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Mit vier Jahren schon erfolgreiche Programmierer – Kita-Kinder zeigen, was in ihnen steckt

Ein ganz normaler Dienstag beginnt in der Seepferdchen-Kita – der neuesten von insgesamt drei Vodafone-Kitas in Düsseldorf. Auch für Ina, Kati, Anni und Malina heißt es erst mal, Jacke an den Haken, Schuhe aus und rein in die Stoppersocken. Mama oder Papa bekommen noch einen dicken Abschiedskuss und dann startet der Kita-Tag. Erst eine kleine Spieleinheit mit der Freundin einlegen oder doch schon mit der Brotdose zum Frühstücken? Tja, auch Kita-Kinder haben die Qual der Wahl. Soweit verläuft alles in gewohnten Bahnen.

Doch dann wartete auf die vier Mädchen, die derzeit die einzigen Vorschulkinder in der Kita sind, etwas ganz Besonderes: Heute startet ihr Codingkurs, in dem sie zum ersten Mal in die Welt des Programmierens eintauchen. Oh je – direkt ran an den Computer und die gerade erst erlernten Zahlen null, eins und zwei richtig aneinander reihen? Nein. Ganz anders. Im Vordergrund stehen das Tüfteln und Machen, nicht die Theorie. Auf spielerische Art und Weise und mit viel Spaß erzählt die fachlich bestens geschulte Erzieherin etwas von einer kleinen Biene, die man programmieren kann! Unterstützung bekommt die Pädagogin von einer Mitarbeiterin der „Jungen Tüftler“, die genau in diesem Bereich viel Erfahrung vorweisen.

Ina und ihre Freundinnen hören erst mal zu und erfahren, welche spannenden Dinge in den nächsten Wochen auf sie zukommen. Doch es interessiert sie herzlich wenig, dass alle Kurseinheiten logisch aufeinander aufbauen und dass sie bald scratch junior kennen lernen. Sie wollen loslegen.

Coding kennt kein Alter: Vorschulkinder lernen in neuer Vodafone-Kita Programmieren. © Vodafone

Kleine Programmiererinnen mit Feuereifer dabei
So nehmen sie direkt das erste „Modul“ in Angriff und programmieren die kleinen Plastikbienen, auch Bee Bots genannt. Anfänglich geht es noch etwas zaghaft zu, aber es dauert nicht lange und die Bienchen krabbeln über die Matte mit den vielen bunten Dreiecken, Kreisen und Quadraten. Falsche Richtung eingeschlagen? Egal. Nach den ersten Irrwegen haben es die Kinder geschafft, ihre Spielbiene genau so über die Matte laufen zu lassen, dass sie erfolgreich ans Ziel kommt. Erstaunlich ist, dass sie diese Irrwege gar nicht schlimm finden. Vielmehr fangen sie an, schallend zu lachen. Für sie gilt: Alles kein Problem, denn aufgeben gibt’s nicht. Die Kinder bleiben dran, bis alle ihren Bee Bot richtig „eingeparkt“ haben. Kurzum: Anstrengung? Mühen? Verkniffene Gesichter? Fehlanzeige – es wird viel gelacht, gekreischt und vor allem nie aufgegeben.

Coding kennt kein Alter: Vodafone CEO Hannes Ametsreiter codet gemeinsam mit Kita-Kindern. © Vodafone

Als nächstes steht die App auf dem Programm, mit der es wieder um Bienen geht. Diesmal müssen sie auf dem Tablet den Weg zu den kleinen Blumen finden, wo der Honig lockt. Die kleine Programmierertruppe ist nicht zu stoppen und hat sofort den Bogen raus. Logische Abfolgen scheinen für sie selbstverständlich zu sein. Am Ende der Kursstunde haben sie viel gelernt und sind glücklich. Aber auch traurig, da die Stunde schon vorbei ist. Sie freuen sich jetzt schon auf den nächsten Dienstag, wenn Musik mit Bananen gemacht wird oder Papier, Stift und Knete zum Einsatz kommen. Oder was wurde am Anfang der Stunde nochmal erzählt? Tja… das Zuhören muss auch gelernt werden.

Die digitalste Kita Düsseldorfs ist im April mit ihrem Coding-Kurs für vier bis sechsjährige Vorschulkinder gestartet und freut sich, schon bald den nächsten Kindern das digitale Rüstzeug für die Zukunft zu vermitteln.