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5G
Fakten / 01.04.2020

Mythen rund um COVID-19: Warum 5G nichts mit Corona zu tun hat

Die Angst vor dem Corona-Virus produziert eine Vielzahl von alternativen Fakten und Verschwörungstheorien: von Zwiebeln, die angeblich Viren anziehen bis hin zu Chlordioxid-Drinks, die immun machen sollen. Auch vor den Telekommunikationsanbietern und ihren Netzen machen Mythen und Behauptungen derzeit nicht halt. Wir haben einige dieser gesammelt und richtig gestellt. Mythos 1: Das Netz kann die höhere Datenlast nicht aushalten Im Kabel-Glasfasernetz sehen wir traditionell tagsüber eher relativ 'leere Netze', die sich erst gegen Abend aufgrund dann verstärkter Streaming-Nutzung und Downloads von Computern und Konsolen füllten. Im Allgemeinen ist bislang die Nutzung am Abend ungefähr dreimal so hoch wie tagsüber – und dann immer noch stabil. Auch wenn sich diese Kurve nach unseren Prognosen künftig über den Tag stärker verteilt, kann unser Kabel-Glasfasernetz in Zeiten von Corona ein Vielfaches der bisherigen Last aufnehmen. Für klassische Home Office-Anwendungen wie Mails, Videokonferenzen und Cloud-Anwendungen sehen wir uns derzeit damit ebenso gut gerüstet, wie für den Familienabend vor dem Fernseher. Allerdings sehen wir in unseren europäischen Nachbarländern seit einigen Tagen einen sehr massiven Anstieg von Online-Spielen, wobei dort vor allem nicht das klassische Gaming, sondern die Downloads von Updates und Spielen zu einer Verzehnfachung des Datenverkehrs in diesem Bereich führt. Zudem sehen wir dort eine Vervierfachung der Streaming-Nutzung durch massiven Einsatz von Netflix und Co. Beides hat dort insbesondere nachmittags und abends zu erhöhter Last auf die Netze geführt und Einschränkungen nach sich gezogen. Mythos 2: Vodafone verfolgt, ob Kunden sich zuhause aufhalten und gibt diese Daten weiter Weil das eigene Handy-Display wohl das ist, worauf die meisten Menschen am Tag am häufigsten schauen, haben wir bei Vodafone uns eine kleine Erinnerung erlaubt. An alle, die zuhause bleiben können – es einfach auch zu tun. Oben im Display erscheint unser friendly reminder: #StayHome. Unser Anliegen: Bleibt gesund! Helft anderen, gesund zu bleiben. Und deshalb: #StayHome. Diese Anzeige ist statt dem sonst üblichen Schriftzug 'Vodafone.de' zu sehen und zwar überall. Vodafone verfolgt nicht, wo Kunden sich aufhalten und gibt auch keine Daten über den Aufenthaltsort von einzelnen Kunden weiter. Das passiert bei Vodafone: Alle Infos im Corona-Ticker! Infos wie Vodafone seine Netze schützt gibt es hier. Warum Corona die Stunde der Netzbetreiber bedeutet? Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter spricht Klartext. Mythos 3: 5G ist schuld an der Verbreitung von COVID-19 Laut dieser Verschwörungstheorie sei das Corona-Virus eine Erfindung, um die gesundheitlichen Folgen zu vertuschen, die durch Einführung des Mobilfunkstandards 5G in Wuhan verursacht wurden. Fakt ist: Das Virus steht weder in Zusammenhang mit Mobilfunk im Allgemeinen, noch mit dem neuen Übertragungsstandard 5G. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und auch das Bundesamt für Strahlenschutz gehen davon aus, dass Mobilfunk-Strahlung nach derzeitigem Kenntnisstand und im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte kein gesundheitliches Risiko darstellt. Bei Vodafone gilt: Sowohl in Bezug auf unsere Funkanlagen wie auch für unsere Endgeräte hat der sichere Betrieb zum Schutz der Anwohner, unserer Kunden und unserer Mitarbeiter höchste Priorität. Wir verlassen uns dabei auf das Urteil von Fachexperten sowie transparente Forschung und vertrauen auf die darauf basierenden Grenzwerte für einen sicheren Mobilfunk. Denn entscheidend ist nicht der Mobilfunk-Standard, sondern Frequenzbereich und Intensität. Mehr zum Thema Mobilfunk-Strahlung gibt es hier. Mythos 4: Die Netze sind überlastet, daher gibt Vodafone bestimmten Daten den Vorrang Bisher registrieren wir keine Netzüberlastung. Unsere Netze laufen trotz einer Zunahme des Datenverkehrs im Festnetz derzeit stabil. Im Mobilfunk ist der Datenverkehr sogar zurückgegangen, da auch Smartphones in dieser Zeit vor allem im WLAN daheim genutzt werden. Zudem haben wir Vorkehrungen getroffen, den Netzbetrieb bestmöglich aufrechtzuerhalten. Alle Daten werden weiterhin gleichberechtigt behandelt und entsprechend schnell im Netz transportiert. In einem Überlastfall können wir Netzbetreiber in Einklang mit der Netzneutralitäts-Verordnung zulässige Verkehrsmanagement-Maßnahmen anwenden. Hierzu hat die Bundesnetzagentur für die Telekommunikationsbranche einen Leitfaden mit Lösungen und Maßnahmen für ein zulässiges Verkehrsmanagement entwickelt. Im Ernstfall würden wir von diesem Recht Gebrauch machen – um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Und unseren Beitrag dort leisten, wo Deutschland uns am Nötigsten braucht. Mythos 5: Vodafone hat den Ausbau seiner Netze auf unbestimmte Zeit gestoppt – vergleichbar der Fußball-Bundesliga Nein. Vodafone baut weiter aus. Im Mobilfunk realisieren wir weiterhin an jedem Tag etliche LTE-Bauprojekte, in dem wir neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen oder an vorhandenen LTE-Stationen zusätzliche Antennen installieren. Und im Festnetz schließen wir täglich hunderte von Haushalten und Betrieben an unser Gigabit-Netz an. Aber: Der Ausbau erfolgt mit besonderem Augenmaß. Möglichst störungsfreie Netze sind in diesen Zeiten unser oberstes Ziel. Hierzu tragen wir auch bei, indem wir jetzt auf nicht zwingend erforderliche Um- oder Ausbaumaßnahmen draußen in der Fläche verzichten. Denn oftmals geht mit diesen Maßnahmen eine geplante, kurzfristige Abschaltung von Stationen einher, die unsere Kunden ohne Empfang ließe. Dieses wollen wir aktuell vermeiden. Zugunsten der Versorgungssicherheit reduzieren wir also an der einen oder anderen Stelle kurzfristig unser Ausbautempo, während wir an anderen Orten schneller ausbauen und anschließen als geplant. Mythos 6: Aufgrund der Kontakt-Beschränkungen fahren Service-Techniker nicht mehr zum Kunden Unsere Techniker sorgen weiterhin vor Ort dafür, dass bei den Kunden alles läuft. Vor einem Termin wird der Gesundheitszustand des Kunden abgefragt. Allesamt sind ausführlich geschult und wissen, wie man sich und andere vor einer Ansteckung schützt. Dabei achten sie besonders darauf, den empfohlenen Sicherheitsabstand zum Kunden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und Berührungen zu vermeiden. Auch auf das Einholen von Unterschriften wird verzichtet. Bei Ansteckungsgefahr betreten sie allerdings die Wohnung nicht und brechen im Zweifelsfall den Besuch ab – auch auf Wunsch des Kunden. Mit dem Kunden wird dann ein neuer Termin vereinbart. Wir sind weiter für unsere Kunden da: Hier geht es zu unseren Kunden-FAQs.

Story / 17.03.2020

Weniger Unfälle und smarter Fahrspaß: Das Auto wird zum Smartphone auf Rädern

Navi, Spur-Assistent und Cruise Control – intelligente Assistenzsysteme sind aus modernen Autos nicht mehr wegzudenken. Für immer mehr Services im Auto spielt Mobilfunk schon heute eine entscheidende Rolle. Die Autowelt steht am Anfang eines fundamentalen Wandels zur vernetzten Mobilität. Das setzt eine effektive und kontinuierliche Datenkommunikation der Fahrzeuge voraus. Als Digitalisierungskonzern arbeitet Vodafone mit zahlreichen Automobilherstellern und Zulieferern zusammen. Gemeinsam bringen die Partner schon heute millionenfach Netz und Daten in Autos, um Fahrer beispielsweise vor Motorschäden, Diebstahl oder Staus zu warnen. Künftig sollen Autos Informationen per 5G auch untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit austauschen. Das Ziel: Menschenleben im Straßenverkehr retten und das Fahrerlebnis revolutionieren. Mit 5G Leben retten 5G bietet der Automobilbranche viele Möglichkeiten: Es ist wesentlich schneller, schafft perspektivisch Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und überträgt Daten nahezu verzögerungsfrei. Die Technologie reagiert dann so schnell wie das menschliche Nervensystem. Das ist besonders im Straßenverkehr von großem Vorteil, wo Millisekunden oft über Unfälle und Schwerverletzte entscheiden. „In der Vergangenheit wurden Sicherheitsgurt und Airbag verpflichtend eingeführt. Wir sollten auch die Chancen nutzen, die uns die Digitalisierung bietet, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Das Auto spricht mit Ampeln, Radfahrern und E-Ladesäulen Mit Partnern wie Ford, Continental, Toyota oder ZF arbeitet Vodafone schon heute an der sogenannten "Vehicle-to-X-Kommunikation" (V2X). Das Auto spricht sozusagen mit Fußgängern, Radfahrern, Ampeln, Tankstellen oder der E-Ladesäule. Das Ziel: Sämtliche Verkehrsteilnehmer und Infrastruktur-Elemente warnen sich gegenseitig vor Gefahren. Von der Übertragung von Wetterdaten bis hin zur Vorhersage von Ampelphasen oder Hindernissen auf der Straße bietet die Technologie viele Anwendungsbereiche. [quote id="393"] Das Auto als rollendes Heimkino Auch in den Bereichen Entertainment und Infotainment wird die Übertragung von Daten in Echtzeit immer wichtiger. Denn das Auto entwickelt sich zunehmend zum Smartphone auf Rädern. Die Vernetzung von Autos ermöglicht digitale Services wie Musik oder Video on demand – auch für unterwegs. Wie das Auto zum rollenden Heimkino oder Home Office wird, zeigt Vodafone in einem mit sämtlichen digitalen Services aufgerüsteten Audi-Etron. Der Zugang und die Personalisierung des Autos funktionieren hier per Fingerprint. Integrierte Video-Conferencing-Systeme erlauben es dem Beifahrer, schon während der Fahrt produktiv zu sein und mit der Arbeit zu beginnen. Integrierte Content- und Streamingangebote bieten zum Beispiel für die Kinder auf dem Rücksitz beste Unterhaltung bei der Urlaubsreise. 5G revolutioniert die Automobil-Produktion Das Internet der Dinge und die neue Mobilfunk-Generation 5G verändern nicht nur die Art und Weise wie wir uns in Zukunft fortbewegen. Auch die Automobil-Produktion befindet sich im digitalen Wandel. Mit sogenannten 5G Campus-Netzen bringt Vodafone individuelle und maßgeschneiderte Mobilfunknetze in die Produktionshallen der Automobiler. Gemeinsam mit der e.GO Mobile AG hat Vodafone im vergangenen Jahr die erste 5G-Fabrik gestartet. Die Vorteile? 5G kennt im Gegensatz zum WiFi-Netz keine Datenverluste und ist damit deutlich sicherer. Zudem ermöglicht eine derartige Vernetzung eine hochpräzise und beschleunigte Produktion, da zum Beispiel Informationen manipulationssicher hinterlegt und Jahre später abgerufen werden können. [arve url="https://player.vimeo.com/video/395386457" /]

News / 27.02.2020

Lufthansa Technik & Vodafone starten 5G Campus-Netz im Hamburger Flugzeug-Hangar

Lufthansa Technik und Vodafone starten erstmals ein 5G Campus-Netz in einem Flugzeug-Hangar. Gemeinsam haben die Projektpartner auf der Lufthansa Basis am Hamburger Flughafen auf einer Fläche von 8.500 Quadratmetern ein eigenständiges 5G Campus-Netz in Betrieb genommen. Die Vernetzung im Hamburger Flugzeug-Hangar ist komplett unabhängig von der übergreifenden Mobilfunk-Infrastruktur. Ab sofort können die Werker der Lufthansa Technik hier hochauflösende Virtual und Augmented Reality-Technologien nutzen, um bei der VIP-Innenausstattung von Flugzeug-Rümpfen noch präziser zu arbeiten. Zudem sind die sensiblen Daten noch stärker gesichert und verlassen den Flugzeug-Hangar nicht. „Die deutsche Wirtschaft braucht 5G. Wir können 5G. Als 5G-Partner wollen wir unserer Industrie helfen auch in Zukunft einen internationalen Spitzenplatz zu belegen. Wer heute auf neue Technologien setzt, wird morgen vorne stehen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir unterstützen unsere Partner dabei 5G so früh wie möglich in den industriellen Alltag zu bringen. In die Fabriken. In die Business-Parks. Und sogar in Flugzeug-Hangars. Mit individuellen Campus-Netzen, die wir perfekt auf den Bedarf unserer Partner zuschneiden.“ Autarkes 5G-Netz: Vom Kernnetz über den Server bis zur Antenne In einem 8.500 Quadratmeter großen Flugzeug-Hangar in Hamburg, auf dem bis zu vier Flugzeug-Riesen zeitgleich parken können, haben Vodafone und Lufthansa Technik ein komplett eigenständiges 5G Campus-Netz gestartet. Mit Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde und Latenzzeiten von weniger als zehn Millisekunden. Die Netztechnik ist dabei erstmals in der Branche vom Server über das Kernnetz bis zur Antenne autark und basiert auf dem sogenannten 5G Stand Alone Standard (5G SA). Sämtliche Daten verlassen nicht die Lufthansa-Basis, sondern werden direkt vor Ort in einem kleinen Rechenzentrum verarbeitet (Edge Computing). Das ermöglicht den Datenfluss in Echtzeit – also quasi verzögerungsfrei. Die 5G-Frequenzen für dieses Projekt wurden Lufthansa Technik von der Bundesnetzagentur zugeteilt. Als Service- und Technologie-Partner betreut Vodafone das 5G-Netz bei der Aktivierung und während des laufenden Betriebs. 5G liefert wertvollen Beitrag für die Luftfahrt-Industrie „Kontinuierliche Innovation ist Teil unserer Unternehmens-DNA, daraus entsteht unser Antrieb, ständig neue Wege auszuprobieren“, erklärt Sören Stark, Vorstand für Technical Operations, Logistics und IT bei Lufthansa Technik. „Die ersten beiden Anwendungsfälle zeigen bereits eindrucksvoll, welchen wertvollen Beitrag die 5G-Technologie für die Luftfahrt-Industrie leisten kann. Darüber hinaus wird sie zahlreichen neuen Innovationen bei Lufthansa Technik den Weg ebnen, die unserem Unternehmen, unseren Mitarbeitern und auch unseren Kunden zugutekommen.“ Leistung frei konfigurierbar Lufthansa Technik kann das individuelle 5G Campus-Netz nach den eigenen Wünschen und dem jeweiligen Bedarf frei konfigurieren, zum Beispiel das Verhältnis zwischen Upload- und Download-Geschwindigkeiten. Zudem erhöht Lufthansa Technik mit dem 5G Campus-Netz die Sicherheit bei der Datenübertragung. Sämtliche Daten sind damit noch besser vor dem Zugriff durch Dritte geschützt. 3D-Konstruktionsdaten für geplante Kabineneinrichtung Beim gemeinsamen 5G-Projekt von Lufthansa und Vodafone, das in einer ersten Testphase zunächst drei Monate andauert, nutzt Lufthansa Technik Virtual und Augmented Reality, um in noch leeren Flugzeugrümpfen virtuell die 3D-Konstruktionsdaten der geplanten Kabineneinrichtung auf Tablets und weiteren Endgeräten zu visualisieren. Mit dieser Unterstützung haben die Techniker vor Ort die Möglichkeit, immer die aktuelle Position aller geplanten Bauteile zu prüfen und dadurch noch präziser zu arbeiten. Darüber hinaus können sie sich spontan mittels kollaborativer Video-Funktionen mit den Bauteil-Entwicklern in deren Büros und Werkstätten abstimmen. Die Übertragung der umfangreichen CAD-Daten auf das Endgerät erfordert hohe Bandbreiten, auch im Inneren der geparkten Flugzeuge. Das 5G-Netz muss deshalb auch deren Rümpfe aus Aluminium oder Komposit-Materialien bestmöglich durchdringen. 5G Campus-Netz ist individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Lufthansa Technik Das bislang verwendete WLAN sowie das öffentliche LTE-Netz gerieten bei den Anforderungen an ihre Grenzen. Das 5G Campus-Netz dagegen ist individuell auf die Bedürfnisse von Lufthansa Technik zugeschnitten. Zudem werden die verfügbaren Netzkapazitäten gebündelt und gezielt für ein oder mehrere 5G-Endgeräte (zum Beispiel Tablets oder Smartphones) bereitgestellt. Das erhöht die Leistung, die für die einzelnen mobilen Endgeräte bereitsteht. Großflächige Nutzung der Technologie wird angestrebt Wenn sich 5G bei den Mitarbeitern im Rahmen des ersten Projekts bewährt, soll die Technologie zeitnah auf weitere Unternehmensbereiche von Lufthansa Technik ausgerollt werden, zum Beispiel in der Flugzeug-Instandhaltung.

News / 25.02.2020

Gigabit-Netz: Vodafone macht 5G noch schneller

Vodafone erhöht für seine Kunden in Deutschland die Geschwindigkeiten im 5G-Netz. Im vergangenen Jahr hatte der Düsseldorfer Digitalisierungskonzern das erste 5G-Netz in Deutschland gestartet – mit 3,5 Gigahertz Frequenzen, die Vodafone bereits 2018 von der Telefónica erworben hatte. Jetzt hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) den Düsseldorfern die Nutzung der im Spätsommer 2019 neu ersteigerten 5G-Frequenzen im 3,5 Gigahertz Bereich genehmigt. Die Vodafone Techniker bringen jetzt die bestehenden 5G-Stationen auf volle Leistung, neue Antennen werden gleich mit voller Leistung aufgebaut. Für die Kunden von Vodafone bedeutet das: Im 5G-Netz mit noch höheren Bandbreiten surfen. Je nach Standort in der Spitze mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde.  5G nimmt Fahrt auf „5G nimmt 2020 weiter an Fahrt auf“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir schalten bei 5G in diesem Jahr den Turbo an, beschleunigen unser Netz und den Ausbau. Dort wo das Gigabit gebraucht wird, bringen wir das Gigabit.“ Modernisierung beginnt heute Die 5G-Antennen, die in 50 Städten und Gemeinden bereits im Vodafone-Netz funken, werden in den nächsten Wochen fit gemacht für noch mehr Leistung. Damit beginnen die Vodafone-Techniker schon heute. 80 5G-Antennen werden noch in dieser Woche umgerüstet. Unter anderem in Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund, Karlsruhe, Frankfurt am Main oder Mainz. An allen 5G-Standorten, die Vodafone im 3,5 Gigahertz-Bereich neu startet, werden die höheren Bandbreiten ebenfalls von Beginn an verfügbar sein. Gigabit, dort wo es gebraucht wird Bislang waren für Vodafone-Kunden unter normalen Umständen an vielen 5G-Standorten Bandbreiten von rund 500 Megabit pro Sekunde verfügbar. Zum Vergleich: Das ist zehn Mal schneller als ein herkömmlicher DSL-Anschluss. Durch die Nutzung der neuen Frequenzen sind noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich – je nach Standort in der Spitze mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Diese hohen Bandbreiten sind vor allem an viel frequentierten Orten, wo zahlreiche Menschen gleichzeitig im Netz surfen, wichtig. 5G für 10 Millionen Menschen bis zum Jahresende Bis zum Ende de Geschäftsjahres erreicht Vodafone rund 500.000 Menschen mit 5G. Zudem bringt Vodafone 5G zu Beginn mit zahlreiche Projekten gemeinsam mit Partnern in die Industrie. Erste 5G-Projekte mit Airbus, Thales, der e.GO Mobile AG oder Total Deutschland laufen bereits. Bis zum Ende des Jahres 2020 will Vodafone die neue Mobilfunk-Generation für 10 Millionen Menschen verfügbar machen. Bis Ende 2021 soll 5G für 20 Millionen Menschen verfügbar sein.

News / 10.02.2020

Vodafone und TOTAL aktivieren erste 5G-Tankstellen in Europa

Vodafone und TOTAL legen gemeinsam den Grundstein für die digitale Tankstelle der Zukunft. Der Betreiber von rund 1.200 Tankstellen in Deutschland und Vodafone starten eine exklusive 5G-Partnerschaft. In Düsseldorf und Erfurt gehen heute die ersten beiden 5G-Tankstellen in Europa ans Netz. TOTAL-Kunden profitieren hier ab sofort von schnellen Internet-Geschwindigkeiten und mehr digitalen Services.  Kassensysteme, Digital Signage, WLAN-Spots und Sicherheitssysteme funken im 5G-Netz Mobiles Bezahlen per E-Wallet, Digital Signage und schnelles WLAN für Kunden: Tankstellen werden immer digitaler. Herkömmliche DSL-Leitungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Vodafone und TOTAL Deutschland führen daher die neue Mobilfunk-Technologie 5G erstmals an Tankstellen ein. Gemeinsam haben die Partner heute an der TOTAL-Station an der Düsseldorfer Forststraße die erste Tankstelle an das 5G-Netz gebracht. Zeitgleich wird auch die TOTAL-Station in der Arnstaedter Straße in Erfurt auf 5G umgestellt. Sämtliche digitalen Services sowie Kassenterminals übertragen die Daten hier ab sofort zuverlässig im 5G-Netz mit Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde – und damit etwa zehn Mal schneller als mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss. 5G an Orten, wo es kaum jemand vermutet „Wir haben das Jahr 2019 hierzulande mit den ersten 5G-Innovationen beendet und wir machen 2020 mit neuen 5G-Innovationen weiter. Wer heute auf zukunftsweisende Technologien setzt, ist dem Wettbewerb morgen einen Schritt voraus“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „5G führt nicht nur in riesigen Industriehallen zu Wettbewerbsvorteilen. Die neue Mobilfunk-Technologie wird auch dort gebraucht, wo wir es nicht auf Anhieb vermuten – sogar beim Tanken.“ Vorteile für jeden einzelnen Kunden „Bei TOTAL legen wir großen Wert auf moderne Tankstellen, wir wollen nah am Kunden und seinen Bedürfnissen sein. Durch leistungsfähigere Bandbreiten können digitale Services zügig und störungsfrei durchgeführt werden. Somit bringt 5G für jeden einzelnen Kunden Vorteile“, erklärt Thomas Strauß, Tankstellen-Direktor bei TOTAL Deutschland. Intelligente Verteilung der Netz-Kapazitäten Um die ersten beiden 5G-Tankstellen ans Netz zu bringen, haben Vodafone und TOTAL an den Standorten in Düsseldorf und Erfurt jeweils die speziell für Geschäftskunden entwickelte Version vom 5G-Router 'GigaCube 5G' aktiviert. Dieser empfängt das 5G-Signal, das vor Ort über das Mobilfunknetz von Vodafone bereitgestellt wird. Der 5G-Router ist gesondert verschlüsselt an das 5G-Netz angebunden. Sämtliche Daten sind speziell gesichert. Der 5G-Router übergibt das Signal in Echtzeit an einen intelligenten Netz-Verteiler. Dieser unterteilt die verfügbare Netzkapazität in kleine, separate Netze und stellt sie für die einzelnen digitalen Services bereit. So können Tankstellen-Betreiber Services priorisieren und dafür die jeweils benötigte Bandbreite bereitstellen. Von Anfang an vorne dabei „Durch die Möglichkeit, Bandbreiten für spezielle Kundengruppen oder Dienstleistungen zu reservieren, ergeben sich auch für unsere Geschäftskunden ganz neue Anwendungsfelder“, erklärt Thomas Strauß. „An den beiden Pilot-Standorten können wir nun gezielt innovative Services erproben. Wir freuen uns sehr, bei 5G von Anfang an vorne dabei zu sein.“

News / 05.02.2020

Größter Mobilfunker Deutschlands: Vodafone-Netz knackt 50 Millionen Marke

Es kostete rund 3.000 D-Mark, wog mehr als ein halbes Kilogramm und war 35 Zentimeter groß. 1992 brachte Vodafone – damals noch D2 Privat – das erste Handy mit SIM-Karte ins deutsche Mobilfunknetz. Das 'Motorola International 3200'. Spitzenname: 'Knochen'. Heute, 28 Jahre später, feiert Vodafone deutsches Mobilfunk-Jubiläum. Der Digitalisierungskonzern knackt die Rekordmarke von 50 Millionen SIM-Karten. Kein Anbieter vernetzt mehr Menschen und Maschinen in Deutschland. [video width="854" height="480" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/50mio_Simkarte_Vodafone_klein.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/Deutschlands-groesster-Mobilfunker-2.png"][/video] „Eine kleine Karte hat die Welt verändert. Vor 28 Jahren haben wir mit der ersten SIM begonnen. Heute zählen wir 50 Millionen in unserem Netz – und sind damit der größte Mobilfunker Deutschlands“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Über das letzte viertel Jahrhundert haben wir mit SIM-Karten fast alles vernetzt, was man sich vorstellen kann: vom Smartphone bis zur Kaffeemaschine, vom Fahrrad bis zum LKW, von der Drohne bis zum Zeppelin. Heute ist Vernetzung unser Alltag und die Lebensader unserer Wirtschaft. In Zukunft werden SIM-Karten noch weit mehr sein – denn sie helfen, unsere Welt ein ganzes Stück grüner zu machen.“ Auch das LTE-Netz wächst Nicht nur die Anzahl der vernetzten Gegenstände und Smartphones wächst. Auch das LTE-Netz wächst weiter. Pünktlich zu den Quartalszahlen verkündet Vodafone das Tempo beim LTE-Ausbau noch einmal erhöht zu haben. Denn noch immer ärgern sich viele Menschen in Deutschland weil sie mit dem Smartphone zu häufig im Schneckentempo surfen. „Die Netze in Deutschland sind gut. Aber noch lange nicht gut genug“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Wir wollen noch besser werden. Und bauen deshalb noch schneller.“ Alle 2 Stunden eine LTE-Station gestartet In den vergangenen drei Monaten schlossen die Vodafone-Techniker alle zwei Stunden ein LTE-Bauprojekt ab. Das schnelle Mobilfunknetz gibt es jetzt an zahlreichen Orten, wo es bislang nicht verfügbar war. [video width="1080" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/50MioSim_v04-1.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/50-Mio-SIM-in-Deutschland.png"][/video] LTE für mehr als 98 Prozent aller Haushalte  Vodafone startete LTE im dritten Quartal jeden Tag auf einer zusätzlichen Fläche von rund 330 Quadratkilometern. Zum Vergleich: Diese Fläche entspricht fast 4.000 Fußballfeldern. Mit dem erhöhten Ausbautempo machte Vodafone das schnelle LTE-Netz in den vergangenen drei Monaten für 460.000 weitere Menschen erstmals verfügbar. Heute versorgt Vodafone mehr als 98 Prozent aller Haushalte mit der schnellen Mobilfunk-Technologie und erreicht damit die bundesweiten Ausbauziele der Bundesnetzagentur. 2.600 LTE-Bauprojekte in 3 Monaten Insgesamt finalisierten die Vodafone-Techniker von Oktober bis Dezember in Deutschland rund 2600 LTE-Bauprojekte. Neben der Aktivierung neuer LTE-Stationen zählten dazu auch Kapazitätserweiterung an vorhandenen Standorten. 99,7 Prozent aller Anrufe von Anfang bis Ende erfolgreich Die Zahl der Gesprächsabbrüche im Mobilfunknetz von Vodafone ist deutlich gesunken. Jeden Tag brechen in Deutschland etwa 30.000 weniger Telefonat ab als noch im September 2019. Insgesamt sind heute 99,7 Prozent aller Telefonate von Anfang bis zum Ende erfolgreich. 4 von 5 Gigabit-Anschlüssen kommen von Vodafone Im Festnetz treibt Vodafone den Ausbau von schnellen Breitband-Anschlüssen federführend voran. Der Digitalisierungskonzern bringt das Gigabit deutlich schneller nach Deutschland als alle anderen Anbieter zusammen. Laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben in Deutschland insgesamt 14,1 Millionen von 41,4 Millionen Haushalten Zugang zu einer gigabitfähigen Infrastruktur. 4 von 5 dieser Gigabit-Anschlüsse liefert Vodafone. Anders ausgedrückt: Für mehr als 11,5 Millionen Haushalte in Deutschland stellt Vodafone Gigabit-Anschlüsse bereit – das sind mehr als 80 Prozent aller Haushalte, die bundesweit an das Gigabit-Netz angeschlossen sind. Und der Ausbau geht weiter: Bis 2022 macht Vodafone das Gigabit für 25 Millionen Haushalte und damit für zwei Drittel aller Deutschen verfügbar. Alle Zahlen zum dritten Quartal 2019/20 gibt es hier!

News / 05.02.2020

Drittes Quartal 2019/20: Unitymedia-Zukauf befeuert Wachstum weiter

Vodafone Deutschland setzt seinen Wachstumskurs fort. Durch den Zukauf von Unitymedia legen die Düsseldorfer auch im 3. Quartal weiter zu: Der Service-Umsatz steigt um 25,3% auf 2,9 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit der Integration wächst auch die Kundenzahl weiter – im Festnetzbereich um 57% auf 10,7 Millionen. Stärkster Wachstumstreiber sind dabei die neuen Kabelglasfaser-Anschlüsse, die um 106% auf 7,8 Millionen steigen. Im Mobilfunk durchbricht Vodafone die Rekordmarke von 50 Millionen: In keinem anderen deutschen Netz funken jetzt mehr SIM-Karten. Die Anzahl der Mobilfunk-Vertragskunden wächst um 2,7% auf 18,6 Millionen. Die Unitymedia-Integration schreitet unterdessen erfolgreich voran. Allein im letzten Quartal migriert Vodafone 52.000 Kunden von DSL aufs schnelle Kabel-Glasfasernetz. [quote id="386"] „Die Zahlen zeigen: Der Unitymedia-Kauf war goldrichtig. Unsere Integration schreitet voran. Und unsere Transformation zum Digitalisierungskonzern ist in vollem Gange“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Bei all dem haben wir den Fuß nicht vom Gas genommen. Wir gewinnen deutlich Kunden hinzu – und sind jetzt der größte Mobilfunker Deutschlands. Wir treiben den Ausbau voran – und stellen mittlerweile 4 von 5 Gigabit-Anschlüssen in Deutschland. Wir bringen das Beste aus beiden Welten zusammen.“ Vodafone steigert den bereinigten Gesamtservice-Umsatz* um 1,6% im Vergleich zum Vorjahr. Dabei leistet der Festnetz-Bereich erneut den größten Umsatzbeitrag. Der Gesamtservice-Umsatz inklusive Wholesale-Geschäft und Regulierungseffekte blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Alle Kennzahlen zum 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2019/20 gibt es auch hier in der Übersicht. [video poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/3.-Quartal-2019-20-in-der-animierten-Übersicht_Vorschau.png" width="1920" height="1200" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2020/02/3.-Quartal-2019-20-in-der-animierten-Übersicht_Twitter.mp4"][/video] Deutschlands größter Mobilfunker: Über 50 Millionen SIM-Karten im Netz Vodafone gewinnt im 3. Quartal 160.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden. Der bereinigte Service-Umsatz* im Bereich Mobilfunk wächst im Vergleichszeitraum um 0,4%, unbereinigt um -2,2%. Vodafone vernetzt mehr Smartphones, Maschinen und Autos als jemals zuvor. Vor 28 Jahren mit dem ersten Handy gestartet, funken jetzt 50,7 Millionen SIM-Karten im Netz der Düsseldorfer. Ein Wachstum um 6,8%. Das speziell für das Internet der Dinge (IoT) konzipierte Maschinennetz von Vodafone heizt dieses Wachstum weiter an. Es erreicht bereits 96 Prozent der Fläche von Deutschland. Alle zwei Stunden ein LTE-Bauprojekt fertig: LTE-Abdeckung bei 98,6% Der Ausbau des Mobilfunknetzes läuft schneller als jemals zuvor. Von Oktober bis Dezember finalisierten die Vodafone-Techniker alle zwei Stunden ein LTE-Bauprojekt. Damit schlossen die Düsseldorfer weiße Flecken, erweiterten die vorhandenen Netz-Kapazitäten und erhöhten die mobilen Surfgeschwindigkeiten. Allein in den vergangenen drei Monaten wurde das Vodafone LTE-Netz für weitere zwei Millionen Menschen erstmals verfügbar. Aktuell erreicht LTE von Vodafone 98,6% aller Haushalte in Deutschland. Zeitgleich zum LTE-Ausbau bringen die Düsseldorfer bereits den neuesten Mobilfunk-Standard 5G in ihr Netz. Bis zum Ende des Jahres will Vodafone 5G für 10 Millionen Menschen verfügbar machen. Speed matters: Starker Zuwachs bei Kabel-Glasfaserkunden Im Festnetz-Geschäft wächst der bereinigte Service-Umsatz um 3,1%* auf 1,6 Milliarden Euro. Unbereinigt liegt das Umsatzwachstum (inklusive Wholesale-Geschäft) bei 2,8%. Die Festnetz-Teilnehmerbasis inklusive Unitymedia erhöht sich im 3. Quartal um 93.000 Breitband-Kunden. Bei Kunden besonders beliebt sind die schnellen Kabelglasfaser-Anschlüsse: Die Zahl der Kabel-Neukunden inklusive Unitymedia steigt in diesem Zeitraum um 153.000, unterstützt durch 52.000 Migrationen von DSL ins schnelle Kabel. Die Zahl der Highspeed-Zugänge steigt, weil Kunden immer schneller im Netz unterwegs sein wollen: Mehr als die Hälfte der Neukunden entscheidet sich mittlerweile für einen Anschluss mit 400 Mbit oder mehr. Wo bereits verfügbar, wählt jeder Dritte sogar die Top-Geschwindigkeit von einem Gigabit im Download. Und auch der Datenhunger wächst: Durchschnittlich 7 Gigabyte an Daten rauschen täglich durch den Kabelglasfaser-Anschluss eines Vodafone-Kunden. Vodafone reagiert auf den Trend und trimmt seine Netze auf Hochleistung: So stieg die Zahl der gigabitfähigen Vodafone Internet-Anschlüsse im letzten Quartal um über 450.000 auf 11,6 Millionen, bei laut BMVI-Breitbandatlas branchenweit insgesamt 14,1 Millionen gigabitfähigen Haushalten. Damit kommen 80% der in Deutschland verfügbaren Gigabit-Anschlüsse von Vodafone. Und es geht weiter: Bis 2022 macht Vodafone das Gigabit für 25 Millionen Haushalte und damit für zwei Drittel aller Deutschen verfügbar. Alle Kennzahlen zum 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2019/20 gibt es auch hier in der Übersicht. *Service Umsätze ohne Unitymedia, exkl. Wholesale-Geschäft, Gesamtservice- und Mobilfunk-Umsätze außerdem bereinigt um Regulierungseffekte aus Mobilen Terminierungsentgelten und Auslandsgesprächen

Klartext / 22.01.2020

Damit die Energiewende gelingt: Smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose

Don’t panic. Innovate „I want you to panic.“ Einfache fünf Worte. Gesagt von einer jungen Schwedin. Vor genau einem Jahr. Wir kennen sie alle. Denn sie sind Taufspruch geworden für eine weltweite Klimabewegung. Und zugleich so etwas wie ihr Schlachtruf. Fünf Worte, die aufgerüttelt, aufgeregt und aufgeweckt haben. Die viel verändert haben und noch mehr verändern werden. Und das ist gut so. Denn mal ehrlich: Wir alle brauchten einen Wake-up Call. Jetzt, wo alle wach sind, kann unser Auftrag für dieses Land und seine Zukunft aber wohl kaum Panik heißen. Angst war immer schon ein schlechter Ratgeber. Angst ist der Treibsand jeder Planung. Auf Angst baut man keine Zukunft, keinen Fortschritt und auch keinen Wohlstand. Zukunft, Fortschritt und Wohlstand baut man auf Mut und Innovationen. Und auch das Klima rettet man nur mit Innovationen. Es sei denn, wir wollen in Zukunft nur noch im Dunkeln frieren. [quote id="383"] Die Infrastruktur-Allianz für die Energiewende Ich glaube fest daran: Die Energiewende schaffen wir nur mit Innovationen. Und die Mutter der Innovationen hieß schon immer: Infrastruktur. Kein Auto ohne Straße, kein Schiff ohne Fluss, kein Zug ohne Schienen. Ohne die Energie-Unternehmen hätte es Zuses Computer nie gegeben, hätte Steve Jobs nie in einer Garage getüftelt. Ohne unsere Datennetze hätten wir Büro, Briefkasten und Landkarte heute nicht in der Hosentasche. Ein Silicon Valley mit seinen tausenden von Erfindungen hätte es nie gegeben. Genauso wenig wie ein digitales, vernetztes Europa. Das uns allen einen Fortschritt beschert hat, wie wir ihn mit einer Geschwindigkeit wohl seit Anbeginn der Menschheit nicht gesehen haben. Ein Grund stolz zu sein für alle, die wir Infrastruktur bauen und betreiben. Aber bestimmt keiner innezuhalten. Denn die Herausforderungen sind größer als je zuvor. Wenn wir das Klima unseres Planeten retten wollen, müssen wir uns bewegen. Und das am besten auf uns zu. Ich bin überzeugt: Nur, wenn wir unsere Infrastrukturen vereinen, Strom und Daten verheiraten, kann Zukunft gelingen. Wir brauchen eine Infrastruktur-Allianz für die Energiewende. Eine Allianz für smarte Netze – vom Windrad bis zur Steckdose. In der der Strom die Daten bewegt. Und Daten den Strom smart machen. Mit 5G. [quote id="384"] Red goes Green: Ein grünes Netz bis 2022 Denn 5G ist supersicher. 5G ist superschnell. Und 5G ist supergroß. Wir bei Vodafone sind 5G Pionier. Und keiner kennt 5G in Deutschland besser als wir. Wir waren die ersten die 5G ins Land gebracht haben. Die erste 5G-Fabrik, das erste 5G-Fußballstadion. Das erste 5G-Luftschiff. Made by Vodafone. Eine schlechte Nachricht für alle Stromverkäufer vorab: Per übertragenem Gigabyte spart 5G sogar Strom. Und das gewaltig. Bis zu 80% gegenüber 3G. 5G spart damit im Verhältnis mehr Energie ein als der Umstieg von der Glühbirne zur Energiesparlampe. Die gute Nachricht für Stromverkäufer: 5G ist die Basis für ein voll vernetztes Deutschland. Das wiederum mehr Strom benötigen wird. Aber das am Ende deutlich CO2-neutraler daherkommt als bisher. Denn für jede Tonne CO2, die wir bislang für den Betrieb unserer Netze verbrauchen, helfen wir anderen durch Digitalisierung bis zu 3 Tonnen einzusparen. Bis 2022 will ich unseren CO2-Anteil aus dieser Gleichung herausnehmen. Ab dann soll es bei Vodafone nur noch grüne Netze geben. Da sind wir bei der nächsten guten Nachricht für Stromanbieter: Wir wollen erneuerbare Energien. Aber gerade die sind – geben wir’s zu – noch unsere größte Herausforderung. Zehntausende neue Wind- und Solaranlagen vernetzen? Mit 5G Grob überschlagen: Wenn wir die Stromerzeugung in Deutschland komplett auf grünen Strom umstellen würden, bräuchten wir über 20.000 zusätzliche Windräder im Land. Und tausende zusätzlicher Solaranlagen. Nicht nur in großen Parks, sondern auch als Micro-Produzenten auf unzähligen deutschen Dächern. Da kommen Volumina und Lastspitzen ins Netz, von denen heutzutage wohl jeder Netzüberwacher Alpträume bekommt. Allein 2018 gab es laut Bundesnetzagentur in Deutschland über 160.000 Netzunterbrechungen. Im Sommer 2019 stand dieses Land mehrfach kurz vor einem Blackout. Mit zehntausenden neuer Stromerzeuger wird das Risiko zunehmen. Genau hier kann 5G helfen. Zum einen mit seiner schieren Größe. Denn in 5G können wir 50mal mehr Dinge vernetzen als mit 4G. Und damit an wirklich jeden Produzenten einen Sensor hängen, der für Energie-Unternehmen Analysen und Reaktionen möglich macht. In Echtzeit. Denn 5G ist so schnell wie das menschliche Nervensystem. Hinzu kommt: Wir können mit 5G die Stromproduktion deutlich sicherer machen. 5G ist gegenüber 4G nicht nur fast nicht hackbar, dass schon Geheimdiensten der Magen grummelt. Als Unternehmen kann ich im 5G-Netz jeder Windkraftanlage, jeder Solarstation auch ein dediziertes Stück Netz, ein Slice, lokal reservieren. Und mich damit vor Interferenzen anderer absichern. eMobilität: Fliegt Deutschland die Sicherung raus? Nicht mit 5G Erinnern wir uns noch an die über 20.000 Windräder, die auf uns zukommen? Don’t panic, da kommt noch mehr. Denn das E-Auto ist bekanntlich in aller Munde. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn künftig nur noch E-Autos auf Deutschlands Straßen fahren? Wenn die 47 Millionen Fahrzeuge abends um 18 Uhr alle gemeinsam tanken, bräuchten wir mehr als das 40fache der heutigen Ladeleistung. Ja, das wird nicht schon morgen sein. Und nein, sie tanken dann auch nicht alle um 18 Uhr. Aber sicher ist: Da kommt was auf uns zu. Etwas ziemlich Großes. Und etwas, das wir nur gemeinsam schaffen. Ansonsten fliegt Deutschland die Sicherung raus. Wir können das schaffen, indem Autobauer, Energie und Telko-Unternehmen zusammenarbeiten. Mit Energieversorgern vernetzen wir gemeinsam bereits eine fünfstellige Anzahl von Ladestationen, liefern Konnektivität im Grid unter anderem auch für die Steuerung von Windkraftanlagen über unsere IoT-Plattform. Das ist ein guter erster Schritt, aber er wird nicht reichen. Kein Blindflug im Netz. Mit 5G & unserem Maschinenetz Wenn ich mit Energie-Managern rede, heißt es oft, ein großes Problem sei der Bau der großen Trassen. Sie scheitern oft am Widerstand der Bürger. Alle wollen Strom, aber keiner will die Leitung vor der Tür. Ich kenne das mit unseren Mobilfunk-Stationen. Alle wollen Netz, aber keiner will die Station auf dem Dach. Da sind wir alle wohl zuweilen hilflos. Wo wir uns aber helfen können, ist bei Wartung und Reparatur der bestehenden Netze. Ich habe mir sagen lassen, dass Energieversorger die Leitungen Meter für Meter mit Helikoptern abfliegen und von Technikern auf Auffälligkeiten prüfen lassen. Eine mit Sensoren bestückte Drohne kann das in Zukunft schneller, sicherer – und vor allem günstiger. Auch bei technischen Standorten wie Umspannungswerken kann ein Drohnen-Überflug für Klarheit sorgen. Das reduziert die Einsatzfahrten und damit Zeit und Geld. Wenn dann doch ein Einsatz vor Ort notwendig ist, kann eine Augmented Reality-Brille den Techniker bei den richtigen Handgriffen unterstützen. Mehr Klarheit wäre auch in den Verteil-Netzen hilfreich. Oder wer weiß, wie viel Strom genau an den 3,3 Mio. Kabelnetz-Verteilern und 600.000 Ortsnetzstationen durchfließt und wie der technische Zustand dieser wichtigen Stromnetz-Elemente aktuell anliegt? Da sind wir in großen Teilen im Blindflug unterwegs. Dabei wäre gerade hier doch viel mehr Möglichkeit, im Kleinen Großes zu bewirken. Und den Strom endlich smart in allen Teilen des Netzes zu verteilen. Auch hier sollten wir reden. Denn auch hier kann 5G helfen. Genau wie unsere Narrowband IoT-Lösung, unser Maschinennetz, mit dem wir sogar in tiefste Keller kommen. Wir brauchen ein smartes Netz, vom Windrad bis zur Steckdose. Wir brauchen ein IoT-Ökosystem aus Sensoren, Gateways, Plattformen und Cloud-Lösungen. Warum haben wir gerade jetzt eine einmalige Chance? Weil rund 200.000 Kilometer dieser Stromnetze in den nächsten zehn Jahren neu- oder umgebaut werden. Und wenn wir sie schon anfassen, dann sollten wir Energie-Unternehmen auch zukunftsfähig machen – gemeinsam. Zukunft geht am besten gemeinsam Gemeinsam müssen wir alle darüber nachdenken, wie wir jedes Auto und jede Ladestation vernetzen. Genau wie jede Wind-, jede Solaranlage und jedes Netzteil. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir mit Maschinennetzen, 5G, Big Data und KI intelligente Verbraucher schaffen. Damit die Menschen in Zukunft eben nicht statt im Stau stundenlang an der öffentlichen E-Tanke anstehen. Damit E-Mobilität nicht zum Blackout für alle wird. Damit die Erneuerbaren eine echte Zukunft haben und nicht nur Wunschtraum bleiben. Ich freue mich, das mit Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen gemeinsam zu tun. Let’s not panic. Let’s innovate!

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