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Story / 18.03.2019

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein. Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“ Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose 'Epilepsie' feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und 'Wanderjahre' hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem 'emanzipierten Umfeld' groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug. Don't drink, but drive An ein 'normales Leben', wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch 'wahre Hammer' waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“ Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine 'nichtsichtbare Behinderung' ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“ Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine 'Anstellungszusage' für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Story / 15.01.2019

Frauen und Technik geht nicht? Doch, geht! Britta Rudolphi berichtet.

Jung, weiblich und Führungskraft in einem klassischen Männerbereich. Gibt es nicht? Doch! Das beste Beispiel ist Britta Rudolphi, die mit ihren gerade einmal 31 Jahren Head of Technology Innovation bei Vodafone Deutschland ist. Vor knapp sechs Jahren stieg sie als Technik-Trainee bei Vodafone ein, zwei Jahre später bekam sie erste Führungsverantwortung und heute arbeitet sie als Abteilungsleiterin in der Technik. Eingesessener Techie? Von wegen! Studiert hat sie an der Universität in Köln, allerdings nichts Technisches, sondern Medienwissenschaften auf Diplom. Ihr Herz schlug aber schon damals für Zahlen und Codes: In ihrer Diplomarbeit ging es um 'Netzneutralität', was im Vorstellungsgespräch bei Vodafone zu der Frage führte: „Könnten Sie sich auch eine Trainee-Ausbildung in der Technik vorstellen?“ „Ja klar, kann ich!“ Sie sagte trotz leichter Bedenken zu, obwohl sie ja 'kein richtiger Techie' war. Doch völlig unbegründet: Bei Vodafone schrauben Technik-Mitarbeiter längst nicht alle an Mobilfunkmasten herum oder konfigurieren Router. Ein gewisses Grundverständnis für Technik muss da sein, vieles Weitere kann man 'on the job' erlernen. Das Bauchgefühl muss stimmen Die meiste Zeit ihrer Trainee-Ausbildung verbrachte Britta in technischen Abteilungen, dort hatte sie das richtige Bauchgefühl. Nach Abschluss wurde sie Business Managerin des ehemaligen Netz-Chefs, zwei Jahre später übernahm sie die Führungsverantwortung für ein kleines Team, das für die Vermarktung der hauseigenen Labore verantwortlich war: den Vodafone Innovation Park. Doch hier war ihre Reise nicht zu Ende! Im letzten Jahr meisterte sie ihre bisher größte berufliche Herausforderung: Den Aufbau eines Fachlabors für die fünfte Generation im Mobilfunk, das sogenannte 5G-Lab. Seit Mai 2018 leitet sie nun den Innovationsbereich in diesem Lab, mit hauptsächlich männlichen Kollegen. Ein Problem? Nicht für sie! Als Frau in der Männerdomäne Was sie im Team verbindet ist die Begeisterung für Technik. Für Britta ist wichtig: Jeder soll im Team seine Stärken einbringen, ganz individuell. So gibt es keine Probleme bei der Gleichberechtigung. Ihr Geheimrezept für Neueinsteiger? Ein Mentor, von dem wichtiges Feedback in einer vertrauten Atmosphäre eingeholt werden kann. Das half ihr ungemein. „Ich bin gerade sehr glücklich mit meinem Job und weiß, dass sich alles noch festigen und ich einiges dazulernen muss. Wohin die Reise noch geht, wird sich zeigen. Ich bin offen, solange es Spaß macht“, so die 31-jährige Technikbegeisterte. Wer noch etwas mehr über Britta erfahren möchte, klickt hier.

News / 09.10.2018

Versprechen gehalten: Düsseldorfer GIGA-Schule bekommt Breitband

Düsseldorf. Vodafone hält Wort und löst sein Versprechen aus dem GIGA-Schulwettbewerb ein. Den hat das Düsseldorfer Max-Planck-Gymnasium im vergangenen Juni gewonnen und damit ein umfangreiches Digitalpaket an Land gezogen. Zum attraktiven Gewinn im Gesamtwert von rund 200.000 Euro gehören vier Komponenten: Ein superschneller Breitband-Anschluss mit Gigabit-Geschwindigkeit, ein digitales Hardware-Paket mit Raspberry Pi 3‘s und speziellen Kameras, mehrere Digital- und Coding-Workshops sowie spezielle Bewerbungs- und Berufsvorbereitungskurse. Kaum stand der Gewinner fest, hat Vodafone den Bau des Breitband-Anschlusses direkt in die Wege geleitet. Nach knapp fünf Monaten ist es nun soweit: Heute erhielt das Max-Planck-Gymnasium seine Glasfaseranbindung und das Surfen mit Gigabit-Geschwindigkeit kann losgehen. Auch in den nächsten drei Jahren übernimmt Vodafone die Kosten für die gigabitschnelle Leitung. „Der GIGA-Schulwettbewerb war und ist aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Es ist beeindruckend, mit wie viel Elan die Schule ihre Digitalisierung vorantreibt“, freut sich Christian Klapka, der das Projekt von Anfang an bei Vodafone betreut hat. „Ein schneller und stabiler Breitband-Anschluss ermöglicht es, sich störungsfrei voll und ganz auf den Unterricht konzentrieren zu können“, meint Schulleiterin Corinna Lowin. „Durch eine gute digitale Ausrüstung unterstützen und motivieren wir Schülerinnen und Schüler.“ Dass es die Schule ernst meint mit der Digitalisierung, davon konnte sich das Vodafone-Team bereits beim diesjährigen Schulfest im September überzeugen. Lehrer, Schüler und Eltern der Schule kamen in großer Runde zusammen und haben sich bei Sonnenschein und Grillwürstchen auch über den GIGA-Erfolg der Schule informiert. Neben Vodafone waren die Jungen Tüftler und das IOX-Lab auf dem Schulgelände, die ihre Kursangebote vorstellten. Highlight war aber ganz klar das Gewinner-Team der Schule, das an einem eigenen Stand nochmal seine Bewerbungsexponate vorstellte. Und was läuft in Sachen Digitalisierung, wenn nicht gefeiert wird? Viel! Die Lehrer integrieren bereits zahlreiche Hardware-Komponenten wie Raspberry Pi 3‘s aus dem GIGA-Schulpaket in ihren Kursen und tüfteln mit ihren Schülern um die Wette. Wer hier wohl mehr Spaß hat?

Story / 08.10.2018

Menschen bei Vodafone: Der Recruiting-Chef

Wenn Tag für Tag hunderte Bewerbungen eintreffen, ist es alles andere als leicht, sich unter den vielversprechenden Kandidaten und Kandidatinnen für die richtigen zu entscheiden – Nils de Rop kann davon ein Lied singen. Für den Recruiting-Chef von Vodafone Deutschland („Head of Active Sourcing & Recruiting“) ist das sein täglich Brot. So ist er mit der Zeit zu einem absoluten Experten geworden, wenn es um die Themen rund um Bewerbung und Vorstellungsgespräch geht. Neben ein paar nützlichen Tipps, verrät er auch, was er bei einer Bewerbung nicht so gern sieht. Im Bereich Human Resources (HR) wirkt Nils de Rop bereits seit seinem Uni-Abschluss. Nachdem er sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Göttingen erfolgreich beendet hatte, stieg er als HR-Trainee bei der Deutschen Telekom ein. Anschließend unterstützte er dort als Experte für Personalstrategie. Nach einem weiteren Zwischenstopp bei ThyssenKrupp Elevators als Manager International Human Resources, kam er 2011 zu Vodafone. Hier war er in den ersten Jahren im Business Partnering tätig, also in dem Personalbereich, der andere Geschäftsbereiche des Unternehmens in allen wesentlichen HR-Fragen berät. Im Mai 2018 trat er schließlich seinen Job als Recruiting-Chef an. Seine erste Aufgabe: Den Online-Bewerbungsprozess von Vodafone „entschlacken“! Die Bedeutung von Online-Bewerbungen nimmt im Zeitalter der Digitalisierung stetig zu und gerade hier fand Nils de Rop eine wichtige Stellschraube: „Wenn es zu viele Klicks sind, dann brechen einige den Bewerbungsprozess ab, deshalb haben wir ihn vereinfacht“, erklärt der Recruiting-Chef. In Online-Formularen werden daher nur noch die Punkte abgefragt, die für die jeweilige Stelle ausschlaggebend sind. Passt der Bewerber mit seinen Bewerbungsunterlagen auf die Stelle und ins Unternehmen, kommt es recht schnell zu einem Telefoninterview und danach zum persönlichen Vorstellungsgespräch. Nils de Rop empfiehlt den Kandidaten, ihr Anschreiben kurz und prägnant zu halten. Wovon er abrät? „Manchmal wiederholen die Bewerber im Anschreiben noch einmal alles, was schon im Lebenslauf steht. Das Anschreiben sollte einen Mehrwert gegenüber dem Lebenslauf bieten.“ Kann die Bewerbung überzeugen und es kommt zu einem Vorstellungsgespräch, ist laut Nils eine gute Vorbereitung das A und O: „Eine verpasste Chance im Vorstellungsgespräch ist Passivität – etwa, wenn jemand keine Fragen stellt und nichts zum Unternehmen oder zu der Rolle weiß, um die es im Vorstellungsgespräch geht.“ Aktiv und kreativ sein lautet also die Devise. Natürlich gibt es neben seinem Job auch noch andere Dinge, die Nils de Rops Herz höher schlagen lassen. In seiner Freizeit schnürt er gerne mal die Laufschuhe oder spielt Badminton. Außerdem ist er großer Kanada-Fan und engagiert sich dazu noch in der Deutsch-Kanadischen-Gesellschaft e.V. Obwohl Nils de Rop sich ebenfalls für Agiles Arbeiten und die Digitale Transformation begeistert und sich auch vorstellen kann, dass künftig Maschinen die Lebensläufe nach Merkmalen auslesen, ist er sich über eines im Klaren: „Human Resources ist ein menschliches Geschäft. Die letzte Entscheidung muss immer ein Mensch treffen“, so Nils de Rop.

Story / 20.09.2018

Würstchenduft und Digitalschub – Sommerfest bei der GIGA-Schule in Düsseldorf

Lautes Lachen, metallisches Geklapper, letzte Tonproben. So hallt es an diesem sonnigen Nachmittag durch die Flure und über den Schulhof des Düsseldorfer Max-Planck-Gymnasiums. Kurz bevor sich der Herbst ankündigt, wird hier nämlich nochmal der Sommer gefeiert – mit Musik, Grillwürstchen und einer Extraportion „Digitales“. Digitales? Ja – denn die Schule hat sich beim Vodafone-GIGA-Schulwettbewerb im Frühjahr beteiligt und gewonnen. Das wird heute gefeiert. Die ganze Schule kann stolz sein auf diese Auszeichnung. Allen voran das pfiffige Schüler-Team, das ein amüsantes Bewerbungsvideo über den digitalen – oder doch eher analogen – Schulalltag gedreht und damit die Jury für sich eingenommen hat. Auch die weiteren Ideen, wie ihre Schule digitaler werden kann und was es dazu braucht, lassen sich sehen. Unterstützt durch Mitschüler, Lehrer, Schulleitung und nicht zuletzt die Eltern war der Erfolg fast vorprogrammiert. Doch was hat die Schule gewonnen? Der Gewinn im Gesamtwert von rund 200.000 Euro ist äußerst attraktiv: Neben einem superschnellen Breitbandanschluss umfasst er ein digitales Hardware-Paket und diverse Workshops. Einer dieser Workshops wird vom ‚IOX-Lab‘ durchgeführt, das im Düsseldorfer Hafen sitzt und die GIGA-Schule bei der Umsetzung ihrer digitalen Ideen unterstützt. Aber auch Programmier- bzw. Coding-Kurse für Schüler und Lehrer gehören zum Gewinn. Diese Kurse werden von den ‚Jungen Tüftlern‘ durchgeführt. Und Vodafone rundet das Angebot mit speziellen Bewerbungs- und Berufsvorbereitungskursen und Schulungen im Umgang mit Medien durch einen erfahrenen Medienscout ab. Nach den „warmen Worten“ der Schulleitung sowie Vertretern von Vodafone, IOX-Lab und den Jungen Tüftlern in der vollbesetzten Aula zieht es alle auf den sonnendurchfluteten Schulhof. An den extra aufgebauten Ständen gibt es viel zu sehen. Mehr noch: Die Jungs und Mädels können selbst ausprobieren. So tummeln sich zahlreiche Schüler um die Stände und machen sich einen Eindruck von Programmen wie Scratch oder geben dem Roboter vom IOX-Lab mal die Hand. Vor allem aber ist das Gewinner-Team umlagert – das ist Ehrensache. Und wie geht’s weiter? Der Schulalltag brummt. Aber auch Vodafone ist aktiv. So wird im Herbst der Breitbandanschluss angeschaltet und die Termine für die Workshops festgelegt. Und einige Lehrer lassen schon durchklingen – mit der Hardware wird im Unterricht schon fleißig experimentiert. Die ersten Ergebnisse werden also nicht mehr lange auf sich warten lassen. So saust die GIGA-Schule mit Spitzengeschwindigkeiten in die digitale Zukunft – und Vodafone sitzt mit im Cockpit.

Story / 10.08.2018

Ein Neubeginn mit Vodafone

Am 1. August hat das neue Ausbildungsjahr bei Vodafone angefangen. Knapp 100 junge Menschen sind an diesem Tag zum ersten Mal zu ihrem neuen Arbeitsplatz bei dem Telekommunikations-Konzern gefahren. Jeder von ihnen hat eine ganz individuelle Geschichte. So wie Felix und Mohammad, deren Lebensläufe unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie beide vereint nun die gemeinsame Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing. „Ich wollte schon immer bei Vodafone arbeiten“, erinnert sich Mohammad. „Um meine Sprache zu verbessern und mich im Kommunikationsbereich weiterzuentwickeln.“ Der sympathische 24-Jährige stammt gebürtig aus Syrien. Dort hat er sein Abitur gemacht und anschließend Englische Literatur in Damaskus studiert. Aufgrund des verheerenden Bürgerkrieges musste er aus seinem Heimatland fliehen. Seit Januar 2016 ist er in Deutschland. Auf einer Berufsmesse wurde Mohammad dann auf Vodafone aufmerksam. „Auf der Messe haben mir ältere Azubis einiges über die Ausbildung erzählt, und das hat mich so sehr interessiert, dass ich mich daraufhin bei Vodafone beworben habe“, erzählt er und seine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: „Ich finde Vodafone ein sehr cooles und tolles Unternehmen, weil alle Kollegen und Geschäftsleiter sich viel Zeit für uns Azubis nehmen, um alles zu erklären.“ Während seiner Ausbildung möchte er so viel lernen, wie nur möglich. „Mein Ziel bei Vodafone ist es, viele berufliche Erfahrungen zu sammeln um ein professioneller Kaufmann für Dialogmarketing zu werden.“ Sein neuer Kollege Felix ist auf ganz anderen (Um)wegen beim Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter gelandet. Der gebürtige Salzataler hat 2015 sein Abitur erfolgreich abgeschlossen und anschließend ein Studium der Physiktechnik begonnen. Nach kurzer Zeit brach er das Studium allerdings ab, da er dem technischen Teil des Studiums nicht gewachsen war. Er machte sich erneut auf die Suche nach zukünftigen Berufsfeldern und entschied sich für eine Ausbildung als Tourismuskaufmann. Um die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn zu überbrücken hat er nebenberuflich als telefonischer Kundenberater beim Vodafone Partner Convergys gearbeitet und den Beruf kennen und lieben gelernt. „Ich merkte schnell, dass die Arbeit mir gut lag und ich mochte meine Kollegen und Vorgesetzten“, erinnert er sich. Den Job gab er zu Beginn seiner Ausbildung zum Tourismuskaufmann auf, beendete aber auch diese bereits in der Probezeit. „Das Rätseln was ich für einen Job machen wollte fing wieder an. Ich erinnerte mich daran, wie sehr mir der Job bei Convergys gefiel und da ich bereits für Vodafone telefonierte, war die Entscheidung bei welchem Unternehmen ich mich zuerst bewerbe nicht schwer.“ Sein Ziel ist es, seine Ausbildung bei Vodafone abzuschließen und dann auf der Karriereleiter aufzusteigen. „Ich möchte mich sowohl menschlich als auch fachlich weiterentwickeln“, nimmt er sich vor. Gemeinsam starten die beiden jungen Männer einen neuen Lebensabschnitt. Obwohl sie so unterschiedliche Lebenshintergründe mitbringen, fällt bei genauerer Betrachtung auf: Sie verbindet nicht nur der gemeinsame Arbeitgeber. Auch ihre Einstellung ist ähnlich: „Ich glaube fest daran, dass das Leben aus vielen Neuanfängen besteht. Man darf nicht aufgeben“, sagt Mohammad. „Das Leben wird uns immer wieder zu Boden ringen, aber wir können dann entscheiden, ob wir liegen bleiben oder wieder aufstehen“, pflichtet Felix ihm bei.

News / 06.06.2018

And the winner is: Das Max-Planck-Gymnasium ist Düsseldorfs GIGA-Schule

Düsseldorf – Plötzlich wird es ganz still: Gerade noch wurden in der Vodafone-Skylounge knackige Kurzvorträge gehalten, am laufenden Band digitale Schul-Ideen präsentiert, viel diskutiert, gelacht und genetzwerkt. Doch als die vierköpfige Jury aus ihrer geheimen Sitzung eintrifft, wissen alle: Jetzt wird der Name der Gewinnerschule bekannt gegeben – eine der zehn Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen, die beim Wettbewerb „GIGA-Schule Düsseldorf“ mitgemacht haben und nun auf den Gewinn hoffen. Es geht um viel, denn der Schule winkt ein ultraschneller Breitbandanschluss und ein umfangreiches Digitalpaket. Die Jury hatte die „Qual der Wahl“. Viele tolle Visionen und Ideen für einen digitalen Schulbetrieb wurden eingereicht, letztlich konnte das Max-Planck-Gymnasium am meisten begeistern und ist nun die GIGA-Schule Düsseldorfs. Zu dem Wettbewerb hat Vodafone im März zusammen mit der Stadt Düsseldorf aufgerufen. Als nächstes geht es an die rasche Umsetzung: Schon im Juli soll der Spatenstich für den Breitbandanschluss erfolgen, im September wird dann in der Schule durchgestartet. Wo ist die Kreide und wer hat heute Tafeldienst? Sind die Kopien schon verteilt, damit wir mit der Projektarbeit starten können? Alltägliche, „analoge“ Fragen an vielen deutschen Schulen. Doch in einer zunehmend digitalen Gesellschaft ist das nicht mehr zeitgemäß. Die Notwendigkeit zum Handeln ist in der Politik erkannt. Und Vodafone will als Telekommunikationsunternehmen auch seinen Beitrag leisten. In Kooperation mit der Stadt Düsseldorf und unter Schirmherrschaft von Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt, hat das Unternehmen seit März Düsseldorfs GIGA-Schule gesucht. Alle Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen konnten mitmachen. [quote id="205"] Die Digital Natives sagen der Zettelwirtschaft in der Schule den Kampf an Von den insgesamt 32 teilnahmeberechtigten Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen haben 10 Schulen teilgenommen. Mit dabei waren das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, die Freie Christliche Gesamtschule, das Friedrich Rückert Gymnasium, die Gesamtschule Stettiner Straße, das Gymnasium an der Schmiedestraße, das Humboldt Gymnasium Düsseldorf, das Leibniz-Montessori-Gymnasium, das Luisen-Gymnasium, das Max-Planck-Gymnasium sowie das Schloss Gymnasium Benrath. An diesen Schulen werden rund 7000 Schüler unterrichtet. Und alle haben tolle Ideen präsentiert. Oft beziehen sie sich auf die bessere Ausstattung der Schule, aber auch konkrete digitale Ideen wie ein selbstentwickelter AI-Computer waren dabei. Mit dieser Idee hat das Max-Planck-Gymnasium die Jury überzeugt. Der Anreiz war hoch, ging es doch um einen attraktiven Gewinn, der einen Gesamtwert – je nach Kosten für die Breitbandanbindung – von rund 200.000 Euro hat und aus vier Komponenten besteht: Neben einem superschnellen Breitbandanschluss wie beispielsweise Glasfaser, den Vodafone bis zur Schule legt und drei Jahre lang finanziert, gehört ein digitales Hardware-Paket dazu. Dieses beinhaltet Dinge, die für den Laien kryptisch klingen, bei Technikfreaks aber leuchtende Augen verursachen: Vom Raspberry Pi 3 und Lautsprecher über Logilink Tastaturen & Mouses, spezielle Kameras, mit denen z. B. im Sportunterricht Zeiten und Leistungen dokumentiert werden können bis hin zu Tablets und speziellen Videomodulen. Darüber hinaus gibt es diverse Workshops. So werden die Ideen der GIGA-Schule bei ihrer Umsetzung vom IOX Lab unterstützt. Ebenso werden Programmier- bzw. Coding-Kurse für die Schüler angeboten, die von den Jungen Tüftlern durchgeführt werden. Vodafone rundet das Angebot mit speziellen Bewerbungs- und Berufsvorbereitungskursen ab. Dabei handelt es sich nicht um ein „fertiges Produkt“; vielmehr wird ein individuelles Paket für die Schule geschnürt, optimal und passgenau auf die Schule zugeschnitten. Vom Check des Lebenslaufs bis zu speziellen Bewerbungstrainings oder Firmenbesuchen ist vieles ist denkbar. Bewertung und Jury – ausgewogen und digital Nachhaltige und kreative, digitale und umsetzbare Ideen für die eigene Schule waren gefragt. Auf dieser Basis hat die Jury ihr Urteil gefällt. Alle Jury-Mitglieder sind ausgewiesene Digital-Kenner, ob als Firmenlenker oder Hochschulpräsidentin, ob als Politiker oder Digital-Journalist. Neben Prof. Dr. Brigitte Grass, Präsidentin der Hochschule Düsseldorf und Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf sind Daniel Fiene, Leiter redaktionelle Digitalstrategie bei der Rheinischen Post und Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland vertreten. Die Stimmen der Jurymitglieder sind gleichgewichtet mit jeweils 20 Prozent. Als „fünftes Jurymitglied“ wurden die Instagram-Votes unter #GigaSchule und #Schulname angerechnet.   Zitate der Jurymitglieder: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland „Der GIGA-Schulwettbewerb ist ein voller Erfolg und zeigt, dass wir einen Nerv getroffen haben. Die vielen visionären Ideen und das Engagement der Schüler und Lehrer zeigen klar, wo sich etwas ändern muss. Für das Max-Planck-Gymnasium kann die digitale Bildungsreise heute beginnen – und Vodafone packt alles Notwendige in den Koffer, damit deren Visionen schon bald Realität sind.“ Daniel Fiene, Leiter redaktionelle Digitalstrategie bei der Rheinischen Post „Die Bewerbungen der Düsseldorfer Schulen sind nicht nur kreativ, sondern zeigen auch den Drang von Lehrern und Schülern die digitale Transformation auf dem Schulgelände zu beschleunigen. Leider gibt es für Schulen noch zu viele Hürden. Die vorgestellten Projektideen loten ihre Möglichkeiten aus und stellen die Weichen für die Zukunft.“ Prof. Dr. Brigitte Grass: Präsidentin der Hochschule Düsseldorf „Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten“ – nach diesem Motto des amerikanischen Informatikexperten Alan Kay arbeiten wir an der Hochschule Düsseldorf auch im Bereich Digitalisierung. Die Zusammenführung analoger und digitaler Lebensweise, die den Menschen quasi zum Homo Digitalis werden lassen, erfordert eine ganzheitliche Betrachtung digitaler Transformation, die nicht erst mit dem Studium beginnen darf. Wir begrüßen es daher sehr, dass die Schulen in Düsseldorf sich dieser spannenden Herausforderung stellen. Denn dann wird auch unsere Arbeit erfolgreicher, da die Studienanfängerinnen und -anfänger bereits grundlegende Digitalkompetenzen mitbringen. Digitalisierung geht nur gemeinsam – das Projekt Giga-Schule ist dafür ein leuchtendes Beispiel.“ Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf "Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement, Motivation und Ideenreichtum sich Bewerberschulen am GIGA-Schulwettbewerb beteiligt haben. Jede der zehn Schulen hat ihren ganz eigenen Schwerpunkt gewählt und darauf basierend ein tolles Konzept für die verstärkte Digitalisierung des Unterrichts entwickelt. Ich hoffe, dass die Projekte vielen weiteren Schulen als Vorbild dienen und die Schülerinnen und Schüler unserer Stadt langfristig alle von den Vorteilen einer digitalen Lernlandschaft profitieren werden." Corinna Lowin, Schulleiterin des Max-Planck-Gymnasiums "Man muss den Mut haben, Freiräume für Kreativität zu schaffen. Um den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr Potential auszuschöpfen, ist dieser Gewinn auf vielen Ebenen eine gute Voraussetzung."

News / 25.04.2018

Am Girls‘ Day gehts raus aus der Schule – rein in den Job

Düsseldorf – Morgen ist Girls‘ Day – da bleiben die Schultaschen der Mädchen in der Ecke. Jedes Jahr im April schnuppern dann Schülerinnen, meistens im Alter von 12 bis 16 Jahren für einen Tag Arbeitsluft. Wie schon in den letzten Jahren ist Vodafone auch mit dabei und bietet Einblick in die technischen Ausbildungsberufe rund um Gigabits und Gigabytes. Ebenso lernen die jungen Damen zu „coden“, auch programmieren genannt. Am Ende des dreistündigen Programmierkurses können sie auf ihrer eigenen Website surfen, die sogar mobil verfügbar ist. Den Abschluss bildet eine digitale Schnitzeljagd: Mit Smartphone und spezieller App gilt es, sich mit technischen Anwendungen auseinander zu setzen und so spezielle Orte am Campus zu finden. Kurzum: Der Tag steht ganz im Zeichen von Technik und Digitalem. Guter Nachwuchs war und ist wichtig. Dies gilt vor allem in Zeiten, in denen „Fachkräftemangel“ in aller Munde ist. Vodafone widmet diesem Bereich schon lange große Aufmerksamkeit. Jetzige Schülergenerationen wachsen wie selbstverständlich mit Smartphones, Tablets und digitalen Medien auf. Sie besitzen ein ganz anderes Technikverständnis als früher. Genau diesen jungen Menschen wollen wir die Arbeitswelt von Vodafone näher bringen – und zum heutigen Girls´ Day insbesondere den Mädchen. Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin Vodafone Deutschland rüttelt auf: „Immer noch trauen sich viel zu wenig junge Frauen in technische Berufe. Und dabei bieten sie so viel Spannendes und vor allem exzellente berufliche Entwicklungschancen. Dank des Girls´ Day und zahlreicher weiterer eigener Initiativen zeigen wir Perspektiven für einen Berufseinstieg in einen technischen Beruf auf.“ [quote id="176"] 40 Mädchen auf der Spur von Quellcode und Co. In diesem Jahr nehmen bei Vodafone 40 Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren weiterführender Schulen aus Düsseldorf und Umgebung teil. Das Programm ist zweigeteilt: Erst programmieren, dann die Vodafone-Welt erkunden. Doch was wird programmiert? Unabhängig von möglichen Vorkenntnissen geben interne Trainer in einem speziellen Kurs den optimalen Einstieg in die Welt des Codens. Dabei werden spielerisch Grundkenntnisse in Computersprachen und Programmier-Umgebungen wie Java und HTML vermittelt, so dass in kürzester Zeit die ersten, sogar mobil optimierten Webseiten erstellt werden können. Zusätzlich gibt es Informationen über die dualen Studiengänge im Bereich Technik bei Vodafone sowie über den Ausbildungsberuf der Fachinformatikerin. Im zweiten Programmteil geht es dann auf Schnitzeljagd über den Vodafone-Campus. Mit Hilfe einer App erkunden die Gäste verschiedene Räume, lernen Arbeitsplätze kennen und müssen Aufgaben lösen. Ziel von Vodafone ist es, dass die Mädchen mit zahlreichen positiven Eindrücken nach Hause fahren und an ihren Schulen ein gutes Feedback zum Girls' Day geben. So stehen die Chancen hoffentlich gut, dass sie sich bei Vodafone bewerben und in einigen Jahren als Nachwuchskraft richtig durchstarten.

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