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News / 17.04.2019

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Sie brauchen kaum mehr Platz als ein handelsübliches Notebook. Sie sind unscheinbar. Sie machen viele digitale Innovationen möglich. Die kleinsten Rechenzentren im Netz. Mit Edge Computing wandern die Rechenzentren direkt an den Ort, an dem die Daten entstehen: In die Industriehalle, in das Klinikum oder an die Straßenecke. Die Daten müssen dann keine langen Wege mehr quer durch Deutschland zurücklegen, um verarbeitet zu werden. All das passiert direkt 'am Rande des Netzwerks'. Das spart Zeit: Der Austausch von Daten funktioniert dann in Echtzeit. Wer über 5G spricht, nennt früher oder später auch den Begriff 'Latenz'. Leichter: Reaktionszeit. Also die Zeit, die Daten benötigen, um verarbeitet zu werden und vom Sender zum Empfänger zu gelangen. Im Alltag von Smartphone zu Smartphone. Im Internet der Dinge von Maschine zu Maschine. Oder im Straßenverkehr von Auto zu Auto. 5G reduziert diese Latenzzeit. Heute sind mit LTE Reaktionszeiten von etwa 40 Millisekunden möglich. Für die allermeisten Kommunikationsformen ist das mehr als ausreichend. Wenn Daten jedoch in Echtzeit ausgetauscht werden müssen, bietet 5G Vorteile. Die fünfte Mobilfunkgeneration überträgt Daten quasi verzögerungsfrei. Die Latenzzeit wird auf weniger als 10 Millisekunden reduziert. Das ist dann etwa so schnell wie das menschliche Nervensystem. Ein Grund dafür ist neben der Weiterentwicklung der Mobilfunkmasten Mobile Edge Computing (MEC). Bislang legen Daten lange Wege quer durch Deutschland zurück Heute legen Daten erstaunlich lange Wege zurück, ehe sie beim Empfänger ankommen. Vom Mobilfunkmasten aus geht es unter der Erde über das sogenannte Transportnetz ins Kernnetz und auf diese Weise oft hunderte Kilometer bis zum nächsten Rechenzentrum. Hier werden sämtliche Daten verarbeitet und an den Empfänger vermittelt. Das funktioniert ähnlich wie in einer Postzentrale. Damit die Daten die kilometerweiten Wege zurücklegen, braucht es Zeit. Das ist für uns Menschen übrigens quasi gar nicht spürbar, wenn wir mit unserem Smartphone im Netz surfen und Nachrichten versenden. Doch es gibt zukünftig Anwendungen, die Echtzeit-Kommunikation benötigen. Ein erster Schritt zu 5G: Supercore Rechenzentren Mit vier neuen 5G-Supercore Rechenzentren erhöht Vodafone bereits jetzt die Anzahl der Rechenzentren und verringert damit die Wege, die Daten zurücklegen müssen, um verarbeitet zu werden. Die 5G-Supercore Rechenzentren sind nicht nur leistungsstärker, sie dezentralisieren auch die Datenverarbeitung. Zusätzlich werden bestehende Rechenzentren modernisiert. Und das ist erst der Anfang. Edge Computing: Datenverarbeitung direkt am Ort des Geschehens Edge Computing wird die Anzahl der Rechenzentren in Deutschland vervielfachen. Die Rechenzentren wandern dann direkt an den Rande des Netzwerks. Oder: Direkt an den Ort des Geschehens. Also dorthin, wo die Daten entstehen. Beispielsweise direkt in die Industriehalle. Diese Echtzeit-Rechenzentren sind dann nicht mehr riesig und mit hunderten Servern ausgestattet. Sie sind unscheinbar. Und sie brauchen in vielen Fällen nicht mehr Platz als ein herkömmliches Notebook. Schneller und sicherer: Edge Computing in der Industrie Wenn bei einer Roboterstraße beispielsweise mehrere Roboter perfekt aufeinander abgestimmt arbeiten, erhöht Edge Computing die Präzision, mit der sie das tun. Denn ein Roboter informiert seine Kollegen – beispielsweise über einen aktuellen Arbeitsschritt, den er ausübt und der für die folgenden Schritte wichtig ist – in Echtzeit. Die Informationen, die der Roboter teilt, werden direkt in der Industriehalle verarbeitet und an alle weiteren Roboterarme und Maschinen übertragen. Kurz: Die Wege sind kürzer und der Datenaustausch wird schneller. Diese neue Netztopologie erhöht zusätzlich noch einmal die Datensicherheit weil die Daten beispielsweise einen Unternehmens-Campus gar nicht mehr verlassen. Erkennen von Fußgängern oder Gefahren: Edge Computing im Straßenverkehr Auch im Straßenverkehr werden kleine Echtzeit-Rechenzentren eine bedeutende Rolle spielen. Im Auto werden sich sämtliche Technologien bestmöglich ergänzen müssen. Zum Beispiel 5G, LTE, WLAN, Kameras und Sensoren. Wenn eine Kamera an einem Auto erkennt, dass sich vor dem Auto etwas auf der Straße bewegt, wandern diese von der Kamera erfassten Daten in ein Echtzeit-Rechenzentrum direkt in der Nähe des Fahrzeugs. Dort werden die Bilddaten analysiert. Es wird beispielsweise erkannt, dass ein Kind einem Ball hinterherläuft und die Straße überquert. Basierend auf Erfahrungswerten kann sogar ermittelt werden, wie lange das Kind wahrscheinlich benötigen wird, um wieder auf dem Bürgersteig zu sein. Also eine Vorhersage der Zeit, bis die gefährliche Situation beendet ist. Diese zeitkritischen Informationen müssen auf schnellstem Wege zurück zum Auto gelangen, sodass es den Fahrer im Notfall warnt oder zukünftig eigenständig bremst, um einen Unfall zu vermeiden. Weil ein vollautomatisiertes Auto zukünftig pro Minute bis zu ein Gigabyte Daten verbrauchen wird, wäre eine Verarbeitung dieser Daten direkt im Fahrzeug kaum realisierbar. Bessere Qualität bei AR und VR: Edge Computing für Privatkunden Privatkunden werden weniger mit dem eigenen Smartphone und klassischen Messenger-Diensten von den kleinen Echtzeit-Rechenzentren profitieren. Wenn wir beispielsweise eine Nachricht bei WhatsApp versenden oder ein Video bei Youtube streamen, spüren wir nicht ob das mit einer Verzögerung von 10 oder 40 Millisekunden geschieht. Wichtiger ist eine Echtzeit-Datenübertragung dagegen, um virtuelle Realitäten (VR) oder erweiterte Realitäten (AR) in bestmöglicher Qualität wahrzunehmen. In Stadien oder Event-Arenen könnten Zuschauer so zukünftig ständig aktuelle Zusatzinformationen zum Geschehen auf dem Spielfeld oder auf der Bühne erhalten.

Story / 05.04.2019

Primaballerina

Pressestelle – Moment: Presse-was? Die Bezeichnung klingt nicht nur altbacken, sie ist es auch. Denn heutzutage bedeutet Unternehmenskommunikation nicht nur die Einwegkommunikation zu Journalisten zu forcieren, sondern vor allem in den Dialog zu treten – analog wie digital. Vielfalt ist hier die Devise. Wie vielfältig die externe Kommunikation von Vodafone ist, soll diese Story-Reihe zeigen. Als nächstes ist Sarah Rötzer dran und deckt auf, warum sie Fischverpackungen etikettiert hat, in welcher Situation sie gerne im Erdboden versunken wäre und welche Geheimsprache sie beherrscht.  Was liest du momentan? Auf meinem Nachtisch liegen „Born to be wild – Kinder verstehen“ und „Machen Sie doch, was Sie wollen!“ – das ist Coaching-Literatur für meine Ausbildung. Ich komme aber leider im Moment viel zu wenig zum Lesen … Wie verbringst du deine freie Zeit? Mit meiner kleinen Tochter. Freitagabends geht’s zum Chor und samstags habe ich eine Stunde Yoga für mich – da passt der Papa auf. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Ärzte im PC69 in Bielefeld. Durch diesen Fragebogen habe ich gelernt, dass auch Kollegin Ute Brambrink dort ihr erstes Konzert besucht hat. Legendärer Ort! Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Nach Tel Aviv. Warum PR? Weil ich sehr kommunikativ bin, und gerne mit Sprache und Menschen arbeite. Außerdem bin ich überzeugt, dass Firmen einen stärken Dialog mit Anspruchsgruppen führen müssen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wie meldest du dich am Telefon? Bislang mit: „Vodafone Pressestelle, Sarah Rötzer, Guten Tag.“ Ich hadere allerdings mit dem Begriff Pressestelle. Vielleicht ab sofort mit „Vodafone Unternehmenskommunikation, guten Tag.“? Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest? Halloween ist mir zu amerikanisch. Den „trick or treat“-Kids würde ich am liebsten sagen „kommt zu St. Martin wieder mit Eurer Laterne“. Zu Karneval bin ich mal als Morticia Addams gegangen. Ich sah so gruselig aus, dass ich mich im Spiegel selbst erschreckt hab, und dachte: nächstes Jahr doch lieber Ballerina. ;-) Was ist dein Lieblingswort? Wunderbar. Und prima. Was war dein erster Job? Ich habe mal in den Winterferien in einer Fischfabrik gearbeitet bei eisigen Temperaturen und Fischverpackungen etikettiert. Danach habe ich viel gekellnert. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Der Affe, der sich die Augen zuhält. Oder das 'lach mich schlapp-Smiley'. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Kai Diekmann. Und Steffen Seibert. Ich nutze Twitter aber nur selten so, wie es gedacht ist: als Echtzeit-Medium. Dann könnte ich nicht mehr arbeiten. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Mein Chef. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Biathlon. Weil ich total gerne Ausdauersport mache und super schießen kann. Ich habe nur hier nicht die richtigen Rahmenbedingungen für den Sport. ;-) Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Ich habe vor vielen Jahren mal ein sensibles Dokument per Mail verschickt. Ich habe dabei nicht gemerkt, dass ein Name von Outlook in eine falsche Mailadresse gewandelt wurde. Seitdem gucke ich dreimal aufs Adressfeld und die Anhänge bevor ich etwas verschicke. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Alle Sprachen. Hast du versteckte Talente? Ich habe einen super Orientierungssinn – 1000 Mal besser als mein Mann. Und: Ich kann ein Lied, dass ich das erste Mal höre, direkt mitsingen. Auch wenn es Fantasie-Italienisch ist. Tuttiqualicalicali que ... ;-) Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Leider ein negatives. Ich hatte zu Beginn ein unschönes Vorgesetzten-Verhältnis. Aber zum Glück hat sich die Vodafone-Kultur durchgesetzt. Und im Nachhinein kann ich sagen: viel gelernt und daran gewachsen. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Salat. Den kann man variieren. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Kelly McGillis in Top Gun. Oder Mary in Downton Abbey. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alle Konzern-Themen, insbesondere die Regulierungsthemen und Geschäftszahlen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Paris Hilton oder Heidi Klum – die haben genau so große Füße wie ich, bekommen von den Designern aber Maßanfertigungen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Geprägt hat mich: Man muss das Leben genießen. Und: Leben und leben lassen. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich befürchte ich bin ziemlich durchschaubar. ;-) Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? WhatsApp. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Studiere etwas mit Tiefgang. Psychologie zum Beispiel. In welchem Job wärst du furchtbar? Vermutlich als Steuerberater. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Pragmatisch, gut gelaunt, harmonieliebend. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Hören. Ich bin kein auditiver Typ. Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt? Ich bin Mama geworden und stelle mich der Herausforderung Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen. Das klappt bisher ganz gut. Zusätzlich bin ich in den Endzügen einer Coaching- und Change Management-Ausbildung. Ich freue mich sehr über diese persönliche Bereicherung.

Story / 05.04.2019

Jetzt wird`s sportlich

Mittagspause: Nicht nur in der Vodafone-Kantine herrscht reges Treiben. Auch im Gebäudetrakt gegenüber ist rund um die Uhr viel los. Auf dem Laufband absolviert Veli Celik zehn Kilometer. Neben ihm hievt Maie Farghaly Gewichte. Peter van Meijl bevorzugt den Yogakurs und Pedro Cegarra geht regelmäßig zum Stretchen. So unterschiedlich diese Sportaktivitäten klingen, so haben sie doch eines gemeinsam: das Vodafone-Fitnessstudio am Düsseldorfer Firmensitz. Die einheitliche Sprache dort heißt 'Sport'. Im Angebot gibt es Fitnesskurse und eine Fläche von rund 300m² mit modernen Fitnessgeräten. Ein Großteil der 5.000 Campus-Mitarbeiter nutzt diese Sportmöglichkeit regelmäßig. Ob in der Mittagspause oder am Abend – da schwitzen Ukrainer neben Spaniern, stretchen Niederländer gemeinsam mit Engländern, Deutschen und Türken: hier herrscht Internationalität und das täglich.     [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Internationaler-Tag-des-Sports-bei-Vodafone.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Internationaler-Tag-des-Sports-bei-Vodafone-2.jpg"][/video] „Für mich ist es total praktisch, in unserem Mitarbeiter-Studio zu trainieren, weil es direkt hier am Campus ist“, erklärt Maie Farghaly. Die kleine Ägypterin trainiert täglich und mag die angenehme Atmosphäre. „Hier ist es völlig normal, dass ich mit einem Kopftuch trainiere.“ Sie ist eine von Vielen. Eine von 5.000 Mitarbeitern, darunter rund 70 verschiedene Nationalitäten, die am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten und Sport treiben. Ägypter, Spanier, Italiener, Inder, Deutsche, Ukrainer, Niederländer, Engländer, Chinesen, Tschechen und Türken sind nur einige Beispiele. Und viele von ihnen trifft man auch im Campus eigenen Fitnessstudio. Denn das Studio steht jedem Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Hierarchien, Hautfarben, Geschlechter verlieren in der sportlichen Umgebung an Bedeutung, einzig der sportliche Gedanke zählt. „Und das schweißt zusammen“, weiß Farghaly. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die gängige Sprache ist selbstverständlich der Sport und dann hört man unterschiedlichste Sprachen - überwiegend aber Englisch und Deutsch. Peter van Meijl schätzt die internationale Atmosphäre: „Hier lernt man nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachabteilungen, sondern eben auch aus anderen Ländern kennen, wo man bislang vielleicht nur Urlaub gemacht hat.“ Der ein oder andere Tipp wird dann gerne ausgetauscht. Weltweit seit 2014: Bei Vodafone seit 1997 täglich Am 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Der Gedenktag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. August 2013 einstimmig beschlossen und 2014 erstmals weltweit gefeiert. Bei Vodafone aber ist täglich 'Internationaler Tag des Sports' und das seit 1997. Denn dann wurde das Mitarbeiter-Studio erstmals am Seestern für alle Mitarbeiter eröffnet. Ende 2012 zog auch das Studio in die neuen Räumlichkeiten am heutigen Vodafone Campus. Auf einer Fläche von 300m² gibt es eine große Anzahl von modernen Fitness- und Ergogeräten und einen Kursraum für Gruppenkurse wie Zumba, Yoga, Pilates & Co. Moderne Trends werden regelmäßig aufgegriffen und Trainer betreuen während der Öffnungszeiten die Sportler. Rund 2.700 Besuche verzeichnet das Studio monatlich und die Zahl nimmt stetig zu. Da gibt es Vieltrainierer, Kurzbesucher, Dauergäste oder Mittags-Pausenfüller. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, deutschsprachig oder fremdsprachig, im Sport-Outfit haben alle dasselbe Ziel: fit und gesund bleiben oder werden.

Story / 01.04.2019

Aprilscherz: Erster erfolgreicher Test für übernächste Mobilfunk-Generation 6G

Während in Mainz noch die Auktion für die nächste Mobilfunk-Ggeneration 5G läuft, läutet Vodafone heute bereits die Zukunftstechnologie 6G ein. Denn im Düsseldorfer Zukunftslabor hat das Unternehmen heute einen ersten 6G-Prototypen vorgestellt. Diese neue Technologie liefert künftig die Supra-Leitung für Magnetautos und schwebende Flugtaxen. Damit verkürzt sich beispielsweise die normale Fahrtzeit von Berlin nach München auf unter 30 Minuten – von Haustür zu Haustür. Zudem leisten 6G-Supra-Leitungen künftig einen entscheidenden Beitrag zur Energie-Einsparung – und damit zum weltweiten Klimaschutz. Die Entwicklung ist damit klar vorgezeichnet: Mit 5G werden Autos intelligent. Sie fahren, vom Computer gelenkt, ohne Lenkrad und Fahrer zu ihrem Ziel. Die Insassen können sich entspannen, sich unterhalten oder einen Film schauen. Unfälle und Staus gehören der Vergangenheit an. Mobilfunk-Systeme und Radar sorgen für freie Fahrt und lenken sicherer durch den Verkehr der Zukunft, als es ein Mensch jemals könnte. Die heute erstmals vorgestellte 6G-Technologie setzt genau darauf auf und läutet das Zeitalter des Magnetismus ein: Der größte Teil unserer Energie wird heute lediglich dazu verwendet, Reibungskräfte zu überwinden. Reibung zwischen Straßenbelag und Rädern, zwischen Karosserie und Luft. Bei Magnetautos wäre das anders. Einmal angeschoben, gleiten sie widerstandslos über den Boden, wenn auch der Luftwiderstand bleibt. Die technische Lösung für diese Magnet-Technik liefert künftig die Supraleitung 6G, mit der sehr starke, permanente Magnetfelder erzeugt werden können. Im Labor konnte Vodafone Deutschland heute bereits eine erste solche Supra-Leitung aufbauen und erste Gegenstände zum Schweben bringen. Damit ist klar: Bis zum 'Hoverboard' aus dem Film 'Zurück in die Zukunft', einem Skateboard, das scheinbar schwerelos durch die Luft gleitet, ist es also nicht mehr so weit, wie wir annehmen.

News / 31.03.2019

Für die Milchkanne: Maschinennetz von Vodafone bald fast flächendeckend

Vodafone baut das neue Maschinennetz weiter aus. Bis September aktiviert der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern die Infrastruktur, die Sensoren überall und stromsparend vernetzt, an weiteren rund 2.000 Mobilfunkmasten. Gegenstände und Maschinen können dann auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland Daten im Internet der Dinge austauschen. Dafür aktiviert Vodafone mit Narrowband IoT schon jetzt eine erste 5G-Technologie im bestehenden LTE-Netz. Bis September funkt sie an allen LTE-Masten und wird dann wegen der hohen Reichweite auch auf dem Land großflächig verfügbar sein. Das Maschinennetz schafft so für die Industrie aber auch für viele Landwirte die Basis, um das Internet der Dinge zu nutzen und den eigenen Betrieb zu digitalisieren. „Der moderne Landwirt braucht Netz. Aber: Nicht auf den Namen der Technologie kommt es an – sondern auf ihren Nutzen. Wichtig ist: Der Landwirt muss die Technologie für die Zwecke nutzen können, für die er sie im Alltag benötigt. Und das so schnell wie möglich“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Bis 5G überall funkt, braucht es Zeit. Das lehrt die Physik. Deshalb starten wir eine erste Technologie, die bei 5G zum Einsatz kommen wird, schon jetzt an unseren LTE-Masten – und bauen das Maschinennetz noch in diesem Jahr nahezu flächendeckend aus. Wir bauen ein Netz speziell für das Internet der Dinge und so für nahezu jeden Sensor. Wir bauen ein Netz für nahezu jede Milchkanne.“ Ausbaustart vor einem Jahr Schon heute funkt das Maschinennetz großflächig in Deutschland. An rund 90 Prozent der LTE-Masten hat Vodafone die Technologie aktiviert. Vor rund einem Jahr hatte der Telekommunikationskonzern mit dem Ausbau der Technologie begonnen. Nun modernisieren die Technik-Experten rund 2.000 weitere Mobilfunkmasten. Bis September ist das Maschinennetz damit in Deutschland auf einer Fläche von 95 Prozent verfügbar. Physikalische Eigenschaften eignen sich optimal, um Sensoren in der Fläche zu vernetzen Das Maschinennetz (NB IoT) ist eine erste 5G-Technologie, die Vodafone im bestehenden LTE-Netz aktiviert. Die Technologie funkt auf den niedrig gelegenen 800 Megahertz-Frequenzen. Die physikalischen Eigenschaften dieser Frequenzen eigenen sich optimal, um Sensoren und Gegenstände in der Fläche zu vernetzen. Das unterscheidet sie von den hohen 5G-Frequenzen (3,4 bis 3,7 Gigahertz), die aktuell von der Bundesnetzagentur versteigert werden und welche über deutlich geringere Reichweiten verfügen. Das Maschinennetz vernetzt Gegenstände sogar tief unter der Erde, hinter dicken Betonwänden von Industriehallen und wegen der hohen Reichweite auch auf abgelegenen Feldern. Wasserzähler, Gastanks und Gasflaschen funken im Maschinennetz Die Technologie ist optimiert um sämtliche Sensoren, die Zustände erfassen und analysieren, zu vernetzen. Neben der Landwirtschaft profitiert dadurch vor allem die Industrie. Wasserzähler übermitteln aktuelle Zählerstände von tief unter der Erde automatisch und regelmäßig an städtische Versorger. Gaszähler lassen sich aus der Ferne auslesen. Das spart Zeit und Aufwand. Gasflaschen oder -Tanks teilen im Lager, auf Transportwegen und während der Nutzung immer den aktuellen Füllstand. So können die Behälter immer aufgefüllt werden noch bevor sie leer laufen. Theoretisch können mit der Technologie bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig per Mobilfunk kommunizieren. Eine einzige Mobilfunkzelle vernetzt so bis zu 50.000 Gegenstände zeitgleich. Vodafone-Studie: Jedes dritte Unternehmen nutzt bereits das Internet der Dinge Das Internet der Dinge wächst rasant. Schon heute vernetzt Vodafone weltweit mehr als 80 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Tendenz steigend. Eine weltweite Studie des Telekommunikationskonzerns zeigt, dass bereits jedes dritte Unternehmen das Internet der Dinge nutzt. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert.

Story / 29.03.2019

Forever young

Die klassische Arbeit eines Pressesprechers hat sich im Zuge der Digitalisierung verändert. Darin ist man sich in der Branche einig. Einig ist man sich aber auch, dass die gepflegten, persönlichen und vertrauten Pressekontakte weiterhin ein kontinuierliches Vertrauensverhältnis schaffen, die bei der Positionierung von Inhalten unverzichtbar sind. So vielseitig wie PR-Arbeit heute ist, ist auch die PR-Abteilung  von Vodafone. Welche Köpfe dort arbeiten, zeigt diese Story-Reihe. Der nächste in der Reihe ist Florian Reusch. Im Schnell-Interview hat er erzählt warum nur Taschenbücher in sein Wohnzimmer kommen, wer ihn davon abgehalten hat, zur Polizei statt zu Vodafone zu gehen – und warum er seinen Job als 'Mädchen für alles' bezeichnet. Was liest du momentan? Gerade kein Buch, ich komme kaum zum Lesen. Meist hat es mit Sport zu tun oder 'Unnützes Wissen', das habe ich immer verschlungen. Ansonsten die Bücher von Sebastian Fitzek. Ich warte noch darauf, dass sein nächstes Buch ein Taschenbuch wird. Hardcover-Bücher kommen nicht in mein Wohnzimmer, das sieht nicht symmetrisch im Bücherregal aus ;) Wie verbringst du deine freie Zeit? Mit Sport. Und so vielen Erlebnissen wie möglich. Für mich hat der Tag immer zu wenige Stunden. Aus der wenigen Zeit, die bleibt, sollten wir so viel wie möglich machen: Konzert-Besuche stehen bei mir zum Beispiel hoch im Kurs. Vorgestern Grönemeyer, heute Revolverheld. Mit meinen Jungs habe ich aber auch schon Konzerte besucht, die ich hier nicht unbedingt nennen mag ;) Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Backstreet Boys im Jahr 1996. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Hawaii und die Osterinseln sind ganz weit oben auf der Liste. Aber es gibt noch so viel mehr. Wie meldest du dich am Telefon? „Vodafone Presse, Reusch, guten Tag.“ Was hat dich zu Vodafone gebracht? Meine Mama. Eigentlich hatte ich schon bei der Polizei unterschrieben. Meine Mutter hat mir aber etwas Bodenständiges ans Herz gelegt. Die Argumente der Eltern wogen dann schwerer. Ich habe dann mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Vodafone angefangen. Später dann nebenberuflich studiert. Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest? Zu Halloween verkleide ich mich eigentlich nicht. Aber an Karneval: der Morphsuit zum Beispiel. Siehe Foto ;) Was ist dein Lieblingswort? Zentraler Krisenmanagementplan. Meine Kollegen meinen aber "sozusagen". Was war dein erster Job? Zeitungsbote der Stadtpanorama. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das lachende Smiley mit Tränen. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? 11 Freunde und unserem Social CEO Hannes Ametsreiter. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Fußball. Mittlerweile eher im Standfußball ;) Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Ich habe eine Pressemeldung zu den Quartalszahlen intern schon am Vorabend verschickt. Daraus lernt man. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Sport. Hast du versteckte Talente? Ich kann eine Triller-Pfeife perfekt imitieren. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Die ersten Messeteilnahmen bei der IFA 2009 oder 2010. Oder die Vodafone-Fußball WM in Spanien. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Neue Kanäle, alles rund um Messaging, das finde ich sehr spannend. Ansonsten das Zusammenwachsen mit dem Marketing. Auch SEO und SEA spielen eine andere Rolle, denn die Recherche der Journalisten hat sich verändert. Unternehmen bauen sich selbst Plattformen und damit ihr eigenes Medium. Unser neuer Newsroom ist das Produkt daraus. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Nudeln. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Tyler Durden aus Fight Club. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Schuhe von Bastian Schweinsteiger. Weil er ab und an Fußballschuhe trägt –  aber ansonsten seine Schuhe neben denen von Ana Ivanovic stehen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Mutig sein bei allen Entscheidungen. Und: Reklamieren. Meine Eltern sind Weltmeister im Umtauschen. Früher habe ich mich nicht getraut, heute tausche ich alles um, was reklamationswürdig ist. Manuel Neuer mit seinem Reklamier-Arm mag ich trotzdem nicht. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Ich bin das Mädchen für alles. Ich mache alles rund um die administrativen Dinge, Projektmanagement, Event-Vorbereitung und -Durchführung. Ich verantworte aber auch die Entwicklung unserer Digitalkommunikation. Oder die Einführung von digitalen Tools und die Pflege unserer Website. Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? In die Konzerthopper-Gruppe: „David Hasselhoff gibt im Oktober in Oberhausen ein Konzert. Hin da!“ Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann leise sein. Und ich bin total ordentlich. Ein Monk. Warum PR? Aus Interesse. Ich wollte typisch was mit Medien machen und nicht den klassischen Weg einer kaufmännischen Ausbildung gehen. Ich wollte wissen, wie Pressearbeit abläuft. So habe ich meinen Einstieg in Vodafones PR über das Event-Management gefunden. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Mein Handy. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Geh` studieren und genieße das Leben. In welchem Job wärst du furchtbar? In einem wo ich den ganzen Tag leise und langweilig sein muss. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Wissbegierig, immer jung, frech. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen.

Story / 18.03.2019

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein. Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“ Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose 'Epilepsie' feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und 'Wanderjahre' hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem 'emanzipierten Umfeld' groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug. Don't drink, but drive An ein 'normales Leben', wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch 'wahre Hammer' waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“ Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine 'nichtsichtbare Behinderung' ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“ Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine 'Anstellungszusage' für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Story / 15.03.2019

Wikipetendorf

„Vielfalt ist die Würze des Lebens“, wusste schon der Schriftsteller Ernst von Wildenbruch. Gleiches gilt für das Berufsbild des Pressesprechers. Denn in der Kommunikationsbranche sind die Möglichkeiten vielfältiger wie nie zuvor. Umso wichtiger, ein breit aufgestelltes Team in der Unternehmenskommunikation zu haben. Wie dies bei Vodafone in der externen Kommunikation aussieht, soll diese Storyreihe zeigen. Als nächstes ist Volker Petendorf an der Reihe. Seit 25 Jahren ist er Vodafone treu – und kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Welche Themen ihn täglich beschäftigen, was er an Raul Krauthausen bewundert und was das Luther-Jahr mit seinem größten PR-Flop zu tun hat, hat er im Schnell-Interview erzählt.  Was liest du momentan? Der Postillon „Wahres für Bares“ und Ephraim Kishon: „Total verkabelt – Satirisches um Presse, Funk und Fernsehen.“ Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Zeit mit der Familie und mit Sport, zum Beispiel Eishockey und Fußball. Ich arbeite zudem ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Pink Floyd. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Ich liebe die Kanaren. Ich möchte jedes Jahr gerne wieder auf die Kanaren reisen und dort neue Regionen und Menschen kennenlernen. Wie meldest du dich am Telefon? Vodafone Pressestelle, Volker Petendorf. Was ist dein Lieblingswort? Vertrauen. Was war dein erster Job? Mit 14 Jahren habe ich Zeitschriften ausgetragen und mein erstes Geld selber verdient. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Ich war vorher Redakteur bei einer Tageszeitung – also auf der anderen Seite des Tisches und habe ein Angebot von Vodafone bekommen. Das ist mittlerweile 25 Jahre her … Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das Daumen-Hoch-Emoji. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Dem Postillon und NFL Germany. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Fußball. Was ist dir im Job schon einmal schiefgelaufen? Ich habe sicher schon viele hundert gute Storys platziert. Aber im Lutherjahr war ich davon überzeugt, dass der Mobilfunk-Netzausbau des Lutherweges (2.000 Kilometer) ein spannendes Thema wäre. Leider war es ein Flop – es hat lediglich für eine Glosse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gereicht … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch. Hast du versteckte Talente? Ich bin Sänger im Kirchenchor. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Es gab im weltweiten Markt erste Überlegungen für eine komplett neue Netztechnologie, die unser bisheriges Geschäftsmodell massiv bedrohte. Wir mussten entscheiden, wie wir damit umgehen sollten. Unser damaliger Marketing-Chef Harald Stöber stellte die Frage, ob wir diese Entwicklung denn aufhalten könnten. Die Antwort: „Nein“. Also haben wir uns auf den Fahrersitz gesetzt. Er hat mich sehr geprägt in seiner Einstellung, Dinge selbst zu steuern und die Pole-Position einzunehmen. Er war ein wirklich guter Manager. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Eintöpfe – ich liebe Hausmannskost. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Ich bin ein klassischer CvD mit einer entsprechend großen Themenvielfalt. In meinen Bereich fällt vor allem das Tagesgeschäft. Dazu gehören viele – meist kritische – Presseanfragen von Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosendern sowie Online-Magazinen. Aber auch das aktive Themensetting und die Koordination der operativen Pressearbeit: Welche positiven Themen können wir wann, wo und wie besetzen? Natürlich mit Auswertung und Analyse der Medienberichte. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Regisseur. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die von Raul Krauthausen. Um einmal seine Perspektive nachzuvollziehen und zu verstehen, wie er die Welt erlebt. Warum PR? Ich wollte seit dem 10. Lebensjahr Journalist werden und habe damals schon in der Schülerzeitung mitgearbeitet. Am Ende sind die handwerklichen Fähigkeiten zwischen Journalisten und PRlern sehr ähnlich. Am Ende geht es darum, Storytelling zu beherrschen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Sie haben mir viele gehaltvolle Gedanken mitgegeben. Etwa „Eine Blume zu Lebzeiten ist mehr wert als tausend Kränze am Grab“ oder „Gib jedem Tag die Chance der schönste in Deinem Leben zu werden.“ Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? Eine E-Mail zu einer Presseanfrage zum Thema 'Funklöcher und 5G-Auktionsbedingungen'. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, Hypes zu verfolgen, sondern um persönliche Beziehungspflege. Es ist wichtig, Vertrauen zu Journalisten aufzubauen – das ist noch wichtiger als die Anzahl der Follower oder der Clippings und Reichweite der Medienberichte. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Das Vieraugengespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Genieße jeden schönen Augenblick! In welchem Job wärst du furchtbar? Alles Handwerkliche, wie tapezieren oder Klempnerarbeiten. Oder auch Buchhaltung. Das würde mich langweilen. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Vertrauensvoll, einfühlsam, leidenschaftlich. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Auf das harmonische, intakte Familienleben mit drei Kindern … und vielen Verwandten.

Statement / 15.03.2019

5G-Frequenzauktion: Eilantrag gegen Vergabebedingungen zurückgewiesen

Das Verwaltungsgericht Köln hat heute unseren Eilantrag gegen die Auflagen der Bundesnetzagentur bei der 5G-Auktion zurückgewiesen. Derzeit werten wir den Beschluss aus. Zu weiteren Details können wir uns noch nicht äußern.

News / 11.03.2019

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Häusliche Gewalt wirkt meist weit über die eigenen vier Wände hinaus. Betroffene werden zum Teil von ihren Tätern auch am Arbeitsplatz gestalkt. Oder sie können gar nicht zur Arbeit gehen, kommen verspätet oder können sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. In einer von der Vodafone Foundation in Auftrag gegebenen Studie der Marktforschungsgesellschaft Opinium wurden 4.715 Frauen und Männer im Arbeitsleben in neun Ländern (UK, Deutschland, Irland, Türkei, Südafrika, Kenia, Indien, Italien und Spanien) befragt.  [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/03/Studie_Vodafone-hilft-Mitarbeitern-bei-häuslicher-Gewalt-2.mp4"][/video] Die Studien-Ergebnisse zeigen: 37% der Teilnehmer haben bereits häusliche Gewalt oder Missbrauch in irgendeiner Form* erfahren. 67% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, der Missbrauch habe Einfluss auf ihre Karriere gehabt. 51% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, sie trauten sich am Arbeitsplatz nicht, den Missbrauch zu thematisieren. Wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz den Missbrauch thematisieren, sagen 53% von diesen, dass es positive Konsequenzen gehabt hätte. 33% sagen, eine App, die Missbrauchsopfern Hilfe und Unterstützung bietet, würde auch dabei helfen, dass das Arbeitsleben weniger beeinträchtigt wird. Vodafone möchte die betroffenen Mitarbeiter entlasten und ihnen helfen, sich aus der häuslichen Gewaltsituation zu befreien. Die Landesgesellschaften arbeiten derzeit daran, die Richtlinien auf die nationalen Gegebenheiten, wie etwa die Gesetzeslage, anzupassen. Bis zu 10 Tage bezahlten Sonderurlaub könnte die neue Richtlinie für Deutschland vorsehen – dieses Thema wird noch gemeinsam mit den Gesamtbetriebsräten vereinbart. Urlaubsanträge sollen bevorzugt behandelt und Arbeitszeiten noch flexibler gestaltet werden können. Denn häufig stehen Arztbesuche oder Gerichtstermine für die Betroffenen an. Wenn es den Mitarbeitern hilft, ihre Arbeitszeit, den Ort oder den Aufgabenbereich zu ändern, soll Vodafone auch das künftig prüfen können, sofern betriebliche Belange berücksichtigt werden. Auch die kurzfristige Anpassung individueller Home-Office-Regelungen kommt in Betracht. Genauso wie die Änderung der Telefonnummer oder der Email-Adresse und eine außerordentliche Gehaltsvorauszahlung. Damit bietet Vodafone Opfern häuslicher Gewalt konkrete Entlastung an. Betroffene müssen dazu allerdings signalisieren, dass sie Hilfe wünschen. Das kann im Kontext häuslicher Gewalt besonders schwer fallen. Führungskräfte und Kollegen sollen daher besonders sensibilisiert werden. Hierzu arbeitet Vodafone gerade an einem Schulungskonzept und entsprechenden Tool-Kits. *Häusliche Gewalt und Missbrauch Unter häuslicher Gewalt und Missbrauch sind Vorfälle oder Muster eines körperlichen, verbalen, sexuellen, emotionalen oder psychischen Missbrauchs zu verstehen, die zwischen Partnern, Familienmitgliedern oder bspw. auch in einem Pflegeverhältnis stattfinden. Mögliche Formen sind: Körperliche Gewalt: schlagen, treten, verbrennen, verletzen und im schlimmsten Fall töten. Sexueller Missbrauch: unerwünschte sexuelle Handlungen, einschließlich Vergewaltigung. Zwanghafte Kontrolle: eine psychologische oder emotionale Form des Missbrauchs, mit der die individuelle Freiheit des Opfers eingeschränkt wird. Finanzieller Missbrauch: Kontrolle der Finanzen mit dem Ziel eine finanzielle Abhängigkeit des Opfers zu schaffen. Ohne finanzielle Unabhängigkeit ist es schwer, sich aus einer gewalttätigen oder missbräuchlichen Beziehung zu befreien. Emotionaler Missbrauch: Kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen und auch die Kontrolle über soziale Kontakte umfassen. Stalking: Stalking am Arbeitsplatz führt häufig dazu, dass der Täter das Opfer zum Arbeitsplatz begleitet, es wieder abholt, und auch versucht, es vor Ort zu kontrollieren. Cyber-Mobbing und -Belästigung: Kontrolle, Bedrohung und Stalking werden virtuell per E-Mail oder über Textnachrichten vollzogen. [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/03/Studie_Vodafone-hilft-Mitarbeitern-bei-häuslicher-Gewalt.mp4"][/video]

Story / 08.03.2019

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt. Was liest du momentan? ‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht ;-) Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Rock am Ring. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich. Wie meldest du dich am Telefon? „Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen. Was ist dein Lieblingswort? Woran hat et jelegen? Was war dein erster Job? Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das mit dem Heiligenschein. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen! Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. ;-) Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch und Geschichte. Hast du versteckte Talente? Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Schuhe von einem Fußball-Profi. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Auch mal ganz leise sein und viel schlafen. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Ganz klar: das persönliche Gespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen. In welchem Job wärst du furchtbar? Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft. Warum PR? Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Klartext / 06.03.2019

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

5G nimmt Fahrt auf. Die ersten 5G-Smartphones erblicken das Licht der Welt. In den Industriehallen stehen vielversprechende 5G-Technologien in den Startlöchern. Was noch fehlt? Zumindest hierzulande? Das Netz. In Deutschland legen wir uns auf dem Weg an die digitale Weltspitze selbst Steine in den Weg. Steine, die wir – wenn wir es nicht unverzüglich tun – in den nächsten Jahren mühevoll aufsammeln müssen. Drei deutsche Denkfehler werden den Netzausbau in Deutschland auf lange Jahre lähmen. Oder aber wir denken endlich um. Und drehen das Blatt zu unser aller Gunsten. Der erste deutsche Denkfehler: „4G-Probleme mit 5G lösen“ Die Netze in Deutschland sind nicht optimal. Ich ärgere mich selbst massiv, wenn ich aus der Leitung fliege oder im Schneckentempo surfe. Kunden erleben genau das viel zu häufig. Dieser Zustand wird unserem Anspruch als Industrie- und Technologie-Nation nicht gerecht. Und er widerspricht dem Anspruch unserer Bürger jederzeit verlässlich telefonieren und Daten teilen zu können. [quote id="295"] Was dabei vergessen wird: Es handelt sich um 4G-Probleme. Politiker projizieren nun fälschlicherweise die Hoffnungen, die mit 5G verbunden sind, in den berechtigten Wunsch der Bürger, die bestehenden 4G-Probleme zu lösen. Das klingt vielversprechend. Aber es ist ein Trugschluss. 5G kann diese 4G-Probleme nicht lösen. 5G ist zu Beginn ein reines Datennetz. Wir werden mit 5G nicht telefonieren. Die deutschen 4G-Probleme sind hausgemacht. Sie sind eine Spätfolge der UMTS-Frequenzauktion. Mit fast 50 Milliarden Euro eine der teuersten aller Zeiten. Dieses Geld fehlt bis heute für den Bau neuer Mobilfunkmasten. Dass dieser Bau in Deutschland durchschnittlich zwei Jahre dauert – vom Antrag, über die Genehmigung bis zur Maststellung – ist ein weiteres Laster im europäischen Wettlauf. In anderen Ländern dauert das gerade einmal sechs Monate. Wir müssen die 4G-Probleme in Deutschland mit 4G lösen. Nur neue LTE-Masten können Funklöcher schließen. National Roaming – so schön der Begriff auch klingen mag – wird kein einziges Funkloch schließen. Funklöcher sind meist dort, wo kaum Menschen leben. Dort gibt es echte weiße Flecken, in denen kein Netzbetreiber eine Abdeckung hat. Wie soll an diesen Orten durch nationales Roaming etwas besser werden? [quote id="297"] Ich wünsche mir eine Ausbau-Allianz. Wir drei Netzbetreiber, die wir wirklich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen, teilen uns die weißen Flecken auf. Jeder baut dann ein Drittel davon aus und alle drei Netzbetreiber integrieren ihre Antennen an diesen Masten. Das ist dann ein 'Geben und Nehmen'. Fair und gerahmt von festen Regeln. Nicht wie beim nationalen Roaming, wo drei Spieler geben und ein vierter sich ins gemachte Netz setzt. Der zweite Denkfehler: „5G mit einem Mal an jede Kanne bringen“ Wir Netzbetreiber haben die Aufgabe, dieses Land auszubauen. Und dabei dürfen wir keinen vernachlässigen. Weder die Menschen in der Stadt noch die auf dem Land. Weder die große Industrie, noch den Mittelstand – aber genauso wenig die kleinen Betriebe. Wir müssen sie alle mitnehmen, wenn Digitalisierung gelingen soll. Und dazu gehört vor allem: Empfang. Und ein gutes Netz. Aber bei diesem Ausbau sollten wir smart und bedarfsorientiert vorgehen. Dabei müssen wir uns in Deutschland die Frage stellen: Wo brauchen wir 5G zu Beginn wirklich? Die Forderung nach schnellem Netz an jeder Milchkanne ist verständlich. Nur braucht es dafür wirklich überall umgehend 5G? Brauchen Bauernhöfe bereits morgen unbedingt blitzschnelle Reaktionszeiten und 10 Gigabit in der Luft? Ich glaube nicht. Millionen von Milchkannen funktionieren gut mit dem 4G-Maschinennetz. Genau das macht Bauern zu smarten Farmern. Denn mit LTE und unserem neuen Maschinennetz können viele Dinge genauso gut kommunizieren, wie sie es mit 5G tun würden. Und da sind wir schon richtig weit. Es funkt bereits im gesamten LTE-Netz. Aber ich gebe zu: Auf dem Land müssen wir noch besser werden. Und daran arbeiten wir. Der 4G-Ausbau auf dem Land muss 2019 Top-Priorität werden. Denn er schließt nicht nur die letzten Lücken, sondern ist auch Voraussetzung für das dann folgende 5G. Ich will ehrlich sein: Es ist gar nicht möglich 5G mit einem Schlag an jede Milchkanne zu bringen. Das lehrt uns die Physik. Jedes Netz muss sich entwickeln – über viele Jahre. Die letzten Prozentpunkte sind beim Ausbau immer die schwierigsten. Wenn wir die verfügbaren Kapazitäten in Deutschland zu Beginn nutzen, um 5G aufs Land zu bringen, klingt das erst einmal gut. Es gibt dann allerdings einen großen Verlierer: die deutsche Wirtschaft. Denn wir können jeden Euro nur an einer Stelle ausgeben. Und jeder Techniker kann zu einem Zeitpunkt nur an einem Ort seine Arbeit verrichten. [quote id="296"] Der dritte Denkfehler: „Investieren Sie jetzt. Wir sagen Ihnen die Konditionen später“ Würden Sie privat ein Haus kaufen, von dem Sie nicht wissen wo es steht und wie viele Zimmer es hat? Bei der bevorstehenden Frequenz-Auktion sollen wir Netzbetreiber genau das tun. Wir sollen ein klares Bekenntnis für Investitionen in Milliarden-Höhe abgeben, ohne die Rahmenbedingungen hierfür zu kennen. Ein Spiel ohne feste Regeln. Dabei geht es ausgerechnet bei diesem Spiel um so verdammt viel: nämlich um die digitale Zukunft Deutschlands. Und die – genau wie ihre nötigen Milliarden-Investitionen – braucht Rechts- und Planungssicherheit. Die Politik schafft mit schwammigen Formulierungen und unverhältnismäßigen Privilegien für einzelne Spieler Unklarheit für all diejenigen, die tatsächlich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen. Was genau heißt National Roaming? Was Regional Roaming? Wer darf dann zu welchem Preis Netze nutzen? Und auch wenn das Thema Regional Roaming gerade vom Tisch zu sein scheint, wer garantiert, dass das nicht rückwirkend wiederkommt? Zwischen all den Unwägbarkeiten wird jetzt gerade die nächste Debatte aufgemacht: das Thema Campus-Lösungen, also der lokalen Frequenzen, die man bei 5G günstig erwerben kann. Meint das wie ursprünglich geplant einzelne Industrie-Standorte? Oder doch ganze Städte? Meint das 5G für den firmeneigenen Bedarf oder sollen daraus auch Angebote für Dritte entstehen? Die Folge wäre ein 5G-Flickenteppich in Deutschland. Hinzu kommt zu all dem: Das Huawei-Thema ist nach wie vor ungelöst. Wie gehen wir in Deutschland damit klug um? Fest steht: Sollte Huawei tatsächlich aus dem Netz ausgeschlossen werden, würde das nicht nur den 5G-Ausbau in Deutschland deutlich verzögern und noch einmal teurer werden lassen. Das würde Deutschland auch beim bestehenden Mobilfunknetz noch einmal zurückwerfen. Die Folge: Das Wagnis zu investieren wächst. Der Ausbau auf dem Land lahmt – und wird nie vom neuen Netzbetreiber angegangen. Die Zahl der Arbeitslosen im Telekommunikations-Sektor wächst rapide. Die Beispiele in Frankreich, Spanien oder Italien zeigen das deutlich. Wollen wir deren Beispiel wirklich folgen? Ich sage: Nein! Deutschland braucht beim 5G-Ausbau endlich Klarheit. Der Weg zurück zu einer digitalen Vorreiterrolle kann nur von klaren und vor allem fairen Spielregeln gerahmt sein. Ich bin nicht per se gegen einen vierten Wettbewerber. Im Gegenteil: Ich liebe es mich mit anderen zu messen. Nur die eine Grundidee von Wettbewerb darf dabei nicht auf der Strecke bleiben: Wettbewerb muss fair sein. Sonst gibt es in Digital-Deutschland einzelne Gewinner und Millionen Verlierer.

News / 05.03.2019

Kooperation mit Ford für vernetzte Autos: Mehr Sicherheit durch eCall und Fernsteuerung

Nächster Meilenstein bei der Kooperation von Ford und Vodafone für das vernetzte Auto: Ab sofort bietet die Ford-eigene App 'FordPass' neue Funktionen an. Neben der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs ist nun jederzeit auch der offizielle Zubehör-Katalog abrufbar. Darüber hinaus hilft ein digitaler Co-Pilot, den eigenen Kraftstoffverbrauch sowie dessen Kosten zu überblicken und gibt Tipps für eine effizientere Fahrweise. Mit der Einführung der vierten Modellgeneration des Ford Focus ermöglicht das FordPass Connect genannte integrierte Modem eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrzeug. Im Falle eines Unfalls setzt FordPass Connect auch ohne Handy an Bord automatisch einen Notruf (eCall) inklusive Standortdaten an die lokale Notrufzentrale ab. In Verbindung mit dem Modem ermöglicht die FordPass App ab sofort auch Funktionen und Informationen wie beispielsweise das ferngesteuerte Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs, das ferngesteuerte Starten des Motors (derzeit nur bei Ford Focus und bei Automatikfahrzeugen), das Anzeigen des Fahrzeugstandorts oder der Fahrzeugdiagnose (Ölstand, Reifendruck, o.ä.). Das hilft Fahrern, die beispielsweise ihr Auto abgestellt haben und sich später fragen, ob das Fahrzeug wirklich abgesperrt ist. Oder auch den Fahrern, die ihr Auto in einer fremden Stadt geparkt haben und sich nicht mehr an den Ort erinnern können. Jetzt den Wagen ferngesteuert verriegeln oder per GPS-Ortung wiederfinden, ist die Lösung. Vodafone liefert für Ford die IoT Managed Connectivity für Europa, also die Verbindung aller Ford-Fahrzeuge in das Ford-Backend, um Telematik Anwendungen, eCall und Fernsteuer-Funktionen zu ermöglichen. Dank des Modems kann im Fahrzeug ein 4G LTE WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte eingerichtet werden. Im Preis inklusive ist eine Nutzung für drei Monate oder 3 GB. Danach kann auf Wunsch ein Folgevertrag mit individuellem Datenpaket bei Vodafone abgeschlossen werden. Denn Vodafone liefert auch die Funktion 'Internet in the Car', bei der die Ford-Kunden Datenvolumen des WLAN-Hotspots aufladen können. FordPass Connect hilft mit der Funktion 'Finden', preiswerte Tankstellen, Parkhäuser oder auch Restaurants zu finden. Unter der Funktion 'Mobilität' können jederzeit Informationen wie Kraftstoffstand, Reifendruck oder auch die Kontaktdaten des Servicepartners eingesehen werden. Dies alles sind Funktionen, die vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Vernetzung die urbane Mobilität erleichtern beziehungsweise Innovationen erst ermöglichen werden. Fahrtenbücher könnten automatisch geführt inklusive einer intelligenten Routen-, Tank-/Lade oder auch Inspektionsplanung, oder auch Pakete durch ferngesteuertes Öffnen von Kofferraumklappen abgeliefert werden.

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