Story / 03.05.2019

McLeinhos

Vuca. Das ist kein neuer Vodafone-Tarif. Sondern der Modebegriff für eine Welt, die unbeständiger (volatility), unsicherer (uncertainty), komplexer (complexity) und mehrdeutiger (ambiguity) wird. Kein Wunder, dass die Arbeit eines Kommunikators heute vielschichtiger ist als noch vor einigen Jahren. Wie die externe Kommunikation von Vodafone aufgestellt ist, die Kommunikationsaufgaben im Team aufteilt und welche Charaktere sich dahinter verbergen, soll diese Story-Reihen zeigen. Den Abschluss macht Alex Leinhos, der Chef von dat janze. Im Schnell-Interview ging es um Schweine im Weltall, Abriss im Kinosaal und um eine Eigenschaft, mit der er immer wieder überrascht: Er kann eigentlich echt gut zuhören. Was liest du momentan? Gier von Marc Elsberg. Im Buch stellen seine Protagonisten die Theorie auf, dass Teilen schlussendlich reicher macht als Nehmen – auch in der Wirtschaft. Gefällt mir irgendwie ... Wie verbringst du deine freie Zeit? Ich lese, spiele Klavier, trainiere. Daneben: viel, viel Familie. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Rage Against the Machine, mit Cypress Hill als Vorband. Das Ganze fand in einem bestuhlten Kino statt, ganz oben in Michigan, USA. Nach dem Konzert standen aber irgendwie keine Stühle mehr drin. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? New York, Rio, Tokio. Nach Mexico, zu den Pyramiden von Chichén Itzá. Und mal in ein buddhistisches Kloster in Südostasien. Wie meldest du dich am Telefon? Kommt drauf an, wer anruft. Bei externen Anrufern „Alexander Leinhos, Vodafone Presse, guten Tag.“ Bei internen reicht auch oft „Was gibt’s?“. Und in Krisensituationen zuweilen mit „Zentrale des Wahnsinns“. Welches Halloween-Kostüm ist das Beste, was du je hattest? Ich bin passionierter Halloween-Verweigerer. Eher Karneval. Das Beste? Millennium in Bonn. Als Volkspolizist der DDR, komplett mit weißen Handschuhen, Uniform, Koppel und Pferdestiefeln. Habe damals kurzzeitig den Verkehr in Bonn geregelt. Wurde dann aber leider polizeilich aufgehalten. Was ist dein Lieblingswort? Ambiguitätstoleranz. In der Konzernkommunikation zuweilen ganz hilfreich. Was war dein erster Job? Was mit viel Verantwortung: Ich durfte im Kaffee Faßbender in Siegburg abends die Stühle und Tische anketten, morgens sogar wieder entketten. Danach war ich Mitarbeiter des Monats bei McDonald’s. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Die Rakete. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Oh, das sind zu viele gute, kluge Menschen. Wenn ich jetzt einen nenne, sind alle anderen beleidigt und entfolgen mich. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Taekwondo. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Fragen kann man mich alles. Wenn man mich fragt, antworte ich am liebsten zu: CEO, Wirtschaft, Politik, Regulierung und Strategie. Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Ich habe mal eine E-Mail von einer etwas enervierenden Dame an einen Kollegen weiterleiten wollen, mit einem etwas gehässigen Kommentar. Dabei nur leider weiterleiten mit antworten verwechselt. Danach schrieb ich die wohl unterwürfigste E-Mail meines Lebens. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Die PR-Klassiker: Deutsch und Geschichte. Hast du versteckte Talente? Ich kann immer noch Akkordeon spielen. Habe es früher aufgegeben, weil es peinlich war. Und nein, es gibt keine Fotos davon. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Es sind drei: 1. Pandora, die größte Datenkrise der Vodafone-Geschichte. 2. Die Unitymedia-Übernahme, bei der bis nachts noch nicht klar war, ob die Unterschrift wirklich klappt. 3. Als ich am späten Abend vor den Jahreszahlen erfuhr, dass ich am Morgen auch noch den Exit meines damaligen CEO verkünden musste. Warum PR? Als Kind wollte ich Archäologe werden, danach Journalist – und wurde es dann auch. War jahrelang mein Traumberuf. Aber irgendwann mit 30 wollte ich was Neues sehen. Deshalb PR. Wobei das ja bekanntlich nur die andere Seite des Medien-Schreibtisches ist: Ein guter PRler hat sehr viel von einem guten Journalisten: Spürnase, Geschichtensinn und Kontaktfreudigkeit. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Die Wickelklöße meiner Oma aus Thüringen. Mit ihrer Petersiliensoße. Da habe ich immer das Gefühl, dass sie mitisst. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Mr. Wolf in Pulp Fiction. Der immer dann gerufen wird, wenn es Probleme zu lösen gibt. Oder einen Tatort zu reinigen. Aber an Harvey Keitel werde ich wohl nicht rankommen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Turnschuhe meiner Tochter. Mit ihren Füßen. Und ihrem Alltag. In dem Dinge wie warmer Kakao, Spaghetti Bolognese und Gutenacht-Geschichten alles sind, was zählt. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? „Sei gut zu den Menschen. Die meisten werden es dir zurückgeben.“ Ein Satz meiner Mutter. Hat in den meisten Fällen gut funktioniert. Aber manche Menschen scheinen den noch lernen zu müssen. Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? „Ich ziehe meinen Hut :-).“ Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann eigentlich echt gut zuhören. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Bei aller Digitalisierung: Die Rückbesinnung auf den Wert persönlicher Kontakte. Ein Essen oder ein Bier mit einem Journalisten ist zuweilen wertvoller wie erkenntnisreicher als 1.000 Klicks auf deinem Smartphone. Deshalb: Auch mal abschalten. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Der Mund und der Stift. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Nimm die unwichtigen Dinge nicht immer so wichtig. Sonst wird dir das wirklich Wichtige unwichtig. Und das ist gefährlich. In welchem Job wärst du furchtbar? Als Controller gäbe ich diesem Unternehmen einen Monat Überlebenschance. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Kreativ, kommunikativ, spontan. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt? Habe gestern meine erste Yoga-Stunde absolviert. In meinem Wohnzimmer. Der 'herabschauende Hund' war aber wohl eher 'Schweine im Weltall'. Fest steht: So viel Hintern hat meine Decke wohl noch nie gesehen. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Der Headhunter.

Story / 05.04.2019

Primaballerina

Pressestelle – Moment: Presse-was? Die Bezeichnung klingt nicht nur altbacken, sie ist es auch. Denn heutzutage bedeutet Unternehmenskommunikation nicht nur die Einwegkommunikation zu Journalisten zu forcieren, sondern vor allem in den Dialog zu treten – analog wie digital. Vielfalt ist hier die Devise. Wie vielfältig die externe Kommunikation von Vodafone ist, soll diese Story-Reihe zeigen. Als nächstes ist Sarah Rötzer dran und deckt auf, warum sie Fischverpackungen etikettiert hat, in welcher Situation sie gerne im Erdboden versunken wäre und welche Geheimsprache sie beherrscht.  Was liest du momentan? Auf meinem Nachtisch liegen „Born to be wild – Kinder verstehen“ und „Machen Sie doch, was Sie wollen!“ – das ist Coaching-Literatur für meine Ausbildung. Ich komme aber leider im Moment viel zu wenig zum Lesen … Wie verbringst du deine freie Zeit? Mit meiner kleinen Tochter. Freitagabends geht’s zum Chor und samstags habe ich eine Stunde Yoga für mich – da passt der Papa auf. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Ärzte im PC69 in Bielefeld. Durch diesen Fragebogen habe ich gelernt, dass auch Kollegin Ute Brambrink dort ihr erstes Konzert besucht hat. Legendärer Ort! Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Nach Tel Aviv. Warum PR? Weil ich sehr kommunikativ bin, und gerne mit Sprache und Menschen arbeite. Außerdem bin ich überzeugt, dass Firmen einen stärken Dialog mit Anspruchsgruppen führen müssen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wie meldest du dich am Telefon? Bislang mit: „Vodafone Pressestelle, Sarah Rötzer, Guten Tag.“ Ich hadere allerdings mit dem Begriff Pressestelle. Vielleicht ab sofort mit „Vodafone Unternehmenskommunikation, guten Tag.“? Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest? Halloween ist mir zu amerikanisch. Den „trick or treat“-Kids würde ich am liebsten sagen „kommt zu St. Martin wieder mit Eurer Laterne“. Zu Karneval bin ich mal als Morticia Addams gegangen. Ich sah so gruselig aus, dass ich mich im Spiegel selbst erschreckt hab, und dachte: nächstes Jahr doch lieber Ballerina. ;-) Was ist dein Lieblingswort? Wunderbar. Und prima. Was war dein erster Job? Ich habe mal in den Winterferien in einer Fischfabrik gearbeitet bei eisigen Temperaturen und Fischverpackungen etikettiert. Danach habe ich viel gekellnert. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Der Affe, der sich die Augen zuhält. Oder das 'lach mich schlapp-Smiley'. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Kai Diekmann. Und Steffen Seibert. Ich nutze Twitter aber nur selten so, wie es gedacht ist: als Echtzeit-Medium. Dann könnte ich nicht mehr arbeiten. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Mein Chef. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Biathlon. Weil ich total gerne Ausdauersport mache und super schießen kann. Ich habe nur hier nicht die richtigen Rahmenbedingungen für den Sport. ;-) Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Ich habe vor vielen Jahren mal ein sensibles Dokument per Mail verschickt. Ich habe dabei nicht gemerkt, dass ein Name von Outlook in eine falsche Mailadresse gewandelt wurde. Seitdem gucke ich dreimal aufs Adressfeld und die Anhänge bevor ich etwas verschicke. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Alle Sprachen. Hast du versteckte Talente? Ich habe einen super Orientierungssinn – 1000 Mal besser als mein Mann. Und: Ich kann ein Lied, dass ich das erste Mal höre, direkt mitsingen. Auch wenn es Fantasie-Italienisch ist. Tuttiqualicalicali que ... ;-) Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Leider ein negatives. Ich hatte zu Beginn ein unschönes Vorgesetzten-Verhältnis. Aber zum Glück hat sich die Vodafone-Kultur durchgesetzt. Und im Nachhinein kann ich sagen: viel gelernt und daran gewachsen. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Salat. Den kann man variieren. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Kelly McGillis in Top Gun. Oder Mary in Downton Abbey. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alle Konzern-Themen, insbesondere die Regulierungsthemen und Geschäftszahlen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Paris Hilton oder Heidi Klum – die haben genau so große Füße wie ich, bekommen von den Designern aber Maßanfertigungen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Geprägt hat mich: Man muss das Leben genießen. Und: Leben und leben lassen. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich befürchte ich bin ziemlich durchschaubar. ;-) Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? WhatsApp. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Studiere etwas mit Tiefgang. Psychologie zum Beispiel. In welchem Job wärst du furchtbar? Vermutlich als Steuerberater. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Pragmatisch, gut gelaunt, harmonieliebend. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Hören. Ich bin kein auditiver Typ. Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt? Ich bin Mama geworden und stelle mich der Herausforderung Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen. Das klappt bisher ganz gut. Zusätzlich bin ich in den Endzügen einer Coaching- und Change Management-Ausbildung. Ich freue mich sehr über diese persönliche Bereicherung.

Story / 29.03.2019

Forever young

Die klassische Arbeit eines Pressesprechers hat sich im Zuge der Digitalisierung verändert. Darin ist man sich in der Branche einig. Einig ist man sich aber auch, dass die gepflegten, persönlichen und vertrauten Pressekontakte weiterhin ein kontinuierliches Vertrauensverhältnis schaffen, die bei der Positionierung von Inhalten unverzichtbar sind. So vielseitig wie PR-Arbeit heute ist, ist auch die PR-Abteilung  von Vodafone. Welche Köpfe dort arbeiten, zeigt diese Story-Reihe. Der nächste in der Reihe ist Florian Reusch. Im Schnell-Interview hat er erzählt warum nur Taschenbücher in sein Wohnzimmer kommen, wer ihn davon abgehalten hat, zur Polizei statt zu Vodafone zu gehen – und warum er seinen Job als 'Mädchen für alles' bezeichnet. Was liest du momentan? Gerade kein Buch, ich komme kaum zum Lesen. Meist hat es mit Sport zu tun oder 'Unnützes Wissen', das habe ich immer verschlungen. Ansonsten die Bücher von Sebastian Fitzek. Ich warte noch darauf, dass sein nächstes Buch ein Taschenbuch wird. Hardcover-Bücher kommen nicht in mein Wohnzimmer, das sieht nicht symmetrisch im Bücherregal aus ;) Wie verbringst du deine freie Zeit? Mit Sport. Und so vielen Erlebnissen wie möglich. Für mich hat der Tag immer zu wenige Stunden. Aus der wenigen Zeit, die bleibt, sollten wir so viel wie möglich machen: Konzert-Besuche stehen bei mir zum Beispiel hoch im Kurs. Vorgestern Grönemeyer, heute Revolverheld. Mit meinen Jungs habe ich aber auch schon Konzerte besucht, die ich hier nicht unbedingt nennen mag ;) Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Backstreet Boys im Jahr 1996. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Hawaii und die Osterinseln sind ganz weit oben auf der Liste. Aber es gibt noch so viel mehr. Wie meldest du dich am Telefon? „Vodafone Presse, Reusch, guten Tag.“ Was hat dich zu Vodafone gebracht? Meine Mama. Eigentlich hatte ich schon bei der Polizei unterschrieben. Meine Mutter hat mir aber etwas Bodenständiges ans Herz gelegt. Die Argumente der Eltern wogen dann schwerer. Ich habe dann mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Vodafone angefangen. Später dann nebenberuflich studiert. Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest? Zu Halloween verkleide ich mich eigentlich nicht. Aber an Karneval: der Morphsuit zum Beispiel. Siehe Foto ;) Was ist dein Lieblingswort? Zentraler Krisenmanagementplan. Meine Kollegen meinen aber "sozusagen". Was war dein erster Job? Zeitungsbote der Stadtpanorama. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das lachende Smiley mit Tränen. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? 11 Freunde und unserem Social CEO Hannes Ametsreiter. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Fußball. Mittlerweile eher im Standfußball ;) Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Ich habe eine Pressemeldung zu den Quartalszahlen intern schon am Vorabend verschickt. Daraus lernt man. Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Sport. Hast du versteckte Talente? Ich kann eine Triller-Pfeife perfekt imitieren. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Die ersten Messeteilnahmen bei der IFA 2009 oder 2010. Oder die Vodafone-Fußball WM in Spanien. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Neue Kanäle, alles rund um Messaging, das finde ich sehr spannend. Ansonsten das Zusammenwachsen mit dem Marketing. Auch SEO und SEA spielen eine andere Rolle, denn die Recherche der Journalisten hat sich verändert. Unternehmen bauen sich selbst Plattformen und damit ihr eigenes Medium. Unser neuer Newsroom ist das Produkt daraus. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Nudeln. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Tyler Durden aus Fight Club. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Schuhe von Bastian Schweinsteiger. Weil er ab und an Fußballschuhe trägt –  aber ansonsten seine Schuhe neben denen von Ana Ivanovic stehen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Mutig sein bei allen Entscheidungen. Und: Reklamieren. Meine Eltern sind Weltmeister im Umtauschen. Früher habe ich mich nicht getraut, heute tausche ich alles um, was reklamationswürdig ist. Manuel Neuer mit seinem Reklamier-Arm mag ich trotzdem nicht. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Ich bin das Mädchen für alles. Ich mache alles rund um die administrativen Dinge, Projektmanagement, Event-Vorbereitung und -Durchführung. Ich verantworte aber auch die Entwicklung unserer Digitalkommunikation. Oder die Einführung von digitalen Tools und die Pflege unserer Website. Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? In die Konzerthopper-Gruppe: „David Hasselhoff gibt im Oktober in Oberhausen ein Konzert. Hin da!“ Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann leise sein. Und ich bin total ordentlich. Ein Monk. Warum PR? Aus Interesse. Ich wollte typisch was mit Medien machen und nicht den klassischen Weg einer kaufmännischen Ausbildung gehen. Ich wollte wissen, wie Pressearbeit abläuft. So habe ich meinen Einstieg in Vodafones PR über das Event-Management gefunden. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Mein Handy. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Geh` studieren und genieße das Leben. In welchem Job wärst du furchtbar? In einem wo ich den ganzen Tag leise und langweilig sein muss. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Wissbegierig, immer jung, frech. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen.

Story / 15.03.2019

Wikipetendorf

„Vielfalt ist die Würze des Lebens“, wusste schon der Schriftsteller Ernst von Wildenbruch. Gleiches gilt für das Berufsbild des Pressesprechers. Denn in der Kommunikationsbranche sind die Möglichkeiten vielfältiger wie nie zuvor. Umso wichtiger, ein breit aufgestelltes Team in der Unternehmenskommunikation zu haben. Wie dies bei Vodafone in der externen Kommunikation aussieht, soll diese Storyreihe zeigen. Als nächstes ist Volker Petendorf an der Reihe. Seit 25 Jahren ist er Vodafone treu – und kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Welche Themen ihn täglich beschäftigen, was er an Raul Krauthausen bewundert und was das Luther-Jahr mit seinem größten PR-Flop zu tun hat, hat er im Schnell-Interview erzählt.  Was liest du momentan? Der Postillon „Wahres für Bares“ und Ephraim Kishon: „Total verkabelt – Satirisches um Presse, Funk und Fernsehen.“ Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Zeit mit der Familie und mit Sport, zum Beispiel Eishockey und Fußball. Ich arbeite zudem ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Pink Floyd. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Ich liebe die Kanaren. Ich möchte jedes Jahr gerne wieder auf die Kanaren reisen und dort neue Regionen und Menschen kennenlernen. Wie meldest du dich am Telefon? Vodafone Pressestelle, Volker Petendorf. Was ist dein Lieblingswort? Vertrauen. Was war dein erster Job? Mit 14 Jahren habe ich Zeitschriften ausgetragen und mein erstes Geld selber verdient. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Ich war vorher Redakteur bei einer Tageszeitung – also auf der anderen Seite des Tisches und habe ein Angebot von Vodafone bekommen. Das ist mittlerweile 25 Jahre her … Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das Daumen-Hoch-Emoji. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Dem Postillon und NFL Germany. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Fußball. Was ist dir im Job schon einmal schiefgelaufen? Ich habe sicher schon viele hundert gute Storys platziert. Aber im Lutherjahr war ich davon überzeugt, dass der Mobilfunk-Netzausbau des Lutherweges (2.000 Kilometer) ein spannendes Thema wäre. Leider war es ein Flop – es hat lediglich für eine Glosse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gereicht … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch. Hast du versteckte Talente? Ich bin Sänger im Kirchenchor. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Es gab im weltweiten Markt erste Überlegungen für eine komplett neue Netztechnologie, die unser bisheriges Geschäftsmodell massiv bedrohte. Wir mussten entscheiden, wie wir damit umgehen sollten. Unser damaliger Marketing-Chef Harald Stöber stellte die Frage, ob wir diese Entwicklung denn aufhalten könnten. Die Antwort: „Nein“. Also haben wir uns auf den Fahrersitz gesetzt. Er hat mich sehr geprägt in seiner Einstellung, Dinge selbst zu steuern und die Pole-Position einzunehmen. Er war ein wirklich guter Manager. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Eintöpfe – ich liebe Hausmannskost. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Ich bin ein klassischer CvD mit einer entsprechend großen Themenvielfalt. In meinen Bereich fällt vor allem das Tagesgeschäft. Dazu gehören viele – meist kritische – Presseanfragen von Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosendern sowie Online-Magazinen. Aber auch das aktive Themensetting und die Koordination der operativen Pressearbeit: Welche positiven Themen können wir wann, wo und wie besetzen? Natürlich mit Auswertung und Analyse der Medienberichte. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Regisseur. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die von Raul Krauthausen. Um einmal seine Perspektive nachzuvollziehen und zu verstehen, wie er die Welt erlebt. Warum PR? Ich wollte seit dem 10. Lebensjahr Journalist werden und habe damals schon in der Schülerzeitung mitgearbeitet. Am Ende sind die handwerklichen Fähigkeiten zwischen Journalisten und PRlern sehr ähnlich. Am Ende geht es darum, Storytelling zu beherrschen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Sie haben mir viele gehaltvolle Gedanken mitgegeben. Etwa „Eine Blume zu Lebzeiten ist mehr wert als tausend Kränze am Grab“ oder „Gib jedem Tag die Chance der schönste in Deinem Leben zu werden.“ Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? Eine E-Mail zu einer Presseanfrage zum Thema 'Funklöcher und 5G-Auktionsbedingungen'. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, Hypes zu verfolgen, sondern um persönliche Beziehungspflege. Es ist wichtig, Vertrauen zu Journalisten aufzubauen – das ist noch wichtiger als die Anzahl der Follower oder der Clippings und Reichweite der Medienberichte. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Das Vieraugengespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Genieße jeden schönen Augenblick! In welchem Job wärst du furchtbar? Alles Handwerkliche, wie tapezieren oder Klempnerarbeiten. Oder auch Buchhaltung. Das würde mich langweilen. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Vertrauensvoll, einfühlsam, leidenschaftlich. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Auf das harmonische, intakte Familienleben mit drei Kindern … und vielen Verwandten.

Story / 08.03.2019

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt. Was liest du momentan? ‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht ;-) Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Rock am Ring. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich. Wie meldest du dich am Telefon? „Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen. Was ist dein Lieblingswort? Woran hat et jelegen? Was war dein erster Job? Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das mit dem Heiligenschein. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen! Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. ;-) Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch und Geschichte. Hast du versteckte Talente? Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Schuhe von einem Fußball-Profi. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Auch mal ganz leise sein und viel schlafen. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Ganz klar: das persönliche Gespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen. In welchem Job wärst du furchtbar? Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft. Warum PR? Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Story / 25.02.2019

Häppchen Höpken

Synonyme machen Texte abwechslungsreicher, ausdrucksstärker und spannender, sagen das gleiche mit anderen Worten. Wirklich immer? Ist Pressestelle gleichzusetzen mit externer Kommunikation genau wie mit PR-Abteilung? Ist der traditionelle Begriff der Pressestelle eigentlich noch zeitgemäß? Fragen über Fragen. Doch eigentlich wichtig ist, was sich hinter dem bloßen Namen und der Oberfläche verbirgt. Was und vor allem wer hinter der externen Kommunikation/Pressestelle/PR-Abteilung von Vodafone steckt, soll diese Story-Reihe zeigen. Als viertes ist Thorsten Höpken dran und deckt auf, warum er gerne die Sneaker vom Pressekollegen Tobias Krzossa tragen möchte, warum er nicht Zugführer sein könnte und was ihn zur PR verführt hat.   Was liest du momentan? '10 kleine Burggespenster'. ;-) Das habe ich gestern Abend drei Mal meinem Sohn vorlesen müssen … Wie verbringst du deine freie Zeit? Am liebsten mit meiner Familie. Ich gehe aber auch gerne Radfahren oder Schwimmen. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Fantastischen Vier in der Ruhrgebietsmetropole Essen. Müsste Anfang der 90er gewesen sein. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles was Privatkunden auf dem Herzen liegt –  Mobilfunk, Festnetz, TV, Roaming. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Ich würde mir gerne einmal Japan anschauen. Wie meldest du dich am Telefon? „Guten Tag, Vodafone Pressestelle, Höpken.“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Der Schlachter – mit einem Messer im Kopf und einer blutigen Schürze. Was ist dein Lieblingswort? Oh Gott! Was war dein erster Job? Bei 'Seidenblumen Hoffmann' in Langenberg: Ich habe Kunstblumensträuße verpackt für meinen ersten Urlaub in Lloret de Mar – ohne die Eltern. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das Zwinker-Emoji. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Unseren Online-Journalisten und ihren Kanälen. Warum PR? Ich wollte auch Mal zur Häppchen-Fraktion gehören. Zu schönen Events eingeladen werden, essen, trinken und früh nach Hause … ;-) Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Im Schwimmen – vor vielen Jahren … Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Worüber ich mich im Nachhinein ärgere sind Rechtschreibfehler in Tweets oder wenn ich Wörter verdrehe. Yoda lässt grüßen … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Kunst. Hast du versteckte Talente? Ich glaube ich bin handwerklich begabt. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Der erste Videocall mit einem Sony-Ericsson Z1010 Handy. Ich glaube das müsste 2003 gewesen sein. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Spaghetti Bolognese. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Gärtner. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die sportlichen Sneaker von meinem Kollegen Tobias Krzossa – in der Hoffnung, dass die Sportlichkeit überschwappt. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Offen zu sagen, wenn einem etwas nicht passt. Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? „Komme gleich“ an meine Frau. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann lustig sein! Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Meine laute Stimme. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Egal was Du später einmal machen willst – mach es mit Leidenschaft … Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Digitalisierung. Weg vom Papier, weg von den klassischen Word-Dokumenten hin zur 360 Grad-Kommunikation. In welchem Job wärst du furchtbar? Alles was eintönig oder monoton ist. Zum Beispiel die Arbeit als Zugführer. Wo man stundenlang alleine in seinem Führerhaus sitzt. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Lösungsorientiert, kreativ, bequem. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Das Thema Mobilfunk. Sehr technisch und dennoch so nah am Kunden. Schon damals habe ich gespürt, dass mobile Kommunikation sehr wichtig für die Gesellschaft sein wird. Ich habe gleich zu Beginn als Produkt-Manager UMTS einführen dürfen – eine wirklich spannende Zeit.

Story / 21.02.2019

Ein CEO, der nicht kommuniziert, kann auch nicht führen

Im Podcast 'Behind The Screens' spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Vodafone Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter über Digitalisierung, Innovationen und den Social-CEO. Wenn es um Innovationen geht, ist das Credo des Vodafone-Chefs: „Wenn man sich fragt, ob etwas Sinn macht, dann kann man es nur herausfinden, indem man es auch ausprobiert.“ [quote id="290"] Als CEO sehe er zudem drei wesentliche Aufgaben für sich: Resultate für das Unternehmen erzeugen, das Unternehmen in die Zukunft führen und die Welt ein Stückchen besser machen – im Großen wie im Kleinen. Daneben hebt Ametsreiter die Bedeutung von Kommunikation hervor: „Eine Führungskraft, die nicht kommuniziert, kann auch nicht führen. Je mehr ich als CEO die Klaviatur der Kommunikation mitsamt der Tools verstehe und beherrsche, desto mehr Töne kann ich erzeugen.“ Social Media gehöre hier notwendigerweise hinzu: „Wenn man diese Möglichkeit als CEO oder Geschäftsführer nicht erkennt, dann hat man etwas verpasst.“ Mehr zum Thema Social-CEO, wohin sich die Telekommunikationsbranche verändert und wie sich Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung verbessern müssen, gibt es hier im Podcast:

Story / 01.02.2019

Ein Traum in Tigerhose

Weiter geht’s in der Reihe 'Hinter den Kulissen der externen Kommunikation von Vodafone': Ist der Pressesprecher noch Pressesprecher oder in Zeiten von Social Media und Co. eher ein Tausendsassa? Eins ist zumindest klar: In einem Satz lässt sich das Aufgabenfeld nicht mehr zusammenfassen. Deshalb sollen die Antworten auf knapp 30 Fragen zeigen, was ein PR-ler bei Vodafone macht – und wie bunt und vielfältig die Branche ist. Nummer drei in der Serie ist Ute Brambrink. Im Schnell-Interview hat sie ihren schlimmsten Faux-Pas in der PR verraten und für wen sie geschwärmt hat. Aber auch Wackelpudding mit Vanillesoße spielt eine Rolle. Was liest du momentan? Dörte Hansen – Mittagsstunde. Wie verbringst du deine freie Zeit? Mit meinen Kindern, Joggen und Stadtführungen durch Düsseldorf. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Klaus Lage Band im PC 69 in Bielefeld – ich fand den Drummer so toll mit seiner Tigerhose. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? In die Kurische Nehrung. Wie meldest du dich am Telefon? „Vodafone Pressestelle, Ute Brambrink.“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Vampir. Was ist dein Lieblingswort? Italien. Was war dein erster Job? T-Shirts aufbügeln bei Jean Pascal – das war ein Laden wie 'New Yorker'. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das zwinkernde Smiley. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Corriere della Sera – eine italienische Tageszeitung. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Kunstturnen. Leider ganz unrealistisch. Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? In meinem ersten Job als Pressesprecherin habe ich eine  Veranstaltung mit 20 Journalisten in einer vollautomatisierten Sortieranlage in Aachen organisiert. Dort war es höllisch laut. Der CEO musste über Mikrophon sprechen und die Journalisten konnten über Kopfhörer zuhören. Der Knackpunkt: Aufgrund der Stahlbetonwände gab es keinen Empfang – und kein Mensch hat ein Wort verstanden … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Erdkunde. Hast du versteckte Talente? Ich kann gut malen und schreibe gerne. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Mein erstes Videotelefonat mit dem damaligen Vodafone-CEO, Jürgen von Kuczkowski über UMTS. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Wackelpudding mit Vanillesoße. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Eine entspannte Mutter, die alles im Griff hat – also etwas, das es nicht gibt. ;-) Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Ich würde gerne einmal Mutter in einem SOS-Kinderdorf sein. Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer seit vielen Jahren und finde ihre Arbeit einfach toll und wichtig. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Sei ehrlich, werde selbständig und selbstbewusst. Und vergiss nicht: Mit Humor fällt alles leichter. Das verändert zwar nicht das Leben, aber ist eine sehr gute Grundlage ... Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? Einen Guten Morgen-Gruß an meinen Mann, da er beruflich unterwegs war. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann über Stunden ganz ruhig sein, wenn ich lese. Und was mir keiner glaubt: Ich kann auch langsam gehen … Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Das Telefon. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Gelassenheit. Was jetzt schrecklich ist, hat irgendeinen Sinn. Man sieht es nur erst später. In welchem Job wärst du furchtbar? Als Controller. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Lustig, organisiert, lebensbejahend. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Schmecken. Worauf bist du stolz? Dass ich neben meinem Pressesprecher-Job auch noch als Stadtführerin aktiv bin. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Umwege. Ich hatte zunächst ein Angebot von Vodafone als Regionalsprecherin für die Niederlassung in München. Doch 'Kollege Zufall' schlug zu – in der Zentrale in Düsseldorf kündigte ein Pressesprecher und … die Stelle habe ich dann bekommen. Das ist nun schon über 16 Jahre her. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles außer Handys, Technik und Tierfutter. Scherz beiseite: Alle Themen rund um Gesellschaft, Personal, Diversity und den Standort Düsseldorf. Warum PR? Menschen, reden, schreiben – und auch Inhalte! Die brauche ich „fürn Kopf“. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Ganz klar Social Media.