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News / 18.07.2019

Jetzt kommt Deutschlands Gigabit-Netz: EU gibt grünes Licht für Unitymedia-Übernahme

Die EU-Kommission hat heute der 18,4 Milliarden Euro schweren Übernahme der Liberty Global Kabelnetze in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Rumänien durch Vodafone zugestimmt. „Es ist geschafft: Wir haben grünes Licht aus Brüssel. Ab heute können wir uns mit Unitymedia zusammenschließen. Ab heute wächst zusammen, was zusammengehört“, so Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter. „Mit dem heutigen Tag starten wir die zweite Etappe unserer Gigabit-Reise. Und die Vision wird Wirklichkeit: Jetzt kommt die Gigabit-Republik. Jetzt kommt unser Gigabit-Netz nach ganz Deutschland – in alle 16 Bundesländer.“ [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Jetzt-kommt-Deutschlands-Gigabit-Netz_Hannes-Ametsreiter-zur-Unitymedia-Übernahme.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/HannesScorpio005_final.jpg"][/video] [quote id="330"] Ametsreiter weiter: „Ab jetzt können wir unser Versprechen einlösen – und in den nächsten drei Jahren insgesamt 25 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgen. Damit machen wir Gigabit massentauglich. Damit machen wir Gigabit bezahlbar. Das ist nicht nur gut für Verbraucher, Wirtschaft und Wettbewerb. Mit der Übernahme schaffen wir für Deutschland einen noch nie dagewesenen Infrastruktur-Schub. Und heute fangen wir damit an.“ Kommission genehmigt Fusion nach 272 Tagen intensiver Prüfung Insgesamt 272 Tage prüfte die EU-Kommission die geplante Übernahme. Am Ende verblieben lediglich zwei Bedenken: zum einen hinsichtlich einer potentiellen Verminderung des Wettbewerbs durch Wegfall des DSL-Angebots im Unitymedia-Vermarktungsgebiet, zum anderen hinsichtlich einer möglichen größeren Verhandlungsmacht im Fernsehmarkt. Diese Bedenken konnte Vodafone mit einem Auflagenpaket auflösen. In diesem Paket öffnet Vodafone sein Kabelnetz bundesweit für Telefónica und schafft damit einen weiteren nationalen Kabelwettbewerber. Zugleich bringt Vodafone mehr Qualität, Flexibilität und Unabhängigkeit für TV-Sender. [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Was-die-Unitymedia-Übernahme-ausmacht-in-60-Sekunden.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Deutschland-wird-zur-GigabitRepublik.jpg"][/video] Auf die EU-Genehmigung wird jetzt das so genannte Closing (Vollzug des Kaufvertrags) zum Monatsende erwartet – damit kann die Integration beginnen. „Damit schaffen wir nach fast zwei Jahrzehnten der Trennung wieder ein vereinigtes Kabelnetz in ganz Deutschland. Und können Deutschland von einem der langsamsten zu einem der schnellsten Digitalstaaten auf dem Kontinent machen“, so Ametsreiter. [quote id="331"] Ein digitales Europa braucht zuallererst große, schnelle Netze In Europa ist die Vodafone Gruppe damit nicht nur der größte Mobilfunk-Anbieter, sondern wird auch zum größten Breitband-Anbieter – mit dem größten Hochgeschwindigkeitsnetz Europas. „Mit der heutigen Entscheidung sichert die Kommission Deutschland einen Spitzenplatz in einem digitalen Europa – und Europa einen Spitzenplatz in der Welt.  Denn nur ein digitales Europa ist ein erfolgreiches Europa. Das braucht zuallererst große, schnelle Netze. Und genau die wollen und werden wir bauen.“ Die Pressemeldung der EU-Kommission ist hier zu finden. Mehr Infos zur Unitymedia-Übernahme und was Kunden nun wissen müssen, gibt es hier.

News / 17.07.2019

GigaCube 5G: Erster Mobilfunk-Router Deutschlands funkt im 5G-Netz

5G aus der Steckdose: Vodafone startet mit der Vermarktung des ersten Mobilfunk-Routers in Deutschland, der von Kunden im 5G-Netz genutzt werden kann. Dafür hat Vodafone gestern das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet. Mit mehr als 60 5G-Antennen an 25 Stationen in 20 Städten und Gemeinden. Im August funkt 5G an mehr als 50 Stationen in Deutschland. Der GigaCube 5G bringt schnelles Netz in die heimischen vier Wände und überträgt Daten mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde. Das ist deutlich schneller als die schnellsten DSL-Leitungen. Zum Vermarktungsstart überarbeitet Vodafone auch die GigaCube-Tarife. In allen Tarifen ist jetzt der Zugang zum 5G-Netz ohne Aufpreis enthalten. Je nach Wahl gibt’s jeden Monat bis zu 150 Gigabyte extra Datenvolumen dazu. Egal ob zuhause, in der Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz. Der Vodafone GigaCube von Huawei bringt schnelles Internet dorthin, wo DSL nur langsame Geschwindigkeit liefert. Jetzt bietet Vodafone neben dem GigaCube und GigaCube CAT 19 erstmals in Deutschland auch einen 5G-Router an. Der GigaCube 5G ist ab morgen online und in den Shops verfügbar und funkt an ersten Orten im 5G-Netz von Vodafone. Weiterhin kann der GigaCube 5G natürlich auch im LTE-Netz genutzt werden. Vodafone vermarktet den GigaCube 5G in den Tarifen GigaCube Mini, GigaCube und GigaCube Max zum Einmalpreis von 349,90 Euro und einer monatlichen Zuzahlung in Höhe von 2,99 Euro. Im GigaCube Flex zahlt der Kunde einmalig 499,90 Euro – eine monatliche Zuzahlung entfällt. 5G-Zugang inklusive und noch mehr Datenvolumen Egal ob GigaCube Mini, GigaCube Flex, GigaCube oder GigaCube Max – in allen vier Tarifen ist der 5G-Netzzugang ohne Aufpreis enthalten. Kunden, die bis Ende Oktober einen Vertrag abschließen, erhalten jeden Monat im Tarif GigaCube Mini 5, im GigaCube 75 und im GigaCube Max 150 Gigabyte extra Datenvolumen. Dieses Volumen wird dauerhaft für die gesamte Vertragslaufzeit bereitgestellt. Zusätzlich reduziert sich der monatliche Basispreis des GigaCube Max um zehn Euro auf 44,99 Euro. 5G-Start in Großstädten und Gemeinden Vodafone hat als erster Telekommunikationskonzern in Deutschland in 20 Städten und Gemeinden erste 5G-Stationen gestartet. Darunter die Gemeinden Birgland (Bayern), Lohmar (Nordrhein-Westfalen) und Hattstedt (Nordfriesland) sowie die Großstädte Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München. Bis Ende August werden weitere 5G-Stationen in Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig, Mühlheim an der Ruhr und Frankfurt folgen. Dann werden mehr als 50 Mobilfunk-Stationen im 5G-Netz von Vodafone funken. Bis Ende 2020 werden 10 Millionen Menschen ans 5G-Netz angeschlossen sein. Bis Ende 2021 bringt Vodafone 5G zu rund 20 Millionen Menschen in Deutschland.

Klartext / 17.07.2019

So. Funkt. 5G.

Was war das für ein besonderer Tag gestern. Einen Monat nach dem Ende der Frequenz-Auktion haben wir das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet. Mit für uns schon jetzt verfügbaren Frequenzen im 3,5 Gigahertz Bereich. Deutschlands Start in das 5G-Zeitalter. Der Start einer neuen Mobilfunk-Generation, mit der so viele Hoffnungen verbunden sind – vor allem in der Industrie. Als Technik-Chef gebe ich zu: Das erlebt man nicht alle Tage. Heute surfen unsere Kunden mit den ersten 5G-Produkten und mit der 5G-Option in zahlreichen Tarifen erstmals im neuen 5G-Netz. Dafür hat meine Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten hart und viel gearbeitet. Mein Lob und mein ganzer Stolz richtet sich an ein Team, das immer bereit war, die Extrameile zu gehen und erneut über sich hinaus gewachsen ist. Dieser Einsatz macht es möglich, dass auf den 5G-Smartphones unserer Kunden an ersten Orten ab heute wirklich das kleine 5G-Symbol erscheint. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und was macht 5G so besonders? So. Funkt. 5G.  Latenz. Wenn über 5G gesprochen wird, dann fällt dieser Begriff immer wieder. 5G – das Echtzeit-Netz. So schnell wie das menschliche Nervensystem. Wie ist das eigentlich möglich? Weshalb rauschen die Daten noch viel schneller als bislang von Smartphone zu Smartphone. Oder im Internet der Dinge von Maschine zu Maschine. Ein Hauptgrund hierfür: MEC. Mobile Edge Computing. Oder: die kleinsten Rechenzentren im Netz. Sie sind direkt in der Nähe der Mobilfunk-Stationen und kaum größer als ein handelsübliches Notebook. Daten, die wir mit unseren Smartphones auf die Reise schicken, müssen dann nicht mehr hunderte Kilometer unter der Erde bis zum nächsten Rechenzentrum rauschen, um verarbeitet und weitergeleitet zu werden. Das alles passiert direkt am Ort des Geschehens. Das spart Zeit. Und das erhöht die Sicherheit. Zum Beispiel in der Industrie. Wenn Daten den Unternehmens-Campus gar nicht mehr verlassen. [quote id="327"] Was 5G so besonders macht Würden Sie eigentlich eine 5G-Antenne erkennen? Vermutlich nicht auf Anhieb. Von außen fällt das meistens schwer. Auch für mich. Aber: Technisch ist der Unterschied riesig. Eine 5G-Antenne vereint im inneren 64 kleine Antennen. Jede einzelne richtet sich speziell am Kunden aus. Jede Antenne bündelt die verfügbaren Kapazitäten. Jeweils für die Nutzer, die gerade wirklich im Netz unterwegs sind. Jeder einzelne Nutzer surft dann schneller als bislang. Denn eine 5G-Station funkt nicht mehr mit der Gießkanne – so, wie wir es bislang von LTE kennen. 5G-Antennen funken gezielt. Und bewegen sich mit dem Nutzer. Zum Beispiel wenn dieser mit dem Auto oder Zug unterwegs ist. Kurz gesagt: Beamforming. Und nicht jede 5G-Antenne sieht gleich aus. 5G ist flexibel. Es gibt, ähnlich wie bei LTE, die großen Mobilfunk-Stationen: Sie stehen entlang der Autobahnen, am Rande der Großstadt oder auf den Hausdächern. Aber es gibt auch die ganz kleinen 5G-Antennen, oft Small Cells genannt. Nicht größer als ein Smartphone. Sie funken vor allem in der Industrie. Ihre Stärke: Sie bringen eine optimale Netzabdeckung in Gebäude oder Industriehallen hinein. Hinter dicke Beton- und Stahlwände. Im Werk der e.GO Mobile AG, wo das neue Elektroauto e.GO Life gefertigt wird, sind 36 von den sogenannten 'Small Cells' bereits im Einsatz. Dank 'Network Slicing' mit garantierten Bandbreiten. Denn mit 5G schneidern wir für unsere Industriekunden das Netz nach Maß. [quote id="329"] Unsere ersten Stationen sind am Netz – und für unsere Kunden nutzbar Gestern haben wir mehr als 60 5G-Antennen an den ersten 25 Stationen in unserem Netz aktiviert. Mit den für uns schon jetzt verfügbaren 3,5 Gigahertz-Frequenzen bringen wir 5G zu unseren Kunden. Wichtig: Nicht mit einem Testnetz für Prototypen. Sondern als echtes 5G-Handy-Netz, das unsere Kunden ab sofort mit dem ersten 5G-Smartphone und ab morgen mit dem ersten mobilen 5G-Router nutzen können. Kurz gesagt: Heute erscheint bei ersten Kunden in Deutschland das kleine 5G-Symbol oben links im Screen vom Smartphone. Das ist ein echter Auftakt. Natürlich funkt 5G mit den ersten 5G-Stationen noch lange nicht flächendeckend. Denn: Ein Mobilfunknetz ist niemals fertig. Und: Alles was einmal groß werden will, muss klein beginnen. Der Startschuss ist heute gefallen. Für mich und meine Mannschaft ist das kein Grund zum Zurücklehnen. Im Gegenteil. Die kommenden Monate und Jahre werden intensiv. Wir werden viel Geld, Zeit und Arbeit investieren. Mit der Zuteilung der weiteren Frequenzen, werden wir die Kapazitäten in unserem 5G-Netz erhöhen. Wir werden noch schneller. Unser 5G-Netz größer. Wir haben zum Start nicht alle Stationen in einer Metropole aktiviert. Unsere ersten 5G-Stationen stehen in Großstädten und in kleineren Gemeinden. An Orten, mit unterschiedlichsten geografischen Voraussetzungen und Anspruchsgruppen. Weil wir lernen wollen. Wir wollen verstehen, wann und wo unsere Kunden 5G schon jetzt brauchen. Denn wir wollen unsere 5G-Reise optimieren und entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden planen. Ich freue mich auf die Reise. Ich freue mich auf all die digitalen Abenteuer, die wir gemeinsam erleben werden. Ich freue mich auf 5G.

Klartext / 16.07.2019

5G. Einfach. Jetzt.

5G ist jetzt! Wir haben lange geboten. Wir haben lange gefeilt. Wir haben lange diskutiert. Oftmals sachlich. Teilweise emotional. Jetzt ist es endlich da: Deutschlands erstes 5G-Handy-Netz. Wir legen den Schalter um. Heute, einen Monat nach der Auktion, bringen wir Deutschland ins 5G-Zeitalter. Das erste 5G-Handy-Netz ist da. Wir bringen 5G jetzt auf die ersten Smartphones unserer Kunden. Mit Tarifen für jeden Geldbeutel. Unser Ziel: 5G für Jedermann. Heute startet 5G in Deutschland. Wir machen: 5G. Einfach. Jetzt.  5G In den vergangenen vier Wochen haben wir die ersten 5G-Innovationen nach Deutschland gebracht. Wir haben gezeigt, wo die 5G-Reise, die wir gemeinsam mit unseren Kunden antreten, hingeht. Ich habe zum ersten mal per Videochat im 5G-Netz telefoniert – natürlich mit unserem Technik-Chef Gerhard Mack. Wir haben 5G zum ersten Mal in die Industrie gebracht – und gemeinsam mit e.GO die erste Smart Factory gestartet. Wir haben zum ersten Mal gezeigt, wie 5G unseren Alltag ein Stück weit verbessert – und der erblindeten Skifahrerin Noemi Ristau geholfen die Skipiste zum ersten Mal alleine herunterzufahren. Wir bringen 5G erstmals in die Bundesliga – und verbinden für Fußballfans Emotionen aus dem Stadion mit Informationen aus der digitalen Welt. Um es ganz deutlich zu sagen: Wenn ich bei all dem von einer Reise spreche, dann meine ich keinen Wochenend-Trip. Ich meine ein Abenteuer, das sich über viele Jahre erstreckt. Denn ein Netz baut man nicht über Nacht. Und ein Netz ist niemals fertig. Ein Netz, das wächst, braucht drei Dinge: Geld. Viel Arbeit. Und vor allem Zeit. Aber wir haben keine Zeit zu verlieren. Deshalb legen wir heute los. Wir starten Deutschlands erstes 5G-Handy-Netz. Doch das ist nicht alles. Denn ein 5G-Netz ohne Handys und Tarife ist ein totes Netz. Erst wenn alle drei Bestandteile zusammen kommen, entsteht daraus das große Ganze: 5G. Wir bringen diese drei Bestandteile heute zusammen. Ein 5G-Handy-Netz mit ersten Stationen. Die ersten 5G-Endgeräte. Und die ersten 5G-Tarife für fast jeden Geldbeutel. Denn wir haben: Alles. Am. Start. [quote id="325"] EINFACH Ein neues Netz braucht neue Tarife. Und zwar nicht nur einen. Denn ein neues Netz kann nur in allen Schichten unserer Gesellschaft ankommen, wenn es für Jedermann einfach zugänglich ist. Daran haben wir gedacht. Wir haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem von dieser einen Vision leiten lassen: Lasst uns 5G demokratisieren. Lasst uns möglichst viele Menschen an dieser neuen Technologie teilhaben können. Lasst uns Tarife für fast jeden Geldbeutel schmieden. Denn wir glauben: 5G ist keine Technologie für Spitzenverdiener. 5G sollte für Jedermann bezahlbar sein. Auf das Ergebnis bin ich stolz: Wir nehmen jetzt alle mit. Alle Kunden mit Red- und Young-Tarifen können die 5G-Reise mit uns starten – und die 5G-Option einfach per App hinzubuchen. In unseren Premium-Tarifen ist der Zugang zum 5G-Netz sogar automatisch und kostenfrei enthalten. Einfach bedeutet für unsere 5G-Kunden auch: maximale Flexibilität statt lange Vertragsbindung: Unsere Kunden können 5G nicht nur jederzeit buchen. Sie können die 5G-Option auch monatlich kündigen. Denn wir machen: 5G. Einfach. Für Jedermann. [quote id="326"] JETZT 5G ist jetzt. Wir bringen Deutschland heute ins 5G-Zeitalter. Die tragende Säule: Das erste 5G-Handy-Netz. Wir starten heute die ersten 25 Stationen. In Großstädten. In Gemeinden. Und in der Industrie. Im August funken mehr als 50 Stationen in unserem Netz. Natürlich funkt 5G mit diesen Stationen noch lange nicht überall in Deutschland. Und natürlich ist es noch ein weiter Weg bis 5G großflächig verfügbar ist. Aber: Klein beginnt alles, was später groß werden will. Und ohne die, die anfangen, wird es am Ende nicht das Große geben. Es braucht die, die die ersten Schritte machen. Nur so können wir gemeinsam das Laufen lernen. Und zukünftig zum Sprinter heranwachsen, der im 5G-Netz ganz vorne mit dabei ist. Wir werden wachsen. Wir werden immer schneller werden. Wir werden nicht ruhen. Gemeinsam mit den vielen Kollegen, die diesen Start möglich gemacht haben, treiben wir 5G jetzt weiter ins Land. Wir bringen 5G bis 2021 zu 20 Mio. Menschen in Deutschland. Damit sie das Echtzeit-Netz unterwegs und zuhause nutzen können. Unterwegs mit den ersten 5G-Smartphones, mit denen wir unsere Kunden ab morgen die 5G-Reise antreten lassen. Zuhause mit dem ersten mobilen 5G-Router, der schnelles Netz dorthin bringt, wo bislang nur langsames DSL verfügbar war. Ich freue mich auf die Reise. Und ich freue mich, dass wir diese Reise heute gemeinsam mit unseren Kunden starten. Denn wir machen 5G. Einfach. Jetzt.

News / 16.07.2019

Das erste 5G-Handy-Netz ist da: Ab morgen auf den Smartphones

Vodafone bringt Deutschland ins 5G-Zeitalter. Der Telekommunikationskonzern öffnet als erster Betreiber in Deutschland das 5G-Netz für private Nutzer. Schon ab morgen können Kunden in Deutschland mit den ersten 5G-Produkten an ersten Orten im 5G-Netz surfen – zuhause und unterwegs. „5G ist jetzt“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Zum Auftakt aktivierte Ametsreiter heute die ersten 25 5G-Stationen mit mehr als 60 5G-Antennen in 20 Städten und Gemeinden. Im August funken mehr als 50 Stationen mit 120 5G-Antennen im Netz. Die ersten 5G-Endgeräte und die passenden 5G-Tarife sind ab morgen online und in ersten Shops verfügbar. Das Ziel: 5G für Jedermann. „Wir demokratisieren 5G“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter beim Start der fünften Mobilfunk-Generation. „Bei uns ist 5G keine Technologie für Spitzenverdiener. Wir öffnen das neue Echtzeit-Netz – mit unseren Tarifen für jeden Geldbeutel.“ [quote id="328"] Als erster Netzbetreiber in Deutschland startet Vodafone heute das 5G-Handy-Netz für seine Kunden. Mit bezahlbaren, einfachen und flexiblen Tarifen für jeden Geldbeutel. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern öffnet den Zugang zu seinem neuen 5G-Netz für Privatkunden in allen Red und Young Tarifen sowie im Vodafone Black Tarif. Geschäftskunden mit den Tarifen Red Business+ und Red Business Prime können den Zugang zu 5G ebenfalls hinzubuchen. Privatkunden, die sich online für den Tarif 'Young S' entscheiden, können so mit der neuen 5G-Option im ersten Jahr für insgesamt nur 14,99 Euro im Monat an den ersten Standorten auch im 5G-Netz surfen. 5G-Option ist per App zubuchbar und kann nach einem Monat jederzeit gekündigt werden Die 5G-Option ist ab morgen für monatlich 5 Euro in allen gängigen Tarifen einfach über die MeinVodafone App zubuchbar und kann nach einem Monat jederzeit gekündigt werden. Für Kunden mit den Tarifen Vodafone Red XL und Vodafone Black ist der Zugang zum 5G-Netz sogar automatisch und kostenlos enthalten. Ebenfalls kostenlos ist der Zugang zum 5G-Netz für Kunden mit einem Tarif für den neuen 'GigaCube 5G'. Die ersten Kunden in Deutschland können ab morgen 5G nutzen Der 'GigaCube 5G' von Huawei ist der erste 5G-Router mit Mobilfunk-Empfang, der jetzt an ersten Orten im 5G-Netz funkt und ab dem 18. Juli online und in den ersten Shops erhältlich ist. Das 'Huawei Mate 20 X 5G' ist das erste 5G-Smartphone, mit dem Privatkunden schon ab morgen im 5G Netz surfen können. Das Samsung Galaxy S10 5G ist dann auch in ersten Vodafone-Shops und online erhältlich. Es kann in Kürze ebenfalls im Echtzeit-Netz genutzt werden. Vodafone GigaCube 5G bringt schnelles Netz in die heimischen vier Wände Den GigaCube 5G können Kunden als Ersatz für langsame DSL-Leitungen nutzen. Er bringt an den ersten 5G-Stationen Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde in die heimischen vier Wände. An ersten Standorten sind mit dem GigaCube 5G in Kürze sogar schon Spitzengeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit möglich. Bei einer monatlichen Zuzahlung von 2,99 Euro ist der GigaCube 5G ab einmalig 349,90 Euro online und in den Vodafone-Shops erhältlich. Die passenden Tarife für den neuen Router sind inklusive Zugang zum 5G-Netz ab monatlich 24,99 Euro (30 Gigabyte) erhältlich. Größere Datenpakete von bis zu 250 Gigabyte (44,99 Euro) sind ebenfalls buchbar. Mit dem ersten Smartphone ab sofort an ersten Orten im 5G-Netz surfen Mit dem Huawei Mate 20 X 5G können Vodafone-Kunden mit den entsprechenden Tarifen ab morgen an den ersten Stationen im 5G-Netz surfen. Vodafone bietet das Huawei Mate 20 X 5G mit einer monatlichen Zuzahlung von 30,00 Euro zu einem Einmalpreis von einem Euro an (Red XL). Das Samsung Galaxy S10 5G kann in Kürze ebenfalls im Echtzeit-Netz genutzt werden und ist bei einer monatlichen Zuzahlung von 30 Euro zum Einmalpreis ab 179,90 Euro erhältlich (Red XL). Die 5G-Smartphones sind natürlich auch im gesamten LTE-Netz nutzbar. 5G -Ausbau zu Beginn in Großstädten, Gemeinden, Industriehallen und Stadien Vodafone CEO Hannes Ametsreiter aktivierte heute in 20 Städten und Gemeinden die ersten 5G-Stationen mit insgesamt mehr als 60 5G-Antennen. „Wir starten ins 5G-Zeitalter und öffnen die neue Mobilfunk-Generation erstmals für Kunden in Deutschland“, so Ametsreiter. Im August funken an mehr als 50 Stationen bereits 120 5G-Antennen im Netz von Vodafone. „Wir wollen mit den ersten 5G-Stationen noch besser verstehen, wie und wo unsere Kunden 5G tatsächlich nutzen, um den Ausbau noch besser an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen.“ Zu Beginn startet Vodafone sein 5G-Handy-Netz in Großstädten ebenso wie in kleineren Gemeinden. Erste 5G-Stationen: von Köln bis Birgland Erste 5G-Stationen funken jetzt unter anderem in den Gemeinden Birgland (Bayern), Lohmar (Nordrhein-Westfalen) und Hattstedt (Nordfriesland). Auch in den Großstädten Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München funkt seit heute an ersten Orten das 5G-Netz. In Köln erhöht Vodafone so beispielsweise die Netzkapazitäten nahe des Messegeländes, wo zu Stoßzeiten zahlreiche Nutzer zeitgleich das Mobilfunknetz nutzen. Weitere 5G-Stationen werden im August unter anderem in Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig, Mülheim an der Ruhr und Frankfurt folgen. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres funken mehr als 160 5G-Antennen an ersten Orten in 25 Städten, in 25 Gemeinden sowie in zehn Industrieparks. Zum Ende des Jahres 2020 werden 10 Mio. Menschen ans 5G-Netz angeschlossen sein. Bis Ende 2021 erreicht Vodafone rund 20 Mio. Menschen mit 5G.

News / 05.07.2019

Funklöcher stopfen: Vodafone nutzt neue Frequenzen für LTE-Ausbau

Endlich wurden sie für den Mobilfunk frei geräumt und Vodafone setzt sie sofort ein: Die Rede ist von den 700 MHz-Frequenzen, die bei der Mobilfunk-Auktion 2015 ersteigert wurden und die jetzt vollständig zur Verfügung stehen. Vodafone begrüßt dies als wichtigen Schritt für den weiteren Mobilfunk-Ausbau in Deutschland. In NRW und in Brandenburg hat der Düsseldorfer Netzbetreiber auch sofort die ersten LTE-Mobilfunkstationen im 700 MHz-Band in Betrieb genommen und damit seinen groß angelegten 700er-Ausbau gestartet. Im nächsten Zwischenschritt werden bereits bis Ende dieses Geschäftsjahres 200 Mobilfunk-Stationen mit 700 MHz-Frequenzen Bestandteil des Vodafone-Netzes in Deutschland sein. Dieses so genanntes UHF-Band (= Ultra High Frequency) ist aufgrund hoher Reichweite und guter Gebäude-Versorgung optimal für den Ausbau von mobilem Breitband-Internet in der Fläche geeignet. Und genau für diesen weiteren Breitband-Netzausbau und die Schließung von Funklöchern beim mobilen Internet wird Vodafone Deutschland die 700 MHz-Frequenzen künftig auch einsetzen. Bei der Frequenz-Auktion durch die Bundesnetzagentur in 2015 sicherte sich Vodafone entscheidende Mobilfunk-Frequenzen für mobiles Breitband-Internet und beste Sprachtelefonie. Mit ersteigert wurden auch insgesamt 20 MHz im wichtigen 700-MHz-Band. Da die Frequenzen im Bereich von 694 MHz bis 790 MHz nunmehr vollständig für den Mobilfunk frei geräumt wurden und sich Mobilfunk und konventioneller TV-Rundfunk im UHF-Band nicht mehr behindern, ist der Weg für eine kommerzielle Nutzung des 700-MHz-Bandes nun endlich frei. Der Ausbausprint bei Vodafone Die 700er-Frequenzen sind bei Vodafone ein wichtiger Baustein des aktuellen Ausbau-Sprints: Zurzeit hat Vodafone rund 99,8 Prozent der Bevölkerung an sein Mobilfunknetz angeschlossen. Zudem versorgt Vodafone 93,7 Prozent der Bevölkerung mit der mobilen Breitband-Technologie LTE. Aktuelles Ausbauziel von Vodafone ist es, die besiedelten Gebiete in Deutschland möglichst flächendeckend mit LTE zu versorgen. Deshalb realisiert der Konzern bis Ende dieses Geschäftsjahres insgesamt 5.500 LTE-Bauprojekte, von denen mehr als 1.500 bereits umgesetzt wurden. Im Rahmen dieses LTE-Ausbauprogrammes wird Vodafone komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen und vorhandene Mobilfunk-Stationen (GSM und UMTS) erstmals mit LTE-Technik aufrüsten. Zusätzlich wird Vodafone an bestehenden LTE-Standorten weitere LTE-Antennen anbringen. Ziel ist es, LTE-Funklöcher zu schließen und mehr Kapazität sowie höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und zudem Breitbandinternet für unterwegs. Für die Betriebe in Deutschland bringt die LTE-Versorgung eine signifikante Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, denn eine starke Netzinfrastruktur ist im digitalen Zeitalter der entscheidende Rohstoff für Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand. Mit LTE können die Verbraucher zum Beispiel die Online-Portale von Zeitungen, Magazinen und TV-Sendern nutzen. Die Kunden können mit LTE auch HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen, ihre Kontakte in sozialen Medien pflegen sowie große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen - etwa die Spiele der Fußball-Bundesliga. Zudem ist LTE in ländlichen Gebieten, in denen DSL nur schwach verfügbar ist, eine echte Alternative, um Häuer und Wohnungen an ein starkes Breitbandnetz anzuschließen. Zudem hat Vodafone bereits den Aufbau des 5G-Netzes im Live-Betrieb gestartet: Mit 5G will Vodafone bis Ende 2021 bis zu 20 Mio. Menschen in Deutschland erreichen.

News / 03.07.2019

Digitaler Anpfiff: DFL und Vodafone bringen 5G in die Bundesliga

Digitaler Anpfiff in der Bundesliga: Die DFL (Deutsche Fußball Liga) und Vodafone bringen 5G ins Stadion. Zum Auftakt in die Saison 2019/2020 starten der Telekommunikationskonzern und die DFL eine zweijährige 5G-Kooperation. Die fünfte Mobilfunkgeneration soll für Fußballfans im Stadion künftig zwei Welten vereinen: Das emotionale Live-Erlebnis und den digitalen Informationsfluss. Dafür entwickeln Vodafone und die DFL eine Echtzeit-App, die den Fans im Stadion Informationen und Spieldaten verzögerungsfrei und per Augmented Reality auf dem Smartphone zur Verfügung stellt – vor, während und nach dem Spiel. Diese neuartige Präsentation von Statistiken standen Zuschauern im Stadion so bislang noch nicht zur Verfügung. Für Fans wird nun beispielsweise einsehbar, wie schnell der Stürmer ist, der gerade zum Sprint auf das gegnerische Tor ansetzt. Schon in der kommenden Spielzeit bieten die beiden Partner die 5G-Infrastruktur in einem ersten Bundesliga-Stadion und erhöhen so auch die verfügbaren Mobilfunk-Kapazitäten für die Fans. 50 Prozent mehr Daten im Stadion Fußball-Fans sind im Stadion immer häufiger online. In der Halbzeitpause schnell die Spielstände auf den anderen Plätzen checken. Nach dem Heimsieg das Foto von der Fankurve mit den Freunden teilen. Oder nach dem Abseitspfiff in den sozialen Medien prüfen, ob das Tor wirklich nicht regulär war. Bei Spitzenspielen in der Bundesliga rauschen im Stadion bis zu 500 Gigabyte Daten durch das Vodafone-Netz. Die Tendenz ist steigend: Allein im vergangenen Jahr ist dieser Wert um rund 50 Prozent angestiegen. Damit wachsen auch die Herausforderungen an die Mobilfunk-Netze. Denn die Bundesliga ist mit durchschnittlich fast 43.000 Fans pro Spiel ein kontinuierlicher Zuschauermagnet. [quote id="324"] Echtzeit-Informationen für Statistik-Liebhaber „Fußball lebt von Emotionen. Auch Daten und Analysen werden für viele Fans immer wichtiger. Die gab es bislang oft erst nach dem Spiel am heimischen TV“, so Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter. „Wir bringen für Fußballfans jetzt zwei Welten zusammen: Die Emotionen aus dem Stadion und die Informationen aus der digitalen Welt. Unsere Partnerschaft mit der DFL ist der Anpfiff für 5G in der Bundesliga. Mit der neuen Mobilfunk-Technologie bringen wir Echtzeit-Informationen zu Statistik-Liebhabern auf der Tribüne und erhöhen die Netzkapazitäten für die Fans im Stadion.“ 5G schafft starke Infrastruktur für Clubs und Fans „Technologien sind nur so gut, wie die Anwendungsmöglichkeiten, die daraus entstehen. Als Innovationsführer bringt die DFL neue Technologien rund um Sport und Medien konsequent voran, um Zuschauern im Stadion und vor den Bildschirmen zusätzliche Möglichkeiten zu bieten. Das gelingt uns mit der Verbindung von 5G und Echtzeit-Informationen. Auch für Clubs Partner bietet eine starke 5G-Infrastruktur optimale Rahmenbedingungen“, so DFL Geschäftsführer Christian Seifert. 60 Prozent mehr Netz für Fußball-Fans Schon in der neuen Spielzeit starten die Digital-Partner im ersten Bundesliga-Stadion das Echtzeit-Netz. In der Volkswagen Arena des VfL Wolfsburg funkt im Herbst 5G. Erstmals überhaupt im Profi-Fußball. Das erhöht für Fußballfans die verfügbaren Netzkapazitäten im Stadion um mehr als 60 Prozent. Offizielle Spieldaten in Echtzeit auf dem Handy der Fans Mit dem Start vom 5G-Netz im Stadion werden Vodafone und die DFL auch erste Funktionen der neuen Echtzeit-App präsentieren, die die Partner gemeinsam entwickeln. Die Echtzeit-App stellt dem Fan per 5G und mit Augmented Reality sämtliche Zusatzinformationen live und in Echtzeit auf dem Smartphone zur Verfügung und erweitert so das Stadion-Erlebnis. Basis für den Informationsfluss in Echtzeit sind rund 1.600 Spiel-Ereignisse und 3,6 Mio. Positionspunkte, die die DFL bei einem Bundesligaspiel erhebt. Treffsichere Echtzeit-Analyse statt Zeitlupe nach dem Spiel Das ändert sich mit 5G und der Echtzeit-App: Die Daten werden in Echtzeit analysiert und per 5G verzögerungsfrei auf das Smartphone übertragen. Die App visualisiert die Daten und stellt Live-Grafiken, Statistiken und Analysen zur Verfügung, die sonst nur am TV nach dem Spiel abrufbar waren. Für Statistik-Fans bedeutet das: treffsichere Echtzeit-Analyse statt verzögerter Zeitlupe nach dem Spiel.

News / 01.07.2019

5G-Netz und autonom fahrende Autos am Vodafone Campus

Premiere in Düsseldorf: Erstmals kommunizieren Autos im echten 5G-Netz von Vodafone. Direkt nach dem Ende der Frequenz-Auktion hat Vodafone die erste 5G-Station in Düsseldorf im Live-Netz aktiviert. Vodafone CEO Hannes Ametsreiter hat hier Deutschlands erstes 5G-Video-Telefonat geführt. Jetzt kommunizieren am Vodafone Campus  auch Autos miteinander. Auf dem rund 20 Kilometer großen Testfeld KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) bringt die Mobilfunk-Station das Echtzeit-Netz in eine 5G-Zone. Gemeinsam mit der RWTH Aachen zeigt Vodafone im unteren Deck vom eigenen Parkhaus, dass Fahrzeuge und Parkplatz-Sensoren Daten verzögerungsfrei austauschen und die Autos so fahrerlos einparken.  Lange Suche nach dem freien Parkplatz Die Parkplatzsuche in Städten und Parkhäusern dauert mitunter länger als die eigentliche Fahrt zum Ziel. Laut einer Studie von INRIX verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem freien Parkplatz. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern verursacht auch unnötigen Lärm und Abgase. Intelligente Sensoren erleichtern die Suche Vodafone und das Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen zeigen bei KoMoD wie eine vernetzte Parkhilfe, die nervige Suche nach Parkplätzen für Autofahrer digital erleichtert. Dafür werden spezielle Ultraschall-Sensoren, die von den Mobilitätsexperten von Vodafone Automotive in Italien entwickelt wurden, auf den Parkplätzen am Vodafone-Parkhaus montiert. Sie melden über das Mobilfunknetz von Vodafone, welche Parkplätze frei und welche belegt sind. Zukünftig nutzen Autos diese Informationen, um auf schnellster Router zum freien Stellplatz zu fahren. Fahrerlos in die letzte freie Lücke Die Partner zeigen bei KoMoD wie die Fahrzeuge basierend auf diesen Informationen autonom einparken. Auf Basis der durch den zentralen Server (Vodafone Control Hub) bereitgestellten Informationen weiß das Testfahrzeug der RWTH Aachen welche Parkplätze frei sind und steuert eigenständig dort hin. Mit Sensoren durch das Vodafone-Parkhaus Im Vodafone-Parkhaus steigt der Fahrer aus dem Testfahrzeug aus. Per App sagt er dem Auto, dass es auf einem der freien Stellplätze einparken soll. Dem Auto werden der Zielparkplatz sowie Routeninformationen übermittelt, um auf schnellstem Wege zum Parkplatz zu gelangen. Auf dieser Basis steuert das RWTH-Testfahrzeug vollautomatisiert im Vodafone-Parkhaus und dort bis zum freien Stellplatz. Auf Wunsch des Fahrers wird das Fahrzeug per App zur Abholung zurückgerufen. Das Auto parkt eigenständig aus, findet den Weg zum Fahrer.

News / 01.07.2019

Digitales Parkleitsystem: Vodafone & Ford wollen die Parkplatz-Suche erleichtern

In europäischen Großstädten wie London und Frankfurt suchen Autofahrer durchschnittlich 67 Stunden pro Jahr nach freien Parkplätzen. Die zusätzlichen Spritkosten, die bei der nervigen Parkplatz-Suche enstehen, häufen sich für jeden Autofahrer im Schnitt auf mehr als 1.250 Euro. Auch die weiteren Verkehrsteilnehmer bekommen das zu spüren: Experten schätzen, dass die Suche nach freien Parkplätzen für etwa 30 Prozent des Stadtverkehrs verantwortlich ist. Das Problem wird nicht ausschließlich durch den Mangel an verfügbaren Parkplätzen verursacht. Daten aus Großbritannien zeigen, dass der verfügbare Parkraum in vielen Städten nur zur Hälfte ausgelastet ist. Die Kooperationspartner Ford und Vodafone testen jetzt eine neue Mobilfunk-Technologie, die die Suche nach Parkplätzen in den Innenstädten künftig erleichtern soll. Ein digitales Parkleitsystem informiert den Fahrer im Auto immer über die Anzahl freier Parkplätze in den Parkhäusern der Umgebung. Die Technologie navigiert den Fahrer anschließend direkt zu den freien Parkplätzen. Das spart Zeit. Und das entlastet den Stadtverkehr.  [arve url="https://youtu.be/3NEDIzUosLw" /] „Wenn Autos in Echtzeit Informationen mit der Verkehrsinfrastruktur austauschen, wird der Straßenverkehr ein Stück intelligenter. Autofahrer gelangen dann schneller zum Ziel. Die nervige Parkplatz-Suche kostet uns weniger Zeit und Nerven“, so Vodafone Innovationschef Michael Reinartz. Ford und Vodafone testen das digitale Parkleitsystem, dass sich basierend auf Daten direkt von den Parkplätzen automatisch und in Echtzeit aktualisiert, auf dem branchenübergreifenden Testfeld KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf). Fahrzeuge und Parkplätze kommunizieren dabei per Mobilfunk. Vernetzte Technologie hilft die Autofahrt schneller zu beenden „Klassische Navigationssysteme helfen uns hervorragend, unser Ziel zu erreichen. Aber sie können uns nicht dabei unterstützen freie Parkplätze zu finden – besonders in den Innenstädten“, so Ford Europa Ingenieur Tobias Wallerius. „Das digitale Parkleitsystem ist eine vernetzte Fahrzeug-Technologie, die dem Fahrer helfen kann, seine Fahrt schnell zu beenden. Das spart Geld und Zeit. Und das ist gut für die Luftqualität.“ Echtzeit-Informationen auf dem Display im Armaturenbrett Dank der Mobilfunk-Technologie V2X erhalten Autos sämtliche Straßenzustands- und Parkhaus-Informationen von einem zentralen Computersystem. Kommt es auf der Route zum freien Parkplatz zu einem Verkehrsunfall oder wenn ein Parkhaus plötzlich ausgelastet ist, erhält der Fahrer auf dem Display im Armaturenbrett direkt die Empfehlungen zu alternativen Parkplätzen zu fahren. Mobilfunk-Technologie ermöglicht weitere Anwendungsszenarien Die Kooperationspartner Ford und Vodafone erforschen beim Projekt KoMoD weitere vernetzte Anwendungsszenarien, die die Straßen entlasten künftig sollen: Ampel-Assistenzsysteme informieren Autofahrer über die Dauer von Rot- und Grünphasen von Ampeln. Das kann das abrupte Abbremsen vor roten Ampeln vermeiden, die Sicherheit erhöhen, den Kraftstoffverbrauch reduzieren und den Verkehrsfluss optimieren. Denn Fahrer können die Geschwindigkeiten vorausschauend anpassen. Tunnel-Informationssysteme geben Autofahrer vorab Informationen über Sperrungen von Fahrspuren, Geschwindigkeitsbegrenzungen oder langsam fahrenden Fahrzeuge in Tunneln. Vernetzte Vario Tafeln entlang der Hautverkehrsadern liefern aktuelle Informationen zu Großveranstaltungen, die den Nahverkehr beeinflussen können. Dazu zählen zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte oder Fußballspiele mit vielen Zuschauern. Intelligente Verkehrsleitsysteme auf der Autobahn verbessern durch die kurzfristige Anpassung von Geschwindigkeitsbegrenzungen den gesamten Verkehrsfluss. Die smarte Verkehrsschild-Erkennung sendet Geschwindigkeits- und Gefahrenschild-Informationen per Mobilfunk direkt an die Autos. Während die Verkehrszeichenerkennung mit Kameras in vielen Fahrzeugen vorhanden ist, ist die Funktionsweise bei schlechtem Wetter oder umgeben von großen Fahrzeugen in Frage eingeschränkt. Die Übertragung von Verkehrsschild-Informationen an das Fahrzeug über eine Mobilfunkverbindung direkt vom Schild gewährleistet, dass alle Fahrer wichtige Sicherheitshinweise sehen. Die Schlechtwetter-Warnung übermittelt aktuelle Wetterbedingungen (z.B. plötzlicher Starkregen) automatisch von einem Fahrzeug an alle Autos in der Umgebung. Wenn beispielsweise die automatischen Scheibenwischer eines Fahrzeugs Regen erkennen, wird diese Information direkt mit anderen Fahrzeugen geteilt. Digitaler Rettungsgassen-Assistent hilft Helfern zu helfen Bereits im vergangenen Jahr haben Vodafone und Ford getestet, wie die die Mobilfunk-Technologie V2X Auto-Fahrer automatisch vor Unfällen warnt, ihnen den genauen Standort von ausrückenden Einsatzfahrzeuge zeigt und sie anleitet die Rettungsgasse richtig zu bilden.

News / 30.06.2019

Vodafone und ZF starten Zusammenarbeit für weniger Stillstand auf der Straße

Deutsche Autofahrer verbringen jährlich mehr als 120 Stunden im Stau. Das zeigt eine aktuelle Studie des Verkehrsinformationsanbieters INRIX. Demnach ist Berlin die Hauptstadt beim stockenden Verkehr. Vor allem an den Ampeln, wo Autos, Fahrräder, LKWs und Fußgänger ihre Wege kreuzen, kommt es oft zum Stillstand. Weil Autofahrer meist nicht wissen, wann eine Ampel von rot auf grün schaltet, können sie die eigene Fahrweise nicht anpassen. Das daraus oftmals resultierende abrupte Abbremsen kostet Zeit und Sprit. Im Ernstfall kann das sogar die Ursache für Auffahr-Unfälle sein. Vodafone und ZF entwickeln für dieses Problem jetzt gemeinsam eine digitale Lösung. Autofahrer wissen dann immer genau wie lange die Grün- oder Rotphase an der nächsten Ampel andauern wird. Denn Ampel und Auto sprechen miteinander. Per Mobilfunk tauschen sie durchgängig Informationen untereinander aus und stellen sie dem Fahrer in Echtzeit zur Verfügung, sodass dieser darauf reagieren kann. Die Technologie dahinter heißt V2X (vehicle to everything). Echtzeit-Informationen im Display der ZF-Testfahrzeuge Die Kooperationspartner erforschen die Mobilfunk-Technologie V2X unter anderem in Düsseldorf auf der Teststrecke des Projekts KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf). Lichtanlagen teilen dabei ständig Informationen über die aktuelle Ampelphase mit den vernetzten Autos in der Umgebung. Diese Informationen werden dem Fahrer im Display der ZF-Testfahrzeuge in Echtzeit visuell angezeigt. Intelligente Autos und Ampeln machen den Straßenverkehr effizienter „Wir sind der Technologie-Partner der deutschen Automobil-Industrie. Gemeinsam mit Herstellern und Zulieferern arbeiten wir am Straßenverkehr der Zukunft. Wir wollen Autos und Ampeln ein Stück weit intelligenter machen“, so Vodafone Innovationschef Michael Reinartz. „Wenn Autos und Ampeln per Mobilfunk miteinander sprechen, wird der innerstädtische Verkehr effizienter. Das spart Zeit. Und das spart Sprit.“ Technologische Herausforderungen durch weltweit wachsenden Verkehr "Der weltweit immer weiter wachsende Verkehr stellt uns vor eine Vielzahl technologischer Herausforderungen. Mit unserem breiten und einzigartigen Produktportfolio bieten wir Systemlösungen, die Fahrzeuge sehen, denken und handeln lassen. So wird das Fahren sicherer, effizienter und komfortabler“, sagt Carsten Haß, Engineering Manager für Projekte des automatisierten Fahrens am ZF-Standort Düsseldorf. Datenaustausch auch auf großer Entfernung Bei der Mobilfunk-Technologie V2X tauschen die Verkehrsteilnehmer und die Verkehrsinfrastruktur direkt untereinander und gleichzeitig über das übergreifende Mobilfunknetz Daten aus. So können Autos und Ampeln auch auf große Entfernung kommunizieren und sich beispielsweise vor Gefahren warnen, die für den Menschen im Auto noch gar nicht sichtbar sind. Das funktioniert schon heute mit LTE und künftig auch mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G. Basierend auf der Mobilfunk-Technologie wollen Vodafone und ZF künftig auch weitere Anwendungsszenarien erforschen, um den Stillstand auf deutschen Straßen gemeinsam zu bekämpfen.

News / 19.06.2019

Ans Netz gegangen: 5G-Technologien funken im Werk von e.GO

Modernste Automobil-Fertigung trifft modernste Mobilfunk-Technologie. Vodafone, Ericsson und die e.GO Mobile AG starten heute die mobile Datenvernetzung in der Produktion. Im Werk 1, in der die e.GO Mobile AG den Elektro-Kleinwagen e.GO Life fertigt, funkt ab sofort das Netz der Zukunft. Vodafone und der Technologie-Partner Ericsson bringen die 5G-Technologien 'Mobil Edge Computing' (MEC) und 'Network Slicing' direkt in die Fabrik. Kleine Echtzeit-Rechenzentren (MEC) verarbeiten die Daten ab sofort direkt in der Produktionshalle. 'Network Slicing' schafft für e.GO ein autarkes Netz nach Maß – exakt optimiert für die Anforderungen, die die Serienproduktion des kleinen Elektroautos stellt. Insgesamt 36 kleine Mobilfunk-Antennen garantieren in der 8.500 Quadratmeter großen Produktionshalle und der nahezu ebenso großen Logistikhalle künftig Bandbreiten im Gigabit-Bereich und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Die Kommunikation zwischen den Maschinen untereinander wird so noch schneller, die digitale Durchdringung der Produktionsprozesse höher und Arbeitsabläufe noch effizienter. „Unsere Automobil-Industrie braucht ein schnelles Netz. Direkt dort, wo die neuesten und innovativsten Autos gebaut werden“, so Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. „Daten sind ein wichtiger Treibstoff für die moderne Automobil-Produktion. Umso wichtiger ist es, dass diese Daten die Produktionshalle nicht mehr verlassen.“ Prof. Günther Schuh: „Wir verknüpfen die physische mit der digitalen Welt“ „Unser Werk 1, das Montage-Werk für den e.GO Life, ist eine echte Industrie 4.0 Fabrik. Das heißt, sie ist informationstechnisch voll vernetzt. Die Konnektivität verknüpft die physische mit der digitalen Welt. Das 5G-Netz von Vodafone ermöglicht es uns, dass diese Abläufe in Zukunft noch schneller und sicherer in Echtzeit umgesetzt werden können. Zu jedem Zeitpunkt ist der Zugriff auf relevante Informationen gewährleistet und erlaubt sofortiges Eingreifen“, so Prof. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG. 5G-Anwendungen erlebbar machen „Wir müssen 5G durch Anwendungen erlebbar machen, um auf dem Weg zu smarter Mobilität, Industrie 4.0 und innovativen Prozessen deutlich voranzukommen. Nordrhein-Westfalen hat durch seine dichte Forschungs- und Unternehmenslandschaft ideale Voraussetzungen für die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion. Die e.GO Smart Factory ist hier ein Leuchtturm und Vorbild für die Industrie in ganz Deutschland“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Um die Innovationskraft von LTE und 5G dem Wirtschaftsstandort Deutschland zugänglich zu machen ist industrie- und technologieübergreifende Zusammenarbeit der Schlüssel“, so Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. [quote id="321"] Modernes Netz speziell bereitgestellt für das e.GO Werk 1 Erstmals in Deutschland kommen in der Automobil-Produktion in einem autarken Mobilfunknetz die 5G-Technologien 'Mobile Edge Computing' und 'Network Slicing' zum Einsatz. Transportfahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge tauschen so nahezu in Echtzeit Informationen aus – über den aktuellen Standort, zum momentanen Batteriezustand oder zur geplanten Fahrroute. Die moderne Mobilfunk-Technologie, die Vodafone speziell und virtuell für das 16.000 Quadratmeter große e.GO-Werk 1 bereitstellt ('Network Slicing'), verringert die Verzögerungszeit, mit der die Daten übertragen werden (Latenz) auf weniger als zehn Millisekunden. Automatische Identifizierung von Produktionsstoffen, Materialien und Fahrzeugen In der mobil vernetzten Produktion werden sämtliche Produktionsstoffe und Materialien direkt nach der Anlieferung über eine spezielle RFID-Schnittstelle automatisch und berührungslos identifiziert und per Mobilfunk in Echtzeit im Online-System verbucht. Mit der gleichen RFID-Technologie werden Fahrzeuge beim Produktionsstart erkannt. Entsprechend der Kundenwünsche beginnt nach der Identifizierung des Fahrzeugs der Montageprozess der erforderlichen Materialien und Software. Weil mit der Serienproduktion des e.GO Life auch die Zahl von Montage-Vorgängen und der Bedarf an Produktionsmaterialien zunimmt,  müssen die Systeme zeitgleich immer mehr Daten verarbeiten. Um diese Datenmassen auch zukünftig sicher, zuverlässig und schnell zu bewältigen, benötigt es 5G-Technologien. Autonome Transportsysteme lenken, bremsen und beschleunigen selbstständig Autonome Transportfahrzeuge (Automated Guided Vehicles) ersetzen die klassische Produktionslinie und befördern das Chassis des e.GO Life von Station zu Station. Ausgestattet mit Sensoren erfassen die Transport-Roboter eigenständig sämtliche Umgebungsinformationen. Weil die erfassten Daten direkt in der Produktionshalle in kleinen Echtzeit-Rechenzentren ('Mobile Edge Computing') ausgewertet werden, gelangen sie per Mobilfunk in Echtzeit zurück zum Fahrzeug. Dieses passt, basierend auf den analysierten Daten, die Fahrtrichtung an und lenkt, bremst und beschleunigt selbstständig. Drehmoment-Werkzeuge und Roboter wandern ins Netz Zukünftig soll mit autonomen Gabelstaplern und Kleinzügen auch der Materialtransport zwischen Lagern und Produktionshallen automatisiert werden. Zudem werden unter anderem Drehmoment-Werkzeuge und Roboter per Mobilfunk ständig mit dem zentralen Leitsystem kommunizieren.

News / 17.06.2019

Sicherer Luftverkehr: Vodafone testet dynamische Flugverbotszonen für Drohnen

Bei Tests im spanischen Jaén konnte Vodafone als weltweit erstes Unternehmen zeigen, wie mithilfe von Mobilfunk-Technologien verhindert werden kann, dass Drohnen in Zonen wie Hochsicherheitsbereiche, Tatorte oder Veranstaltungsorte eindringen. Die Drohnen-Tests von Vodafone unterstützen die Ziele der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) mit Hauptsitz in Köln, die derzeit neue europaweite Regeln für den Betrieb von Drohnen entwickelt. Vodafone setzt dafür das sogenannte Vodafone Positioning System (RPS) ein – die weltweit erste Drohnenortungs- und Sicherheitstechnologie im Internet der Dinge. Frühere Tests in Deutschland haben gezeigt, dass RPS sicherer und weniger anfällig für Hack-Angriffe ist als GPS – und somit eine echte Alternative darstellt, um die Position einer Drohe zu verfolgen, wenn sie außerhalb des Sichtfelds fliegt. Zukünftig kann diese Technologie maßgeblich zur Sicherheit von Drohnen auf Langstreckenflügen beitragen: Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Drohnen unempfindlich gegen Hacking-Versuche sind und mit vertrauenswürdigen Behörden unter Verwendung starker Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kommunizieren können. Die Vodafone-Technologie könnte bereits acht Monate nach der Einführung der EASA-Vorschriften für Flugverbotszonen für Drohnen zur Verfügung stehen. Dies würde einen auf SIM-Karten basierenden Ansatz ermöglichen, der die Entwicklung von Drohnen beschleunigen würde, die außerhalb des Sichtfelds fliegen. Die Branche könnte so laut der Flugverkehrsinitiative SESAR bis 2050 jährlich 15 Mrd. EUR für die europäische Wirtschaft generieren und über 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Experten gehen davon aus, dass Drohnen als Teil der zukünftigen digitalen Gesellschaft die europäische Wirtschaft ankurbeln werden. Laut SESAR sollen die unbemannten Luftfahrzeuge bis 2050 sieben Mal mehr Flugstunden über unseren Köpfen verbringen als Flugzeuge, während sie Lieferungen, Inspektionen und sogar Kurzstreckentransporte durchführen. Und genauso wie bei Flugzeugen muss auch der Drohnenflug sorgfältig reguliert werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass Drohnen nicht in Gebiete eindringen, in die sie nicht fliegen sollen. Nachdem es in Großbritannien im vergangen Jahr zur Weihnachtszeit zu einer Reihe von Vorfällen mit Drohnen im Bereich von Flughäfen gekommen war, wurde der Fokus verstärkt auf die Frage gelegt, wie dauerhafte Flugverbotszonen geschützt werden können. Mit Blick auf die Zukunft wird zudem wichtig sein, dass Rettungsdienste und andere Behörden temporäre oder dynamische Flugverbotszonen einrichten können, um beispielsweise sicherzustellen, dass nur Polizeidrohnen in die Zone eines Tatorts fliegen können. Virtuelle Zäune als Schutz vor Drohnen Der Schutz von Flugverbotszonen wird durch sogenannte „Airspace Geo-Fences“ ermöglicht: Bei den Geo-Zäunen handelt es sich um eine virtuelle Barriere oder Rundumsicherung in einem realen geografischen Gebiet. Geo-Fencing kann verwendet werden, um einen permanent gesperrten Bereich wie einen Flughafen oder ein Gefängnis, oder einen temporär gesperrten Bereich wie ein Festival „einzuzäunen“. Drohnen können zudem für eine bestimme Aufgabe „eingezäunt“ werden, zum Beispiel, wenn sie Stromleitungen inspizieren. In der Regel werden die Flugverbotszonen von den Drohnen aus statistischen Offline-Datenbanken abgerufen. Viele Drohnen verfügen jedoch auch über einen internen Speicher mit diesen Informationen, da gerade bei temporären Geo-Zäunen eine Offline-Datenbank nicht gut genug ist. Vodafone konnte in einem kürzlich durchgeführten Test nachweisen, dass Geo-Zäune dynamisch generiert und aufgelöst werden können. Dabei wird RPS genutzt, um festzustellen, wann eine Drohne in das umzäunte Gebiet geflogen ist. Ein Team von Vodafone-Ingenieuren konnte in Spanien einen Geo-Zaun errichten und mit einer beliebigen Anzahl von Drohnen interagieren, die innerhalb dieser Zone flogen. Alle Drohnen waren über eine eingebaute SIM-Karte mit dem Vodafone-Mobilfunknetz verbunden. Kontrolle über Drohnen via Mobilfunknetz Für den Test haben die Ingenieure von Vodafone eine vollautomatische Flugverbotszone mit drei Ringen errichtet: Wenn eine Drohne in den äußeren Ring eindrang, erhielten sowohl der Drohnen-Bediener als auch der Manager der Flugverbotszone eine Warnung. Flog die Drohne weiter in den mittleren Ring der Flugverbotszone, wurde sie gezwungen auf der Stelle zu schweben. Wenn die zentrale Flugverbotszone auf den Bereich ausgedehnt wurde, über dem die Drohne schwebte, wurde ein Befehl über das Mobilfunknetz gesendet, der sie zur sofortigen Landung zwang. Es ist leicht vorstellbar, dass diese Vodafone-Technologie in Zukunft verwendet wird, um beispielsweise sicherzustellen, dass Polizeidrohnen einen Bereich durchsuchen können, ohne die Gefahr eines Zusammenstoßes mit anderen Drohnen. Und jeder Mobilfunkbetreiber kann diese Technologie anwenden: Vodafone hat seine RPS-Forschung und das damit verbundene geistige Eigentum ohne Lizenzgebühren für die Wiederverwendung öffentlich zugänglich gemacht, um die Geschwindigkeit der Drohnen-Sicherheit und der Geolocation-Innovation weltweit zu beschleunigen.

News / 13.06.2019

Erster 5G-Anruf Deutschlands: Willkommen in der Echtzeit

Willkommen in der Echtzeit: Die 5G-Auktion ist beendet. Die Zukunft beginnt jetzt. Vodafone CEO Hannes Ametsreiter führte bereits Deutschlands erstes 5G-Videotelefonat. Im echten 5G-Netz. An der ersten echten 5G-Station, die Vodafone in Betrieb genommen hat. Mit dem ersten echten 5G-Smartphone von Samsung. „5G ist jetzt. Vom Planen und Bieten geht es jetzt endlich ans Machen“, so Ametsreiter beim symbolischen Startschuss. Am anderen Ende der Leitung: Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Sein Team hat den ersten 5G-Masten in Rekordzeit aktiviert. „Dafür haben wir hart gearbeitet. Ich bin stolz, dass wir bei 5G ganz vorne dabei sind“, so Mack. In Kürze soll der weitere 5G-Ausbau beginnen. „Wir wollen bis Ende 2021 bis zu 20 Millionen Menschen in Deutschland mit 5G erreichen“, so Hannes Ametsreiter. Zusätzlich versorgt Vodafone zahlreiche Industriestandorte mit dem neuen Echtzeitnetz.  [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Vodafone_erster-5G-Call_klein.mp4"][/video] „Wir glauben daran, dass Deutschland schnell eine starke Infrastruktur braucht. Zu Beginn bringen wir 5G vor allem in die Industrie. Also dorthin, wo bereits die ersten 5G-Innovationen bereitstehen. Außerdem bringen wir 5G als Ersatz für langsames DSL aufs Land“, so Ametsreiter. „Bis 2021 wollen wir 5G mit den dafür nötigen Frequenzen für bis zu 20 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar machen. Zugleich bringen wir LTE und unser Maschinennetz Narrowband IoT weiter in die Fläche. All das zu stemmen, wird eine immense Herausforderung. Deshalb brauchen wir in Deutschland endlich investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.“ Ametsreiter: „Deutschland braucht ein Reinvestitionsprogramm“ Damit der Mobilfunk-Ausbau in Deutschland schnell gelingt, benötigt es jetzt eine investitionsfreundliche Politik. „Bei der Frequenz-Auktion wurden Milliarden investiert, die wir lieber in echte Mobilfunkmasten investiert hätten“, so Ametsreiter. „Noch können wir den entstandenen Schaden gemeinsam reparieren. Deutschland braucht ein echtes Reinvestitions-Programm, das die Branche gemeinsam mit der Politik ausarbeitet. Zum Beispiel ein 5G-Bündnis, bei dem die Netzbetreiber die Gelder, die in 5G-Frequenzen geflossen sind, in neue Mobilfunk-Stationen investieren können. Das wäre ein riesiger zusätzlicher Schub für den Netzausbau“, so Ametsreiter. Für die rund 6,6 Milliarden Euro, die in die Lizenzen geflossen sind, könnten mehr als 50.000 neue Mobilfunk-Stationen gebaut werden. „Mit diesen Mitteln könnten wir die Funkloch-Debatte in Deutschland ein für alle Mal beenden“, so Ametsreiter. Erste 5G-Projekte mit der Industrie starten Vodafone startet im Live-Netz schon in Kürze erste 5G-Projekte mit der Industrie. Zu den ersten 5G-Partnern zählen unter anderem die e.GO Mobile AG und Continental. „Industriehallen werden effizienter. Produktionsprozesse digitaler. Und Autos sicherer“, so Hannes Ametsreiter. Das Netz nach Maß 5G schneidert die verfügbaren Kapazitäten entsprechend der lokalen und individuellen Anforderungen auf Maß. Bandbreite und Volumen variieren zwischen den 5G-Masten. So können beispielsweise lokale Campus-Netze in der Industrie spezifisch angepasst werden. An ersten Standorten bringt Vodafone mit 5G in diesem Jahr Gigabit-Geschwindigkeiten nach Deutschland. Die Reaktionszeiten (Latenz) an den 5G-Standorten verringern sich in der Spitze auf weniger als 10 Millisekunden. Starke Technologie-Partner für starkes 5G-Erlebnis Für den ersten 5G-Videoanruf nutzte Hannes Ametsreiter das erste 5G-Smartphone von Samsung (Samsung Galaxy S10 5G). Die 5G-Netztechnologie realisierte Vodafone gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Ericsson.

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