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Story / 29.05.2020

Göttlicher Beistand in Corona-Zeiten: Stefan Kruppa macht`s möglich

Die Wege des Herrn sind unergründlich – so heißt ein bekannter Bibelspruch (Römer 11,33) und er gilt mehr denn je in diesen Corona-Zeiten: Schule und Job spielen sich in Küche, Kinder- und Arbeitszimmer ab. Wer raus muss, trägt Maske und hält Abstand. Treffen mit Familie und Freunden? Sind nur sehr eingeschränkt möglich. Auch die sonntäglichen Gottesdienste, Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten fallen dem unsichtbaren fiesen Virus zum Opfer. Überall? Nicht überall! Dank neuer digitaler Möglichkeiten und pfiffiger Menschen werden Gottesdienste gestreamt. Gläubige können vorm heimischen PC teilnehmen. So auch in der kleinen Gemeinde in Castrop-Rauxel. Doch der Reihe nach. „Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen“, heißt es in einem Kirchenlied. Stefan Kruppa, Business Development Manager IoT bei der Vodafone Group hat es geschafft, viel mehr als zwei oder drei zu versammeln. Seit Beginn des Corona-Lockdowns in Deutschland unterstützt er den Pfarrverbund Castrop-Rauxel Süd in seiner Heimatstadt mit einer besonderen Aktion: „Ich bin auf die Gemeinden zugegangen und habe angeboten, den Gottesdienst am Sonntag über YouTube zu streamen, so dass wenigstens ein virtueller Kirchbesuch möglich ist.“ Und er stieß auf offene Ohren. Das Streaming ist powered bei Vodafone. Da es in der kleinen Sankt-Elisabeth-Kirche in Obercastrop kein Festnetz gibt, hat er die Erlaubnis eingeholt, sein Diensthandy zu nutzen. Und weil das Team die Technik für das Streaming immer weiter professionalisiert hat, kommt seit dem 17. Mai Stefans GigaCube zum Einsatz. „Den hat mir ein Kollege geliehen. Drin steckt die Ultra Card meiner Dienstkarte von Vodafone.“ Auf Abstand Sechs Wochen lang war der Kirchenbesuch nur online möglich, die Bänke blieben leer. Das galt insbesondere für die Oster-Feierlichkeiten. „Am Anfang haben wir die Kamera direkt vor dem Altar aufgestellt“, sagt Stefan. „Jetzt haben wir uns mit unserer Technik auf die Empore zurückgezogen, um die normalen Kirchenbesucher nicht zu stören.“ Am Muttertag war der Gottesdienst-Besuch mit Abstandsregeln wieder erlaubt, in der Kirche waren 18 Gläubige. „Im Stream sind durchschnittlich circa 115 Teilnehmer“, sagt Stefan. „Und wenn man bedenkt, dass vor den Geräten oft Paare oder Familien sitzen, kann man mit Faktor 1,5 multiplizieren und von 180 Kirchenbesuchern online sprechen. Damit haben wir nicht gerechnet.“ Vor allem Familien und Risikopatienten nutzen das Angebot, das durch Stefans Einsatz viel an Akzeptanz gewonnen hat. Am Sonntag drauf kamen 50 Gläubige, im Stream waren 100 Kirchenbesucher.  Da die Abstandsregeln nicht mehr als 50 Besucher in der Sankt-Elisabeth-Kirche zulassen, ist sein Dienst weiterhin sehr gefragt. „Wir sehen, dass unser neues, hybrides Konzept funktioniert und angenommen wird. Ein Konzept, bei dem der Messbesuch unter Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen stattfindet, aber auch parallel virtuell über das Internet verfolgt werden kann. Klar, dass wir es auch weiterhin anbieten.“ Darauf ist Stefan stolz. Vom Petersdom zur Westminster Abbey Wessen Gemeinde nicht so modern und virtuell unterwegs ist und keinen Stefan Kruppa für die Technik hat, der kann Fernsehgottesdienste einschalten, virtuell eine echte Kerze im Kölner Dom anzünden lassen oder sich bei Köln City Church auf Instagram inspirieren lassen. Beispiele wie diese gibt es viele. Wie ein Museum kann man zudem viele Kirchen in aller Welt virtuell besuchen und Rundgänge anschauen. Wann besucht man sonst schon direkt nach dem Petersdom noch schnell die Westminster Abbey? In dem Sinne – sing Halleluja!

News / 20.05.2020

Weltweiter Schutz gegen Cyber-Kriminalität

Smarte Autos, Uhren, Fitness Tracker, Strom- und Wasserzähler. Immer mehr Geräte sind vernetzt, Digitalisierung hilft in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Immer mehr Menschen arbeiten von zuhause, kaufen online ein und überweisen per Online-Banking. Doch dieser Fortschritt hat auch Schattenseiten: Die steigende Anzahl vernetzter Geräte ruft Cyber-Kriminelle auf den Plan. Ihr Ziel: persönliche Daten für kriminelle Zwecke abgreifen. Cybercrime verursacht bereits heute jährlich Schäden in Millionenhöhe in Deutschland. Experten rechnen auch für die kommenden Jahre mit weiter steigenden Fallzahlen im Bereich Cybercrime. Um dieser Herausforderung angemessen zu begegnen und Kunden vor Missbrauch zu schützen, baut Vodafone gemeinsam mit seinem Partner ELEMENT sein Cyber-Schutzangebot um die private Cyber-Versicherung für Mobilfunk-Kunden aus. „Die Digitalisierung und die zunehmende Vernetzung von Geräten, Maschinen, Diensten und Menschen bietet viele Möglichkeiten sowohl für das Berufs- wie auch das Privatleben. Zugleich gibt es immer mehr Einfallstore für Kriminelle. Sie wollen Daten abgreifen, Konten leerräumen oder Identitäten stehlen und missbrauchen“, erklärt Michael Reinartz, Director Innovation bei Vodafone. „Die private Cyber-Versicherung komplettiert unser Rund-um-Sorglos Paket, um unseren Kunden einen größtmöglichen Selbstschutz zu bieten. Die Kombination aus Secure Net und Cyber-Schutz bietet einen optimalen Schutz beim Surfen und Shoppen im Netz.“ Vodafone setzt auf Sicherheit für Kunden und Infrastruktur: Alle Infos dazu! Private Cyber-Versicherung schützt bei finanziellen Schäden  Das Versicherungsprodukt schützt Privatpersonen weltweit gegen finanzielle Schäden durch Online-Betrug und Identitätsdiebstahl. Insbesondere Schäden durch Phishing, Pharming (Website und Internetadresse sind gefälscht) oder Skimming (Auslesen von Daten auf Magnetstreifen) sind so bis zu einer Höhe von 15.000 Euro bei Identitätsdiebstahl im Online-Banking abgesichert. Zusätzlich enthält die private Cyber-Versicherung einen weltweiten Schutz gegen Online-Shopping-Betrug, wenn falsche, beschädigte oder Fake-Ware geliefert oder gar keine Ware geliefert wird. Daraus entstandene Vermögensschäden sind bis zu 5.000 Euro abgesichert. Das volldigitale Versicherungsprodukt ist ab sofort über den Vodafone-Online-Service, einzeln oder in Verbindung mit dem präventiven Schadsoftware-Schutz Secure Net, erhältlich. Die Preise für die monatlich kündbare private Cyber-Versicherung beginnen bei 1,99 Euro. Risikoübernahme und Schadenabwicklung erfolgen durch den Vodafone Partner ELEMENT, die White-Label-Produktfabrik für Versicherungslösungen. Hier können Kunden die Cyber-Versicherung direkt online buchen! Auf einen Blick: Die private Cyber-Versicherung Erhältlich für Vodafone-Kunden mit Mobilfunk-Vertrag Absicherung bei Identitätsdiebstahl, Online-Banking-Betrug, Online-Shopping-Betrug Weltweite Absicherung gegen falsche, nicht gelieferte oder beschädigte Waren Ab 1,99 € monatlich Monatlich kündbar Abrechnung über den Mobilfunkvertrag

News / 19.05.2020

10 Jahre LTE: Die Zukunftstechnologie wird zum Alleskönner

Worum geht's? Morgen vor 10 Jahren endete die LTE-Frequenzauktion in Deutschland. Noch im selben Jahr startete Vodafone hierzulande das erste LTE-Netz. Damals mit Top-Geschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde und ausschließlich auf dem Land – als Ersatz für fehlende DSL-Anschlüsse. Unsere Städte und Smartphones erreichte LTE zwei Jahre später. Heute können rund 80 Millionen Menschen mit ihren Telefonen im LTE-Netz von Vodafone surfen – mit bis zu zehn Mal höheren Geschwindigkeiten als zum Start. Mit dem LTE-Ausbau erreichten uns auch zahlreiche Internet-Trends: die Ice Bucket Challenge, Pokémon Go und Streaming-Dienste hätten es ohne das schnelle Netz für unsere Smartphones wohl schwerer gehabt. Und obwohl bereits die neue Mobilfunk-Generation 5G gestartet ist, hat LTE noch lange nicht ausgedient, erklärt Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Jede Sekunde rauschen 30 Gigabyte Daten durch das Mobilfunknetz von Vodafone. Das sind pro Sekunde so viele Daten, wie sie in 20.000 vollgeschriebene Bücher hineinpassen. Die einzelnen LTE-Stationen transportieren dabei täglich fünf Mal so viele Daten, wie noch vor fünf Jahren. Tendenz steigend. Für das neue Geschäftsjahr kündigt Mack ein zusätzliches LTE-Ausbauprogramm an: Seit Jahresbeginn haben die Vodafone-Techniker fast 3.000 LTE-Bauprojekte geschafft. Bis zum Ende des Geschäftsjahres folgen 6.000 weitere, um Funklöcher zu schließen und die Mobilfunk-Kapazitäten zu erhöhen. Morgen vor 10 Jahren: Nach einer schon mehr als einen Monat andauernden Versteigerung, in der Vertreter von Vodafone, Telekom, Telefónica und E-Plus in Mainz um die Frequenzen für den neuen Mobilfunk-Standard LTE boten, ging es plötzlich ganz schnell: Die vier großen Netzbetreiber gaben nach 224 Runden keine weiteren Gebote mehr ab. Für insgesamt 4,4, Milliarden Euro waren die neuen Mobilfunk-Frequenzen vergeben. Der Weg war frei für LTE in Deutschland. Noch im selben Jahr fällt der Startschuss für den Bau des neuen Netzes: Vodafone aktiviert im Dezember die ersten LTE-Stationen in Deutschland. Alle auf dem Land. Zum Beispiel in Rammenau in Sachsen. Zeitgleich bringen die Düsseldorfer die ersten LTE-Tarife an den Start - damals mit Übertragungsraten von maximal 50 Megabit pro Sekunde. Für Smartphones gab es die neue Mobilfunktechnologie damals allerdings noch nicht. In den ersten zwei Jahren war LTE zusammen mit mobilen Routern und Surfsticks ein reiner Festnetzersatz - und wurde deshalb ausschließlich in ländlichen Regionen ausgebaut. Erst 2012 erreichte die "Zukunftstechnologie" LTE die Städte und unsere Smartphones. Heute kaum noch vorstellbar: Das erste LTE-Telefon kam nicht von Samsung, Huawei oder Apple, es kam mit dem Velocity 4G vom Anbieter HTC. Ice-Bucket Challenge, Pokémon Go und Co: Internet-Trends gehen im LTE-Netz viral Seitdem hat sich viel getan: Im Netz und auf unseren Smartphones. Zahlreiche Internet-Trends hätte wohl nie gegeben, wäre aus der Zukunftstechnologie LTE nicht ein allgegenwärtiger Alleskönner geworden. Während die Vodafone-Techniker LTE ins Land brachten, wurden auf unseren Telefonen Facebook, Instagram und Youtube selbstverständlich. Mit der Möglichkeit schnell mobil zu surfen, erreichten auch Challenges und virale Phänomene unsere Smartphones: 2014 fanden wir alle plötzlich tausende Videos in unseren Social Media Timelines, in denen sich Freunde und Verwandte einen Eiswasserkübel über den Kopf schütteten: Die Ice Bucket Challenge ging im Mobilfunknetz viral und hatte einen ernsten Hintergrund. Sie rief die Nervenkrankheit ALS ins Bewusstsein und generierte auf diese Weise Spenden zur Bekämpfung der Krankheit. Zwei Jahre später gingen Millionen Menschen mit ihren Smartphones im LTE-Netz auf die digitale Jagd nach kleinen Fabelwesen: Das Pokémon Go-Fieber erreichte Deutschland. Ohne Smartphones und schnelle Netze wäre das wohl undenkbar gewesen. Heute schicken wir mit unseren Smartphones bei TikTok zu tausenden mal mehr und mal weniger lustige Kurzvideos auf die Reise durch unsere Mobilfunk-Netze. Das Netz entwickelt sich weiter: Neue Spitzengeschwindigkeiten & kristallklare Telefonie Mit den Internet-Trends entwickelte sich auch das LTE-Netz ständig weiter: 2016 aktivierte Vodafone in Hannover erstmals Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 375 Megabit pro Sekunde. Nur ein Jahr später zogen die Düsseldorfer das Tempo nochmal an: Das halbe Gigabit pro Sekunde wurde möglich. In wenigen Jahren hatte Vodafone die Bandbreiten im LTE-Netz verzehnfacht. Zeitgleich wurde in Deutschland auch das Telefonieren per LTE möglich. Was bis dahin nur im 2G- oder 3G-Netz funktionierte, klappt seit 2016 mit deutlich besserer Sprachqualität im LTE-Netz. Vodafone brachte die Technologie Crystal Clear 2016 europaweit erstmals zum Kunden. Heute ist die kristallklare Telefonie längst netzübergreifend möglich. "LTE wird uns noch viele Jahre begleiten" Heute ist all das für uns normal: Das LTE-Netz von Vodafone ist für 80 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar. Fast 21.000 LTE-Stationen bringen das Netz bereits zu 98,6 Prozent der Bevölkerung. Alle gängigen Smartphones unterstützen die Mobilfunk-Technologie. Vodafone-Kunden bewegen sich während 93 Prozent der Tageszeit an Orten, an denen LTE funkt (time on 4G). Doch noch immer gibt es Funklöcher. „Das LTE-Netz in Deutschland ist gut. Aber noch lange nicht gut genug, Wir wollen noch besser werden“, so Vodafone Deutschland Technik-Chef Gerhard Mack. „Ein Netz ist niemals fertig. Technologie entwickelt sich weiter. LTE ist ein Musterbeispiel dafür“, so Mack. „LTE ist heute bis zu zehn Mal schneller als zu Beginn, verbraucht deutlich weniger Strom und ist auch zum Telefonieren da. Und LTE ist noch lange nicht am Ende. Diese Mobilfunk-Generation wird uns noch viele Jahre begleiten. Wir werden mit ihr noch viele nervige Funklöcher auf dem Land schließen. Und wir werden viele Sensoren, Smartphones und Gegenstände mit ihr vernetzen.“ Wie sich unsere Netze entwickeln, zeigen unsere interaktiven Grafiken zum Netzausbau! Jede Sekunde mehr als 30 Gigabyte Daten Die Datenmengen im Mobilfunk wachsen jedes Jahr um 50 Prozent. „Jede Sekunde rauschen in Deutschland mehr als 30 Gigabyte Daten durch unser Netz“, so Mack. Zum Vergleich: Die Datenmenge, die in nur einer Sekunde deutschlandweit durchs Vodafone-Netz rauscht, entspricht der Datenmenge von 20.000 vollgeschriebenen Büchern. Pro Tag hat sich die Datenmenge im Mobilfunknetz von Vodafone auf mehr als 3.000 Terabyte erhöht. Das ist fast 10 Mal so viel wie noch vor fünf Jahren. Dadurch hat auch jede LTE-Station deutlich mehr zu tun als in der Vergangenheit: 2015 transportierte eine LTE-Station im Schnitt etwa 30 Gigabyte Daten am Tag. Heute schafft jede LTE-Station pro Tag problemlos mehr als 140 Gigabyte Daten. Vodafone startet zusätzliches LTE-Ausbauprogramm Deshalb baut Vodafone das LTE-Netz weiter aus. Seit Jahresbeginn haben die Techniker – trotz Corona – fast 3.000 LTE-Bauprojekte geschafft, um die verfügbaren Kapazitäten zu erhöhen und LTE an Orte zu bringen, wo bislang nur im Schneckentempo gesurft wurde. Für das neue Geschäftsjahr kündigt Vodafone jetzt ein zusätzliches Ausbauprogramm an: „Wir werden 6.000 weitere Bauprojekte in Angriff nehmen.“ Weniger 3G für noch mehr LTE Für noch mehr LTE, nutzt Vodafone jetzt schrittweise auch die Kapazitäten, die aktuell noch für die veraltete 3G-Technik (UMTS) genutzt werden. Heute surfen nur noch weniger als drei Prozent der Vodafone-Kunden mit ihren Smartphones im 3G Netz. Bis Ende Juni 2021 stellt Vodafone dann die kompletten 3G-Kapazitäten für das schnellere LTE-Netz zur Verfügung. „Es ist an der Zeit 3G in den Ruhestand zu verabschieden, um das Mobilfunk-Erlebnis in Deutschland mit noch mehr LTE zu verbessern. Wir erhöhen die Geschwindigkeiten auf der Datenautobahn“, so Mack. Neue Mobilfunk-Generation 5G bereits gestartet Während Vodafone den LTE-Ausbau in Deutschland noch einmal forciert, ist bereits die neuste Mobilfunk-Technik gestartet. 5G kann je nach Frequenz noch höhere Bandbreiten schaffen, vernetzt noch mehr Menschen und Maschinen zeitgleich und ermöglicht den Datenaustausch in Echtzeit – also so schnell wie das menschliche Nervensystem. Das bringt vor allem für die Industrie Vorteile, um beispielsweise Roboter und Transportfahrzeuge zu vernetzen. „Mobilfunk steht nicht still“, erklärt Gerhard Mack. Im vergangen Jahr hat Vodafone das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet. Gemeinsam mit der DFL haben die Düsseldorfer 5G erstmals in die Bundesliga gebracht, mit Airbus ein Luftschiff per 5G gesteuert, mit der e.GO Mobile AG die erste 5G-Fabrik in Betrieb genommen und mit Total die ersten 5G-Tankstellen gestartet. Heute funken an weit mehr als 100 Standorten fast 400 5G-Antennen im Vodafone-Netz. Bis zum Ende des Jahres machen 8.000 Antennen 5G für mehr als 10 Millionen Menschen alltäglich. „Dabei setzen wir in Deutschland mit unterschiedlichen Frequenzen auf einen optimalen Mix aus Bandbreite und Reichweite“, so Mack. Premiere: Erstmals bringt eine Antenne LTE und 5G „Für mich als Technik-Chef ist das eine wahnsinnig aufregende Zeit“, so Mack. Der Ausbau von 5G und LTE schließen sich übrigens nicht aus. Kürzlich hat Vodafone als erster Netzbetreiber in Deutschland den Ausbau von 5G in der Fläche begonnen. Dank der Technologie Dynamic Spectrum Sharing bauen die Düsseldorfer im selben Schritt, wo 5G aktiviert wird auch das LTE-Netz weiter aus. „Das ist aus Technik-Sicht eine Sensation. Mobilfunk wird intelligent und stellt uns immer das Netz zur Verfügung, das wir brauchen.“ Maschinennetz vernetzt Sensoren auf 97 Prozent der Fläche in Deutschland Mit der Ausbreitung vom LTE-Netz hat in den vergangenen Jahren auch das Internet der Dinge an Bedeutung gewonnen: Längst funken nicht mehr nur Smartphones im Netz. Vernetzte LKW-Reifen schlagen Alarm, wenn der Reifendruck zu hoch ist. Wasserzähler übermitteln per Mobilfunk den aktuellen Zählerstand. In der Landwirtschaft helfen Sensoren den Bauern bei der Milchproduktion und erhöhen die Lebensqualität für die Tiere. Zum Beispiel MooCall: Das Handy für die Kuh alarmiert den Landwirt, wenn die Geburt eines Kälbchens ansteht, damit er rechtzeitig helfen kann. Für die Vernetzung von Sensoren im Internet der Dinge brachte LTE eine spezielle Technik hervor: Narrowband IoT. Das Maschinennetz vernetzt Sensoren besonders energiesparend und ist heute bereits auf 97 Prozent der Fläche in Deutschland verfügbar. Jede Mobilfunk-Station schreibt ihre eigene Geschichte „Jede Mobilfunk-Station schreibt ihre eigene Geschichte. Jede für sich ist einzigartig. Da gibt es die Geschichten, wo wir LTE auf dem höchsten Berg in Deutschland oder auf dem offenen Meer aktivieren. Es gibt die Geschichten, wo wir LTE für Menschen verfügbar machen, die bislang im Funkloch lebten. Und die Geschichten, wo LTE ganz neue Technologien und Innovationen ermöglicht. Technologien, die das Leben für uns Menschen ein Stück weit besser machen.“

News / 12.05.2020

Vodafone wächst mit Unitymedia-Zukauf und treibt Digitalisierung Deutschlands voran

Vodafone beendet ein spannendes Geschäftsjahr: Mit der Ersteigerung von 5G-Frequenzen und dem Kauf von Unitymedia bringen die Düsseldorfer dem Land einen Digitalisierungsschub und wachsen dabei kräftig. Mit der Unitymedia-Integration steigt der Gesamt-Serviceumsatz im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 17% auf 10,7 Milliarden Euro. Im Festnetz-Bereich wächst die Kundenzahl um 56,6% auf 10,8 Millionen. Das Kabel-Segment bleibt der stärkste Wachstumstreiber und verzeichnet ein Plus von 106% auf 7,9 Millionen Abonnements. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden steigt um 542.000 auf 18,7 Millionen. Das wirkt sich positiv auf den Ertrag aus: Das EBITDA wächst um 2,5%* auf 5,1 Milliarden Euro. Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2019/20 gibt es auch hier in der Übersicht. [video poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/05/Kennzahlen-zum-Geschäftsjahr-2019-20-in-der-Animation_Vorschau.jpg" width="1920" height="1200" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/05/Kennzahlen-zum-Geschäftsjahr-2019-20-in-der-Animation.mp4"][/video] „Das vergangene Geschäftsjahr war eines der herausforderndsten und erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte. Mit der Ersteigerung von 5G-Frequenzen und dem Kauf von Unitymedia haben wir für einen Digitalisierungsschub im Land gesorgt. Vom ersten 5G-Telefonat bis zum Start in der Fläche, mit dem wir 5G bis Ende des Jahres zu über 10 Millionen Menschen bringen, haben wir echte Pionierarbeit geleistet. Zeitgleich haben wir massiv LTE ausgebaut und erreichen über 98% aller Menschen im Land. Im Festnetz haben wir die Kabel-Glasfasernetze von Vodafone und Unitymedia verschmolzen und zum größten Gigabit-Netz Deutschlands beschleunigt: 3 von 4 der superschnellen Anschlüsse kommen von uns. Keiner baut mehr und schneller als wir“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Die aktuelle Corona-Krise zeigt: Unser hohes Ausbautempo ist mehr als richtig. Denn ganz Deutschland verlässt sich auf unsere zuverlässigen und leistungsstarken Netze. Wir helfen, damit Deutschland vernetzt bleibt.“ [quote id="404"] Damit Deutschland in Verbindung bleibt, hat Vodafone zu Beginn der Corona-Krise einen 4 Punkte-Plan umgesetzt. Der Wichtigste: Die Netze stabil halten, auch bei steigendem Datenvolumen. Denn in Krisenzeiten wie dieser wollen Menschen mehr denn je sicher und zuverlässig kommunizieren. Für Schulen, Universitäten und Unternehmen stellt Vodafone für sechs Monate Kollaborations-Systeme kostenlos zur Verfügung. Zudem beschleunigt das Unternehmen die Internet-Bandbreiten von Großkunden und öffentlichen Einrichtungen ohne Zusatzkosten. Mobilfunk-Kunden mit Red- und Young-Tarifen bekamen unbegrenzt und ohne weitere Kosten Datenvolumen für Social Media. Für TV-Kunden schaltete das Unternehmen zusätzliche Unterhaltungs- und Kindersender frei. Trotz der Krise läuft der Geschäftsbetrieb weiter. Der Blick auf die Zahlen zeigt, Vodafone ist weiter auf Wachstumskurs: Das Unternehmen steigert den bereinigten Gesamt-Serviceumsatz* um 1,7%** im Vergleich zum Vorjahr. Der Festnetz-Bereich leistet erneut den größten Umsatzbeitrag. Der Gesamt-Serviceumsatz inklusive Wholesale-Geschäft und Regulierungseffekten bleibt stabil*. Das EBITDA wächst im Vergleichszeitraum um 2,5%* auf 5,1 Milliarden Euro. Tempomacher Kabel-Glasfaser: Vodafone bringt Deutschland das Gigabit-Netz Im Geschäftsjahr 2019/20 wächst der bereinigte Serviceumsatz im Festnetz-Bereich um 3,0%** auf 5,6 Milliarden Euro. Unbereinigt liegt das Umsatzwachstum (inklusive Wholesale-Geschäft) bei 2,4%*. Die Zahl an Festnetz-Abonnements steigt um 216.000 auf 10,8 Millionen. Getrieben wird das Wachstum von der steigenden Beliebtheit superschneller Kabel-Glasfaseranschlüsse: Vodafone verbucht im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Plus an 381.000 Kabel-Kunden, gestützt durch 110.000 DSL-Wechsler. Immer mehr Kunden wollen immer schneller online unterwegs sein: 60% der Neukunden entscheiden sich für einen Anschluss mit 400 Mbit oder mehr. Wo verfügbar, wählen 45% sogar die Top-Geschwindigkeit von einem Gigabit im Download. Und auch der Datenhunger wächst: Durchschnittlich 8 Gigabyte an Daten rauschen täglich durch den Kabel-Glasfaseranschluss eines Vodafone-Kunden. Um mehr Menschen Gigabit-Internet zu ermöglichen, baut Vodafone sein Netz in unvermindertem Tempo weiter aus: Das mit Abstand größte Gigabit-Netz Deutschlands erreicht mittlerweile fast 18 Millionen Haushalte. Bis Ende 2022 werden es 25 Millionen sein. Keiner baut schneller. Größter Mobilfunk-Anbieter Deutschlands: In keinem Netz funken mehr SIM-Karten Der bereinigte Serviceumsatz im Mobilfunk-Geschäft wächst im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,7%**, unbereinigt sinkt er um -1,8%*. 542.000 Kunden entscheiden sich für einen neuen Mobilfunk-Vertrag von Vodafone. Damit steigt die Zahl der Vertragskunden auf insgesamt 18,7 Millionen. Um 9,2% auf 52,3 Millionen wächst die Zahl aller SIM-Karten, die im deutschen Vodafone-Netz funken. Das Maschinennetz von Vodafone erreicht bereits 97% der Fläche des Landes und vernetzt mehr Smartphones, Maschinen, Autos und andere Dinge als jedes andere. LTE für zusätzliche 2 Millionen Menschen – alle 1,5 Stunden wird ein Mobilfunk-Projekt fertig 2 Millionen – so viel mehr Menschen erreicht das LTE-Netz dank des rasanten Netzausbaus im abgelaufenen Geschäftsjahr. Über 98,6% oder anders gesagt über 80 Millionen Menschen können im schnellen Mobilfunk-Netz von Vodafone surfen. Dafür schließen die Techniker alle 1,5 Stunden ein Mobilfunk-Bauprojekt ab. Parallel zu LTE bringen die Düsseldorfer als erster deutscher Betreiber auch den neuen Mobilfunk-Standard 5G in die Fläche. Grundlage sind die neuen 700 Megahertz-Frequenzen, die besonders weit ins Land und besonders tief in die Häuser hineinfunken. Dabei baut Vodafone besonders smart: Erstmals in Deutschland bringt eine Antenne zwei Netze zum Kunden: 5G und LTE. Bis zum Ende des Jahres will Vodafone 5G für 10 Millionen Menschen verfügbar machen. Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2019/20 gibt es auch hier in der Übersicht.   * Organisches Wachstum auf vergleichbarer Basis excl. Unitymedia ** Service-Umsatzwachstum ohne Unitymedia, exkl. Wholesale-Geschäft, außerdem bereinigt um Regulierungseffekte aus Mobilen Terminierungsentgelten und Auslandsgesprächen

Klartext / 07.05.2020

Bye, bye 3G – Vodafone setzt künftig noch mehr auf LTE und 5G

Die Coronakrise zeigt uns aktuell mehr denn je, wie wichtig digitale Kommunikation für unsere Wirtschaft, die Zusammenarbeit und auch Familien ist. Arbeiten von zu Hause, Video-Telefonie, online einkaufen, kontaktlos bezahlen, Filme und Musik genießen oder virtuell mit Freunden spielen – wir sind mit unseren Smartphones und Tablets immer online. Und auch immer mehr alltägliche Geräte sind mit der Welt vernetzt. Damit alles zuverlässig funktioniert, benötigen wir schnelle, stabile und sichere Mobilfunk-Netze. Der kontinuierliche Ausbau unserer Netze treibt die Digitalisierung Deutschlands voran. Im Sommer 2019 haben wir das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet und zudem über 8.000 Neu- und Ausbauprojekte gestemmt. Vor zwei Wochen haben wir als erster Netzbetreiber Deutschlands damit begonnen, 5G im 700 MHz-Spektrum in die Fläche zu bringen. Mit Dynamic Spectrum Sharing haben wir als erster Mobilfunk-Anbieter eine neue Technologie eingeführt, mit der wir LTE und 5G sinnvoll verzahnen. Wir bringen also viele neue Innovationen auf den Weg. Manchmal ist es aber auch notwendig, sich zudem von veralteten Technologien zu trennen. Vor allem, wenn man so die bestehenden noch besser machen kann. Ohne 3G: Mehr Tempo, mehr Kapazität, höhere Effizienz und bessere Abdeckung bei LTE So ist es auch mit der fast 20 Jahre alten 3G- (UMTS-)Technologie. Ihr gegenüber hat die Nachfolge-Generation 4G (LTE) entscheidende Vorteile: Im LTE-Netz surfen Kunden mit bis zu zehnfach höherer Geschwindigkeit. Und durch die 3G-Abschaltung wird sich das Tempo für unsere Kunden nochmals deutlich erhöhen: Während die Top-Geschwindigkeit in unserem 3G-Netz bis zu 42 Mbit/s beträgt, sind es im LTE-Netz bis zu 500 Mbit/s. Wesentlich besser als im 3G-Netz ist auch die Bevölkerungsversorgung im LTE-Netz: Wir erreichen heute bereits 98,6 Prozent der Haushalte in Deutschland. Das sind 79 Millionen Bundesbürger und damit nahezu die gesamte Bevölkerung in Deutschland – damit ist auch in besiedelten ländlichen Regionen schnelles mobiles Internet verfügbar. Im Vergleich zum 3G-Netz, das etwa 80 Prozent der Haushalte in Deutschland erreicht, steht LTE also schon heute 20 Prozent mehr Haushalten zur Verfügung und zukünftig noch mehr. Zudem ist LTE deutlich energieeffizienter als 3G und verbraucht für die gleiche übertragene Datenmenge rund 7x weniger Strom. Netzausbau: Wie unsere Netze in den einzelnen Bundesländern wachsen, zeigen wir in interaktiven Grafiken!  Eine Ära endet: Vodafone verabschiedet 3G am 30. Juni 2021 in den wohlverdienten Ruhestand Seit Einführung des digitalen Mobilfunks in Deutschland hat sich einiges getan. Mobilfunkstandards wie 3G wurden von neuen Entwicklungen abgelöst und sind damit nicht mehr zeitgemäß. Um Staus auf den immer wichtigeren Daten-Autobahnen zu vermeiden, planen deshalb alle Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland die 3G-Abschaltung. Einige unserer europäischen Nachbarn sind uns sogar schon einen Schritt voraus. So hat mit Vodafone/Ziggo ein großer Netzbetreiber in den Niederlanden die 3G-Technologie bereits Anfang 2020 abgeschaltet. Bei Vodafone Deutschland planen wir, die 3G-Technologie am 30. Juni 2021 in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken. Danach ist endlich Platz für noch mehr Netz für alle. Anders ausgedrückt: Wir schaffen mehr Kapazität für schnellere Netz-Generationen. Mit dem weiteren Ausbau des 4G-Netzes vor allem in ländlichen Regionen. Und mit dem Aufbau des neuen 5G-Netzes, das eine Schlüssel-Technologie für das Internet der Dinge wird. 3G-Abschaltung bei Vodafone: So gehen wir vor Grundsätzlich gilt: Antennen sind technologie-neutral und bleiben deshalb auch an unseren Mobilfunk-Standorten montiert. Nur vereinzelt tauschen wir altes Equipment aus. Stattdessen reduzieren wir das 3G-Frequenzspektrum schrittweise. Dabei widmen wir die 3G-Kapazität in aufeinander folgenden Schritten bis zum Abschaltungsdatum für LTE um. Für unsere 3G-Kunden hat das keine spürbaren Auswirkungen. Wohl aber für unsere LTE-Kunden, denn die können Teilbereiche des 3G-Spektrums schon heute für LTE nutzen. Damit sind sie schneller, sicherer und besser im Netz unterwegs. Beste Voraussetzung für die 3G-Abschaltung Die Voraussetzung für die 3G-Abschaltung im Vodafone-Netz ist ideal. Der Datenverkehr im 3G-Netz sinkt seit Jahren kontinuierlich und macht nur noch fünf Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs im Vodafone-Mobilfunknetz aus. Zudem haben wir mit allen MVNOs, Service-Partnern und Branded Resellern LTE-Vereinbarungen getroffen. Auch unsere eigenen Tarife werden bis zum Stichtag allesamt LTE enthalten. Für unsere Kunden steht LTE damit also ohne Aufpreis zur Verfügung. Die Zahl der tatsächlich von der 3G-Abschaltung betroffenen Kunden im Vodafone-Netz selbst ist nur noch vergleichsweise gering. Derzeit nutzen weniger als 3 Prozent der Vodafone-Kunden das alte Netz. Sie alle werden wir bis zum Abschaltungszeitpunkt kostenfrei umstellen. Sorgen machen muss sich wegen der 3G Abschaltung kein Vodafone-Kunde: Anrufe sowie SMS sind weiterhin über 2G (=GSM) möglich, ebenso wichtige Funktionen wie eCall, das automatische Notrufsystem im Auto. [quote id="403"] Vodafone ermöglicht sanften Wechsel von 3G auf LTE Unseren 3G-Kunden ermöglichen wir bis zum Abschaltungszeitpunkt einen sanften Wechsel ins LTE-Netz. Alle 3G-Kunden im Vodafone-Netz erhalten einen mobilen Internetzugang ins wesentlich bessere LTE-Netz. Alte SIM-Karten, die kein LTE unterstützen, tauschen wir kostenlos aus. Ebenso werden wir den Kunden, die noch ein altes Handy ohne LTE nutzen, kostengünstige LTE-Hardware anbieten. Unser Tarif-Portfolio gestalten wir so, dass auch preissensible UMTS-Kunden ein passendes LTE-Angebot finden. Auch Geschäftskunden, die noch auf UMTS-Hardware setzen, müssen sich keine Sorgen machen – sie werden beim Umstieg ebenso intensiv beraten und betreut wie die Privatkunden. Mein Fazit Bye, bye 3G: Die fast 20 Jahre alte und längst überholte Mobilfunk-Technologie UMTS hat ausgedient und geht am 30. Juni 2021 in den wohlverdienten Ruhestand. Die Abschaltung ist alternativlos. Die derzeit von 3G belegten Frequenzen benötigen wir für den Ausbau unserer LTE- und 5G-Netze. Nur so können wir eine zukunftssichere Mobilfunk-Infrastruktur bauen, welche die rasant wachsenden Anforderungen unserer Kunden erfüllt und Deutschlands Führungsanspruch bei digitalen Infrastrukturen untermauert.

News / 05.05.2020

EmergencyEye hilft 400 Ärzten und schützt Risiko-Patienten vor Corona

Worum geht‘s: Mehr als 400 Arztpraxen und Krankenhäuser nutzen EmergencyEye, um ihre Patienten vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen. Das Video-Chat-System, das Vodafone gemeinsam mit dem Start-up Corevas entwickelt hat, ermöglicht eine erste Diagnose von Symptomen, ohne dass Patienten die heimischen vier Wände verlassen müssen. Der Einsatz der Technologie gewinnt an Bedeutung, weil immer mehr Menschen mit chronischen oder plötzlichen Erkrankungen auf einen Besuch beim Arzt verzichten – aus Angst sich mit dem neuen Coronavirus zu infizieren. Drei Ärzte berichten über den Einsatz im Alltag. Aus Angst vor dem Coronavirus trauen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder plötzlichen Symptomen in diesen Tagen immer häufiger nicht zum Arzt. Viele Mediziner schlagen Alarm: Einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder eine chronische Erkrankung zu verschleppen, kann schlimme Folgen haben. Vodafone und das Start-up Corevas haben eine Technologie entwickelt, die Ärzten und Patienten hilft: Der Live-Video-Chat ‚EmergencyEye‘ ermöglicht eine qualifizierte Erst-Einschätzung aus der Ferne. Chronisch oder plötzlich erkrankte Menschen führen von zuhause aus per Videochat ein erstes Gespräch mit dem Arzt. Dieser kann basierend auf visuellen und akustischen Eindrücken weitere Maßnahmen einleiten. Mehr als 400 Hausärzte, Allgemein-Mediziner und Krankenhäuser nutzen das System seit dem Start vor einem Monat im Alltag – und helfen so Infektionsketten zu unterbrechen. [arve url="https://youtu.be/GZop7pkbtaw" /] Potenziell gefährliche Situationen für Risiko-Patienten vermeiden „Wir vermeiden für Risiko-Patienten potenziell gefährliche Hausbesuche oder Termine in der Praxis“, erklärt Dr. Med. Gerd Appel, Facharzt für Allgemein-Medizin aus Kassel. In seiner Arztpraxis kommt EmergencyEye seit mehreren Wochen zum Einsatz. „Die Technologie ist eine wichtige Unterstützung in der aktuellen Situation. Die hohe Bildqualität ermöglicht es uns einige Symptome aus der Ferne zu beurteilen – auch Hautkrankheiten können wir oft erkennen, ohne physischen Kontakt zum Patienten.“ Technologie hilft Ärzten, Pflegern und Patienten „Mit EmergencyEye helfen wir denen, die uns helfen. Wir entlasten unsere Ärzte und Pfleger. Und wir helfen ihnen Menschen mit Vorerkrankungen vor potenziellen Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Keine App oder aufwendige System-Installation notwendig EmergencyEye braucht keine App auf den Smartphones der Anrufer oder aufwendige System-Installationen in den Arztpraxen. Ruft ein Patient über die normale Telefonnummer in einer Arztpraxis an, kann der Arzt oder der Helfer dem Anrufer per SMS einen URL-Link zusenden. Damit das ohne Verzögerung funktioniert, hat Vodafone dafür einen separaten Kommunikationskanal eingerichtet. Der Anrufer kann den Link – egal mit welchem Smartphone oder Betriebssystem – mit einem Klick aufrufen und so den Videochat starten. Auch Service-Techniker nutzen die Technologie „Wir haben EmergencyEye in nur einer Woche in 150 medizinischen Einrichtungen in Deutschland gestartet. Das positive Feedback von den Ärzten und Helfern motiviert uns weiterzumachen. Zudem hilft EmergencyEye auch in der Industrie. Service-Techniker können Kunden in der aktuellen Situation trotz physischer Distanz beraten. Die Technologie ist jetzt unter anderem beim Energiekonzern RheinEnergie im Einsatz“, so Guenter Huhle, Gründer und CEO vom Start-up Corevas. Videochat funktioniert unabhängig vom vertraglichen Datenvolumen Vodafone stellt als Technologie-Partner zudem sicher, dass der Video-Chat zwischen Arzt und Patient immer funktioniert. Im Notfall selbst dann, wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast aufgebraucht ist. Der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern leitet die Daten, die für den Video-Chat zwischen Arzt und Patient benötigt werden, ohne Kosten für die Kunden durchs Netz. Erste qualitative Einschätzung von Symptomen aus der Distanz „Die Technologie ist einfach nutzbar. Meine Helfer und ich müssen den Anrufern nicht lange erklären, wie sie an einer Video-Sprechstunde teilnehmen können. Das ist wichtig, weil der Einsatz vor allem bei älteren Patienten sinnvoll ist“, so Dr. Arne Neugebauer, Facharzt für innere Medizin in Petersberg nahe Fulda. Auch Dr. Susanne Denny, Medizinerin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe nutzt EmergencyEye seit mehreren Wochen in ihrer Praxis: „So schützen wir unsere Patientinnen“, erklärt Denny. „Ich kann eine erste Einschätzung des Krankheitsbildes aus der nötigen Distanz vornehmen und entscheiden, ob eine weitere Behandlung in der Praxis notwendig ist.“

News / 29.04.2020

Corona-Bekämpfung unterstützen: Mit DreamLab wird jedes Handy zum Forschungsrechner

Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Seit dem Ausbruch suchen weltweit Virologen unter Hochdruck nach wirksamen Medikamenten. Dafür analysieren die Hochleistungscomputer der Forschungslabore derzeit riesige Datensätze. Um die Suche zu beschleunigen, haben die Entwickler von DreamLab jetzt die Bekämpfung von Corona als Projekt aufgenommen. Die vom Garvan Institute of Medical Research und der Vodafone Foundation entwickelte Anwendung bündelt die Rechenleistung von hunderttausenden Smartphones zu einem virtuellen Super-Rechner. Und zwar dann, wenn sie nicht genutzt werden. So kann jeder Smartphone-Besitzer im Schlaf Gutes tun – und helfen, Corona zu besiegen. Alle Infos & FAQs zur DreamLab-App: COVID-19 gemeinsam im Schlaf bekämpfen [quote id="401"] „Millionen von Smartphones hängen nachts ungenutzt am Ladekabel. Jeder kann die Rechenpower seines Handys jetzt für die Corona-Forschung einsetzen. Mit DreamLab entsteht so ein virtueller Super-Computer, der die Suche nach Medikamenten um ein Vielfaches beschleunigt. Je mehr mitmachen, desto schneller kommt die Forschung voran. Lasst uns gemeinsam das Coronavirus bekämpfen“, sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Was bei Vodafone in Sachen Corona passiert? Alle Infos im Ticker! Infos wie Vodafone seine Netze schützt? Die vom Garvan Institute of Medical Research in Sydney und der Vodafone Foundation bereits 2015 entwickelte Anwendung DreamLab hat jetzt ein Projekt zur Erforschung von Corona (COVID-19) aufgenommen. DreamLab schickt hierfür überwiegend nachts kleine Rechenaufgaben an die ungenutzten Geräte, die dort gelöst und die Ergebnisse in eine spezielle Cloud übertragen werden. Millionen von Aufgaben können so dezentral zeitgleich berechnet werden. Neben dem Coronavirus-Projekt konzentriert sich die Anwendung auf die Krebsforschung. Die vielen Nutzer konnten die Geschwindigkeit der Datenverarbeitung am Garvan Institute of Medical Research bereits verdoppeln. Imperial College in London nutzt DreamLab-Daten für Medikamenten-Suche Die Forscher des Imperial College in London, eine der weltweit renommiertesten und forschungsstärksten Universitäten, nutzen die geballte Rechenleistung. Mittels künstlicher Intelligenz durchforsten sie riesige Datenmengen, um bereits vorhandene Medikamente und Nahrungsmittel-Moleküle zu finden, die Corona-Infizierten helfen könnten. Je mehr Menschen ihre Handys zur Verfügung stellen, desto schneller geht die Entwicklung der Medikamente voran. Berechnungen zufolge könnten 100.000 Smartphones in nur drei Monaten bei einer nächtlichen Laufzeit von sechs Stunden die Jahresleistung aller Forschungsrechner des Imperial Colleges erzielen. Jeder kann sein Handy als Forschungsrechner einsetzen Mitmachen ist denkbar einfach: Smartphone-Nutzer laden die kostenlose Android- und iOS-App herunter, schließen ihr Gerät ans Stromnetz und schalten vor dem Schlafengehen den „Power DreamLab“-Modus ein. Die Software erkennt, dass das Gerät geladen wird und beginnt mit den Berechnungen. Die Ergebnisse werden via WLAN oder über das Mobilfunknetz in die Cloud und von hier an das Imperial College geleitet. Handy-Leistung wird nicht beeinträchtigt und Daten sind sicher Die Leistung der Smartphones wird durch die nächtlichen Rechen-Marathons nicht beeinträchtigt. Die App lädt immer nur kleine Pakete herunter, so dass einzelne Geräte nicht überlastet werden. Auch der Datenschutz ist sichergestellt: Die App verwendet ausschließlich den Prozessor des Geräts und kann nicht auf andere Bereiche zugreifen. Die Daten von Patienten, die für die Berechnungen runtergeladen werden, wurden zu Forschungszwecken anonymisiert und de-identifiziert.

News / 23.04.2020

Vodafone startet eID-Service für digitales Identifizieren

Das digitale Zeitalter findet mehr und mehr Einzug in unseren Arbeits- wie auch Familienalltag und bietet Firmen neue Möglichkeiten, sich zu vernetzen und Arbeitsabläufe zu vereinfachen sowie gleichzeitig eine digitale Nähe zu Kunden aufzubauen. Denn Kunden nutzen ihre Smartphones immer mehr für digitale Anwendungen wie kontaktloses mobiles Bezahlen im Alltag. Für diese und andere Anwendungen ist jedoch eine Identifikation erforderlich. Einfach soll diese sein und zugleich sicher, um vor Datenmissbrauch zu schützen. Daher erweitert Vodafone sein Identifizierungsangebot um den eID-Service, über den man sich innerhalb von Sekunden digital ausweisen kann. Ab sofort können Kunden darüber Prepaid-Freikarten aktivieren. Weitere Anwendungsmöglichkeiten folgen zeitnah.  Vodafone unterstützt als erstes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland die digitale Identifizierungsform mit seinem eID-Service. Vodafone-Kunden, die eine neu erworbene Prepaid-Freikarte oder einen CallYa Digital-Tarif aktivieren möchten, können sich dafür ab sofort zusätzlich zum Video-Ident-Verfahren auch mit dem eID-Service digital bei Vodafone identifizieren. Und dies binnen Sekunden. Vodafone setzt bei dem eID-Service auf bewährte Partner wie die Deutsche Post und WebID. WebID bindet ab sofort den eID-Service von AUTHADA über ihre Integrationsplattform GTTP (Global Trust Technology Platform) an. Vodafone-Kunden, die sich mit der digitalen Lösung identifizieren, werden automatisch in die Identifizierungs-App geleitet und dort Schritt für Schritt durch den Prozess beim Ausweisen geführt. Das Smartphone wird zum Lesegerät des elektronischen Personalausweises. Nutzer, die diese digitale Lösung via App verwenden, benötigen lediglich folgende Dinge: einen neuen Personalausweis mit aktiviertem Chip, ein Android-/iOS-Smartphone mit NFC-Funktion und die Ident-App. 24/7: in wenigen Sekunden zur Identifizierung Kunden werden in wenigen Schritten durch den volldigitalen Identifizierungsprozess geleitet. Am Ende des Prozesses ist der Nutzer innerhalb von Sekunden via App, elektronischem Personalausweis und der dazugehörigen PIN identifiziert. Und so geht es: Identifizierungs-Art „eID“ auswählen Identifizierung starten mit dem neuen Personalausweis mit aktiviertem Chip PIN bereit behalten, Smartphone an Ausweis halten Ident-App Auslesen der Ident-Daten durch App Bestätigung durch PIN-Eingabe Ergebnis in Echtzeit sofortige Aktivierung der Prepaid-Freikarte. BSI zertifiziert Sicherheit Der eID-Service baut auf der eID-Funktionalität des elektronischen Personalausweises auf. Mittels eines NFC-fähigen Smartphones werden Personen in Sekunden aus der Ferne oder vor Ort identifiziert. Dies erfolgt rechtssicher auf Grundlage deutscher und EU-Gesetzgebung  sowie anwendungssicher aufgrund der Zertifizierung dieser Lösungen durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

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