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Digitale Diabetes-Behandlung: bessere Gesundheitswerte dank moderner Mobilfunk-Technik

  • Vodafone unterstützt seit 2016 telemedizinisches Projekt des Westdeutschen Diabeteszentrum
  • Dank moderner Technik erhalten Patienten individuelle Ess- und Bewegungsempfehlungen
  • Zum Weltdiabetestag zieht Prof. Dr. med. Stephan Martin eine positive Bilanz

Bewegung, Tabletten und Insulin: So sieht oft der Alltag von Diabetes Typ-2 Patienten aus. Etwa 7 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter der Stoffwechsel-Störung. Täglich müssen sie sich an mehrere Maßnahmen erinnern, um so ihre Blutzuckerwerte in den Griff zu bekommen. Damit ist seit vier Jahren für viele Betroffene Schluss, denn das Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) hat 2016 ein telemedizinisches Projekt – mit Vodafone als Kommunikationspartner – gestartet.

Im Rahmen des Telemedizin-Projekts werden täglich sämtliche Gesundheitswerte bestehend aus Schrittzählern, Waage, Blutzucker- und Bluthochdruck-Messgeräten mit modernster digitaler Technik erfasst und automatisch über das Vodafone-Netz an den Arzt übermittelt.

Prof. Dr. med. Stephan Martin, Diabetologe und Direktor des Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum sieht einen großen Vorteil in der telemedizinischen Betreuung: „Mithilfe automatischer Datenübertragung entlasten wir die Patienten beim täglichen Nachvollziehen ihrer Gesundheitswerte. Außerdem werden auf Basis aller vorhandenen Vitaldaten individuelle Ess- und Bewegungsempfehlungen in einer persönlichen Videokonferenz zwischen Arzt und Patient erstellt.“ Mit Erfolg: Teilnehmende nehmen im Schnitt 10 Kilo ab, halbieren ihre Insulin-Zufuhr und benötigen deutlich weniger Bluthochdruck-Medikamente.

Medikamente einsparen und den Diabetes besiegen: dank telemedizinischer Betreuung möglich

Für Martin Herhold war der Einsatz der Technologie und die regelmäßige Beratung ausschlaggebend, um den Kampf gegen seinen Diabetes endgültig zu gewinnen: „Früher musste ich die verschiedenen Messwerte täglich schriftlich erfassen und damit regelmäßig zur Kontrolle in die Arztpraxis. Mit Hilfe der neuen Technologie lief die Erfassung und Übermittlung ganz automatisch. Zudem wurde mir die Auswertung der digitalen Daten auch tagesaktuell auf meinem PC angezeigt. So wusste ich immer, wo ich stehe und konnte mein Sport- und Ernährungsprogramm bei Bedarf anpassen. Damit ist es mir gelungen meinen Lebensstil nachhaltig zu verändern und gesünder zu leben. Heute wiege ich 30 Kilo weniger und kann komplett auf Insulin verzichten.“

Auch Stephan Schneider, Senior Manager Healthcare bei Vodafone Deutschland bestätigt: „Basis für das Gesundheitswesen der Zukunft ist Vodafones hochleistungsfähige, flächendeckende Netzinfrastruktur im Festnetz und Mobilfunk. Damit stellen wir die digitale Vernetzung von Patienten, Ärzten und Kliniken sicher.“

Smart Health: Die Medizin der Zukunft braucht auch eine schnelle Netz-Infrastruktur. © Brainlab

Auch gesunde Menschen produzieren Insulin

Es gibt sie: Die einfache, unkomplizierte aber hochwirksame Ernährungsumstellung. Die Low-Insulin-Methode zeigt Betroffenen, wie sie am effektivsten Körperfett verlieren. So zumindest die Forschungsergebnisse des Diabetologen, denn Kohlenhydrate und Zucker kurbeln die Insulin-Produktion im Körper an. Dabei senkt Insulin den Blutzucker und blockiert die Fettverbrennung. Ein Teufelskreis!

Alles rund um die Low-Insulin-Methode gibt es in dem Buch „Wie Insulin dick oder schlank macht“ zum Nachlesen.

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