News / 24.03.2020

Lagerkoller im Home Office? So klappt das Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Plötzlich ist alles anders! Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und wirbelt die Lebensgewohnheiten durcheinander – egal ob im Privat- oder im Arbeitsleben. Für viele heißt es jetzt: Arbeiten im Home Office. Egal ob Single, Familienvater oder alleinerziehende Mutter – jeder muss sich zu Hause einrichten und einen Arbeitsplatz schaffen, bei dem die technischen Bedingungen stimmen. Aber es geht um mehr als um einen funktionierenden Computer, eine sichere VPN-Verbindung und schnelles Internet. 'Home Officer' müssen kreative Lösungen für eine neue Alltagssituation finden. Egal, ob man den ganzen Tag allein im Wohnzimmer arbeitet oder das eigene Krabbel-Kind beschäftigt werden will. Vodafone lebt die Home Office-Kultur seit 2010 und hat einen reichen Erfahrungsschatz auf diesem Gebiet. Aber auch für geübte 'Home Officer' ist das hundertprozentige von-zuhause-aus-Arbeiten neu. Dennoch: Der ein oder andere Tipp der Vodafone-Mitarbeiter kann vielleicht gegen den Lagerkoller im Home Office helfen. Wie Vodafone seine Mitarbeiter in der Corona-Krise schützt, erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in ihrem Klartext: Gemeinsam stark in der Krise – damit Deutschland vernetzt bleibt. Der Arbeitsplatz Bei Vodafone wird die Clean-Desk-Policy gelebt. Dabei geht es um einen aufgeräumten, sauberen Arbeitsplatz, an dem problemlos andere Kollegen arbeiten können. Diese Policy kann auch zu Hause hilfreich sein. Es hilft, jeden Morgen bei Null zu starten und jeden Abend clean in den Feierabend zu gehen. Die Arbeitskleidung Ein weit verbreiteter Tipp lautet, sich für die Arbeit zu Hause so zu kleiden, wie üblicherweise auch für das Büro. Wer im Anzug zum Vodafone Campus geht, der kann so auch am Schreibtisch im Arbeitszimmer sitzen. Aber muss das sein? Vodafone-Kollegen sehen das lockerer. Auch in gemütlichen Pullis und Kuschelsocken können erfolgreiche Gespräche geführt werden. Wichtig ist: Man sollte sich bei der Arbeit wohlfühlen. Pausen nicht vergessen Arbeitet man viel von zu Hause aus, verliert man leicht den Überblick über die Zeit. Auch im eigenen Heim gelten die arbeitsrechtlichen Bedingungen, zu denen Pausen zwingend gehören. Bei einer Arbeitszeit von acht Stunden soll der Arbeitnehmer eine Pause von 30 Minuten machen. Vodafone-Kollegen genießen einen Kaffee in der Küche, gehen mit dem Hund eine Runde spazieren oder erholen sich bei einer schnellen Yoga-Runde. Und das überall, nur nicht am Schreibtisch, wo die Arbeit wartet. Abschalten geht für die geübten 'Home Officer' von Vodafone am besten, wenn kurz Abstand gewonnen wird. So sind alle fit für die nächste Runde des Arbeitstages. Feierabend richtig einläuten Was bei der Pause gilt, trifft auch auf den Feierabend zu. Nach Hause gehen fällt weg, da man schon zu Hause ist. Vodafone-Kollegen raten deshalb, sich für einen Moment vom Schreibtisch zu distanzieren und sich mit komplett anderen Dingen zu beschäftigen. So signalisieren sie sich den Feierabend, der eigentlich vom Nachhause-Weg begleitet wird. Teamspirit weiterleben Gemeinsamer Austausch wird bei Vodafone großgeschrieben. Was bisher in der Kantine, beim Kaffeeplausch in der Büroküche oder am Kopiergerät stattfand, wird nun verlagert! Die Kommunikation untereinander findet auch von zu Hause aus statt – per Telefon oder Chats. Es wird sich weiterhin für gemeinsame Kaffee- und Raucherpausen verabredet – virtuell per Skype. Viele Teams tauschen sich jeden Tag eine halbe Stunde aus. Der Austausch muss nicht nur fachlich sein. Es geht darum, im Kontakt zu bleiben und über alles Mögliche zu sprechen, was einem auf dem Herzen liegt. Belohnungen für zwischendurch In der Externen Kommunikation ist jeden Tag um 16 Uhr 'Schoki-Time'. Zu Hause fällt es sofort auf, wenn die süße Belohnung am Ende des Arbeitstages wegfällt. Warum dann nicht sich selbst belohnen? Ob Obst, Süßigkeiten oder Musik – eine kleine Aufmerksamkeit für sich selbst hat noch nie geschadet. Du bist nicht allein Im Home Office überkommt einen hin und wieder das Gefühl von Einsamkeit. Der Sitznachbar, der immer Selbstgespräche führt, fehlt. Die Kollegin, die durchgehend telefoniert, fehlt. Der Freund, der immer die besten Ratschläge gibt, fehlt. Man fühlt sich alleine – und andere fühlen sich auch so. In einer Zeit wie dieser heißt es deshalb: Kontakt pflegen. Also einfach mal kurz bei den Eltern anrufen, den alten Brieffreund anschreiben oder die Gassi-Runde mit dem Hund verlängern? Alles geht und streichelt die einsame Seele. Home Office mit Kindern Ob das funktionieren kann, zeigen unsere Fakten: Home Office mit Kindern – geht das?   Home Office als alternative Arbeitsform zu etablieren und anzuerkennen war Vodafone wichtig. Jeder, der schon einmal mit Kindern im Home Office gearbeitet hat, weiß, wie herausfordernd das sein kann. Die derzeitige Ausnahmesituation verlangt von Familien viel ab. Eine Neustrukturierung des Alltags muss her. Besonders hilfreich ist dabei, sich mit dem Partner abzusprechen: Wer übernimmt ab wann welche Betreuungszeiten? Wie wird der Haushalt aufgeteilt? Aufgaben, die den Haushalt betreffen, können auch gemeinsam erledigt werden: Kochen und Putzen bereiten Kindern eine Freude. Helfende Hände können für zwei Tage kochen – so wird Zeit und Mühe gespart. Bei all den Veränderungen müssen Eltern daran erinnert werden, sich Auszeiten zu nehmen. Home Office ist eine neue Situation für viele. Permanent zu Hause zu sein, kann einen vor große Herausforderungen stellen und die Stimmung anspannen. Wichtig ist, Alternativen zu finden, einen neuen Rhythmus im Alltag zu entdecken und sich gegenseitig zu unterstützen. Tipps für den Kontakt mit den Liebsten oder die Zeit im Home Office haben wir in unserem Magazin Featured beschrieben.

Fakten / 24.03.2020

Home Office mit Kindern – geht das?

Bei Vodafone ist es seit 2010 möglich – das Arbeiten im Home Office. Viele Mitarbeiter nutzen es regelmäßig – aus den verschiedensten Gründen: weil der Handwerker vorbeikommt, die Autobahn verstopft ist oder eine Präsentation in Ruhe erstellt werden soll. Auch wenn das Kind krank ist, betreuen viele Eltern ihre Kinder zu Hause und können weiterarbeiten. Aber was ist, wenn man – wie in 'Corona-Zeiten' – ausschließlich von zu Hause arbeitet und die Kinder topfit durchs Haus springen? Wenn sie bei der Telefonkonferenz dabei sein wollen oder Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen? Dann kann das Arbeiten in den eigenen vier Wänden für Mama und Papa zur Zerreißprobe werden, weiß auch Erdmute Thalmann, die bei Vodafone  für die Themen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf verantwortlich ist. „Home Office ist eine neue Situation für viele. Permanent zu Hause zu sein, kann einen vor große Herausforderungen stellen und die Stimmung anspannen. Wichtig ist es, Alternativen zu finden, einen neuen Rhythmus im Alltag zu entdecken und sich gegenseitig zu unterstützen.“ Sie hat einige Tipps zusammengestellt, die ihr geholfen haben bzw. helfen: So wird der Home Office-Alltag entspannt(er): Mit dem Partner absprechen: Wer übernimmt ab wann welche Betreuungszeiten? Wie teilen wir uns den Haushalt auf? Fokussieren: Was sind die wichtigsten Themen? Für welche Themen ist Ruhe erforderlich? Kinder können in der Zeit Mittagsschlaf machen oder Hausaufgaben bearbeiten. Gibt es Aufgaben, bei denen Kinder einbezogen werden können? Sie können beispielsweise nebenbei malen. Verabredung mit den eigenen Kindern: Fragen zu Hausaufgaben können gebündelt zu einer bestimmten Uhrzeit gestellt werden. In der Zwischenzeit können Kinder die Aufgaben bearbeiten, die sie alleine erledigen bewältigen. Telefonische Verabredungen: Kann sich das Kind telefonisch mit Freunden verabreden? Können sie gemeinsam die Schulaufgaben bearbeiten? Virtuelle Verabredungen: Können die Großeltern oder Freunde die Kinder virtuell per Skype verabreden? Sich selbst nicht vergessen! Auszeiten und Ruhezeiten einplanen. Haushalt priorisieren: Essen für alle ist wichtig, dreckige Fenster nicht. Haushalt mit den Kindern machen: Gemeinsam Kochen und Putzen kann Spaß machen. Vorkochen: Für zwei Tage kochen spart Zeit. Regeln für die Kinder: Kinder lernen in der Kita und in der Schule von Anfang an, aufzuräumen. Am Abend kann ein festes Ritual für das Kinderzimmer eingeführt werden. Fit halten: Fitness- oder Yoga-Videos zusammen mit den Kindern machen, macht viel Spaß. Zusammenhalten: Mit dem Partner, Eltern oder Freunden sprechen, wenn es zu viel wird. Viele empfinden in der Situation ähnliche Gefühle.

News / 09.03.2020

Weg mit Vorurteilen, mehr Platz für Vielfalt – DiversityParcours macht Station bei Vodafone  

Vor vielen Jahren war der 'Trimm-Dich-Pfad' in Mode, um körperlich fit zu werden. Wer rund um das Thema Vielfalt fit werden will, absolviert den DiversityParcours, der vom 9. bis 27. März am Vodafone Campus in Düsseldorf aufgebaut ist. Die insgesamt fünf Stationen können allein oder im Kollegen-Team absolviert werden. Ziel ist es, Schubladen-Denken zu erkennen, zu verbannen und offen zu sein für Kollegen, die anders sind als man selbst. „Wir beschäftigen Menschen aus über 70 Ländern, die verschiedene Sprachen sprechen und im Leben auf vielfältige Art und Weise geprägt wurden. Sie unterscheiden sich in Alter, Hautfarbe, Geschlecht und vielem mehr. Genau diesen bunten Mix an Wissen, Erfahrungen und Prägungen wollen wir in unserer Belegschaft“, betont Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin von Vodafone Deutschland, bei der Eröffnung des Rundgangs. „Denn vielfältiges Denken bereichert uns Menschen und macht uns als Unternehmen attraktiver für Talente.“ [quote id="391"] Unbewusste Denkmuster, Klischees und Vorurteile sind Teil unseres Alltags – auch im Arbeitsumfeld. Sie bieten Orientierung und helfen, sich schnell zu entscheiden. Leider nicht immer fair und inklusiv. Umso wichtiger, dass die 'Schubladen im Kopf' entdeckt und hinterfragt werden. Denn nur so werden Offenheit und Wertschätzung gegenüber anderen gestärkt – und damit das Miteinander im Arbeitsalltag noch erfolgreicher. Deshalb setzt Vodafone alles daran, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem jeder so sein kann, wie er ist. Fünf Stationen der Vielfalt Vielfalt in der Belegschaft bereichert das Miteinander und ist Nährboden für kreative Ideen und Lösungen. Vodafone ist fest davon überzeugt: Vielfalt ist der Erfolgsfaktor für Unternehmen. Dabei setzt es auf eine Diversity-Strategie mit fünf Säulen: Alter, Geschlecht, sexuelle Identität, kulturelle Herkunft und Menschen mit Behinderung. Klingt vernünftig, doch wie aufgeschlossen sind wir wirklich? Haben wir nicht alle Vorurteile gegenüber bestimmten Verhaltensweisen, Äußerlichkeiten oder Prägungen? Klarheit bringt der DiversityParcours mit seinen fünf interaktiven Stationen, der vom Institut für Diversity Management entwickelt wurde und Vielfalt erlebbar macht. Unter anderem bietet der Rundgang spannende Hintergrund-Informationen zu Geschlechterrollen, Altersvielfalt oder sexueller Orientierung. Zudem kann man etwas über die eigene Vielfalt erfahren und das eigene Schubladendenken auf die Probe stellen. Der Parcours, der drei Wochen am Vodafone Campus verweilt, ist offen für alle Mitarbeiter. Er kann aber auch online als digitale Erlebniswelt durchlaufen werden. Die Stationen im Überblick: Vom Schubladendenken bis zum DiversityLab Station 1: Schluss mit Schubladen-Denken – Was schwirrt durch Deinen Kopf beim Betrachten bestimmter Figuren? Station 2: Entdecke die Vielfalt in Dir – Ergründe Deine eigenen Prägungen mithilfe einer App Station 3: DiverSophia – Wissenswertes rund um Geschlechterrollen, Altersvielfalt, kulturelle- und sexuelle Orientierung Station 4: DiversityTeamComposer – Unterschiedlich oder ähnlich? Vielfältigkeitstest fürs Teams Station 5: DiversityLab – Sei mutig, bekenne Dich zu bestimmten Gruppen und 'kugel' dich durchs Unternehmen Mehr über das Diversity-Management von Vodafone erklärt Personal-Chefin Bettina Karsch in einem Klartext.

News / 02.03.2020

Espresso, Cappuccino und Co. duften bei Vodafone nur noch aus Mehrwegbechern

Ob beim kurzen Plausch mit der Kollegin, in der Besprechung mit dem Chef oder nach dem Kantinenessen – ein Kaffee ist aus dem Büroalltag nicht wegzudenken. Doch das Käffchen belastet die Umwelt, wenn gerade keine Tasse zur Hand ist und der 'to-go-Becher' herhalten muss. Vodafone hat deshalb bereits im Herbst 2018 die Plastikbecher aus seinem Sortiment verbannt und durch Papiervarianten ersetzt. Nach diesem ersten Schritt heißt das Ziel aber ganz klar Mehrweg. In den letzten Monaten wurde ganz im Sinne von MissionGreen in den deutschen Vodafone Standorten Becher-Mehrwegsysteme eingeführt. Ab heute hat der "to-go-Becher" auch am Vodafone Campus ausgedient und täglich wird der Becherberg vermieden. „Es sind die kleinen Schritte, die große Auswirkungen haben. Allein am Campus sparen wir damit täglich 1000 Pappbecher ein. Der beste Müll ist der, der gar nicht erst anfällt“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.  Die Idee von Mehrweg-Bechersystemen - so wie das vom Münchner Start-ups Recup ist so einfach wie genial: Der Vodafone-Mitarbeiter wählt Espresso, Latte Macchiato und Co, zahlt noch einen Euro Pfand für den Mehrwegbecher und erhält das Pfandgeld bei der Becherrückgabe zurück. Je nach Getränkeart kann er zwischen den Bechergrößen 0,2 und 0,3 Liter wählen. Auch der 'Coffee-to-go' ist mit dem Mehrwegbecher noch möglich – dafür wird zusätzlich ein Deckel angeboten, der auf jede Bechergröße passt und einmalig für 1,30 EUR gekauft werden kann. Ist es für die Kaffeetrinker eine Umstellung? Sicher nicht, denn wer wie bisher seinen Kaffee aus Porzellan-Tassen oder aus seinem eigenen Becher trinken will, kann das nach wie vor machen. Und Becher-Pfandsysteme kennen viele vom Weihnachtsmarkt mit Glühweintassen oder aus Fußballstadien mit Getränkebechern. Ein Blick in die Zahlen zeigt: Pfandsysteme sind Balsam für die Umwelt Vodafone führt Recup am Campus mit seinem Caterer Aramark ein. In den anderen Niederlassungen kommen ähnliche Systeme zum Zug, so wie in Hannover das lokale und weit verbreitete Mehrwegsystem Hannocino. An den Standorten, wo es keine Kaffeebars gibt, kommen Porzellantassen oder selbst mitgebrachte Becher zum Einsatz. Wie sinnvoll diese Pfandsysteme sind, zeigt ein Blick in die Zahlen: Allein am Campus in Düsseldorf werden jeden Tag etwa 1.000 Pappbecher verbraucht. Wie sieht es in Deutschland generell aus? Dort liegt der tägliche Verbrauch von Kaffeebechern bei 7,6 Millionen Stück, die alle im Müll landen. Für die Produktion von 2,8 Milliarden Pappbechern werden mehrere zehntausend Tonnen Holz und Kunststoff benötigt sowie zig Milliarden Liter Wasser verbraucht. Der Energieverbrauch für die Produktion könnte eine deutsche Kleinstadt ein Jahr lang mit Strom versorgen. Noch ein paar Infos über Recup  Die Recup-Becher werden in Deutschland produziert, sind BPA-frei und recyclingfähig. Ein Becher kann bis zu 1.000 Pappbecher ersetzen. Besonders praktisch: Die Recup-Pfandbecher können an 4.800 Ausgabestellen, darunter Cafés, Tankstellen und Bäckereien, in ganz Deutschland zurückgegeben werden. Wo diese genau sind, kann in Apps für iOS und Android nachgeschaut werden. Große Partner von Recup sind unter anderem Alnatura, Shell und Coffee Fellows. Fazit: Kaffee aus der Porzellantasse gibt es nach wie vor und wer weiterhin seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringen will: kein Problem, denn Kaffee wird in jedem Becher ausgegeben. Hauptsache Mehrweg! Bleibt nun die Frage: „Lust auf einen Kaffee?“ Und so nachhaltig ist Vodafone am Campus in Düsseldorf: Der Vodafone Campus setzt Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit – alle Infos hier! 

Story / 13.02.2020

Rauchen, ausdrücken, schnipp und weg? Nicht bei Vodafone!

Jeder hat sein eigenes Laster – und das darf auch so sein. Aber es sollte nicht auf Kosten der Umwelt gehen, so wie es leider beim Rauchen oft mit den zurückbleibenden Zigarettenkippen der Fall ist. Jährlich fallen davon weltweit rund 4.300 Milliarden an und 80 Prozent landen auf Bürgersteigen, in Grünanlagen oder im Gebüsch. So auch in Deutschland. Sie verschandeln die Umwelt, schaden ihr aber vor allem. Die Kippen sind nur sehr langsam biologisch abbaubar, enthalten Giftstoffe wie Nikotin, Arsen, Blei und viele andere Chemikalien und schon ein leichter Regen reicht, dass sie ausgewaschen werden und ins Grundwasser gelangen. Jede Kippe verseucht 40 Liter Wasser. Abhilfe ist also gefragt. Auch bei Vodafone. Deshalb führt Vodafone ab sofort das Zigaretten Recycling-System von TobaCycle am Campus in Düsseldorf ein.  Beim Düsseldorfer Digitalisierungskonzern können die Raucherinnen und Raucher auf dem Außengelände rauchen. Am Vodafone-Campus in Düsseldorf beispielsweise auf den Raucher-Inseln, die an Bushaltestellen erinnern und bei Wind und Wetter Schutz bieten. Auch der Weg vom Parkhaus zum Büro-Tower oder die Pause zwischen zwei Besprechungen wird gern für eine schnelle Zigarette genutzt, um sie dann in einem der zahlreichen Aschenbecher zu entsorgen. Ab sofort werden nun am Campus Aschenbecher von TobaCycle verwendet, die eine umweltgerechte Entsorgung der Kippen garantieren. Manfred Birkhoff aus dem Property-Team von Vodafone hat alles in die Wege geleitet: „Wir wollen niemandem das Rauchen verbieten, aber unser Campus soll sauber und nachhaltig sein. Da haben giftige Kippen nichts zu suchen.“ An allen Zugängen zum Campus-Gelände und dessen Innenhof, den Berkshire Gardens sowie auf den Wegen vom Parkhaus zum Bürogebäude stehen nun die neuen Aschenbecher. Die darin gesammelten Zigarettenkippen werden in regelmäßigen Abständen von der Firma TobaCycle abgeholt und unter Beigabe von Kunststoff zu Granulat umgewandelt. Daraus werden wiederum Tobacycle-Sammelbehälter hergestellt – ein perfekter Kreislauf. Was gibt’s sonst noch zu beachten? Wenig – lediglich die Raucher sollten darauf achten, dass nur Asche und Zigaretten, aber kein sonstiger Müll in den Aschenbechern landet. Im nächsten Schritt werden nun die anderen Vodafone-Standorte in Deutschland an TobaCycle angeschlossen. Dass das System funktioniert, hat Unitymedia in Köln bewiesen: Dort wird es seit einiger Zeit rege angenommen. Schon Marc Twain hat sich Gedanken übers Rauchen gemacht: „Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal geschafft.“ Und wenn das doch nicht klappt? Bis dahin gibt es bei Vodafone nun TobaCycle.

Story / 28.01.2020

Ausbildung zum Mediencoach? Vodafone macht`s möglich!

Rot heißt stehen und Grün heißt gehen – das weiß jeder, aber wie bewege ich mich im Netz? Da gibt es keine Ampeln oder Verkehrsschilder. Was ist erlaubt, was verboten und worauf müssen vor allem Kinder und Jugendliche achten? Viele Fragen, die sich auch Mitarbeiter bei Vodafone stellen. Deshalb fand nun zum ersten Mal die 'Schulung zum Mediencoach' statt –  speziell für Kollegen. Ein voller Erfolg! Snapchat? WhatsApp? Instagram? Oder aber Cyber-Mobbing und Hass-Kommentare? Der zweifache Familienvater und gelernte Bürokaufmann Mario Stiller hat sich bereits vor langer Zeit mit dem Thema auseinandergesetzt. Wenn er sich nicht gerade um Vodafone-Belange kümmert, sorgt er dafür, Kinder und Jugendliche sicher durchs Netz zu bringen. Dafür hat er sich ehrenamtlich zum Internet-Medien-Coach® ausbilden lassen und bei Vodafone eine Intranet-Gruppe gegründet, in der er sich mit Kollegen austauscht und Tipps gibt. Über diese Gruppe und die Kollegin Melanie Endemann, die den Jugendmedienschutz bei Vodafone verantwortet, kam die Idee auf, weitere Kollegen zum Mediencoach auszubilden. „Die Nachfrage war enorm. So viele wollen nicht nur auf ihr Bauchgefühl hören, sondern fundiertes Wissen, wie man sich sicher im Netz bewegt.“ berichtet Melanie Endemann. Sie suchte nach einem kompetenten Partner und hat bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) nachgefragt. „Die Kollegen dieses gemeinnützigen Vereins, der sich mit Jugendmedienschutz in Online-Medien befasst, waren von der Idee begeistert und sofort bereit, eine Schulung für Vodafone-Mitarbeiter durchzuführen.“ Schnell war die Schulungsgruppe mit mehr als 20 Teilnehmern gefüllt, die sich durch den Dschungel des digitalen Alltags führen lassen wollten. An zwei Tagen gaben FSM-Geschäftsführer Martin Drechsler und Medienpädagogin Lidia de Reese einen Überblick. „Das Engagement und die Motivation der Gruppe haben uns begeistert. Wir haben viel diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht und konnten den Teilnehmern viele Anregungen und Hilfestellungen mitgeben“, sagt Drechsler erfreut. Vodafone-Geschäftsführer gibt Startschuss Christoph Clément aus der Vodafone-Geschäftsleitung hat das Pilotprojekt eröffnet: „Neben den wichtigen Fähigkeiten wie Programmieren ist in der digitalen Welt auch das frühzeitige Aneignen von Medienkompetenz enorm wichtig. Als einer der großen Internetanbieter in Deutschland wollen wir mit diesem Programm unserer gesellschaftlichen Verantwortung, die mit der Verbreitung von Inhalten einhergeht, gerecht werden. Umso schöner finde ich es, dass sich so viele bereit erklären, das hier gelernte Wissen nach draußen zu tragen. Nur ein sicheres Bewegen im Netz macht wirklich Spaß.“ Und was sagen die Teilnehmer? So klingt Begeisterung. „Ich wollte Orientierung im Thema gewinnen und mehr Sicherheit für altersgerechte Medien entwickeln. Ich bin begeistert, dass es diese Chance bei Vodafone gibt“, sagt Mitarbeiter Felix Schumann. Für ihn war die Schulung enorm hilfreich: „Als Vater gehe ich gestärkt und motiviert aus der Schulung. Mein erster Schritt: Ich frage meine Kinder, was sie aktuell im Netz interessiert. Dann können wir das Internet auch gemeinsam erkunden und auch die ein oder andere Runde gemeinsam zocken“, fügt er schmunzelnd hinzu. Holger Janosch und Matthias Schulz, beide Vertreter des Väternetzwerks bei Vodafone, sind sich einig: „Wir stehen als Medien Coaches für das Thema Digitale Bildung und wollen unser Wissen nicht nur intern bei Vodafone, sondern auch extern weitergeben. Ehrenamtlich versteht sich!“ Das haben auch die anderen Teilnehmer bestätigt, die nun in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis ihre neu erworbenen Kenntnisse teilen wollen. Tosca Dittmar hat konkrete Vorstellungen. Sie möchte Familien ermutigen, gemeinsam zu wachsen und zu lernen: „In unserer immer digitaler werdenden Welt muss es unser Ziel sein, unsere Kinder nicht nur digital, sondern auch im Umgang mit Social Media und Co. fit zu machen – so wecken wir Potenziale, auf die wir in der Zukunft angewiesen sind.“ Gemeinsam mit der Klassenlehrerin ihrer Tochter plant Tosca nun eine Inforeihe, um den Mitschülern zu helfen, sich kindgerecht und sicher in der vernetzten Welt zurecht zu finden. Das hatten wir uns erhofft, freut sich Melanie Endemann: „Nun können die Kollegen in Grundschulen, Seniorenheimen oder wo auch immer wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten.“ Und in der neu eingerichteten, offenen Intranetgruppe 'Vodafone Medien Coach' heißt das Motto „Austausch“! Jeder kann Fragen stellen, Antworten finden oder für den Elternabend den passenden Ansprechpartner finden. Ob aus diesem Piloten eine dauerhafte Einrichtung wird, wird derzeit geklärt. „Wir haben genügend Kollegen, die sich ebenfalls gerne als Mediencoach ausbilden lassen würden“, weiß Melanie, die das Thema nicht aus den Augen verliert.

Story / 23.01.2020

Raum der Stille – bei Vodafone ist Vieles möglich

Bei einem Großunternehmen wie Vodafone arbeiten viele Menschen, mit vielen unterschiedlichen Nationalitäten. Allein bei Vodafone Deutschland sind rund 16.000 Mitarbeiter aus 77 Nationen beschäftigt. Die Vielfalt ist also denkbar groß – so auch bei den Religionszugehörigkeiten. Und hier bietet Vodafone ein spezielles Angebot. Doch der Reihe nach! [quote id="385"] Als global tätiges Unternehmen misst Vodafone dem Vielfältigkeits-Aspekt hohe Bedeutung bei. Eine offene Haltung gegenüber anderen Sprachen, Religionen, Sitten und Gebräuchen ist selbstverständlich. Neue Kollegen aus anderen Ländern werden durch spezielle Angebote wie Kennenlern-Treffen und Sprachkurse in ihrer Eingewöhnungsphase unterstützt. Aber auch Austauschprogramme, bei denen Vodafone-Trainees Praktika in anderen Landesgesellschaften absolvieren können, fördern den interkulturellen Austausch innerhalb der Vodafone Gruppe. Und bei einem gemeinsamen Mittagessen mit ausländischen Kollegen erschließen sich häufig ganz neue Welten. Da sind die Vorurteile oft schneller verschwunden als das Essen. „Kulturelle Vielfalt fördert unterschiedliche Denk- und Verhaltensweisen und damit den kreativen Austausch untereinander. Daher finden wir bei Vodafone: Je mehr Nationen miteinander arbeiten, desto besser“, so Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin bei Vodafone Deutschland. Raum der Stille  Um Kollegen einen Ort für die Ausübung ihrer Religion zu geben, wurde am Campus in Düsseldorf der „Raum der Stille“ geschaffen. Dieser bietet allen Mitarbeiter die Gelegenheit, sich vom Alltagsstress zurückzuziehen. Nach dem Motto 'in der Ruhe liegt die Kraft' nutzen Mitarbeiter aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen diesen Raum zum Entspannen, Meditieren, Beten und zum Energie-Tanken. Wer den 'Raum der Stille' betritt, wird schlagartig von absoluter Stille umgeben. Zugleich ist die Gestaltung des Raumes so gewählt, dass er Ruhe und Harmonie ausstrahlt. Es gibt einen Eingangsbereich, in dem Schließfächer sowie ein Regal für Schuhe stehen und Gebetsteppiche zur Verfügung liegen. Ein Waschbereich macht die Hand- und Fußwaschung möglich. Der dritte Bereich – der Gebetsbereich ist ein stiller, friedlicher und religiös neutraler Raum. Lediglich ein kleines Holzdreieck, das in den Intarsien-Boden eingelassen ist, zeigt die Ausrichtung gen Mekka. Aber wer nicht beten, sondern lieber meditieren möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. Und dann gibt’s da noch den Stillraum Aber das Unternehmen hat nicht nur einen Raum der Stille, sondern auch einen Stillraum. Denn Vielfalt hat viele Facetten und Vodafone hat das klare Ziel, seine Mitarbeiter bei ihrer 'Worklife Balance' bestmöglich zu unterstützen. Egal, in welchen Lebenslagen sie sich befinden. Egal ob Christ oder Muslim, ob schwarz oder weiß, Single oder Mutter – allen gebührt die gleiche Wertschätzung. Dafür steht Vodafone.

Story / 17.12.2019

Arbeit geht durch den Magen

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen! Und die Arbeit geht ohne knurrenden Magen auch leichter von der Hand. Einer von vielen Gründen, warum Vodafone die Messlatte hochlegt, wenn’s ums Mitarbeiter-Essen geht. Egal ob Betriebsrestaurant, Cafés, Bistros oder die 24-Stunden-Automaten für die Nachtschicht-Arbeiter: Hohe Qualität, Frische, regionaler Bezug und Vielseitigkeit der Speisen stehen bei Vodafone klar im Vordergrund. Aber reicht das in Zeiten von veganen Burgern und krummen Möhren? Was ist mit nachhaltiger Ernährung? Kann man es wie Apple-Gründer Steve Jobs machen, der selbst Veganer war? Er hat seinerzeit der Mitarbeiter-Kantine einfach ein Fleischverbot erteilt hat. Das würde vielen Mitarbeitern wohl nicht schmecken. „Vodafone setzt auf ein ausgewogenes Konzept: Es kommt nur Essen auf den Tisch, das gut für Mitarbeiter und Umwelt ist. Das bedeutet, nachhaltig zu wirtschaften und Ess-Routinen zu überdenken“, betont Jörg Ertel, verantwortlich bei Vodafone für die Gastronomie. In Deutschland ist die Ernährung für ein Fünftel aller klimaschädlichen Treibhausemissionen verantwortlich. Schon bei der Produktion werden Energie, Wasser und Boden verbraucht und jährlich wandern Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll. Und was kann man daran ändern? Nach so viel Theorie ein paar konkrete Beispiele! Reste vermeiden Um die Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen, lautet im Vodafone-Restaurant am Düsseldorfer Campus das Zauberwort 'Restevermeidung'. „Das fängt bei guter Planung an, geht über die 'just in time'-Produktion und hört bei dem Bekenntnis auf, dass auch ein Gericht 'aus sein darf' – denn es wäre fatal, alle Speisen bis zur letzten Minute anzubieten“, sagt Marion Bangert, Resident District Managerin für Aramark am Campus. Sie ist seit 1989 bei dem Caterer und weiß, wovon sie spricht. So merkt sie an, dass sich im Laufe der Zeit viel getan hat, nach dem Motto weniger ist mehr. Dennoch: Beim Thema Resteverwertung gelten vielfältige und weitreichende Vorschriften, so dass am Ende leider oft nur die Tonne die einzige Alternative ist. „Also besser vorher vermeiden was vermeidbar ist“, sagt Bangert. Vegan, krumm oder Schnitzel Pommes? Alles geht! Und was gibt es nun zu essen? Eins steht fest: Für jeden ist etwas dabei, denn Vodafone will nicht missionieren, sondern allen ein Gericht nach dem eigenen gusto anbieten. Vom saisonalen Gemüseeintopf über den Klassiker Schnitzel, Pommes und Salat bis hin zur veganen Pasta. A propos vegan: Der Caterer Aramark hat auf Anregung eines Vodafone-Mitarbeiters beim Nudelrezept das obligatorische Ei weggelassen und damit automatisch vegane Gerichte geschaffen. Eine kleine Änderung mit großer Wirkung. Heute steht standardmäßig mindestens ein vegetarisches Gericht auf der Karte. Und auch die Kooperation mit Querfeld für „krummes Gemüse“ ist ein voller Erfolg. Über 3.000 Kilo Gemüse, das sonst vernichtet worden wäre, haben die Vodafone-Mitarbeiter mit ihrem Kantinen-Besuch gerettet. Und wie sieht’s in den Niederlassungen aus? Was in Düsseldorf gilt, gilt auch für die anderen Vodafone-Kantinen im Land. In Bayern gibt es eine Besonderheit – den 'Restefreitag'. Regina Amata hat nicht lange gefackelt und Vodafone beim Wort genommen, als es hieß, etwas für den Planeten tun zu wollen. Sie leitet seit über 14 Jahren das Mitarbeiter-Restaurant am Standort Unterföhring. Seit einem halben Jahr verarbeitet die Leonardi-Kantine dort nun freitags Lebensmittel, die unter der Woche nicht verbraucht wurden, aber immer noch gut sind. Die Zubereitung erfolgt frisch, auch freitags gibt es ganz normale Speisen. Nur erfahren die Kollegen erst donnerstags, was zum Wochenabschluss auf dem Speiseplan steht. Viel ist im Umbruch in Sachen Klimaschutz und Vodafone setzt mit 'GIGA Green' an vielen Stellen an. Auch beim Essen. Und das nachhaltiges Essen schmeckt, belegen die langen Schlangen an den Kantinen-Ausgabestellen. Na dann… guten Appetit!