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Digitales Arbeiten

Sie suchen Themen rund um das digitale Arbeiten der Gegenwart und Zukunft? Hier finden Sie alle Informationen zu Themen wie:

News / 18.07.2019

Jetzt kommt Deutschlands Gigabit-Netz: EU gibt grünes Licht für Unitymedia-Übernahme

Die EU-Kommission hat heute der 18,4 Milliarden Euro schweren Übernahme der Liberty Global Kabelnetze in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Rumänien durch Vodafone zugestimmt. „Es ist geschafft: Wir haben grünes Licht aus Brüssel. Ab heute können wir uns mit Unitymedia zusammenschließen. Ab heute wächst zusammen, was zusammengehört“, so Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter. „Mit dem heutigen Tag starten wir die zweite Etappe unserer Gigabit-Reise. Und die Vision wird Wirklichkeit: Jetzt kommt die Gigabit-Republik. Jetzt kommt unser Gigabit-Netz nach ganz Deutschland – in alle 16 Bundesländer.“ [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Jetzt-kommt-Deutschlands-Gigabit-Netz_Hannes-Ametsreiter-zur-Unitymedia-Übernahme.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/HannesScorpio005_final.jpg"][/video] [quote id="330"] Ametsreiter weiter: „Ab jetzt können wir unser Versprechen einlösen – und in den nächsten drei Jahren insgesamt 25 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgen. Damit machen wir Gigabit massentauglich. Damit machen wir Gigabit bezahlbar. Das ist nicht nur gut für Verbraucher, Wirtschaft und Wettbewerb. Mit der Übernahme schaffen wir für Deutschland einen noch nie dagewesenen Infrastruktur-Schub. Und heute fangen wir damit an.“ Kommission genehmigt Fusion nach 272 Tagen intensiver Prüfung Insgesamt 272 Tage prüfte die EU-Kommission die geplante Übernahme. Am Ende verblieben lediglich zwei Bedenken: zum einen hinsichtlich einer potentiellen Verminderung des Wettbewerbs durch Wegfall des DSL-Angebots im Unitymedia-Vermarktungsgebiet, zum anderen hinsichtlich einer möglichen größeren Verhandlungsmacht im Fernsehmarkt. Diese Bedenken konnte Vodafone mit einem Auflagenpaket auflösen. In diesem Paket öffnet Vodafone sein Kabelnetz bundesweit für Telefónica und schafft damit einen weiteren nationalen Kabelwettbewerber. Zugleich bringt Vodafone mehr Qualität, Flexibilität und Unabhängigkeit für TV-Sender. [video width="1280" height="720" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Was-die-Unitymedia-Übernahme-ausmacht-in-60-Sekunden.mp4" poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/07/Deutschland-wird-zur-GigabitRepublik.jpg"][/video] Auf die EU-Genehmigung wird jetzt das so genannte Closing (Vollzug des Kaufvertrags) zum Monatsende erwartet – damit kann die Integration beginnen. „Damit schaffen wir nach fast zwei Jahrzehnten der Trennung wieder ein vereinigtes Kabelnetz in ganz Deutschland. Und können Deutschland von einem der langsamsten zu einem der schnellsten Digitalstaaten auf dem Kontinent machen“, so Ametsreiter. [quote id="331"] Ein digitales Europa braucht zuallererst große, schnelle Netze In Europa ist die Vodafone Gruppe damit nicht nur der größte Mobilfunk-Anbieter, sondern wird auch zum größten Breitband-Anbieter – mit dem größten Hochgeschwindigkeitsnetz Europas. „Mit der heutigen Entscheidung sichert die Kommission Deutschland einen Spitzenplatz in einem digitalen Europa – und Europa einen Spitzenplatz in der Welt.  Denn nur ein digitales Europa ist ein erfolgreiches Europa. Das braucht zuallererst große, schnelle Netze. Und genau die wollen und werden wir bauen.“ Die Pressemeldung der EU-Kommission ist hier zu finden. Mehr Infos zur Unitymedia-Übernahme und was Kunden nun wissen müssen, gibt es hier.

Klartext / 17.07.2019

So. Funkt. 5G.

Was war das für ein besonderer Tag gestern. Einen Monat nach dem Ende der Frequenz-Auktion haben wir das erste 5G-Handy-Netz in Deutschland gestartet. Mit für uns schon jetzt verfügbaren Frequenzen im 3,5 Gigahertz Bereich. Deutschlands Start in das 5G-Zeitalter. Der Start einer neuen Mobilfunk-Generation, mit der so viele Hoffnungen verbunden sind – vor allem in der Industrie. Als Technik-Chef gebe ich zu: Das erlebt man nicht alle Tage. Heute surfen unsere Kunden mit den ersten 5G-Produkten und mit der 5G-Option in zahlreichen Tarifen erstmals im neuen 5G-Netz. Dafür hat meine Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten hart und viel gearbeitet. Mein Lob und mein ganzer Stolz richtet sich an ein Team, das immer bereit war, die Extrameile zu gehen und erneut über sich hinaus gewachsen ist. Dieser Einsatz macht es möglich, dass auf den 5G-Smartphones unserer Kunden an ersten Orten ab heute wirklich das kleine 5G-Symbol erscheint. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und was macht 5G so besonders? So. Funkt. 5G.  Latenz. Wenn über 5G gesprochen wird, dann fällt dieser Begriff immer wieder. 5G – das Echtzeit-Netz. So schnell wie das menschliche Nervensystem. Wie ist das eigentlich möglich? Weshalb rauschen die Daten noch viel schneller als bislang von Smartphone zu Smartphone. Oder im Internet der Dinge von Maschine zu Maschine. Ein Hauptgrund hierfür: MEC. Mobile Edge Computing. Oder: die kleinsten Rechenzentren im Netz. Sie sind direkt in der Nähe der Mobilfunk-Stationen und kaum größer als ein handelsübliches Notebook. Daten, die wir mit unseren Smartphones auf die Reise schicken, müssen dann nicht mehr hunderte Kilometer unter der Erde bis zum nächsten Rechenzentrum rauschen, um verarbeitet und weitergeleitet zu werden. Das alles passiert direkt am Ort des Geschehens. Das spart Zeit. Und das erhöht die Sicherheit. Zum Beispiel in der Industrie. Wenn Daten den Unternehmens-Campus gar nicht mehr verlassen. [quote id="327"] Was 5G so besonders macht Würden Sie eigentlich eine 5G-Antenne erkennen? Vermutlich nicht auf Anhieb. Von außen fällt das meistens schwer. Auch für mich. Aber: Technisch ist der Unterschied riesig. Eine 5G-Antenne vereint im inneren 64 kleine Antennen. Jede einzelne richtet sich speziell am Kunden aus. Jede Antenne bündelt die verfügbaren Kapazitäten. Jeweils für die Nutzer, die gerade wirklich im Netz unterwegs sind. Jeder einzelne Nutzer surft dann schneller als bislang. Denn eine 5G-Station funkt nicht mehr mit der Gießkanne – so, wie wir es bislang von LTE kennen. 5G-Antennen funken gezielt. Und bewegen sich mit dem Nutzer. Zum Beispiel wenn dieser mit dem Auto oder Zug unterwegs ist. Kurz gesagt: Beamforming. Und nicht jede 5G-Antenne sieht gleich aus. 5G ist flexibel. Es gibt, ähnlich wie bei LTE, die großen Mobilfunk-Stationen: Sie stehen entlang der Autobahnen, am Rande der Großstadt oder auf den Hausdächern. Aber es gibt auch die ganz kleinen 5G-Antennen, oft Small Cells genannt. Nicht größer als ein Smartphone. Sie funken vor allem in der Industrie. Ihre Stärke: Sie bringen eine optimale Netzabdeckung in Gebäude oder Industriehallen hinein. Hinter dicke Beton- und Stahlwände. Im Werk der e.GO Mobile AG, wo das neue Elektroauto e.GO Life gefertigt wird, sind 36 von den sogenannten 'Small Cells' bereits im Einsatz. Dank 'Network Slicing' mit garantierten Bandbreiten. Denn mit 5G schneidern wir für unsere Industriekunden das Netz nach Maß. [quote id="329"] Unsere ersten Stationen sind am Netz – und für unsere Kunden nutzbar Gestern haben wir mehr als 60 5G-Antennen an den ersten 25 Stationen in unserem Netz aktiviert. Mit den für uns schon jetzt verfügbaren 3,5 Gigahertz-Frequenzen bringen wir 5G zu unseren Kunden. Wichtig: Nicht mit einem Testnetz für Prototypen. Sondern als echtes 5G-Handy-Netz, das unsere Kunden ab sofort mit dem ersten 5G-Smartphone und ab morgen mit dem ersten mobilen 5G-Router nutzen können. Kurz gesagt: Heute erscheint bei ersten Kunden in Deutschland das kleine 5G-Symbol oben links im Screen vom Smartphone. Das ist ein echter Auftakt. Natürlich funkt 5G mit den ersten 5G-Stationen noch lange nicht flächendeckend. Denn: Ein Mobilfunknetz ist niemals fertig. Und: Alles was einmal groß werden will, muss klein beginnen. Der Startschuss ist heute gefallen. Für mich und meine Mannschaft ist das kein Grund zum Zurücklehnen. Im Gegenteil. Die kommenden Monate und Jahre werden intensiv. Wir werden viel Geld, Zeit und Arbeit investieren. Mit der Zuteilung der weiteren Frequenzen, werden wir die Kapazitäten in unserem 5G-Netz erhöhen. Wir werden noch schneller. Unser 5G-Netz größer. Wir haben zum Start nicht alle Stationen in einer Metropole aktiviert. Unsere ersten 5G-Stationen stehen in Großstädten und in kleineren Gemeinden. An Orten, mit unterschiedlichsten geografischen Voraussetzungen und Anspruchsgruppen. Weil wir lernen wollen. Wir wollen verstehen, wann und wo unsere Kunden 5G schon jetzt brauchen. Denn wir wollen unsere 5G-Reise optimieren und entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden planen. Ich freue mich auf die Reise. Ich freue mich auf all die digitalen Abenteuer, die wir gemeinsam erleben werden. Ich freue mich auf 5G.

Klartext / 16.07.2019

5G. Einfach. Jetzt.

5G ist jetzt! Wir haben lange geboten. Wir haben lange gefeilt. Wir haben lange diskutiert. Oftmals sachlich. Teilweise emotional. Jetzt ist es endlich da: Deutschlands erstes 5G-Handy-Netz. Wir legen den Schalter um. Heute, einen Monat nach der Auktion, bringen wir Deutschland ins 5G-Zeitalter. Das erste 5G-Handy-Netz ist da. Wir bringen 5G jetzt auf die ersten Smartphones unserer Kunden. Mit Tarifen für jeden Geldbeutel. Unser Ziel: 5G für Jedermann. Heute startet 5G in Deutschland. Wir machen: 5G. Einfach. Jetzt.  5G In den vergangenen vier Wochen haben wir die ersten 5G-Innovationen nach Deutschland gebracht. Wir haben gezeigt, wo die 5G-Reise, die wir gemeinsam mit unseren Kunden antreten, hingeht. Ich habe zum ersten mal per Videochat im 5G-Netz telefoniert – natürlich mit unserem Technik-Chef Gerhard Mack. Wir haben 5G zum ersten Mal in die Industrie gebracht – und gemeinsam mit e.GO die erste Smart Factory gestartet. Wir haben zum ersten Mal gezeigt, wie 5G unseren Alltag ein Stück weit verbessert – und der erblindeten Skifahrerin Noemi Ristau geholfen die Skipiste zum ersten Mal alleine herunterzufahren. Wir bringen 5G erstmals in die Bundesliga – und verbinden für Fußballfans Emotionen aus dem Stadion mit Informationen aus der digitalen Welt. Um es ganz deutlich zu sagen: Wenn ich bei all dem von einer Reise spreche, dann meine ich keinen Wochenend-Trip. Ich meine ein Abenteuer, das sich über viele Jahre erstreckt. Denn ein Netz baut man nicht über Nacht. Und ein Netz ist niemals fertig. Ein Netz, das wächst, braucht drei Dinge: Geld. Viel Arbeit. Und vor allem Zeit. Aber wir haben keine Zeit zu verlieren. Deshalb legen wir heute los. Wir starten Deutschlands erstes 5G-Handy-Netz. Doch das ist nicht alles. Denn ein 5G-Netz ohne Handys und Tarife ist ein totes Netz. Erst wenn alle drei Bestandteile zusammen kommen, entsteht daraus das große Ganze: 5G. Wir bringen diese drei Bestandteile heute zusammen. Ein 5G-Handy-Netz mit ersten Stationen. Die ersten 5G-Endgeräte. Und die ersten 5G-Tarife für fast jeden Geldbeutel. Denn wir haben: Alles. Am. Start. [quote id="325"] EINFACH Ein neues Netz braucht neue Tarife. Und zwar nicht nur einen. Denn ein neues Netz kann nur in allen Schichten unserer Gesellschaft ankommen, wenn es für Jedermann einfach zugänglich ist. Daran haben wir gedacht. Wir haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem von dieser einen Vision leiten lassen: Lasst uns 5G demokratisieren. Lasst uns möglichst viele Menschen an dieser neuen Technologie teilhaben können. Lasst uns Tarife für fast jeden Geldbeutel schmieden. Denn wir glauben: 5G ist keine Technologie für Spitzenverdiener. 5G sollte für Jedermann bezahlbar sein. Auf das Ergebnis bin ich stolz: Wir nehmen jetzt alle mit. Alle Kunden mit Red- und Young-Tarifen können die 5G-Reise mit uns starten – und die 5G-Option einfach per App hinzubuchen. In unseren Premium-Tarifen ist der Zugang zum 5G-Netz sogar automatisch und kostenfrei enthalten. Einfach bedeutet für unsere 5G-Kunden auch: maximale Flexibilität statt lange Vertragsbindung: Unsere Kunden können 5G nicht nur jederzeit buchen. Sie können die 5G-Option auch monatlich kündigen. Denn wir machen: 5G. Einfach. Für Jedermann. [quote id="326"] JETZT 5G ist jetzt. Wir bringen Deutschland heute ins 5G-Zeitalter. Die tragende Säule: Das erste 5G-Handy-Netz. Wir starten heute die ersten 25 Stationen. In Großstädten. In Gemeinden. Und in der Industrie. Im August funken mehr als 50 Stationen in unserem Netz. Natürlich funkt 5G mit diesen Stationen noch lange nicht überall in Deutschland. Und natürlich ist es noch ein weiter Weg bis 5G großflächig verfügbar ist. Aber: Klein beginnt alles, was später groß werden will. Und ohne die, die anfangen, wird es am Ende nicht das Große geben. Es braucht die, die die ersten Schritte machen. Nur so können wir gemeinsam das Laufen lernen. Und zukünftig zum Sprinter heranwachsen, der im 5G-Netz ganz vorne mit dabei ist. Wir werden wachsen. Wir werden immer schneller werden. Wir werden nicht ruhen. Gemeinsam mit den vielen Kollegen, die diesen Start möglich gemacht haben, treiben wir 5G jetzt weiter ins Land. Wir bringen 5G bis 2021 zu 20 Mio. Menschen in Deutschland. Damit sie das Echtzeit-Netz unterwegs und zuhause nutzen können. Unterwegs mit den ersten 5G-Smartphones, mit denen wir unsere Kunden ab morgen die 5G-Reise antreten lassen. Zuhause mit dem ersten mobilen 5G-Router, der schnelles Netz dorthin bringt, wo bislang nur langsames DSL verfügbar war. Ich freue mich auf die Reise. Und ich freue mich, dass wir diese Reise heute gemeinsam mit unseren Kunden starten. Denn wir machen 5G. Einfach. Jetzt.

News / 16.07.2019

Das erste 5G-Handy-Netz ist da: Ab morgen auf den Smartphones

Vodafone bringt Deutschland ins 5G-Zeitalter. Der Telekommunikationskonzern öffnet als erster Betreiber in Deutschland das 5G-Netz für private Nutzer. Schon ab morgen können Kunden in Deutschland mit den ersten 5G-Produkten an ersten Orten im 5G-Netz surfen – zuhause und unterwegs. „5G ist jetzt“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Zum Auftakt aktivierte Ametsreiter heute die ersten 25 5G-Stationen mit mehr als 60 5G-Antennen in 20 Städten und Gemeinden. Im August funken mehr als 50 Stationen mit 120 5G-Antennen im Netz. Die ersten 5G-Endgeräte und die passenden 5G-Tarife sind ab morgen online und in ersten Shops verfügbar. Das Ziel: 5G für Jedermann. „Wir demokratisieren 5G“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter beim Start der fünften Mobilfunk-Generation. „Bei uns ist 5G keine Technologie für Spitzenverdiener. Wir öffnen das neue Echtzeit-Netz – mit unseren Tarifen für jeden Geldbeutel.“ [quote id="328"] Als erster Netzbetreiber in Deutschland startet Vodafone heute das 5G-Handy-Netz für seine Kunden. Mit bezahlbaren, einfachen und flexiblen Tarifen für jeden Geldbeutel. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern öffnet den Zugang zu seinem neuen 5G-Netz für Privatkunden in allen Red und Young Tarifen sowie im Vodafone Black Tarif. Geschäftskunden mit den Tarifen Red Business+ und Red Business Prime können den Zugang zu 5G ebenfalls hinzubuchen. Privatkunden, die sich online für den Tarif 'Young S' entscheiden, können so mit der neuen 5G-Option im ersten Jahr für insgesamt nur 14,99 Euro im Monat an den ersten Standorten auch im 5G-Netz surfen. 5G-Option ist per App zubuchbar und kann nach einem Monat jederzeit gekündigt werden Die 5G-Option ist ab morgen für monatlich 5 Euro in allen gängigen Tarifen einfach über die MeinVodafone App zubuchbar und kann nach einem Monat jederzeit gekündigt werden. Für Kunden mit den Tarifen Vodafone Red XL und Vodafone Black ist der Zugang zum 5G-Netz sogar automatisch und kostenlos enthalten. Ebenfalls kostenlos ist der Zugang zum 5G-Netz für Kunden mit einem Tarif für den neuen 'GigaCube 5G'. Die ersten Kunden in Deutschland können ab morgen 5G nutzen Der 'GigaCube 5G' von Huawei ist der erste 5G-Router mit Mobilfunk-Empfang, der jetzt an ersten Orten im 5G-Netz funkt und ab dem 18. Juli online und in den ersten Shops erhältlich ist. Das 'Huawei Mate 20 X 5G' ist das erste 5G-Smartphone, mit dem Privatkunden schon ab morgen im 5G Netz surfen können. Das Samsung Galaxy S10 5G ist dann auch in ersten Vodafone-Shops und online erhältlich. Es kann in Kürze ebenfalls im Echtzeit-Netz genutzt werden. Vodafone GigaCube 5G bringt schnelles Netz in die heimischen vier Wände Den GigaCube 5G können Kunden als Ersatz für langsame DSL-Leitungen nutzen. Er bringt an den ersten 5G-Stationen Geschwindigkeiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde in die heimischen vier Wände. An ersten Standorten sind mit dem GigaCube 5G in Kürze sogar schon Spitzengeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit möglich. Bei einer monatlichen Zuzahlung von 2,99 Euro ist der GigaCube 5G ab einmalig 349,90 Euro online und in den Vodafone-Shops erhältlich. Die passenden Tarife für den neuen Router sind inklusive Zugang zum 5G-Netz ab monatlich 24,99 Euro (30 Gigabyte) erhältlich. Größere Datenpakete von bis zu 250 Gigabyte (44,99 Euro) sind ebenfalls buchbar. Mit dem ersten Smartphone ab sofort an ersten Orten im 5G-Netz surfen Mit dem Huawei Mate 20 X 5G können Vodafone-Kunden mit den entsprechenden Tarifen ab morgen an den ersten Stationen im 5G-Netz surfen. Vodafone bietet das Huawei Mate 20 X 5G mit einer monatlichen Zuzahlung von 30,00 Euro zu einem Einmalpreis von einem Euro an (Red XL). Das Samsung Galaxy S10 5G kann in Kürze ebenfalls im Echtzeit-Netz genutzt werden und ist bei einer monatlichen Zuzahlung von 30 Euro zum Einmalpreis ab 179,90 Euro erhältlich (Red XL). Die 5G-Smartphones sind natürlich auch im gesamten LTE-Netz nutzbar. 5G -Ausbau zu Beginn in Großstädten, Gemeinden, Industriehallen und Stadien Vodafone CEO Hannes Ametsreiter aktivierte heute in 20 Städten und Gemeinden die ersten 5G-Stationen mit insgesamt mehr als 60 5G-Antennen. „Wir starten ins 5G-Zeitalter und öffnen die neue Mobilfunk-Generation erstmals für Kunden in Deutschland“, so Ametsreiter. Im August funken an mehr als 50 Stationen bereits 120 5G-Antennen im Netz von Vodafone. „Wir wollen mit den ersten 5G-Stationen noch besser verstehen, wie und wo unsere Kunden 5G tatsächlich nutzen, um den Ausbau noch besser an die Bedürfnisse unserer Kunden anzupassen.“ Zu Beginn startet Vodafone sein 5G-Handy-Netz in Großstädten ebenso wie in kleineren Gemeinden. Erste 5G-Stationen: von Köln bis Birgland Erste 5G-Stationen funken jetzt unter anderem in den Gemeinden Birgland (Bayern), Lohmar (Nordrhein-Westfalen) und Hattstedt (Nordfriesland). Auch in den Großstädten Köln, Düsseldorf, Hamburg, Dortmund und München funkt seit heute an ersten Orten das 5G-Netz. In Köln erhöht Vodafone so beispielsweise die Netzkapazitäten nahe des Messegeländes, wo zu Stoßzeiten zahlreiche Nutzer zeitgleich das Mobilfunknetz nutzen. Weitere 5G-Stationen werden im August unter anderem in Berlin, Bremen, Dresden, Darmstadt, Leipzig, Mülheim an der Ruhr und Frankfurt folgen. Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres funken mehr als 160 5G-Antennen an ersten Orten in 25 Städten, in 25 Gemeinden sowie in zehn Industrieparks. Zum Ende des Jahres 2020 werden 10 Mio. Menschen ans 5G-Netz angeschlossen sein. Bis Ende 2021 erreicht Vodafone rund 20 Mio. Menschen mit 5G.

News / 03.07.2019

Digitaler Anpfiff: DFL und Vodafone bringen 5G in die Bundesliga

Digitaler Anpfiff in der Bundesliga: Die DFL (Deutsche Fußball Liga) und Vodafone bringen 5G ins Stadion. Zum Auftakt in die Saison 2019/2020 starten der Telekommunikationskonzern und die DFL eine zweijährige 5G-Kooperation. Die fünfte Mobilfunkgeneration soll für Fußballfans im Stadion künftig zwei Welten vereinen: Das emotionale Live-Erlebnis und den digitalen Informationsfluss. Dafür entwickeln Vodafone und die DFL eine Echtzeit-App, die den Fans im Stadion Informationen und Spieldaten verzögerungsfrei und per Augmented Reality auf dem Smartphone zur Verfügung stellt – vor, während und nach dem Spiel. Diese neuartige Präsentation von Statistiken standen Zuschauern im Stadion so bislang noch nicht zur Verfügung. Für Fans wird nun beispielsweise einsehbar, wie schnell der Stürmer ist, der gerade zum Sprint auf das gegnerische Tor ansetzt. Schon in der kommenden Spielzeit bieten die beiden Partner die 5G-Infrastruktur in einem ersten Bundesliga-Stadion und erhöhen so auch die verfügbaren Mobilfunk-Kapazitäten für die Fans. 50 Prozent mehr Daten im Stadion Fußball-Fans sind im Stadion immer häufiger online. In der Halbzeitpause schnell die Spielstände auf den anderen Plätzen checken. Nach dem Heimsieg das Foto von der Fankurve mit den Freunden teilen. Oder nach dem Abseitspfiff in den sozialen Medien prüfen, ob das Tor wirklich nicht regulär war. Bei Spitzenspielen in der Bundesliga rauschen im Stadion bis zu 500 Gigabyte Daten durch das Vodafone-Netz. Die Tendenz ist steigend: Allein im vergangenen Jahr ist dieser Wert um rund 50 Prozent angestiegen. Damit wachsen auch die Herausforderungen an die Mobilfunk-Netze. Denn die Bundesliga ist mit durchschnittlich fast 43.000 Fans pro Spiel ein kontinuierlicher Zuschauermagnet. [quote id="324"] Echtzeit-Informationen für Statistik-Liebhaber „Fußball lebt von Emotionen. Auch Daten und Analysen werden für viele Fans immer wichtiger. Die gab es bislang oft erst nach dem Spiel am heimischen TV“, so Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter. „Wir bringen für Fußballfans jetzt zwei Welten zusammen: Die Emotionen aus dem Stadion und die Informationen aus der digitalen Welt. Unsere Partnerschaft mit der DFL ist der Anpfiff für 5G in der Bundesliga. Mit der neuen Mobilfunk-Technologie bringen wir Echtzeit-Informationen zu Statistik-Liebhabern auf der Tribüne und erhöhen die Netzkapazitäten für die Fans im Stadion.“ 5G schafft starke Infrastruktur für Clubs und Fans „Technologien sind nur so gut, wie die Anwendungsmöglichkeiten, die daraus entstehen. Als Innovationsführer bringt die DFL neue Technologien rund um Sport und Medien konsequent voran, um Zuschauern im Stadion und vor den Bildschirmen zusätzliche Möglichkeiten zu bieten. Das gelingt uns mit der Verbindung von 5G und Echtzeit-Informationen. Auch für Clubs Partner bietet eine starke 5G-Infrastruktur optimale Rahmenbedingungen“, so DFL Geschäftsführer Christian Seifert. 60 Prozent mehr Netz für Fußball-Fans Schon in der neuen Spielzeit starten die Digital-Partner im ersten Bundesliga-Stadion das Echtzeit-Netz. In der Volkswagen Arena des VfL Wolfsburg funkt im Herbst 5G. Erstmals überhaupt im Profi-Fußball. Das erhöht für Fußballfans die verfügbaren Netzkapazitäten im Stadion um mehr als 60 Prozent. Offizielle Spieldaten in Echtzeit auf dem Handy der Fans Mit dem Start vom 5G-Netz im Stadion werden Vodafone und die DFL auch erste Funktionen der neuen Echtzeit-App präsentieren, die die Partner gemeinsam entwickeln. Die Echtzeit-App stellt dem Fan per 5G und mit Augmented Reality sämtliche Zusatzinformationen live und in Echtzeit auf dem Smartphone zur Verfügung und erweitert so das Stadion-Erlebnis. Basis für den Informationsfluss in Echtzeit sind rund 1.600 Spiel-Ereignisse und 3,6 Mio. Positionspunkte, die die DFL bei einem Bundesligaspiel erhebt. Treffsichere Echtzeit-Analyse statt Zeitlupe nach dem Spiel Das ändert sich mit 5G und der Echtzeit-App: Die Daten werden in Echtzeit analysiert und per 5G verzögerungsfrei auf das Smartphone übertragen. Die App visualisiert die Daten und stellt Live-Grafiken, Statistiken und Analysen zur Verfügung, die sonst nur am TV nach dem Spiel abrufbar waren. Für Statistik-Fans bedeutet das: treffsichere Echtzeit-Analyse statt verzögerter Zeitlupe nach dem Spiel.

News / 02.07.2019

Für Geschäftskunden: Neue Mobilfunk-Tarife mit Flatrates für weite Teile Europas

Am 4. Juli startet Vodafone neue Tarife für Geschäftskunden. Das Besondere: Als erster Mobilfunkanbieter Deutschlands bietet Vodafone in allen Tarifen des neuen Red Business Prime-Portfolios freie Kommunikation in weiten Teilen Europas – und das zu besonders transparenten und günstigen Konditionen. Gleichzeitig sorgen Inklusiv-Leistungen wie beispielsweise Vodafone WiFi Calling, die UltraCard und die Sicherheitssoftware Secure Net für eine flexible und sichere Kommunikation. Die Kosten für die mobile Kommunikation im Ausland und für Telefonate ins Ausland sind für viele Geschäftskunden oft nur schwer nachvollziehbar. Denn die Einteilung in verschiedene Länderklassen sowie die Unterscheidung anfallender Kosten je nach Ursprungs- und Zielland verwirrt. So fallen beispielsweise Gespräche von Deutschland ins Ausland nicht unter das Thema 'Roaming', sondern werden in den Preislisten als 'internationale Telefonie' geführt. Damit ist jetzt Schluss. Denn mit Einführung der 360° Europa-Flat in allen Red Business Prime-Tarifen macht es keinen Unterschied mehr, ob Kunden Telefonate innerhalb Deutschlands führen, in Europa unterwegs sind oder von Deutschland nach Europa kommunizieren. Die 360° Europa-Flat ist die erste voll integrierte Sprach-, Daten- und Messaging-Flat im deutschen Markt, die auch außerhalb der EU in vielen weiteren europäischen Staaten und unabhängig vom gewählten Red Business Prime-Tarif gilt. Neben einer nationalen Allnet-Flat beinhaltet die 360° Europa-Flat eine Sprach- und Messaging-Flatrate (SMS und MMS) von Deutschland in das europäische Ausland und umgekehrt sowie von einem europäischen Land in ein anderes. Oder einfach gesagt: Kreuz und quer durch Europa - in alle deutschen und die meisten europäischen Fest- und Mobilfunknetze. Dazu zählen auch Länder, die keine EU-Mitglieder sind wie beispielsweise die Schweiz oder Liechtenstein. Einfache Preis-Struktur in 10-Euro-Schritten Die neuen Tarife starten mit dem Red Business Prime Go bei einem Einstiegspreis von 29 Euro netto pro Monat inklusive 5 GB (Gigabyte) Highspeed-Datenvolumen für ganz Europa und gehen bis zum Red Business Prime Unlimited mit unbegrenztem Datenvolumen in Deutschland und 40 GB in Europa zu 79 Euro netto monatlich. Dazwischen liegen Tarife mit 15 GB Highspeed-Volumen für 39 Euro netto pro Monat bzw. mit 25 GB für 49 Euro. Weitere Red Business Prime-Vorteile im Detail Mit 4G|LTE Max steht im LTE-Netz von Vodafone europaweit immer die maximal verfügbare Surfgeschwindigkeit zur Verfügung. Dank Vodafone WiFi Calling können Geschäftskunden mittels bestehender WLAN-Verbindungen auch an Orten telefonieren, die durch bauliche Gegebenheiten nur schwer bis gar nicht via Mobilfunk zu erreichen sind – und zwar in der gewohnten HD-Sprachqualität und ganz ohne App. Auf Wunsch ist in allen Red Business Prime-Tarifen außerdem eine UltraCard enthalten. Damit können Kunden ihre Tarifleistungen auf anderen mobilen Endgeräten nutzen – mit nur einem Vertrag, einer Rufnummer und einer Mailbox. Zusätzlich ist eine weitere UltraCard kostenpflichtig hinzubuchbar. Abgerundet wird das Angebot durch die kostenlose Nutzungsmöglichkeit von Vodafone Secure Net, einem Viren- und Malware-Scanner direkt im Netz, der Schädlinge abwehrt, noch bevor sie das Smartphone erreichen. Dies und noch einiges mehr erhalten Kunden mit Red Business Prime.

News / 01.07.2019

5G-Netz und autonom fahrende Autos am Vodafone Campus

Premiere in Düsseldorf: Erstmals kommunizieren Autos im echten 5G-Netz von Vodafone. Direkt nach dem Ende der Frequenz-Auktion hat Vodafone die erste 5G-Station in Düsseldorf im Live-Netz aktiviert. Vodafone CEO Hannes Ametsreiter hat hier Deutschlands erstes 5G-Video-Telefonat geführt. Jetzt kommunizieren am Vodafone Campus  auch Autos miteinander. Auf dem rund 20 Kilometer großen Testfeld KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) bringt die Mobilfunk-Station das Echtzeit-Netz in eine 5G-Zone. Gemeinsam mit der RWTH Aachen zeigt Vodafone im unteren Deck vom eigenen Parkhaus, dass Fahrzeuge und Parkplatz-Sensoren Daten verzögerungsfrei austauschen und die Autos so fahrerlos einparken.  Lange Suche nach dem freien Parkplatz Die Parkplatzsuche in Städten und Parkhäusern dauert mitunter länger als die eigentliche Fahrt zum Ziel. Laut einer Studie von INRIX verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem freien Parkplatz. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern verursacht auch unnötigen Lärm und Abgase. Intelligente Sensoren erleichtern die Suche Vodafone und das Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen zeigen bei KoMoD wie eine vernetzte Parkhilfe, die nervige Suche nach Parkplätzen für Autofahrer digital erleichtert. Dafür werden spezielle Ultraschall-Sensoren, die von den Mobilitätsexperten von Vodafone Automotive in Italien entwickelt wurden, auf den Parkplätzen am Vodafone-Parkhaus montiert. Sie melden über das Mobilfunknetz von Vodafone, welche Parkplätze frei und welche belegt sind. Zukünftig nutzen Autos diese Informationen, um auf schnellster Router zum freien Stellplatz zu fahren. Fahrerlos in die letzte freie Lücke Die Partner zeigen bei KoMoD wie die Fahrzeuge basierend auf diesen Informationen autonom einparken. Auf Basis der durch den zentralen Server (Vodafone Control Hub) bereitgestellten Informationen weiß das Testfahrzeug der RWTH Aachen welche Parkplätze frei sind und steuert eigenständig dort hin. Mit Sensoren durch das Vodafone-Parkhaus Im Vodafone-Parkhaus steigt der Fahrer aus dem Testfahrzeug aus. Per App sagt er dem Auto, dass es auf einem der freien Stellplätze einparken soll. Dem Auto werden der Zielparkplatz sowie Routeninformationen übermittelt, um auf schnellstem Wege zum Parkplatz zu gelangen. Auf dieser Basis steuert das RWTH-Testfahrzeug vollautomatisiert im Vodafone-Parkhaus und dort bis zum freien Stellplatz. Auf Wunsch des Fahrers wird das Fahrzeug per App zur Abholung zurückgerufen. Das Auto parkt eigenständig aus, findet den Weg zum Fahrer.

News / 30.06.2019

Vodafone und ZF starten Zusammenarbeit für weniger Stillstand auf der Straße

Deutsche Autofahrer verbringen jährlich mehr als 120 Stunden im Stau. Das zeigt eine aktuelle Studie des Verkehrsinformationsanbieters INRIX. Demnach ist Berlin die Hauptstadt beim stockenden Verkehr. Vor allem an den Ampeln, wo Autos, Fahrräder, LKWs und Fußgänger ihre Wege kreuzen, kommt es oft zum Stillstand. Weil Autofahrer meist nicht wissen, wann eine Ampel von rot auf grün schaltet, können sie die eigene Fahrweise nicht anpassen. Das daraus oftmals resultierende abrupte Abbremsen kostet Zeit und Sprit. Im Ernstfall kann das sogar die Ursache für Auffahr-Unfälle sein. Vodafone und ZF entwickeln für dieses Problem jetzt gemeinsam eine digitale Lösung. Autofahrer wissen dann immer genau wie lange die Grün- oder Rotphase an der nächsten Ampel andauern wird. Denn Ampel und Auto sprechen miteinander. Per Mobilfunk tauschen sie durchgängig Informationen untereinander aus und stellen sie dem Fahrer in Echtzeit zur Verfügung, sodass dieser darauf reagieren kann. Die Technologie dahinter heißt V2X (vehicle to everything). Echtzeit-Informationen im Display der ZF-Testfahrzeuge Die Kooperationspartner erforschen die Mobilfunk-Technologie V2X unter anderem in Düsseldorf auf der Teststrecke des Projekts KoMoD (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf). Lichtanlagen teilen dabei ständig Informationen über die aktuelle Ampelphase mit den vernetzten Autos in der Umgebung. Diese Informationen werden dem Fahrer im Display der ZF-Testfahrzeuge in Echtzeit visuell angezeigt. Intelligente Autos und Ampeln machen den Straßenverkehr effizienter „Wir sind der Technologie-Partner der deutschen Automobil-Industrie. Gemeinsam mit Herstellern und Zulieferern arbeiten wir am Straßenverkehr der Zukunft. Wir wollen Autos und Ampeln ein Stück weit intelligenter machen“, so Vodafone Innovationschef Michael Reinartz. „Wenn Autos und Ampeln per Mobilfunk miteinander sprechen, wird der innerstädtische Verkehr effizienter. Das spart Zeit. Und das spart Sprit.“ Technologische Herausforderungen durch weltweit wachsenden Verkehr "Der weltweit immer weiter wachsende Verkehr stellt uns vor eine Vielzahl technologischer Herausforderungen. Mit unserem breiten und einzigartigen Produktportfolio bieten wir Systemlösungen, die Fahrzeuge sehen, denken und handeln lassen. So wird das Fahren sicherer, effizienter und komfortabler“, sagt Carsten Haß, Engineering Manager für Projekte des automatisierten Fahrens am ZF-Standort Düsseldorf. Datenaustausch auch auf großer Entfernung Bei der Mobilfunk-Technologie V2X tauschen die Verkehrsteilnehmer und die Verkehrsinfrastruktur direkt untereinander und gleichzeitig über das übergreifende Mobilfunknetz Daten aus. So können Autos und Ampeln auch auf große Entfernung kommunizieren und sich beispielsweise vor Gefahren warnen, die für den Menschen im Auto noch gar nicht sichtbar sind. Das funktioniert schon heute mit LTE und künftig auch mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G. Basierend auf der Mobilfunk-Technologie wollen Vodafone und ZF künftig auch weitere Anwendungsszenarien erforschen, um den Stillstand auf deutschen Straßen gemeinsam zu bekämpfen.

Story / 28.06.2019

Mein Kollege, die künstliche Intelligenz

Sich Sorgen um die Zukunft machen – ist das nicht eigentlich eine Eigenschaft der alten Generation? Mutter und Vater, Großeltern, die Gesellschaft: Gefühlt lehnen sie jede neue Erfindung grundsätzlich ab. Sie verfluchen das Handy in meiner Hand und wünschen sich, dass ich mal wieder ein Buch in die Hand nehme. Ich hingegen gehöre zu der Generation, die alles Neue, alles Digitale als 'richtig cool' bezeichnet und spannend findet. Aber je mehr ich mich mit meiner Zukunft beschäftige – besonders mit meiner beruflichen – frage ich mich: Wie werde ich in 20 Jahren leben und arbeiten? Werden Roboter zu Kollegen? Und wie bleiben Arbeitnehmer zukunftsfähig?  Eine Oxford-Studie aus dem Jahr 2014 stellt fest, dass der Beruf des Physiotherapeuten am wenigsten durch die Digitalisierung bedroht ist. Wahrscheinlich, weil Menschen von Menschen berührt werden wollen – und nicht von Maschinen. Wenn ich in 60 Jahren in ein Altersheim komme, möchte ich nicht von Robotern gepflegt werden. Ich möchte Umgang mit Menschen haben, die mich verstehen und die meine Gefühle nachvollziehen können, ohne vorher dementsprechend programmiert zu werden. Die Angst, im Beruf ersetzt zu werden, ist kein Hirngespinst und keine Paranoia der Arbeitenden. Sicherlich wird es Jobs geben, beispielsweise in der Produktion, die durch Maschinen und Roboter unterstützt werden können, vielleicht sogar ersetzt. Doch bringt die Digitalisierung nur Schlechtes für den Arbeitsmarkt?   Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt  In die Glaskugel geschaut: Im Jahr 2039 setze ich mich um 9 Uhr morgens an meinen Laptop – oder wie auch immer das Gerät heißen wird, das mir Zugang zu meinem virtuellen Büro verschaffen kann. Fünf Tage die Woche zum Arbeitsplatz zu fahren ist in vielen Jobs bereits ein Auslaufmodell geworden. Dabei ist mein treuer Begleiter, mein Zuarbeiter, eine künstliche Intelligenz. Durch sie werden kurze Recherche-Arbeiten und regelmäßige Abläufe ausgeführt. Für mich bleibt mehr Zeit, mich um die Aspekte meines Berufes zu kümmern, die Roboter nicht draufhaben. Am frühen Nachmittag ist die Arbeit erledigt. Für morgen steht mein anderer Job an. Die Möglichkeit, mehrere Berufe parallel auszuüben, gefällt mir gut. Ich kann viele meiner Interessen beruflich ausleben und bilde mich in verschiedene Richtungen weiter. Flexibilität ist für viele Menschen in 2039 eine der wichtigsten Eigenschaften, die ihr Beruf erfüllen muss. In einer schnelllebigen Welt muss man auch mal spontan die Spur wechseln können, oder?  Mensch vs. Roboter?  Aber ist unsere derzeitige Arbeitswelt schon auf dem Weg zu diesem Szenario? Werfen wir einen Blick auf das Bildungssystem: Ich zweifle daran, dass uns das Abitur schon optimal auf die Arbeitswelt vorbereitet. Wir machen in acht oder neun Jahren Abitur. Eine frühe Spezialisierung in bestimmte Richtungen ist durch die strengen Vorgaben kaum möglich. Müssten wir uns nicht viel früher spezialisieren können? Als Arbeitnehmer muss ich mich unersetzbar machen. Durch Wissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, die kein Roboter haben und erlernen kann. Im Leben lernt man nie aus – das ist im Beruf nicht anders. Lebenslanges Lernen, das flexibel macht, ist für mich das Fundament für eine sichere Zukunft. Unternehmen müssen lernen, gute Mitarbeiter an sich zu binden. Durch Angebote wie Homeoffice, Kitabetreuung und flexible Arbeitszeiten kann man potentielle Mitarbeiter und wichtige Fachkräfte langfristig von sich überzeugen. Für mich ist wichtig, dass mein zukünftiger Arbeitgeber meine Arbeit und meine Person wertschätzt – und das kommuniziert. Und wenn mein neuer Kollege dann irgendwann eine künstliche Intelligenz ist, dann sage ich hoffentlich: Coole Sache! Pessimismus überlasse ich den anderen Generationen.

News / 19.06.2019

Ans Netz gegangen: 5G-Technologien funken im Werk von e.GO

Modernste Automobil-Fertigung trifft modernste Mobilfunk-Technologie. Vodafone, Ericsson und die e.GO Mobile AG starten heute die mobile Datenvernetzung in der Produktion. Im Werk 1, in der die e.GO Mobile AG den Elektro-Kleinwagen e.GO Life fertigt, funkt ab sofort das Netz der Zukunft. Vodafone und der Technologie-Partner Ericsson bringen die 5G-Technologien 'Mobil Edge Computing' (MEC) und 'Network Slicing' direkt in die Fabrik. Kleine Echtzeit-Rechenzentren (MEC) verarbeiten die Daten ab sofort direkt in der Produktionshalle. 'Network Slicing' schafft für e.GO ein autarkes Netz nach Maß – exakt optimiert für die Anforderungen, die die Serienproduktion des kleinen Elektroautos stellt. Insgesamt 36 kleine Mobilfunk-Antennen garantieren in der 8.500 Quadratmeter großen Produktionshalle und der nahezu ebenso großen Logistikhalle künftig Bandbreiten im Gigabit-Bereich und niedrige Latenzzeiten von wenigen Millisekunden. Die Kommunikation zwischen den Maschinen untereinander wird so noch schneller, die digitale Durchdringung der Produktionsprozesse höher und Arbeitsabläufe noch effizienter. „Unsere Automobil-Industrie braucht ein schnelles Netz. Direkt dort, wo die neuesten und innovativsten Autos gebaut werden“, so Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. „Daten sind ein wichtiger Treibstoff für die moderne Automobil-Produktion. Umso wichtiger ist es, dass diese Daten die Produktionshalle nicht mehr verlassen.“ Prof. Günther Schuh: „Wir verknüpfen die physische mit der digitalen Welt“ „Unser Werk 1, das Montage-Werk für den e.GO Life, ist eine echte Industrie 4.0 Fabrik. Das heißt, sie ist informationstechnisch voll vernetzt. Die Konnektivität verknüpft die physische mit der digitalen Welt. Das 5G-Netz von Vodafone ermöglicht es uns, dass diese Abläufe in Zukunft noch schneller und sicherer in Echtzeit umgesetzt werden können. Zu jedem Zeitpunkt ist der Zugriff auf relevante Informationen gewährleistet und erlaubt sofortiges Eingreifen“, so Prof. Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG. 5G-Anwendungen erlebbar machen „Wir müssen 5G durch Anwendungen erlebbar machen, um auf dem Weg zu smarter Mobilität, Industrie 4.0 und innovativen Prozessen deutlich voranzukommen. Nordrhein-Westfalen hat durch seine dichte Forschungs- und Unternehmenslandschaft ideale Voraussetzungen für die umfassende Digitalisierung der industriellen Produktion. Die e.GO Smart Factory ist hier ein Leuchtturm und Vorbild für die Industrie in ganz Deutschland“, so Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Um die Innovationskraft von LTE und 5G dem Wirtschaftsstandort Deutschland zugänglich zu machen ist industrie- und technologieübergreifende Zusammenarbeit der Schlüssel“, so Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. [quote id="321"] Modernes Netz speziell bereitgestellt für das e.GO Werk 1 Erstmals in Deutschland kommen in der Automobil-Produktion in einem autarken Mobilfunknetz die 5G-Technologien 'Mobile Edge Computing' und 'Network Slicing' zum Einsatz. Transportfahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge tauschen so nahezu in Echtzeit Informationen aus – über den aktuellen Standort, zum momentanen Batteriezustand oder zur geplanten Fahrroute. Die moderne Mobilfunk-Technologie, die Vodafone speziell und virtuell für das 16.000 Quadratmeter große e.GO-Werk 1 bereitstellt ('Network Slicing'), verringert die Verzögerungszeit, mit der die Daten übertragen werden (Latenz) auf weniger als zehn Millisekunden. Automatische Identifizierung von Produktionsstoffen, Materialien und Fahrzeugen In der mobil vernetzten Produktion werden sämtliche Produktionsstoffe und Materialien direkt nach der Anlieferung über eine spezielle RFID-Schnittstelle automatisch und berührungslos identifiziert und per Mobilfunk in Echtzeit im Online-System verbucht. Mit der gleichen RFID-Technologie werden Fahrzeuge beim Produktionsstart erkannt. Entsprechend der Kundenwünsche beginnt nach der Identifizierung des Fahrzeugs der Montageprozess der erforderlichen Materialien und Software. Weil mit der Serienproduktion des e.GO Life auch die Zahl von Montage-Vorgängen und der Bedarf an Produktionsmaterialien zunimmt,  müssen die Systeme zeitgleich immer mehr Daten verarbeiten. Um diese Datenmassen auch zukünftig sicher, zuverlässig und schnell zu bewältigen, benötigt es 5G-Technologien. Autonome Transportsysteme lenken, bremsen und beschleunigen selbstständig Autonome Transportfahrzeuge (Automated Guided Vehicles) ersetzen die klassische Produktionslinie und befördern das Chassis des e.GO Life von Station zu Station. Ausgestattet mit Sensoren erfassen die Transport-Roboter eigenständig sämtliche Umgebungsinformationen. Weil die erfassten Daten direkt in der Produktionshalle in kleinen Echtzeit-Rechenzentren ('Mobile Edge Computing') ausgewertet werden, gelangen sie per Mobilfunk in Echtzeit zurück zum Fahrzeug. Dieses passt, basierend auf den analysierten Daten, die Fahrtrichtung an und lenkt, bremst und beschleunigt selbstständig. Drehmoment-Werkzeuge und Roboter wandern ins Netz Zukünftig soll mit autonomen Gabelstaplern und Kleinzügen auch der Materialtransport zwischen Lagern und Produktionshallen automatisiert werden. Zudem werden unter anderem Drehmoment-Werkzeuge und Roboter per Mobilfunk ständig mit dem zentralen Leitsystem kommunizieren.

News / 13.06.2019

Erster 5G-Anruf Deutschlands: Willkommen in der Echtzeit

Willkommen in der Echtzeit: Die 5G-Auktion ist beendet. Die Zukunft beginnt jetzt. Vodafone CEO Hannes Ametsreiter führte bereits Deutschlands erstes 5G-Videotelefonat. Im echten 5G-Netz. An der ersten echten 5G-Station, die Vodafone in Betrieb genommen hat. Mit dem ersten echten 5G-Smartphone von Samsung. „5G ist jetzt. Vom Planen und Bieten geht es jetzt endlich ans Machen“, so Ametsreiter beim symbolischen Startschuss. Am anderen Ende der Leitung: Vodafone Technik-Chef Gerhard Mack. Sein Team hat den ersten 5G-Masten in Rekordzeit aktiviert. „Dafür haben wir hart gearbeitet. Ich bin stolz, dass wir bei 5G ganz vorne dabei sind“, so Mack. In Kürze soll der weitere 5G-Ausbau beginnen. „Wir wollen bis Ende 2021 bis zu 20 Millionen Menschen in Deutschland mit 5G erreichen“, so Hannes Ametsreiter. Zusätzlich versorgt Vodafone zahlreiche Industriestandorte mit dem neuen Echtzeitnetz.  [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/04/Vodafone_erster-5G-Call_klein.mp4"][/video] „Wir glauben daran, dass Deutschland schnell eine starke Infrastruktur braucht. Zu Beginn bringen wir 5G vor allem in die Industrie. Also dorthin, wo bereits die ersten 5G-Innovationen bereitstehen. Außerdem bringen wir 5G als Ersatz für langsames DSL aufs Land“, so Ametsreiter. „Bis 2021 wollen wir 5G mit den dafür nötigen Frequenzen für bis zu 20 Millionen Menschen in Deutschland verfügbar machen. Zugleich bringen wir LTE und unser Maschinennetz Narrowband IoT weiter in die Fläche. All das zu stemmen, wird eine immense Herausforderung. Deshalb brauchen wir in Deutschland endlich investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.“ Ametsreiter: „Deutschland braucht ein Reinvestitionsprogramm“ Damit der Mobilfunk-Ausbau in Deutschland schnell gelingt, benötigt es jetzt eine investitionsfreundliche Politik. „Bei der Frequenz-Auktion wurden Milliarden investiert, die wir lieber in echte Mobilfunkmasten investiert hätten“, so Ametsreiter. „Noch können wir den entstandenen Schaden gemeinsam reparieren. Deutschland braucht ein echtes Reinvestitions-Programm, das die Branche gemeinsam mit der Politik ausarbeitet. Zum Beispiel ein 5G-Bündnis, bei dem die Netzbetreiber die Gelder, die in 5G-Frequenzen geflossen sind, in neue Mobilfunk-Stationen investieren können. Das wäre ein riesiger zusätzlicher Schub für den Netzausbau“, so Ametsreiter. Für die rund 6,6 Milliarden Euro, die in die Lizenzen geflossen sind, könnten mehr als 50.000 neue Mobilfunk-Stationen gebaut werden. „Mit diesen Mitteln könnten wir die Funkloch-Debatte in Deutschland ein für alle Mal beenden“, so Ametsreiter. Erste 5G-Projekte mit der Industrie starten Vodafone startet im Live-Netz schon in Kürze erste 5G-Projekte mit der Industrie. Zu den ersten 5G-Partnern zählen unter anderem die e.GO Mobile AG und Continental. „Industriehallen werden effizienter. Produktionsprozesse digitaler. Und Autos sicherer“, so Hannes Ametsreiter. Das Netz nach Maß 5G schneidert die verfügbaren Kapazitäten entsprechend der lokalen und individuellen Anforderungen auf Maß. Bandbreite und Volumen variieren zwischen den 5G-Masten. So können beispielsweise lokale Campus-Netze in der Industrie spezifisch angepasst werden. An ersten Standorten bringt Vodafone mit 5G in diesem Jahr Gigabit-Geschwindigkeiten nach Deutschland. Die Reaktionszeiten (Latenz) an den 5G-Standorten verringern sich in der Spitze auf weniger als 10 Millisekunden. Starke Technologie-Partner für starkes 5G-Erlebnis Für den ersten 5G-Videoanruf nutzte Hannes Ametsreiter das erste 5G-Smartphone von Samsung (Samsung Galaxy S10 5G). Die 5G-Netztechnologie realisierte Vodafone gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Ericsson.

Klartext / 13.06.2019

Auktionsschäden reparieren – bevor es zu spät ist!

Die 5G-Auktion ist beendet. Endlich! Sie hat uns Kraft gekostet. Und Zeit im Wettrennen um die digitalen Spitzenplätze. Um es ganz deutlich zu sagen: Ich bin unglücklich mit der Entwicklung, die diese Frequenz-Auktion genommen hat. Zwar haben wir die Frequenz-Blöcke erhalten, die wir brauchen, um Deutschlands digitalen Weg zu gestalten. Doch der Preis dafür ist hoch: Es war die längste Auktion aller Zeiten. Und es war nach der UMTS-Auktion, deren Folgen wir noch heute spüren, die teuerste. Die Milliardenbeträge, die in Lizenzen geflossen sind, fehlen für dringend notwendige Investitionen ins Mobilfunknetz. Was mich am meisten daran stört: Diese Entwicklung war vorhersehbar. Sie war vermeidbar. Deutschland hat nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Das Ergebnis: riesige Schäden für Digital-Deutschland. Mein Appell: Lasst uns diese Auktionsschäden gemeinsam reparieren – bevor es zu spät ist.  Fast drei Monate lang haben wir alle gespannt nach Mainz geschaut. Dorthin, wo um die Frequenzen für die kommende Mobilfunkgeneration 5G gesteigert wurde. Es klingt fast ein wenig spielerisch. Doch ging es bei diesem Spiel um so viel: Um die digitale Zukunft unserer Nation. Heute wissen wir: Das Spiel endet mit großen Schäden. Schäden, die uns, wenn wir nicht sofort gemeinsam die letzte Chance ergreifen, um sie zu reparieren, noch viele Jahre belasten werden. Diese Schäden sind fast 6,6 Milliarden Euro schwer. Oder: Rund 50.000 neue Mobilfunk-Stationen. Zum Vergleich: Vodafone betreibt rund 25.000 Mobilfunkstationen in Deutschland. Wir erreichen damit mehr als 99 Prozent aller Menschen in Deutschland. Klar ist: Die letzten Prozentpunkte beim Netzausbau sind immer die schwierigsten. Mobilfunk auch aufs Land zu bringen, ist unser großes Ziel. Und es ist eine große Herausforderung. Klar ist ebenfalls: Mit dem Geld, was in Lizenzscheine geflossen ist, hätten wir diese Herausforderung problemlos meistern können. Doch die Realität sieht anders aus: Wir sind – trotz der milliardenschweren Investitionen – keinen Schritt weiter. Das hat Gründe. Und die sind hausgemacht. Grund Nummer 1: Wir haben nicht aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt Deutschland war nicht bereit für eine ungeschönte Fehleranalyse. Dabei sind die Fehler, die begangen wurden so offensichtlich. Oder ärgern wir uns nicht alle noch immer viel zu oft, weil es in der Leitung knackt oder wir im Schneckentempo surfen? Uns fehlte der Mut uns von den Beispielen anderer Nationen leiten zu lassen. Viele unserer Nachbarn haben es besser gelöst als wir: Finnland hat die 5G-Lizenzen kostenlos vergeben. Die österreichischen Telekommunikationsunternehmen mussten deutlich weniger Geld aufbringen. Allein in Italien ist die Auktion sehr teuer geworden und hat den Staatshaushalt gefüllt. Deutschland aber hat kein Kostenproblem. Deutschland hat in erster Linie ein Infrastruktur-Problem. Nun gehen die Milliarden aus der Aktion an den Bundesfinanzminister. Das ist schön für den Staat. Aber das ist schlecht für die Bürger. Und für Digital-Deutschland. Grund Nummer 2: Die 5G-Auktion war nicht gerahmt von fairen Regeln Die Auktion war ein Spiel mit Startbedingungen, die für die Teilnehmer unterschiedlicher nicht hätten sein können. Auf der einen Seite stehen die, die seit Jahren in Deutschlands Infrastruktur investiert haben, während die Erlöse im Mobilfunkmarkt immer geringer wurden. Auf der anderen Seite die, deren Gewinn sich in den vergangenen Jahren vervielfacht hat, ohne auch nur ein einziges Funkloch zu schließen. Die Bundesnetzagentur hat einem vierten Bieter, der über kein eigenes Netz verfügt, mit regulatorischen Privilegien den Eintritt erleichtert. 1&1 genießt bei den Investitionsverpflichtungen eine Sonderstellung. Die drei anderen Unternehmen sitzen dagegen neben der Auktion auf zusätzlichen Milliarden-Verpflichtungen. Diese neuartige Konstellation bei der Auktion hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Preise in die Höhe rauschen. Grund Nummer 3: Die Ressourcen wurden künstlich verknappt Das Spektrum, auf das die nunmehr vier Spieler bieten konnten, wurde vor Auktionsbeginn verkleinert. Mit 100 Megahertz wurde ein nicht unwesentlicher Teil der verfügbaren Ressourcen, die Digital-Deutschland für eine bundesweite 5G-Infrastruktur zur Verfügung gestanden hätten, aus dem Spiel genommen. Er wurde für die Industrie reserviert. Für eigene, lokale Netze. Die allermeisten Menschen in Deutschland werden davon niemals profitieren. Im Gegenteil. Diese 100 Megahertz werden im bundesweiten 5G-Netz für lange Zeit fehlen. Deutschland ist das einzige Land, das der Industrie Sonderkonditionen für eigene Netze einräumt. Die Folge wird sein, dass die nationalen Mobilfunknetze um uns herum schneller und leistungsfähiger sein werden. In Deutschland fehlen uns dann etliche PS. Und ein Polo kann einem Porsche nur schwer Konkurrenz machen. Natürlich gehen für uns Telekommunikationskonzerne hier auch weitere potenzielle Businessmodelle verloren. Und damit Investitionsanreize. Wer auf Sand baut, baut gefährlich. Die Auktionsschäden akzeptieren? Ich meine nein Müssen wir uns nun mit dem verlorenen Spiel der 5G-Auktion zufrieden geben? Sollten wir das Ergebnis hinnehmen und zusehen, wie unsere Nachbarn uns einteilen? Ich meine nein! Deutschland hat den Anspruch auf eine erstklassige Infrastruktur. Unsere Wirtschaft hat den Anspruch auch bei der digitalen Revolution vorne mitzumischen. Unsere Bürger haben den Anspruch auch auf dem Land verlässlich zu telefonieren und schnell zu surfen. Um all dem gerecht zu werden, müssen wir die Auktionsschäden – ganz egal wie sie zustande gekommen sind – gemeinsam reparieren. So schnell wie möglich. Bevor es zu spät ist. Unser Vorschlag: Ein 5G-Bündnis für den echten Mobilfunkausbau Wie kann das funktionieren? In dem das Geld, das in die Lizenzgelder geflossen ist, rückwirkend für den echten Ausbau von Mobilfunk-Stationen investiert wird - durch eine entsprechende Förderung. Die Bundesregierung sollte die fast 6,6 Milliarden Euro, die sie dem Markt entzogen hat, in den Markt investieren – und damit die selbst gezogene Ausbau-Bremse lockern. Wir müssen ein Mobilfunk-Förderpaket schnüren. Deutschland braucht endlich eine schlüssige Antwort, auf die große Digitalisierungs-Frage. Unser Vorschlag: Ein echtes Reinvestitions-Programm. Ein 5G-Bündnis zwischen Netzbetreibern und Politik, bei dem das Geld, was in die Lizenzen geflossen ist, in neue Mobilfunk-Stationen investiert wird. Ein solches Bündnis würde unserer Infrastruktur einen riesigen Schub verleihen. Wir könnten die Funkloch-Debatte in Deutschland ein für alle Mal beenden. Wir brauchen eine gemeinsame Basis, um die Auktionsschäden zu reparieren Noch haben wir unsere digitale Zukunft nicht verspielt. Noch ist nicht in Stein gemeißelt, dass aus der Ferne gesteuerte Baukräne, vernetzte Roboterstraßen und autonome Autos unseren Alltag erst deutlich später verbessern als in anderen Ländern. Noch können wir die Zukunft zu unseren Gunsten gestalten. Doch diese Zukunft passiert nicht einfach so. Wir müssen sie uns hart erarbeiten. Dafür brauchen wir unsere Netz-Experten, die bauen. Und wir brauchen eine Politik, die nicht nur fordert, sondern auch fördert. Und so Basis dafür legt, die Auktionsschäden zu reparieren.

News / 29.05.2019

Vodafone treibt`s bunt – on tour beim CSD

Es ist Christopher Street Day – und Vodafone geht hin. Schon zum dritten Mal ist das Unternehmen in Düsseldorf mit einem eigenen Wagen und mit vielen engagierten Mitarbeitern dabei, die das bunte Treiben während der Parade genießen. Für gute Musik ist gesorgt, denn 'DJane Miss Dee' & Alex Pietron lassen den Plattenteller heiß laufen. War das schon alles? Nein – auch in diesem Jahr schillert wieder ein bunter Gruß vom anderen Ufer. Das weithin sichtbare Firmenlogo am Tower in Heerdt erstrahlt am ganzen Wochenende in bunten Regenbogenfarben. Denn das Telekommunikationsunternehmen hat ein Ziel: Farbe bekennen und ein weithin sichtbares Zeichen setzen für Toleranz und Wertschätzung. Nach dem Startschuss in Düsseldorf zieht die Karavane weiter und ist auch bei den CSD’s in Köln, Berlin und Stuttgart dabei. Doch so schön das Feiern und Zeichen setzen ist: Das Leben von 'LGBT’s' (Lesbian-Gay-Bisexual und Transsexual) ist noch viel zu oft von Vorurteilen und Repressionen geprägt – auch in der Arbeitswelt. Deshalb setzt das Unternehmen auf Workshops, Aufklärung und mehr. Die Fakten zum Thema Sexuelle Identität bei Vodafone auf einen Blick. Was macht der Regenbogen an der Vodafone-Tür? Im letzten Jahr strahlten die Vodafone-Shoptüren zu den CSD's regenbogenfarbig in schillernden Farben. Schnell kam die Frage auf: Warum gibt es dieses Branding eigentlich nur zu den Parade-Umzügen? Nichts sprach dagegen und so zieren heute bunte Plakate und Logos die Fenster und Türen der Shops. Von Flensburg bis Garmisch. Die Botschaft dahinter: Wir sind offen für alles – the future is colourful! Und zwar nicht nur zu Aktionstagen wie dem Christopher Street Day, sondern dauerhaft, an 365 Tagen im Jahr.

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