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Sie suchen Themen rund um das Unternehmen Vodafone? Hier finden Sie alle Informationen zu Themen wie:

News / 25.11.2020

Im 5G-Netz: Vodafone und Ericsson entwickeln das ‚Navi‘ für Drohnen

Premiere im 5G Mobility Lab in Aldenhoven: Drohnen, die per Mobilfunk gesteuert werden, erkennen Gefahren selbstständig in Echtzeit und weichen ihnen automatisch aus. Möglich macht das der neue Mobilfunk-Standard 5G, den Vodafone momentan in Deutschland ausbaut. Gemeinsam mit Ericsson testet der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern schon jetzt, wie Drohnen das schnelle Netz nutzen können, um potenziellen Gefahrensituationen automatisch auszuweichen. Gemeinsam entwickeln die Partner das erste Navigationssystem für Drohnen. Die Technologie soll künftig den Drohnen-Luftverkehr sicherer und effizienter machen. Wenn Drohnen per Mobilfunk gesteuert werden, braucht es stabile Netze. Das Signal zwischen der Drohne in der Luft und dem Steuermann am Boden muss zu jeder Zeit aufrecht erhalten werden, um Unfälle zu vermeiden. Was aber, wenn eine Drohne plötzlich in der Nähe eines Gebietes fliegt, in dem tausende Nutzer mit ihren Smartphones zeitgleich auf das Mobilfunknetz zugreifen und es so zu einer extremen Auslastung im Netz kommt? Zum Beispiel bei einem Stadtfest oder in der Nähe eines ausverkauften Fußball-Stadions? Automatische Erkennung von begrenzten Netz-Kapazitäten Hier sollte die Drohne in Zukunft bestmöglich automatisch die begrenzten Netzkapazitäten erkennen und dem Gebiet selbstständig ausweichen. Eine Technologie, die das möglich macht, entwickeln Vodafone und Ericsson im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. „Wir bauen das Navi für Drohnen“, so Britta Rudolphi, Leiterin des Vodafone Innovation Labs. „In Zukunft können Drohnen per Mobilfunk in Echtzeit gesteuert werden. Hier braucht es intelligente Technologien, die für maximale Sicherheit in der Luft sorgen. Diese intelligenten Technologien entwickeln wir in unserem 5G Mobility Lab in Aldenhoven.“ Einsatz in der Logistik oder in der Medizin „Logistiktransporte, Notfallmedizin oder Amazon-Pakete – die Drohnenanwendungsfälle von denen wir heute träumen, werden morgen mit 5G Realität“, erklärt Daniel Leimbach, Bereichsleiter für das Geschäft mit Vodafone bei Ericsson Deutschland. „Hierzu braucht es verlässliche Konnektivitätslösungen, die uns der Mobilfunk bietet. Als eines der führenden 5G-Technologieunternehmen entwickeln wir solche Lösungen immer am besten im Zusammenspiel mit starken Partnern, die die Bedürfnisse der Anwender und die Technologie wirklich verstehen. Starke Partner wie Vodafone.“ Die Drohnen, die Vodafone und Ericsson im 5G Mobility Lab in die Luft schicken, nutzen Informationen, die die Mobilfunknetze bereitstellen, um Flugrouten zu berechnen und diese bei kurzfristigen Gefahren anzupassen. Wie fliegen Drohnen im Vodafone 5G-Netz? Das Ziel der Kooperation: Drohnen sollen via 5G automatisch und eigenständig erkennen, wenn es in der Luft gefährlich werden könnte – zum Beispiel, weil an einem Ort auf der Flugroute plötzlich die Netzkapazitäten ausgelastet sind, was eine sichere Steuerung erschweren würde. Um Gebiete mit schlechter Netzabdeckung und stark belasteten Zellen zu erkennen, nutzt der Drohnenbetreiber sich ständig aktualisierende Echtzeit-Daten von digitalen Abdeckungskarten. Vodafone ist führend bei Erprobung netzverbundener Drohnen Vodafone erforscht im 5G Mobility Lab jegliche Formen der Mobilität. Gemeinsam mit Continental oder Ford erprobt der Digitalisierungskonzern hier Technologien, die unseren Straßenverkehr sicherer machen können. Gemeinsam mit EASA erarbeitet Vodafone hier Konzepte, um Drohnen per Mobilfunk zu steuern. Weitere Drohnen-Tests sind bereits in der Fläche gestartet: In einer kürzlich durchgeführten Testsimulation in Spanien flog Vodafone einen leichtgewichtigen Defibrillator mit einer von 5G gesteuerten Drohne an den Schauplatz eines Herzstillstandspatienten. Innerhalb von zwei Minuten konnte der Defibrillator, dank 5G Geschwindigkeit, in über zwei Kilometer Entfernung sicher landen und den Patienten retten. Einen ähnlichen Versuch machte Ericsson kürzlich mit dem kanadischen Renfrew County Paramedic Services. Der ländliche Renfrew County in Ontario, Kanada, umfasst über 2.800 Quadratmeilen dicht bewaldetes, dünn besiedeltes, meist ländliches Gelände. Es ist eine echte Herausforderung, lebensrettende Geräte und medizinische Hilfe schnell zu seinen weit entfernten Bürgern zu bringen.

News / 18.11.2020

Company of the Year: German Diversity Award für Vodafone

Spannung, Trommelwirbel, Tusch! Heute wurde Vodafone von der Diversitäts-Initiative 'BeyondGenderAgenda' im Rahmen des German Diversity Awards 2020 als 'Company of the Year' ausgezeichnet. Damit wurde das langjährige Engagement des Digitalisierungskonzerns im Bereich Vielfalt honoriert. Die im Januar 2020 gegründete Initiative BeyondGenderAgenda hat erstmalig den German Diversity Award verliehen, der im Rahmen einer digitalen Preisverleihung stattfand. [quote id="441"] Stellvertretend für Vodafone nahm Bettina Karsch, Geschäftsführerin Personal Vodafone Deutschland, die Auszeichnung entgegen und freut sich sichtlich: „Der German Diversity Award bedeutet mir enorm viel, denn er bestätigt uns auf unserem Weg zu mehr Vielfalt. Wir bei Vodafone sind der tiefen Überzeugung, dass die verschiedenen Prägungen eines Jeden das Leben und Arbeiten bereichern. Denn Unterschiede machen uns stark, innovativ und erfolgreich. Dafür setzen wir uns ein. Jeden Tag aufs Neue.“ Alles zum Thema Diversity bei Vodafone erfahren! Fünf Säulen: Diversity steht auf festen Füßen Das Digitalisierungsunternehmen Vodafone lebt Diversity. Das bedeutet, Mitarbeitende werden nicht nur tolerieret oder respektiert. Es bedeutet, sie zu wertschätzen, wie sie sind – mit all ihren Prägungen. Um den Einsatz für mehr Diversität zu garantieren, basiert die Firmenphilosophie auf fünf Säulen: sexuelle Orientierung, Gender, Behinderung, Alter und Interkulturalität. Unterschiedliche Menschen bringen unterschiedliche Denkansätze, Fähigkeiten und Ideen mit. Diese Unterschiede machen das Unternehmen nicht nur einzigartig, sondern auch menschlicher und führen zu neuen und frischen Denk- und Arbeitsweisen. Mehr zu den 5 Dimensionen der Vielfalt bei Vodafone erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch im Klartext! Es gibt nur Gewinner Zahlreiche Menschen, Firmen und Initiativen kamen für den Diversity Award in Frage. Und auch wenn nicht alle gewinnen konnten, gibt es nur Gewinner, denn alle haben eines gemeinsam: Sie setzen sich mit ihren Ideen, Überzeugungen und ihrer Inspiration dafür ein, dass Diversität gelebt wird. Vodafone gratuliert allen Teilnehmern – ob mit oder ohne Gewinn. Auch Victoria Wagner, CEO & Founder bei BeyondGenderAgenda erklärt: „Wir sind überwältigt von dem großen Erfolg unseres ersten German Diversity Award. Sowohl die Anzahl und Qualität der Nominierungen als auch die hohe Resonanz auf den Award waren herausragend. Ich bin davon überzeugt, dass wir neun würdige Preisträgerinnen und Preisträger auszeichnen konnten, die als Vorbild inspirieren und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Diversität als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor in Deutschland weiter zu etablieren.“ Hier die gesamte Preisverleihung anschauen!

Story / 16.11.2020

Landessieger: Bester Auszubildender Hamburgs lernte bei Vodafone

Besser geht’s nicht. Bogdan Okhrymenko hat seine Ausbildung zum Informationselektroniker bei Vodafone in Hamburg erfolgreich abgeschlossen – als Landessieger. In einer Feierstunde hätte der 20-Jährige seine Auszeichnung und Ehrenurkunde aus den Händen von Hamburgs Ministerpräsident Peter Tschentscher erhalten, doch in Corona-Zeiten war das nicht möglich. Stattdessen gratuliert der Präsident der Handwerkskammer Hamburg, Hjalmar Stemmann per Video-Botschaft. Doch vor allem ist sein Arbeitgeber Vodafone erfreut über die Leistung des Mitarbeiters. Bogdan Okhrymenko hat allen Grund zu feiern: Der frischausgebildete Informationselektroniker schließt als Landesbester seine Ausbildung bei Vodafone ab. Diesen Sommer beendet der 20-jährige die Ausbildung, die eigentlich auf drei Jahre angesetzt war, in der Rekordzeit von nur zwei Jahren. Die Verkürzung der Ausbildungszeit war dank seiner guten Leistungen während seiner Ausbildung möglich. Der Digitalisierungskonzern bietet Ausbildungen in unterschiedlichen Bereichen an: vom Kaufmann/frau für Dialogmarketing, über Fachinformatiker/in bis hin zum Restaurantfachmann/frau und ist überzeugt, dass eine gute Berufsausbildung elementar ist: „Eine gute Ausbildung ist die beste Eintrittskarte zum Arbeitsmarkt. Für uns ist es klares Ziel, unseren Azubis nicht nur fundierte Fachqualifikationen in einem modernen, digitalen Arbeitsumfeld zu vermitteln, sondern sie für ihren Ausbildungsberuf zu begeistern“, sagt Stefan Herbst, Ausbildungsreferent bei Vodafone Deutschland. Planen, Tüfteln, Umsetzen – so war die Ausbildung bei Vodafone Das dachte auch Bogdan, der sich nach seinem Schulabschluss für eine Ausbildung als Informationselektroniker bei Vodafone entschied. Innerhalb seiner Ausbildung durchlief der Landessieger verschiedene Stationen und lernte so, wie man Telekommunikations-Anlagen und -Endgeräte an drahtgebundene und drahtlose Fernmeldenetze anschließt oder wie man Geräte und Systeme instand setzt. Dabei saß er nicht nur im Büro, sondern bereiste ganz Deutschland, denn sein Ausbildungsprogramm sieht den Aufenthalt in unterschiedlichen Abteilungen vor. Vor allem freut den gebürtigen Ukrainer der Übergang von der Theorie in die Praxis: „Ich finde es spannend, den Ausbau neuer Technik in einer Kommunikationszentrale und draußen an bestimmten Netz-Elementen zu planen. Wenn es dann im Betrieb funktioniert, ist das ein toller Erfolg.“ Diese Zeit sieht er als eine wertvolle Erfahrung und ist glücklich, damit seinen weiteren beruflichen Weg zu ebnen.: „Mein Traumberuf ist Elektroingenieur. Als ausgebildeter Informationselektroniker bin ich meinem Ziel einen Schritt nähergekommen.“ Alle Infos zu Jobs bei Vodafone! Eine besondere Ehrung für den Landessieger Hamburgs Das Nachwuchstalent startet nun bei Vodafone durch und kann das Gelernte anwenden, um die Digitalisierung weiter voran zu bringen. Unter normalen Umständen erhält der Landessieger sogar eine Auszeichnung und Ehrenurkunde des Ministerpräsidenten des Bundeslandes überreicht. Aufgrund der Corona-Pandemie muss das allerdings in diesem Jahr ausfallen. Die besonderen Umstände nehmen Bogdan jedoch nicht das Lächeln und die Freude, die er sich mit dieser Auszeichnung verdient hat. „Wir gratulieren Bogdan und wünschen ihm zukünftig alles Gute und viel Spaß bei Vodafone“, freut sich Stefan Herbst.

News / 16.11.2020

1. Halbjahr 2020/21: Gewinn weiter gesteigert. Geschäftsentwicklung robust

Das Geschäft von Vodafone Deutschland zeigt sich während der anhaltenden Corona-Krise weiter robust. Getrieben durch den Unitymedia-Zukauf steigt der Umsatz im ersten Halbjahr 2020/21 um 15,4% auf 5,7 Milliarden Euro. Das EBITDA der Düsseldorfer wächst um 1,3% auf 2,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Starker Wachstumstreiber sind weiterhin die schnellen Kabel-Glasfaser-Anschlüsse, für die sich 157.000 Neukunden entscheiden und damit die Gesamtzahl an Festnetz-Kunden auf 10,9 Millionen steigern. Die Zahl an Mobilfunk-Vertragskunden steigt um 238.000 gestützt durch die Migration von 187.000 Unitymedia-Mobilfunk-Verträgen auf 18,9 Millionen im Vergleichszeitraum. Alle Kennzahlen zum 1. Halbjahr 2020/21 gibt es auch hier in der Übersicht. [quote id="439"] „Die Corona-Krise wird andauern. Und wir wissen, das Land zählt weiterhin auf uns: auf zuverlässig schnelle Mobilfunk- und Festnetze. Durch die Loyalität unserer Kunden zeigt sich unser Geschäft weiterhin robust. Damit das so bleibt, machen wir weiter Tempo. Bereits im Oktober haben wir einen Meilenstein bei Deutschlands größtem Gigabit-Ausbauprojekt erreicht: Im ganzen Land sind 22 Millionen Haushalte bereit für das Gigabit. Keiner baut mehr und schneller als wir. Auch im Mobilfunk geht es voran, schneller als geplant: Bereits 10 Millionen Menschen erreichen wir mit unserem Echtzeit-Netz 5G – bis Jahresende werden es 15 Millionen sein, bis Ende 2021 sogar 30 Millionen. Und wir machen beides für alle erschwinglich: Mit unseren neuen Bündel-Angeboten surfen Vodafone-Kunden unbegrenzt zuhause und unterwegs im Internet. Das alles, damit Deutschland gut durch die Krise kommt“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Organisch bleibt der Gesamt Service-Umsatz* von Vodafone im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil bei 5,7 Milliarden Euro. Das EBITDA wächst um 1,3% auf 2,8 Milliarden Euro und die EBITDA-Marge steigt auf über 44,6%. Größtes Gigabit-Projekt Deutschlands: 22 Millionen Gigabit-Anschlüsse Der Festnetz Service-Umsatz* steigt um 1,5% auf 3,2 Milliarden Euro. Einen großen Beitrag leistet erneut das Kabelgeschäft mit 157.000 Internet-Neukunden, gestützt durch die Migration von 77.000 DSL-Verträgen. Die Zahl an Festnetz-Kunden steigt damit auf 10,9 Millionen. Bedingt durch die Corona-Krise unterfüttern Home-Office, Home-Schooling und Home-Entertainment den Wunsch nach schnellem Internet. Mehr als 40% der Neukunden entscheiden sich für einen Anschluss mit 400 Mbit oder mehr. Daher machen die Düsseldorfer weiter Tempo beim Netzausbau: Allein im 1. Halbjahr schaltet das Unternehmen über 4 Millionen neue Gigabit-Anschlüsse. Insgesamt sind Stand heute über 22 Millionen Haushalte im Vodafone-Netz bereit fürs Gigabit – damit kommen 80% aller Gigabit-Anschlüsse in Deutschland von den Düsseldorfern. Keiner hat bislang mehr und schneller gebaut. Bis 2022 sollen 25 Millionen Haushalte mit Gigabit versorgt sein. Alle Infos zum regionalen Netzausbau in den Bundesländern in unseren animierten Grafiken! Beschleunigter Ausbau: 5G bis Ende des Jahres bereits für 15 Millionen Menschen 238.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden gewinnt das Unternehmen im 1. Halbjahr, gestützt durch die Migration von 187.000 Unitymedia-Mobilfunk-Verträgen. Das Service-Umsatzwachstum* im Mobilfunk-Bereich beträgt -2,0%. Die Düsseldorfer treiben den Ausbau des Echtzeit-Netzes 5G voran: Allein im 1. Halbjahr haben die Vodafone-Techniker fast 500 5G-Bauprojekte finalisiert. Damit erreicht Vodafone bereits jetzt 10 Millionen Menschen mit 5G – bis Jahresende werden es 15 Millionen sein, bis Ende 2021 sogar 30 Millionen. Klare Mobilfunk #1: Keiner wächst schneller. Jetzt 55 Millionen SIM-Karten im Netz Mit noch mehr Netzabdeckung baut Vodafone seine führende Position auch im IoT-Geschäft weiter aus. In Deutschland funkt das Maschinennetz Narrowband IoT auf 97% der Fläche. Insgesamt steigt die Anzahl der SIM-Karten im deutschen Vodafone-Netz um 2,1 Millionen auf über 55 Millionen. Damit wächst die Anzahl der SIM-Karten fünf Mal schneller als beim stärksten Wettbewerber, vor allem getrieben durch Anwendungen im Zukunftsmarkt IoT. Keiner in Deutschland verbindet so mehr Menschen und Dinge als Vodafone. Alle Kennzahlen zum 1. Halbjahr 2020/21 gibt es auch hier in der Übersicht. *Organisches Wachstum auf vergleichbarer Basis incl. Unitymedia (proforma)

News / 15.11.2020

Neues Infrastruktur-Modell soll Gigabit-Ausbau in Düsseldorf weiter beschleunigen

Worum geht's: In Düsseldorf soll der Ausbau der Netz-Infrastruktur künftig noch schneller voranschreiten. Vodafone und die Stadt starten jetzt ein neues Infrastruktur-Modell. Das Ziel der Partner: Den Ausbau von Gigabit-Netzen im Mobilfunk und im Festnetz noch weiter beschleunigen. Die Suche nach neuen 5G-Standorten wird einfacher, Genehmigungsverfahren werden schneller und der Glasfaser-Ausbau kommt auch in Gebiete, die bislang noch nicht an das Gigabit angeschlossen sind. Ein Modell mit Vorzeige-Charakter für weitere Städte und Gemeinden. Bis zu zwei Jahre kann es vielerorts in Deutschland dauern, bis ein neuer Mobilfunk-Standort gebaut und in Betrieb genommen werden kann. Von der ersten Anfrage über sämtliche Genehmigungsverfahren bis zur Aktivierung verstreicht hierzulande oft deutlich mehr Zeit als anderswo. In vielen Nachbarländern dauert der gesamte Prozess gerade mal vier bis sechs Monate. Das bremst den Ausbau der Mobilfunk-Netze. In Düsseldorf gibt es jetzt mehr Unterstützung für den Mobilfunkausbau, um den neuen Standard 5G noch schneller ausbauen und die Netzqualität weiter zu verbessern. Auch der Gigabit-Ausbau unter der Erde soll noch weiter voranschreiten. Schon heute stellt Vodafone Gigabit-Anschlüsse für 320.000 Haushalte bereit. Dort, wo das Gigabit bislang noch nicht verfügbar ist, soll ein neues Modell den Glasfaser-Ausbau weiter antreiben. Vodafone und die Stadt Düsseldorf starten dafür jetzt ein Ausbau-Modell mit Vorzeige-Charakter. [quote id="438"] „Wir sind der größte Gigabit-Treiber in Deutschland und in Düsseldorf. Schon heute bringen wir mit unseren modernen Kabel- und Glasfaser-Netzen das Gigabit zu hunderttausenden Menschen und Unternehmen in der Landeshauptstadt. In dieser Woche haben wir an 120 Mobilfunk-Antennen in Düsseldorf den Mobilfunk-Turbo 5G live geschaltet“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Doch wir wissen auch: es gibt noch immer Regionen, wo wir noch besser werden müssen. Lange Genehmigungsverfahren und Kapazitätsengpässe beim Tiefbau machen uns dabei bislang oft das Leben schwer.“ In Düsseldorf soll der Netzausbau unter der Erde und in der Luft jetzt noch schneller funktionieren. „Gemeinsam mit der Stadt starten wir ein neues Modell, um neue Mobilfunk-Standorte schneller an den Start und Glasfaser noch schneller bis in die Häuser zu bringen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter, der gemeinsam mit dem neuen Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eine Absichtserklärung unterzeichnete, den Gigabit-Ausbau weiter anzutreiben. Infrastruktur-Ausbau als gemeinschaftliche Aufgabe Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: „Eine leistungsfähige und flächendeckende Breitband-Versorgung ist die Basis aller Bemühungen in der Digitalisierung. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, für die wir Partnerschaften mit den Telekommunikationsunternehmen eingehen. Vodafone ist dabei Vorreiter und auch die Stadt Düsseldorf selbst wird mehr Verantwortung übernehmen.“ Im Mobilfunk: Schnelle Genehmigungsverfahren für noch mehr 5G und weniger Funklöcher Rund 120 Antennen funken seit heute im 5G-Netz von Vodafone in Düsseldorf. Die LTE-Versorgung in der Landeshauptstadt ist gut. Doch es gibt auch noch Orte, wo es im Netz hakt. Hier werden komplett neue Mobilfunk-Standorte gebraucht. Die Suche nach diesen neuen Standorten ist oft langwierig: Zunächst müssen Flächen gefunden werden, an denen überhaupt gebaut werden darf. Zusätzlich braucht eine Mobilfunk-Station die Anbindung an das Stromnetz – vielerorts werden sie zudem an das Glasfaser-Netz angebunden. Die genauen Prozesse zu Standort-Findung sind in Deutschland unterschiedlich. In Düsseldorf sollen städtische Gebäude, Flächen oder auch Straßenlaternen künftig einfacher und schneller genutzt werden können, um dort auch LTE- und 5G-Antennen zu montieren. Im Festnetz: Passive Infrastruktur soll Glasfaser noch schneller zu Häusern und Gewerbeparks bringen 320.000 Haushalte in Düsseldorf hat Vodafone mit dem Kabel-Glasfasernetz bereits an Gigabit-Leitungen angeschlossen. Dort, wo diese Bandbreiten noch nicht verfügbar sind, sind die größten Schwierigkeiten für den weiteren Glasfaser-Ausbau häufig die knappen Tiefbau-Kapazitäten. Das neue Infrastruktur-Modell soll dem jetzt entgegenwirken. Die Stadt Düsseldorf will dafür in Zusammenarbeit mit Tochterunternehmen in größeren Ausbaugebieten eine passive Infrastruktur bis zu den Gebäuden bauen. Dafür soll unter anderem die neue Trenching-Technologie genutzt werden. Die kommunale Infrastruktur soll Vodafone dann schnell und einfach mit Glasfaser-Leitungen ausstatten und mit nutzen können. Gewerbegebiete und Wohnungen bekämen so schnellen Zugang zum Gigabit-Netz. Der Infrastruktur-Ausbau soll unmittelbar beginnen: Ein erstes Ausbaugebiet steht im Stadtteil Wittlaer kurz vor Baubeginn. Auch für Lörick planen Vodafone und die Stadt den Gigabit-Ausbau.

Klartext / 30.10.2020

Die Gigabit Company wird 5: Zeit für eine digitale Bilanz

In diesem Monat feiert Vodafone Geburtstag. Die Gigabit Company, wie wir unser neu ausgerichtetes Unternehmen damals getauft haben, wird 5. Ein halbes Jahrzehnt auf dem Buckel. 70 Monate, in denen viel geschah. Und in dem wir Deutschland schneller, günstiger und grüner gemacht haben. Und zur Nummer 1 im Mobilfunk wuchsen. Zeit für einen kleinen Rückblick. Möglich gemacht von 16.000 nimmermüden Kollegen. [arve url="https://youtu.be/BJm-ATYOUOM" /] Gigabit Republik: 20 Mal schneller in fünf Jahren In den letzten fünf Jahren haben wir Deutschland auf Höchstgeschwindigkeit getrimmt und zur Gigabit Republik gemacht. Das Gigabit. Anfangs ein Traum. Dann ein Modewort. Heute ist es Alltag. Durch uns. Unter der Erde und in der Luft ist Deutschland in den letzten fünf Jahren schneller schnell geworden als jemals zuvor. Im Mobilfunk haben wir die Geschwindigkeiten verzwanzigfacht. Im Festnetz haben wir sie verfünffacht. Das Gigabit funkt – in Routern genau wie in Deutschlands Smartphones. Der Gigabit-Primus in Europa: Deutschland Zugleich haben wir das Gigabit vom teuren Nischenprodukt zum Allgemeingut gemacht. Nie zuvor gab es Höchstgeschwindigkeiten für so viele so günstig wie heute. Dafür haben wir in den letzten zwei Jahren 22 der 28 Millionen Gigabit-Anschlüsse in Deutschland gebaut. Aber damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir bauen weiter. Und sorgen dafür, dass 2022 Deutschland die meisten Gigabit-Anschlüsse in Europa haben wird. Gigabit-Preise: um mehr als die Hälfte gesenkt Gigabit soll aber nicht nur verfügbar, sondern vor allem bezahlbar sein – und das für jedermann. Auch daran haben wir in den letzten Jahren gearbeitet. Dass die Gigabit-Preise um mehr als die Hälfte gefallen sind, ist unser Werk. Wo Verbraucher früher für derlei bis zu 130 Euro bezahlen mussten, gibt es das Gigabit heute bereits für 40 Euro – mit Vodafone Cable Max. Mobilfunk: Gigabyte-Preise um 90% gesenkt In den letzten fünf Jahren haben wir uns aber nicht nur aufs Festnetz konzentriert. Auch im Mobilfunk haben wir viel getan – und ihn nicht nur immer populärer, sondern auch günstiger gemacht. Seit 2015 haben wir den Preis fürs Gigabyte im Mobilfunk um über 90% gesenkt. Ich kenne keine andere Branche, die derlei gestemmt hat. In fünf Jahren haben wir 10 Millionen neue SIM-Karten neu ins Vodafone-Netz genommen. Und verbinden als Nummer 1 im Mobilfunk heute so viele Menschen und Maschinen wie kein anderer in Deutschland. Und: Jetzt legen wir noch einen drauf … Goodbye Roaming, LTE für alle – und jetzt das „Double Giga“ Wir waren seinerzeit die ersten, die die teuren Roaming-Gebühren für unsere Kunden abschafften. Wir waren die ersten, die LTE für alle gleich schnell gemacht haben. Jetzt, im November, öffnen wir unsere Netze. Ohne Limits. Ohne Kompromisse. Fürs pure Gigabit. Die neue GigaKombi Unlimited vereint das Gigabit – im Mobilfunk genau wie im Festnetz. Sie bringt Top-Speed ohne Reue: Als Deutschlands erster Gigabit-Tarif ohne Datendrossel. Kunden surfen – egal wo – so viel sie wollen. Und das immer in Höchstgeschwindigkeit. Für 80 Euro. Damit liefern wir „Double Giga“ – für alle. Und nicht nur für eine kleine Testgruppe. Warum? Weil wir’s uns zutrauen. Neu- und Bestandskunden werden hier gleichsam profitieren. Vodafone: Vom Mobilfunker zum Next Generation Telco- und Medien-Konzern Auch in unserem eigenen Unternehmen haben wir in den letzten Jahren viel erreicht. Es war ein langer und harter Weg. Aber wir haben Vodafone wieder auf Effizienz und Wachstum getrimmt. Und so in den letzten fünf Jahren den Umsatz um 13% gesteigert – und das EBITDA um 46%. Daneben haben wir Vodafone neu ausgerichtet. Und vom Mobilfunker zum bundesweiten Digitalisierungskonzern gemacht. 2018 machten wir noch rund 70% unseres Geschäfts mit Mobilfunk. Heute machen wir fast 60% mit unserem Festnetz. Seit der Unitymedia-Übernahme sind wir auch hier endlich ein bundesweiter Spieler. Und heizen den Wettbewerb an – vor allem mit unseren Bonner Kollegen. Allein die letzten zwölf Monate haben gezeigt: Das treibt die Verbraucherpreise nach unten und Deutschlands Geschwindigkeit nach oben. It’s the planet, stupid! In all der Zeit haben wir uns aber nicht nur auf die unternehmerische Performance konzentriert, sondern auch unseren Blick geweitet – auf das, was wir für diesen Planeten und mehr Gerechtigkeit tun können. Deshalb haben wir Vodafone grüner und vielfältiger gemacht. Fast die Hälfte unseres Vorstands besteht mittlerweile aus Frauen. Plastik und CO2 sind bei uns auf dem Rückzug. Nachhaltigkeit ist auf dem Vormarsch. Alles zum Thema Nachhaltigkeit bei Vodafone hier erfahren! Unsere Netze sind bereits grüne Netze – sie laufen mit Grünstrom. Erste Stationen laufen bereits teilautark mit eigenem Windrad oder Solaranlage. Im Fuhrpark starteten wir die Energiewende. Von oben. Künftig gibt’s nur noch Hybride oder E-Autos fürs Management. Bei unseren Zulieferern haben wir die Bedingungen der Zusammenarbeit verschärft. Und setzen klar auf „grüne Lieferketten“. Daneben helfen wir inzwischen auch anderen, grüner zu werden. Und nutzen dafür das, was wir am Besten können: Digitalisierung. Denn Digitalisierung ist die stärkste Waffe im Kampf gegen CO2 – und für einen sauberen Planeten. Dafür machen wir Fabriken, Verkehr, Energie und Städte smart – über das Internet der Dinge. Nicht allein, sondern mit vielen anderen Unternehmen. Allein 2019 haben wir der Wirtschaft geholfen, so fast 7 Mio. Tonnen CO2 einzusparen. Schneller, besser, günstiger, grüner Dahinter steckt ein halbes Jahrzehnt harter Arbeit. Arbeit, die sich nicht von selbst verrichtete. Sondern die nur mit Hilfe tausender fleißiger Hände, Herzen und Hirne möglich war. Es sind die mittlerweile 16.000 Menschen bei Vodafone, die all das möglich gemacht haben. Mit ihrem Willen, ihrer Kraft, ihrer Kreativität – ja, und manchmal auch mit ihrer Leidensfähigkeit. Vor allem ihnen möchte ich heute auf diesem Wege danke sagen. Ihr seid die Gigabit Company. Ihr seid das halbe Jahrzehnt. Und dabei kein bisschen leise.

News / 22.10.2020

Geistesblitze für die Nächstenliebe: 100.000 Euro für Kinder in Not

Kindern das Leben leichter machen und ihnen geben was sie brauchen, egal in welcher Situation sie sich befinden: Dabei helfen die 20 Einrichtungen, die von Vodafone durch eine Aktion unterstützt werden, die in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. Die Mitarbeiter des Digitalkonzerns haben im Geschäftsjahr 2019/20 mehr als 2.200 Verbesserungsvorschläge eingebracht, die nicht zu ihrem Arbeitsbereich gehören. Jede Mitarbeiter-Idee wird einzeln bewertet, diese Bewertung wird dann mit einer Gutachterspende belohnt. So konnte insgesamt ein Spendenbetrag von 100.000 Euro generiert werden. Mit diesem Betrag werden 20 regionale und auch bundesweite Organisationen unterstützt, die Kindern in Not helfen – von der deutschen Kinderkrebsstiftung über das ambulante Kinder- und Jugendhospiz in Frankfurt bis hin zum Regenbogenland Düsseldorf.  Wenn Vodafone-Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge beim Ideen-Management des Unternehmens einreichen, so hat das einen doppelt guten Effekt: Einerseits helfen sie dabei, dass sich das Netz, der Kundenservice und auch die Produkte weiter verbessern können. Auf der anderen Seite unterstützen sie mit jeder Idee soziale Organisationen. Jeder Geistesblitz wird einzeln geprüft und durch einen internen Experten bewertet, der den Nutzen dieses Verbesserungsvorschlags berechnet und anschließend ein Gutachten darüber erstellt. Wenn die Erstellung dieses Gutachtens innerhalb von 14 Tagen geschieht, zahlt Vodafone als Honorar und Dankeschön eine Spende von 50 Euro in einen virtuellen Spendentopf ein. Diese Spendenaktion ist in Deutschland einzigartig und führt dazu, dass die individuellen Ideen der Mitarbeiter meist schnell bearbeitet werden. Vor allem aber kommen so hohe Summen für den guten Zweck zusammen. Im Geschäftsjahr 2019/20 wurde im Gutachter-Topf der beeindruckende Betrag von 100.000 Euro erreicht. Jetzt wird diese Schatztruhe geöffnet und der Betrag jeweils zu gleichen Teilen an 20 verschiedene Organisationen ausgezahlt. Über 5.000 Euro freuen sich diese Einrichtungen: Ronald McDonald Haus Kinderhospiz Bärenherz Ambulantes Kinderhospiz Halle Nico’s Farm e.V. Deutsche Kinderkrebsstiftung Wolfsträne e.V. Kinder- & Jugendhospiz Stuttgart Bärenherz Wiesbaden Projekt „Zaubern vor krebskranken Kindern“ Zukunft für Kinder Leipzig e.V. Raum_58 Kindernotaufnahme „Spatzennest“ und „Kleine Spatzen“ FortSchritt Konduktives Förderzentrum GmbH Regenbogenland Düsseldorf Mosaikschule SOS Kinderdorf Sossenheim Kinderdorf Berlin DRK  Kita „Spatzennest“ Ambulanter Kinder- & Jugendhospiz Frankfurt/ Rhein-Main Wuenschewagen.de

Fakten / 14.10.2020

Gesundheit über allem: So unterstützt Vodafone seine Mitarbeitenden

Die Gesundheit der Mitarbeitenden beeinflusst maßgeblich den Erfolg eines Unternehmens – auf dieser Ansicht basiert die Firmenphilosophie von Vodafone. Denn nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder, produktiver Geist. Deshalb unterstützt Vodafone seine Mitarbeitenden und bietet ihnen ein umfassendes Gesundheitsangebot. Dieses reicht vom Arztzentrum über flexible Arbeitszeiten bis hin zu einer Unternehmenskultur, in der der Diversity-Gedanke tief verankert ist. Wir sind fest davon überzeugt, dass eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre ebenso von Bedeutung ist, wie die Grippeschutzimpfung oder der Sehtest am Arbeitsplatz. Unsere Maßnahmen: Das Arztzentrum in der Firmenzentrale in Düsseldorf (Vodafone Campus) Es übernimmt alle gesetzlichen, berufsgenossenschaftlichen, medizinischen und gesundheitlichen Aufgaben Zwei festangestellte Firmen-Ärztinnen sowie medizinisches Fachpersonal Neben Standard-Untersuchungen Schwerpunkt auf Präventiv-Angeboten: Bildschirmsehtest, Grippeschutzimpfungen, Darmkrebsvorsorge, Augeninndruckmessung etc. Nutzung der offenen betriebsärztlichen Sprechstunde (2019): knapp 13.000 Patienten Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen & Screenings (2019): gut 6.500 Patienten Service zur Unterstützung bei psychischen Belastungen In den Niederlassungen erfolgt die ärztliche Betreuung durch regionale Fachärzte für Arbeitsmedizin Eigenes Fitnessstudio am Campus: Nutzung für Mitarbeitende von 6-21 Uhr kostenlos Flexibles Arbeiten Unterstützung durch flexible Arbeitszeiten sowie durch Homeoffice-Angebot Möglichkeit zur Arbeit in Teil- oder Blockteilzeit Anspruch auf Urlaub Plus Unterstützung von Jobsharing So funktioniert Homeoffice bei Vodafone! Elternsein bei Vodafone Unterstützung von Eltern durch Betriebskitas, Ferienprogramme und Vieles mehr Angebot einer Elternpolicy: Rückkehr nach der Geburt in Teilzeit bei vollem Lohn Mentoring-Angebot für Eltern nach der Elternzeit Angebot eines vierten betrieblichen Jahres Elternzeit Diversity Vodafone lebt den Diversity-Gedanken und wertschätzt jeden Mitarbeitenden so, wie er ist. Mehr noch, Vodafone setzt sich für eine diverse Mitarbeiterschaft ein. Unsere Philosophie basiert auf fünf Säulen: Interkulturalität: Aus Tunesien oder Norwegen? In Amerika geboren und in Düsseldorf geboren? Wunderbar! Menschen mit Behinderung: Gehören dazu – im privaten Umfeld und bei der Arbeit! Alter: Man ist so alt, wie man sich fühlt! Gender: Papa arbeitet, Mama macht den Haushalt? Oder andersrum? Schluss mit alten Rollenbildern! Sexuelle Identität und Orientierung: Schwul? Lesbisch? Hetero? Trans? Aber ja doch!

Fakten / 14.10.2020

Zahlen, Daten, Fakten: So funktioniert die Umlage der TV-Kosten & das könnte sich ändern

Fernsehen könnte für mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland teurer werden. Ein Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) sieht die Abschaffung der sogenannten Umlagefähigkeit vor. Mieter sollen ihren TV-Anschluss dann nicht mehr über die Betriebskosten zu deutlich günstigeren Preisen abrechnen können. Die geplante Gesetzesänderung löst große Diskussionen aus. Doch was genau ist eigentlich die Umlagefähigkeit? Wie viele Menschen profitieren momentan von den günstigeren TV-Preisen? Und wer wäre von einer Gesetzesänderung betroffen? Hier gibt's die wichtigsten Infos und Zahlen. Was bedeutet Umlagefähigkeit? Die Umlagefähigkeit beschreibt die Abrechnung spezieller Leistungen über die monatlichen Betriebskosten. Dieses Modell kommt zumeist in Mehrfamilienhäusern zum Einsatz. So werden beispielsweise die Instandhaltungskosten für den Aufzug oder die Kosten für die Gartenpflege gleichmäßig auf alle Mieter einer Wohneinheit verteilt. Auch der TV-Anschluss kann über die Umlagefähigkeit abgerechnet werden. Die Mieter beziehen dann TV zu besonders günstigen Konditionen. Dafür schließt der Vermieter jeweils einen individuellen Rahmenvertrag mit einem Anbieter ab. Für welches Angebot und für welche Technologie er sich dabei entscheidet, obliegt seiner freien Entscheidung. Wie viele Menschen schauen Fernsehen über die Kabelglasfaser-Technologie? Rund 38 Millionen Haushalte nutzen lineares TV – das entspricht etwa 92 Prozent aller Haushalte in Deutschland. Der Kabelglasfaser-Anschluss ist dabei die beliebteste Technologie um TV zu empfangen. Etwa 17 Millionen Haushalte nutzen die Technologie. Ähnlich viele Haushalte setzen auf Satelliten-TV. DVB-T2 wird dagegen nur von gut 2 Millionen Haushalten genutzt, mit seit Jahren stetig rückläufiger Tendenz. Ein Hauptgrund dafür: DVB-T2 ist nicht flächendeckend verfügbar. Zudem leidet vor allem in mehrstöckigen Gebäuden die Qualität. Auch die Programm-Vielfalt ist bei DVB-T2 deutlich geringer. Zum Vergleich: Mit einem Kabelglasfaser-Anschluss empfangen Kunden bis zu fünf Mal mehr TV Programme – zu einem fast identischen Preis.   Welche TV-Anschlüsse können über die Betriebskosten abgerechnet werden? Die Möglichkeit den TV-Anschluss über die Betriebskosten abzurechnen ist Technologie- und Anbieter-neutral. Vom Satelliten-Anschluss bis zur Glasfaser. Vom regionalen Betreiber bis zum bundesweiten Infrastruktur-Konzern. In regelmäßigen Ausschreibungen entscheidet sich der Vermieter für eine Technologie und einen Anbieter, um seinen Mietern einen qualitativ hochwertigen TV-Anschluss bereitzustellen. Fernsehen als Privileg? Bitte nicht. Mehr in unserem Klartext zur Umlagefähigkeit der TV-Kosten! Kann ein Kabelglasfaser-Anschluss auch Internet ins Haus bringen? Das moderne Kabelglasfaser-Netz bringt einen qualitativ hochwertigen TV-Anschluss und ist zugleich die Basis für einen heimischen Internet-Anschluss mit Gigabit-Geschwindigkeit. Als größter Anbieter der modernen Kabelglasfaser-Technologie hat Vodafone bereits mehr als 21 Millionen Haushalte bereit gemacht für das Gigabit. Damit ist der Ausbau vom modernen Kabel-Glasfaser-Netz der wichtigste Baustein für die Gigabit-Strategie der Bundesregierung. Wird auch der Internet-Anschluss über die Umlage abgerechnet? Nein, der Zugang zum schnellen Internet wird in Deutschland nicht über die Umlage abgerechnet. Die Abrechnung über die Betriebskosten umfasst ausschließlich den TV-Zugang. Wer profitiert von der Abrechnung des TV-Angebots über die Betriebskosten? Mehr als 12,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland profitieren heute von den günstigen Preisen, die die Abrechnung des TV-Angebots über die Nebenkosten ermöglicht. Sie zahlen für ihren TV-Anschluss im Schnitt sieben bis neun Euro. Das ist oft weniger als die Hälfte der marktüblichen Preise. In den meisten Fällen betrifft das Mieter großer Wohnkomplexe. Darunter viele Menschen, die finanziell schwächer gestellt sind: unter anderem sechs Millionen Rentner und eine Million Hartz VI Empfänger. Wie teuer ist TV in Deutschland im europäischen Vergleich? Deutschlands Fernsehzuschauer zahlen in Europa mit die günstigsten Preise – auch und vor allem dank der Umlagefähigkeit von der viele Millionen Menschen profitieren. Eine Studie von Analysys Mason (2019) zeigt: In Deutschland zahlen Kunden im Schnitt knapp 15 Euro im Monat für den TV-Zugang. Nur in Portugal und Finnland ist der TV-Anschluss durchschnittlich noch günstiger. In Irland (48,70 Euro), Italien (38,30 Euro) und Norwegen (37,10 Euro) zahlen die Bürger im Schnitt deutlich mehr als doppelt so viel Geld für den TV-Anschluss.  Was soll sich ändern? Ein Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie will die Umlagefähigkeit unmöglich machen. Mieter müssten sich dann selbstständig um einen kostspieligeren TV-Anschluss kümmern. Für viele Menschen können laut einer Studie des Branchenverbands ANGA Mehrkosten von bis zu 200 Euro im Jahr entstehen. Experten befürchten, dass viele Haushalte sich dann keinen TV-Anschluss mehr leisten könne – weil dieser schlicht zu teuer ist. Die Medienvielfalt könnte leiden, weil viele Menschen gezwungen wären auf Streaming-Angebote auszuweichen. Wann könnte eine Gesetzesänderung in Kraft treten? In Kürze soll im Rahmen einer neuen Gesetzesnovelle über mögliche Änderungen entschieden werden. Änderungen könnten schon Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten und würden sich für die Millionen Mieter teuer bemerkbar machen.

Klartext / 14.10.2020

Fernsehen als Privileg? Bitte nicht!

Seit Wochen ist es als Gerücht im Markt: Der TV-Anschluss könnte für mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland teurer werden. Betroffen wären ausgerechnet jene Mitbürger, die finanziell in vielen Fällen ohnehin schwächer gestellt sind: darunter sechs Millionen Rentner und eine Million Hartz IV Empfänger. Jene Mieter, die in großen Wohnungs-Komplexen zuhause sind. Ein entsprechender Gesetzesentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sieht genau das mit der bevorstehenden Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vor. Die Möglichkeit, den TV-Anschluss über die Betriebskosten abzurechnen, soll gestrichen werden. Das günstigste TV-Angebot am Markt würde verschwinden. Fernsehen droht durch eine Gesetzesänderung still und heimlich zum Privileg zu werden. Zahlen, Daten, Fakten zur Umlagefähigkeit der TV-Kosten! Seit Wochen wird diskutiert, welche Folgen eine solche Gesetzesänderung hätte: für den einzelnen Mieter, für die lokalen Infrastruktur-Anbieter und für den Gigabit-Ausbau in Deutschland. Die Befürworter einer solchen Gesetzesänderung argumentieren, nur so würde echter Wettbewerb im TV-Markt entstehen. Nur so würden die Preise für den TV-Anschluss fallen. Und nur so könne der Ausbau von Gigabit-Netzen endlich Fahrt aufnehmen. Wir sehen das anders. Genauso wie zahlreiche Verbände, Ministerien und Politiker aus SPD, FDP, von den Grünen und sogar aus den eigenen Reihen der CDU. Auch die vielen kleinen und lokalen Netzbetreiber und Stadtwerke in Deutschland kritisieren die Pläne einer Gesetzesänderung: hier stehen tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel. Aber worum wird genau gestritten? Und warum? Welche Argumente gibt es – auf beiden Seiten? Und was sagen eigentlich die Fakten? Der Versuch einer Einordnung. Alles zum Kabel- und Glasfasernetz von Vodafone hier! Umlagefähigkeit – was ist das eigentlich? Aufzug, Hausmeister, Gartenpflege. In großen Wohnungskomplexen werden solche Kosten gleichmäßig auf die Mieter umgelegt und über die Betriebskosten abgerechnet. Obwohl die Mieter in unterschiedlichem Maße von den gemeinschaftlich erworbenen Leistungen profitieren. Das liegt in der Natur der Sache: Der Anwohner aus dem sechsten Stock nutzt den Aufzug häufiger als der Bewohner im Erdgeschoss. Dieser wiederum legt größeren Wert auf einen gepflegten Garten. Das Modell funktioniert, weil es auf dem Prinzip der Solidarität beruht und zu günstigen Preisen führt. [quote id="429"] Beim Fernsehen gilt das in besonderem Maße. Die Abrechnung über die monatlichen Betriebskosten bietet für Mieter eine besonders günstige TV-Grundversorgung. Dieses Modell ist ein Hauptgrund dafür, dass die Preise für Fernsehen in Deutschland weit unter dem europäischen Durchschnitt liegen. Fragen Sie mal in Norwegen, Irland oder Italien – die Menschen dort bezahlen mehr als doppelt so viel Geld fürs Fernsehen wie wir. Umlage – ein Monopol für Kabel-Anbieter? Gerne wird argumentiert, die Umlage der TV-Kosten würde die Position der Kabelnetz-Betreiber stärken – auf Kosten des Wettbewerbs. Schließlich sei die Umlage ein Modell, das nur die Kabel-Anbieter nutzen können. Das ist schlicht falsch. Vermieter entscheiden sich, geleitet von den Prinzipien des Wettbewerbs, regelmäßig für eine TV-Technologie. Die Möglichkeit, das TV-Angebot über die Umlage großflächig zu günstigen Konditionen anzubieten, ist technologieneutral – vom Satelliten bis zur Glasfaser. Sämtliche Infrastruktur-Anbieter können Angebote unterbreiten, von denen schlussendlich die Mieter wegen der günstigeren Preise profitieren. Viele Vermieter entscheiden sich für die moderne Kabelglasfaser-Technologie. Das überrascht nicht. Betreiber von Kabelglasfaser-Netzen bieten einen qualitativ hochwertigen TV-Zugang zu sehr günstigen Preisen an. Nicht umsonst wird die Technologie hierzulande von 17 Millionen Haushalten genutzt, um fernzusehen – und ist damit das beliebteste Mittel der Wahl. Zudem schafft die moderne Kabelglasfaser-Technologie auch die Basis für eine gigabitfähige Breitband-Versorgung. Dieser Zugang zum schnellen Internet wird in Deutschland jedoch nicht über die Betriebskosten abgerechnet. [quote id="430"] Was soll sich jetzt ändern? Das Modell der Umlagefähigkeit soll abgeschafft werden. So sieht es ein Gesetzesentwurf vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vor. Die Umlagefähigkeit, so sagt man, sei ein veraltetes Relikt aus den 80er Jahren. Das jedoch stimmt nicht. Die Gesetzgebung wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder modernisiert. Zuletzt 2012, mit der Öffnung des Modells für sämtliche TV-Technologien, eben um den Wettbewerb zu stärken. Geht es nach dem BMWI sollen Mieter künftig ausschließlich über separate, teurere Vertragsabschlüsse TV-Zugang erhalten. Größter Befürworter einer Gesetzesänderung ist die Deutsche Telekom, die bereits seit Jahren beim Geschäft mit TV-Zugängen mit der Wohnungswirtschaft versucht, Fuß zu fassen. Auch die Telekom kann Mietern über die Umlage Fernsehen zu günstigen Preisen anbieten, tut das aber nur in den seltensten Fällen. Stattdessen scheint man darauf zu spekulieren, bei einer Gesetzesänderung den eigenen Umsatz zu erhöhen, weil Millionen Kunden gezwungen wären, auf deutlich teurere Angebote auszuweichen. Für mehr als 12 Millionen Mieter könnte sich das schon Anfang nächsten Jahres teuer bemerkbar machen – mit Mehrkosten von bis zu 200 Euro pro Haushalt. Die Konsequenz: viele Rentner, alleinerziehende Mütter und Hartz VI Empfänger könnten sich den TV-Zugang nicht mehr leisten. Eine Branchenstudie der ANGA belegt, dass sich die Reichweite des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks verringern könnte, weil Kunden stattdessen zu Streaming-Diensten abwandern. Zu Recht befürchten einige Landesregierungen und Medienwächter, dass so Teile der Bevölkerung von der TV-Grundversorgung abgeschnitten würden, weil sie zu teuer wird. Die Medienvielfalt würde leiden. All das ausgelöst durch eine Gesetzesänderung der Politik. Spätestens hier sollten wir die Sinnhaftigkeit der Pläne hinterfragen, haben uns doch gerade die vergangenen Monate gezeigt, wie wichtig der Zugang zu fundierten Nachrichten für uns alle ist – gerade in Zeiten der Krise. Endlich mehr Wettbewerb und günstigere Preise? Es heißt, eine Gesetzesänderung würde den Wettbewerb im TV-Markt beleben. Ich bin ehrlich: Es gibt Argumente, die es zu diskutieren gilt. Beispielsweise gibt es Menschen, die kein TV-Signal beziehen wollen. Wo viele Millionen Menschen von den günstigeren Preisen profitieren, zahlen diese Einzelpersonen Geld für ein Produkt, das sie nicht nutzen wollen. Hier kann man, genau wie bei den Gemeinschaftskosten für den Aufzug, mit dem Prinzip der Solidarität argumentieren. Schließlich ist die Zahl der Menschen, für die Mehrkosten entstehen, extrem gering, verglichen mit der Zahl der Menschen, die von der Umlage profitieren. Aber: Diese Punkt sollte zweifelsfrei diskutiert werden. Das Argument, ein Wegfall der Umlagefähigkeit würde den Wettbewerb beleben, ist dagegen schlicht falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Die Umlagefähigkeit belebt den Wettbewerb. Vermieter entscheiden frei, mit welcher Technologie ihre Mieter versorgt werden sollen. Sämtliche Infrastruktur-Anbieter treten im fairen Wettbewerb gegeneinander an. Vom Anbieter für Satelliten-TV bis zum Glasfaser-Konzern. Vom bundesweiten Infrastruktur-Unternehmen bis zum lokalen Netzbetreiber. Durch die Umlage entsteht fairer Wettbewerb. Und das wiederum sorgt für sinkende Preise. Für die Anbieter ist das Ansporn, die Zugangstechnologien für TV stetig zu verbessern. Denn bei jeder Ausschreibung gilt: Das beste Angebot gewinnt. Die Vermieter entscheiden sich jeweils für die qualitativ hochwertigste Technologie zum günstigen Preis. Kurz gesagt: Wer sich auf alter Technik ausruht, verliert! Viele Vermieter entscheiden sich wegen großen Programm-Vielfalt und wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses für den Kabelglasfaser-Anschluss. Dieses TV-Angebot umfasst bis zu fünf Mal mehr Programme als DVBT-II. Das Angebot zählt zugleich aber auch zu den günstigsten im Markt und kostet über die Umlage weniger als die Hälfte als der TV-Zugang per DSL. Sollte die Umlagefähigkeit verschwinden, würde das viele Millionen Nutzer zwingen auf teurere Angebote auszuweichen. Viele lokale Kabelnetz-Betreiber könnten ganz vom Markt verschwinden. Einzig die Marktposition der Telekom würde gestärkt. Endlich mehr Gigabit-Ausbau? Die Befürworter einer Gesetzesänderung sagen die Umlagefähigkeit bremst den Gigabit-Ausbau in Deutschland. Das Kabel-Glasfasernetz sei eine Wettbewerbs- und Ausbaubremse. Diese Vorwurf ist so alt wie falsch. Dasselbe hörten man schon vor zwei Jahren, kurz vor dem Zusammenschluss von Vodafone mit Unitymedia. Die Realität zeigt: Das Gegenteil ist der Fall. Die Preise fielen, Gigabit-Geschwindigkeiten wurden Alltag, der Wettbewerb zog an. Und an anderer Stelle wurde endlich begonnen, statt in veraltetes DSL in Glasfaser zu investieren. Bei der Umlagefähigkeit ist es genauso. Sie stärkt den Gigabit-Ausbau einschließlich Glasfaser bis in die Wohnungen, denn sie sorgt bei den Infrastruktur-Anbietern für Planungssicherheit. Die Kabelglasfaser-Technologie bringt qualitativ hochwertiges TV-Signal in die Häuser und ist zeitgleich der größte Treiber für den schnellen Breitbandausbau in Deutschland. Über 21 Millionen Haushalte können so schon heute mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen – das ist vier Mal schneller als der schnellste DSL Anschluss im Markt. Durch den bundesweiten Ausbau der Kabelglasfaser-Netze hat Deutschland zuletzt endlich einen Spitzenplatz im weltweiten Gigabit-Ranking erreicht. Das riesige Potenzial, das so viele Jahre mit eben jenen Argumenten, die wir nun wieder hören, ausgebremst wurde, kann hierzulande endlich ausgeschöpft werden. Das mag nicht jedem Wettbewerber gefallen, aber es ist so. Sollten diese offensichtlich falschen Argumente nun zu einer Gesetzesänderung führen, würde der Gigabit-Ausbau in Deutschland, der doch gerade so richtig Fahrt aufgenommen hat, wieder ausgebremst. Dann hieße es Standstreifen statt Überholspur. Das wäre fatal. Gesetzänderung im stillen Kämmerlein? Wieso das Ganze? Ich meine: Es ist gut und wichtig, dass wir über die Vor- und Nachteile der Umlage diskutieren. Dass wir das, was wir seit vielen Jahren tun, kritisch hinterfragen. Zwei Dinge sollten wir dabei im Sinne der vielen Millionen Menschen hierzulande beachten: Wir sollten die Interessen Einzelner nicht über das Gemeinwohl stellen. Wo viele Millionen Bürger von günstigen TV-Preisen profitieren, gilt es für die wenigen Einzelfälle, die keinen TV-Anschluss nutzen wollen, Sonderwege zu finden. Diese Sonderwege dürfen jedoch nicht für alle Bürger in eine teure Sackgasse führen. All das darf nicht still und heimlich diskutiert werden. Eine Gesetzesänderung, für die dann urplötzlich viele Millionen Menschen hierzulande tief in die Tasche greifen müssen, darf nicht in einem Hinterzimmer beschlossen werden. Hier braucht es den öffentlichen Diskurs. Die Vergangenheit zeigt: Die Umlage hat sich bewährt. Sie bringt günstiges TV für viele Millionen Menschen. Sie stärkt den Gigabit-Ausbau in Deutschland. Und sie fördert den Wettbewerb im TV-Markt. Eine Gesetzesänderung würde all das ausbremsen. TV wäre dann urplötzlich ein Privileg. Arbeitsplätze vielerorts in Gefahr. Wollen wir das wirklich anstoßen? Bitte nicht!

News / 12.10.2020

Wenn der Kunde nicht mehr in den Shop kommt: Vodafone stärkt den Fachhändler mit Online-Plattform für Werbung, Handel und Versand

Durch Corona sind leere Innenstädte keine Seltenheit mehr. Einzel- wie Fachhändler warten häufig vergeblich auf Kundschaft. Denn nur vorsichtig kommen die Menschen zurück in die Innenstädte, um einzukaufen. Viele bevorzugen seit Corona online einzukaufen anstatt ins Geschäft zu gehen. Das stellt den ein oder anderen Fachhändler vor große Herausforderungen, wenn nicht sogar Existenz-Ängste. Um weiterhin bestehen zu können, vor Ort wahrgenommen zu werden und gleichzeitig Kundenbeziehungen pflegen zu können, ist der Weg ins Internet unausweichlich. Viele setzen schon seit längerem auf eine Online-Präsenz. Leider oft mit mäßigem Erfolg. Was meist fehlt sind gezielte Werbemaßnahmen, gut durchdachte Prozesse und vor allem die Antwort auf die Frage: Wie kommt die Ware zum Kunden? Und genau hier setzt die neue 'Vodafone Connect' Marketing-Plattform an. Sie verknüpft Social Media Werbung mit Vertrieb und Versand: Der Fachhändler kann Online-Kampagnen mit wenigen Klicks kreieren, gleichzeitig seine Ware online verkaufen und direkt an den Kunden ausliefern lassen.       Mit 'Vodafone Connect' startet Vodafone ab sofort eine neue Plattform für den Fachhandel, mit der dieser nicht nur regionale Online-Kampagnen schalten kann, sondern auch den Kunden 24/7 dort erreicht, wo er sich informiert und kaufen möchte. Der Clou dabei: Die bestellte Ware kann je nach Wunsch auch direkt zum Kunden oder zur Abholung in den Shop geliefert werden. Dadurch kann der regionale Fachhändler trotz Corona weiterhin für seine Kunden vor Ort präsent sein und seine Produkte anbieten und verkaufen. Aus drei wird eins: 'Vodafone Connect' vereint Werbung, Handel und Versand Statt verschiedene Systeme zu nutzen, vereint 'Vodafone Connect' alle Systeme von Facebook, Google, Vodafone und der Distribution (Versand), so dass der Händler sich dort mit wenigen Klicks seine komplette Online-Präsenz und Online-Handel inklusive Distribution erstellen kann. Bereits bestehende Online-Shops können ebenfalls schnell und einfach integriert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Einbindung von Kassensystemen mit dem der Endkunde sofort sieht, ob die im Web-Shop bestellte Ware im Laden des Händlers vorrätig ist und abgeholt werden kann. Alternativ kann er sich diese auch vom Distributor direkt nach Hause schicken lassen. 'Vodafone Connect' ist die digitale Antwort des Vodafone-Fachhändlers auf das veränderte Kaufverhalten durch Corona: Es steigert die regionale Sichtbarkeit des einzelnen Händlers, um dadurch die Frequenz im Geschäft vor Ort oder im Internet zu erhöhen. Mit wenigen Klicks zur individuellen Online-Kampagne Ein großer Vorteil sind die einfach miteinander verknüpften Prozesse. Um Social-Media-Kampagnen zu kreieren und auszuspielen, stehen den Händlern zum Start die Dienste Facebook Ads, Google Ads und Local Campaigns sowie Webbanner zur Verfügung. Über die Distribution werden Dach-Kampagnen angeboten, also einheitliche Angebote für alle Händler, die genutzt oder individuell angepasst und über die eigene Webseite veröffentlicht werden können. Per Social Media Postbaukasten kann der Fachhändler mit nur wenigen Klicks flexibel die für ihn passende Online-Kampagne zusammenstellen. Wenn ein Händler ein Angebot online anbietet, wird dieses auch auf seiner Angebots-Webpage hochgeladen. Diese wird automatisch im Hintergrund für jeden Händler und jedes Angebot individuell erstellt. Ein Mehrwert für den Händler wie auch den Kunden, der dadurch jederzeit 24/7 die Möglichkeit hat, beim Fachhändler seines Vertrauens zu kaufen. Zum Start arbeitet Vodafone mit den Distributoren Komsa/Aetka, Herweck und Brodos zusammen. Erst durch die enge Zusammenarbeit mit der Distribution konnten die notwendigen Schnittstellen und technischen Anforderungen definiert werden, um den gemeinschaftlichen Erfolg von 'Vodafone Connect' sicherzustellen. 'Vodafone Connect' bietet jetzt eine einheitliche Lösung für den Vertrieb, die Distributionen und den Handel. Die Vorteile von 'Vodafone Connect' auf einen Blick: Landingpage mit Online-Shop und Anbindung an alle Vodafone-Aktivierungsschnittstellen Webbanner Google Search Ads / Google Local Campaigns Facebook Ads Online-Konfigurator Ein Tool für Buchung, Auslieferung und Reporting von Werbung auf mehreren Plattformen Postbaukasten zur Erstellung von Facebook- und Instagram-Anzeigen Best Practise Beispiele Social Media Galerie Online-Trainings und -Webinare Beratungshotline

Story / 09.10.2020

I have a dream! Holprige Wege, Outings und der erste Vodafone-CSD

Rolf Wieselhuber-Lehnen arbeitet seit 2000 bei Vodafone, seit 2007 bei der Vodafone Group in Stuttgart. Dort betreut er globale Großkunden wie die US Army, US Air Force oder Porsche. Sein Motto? „Sind meine Kunden zufrieden, bin ich es auch.“ Doch ist er es wirklich? Heute schon: „Mir gefällt besonders das Arbeitsklima. Wir sind wie eine Familie, gehen wertschätzend und respektvoll miteinander um und ich spüre das Vertrauen, das meine Führungskraft und das Unternehmen in mich haben.“ Klingt alles leicht, klingt alles selbstverständlich. Ist es aber nicht. Gerade für jemanden wie Rolf. Denn Rolf ist schwul. Holpriger Weg statt asphaltierter Straße Bevor Rolf zu Vodafone kam, hat er viele Jahre in einer „Männer-Branche“ gearbeitet, was alles andere als einfach war. „An ein Outing war überhaupt nicht zu denken“, sagt er. Sein Privatleben hat er geheim gehalten. Nur eine Handvoll Kolleginnen und Kollegen wussten Bescheid. Als er bei Vodafone anfing, merkte er sofort: Hier ist es anders, hier muss ich mich nicht verstecken. „Was für eine Wohltat, so sein zu dürfen, wie ich bin. Gerade für jemanden wie mich, der von Natur aus offen und kommunikativ ist.“ Das Thema Outing, LGBT und sexuelle Orientierung ist seit seinem Coming Out 1986 zu einem wichtigen Teil seines Lebens geworden. „Keiner entscheidet sich für seine sexuelle Orientierung. Sie ist wie sie ist. Und keiner entscheidet sich freiwillig, den holprigen Weg zu gehen, wenn es auch eine asphaltierte Straße gibt. Doch trotz der Höhen und Tiefen hat sich der holprige Weg für mich gelohnt. Ich habe viel gelernt und er hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin“, sagt er ruhig und selbstbewusst. Vodafone lebt Diversity und steht für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld: Alle Infos! I have a dream! Wie alles ins Rollen kam Neben seinem Job ist der Service Manager begeisterter Fan der Christopher Street Days (CSD). Seit Mitte der 90er war er bei vielen Paraden dabei – in Stuttgart, Berlin, Köln, Mannheim und Ulm. Der Stuttgarter CSD liegt dem „Wahl-Schwaben“ besonders am Herzen, dort hat er auch einen guten Draht zum CSD-Vorstand. Mit seinem Mann leitet er zudem den gemeinnützigen Verein ‚Gemeinsam statt einsam e.V.‘, mit dem sie 2006 mit eigenem Wagen am Stuttgarter Umzug dabei waren. „Ein unbeschreibliches Gefühl, richtig überwältigend!“ Und dann war er da, der Traum. Der Traum vom Vodafone CSD-Wagen. Klare Worte vom Chef Auch wenn Vodafone für Offenheit, Toleranz und Wertschätzung steht, die Zeit für eine CSD-Beteiligung war offenbar noch nicht reif. Rolf war klar, er braucht einen langen Atem und Unterstützung. Im Oktober 2015 aber tat sich etwas. Als er in der Stuttgarter Niederlassung bei einer Betriebsversammlung das LGBT+ Netzwerk vorstellte, endete er mit einem emotionalen Schlusswort: „Mein größter Traum ist, dass Vodafone Stuttgart als erste deutsche Niederlassung an einem CSD teilnimmt.“ Was dann passierte, ruft heute noch Gänsehaut bei ihm hervor: „Unser Regionalleiter Frank Wendelstorf kam nach vorne und sagte vor versammelter Belegschaft: „Rolf, ich unterstütze Dich, wenn Du das OK aus Düsseldorf hast.“ Nach dem klaren Bekenntnis ging es ganz schnell. Sechs Wochen später hatte Rolf das OK vom Personal-Chef, stand wieder bei Frank im Büro und die Planungen konnten beginnen. Seit 2016 rollen sie nun, die Vodafone-Wagen auf den CSDs in Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Köln und Stuttgart. Zuletzt beim Corona-bedingten virtuellen CSD in Stuttgart, wo Vodafone als Hauptsponsor auftrat. Raus aus dem Versteck Als Wahl-Stuttgarter ist der dortige CSD sein Liebling: immerhin der drittgrößte CSD Deutschlands, aber trotzdem übersichtlich und persönlich. Gleich gefolgt vom CSD in Köln – wo er 2004 seinen Mann kennenlernte! Rolf hat eine klare Meinung, warum CSD’s wichtig sind. „Dreimal im Jahr mit einem bunten Wagen und dem Firmenlogo durch die Stadt zu ziehen, das reicht bei Weitem nicht. Aber es ist wichtig, um Aufmerksamkeit zu erregen und auf die Benachteiligungen und Missstände in der Gesellschaft hinzuweisen. Solange es noch viele Mitarbeitende gibt, die sich nicht outen, weil sie fürchten müssen, am Arbeitsplatz benachteiligt und diskriminiert zu werden, solange können wir uns nicht zurücklehnen und behaupten, bei uns ist alles ok.“ Vodafone hat das erkannt und bietet zusätzlich zu den CSDs viele weitere Maßnahmen an. Rolf appelliert an alle: „Informiert euch, holt euch Rat und Unterstützung. Nutzt die Möglichkeiten, egal ob hetero oder LGBT+.“ Er weiß, dass Vodafone schon Einiges erreicht hat, aber vor allem in den Niederlassungen ist das Ziel noch weit. Deshalb lautet sein Credo: „Ich möchte meine Erfahrungen und Erlebnisse weitergeben. Vielleicht kann ich dem einen oder anderen damit helfen, sein kraftraubendes Versteckspiel zu beenden.“ Und mit einem Schmunzeln sagt er im Nachsatz: „Ich wünsche mir in jeder Niederlassung einen Frank und einen Rolf – auch wenn sie vielleicht anders heißen.“ Na, das sollte doch möglich sein!

Klartext / 08.10.2020

Was Corona mit uns macht …

Infektionsstatistiken, Corona-Talkrunden, Virologen im Interview. Wir reden täglich über die Seuche. Wie wir uns schützen. Wie wir sie bekämpfen. Und das ist gut so. Aber worüber wir noch viel zu wenig reden ist darüber, was Corona aus uns macht. Denn das hier ist mehr als ein Virus. Corona ist mehr als Maske, Netflix und Desinfektionsspray. Corona ist die wohl größte Disruption seit dem zweiten Weltkrieg. Corona schmerzt. Aber Corona lehrt zugleich. Denn die Seuche ermöglicht zugleich vielleicht die größte Transformation seit der Erfindung der Dampfmaschine. Aber nur, wenn wir jetzt die richtigen Fragen stellen. Das Richtige tun. Jetzt ist die Chance, aus der Krise zu lernen. Aus dem Gutem wie dem Schlechten. Große Teile der Wirtschaft wurden geschwächt, andere haben von dem Digitalisierungsschub profitiert. Menschen fühlten sich eingesperrt, andere haben neue Freiheiten entdeckt. Die angespannte Situation hat uns zusammengeschweißt, Teile der Gesellschaft aber auch abgespalten. Es lohnt sich jetzt, darüber zu reden. Und klüger aus der Krise zu kommen, als wir hineingegangen sind. Als Corona Vodafone traf Als Corona uns bei Vodafone traf, war mein erster Gedanke: „Jetzt gilt es. Jetzt schlägt die Stunde der Netzbetreiber“. Eine Jahrhundert-Aufgabe lag vor uns, denn in anderen Ländern waren die Netze unter dem massiv angestiegenen Datenvolumen zusammengebrochen. Unsere klare Devise: Die Netze müssen halten. Deutschland muss weiterlaufen. Mit uns. Wir erlebten die Renaissance der Festnetz-Telefonie, während die Mobilfunk-Telefonate weniger wurden. Das Datenvolumen allerdings stieg zeitweise um über 50%. Privat- und Wirtschaftsleben wanderten ins Home Office. Deutschland ging online. Überall. Und die Netze hielten. Wir bei Vodafone betrieben sie aus dem Home Office. Zuweilen arbeiteten 95% von uns von zuhause aus. Was am Anfang nicht ganz einfach, aber doch leichter viel als bei vielen anderen Unternehmen. Denn mit Home Office – dem Buzzword der Corona-Krise – haben alle bei Vodafone seit über acht Jahren Erfahrung. Was bei Vodafone während Corona passierte? Alle Infos hier! Die Menschen zwischen Selbstbestimmung und Einsamkeit Mit uns gingen große Teile des Landes in die Heimarbeit. Und viele sind dabei über sich selbst hinausgewachsen. Bisherige Online-Skeptiker haben sich für die digitale Welt geöffnet. Und viele entdecken trotz der Einschränkungen neue Freiheiten: keine Pendelei, kein Stau, weniger Stress. Zwischendurch Einkaufen und dafür abends nochmal kurz an den Rechner. Sie schätzen die neue Flexibilität und das selbstbestimmte Arbeiten. Doch es gibt auch eine Kehrseite. Denn aus Zoom wird nie ein echtes Lagerfeuer. Und ein Winken am Bildschirm kann eine Umarmung nicht ersetzen. Der soziale Kontakt fehlt vielen Menschen in Deutschland. Sie klagen über Angst, Stress, Einsamkeit. Taubheit, die sich wie Mehltau über sie legt. Straftaten im Bereich häusliche Gewalt gehen nach oben – genau wie Alkohol- und Zigarettenkonsum. Klar ist: Das Hohelied aufs Homeoffice kennt auch Moll-Töne. Und da müssen wir genau hinhören. Der Arbeitsplatz der Zukunft muss auf Flexibilität und Freiwilligkeit gebaut sein. Die Gesellschaft zwischen Zusammenhalt und Abspaltung Was macht Corona mit uns allen, unserer Gesellschaft? Auch hier gibt es Licht und Schatten. Zum einen sehen wir einen gestärkten Zusammenhalt, wahre Opferbereitschaft, mehr Nächstenliebe. Ärzte, Kassiererinnen, Krankenpfleger, Bahnfahrer, Polizisten, Feuerwehrleute – sie haben das Land am Laufen gehalten und tun das immer noch. Die äußerliche Distanz hat uns innerlich zusammenrücken lassen: Darauf können wir stolz sein. Allerdings entziehen sich Teile der Gesellschaft diesem Gemeinschaftsgefühl, sie spalten sich ab. Aus Wut oder Resignation. Aus Angst und Verunsicherung. Viele suchen verzweifelt nach einfachen Antworten – und bekommen sie meist leider von den Falschen. Verschwörungstheorien machen sich breit. Meinungen radikalisieren sich: mit Auswirkungen bis auf die Treppen des Reichstages. Hier müssen wir aufpassen, dass der Virus nicht zum Spaltpilz wird. Und Lösungen finden, wie wir alle wieder an den Tisch bekommen. Die Natur mit einem Moment zum Durchatmen Der Lockdown bedeutete auch weniger Autos auf Straßen, weniger Flugzeuge am Himmel, weniger rauchende Industrie-Schornsteine. Erhebungen zeigen mit 4,6 % den stärksten Rückgang an Treibhausgasen in der Geschichte der Menschheit. Für unsere Umwelt hieß all das: durchatmen. Allerdings war das nur eine kurze erzwungene Pause, eine positive Nebenwirkung, wenn man so will. Sie wird die fortschreitende Erderwärmung nicht stoppen. Was passiert, wenn weltweit die Wirtshaft wieder hochfährt? Gehen wir dann bewusster mit unserer Umwelt um? Wird Nachhaltigkeit dann im gleichen Atemzug mit Wachstum und Wohlstand genannt? Ich habe da meine Zweifel. Zwischen voll digital und abgehängt Der Umstieg auf digital hat funktioniert, die Digitalisierung einen nie dagewesenen Schub bekommen. Die Datennutzung schnellte in die Höhe, Millionen Menschen stellten vollständig um auf Home Office, Home Schooling und Home Entertainment. Bargeldloses Zahlen ist eine Selbstverständlichkeit, Serien-Streamen neuer Volkssport. Der Wert digitaler Dienste und Infrastrukturen ist den Menschen bewusster geworden. Der radikale Umstieg hat allerdings auch die Schwachstellen offenbart. Beim Thema Digitale Bildung sind wir in der Corona-Klasse sitzen geblieben. Das war vielerorts eine „Glatte 6“. In zu vielen Schulen und Unis ist Online-Unterricht noch ein Fremdwort. Und auch in der Wirtschaft sind die Unternehmen, die zu spät auf die Digitalisierung gesetzt haben, jetzt geschwächt. An beide Themen müssen wir ran. Damit dieser Digitalisierungsschub nachhaltig ist. Was wir daraus lernen Geben wir der Natur mehr als nur eine Atempause Umweltschutz darf kein Nebenprodukt des Lockdowns bleiben, sondern muss dauerhaft im Fokus stehen. Dafür muss nachhaltiges Handeln ins kollektive Bewusstsein. Dabei ist Digitalisierung nicht Teil des Problems, sondern ein Teil der Lösung. Home Office und Video-Konferenzen bedeuten weniger Stress, Stau und CO2. Wir können jährlich Millionen Tonnen an CO2 einsparen, wenn mehr im Home Office arbeiten. Und Unternehmen müssen auf Grünstrom setzen. Das Vodafone Netz ist bereits auf Grünstrom umgestellt und hat seinen CO2 Ausstoß um 92% reduziert. Wir alle sind Teil des Problems. Und können alle Teil der Lösung werden. Vodafone schützt den Planeten: Alles zur Initiative! Umarmen wir die Digitalisierung In der Krise haben wir zu schätzen gelernt, was vorher selbstverständlich war: zuverlässige und leistungsstarke Netze. Hier müssen wir dranbleiben: Investieren wir in Infrastruktur. In der Stadt, auf dem Land, für digitale Schulen und Unis sowie digitale Unternehmen. Investieren wir in Entwickler, in Innovatoren, in Start-ups. In all die, die Digitalisierung bauen. Ruhen wir uns nicht auf dem eigenen Schrecken aus. Werden wir digital. Wagen wir mehr Mut. Wagen wir mehr Menschlichkeit. Dauerhaft. Wenn es hart auf hart kommt, können wir auf uns und andere zählen. Wir können schneller lernen, als wir es jemals gedacht hätten. Wir können uns radikaler umstellen, als es viele für möglich gehalten hatten. Ich wünsche mir, dass wir mit diesem Wissen mutiger in die Zukunft blicken. Dass wir mutiger die Dinge angehen, die uns durch die Krise offenbart wurden. Dass wir denen zuhören und helfen, die mit der Situation überfordert sind, anstatt sie auszugrenzen. Denn Mut und die Menschlichkeit haben uns bislang alles überstehen lassen. Sorgen wir künftig noch besser dafür, dass das so bleibt. Hannes Ametsreiters Keynote ist Teil der Highlights des Neuland Kongress 2020:

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