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50 Prozent mehr Daten und 28 Milliarden Anrufe

  • Daten-Meister NRW: In keinem Bundesland rauschten mehr Daten durchs Netz
  • LTE-Ausbau: 1.550 zusätzliche LTE-Stationen in Deutschland
  • Netz der Zukunft: Der schnellste Mast funkt im 5G Mobility Lab
  • IoT-Boom: Zahl vernetzter Gegenstände um 30 Prozent gestiegen
  • Kabel: 6 Millionen Gigabit-Anschlüsse für Deutschland

Jahr der Rekorde im Netz: Nie wurde mehr gesurft als 2018. Kunden von Vodafone sorgten vor allem bei der Datennutzung für neue Spitzenwerte im Mobilfunk und im Festnetz. Streaming-Dienste, Messenger-Angebote und Web-Inhalte wurden stärker genutzt als jemals zuvor. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen machten ihr Bundesland zum deutschen Daten-Meister. Hier rauschten 105 Millionen Gigabyte Daten durchs Mobilfunknetz. Und längst sind nicht mehr nur Menschen mit ihren Smartphones im Netz unterwegs. In den vergangenen 12 Monaten tauschten auch mehr Maschinen, Autos und andere Gegenstände als in den Vorjahren Informationen miteinander aus – im Internet der Dinge. Dafür haben Technik-Experten in Deutschland in diesem Jahr sogar ein neues Netz aktiviert – das Maschinennetz

580 Millionen Gigaybyte Daten im Mobilfunk
In den vergangenen zwölf Monaten rauschten 580 Millionen Gigabyte Daten durch das Mobilfunknetz von Vodafone. Gespeichert auf DVD’s und übereinander gestapelt würde dieser Turm fast 150 Kilometer in die Höhe ragen. Zum Vergleich: Ein Flugzeug fliegt im Durchschnitt etwa 10 Kilometer über dem Boden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Datennutzung im gesamten Mobilfunknetz um fast 50 Prozent gewachsen. Pro Tag strömten durchschnittlich 1,7 Millionen Gigabyte Daten durchs Vodafone-Netz. Rekordtag war der 23. Februar. Die Datennutzung stieg an diesem Tag auf über 2 Millionen Gigabyte an. Gut möglich, dass dieser Rekord aber schon bald geknackt wird. Denn die Erfahrungen zeigen: An Silvester erwartet das Mobilfunknetz ein echtes Daten-Feuerwerk. Zwischen 20 und 3 Uhr sind die Deutschen in der Neujahrsnacht bei WhatsApp, Instagram und Co. nicht zu bremsen: Im Vorjahr rauschten allein in diesen sieben Stunden mehr als 450 Millionen Megabyte Daten durchs Netz. Immer häufiger werden die Daten  mit der schnellsten und neusten Mobilfunktechnologie in Deutschland übertragen: Die Datenübertragung im LTE-Netz ist um 66 Prozent gewachsen.

Datenrekord im Mobilfunknetz von Vodafone: Nie wurde mehr gesurft als 2018. © Vodafone

Youtube, Netflix und Co. sorgen für Rekordwerte im Kabelnetz
Im Kabelnetz ist der Datenverbrauch noch zehnmal höher als im Mobilfunk. Mit unvorstellbaren 6 Exabyte im Jahr 2018 – das sind 6.000.000.000 Gigabyte – stellt das Kabelnetz von Vodafone auch hier einen neuen Rekord auf. Mehr als die Hälfte des Daten-Traffics erzeugt Video-Streaming. Besonders beliebt sind hier die Dienste von YouTube, Netflix und Amazon Prime. Die steigenden Datenmassen erfordern im Kabelnetz Höchstleistungen. Vodafone hat in diesem Jahr 450 Städte und Ortschaften zu Gigabit-Städten gemacht. Gigabit-Geschwindigkeit ist jetzt bereits für 6 Millionen Haushalte in Deutschland verfügbar.

28 Milliarden Telefonate in einem Jahr
Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich weiterhin auch Gespräche von Mensch zu Mensch. Mehr als 28 Milliarden Mal telefonierten Vodafone-Kunden 2018 im Mobilfunknetz. Addiert man alle Telefonate der Vodafone-Kunden, ergibt sich die stolze Anrufzeit von mehr als 140.000 Jahren. Wacker schlägt sich auch weiter der Gruß per SMS. In 365 Tagen verschickten Vodafone-Kunden mehr als 2,1 Milliarden Kurznachrichten. Jeden Tag sind das fast 6 Millionen maximal 160 Zeichen kurze Texte, die durch das Vodafone-Netz rauschen.

1.550 neue LTE-Masten 
In den vergangenen 12 Monaten hat Vodafone im Mobilfunk das schnelle LTE-Netz für viele tausende weitere Bürger zugänglich gemacht. Dafür haben die Düsseldorfer in Deutschland 1.550 zusätzliche LTE-Masten gestartet. An den Orten, an denen die Kunden das Netz tatsächlich im Alltag benötigen. Dafür setzt Vodafone beim Netzausbau jetzt auf ein neues Verfahren. Basierend auf den alltäglichen Erfahrungen der Kunden und mit künstlicher Intelligenz wird der Netzausbau gezielt entsprechend der Kundenwünsche priorisiert. So konnten die Vodafone-Techniker die Zeit, in der sich Kunden im schnellen LTE-Netz bewegen auf durchschnittlich 21 Stunden pro Tag steigern.

Vodafone CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz. Dieser bringt Gegenstände und Maschinen in das Internet der Dinge. © Vodafone

16 Millionen neue Maschinen wanderten 2018 ins Netz
Ein großer Treiber für die steigenden Datenmassen ist das Internet der Dinge. Weltweit vernetzt Vodafone bereits mehr als 78 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Allein in den vergangenen 12 Monaten wanderten rund 18 Millionen weitere Maschinen, Autos oder Container ins Netz. Sie alle kommunizieren per Mobilfunk. Sie melden sich zu Wort, wenn sie gewartet werden müssen, schlagen Alarm, wenn sie gestohlen werden oder geben Auskunft über den aktuellen Standort. In diesem Jahr hat Vodafone in Deutschland sogar ein eigenes Netz speziell für das Internet der Dinge gestartet. Das Maschinennetz (Narrowband IoT) ist optimiert für die kostengünstige und energiesparende Vernetzung von Milliarden Gegenständen. Ein Mobilfunkmast kann im Maschinennetz bis zu 50.000 Gegenstände zeitgleich vernetzen – und das sogar tief unter der Erde oder hinter dicken Betonwänden. In nur sechs Monaten haben die Technik-Experten von Vodafone das neue Maschinennetz an rund 90 Prozent der LTE-Masten und damit großflächig in Deutschland aktiviert.

Der erste 5G-Mast von Vodafone funkt im 5G Mobility Lab. © Vodafone

Der erste echte 5G-Mast funkt im 5G Mobility Lab
Am Thema 5G führte im Mobilfunk-Jahr 2018 kein Weg vorbei: Vodafone hat in Aldenhoven den ersten echten 5G-Masten in Deutschland gestartet. Im 5G Mobility Lab arbeitet Vodafone gemeinsam mit Herstellern und Zulieferern der Automobilbranche am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam optimieren die Kooperationspartner das Zusammenspiel von schnellem Mobilfunk mit weiteren wegweisenden Technologien für das autonome Fahren. Autos lernen hier per Mobilfunk miteinander und mit der Verkehrsinfrastruktur zu sprechen. LTE, 5G, Sensoren, Kameras, WLAN und Fahrassistenz-Funktionen im Auto müssen sich dabei bestmöglich ergänzen, um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleistet. Continental und Vodafone entwickeln im 5G Mobility Lab beispielsweise einen 5G-Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer.