländer gemeinsam mit Engländern, Deutschen und Türken: hier herrscht Internationalität und das täglich.     [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Internationaler-Tag-des-Sports-bei-Vodafone.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Internationaler-Tag-des-Sports-bei-Vodafone-2.jpg"][/video] „Für mich ist es total praktisch, in unserem Mitarbeiter-Studio zu trainieren, weil es direkt hier am Campus ist“, erklärt Maie Farghaly. Die kleine Ägypterin trainiert täglich und mag die angenehme Atmosphäre. „Hier ist es völlig normal, dass ich mit einem Kopftuch trainiere.“ Sie ist eine von Vielen. Eine von 5.000 Mitarbeitern, darunter rund 70 verschiedene Nationalitäten, die am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten und Sport treiben. Ägypter, Spanier, Italiener, Inder, Deutsche, Ukrainer, Niederländer, Engländer, Chinesen, Tschechen und Türken sind nur einige Beispiele. Und viele von ihnen trifft man auch im Campus eigenen Fitnessstudio. Denn das Studio steht jedem Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Hierarchien, Hautfarben, Geschlechter verlieren in der sportlichen Umgebung an Bedeutung, einzig der sportliche Gedanke zählt. „Und das schweißt zusammen“, weiß Farghaly. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die gängige Sprache ist selbstverständlich der Sport und dann hört man unterschiedlichste Sprachen - überwiegend aber Englisch und Deutsch. Peter van Meijl schätzt die internationale Atmosphäre: „Hier lernt man nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachabteilungen, sondern eben auch aus anderen Ländern kennen, wo man bislang vielleicht nur Urlaub gemacht hat.“ Der ein oder andere Tipp wird dann gerne ausgetauscht. Weltweit seit 2014: Bei Vodafone seit 1997 täglich Am 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Der Gedenktag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. August 2013 einstimmig beschlossen und 2014 erstmals weltweit gefeiert. Bei Vodafone aber ist täglich 'Internationaler Tag des Sports' und das seit 1997. Denn dann wurde das Mitarbeiter-Studio erstmals am Seestern für alle Mitarbeiter eröffnet. Ende 2012 zog auch das Studio in die neuen Räumlichkeiten am heutigen Vodafone Campus. Auf einer Fläche von 300m² gibt es eine große Anzahl von modernen Fitness- und Ergogeräten und einen Kursraum für Gruppenkurse wie Zumba, Yoga, Pilates & Co. Moderne Trends werden regelmäßig aufgegriffen und Trainer betreuen während der Öffnungszeiten die Sportler. Rund 2.700 Besuche verzeichnet das Studio monatlich und die Zahl nimmt stetig zu. Da gibt es Vieltrainierer, Kurzbesucher, Dauergäste oder Mittags-Pausenfüller. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, deutschsprachig oder fremdsprachig, im Sport-Outfit haben alle dasselbe Ziel: fit und gesund bleiben oder werden.

Story / 18.03.2019

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein. Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“ Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose 'Epilepsie' feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und 'Wanderjahre' hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem 'emanzipierten Umfeld' groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug. Don't drink, but drive An ein 'normales Leben', wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch 'wahre Hammer' waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“ Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine 'nichtsichtbare Behinderung' ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“ Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine 'Anstellungszusage' für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Story / 20.12.2018

Happy LGBTmas! – Einsatz lohnt sich

Frau liebt Mann, Frau liebt Frau. Oder nochmal anders? Bei Vodafone hat Offenheit einen hohen Wert – jeder darf und soll so sein, wie er ist. Und das ist vor allem dem unternehmenseigenen LGBT-Netzwerk zu verdanken. Dieses informiert, netzwerkt und berät rund ums Thema LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender) und hat nun ganz aktuell zum dritten Mal den LGBT-Award für herausragendes Engagement verliehen. Ausgezeichnet wurde der Bereichsleiter Frank Wendelstorf. Doch was hat er gemacht? Er hat sich über die Maße dafür eingesetzt, dass Vodafone auch öffentlich zu LGBT steht. Vor vier Jahren hat er die erste Vodafone-CSD-Beteiligung eingefädelt. In Stuttgart – mit eigenem Budget und Zeit! Mittlerweile gibt es jährlich vier CSDs in ganz Deutschland, bei denen Vodafone mit eigenen Wagen und vor allem zahlreichen Mitarbeitern aktiv Flagge zeigt. Zusätzlich ist er beim Thema 'Coming Out' sehr offen. Seit den ersten gemeinsamen Schritten ist viel geschehen. Über die anfängliche Teilnahme an CSDs und externen Events hinaus hat sich das Netzwerk mittlerweile als interne Unternehmensberatung in Kulturfragen etabliert. Manager wie Frank sind zu unverzichtbaren Wegbegleitern bei der Gestaltung des kulturellen Wandels geworden. Da fließen schon einmal Tränen … Gerührt von einer bewegenden Rede des LGBT-Netzwerkleiters, Markus Baumhaus, floss das eine oder andere Tränchen bei der Verleihung. Nicht nur bei Vater Frank Wendelstorf und seinem ebenfalls anwesenden Sohn Maurice, sondern auch bei den anderen Gästen, die sichtlich bewegt waren. Ein deutliches Zeichen, wie wichtig der offene Umgang mit LGBT ist. [quote id="279"] Frank Wendelstorf ist sich sicher: „Für Toleranz und vor allem für Wertschätzung muss gekämpft werden. Immer und kontinuierlich. Denn es lohnt sich, die Kraft und die Ideen sowie die Vielfalt aller zu nutzen. Nur so kann Großes entstehen.“ Vodafone sieht das genauso und legt einen großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die Unterschiede schätzt, fördert und respektiert. Für ein Umfeld, in dem sich niemand verstellen muss, setzt sich das Unternehmen ein und bekommt große Unterstützung des Vodafone LGBT-Netzwerks, das sich aktiv und kritisch mit dem Thema 'Sexuelle Identität' auseinandersetzt. Dieses gibt es seit 2014 und ist auch für Heterosexuelle offen. Neben einer kritischen Auseinandersetzung auf allen Führungsebenen ist eine jährliche Studie zur LGBT-Situation bei Vodafone eines der wichtigsten Tools zur LGBT-Kulturveränderung im Unternehmen. Die Ergebnisse machen sichtbar, wo Vodafone beim Thema LGBT steht und was noch verbessert werden muss. Viele Maßnahmen – ein Ziel: „Offenheit gegenüber jeder sexuellen Identität ist bei Vodafone enorm wichtig. Reden allein reicht nicht: Wir müssen handeln”, so Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources bei Vodafone Deutschland.

Story / 15.10.2018

Afterwork-Event: 101 Digitaliner bei Global Digital Women @ Vodafone

Es wird gelacht, getwittert und genetzwerkt. Keine Besonderheit bei einem Afterwork-Event. Doch beim zweiten Blick durch den Raum fällt auf: Es herrscht ganz viel Frauenpower. Denn das Event legt den Fokus auf den Austausch zwischen Frauen und ihren Erfahrungen sowie Karrierewegen in der Digitalbranche. Zu Gast ist die Eventreihe „Global Digital Women Afterwork“ an diesem Abend am Vodafone Campus in Düsseldorf. Und mit dabei: 100 Frauen und 1 Mann. Digital verinnerlichen ist wie eine Sprache zu lernen „Wir müssen uns mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft“, eröffnet Anna Dimitrova, Director Strategy & Innovation, den Abend. „Mit Digitalisierung können wir die Welt noch ein Stück besser machen.“ Ein Prozess, der auch bei Vodafone kein Selbstläufer war – und noch mittendrin ist. Das A und O war vor allem, die Unternehmenskultur zu verändern. So arbeiten seit ungefähr einem Jahr einige Teams bereichsübergreifend agil zusammen. „Ziel ist es, dass digital nach und nach ein fester Teil der Kultur wird – wie eine Sprache, die man lernt“, so Anna Dimitrova weiter. Zugleich hieß es ein neues Verständnis von Leadership im Unternehmen zu leben, das diese veränderte Form des Arbeitens und Denkens unterstützt. Und nicht zuletzt: die richtigen digitalen Skills ins Unternehmen zu bringen oder auszubilden. Das Karriere 1x1 Bei Global Digital Women geht es aber nicht nur um den Austausch, sondern um das gegenseitige Stärken und das miteinander Wachsen. So dreht sich die erste Frage an Anna Dimitrova um ihren Karriereweg und ihre Tipps. „Du musst dir Kompetenzen aneignen und überdurchschnittliche Ergebnisse liefern“, antwortet die Strategie-Chefin. „Und dann heißt es ein Netzwerk aufzubauen, sich Mentoren zu suchen. Und Energie in die eigene Weiterentwicklung sowie der von deinen Mitmenschen zu stecken.“ Vielfalt kommt nicht durch Einheitlichkeit Die Frage, ob Anna Dimitrova sich als Frau jemals benachteiligt gefühlt hat, kommt von ganz hinten im Raum. Sie kommt von dem einzigen Mann, der an diesem Abend teilgenommen hat. Ein Überraschungsgast, der zugleich ein Zeichen setzt. Denn beim Thema Vielfalt geht es darum, Offenheit und ein Miteinander zu schaffen, egal von wem. Darum ist jede Stimme, die sich einsetzt, wichtig. Benachteiligt gefühlt hatte sich Anna Dimitrova im Übrigen nie, weil sie eine Frau ist. Eher, weil sie aus Bulgarien kommt. Das Frauennetzwerk, dass dank Social Media groß wurde Global Digital Women ist ein internationales Netzwerk von Gestalterinnen der Digitalbranche. Das Ziel von Gründerin Tijen Onaran ist die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von inspirierenden digitalen Frauen der heutigen Zeit. Die Afterwork Events bieten den physischen Raum für den Austausch. Besonders eindrucksvoll ist die Strahlkraft, die das Netzwerk in den sozialen Medien hat. Kein Event vergeht ohne ein Instagram-, LinkedIn- oder Twitter-Feuerwerk. Ein bemerkenswertes Beispiel, wie ein Frauennetzwerk dank Social Media richtig groß wurde. Und zugleich dazu verhilft, den klugen Köpfen, Gedanken und Tipps eine Plattform in der Außenwelt zu bieten. Vodafone hatte ihr erstes Mal bei Global Digital Women. Es wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein.

Story / 11.10.2018

Nur die Liebe zählt: Vater, Sohn und ein Coming-out

Vier Jahre ist es her! Damals hatte der heute 23-jährige Maurice Wendelstorf, der seit einem Jahr bei Vodafone als dualer Student in der Niederlassung Ratingen arbeitet, sein Coming-Out. Für seinen Vater Frank, der ebenfalls bei Vodafone arbeitet und Bereichsleiter in Stuttgart ist, kam es nicht überraschend, trotzdem musste er einen Moment innehalten. Doch das war es. So witzelt dieser vor kurzem beim gemeinsamen Fotoshooting mit seinen Töchtern Julia und Kimberley sowie seinem Sohn Maurice: „Ich habe drei ganz tolle Töchter!“ Wertschätzung pur und der richtige, unkomplizierte Umgang, freut sich Maurice über dessen Haltung. Bälle fangen konnte er nie! „Meiner Frau sind manche Gesten und Bewegungen viel eher aufgefallen als mir. Allein beim Thema Sport: Bälle fangen konnte Maurice nie, und beim Laufen sagte meine Frau oft: „Das sieht irgendwie schwul aus“, erinnert sich Frank. Doch mehr Gedanken machten sich die Eltern nicht. „Wir haben immer gesagt, mal schauen, wo die Reise hingeht. Damals war er acht Jahre alt.“ Während der Pubertät wuchs Maurice zu einem hübschen Kerl heran, war umgeben von attraktiven Mädels, aber eine Freundin hatte er nie. „Auch das fanden meine Frau und ich manchmal merkwürdig, aber da wir uns ja nicht zu 100 Prozent sicher sein konnten, haben wir Maurice nie darauf angesprochen“, so der 51-jährige, der dem Thema grundsätzlich offen gegenübersteht. So sponserte er aus seinem Budget auch 2016 den ersten Christopher Street Day von Vodafone, der in Stuttgart stattfand – noch bevor er wusste, dass sein Sohn homosexuell ist. Kein Versteckspiel Und wie erging es Maurice? Obwohl er eine tolle Beziehung zu seinen Eltern und Schwestern hatte, fiel es ihm unheimlich schwer, sich zu outen. „Dafür gab es zwei Gründe: Zum einen war ich mir lange Zeit selbst nicht sicher. Mit 14 oder 15 Jahren dachte ich erstmals, dass da vielleicht etwas anders mit mir ist. Zum anderen hatte ich im Freundeskreis gerade erlebt, dass die Eltern ihren Sohn aufgrund seines Outings rausgeschmissen hatten.“ Für Maurice war es anfangs schwer, sich selbst einzugestehen, dass er homosexuell ist und Schluss sein musste mit dem Versteckspiel. „Am Ende war das Outing spontan. Ich hatte das Gefühl, wenn ich jetzt gleich nach Hause komme, sage ich es einfach. Ich wollte endlich ehrlich sein.“ Zur Sicherheit hatte er für einen möglichen Rausschmiss ein paar Notfallsachen im Kofferraum seines Wagens, als er seine Familie im Hausflur zusammenrief. Seine ältere Schwester war bereits im Studium, aber seine jüngere Schwester kam die Treppe herunter. Nach dem „großen Moment“ reagierte sie als erste, sagte nur kurz „wusste ich schon“, zuckte die Schultern und verschwand schmunzelnd. Maurice` Mutter reagierte intuitiv herzlich und gelassen, Frank brauchte kurz, um zu überlegen, welche Reaktion nun die richtige ist. Dann ging er auf seinen Sohn zu, nahm ihn in den Arm und sagte filmreif: „Du bleibst immer mein Sohn, danke für dein Vertrauen!“ Grenzenlose Erleichterung Für Maurice ein Moment der grenzenlosen Erleichterung und Freude: „Es braucht wirklich seine Zeit, es bei sich selbst zu erkennen und es auch zu akzeptieren. Aber es tut so gut, wenn man es einmal gesagt hat – auch wenn man einige Freunde verliert, aber man gewinnt auch neue hinzu.“ Nachdem es einmal offiziell war, hat sich das Elternpaar zusammengesetzt, darüber gesprochen, was genau die Homosexualität ihres Sohnes nun für die Familie bedeutet, wie sie damit umgehen wollen. Vor allem ging es aber darum, wie sie ihren Sohn nun unterstützen können. Der Vater fand Hilfe bei seinem Vodafone-Kollegen Rolf Wieselhuber, der das selbst als Sohn durchlebt hat. „Rolf hat sich Zeit genommen und ich konnte ihn alles zu dem Thema fragen. Er gab mir Tipps, berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und hat mir sehr geholfen, alles möglichst richtig bzw. in Maurice Sinn zu machen.“ Und Frank weiß nun aus eigener Erfahrung, dass es das Beste ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen: „Mit was werden die Kinder konfrontiert, wie kann ich als Elternteil unterstützen, wie gehe ich selbst mit der Realität um? Das alles sind Punkte, die man einmal bis zum Schluss durchdacht haben muss.“ Maurice rät allen, denen es so geht wie ihm: „Sagt eurer Familie und euren Freunden, wie es um Euch steht. Die Erleichterung danach ist einfach wunderbar. Seid stolz darauf wie ihr seid und lasst euch von niemandem einreden ihr wärt nicht perfekt!“ Heute – vier Jahre später – hat sich alles eingespielt. Maurice` Familie steht hinter ihm, nordet ihn auch mal ein, wenn er ihnen „zu schwul“ wird. „Das erdet mich dann wieder“, lacht Maurice, der mittlerweile weiß, dass Homosexualität auch heute kein vorurteilfreies Thema ist. „Jeden zweiten Tag habe ich in irgendeiner Form eine negative Begegnung“, erzählt Maurice, der allerdings bei Vodafone durchweg positive Erfahrungen sammeln konnte. Die Tatsache, dass Vodafone ein LGBT-Netzwerk hat, die CSDs unterstützt und Wert auf ein offenes Arbeitsumfeld legt, ist für ihn nicht selbstverständlich. „Einige meiner Freunde arbeiten bei anderen großen Firmen. Die Bezahlung ist zwar perfekt, aber die Arbeitsbedingungen sind häufig bei weitem nicht so offen wie bei uns. Das macht den Alltag dann zum Hürdenlauf. Ich bin dankbar und stolz, in so einem toleranten und vielfältigen Unternehmen zu arbeiten.“ Und zeigt, dass es beim Thema Homosexualität auch im Jahr 2018 noch offene Baustellen gibt. Mehr Fakten zum Thema Diversity und Offenheit gegenüber sexueller Identität bei Vodafone gibt es hier.

Story / 21.06.2018

Was eine Jobmesse mit „Stöcken und Steinen“ zu tun hat? Markus Baumhaus kennt die Antwort!

Berlin ist immer eine Reise wert. Auch für Markus Baumhaus, der im Mai für Vodafone in die Metropole gereist ist und an der „Sticks & Stones“ als einer der Hauptredner teilgenommen hat. Aber was ist das, „Sticks & Stones“? Markus hat sich das beim ersten Hören spontan gefragt. Es ist der Name einer Messe oder auch digitalen Job- und Karriereplattform für LGBT’s (Lesbian, Gay, Bi-, Transsexual), die sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Übersetzung ist einfach - „Stöcke und Steine“. Und was heißt das jetzt? Etwa, dass „LGBT’s“ immer Stöcke und Steine in den Weg gelegt werden? Markus wollte es genau wissen und hat bei der Messe nachgefragt. Die Antwort war bewegend: Der Gründer der Messe, Stuart Cameron, wurde von seiner Oma und einem englischen Kinderspruch zu diesem Namen inspiriert. Nachdem er als Kind auf dem Schulhof homophob beleidigt wurde, lag er weinend in den Armen seiner Großmutter. Sie gab ihm damals einen Kinderreim mit auf den Weg: „STICKS & STONES may break my bones, but words will never break me.“ [quote id="217"] Doch zurück zu Vodafone. Das Unternehmen ist immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern und war bereits im letzten Jahr in Berlin und München bei der Sticks & Stones vertreten. Nach exzellenten Kontakten und erfolgreichen Abschlüssen war das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder dabei. Eine Nischen-Messe für das Telekommunikationsunternehmen? Nein, denn es setzt auf eine Unternehmenskultur, die Unterschiede schätzt, fördert und respektiert – und auch entsprechende Mitarbeiter sucht. Um wertschätzend miteinander umgehen zu können, braucht es ein Umfeld, in dem sich niemand verstellen muss. Und das gilt ganz besonders im Hinblick auf die „sexuelle Identität“. Genau „das“ sollte auch auf der Messe „rüber“ kommen. Eine ideale Aufgabe für Markus Baumhaus, der die LGBT-Szene und das Unternehmen bestens kennt. Aktiv im Vodafone LGBT-Netzwerk setzt er sich zudem kritisch mit dem Thema „Sexuelle Identität“ auseinander. „Es ist wichtig, das Thema professionell anzugehen, business-relevant zu steuern und mit Zahlen zu belegen. Eine anonyme LGBT-Umfrage, wie sie Vodafone schon zweimal durchgeführt hat, ist Gold wert. Zeigt sie doch, ob sich die Mitarbeiter wirklich „outen“ können – oder eben nicht! Bei Vodafone ist noch einiges zu tun, aber wir gehen es an.“ Er weist auf einen weiteren Punkt hin: Kommunizieren ist wichtig, reicht aber nicht. Es braucht verhaltensändernde Maßnahmen. Vor allem bei Führungskräften, damit diskriminierendes Verhalten – ob bewusst oder unbewusst - aufgedeckt wird. Schließlich haben Vorgesetzte eine Vorbildfunktion. „Es ist toll, dass unsere Geschäftsführung in diesem Punkt sehr offen ist und mit uns an einem Strang zieht. So war diversity bzw. LGBT auf der letzten Managementtagung eines der Fokusthemen. Ich bin froh, dass Vodafone nicht weg schaut, sondern den Finger in die Wunde legt – auch wenn das schmerzhaft ist.“ Beschwingt, aber auch mit einer neuen Erkenntnis geht’s zurück nach Düsseldorf. Nach den vielen Gesprächen ist dem Vodafone-Fachmann noch ein ganz anderer Aspekt klargeworden: Das ganze Diversity-Thema wird immer aus der „Diskriminierungs-Ecke“ geführt. Frauen, die weniger Gehalt bekommen. Farbige, die wegen ihrer Hautfarbe zurückgewiesen werden. Menschen mit Behinderung, die bemitleidenswerte Blicke ertragen müssen. Bei den LGBTs geht es sogar darum, dass sie sich oft verstecken, um nicht ausgegrenzt zu werden. Da wird Diversity schnell zum Thema der „Benachteiligten“ und „des schlechten Gewissens“. Aber Vielfalt ist doch gerade der Hebel, um individuelle Fähigkeiten freizusetzen. Sie bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit, die im Arbeitsalltag so nützlich und wertvoll sind. Markus fasst es zusammen in der Formel: „Wertschätzung von Unterschieden zur Wertschöpfung aus Unterschieden.“ Klingt vielleicht abstrakt – ist aber eigentlich ganz einfach und könnte die Grundlage sein, um das Thema Vielfalt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Ein guter Ansatz? Markus wird es auf jeden Fall bei Vodafone ansprechen!

Story / 04.06.2018

Hoch auf dem bunten Wagen – so geht’s beim CSD in Düsseldorf zu

„Mein Herz pocht, in meinen Ohren saust es und mein ganzer Körper ist voller Adrenalin, Beat und Rhythmus. Dazu knallt die Sonne auf meine Schultern. Einfach ein unfassbar tolles Gefühl.“ So beschreibt Lars Lucke das, was er am Wochenende auf dem Vodafone-Wagen bei der großen CSD-Parade (auch Christopher Street Day) erlebt hat. Und rund um dem Vodafone-Wagen? Dort war es megavoll, denn der Partysound von DJ Alex – ebenfalls Vodafone-Mitarbeiter – hat alle in den Bann gezogen und für phänomenale Stimmung gesorgt. Nun ist der CSD vorbei, Lars ist noch immer ganz berauscht, aber auch erschöpft. Feiern war das eine, das andere sind die vielen Stunden „Arbeit“, die er in den Knochen hat. Denn neben den persönlichen Emotionen vom CSD gibt’s noch dessen offiziellen Part: Er hält beim Telekommunikationsunternehmen Vodafone seit Wochen alle Fäden in der Hand, wenn es um die CSD’s geht. Auch wenn er starke Unterstützung von Kollegen aus der Personal- und Marketingabteilung bekommt – Arbeit bleibt Arbeit. Und Düsseldorf macht nur den Anfang, danach ist das Unternehmen auch noch in Köln, Berlin und Stuttgart dabei. Begonnen hat es mit den CSD’s schon vor zwei Jahren, in Stuttgart und Frankfurt, als sich Vodafone das erste Mal in Deutschland an einem „Pride“ – wie es im Englischen heißt – beteiligt hat. Im letzten Jahr kam dann Düsseldorf dazu. Was anfänglich noch etwas verhalten losging, ist ein echter Erfolg geworden. Das Echo von Kollegen, Vorgesetzten, Führungskräften war so gut, dass schnell klar war: Wir sind auf dem richtigen Weg. Und schnell fiel die Entscheidung, dass es in 2018 weitergeht. So hatte Lars neben seinem Job als „Expert Deployment Manager“ im Technikbereich bei Vodafone noch diese neue Aufgabe: „Die Organisation der CSD’s von Vodafone empfinde ich nicht als Arbeit, sondern eher als Ehre. Klar gibt es viel zu tun. Klar mache ich Überstunden. Aber zum einen kümmern sich in den anderen Städten tolle Kollegen vor Ort um ‚ihren‘ CSD und zum anderen ist es mir persönlich sehr wichtig, nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für Wertschätzung von uns LGBT’s (Lesbian, Gay, Bi-, Transsexual) zu kämpfen. Und wenn mich mein Arbeitgeber dabei nicht nur unterstützt, sondern selber richtig Gas gibt, macht mich das stolz. Man bekommt schon Gänsehaut, wenn der eigene Gruppen- und Abteilungsleiter voll hinter einem stehen.“ Der Routinier, der schon seit Juni 2003 im Unternehmen ist, hat viel auf dem Schreibtisch, dazu gehören Absprachen mit anderen Abteilungen: So stand er in engem Austausch mit den Kollegen der „Brand-Abteilung“, die sich um Plakate und die Außendarstellung gekümmert haben oder auch mit der internen Kommunikation, die zur Teilnahme auf dem Wagen aufgerufen hat. Letztlich war es vor allem ein regelmäßiges Informieren der Kollegen. Oft musste er auch spontan selber ein bisschen improvisieren. So war es, als kurz vorm CSD in Düsseldorf ein Foto vom Vodafone-Tower bei Nacht gemacht werden musste. Warum? Ganz einfach – das Unternehmen grüßte in diesem Jahr zum CSD „vom anderen Ufer“ des Rheins rüber in die Altstadt auf die andere Rheinseite, wo der Umzug stattfand. Dafür hat das Telko-Unternehmen sein Firmenlogo in Regenbogenfarben erstrahlen lassen. Sah klasse aus – und sollte auch für die Presse und auf Vodafones Social Media Kanälen bereitgestellt werden. Aber woher nimmt man ein Foto, das nur abends gegen 22.00 Uhr geschossen werden kann? Auch hier war Lars zur Stelle. Er ist zum Vodafone-Campus gefahren, hat noch einen Freund mitgenommen, der sich mit Fotografie auskennt und herausgekommen ist ein farbenprächtiges Bild, das beim Betrachter Gänsehaut hervorruft. Vor allem bei den LGBT’s von Vodafone. Nun ist der CSD vorbei – was bleibt? „Ich bin sehr stolz, dass wir hier in Düsseldorf für Vodafone den Startschuss für die CSD-Saison geben konnten und dass meine Kollegen – egal ob LGBT oder Hetero – mich so toll in der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben.“ Doch er hat auch andere Gefühle und wirkt plötzlich ganz ruhig und nachdenklich. „Feiern, Party und bunte Farben sind großartig. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um eine Demonstration handelt. Schließlich soll das vermeintlich unsichtbare Thema der Lesben, Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen klar und deutlich präsentiert werden. Schaut her: Es gibt uns, wir sind wie ihr, haben nur eine andere sexuelle Identität. Das muss man deutlich sagen und deutlich darauf hinweisen, damit endlich mit den Vorurteilen aufgeräumt wird.“ Lars weiß, wovon er spricht. Er ist Mitglied im LGBT-Netzwerk bei Vodafone und setzt sich zusammen mit den Netzwerkkollegen dafür ein, dass sich auch bei Vodafone die Unternehmenskultur in diesem Bereich positiv entwickelt. Vieles ist schon geschehen und es gibt Unterstützung – vor allem von der Führungsriege, die sich klar in Positionspapieren als offenes Unternehmen gegenüber jeder sexuellen Identität „outet“. Dennoch ist auch hier noch viel zu tun. In einem Sprichwort heißt es so schön: „Auch eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt!“ Bei Vodafone ist man schon viele Schritte gegangen, aber noch nicht am Ziel. Das ist erkannt. Aber jetzt werden erst mal die nächsten Schritte in Richtung Köln gemacht, wenn es dort heißt: It’s CSD-time. Und wer ist dabei? Lars Lucke.

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