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Schrott oder wieder flott? Verbraucher mögen Vodafone Reparatur-Service

  • Service spart Geld, Zeit und schont die Umwelt
  • Häufigster Schaden bundesweit: Display-Bruch
  • Dortmunder nutzen verstärkt Zusatzservices wie z.B. neue Software-Updates
  • Berlin und München: Auffällig ausgereizte Akku-Lebensdauer

Anfang des Jahres startete er bereits als Pilotprojekt in Dortmund. Mittlerweile gibt es ihn in sieben deutschen Großstädten: Den Reparatur-Service in Vodafone Flagship-Stores vor Ort. Dort kann jeder Smartphone Besitzer – auch nicht Vodafone-Kunden – mit oder ohne Anmeldung sein Apple- oder Android-Gerät untersuchen und reparieren lassen. Die Verbraucher in Berlin, Köln, München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Dortmund nehmen diesen 2-Stunden-Service bereits gut an. Das belegen die steigenden Nutzerzahlen: Rund 6.300 Geräte wurden seit Anfang des Jahres wieder in Stand gesetzt. Der Display-Bruch führt dabei die Schadensliste bundesweit als Reparatur-Grund Nummer eins an. Hier liegen die Münchner mit 41 Prozent vor den Hamburgern mit 40 Prozent. Der Wunsch nach neuen Akkus belegt Platz zwei der Rangliste. Berliner und Münchner scheinen als Vieltelefonierer und -surfer ihre Geräte-Akkus besonders zu strapazieren: 27 Prozent der Münchner, die den neuen Service nutzen, kommen mit dem Wunsch nach einem neuen Akku in die Läden. Berliner kommen auf 26 Prozent. Platz drei belegen Zusatzservices wie neue Software-Updates. Hier liegen die Dortmunder mit 38 Prozent weit vorne. Auf Platz vier auch noch häufig gewünscht: ein Gerätetausch. Insgesamt schont jede Reparatur den Geldbeutel. Vor allem aber ist ‚reparieren statt wegwerfen‘ gut für die Umwelt. 

Reparieren statt wegwerfen: Vodafone-Kunden nutzen den Reparatur-Service. © Vodafone

Die UN schätzt, dass der Berg an ausgedienten Elektrogeräten bis 2021 um rund 50 Millionen Tonnen pro Jahr wächst. Davon werden nur 20 Prozent gesammelt und wiederverwertet. Doch in den Geräten stecken jede Menge wertvolle Rohstoffe, deren Förderung sehr aufwendig ist. Allein rund 30 Metalle stecken in einem Smartphone; unter anderem Kupfer, Eisen, Aluminium sowie geringe Mengen an Silber, Gold, Palladium und Platin. Mit Kobalt, Gallium, Indium, Niob, Wolfram, Metallen der Platingruppe und leichten seltenen Erden enthält ein Gerät allein sieben Stoffe, die als sogenannte seltene Metalle eingestuft werden. Sie werden weltweit nicht nur immer knapper, sie stehen auch unter Verdacht, unter fragwürdigen Bedingungen gewonnen zu werden.

Neukauf versus Reparatur
Statt die Geräte deshalb so lange wie möglich zu nutzen, ersetzen Verbraucher diese schon nach durchschnittlich zwei Jahren durch neue. Bislang schien ein Neukauf günstiger als eine Reparatur zu sein. Defekte Geräte mussten außerdem in der Vergangenheit für eine Reparatur eingeschickt werden und waren somit für eine längere Zeit nicht nutzbar. Kein Wunder, dass sich viele lieber gleich ein neues Gerät kaufen. Doch diese Wegwerf-Mentalität hat nun mit dem neuen Vodafone Reparatur-Service ein Ende.

Verantwortung übernehmen – umweltbewusst handeln
Durch Handy-Reparaturen kann ein bewusster und nachhaltiger Konsum gefördert werden und weniger Smartphones landen auf dem Müll oder in der Schublade. Deshalb wird Vodafone neben den bereits sieben Vodafone Flagship-Stores, die einen Reparatur-Service anbieten, bereits im Dezember in Nürnberg einen weiteren eröffnen. Dann wird auch im dortigen Vodafone-Store eine voll ausgestattete, eigenständige Werkstatt als Shop in Shop Konzept des Apple zertifizierten Partners COMSPOT GmbH eingerichtet. Kunden können einfach mit ihrem kleinen Patienten vorbeikommen oder auch bequem ohne Wartezeiten einen Reparatur-Termin online vereinbaren.

Reparieren statt wegwerfen: Vodafone-Kunden nutzen den Reparatur-Service. © Vodafone