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Bettina Karsch

Geschäftsführerin Human Resources

bettina.karsch@vodafone.com
Klartext / 24.03.2020

Vodafone-Mitarbeiter: Gemeinsam stark in der Krise – damit Deutschland vernetzt bleibt

In Krisenzeiten wie dieser wird es noch spürbarer: Ohne digitale Kommunikation geht nichts mehr. Kommunikationsnetze sind die Grundlage für das gesellschaftliche Miteinander. Für ein prosperierendes Wirtschaftsleben. Dafür, dass Familien und Freunde in Kontakt bleiben, dass aus dem Home Office die Unternehmen weiterlaufen. Wir als Betreiber digitaler Infrastrukturen sind verantwortlich dafür, dass Deutschland vernetzt bleibt. Deutschlandweit sorgen tausende engagierte Mitarbeiter dafür, dass Vodafone jeden Tag Höchstleistung erbringen kann. Das geht allerdings nur, wenn sie gesund sind – und auch bleiben. Wir tragen die Verantwortung dafür, das wichtigste Gut des Unternehmens zu schützen. Maximale Sicherheit für unsere Mitarbeiter bei maximalem Fokus auf die Leistungsfähigkeit unserer Netze – darum geht es in den nächsten Tagen, Wochen und vielleicht Monaten noch mehr als sonst. Das passiert bei Vodafone: Alle Infos im Corona-Ticker! Infos wie Vodafone seine Netze schützt gibt es hier. Warum Corona die Stunde der Netzbetreiber bedeutet? Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter spricht Klartext. Um das zu gewährleisten, arbeiten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen in einem gemeinsamen Krisenstab – unter anderem Unternehmenssicherheit, dem Medical Center, der Personalabteilung und Kommunikation eng zusammen. Sie beobachten die Lage akribisch und stehen auch mit Behörden und Institutionen in engem Kontakt. Hier werden verschiedene Szenarien durchdacht, geplant und entsprechende Vorkehrungen getroffen. Viele Maßnahmen wurde bereits umgesetzt. Die wichtigsten in aller Kürze: Home Office, wer kann: Kontakt vermeiden, digital arbeiten Vodafone Deutschland ermöglicht seinen Mitarbeitern bereits seit Jahren flexibles Arbeiten. Bis zu 50% der Arbeitszeit können im Home Office verbracht werden. Nahezu alle Mitarbeiter sind dafür mit Laptops und VPN-Zugängen ausgestattet. Aufgrund der Corona-Krise arbeitet wer kann von zuhause aus. Sämtliche persönliche Meetings werden durch digitale Besprechungen via Video- oder Telefonkonferenz ersetzt. Wie man den Lagerkoller im Home Office vermeiden kann? So klappt das Arbeiten in den eigenen vier Wänden. Unsere Fakten zum Thema "Home Office mit Kindern –geht das?" gibt es hier. Veranstaltungen: digital, verlegen oder absagen Der Besuch von internen wie externen Veranstaltungen wird durch digitale Treffen ersetzt. Wenn das nicht möglich ist, wird verschoben und ganz abgesagt. Die Betriebsrestaurants und Fitnessstudios bleiben geschlossen. Auf Reisen verzichten: Telko statt vor Ort Für alle Vodafone-Mitarbeiter weltweit sind Auslandsreisen bis auf weiteres nicht mehr erlaubt. Es sei denn, sie sind zwingend erforderlich. Für Inlandsreisen gelten strikte Richtlinien. Nur unbedingt notwendige Reisen sind gestattet. Bezahlte Übergangszeit für Kinderbetreuung Wer sich aufgrund der landesweiten Kita- und Schulschließungen um die Kinder kümmern muss, dem sichern wir für fünf Tage eine Fortzahlung des Gehalts. Wenn eine Kinderbetreuung unmöglich ist, greift eine Notfallversorgung. Vodafone-Shops geschlossen: Hilfe gibt’s online Bund und Länder haben beschlossen, wegen der Corona-Krise große Teile des Einzelhandels zu schließen. Davon sind auch alle Vodafone-eigenen Shops betroffen. Damit stehen unsere Kollegen den Menschen vor Ort bis auf weiteres nicht mehr für persönliche Beratung und Hilfe zur Verfügung. Partneragenturen entscheiden selbst über eine Schließung. In der MeinVodafone-App, in den Kundenportalen MeinVodafone sowie Kundencenter und in den Vodafone Communities für Mobilfunk und Festnetz sowie Kabel erhalten Kunden selbstverständlich weiterhin Hilfe. Techniker weiterhin vor Ort im Einsatz   Unsere Techniker sorgen weiterhin vor Ort dafür, dass bei unseren Kunden alles läuft. Vor einem Termin wird der Gesundheitszustand des Kunden abgefragt. Allesamt sind ausführlich geschult und wissen, wie man sich und andere vor einer Ansteckung schützt. Dabei achten sie besonders darauf, den empfohlenen Sicherheitsabstands zum Kunden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und Berührungen zu vermeiden. Auch auf das Einholen von Unterschriften wird verzichtet. Bei Ansteckungsgefahr betreten sie allerdings die Wohnung nicht und brechen im Zweifelsfall den Besuch ab – auch auf Wunsch des Kunden. Mit dem Kunden wird dann ein neuer Termin vereinbart. Informiert bleiben: per Hotline und App Für die Mitarbeiter wurde eine Info-Hotline eingerichtet. Fragen zu Gesundheitsschutz, Home Office-Regelungen, Geschäftsreisen und vielem mehr werden hier beantwortet. Antworten auf die häufigsten Fragen finden sich auch in der Mitarbeiter-App. Die Sicherheits- und Gesundheits-Spezialisten bei Vodafone beobachten die Lage kontinuierlich und bereiten vorbeugende Maßnahmen vor – sobald es neue Informationen, Empfehlungen oder Anweisungen gibt, kommt ein Update. Bis jetzt haben die Vodafone-Mitarbeiter diese für uns alle schwierige Zeit gut gemeistert. Sie begegnen sich kollegial, solidarisch und hilfsbereit – auch unter steigendem Druck. Dafür bin ich dankbar und stolz. Und ich bin mir sicher, dass das auch so bleibt. Denn jeder von uns weiß, dass es gerade jetzt darauf ankommt, zusammenzuhalten. Denn Deutschland zählt auf uns. Tipps für den Kontakt mit den Liebsten oder die Zeit im Home Office haben wir in unserem Magazin Featured beschrieben.

Klartext / 27.05.2019

Vielfalt auf fünf Säulen

Der Begriff Diversity ist in aller Munde. Nicht nur am bundesweiten Diversity-Tag, der alljährlich Ende Mai stattfindet. Aber was bedeutet Diversity überhaupt? Viele Menschen können mit diesem Schlagwort nichts anfangen, dabei setzt Diversity genau dort an, wo wir unser Leben und das Miteinander von Menschen fit für die Zukunft machen: Denn nicht ein gleichförmiges Umfeld sorgt für kreative Ideen und Lösungen für die Themen der Zukunft – Innovation entsteht dort, wo wir uns neuen Eindrücken öffnen. Jung oder alt? Hell- oder dunkelhäutig? Hetero- oder homosexuell? Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Wir bei Vodafone schätzen es sehr, Mitarbeiter mit unterschiedlichen Hintergründen und Profilen zu beschäftigen. So ist das Miteinander im Büro vielfältig, spannend und lebendig, und wir profitieren von den unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen. Vielfalt bereichert. Wenn sich diese Erkenntnis weltweit durchsetzen würde, wären viele Probleme gelöst. Bereits 2007 hat Vodafone als eines der ersten Unternehmen die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Seit 2014 sind wir zudem Mitglied des Rhein-Ruhr-Netzwerkes. Doch es reicht nicht, Verträge zu unterzeichnen oder sich in Netzwerken zu engagieren. Diversity muss mit Leben gefüllt werden – und genau das machen wir bei Vodafone. Wertschätzende Unternehmenskultur Wir arbeiten an einer Unternehmenskultur, die den Wert von Vielfalt schätzt und durch konkrete Maßnahmen fördert. Dann ist das Outing eines Homosexuellen genauso wenig ein Thema wie die Hautfarbe einer Kollegin – um nur zwei Beispiele zu nennen. [quote id="317"] Sind wir bereits am Ziel? Nein, das zu behaupten wäre vermessen. Aber wir sind auf einem guten Weg: Wir legen den Finger weiter in die Wunde, decken Missstände auf und erarbeiten Lösungen, wenn das Miteinander nicht wertschätzend ist. Die Diversity-Strategie von Vodafone basiert auf fünf Säulen: Sexuelle Identität: Schwul? Lesbisch? Hetero? Trans? Aber ja doch! Gender: Papa arbeitet, Mama macht den Haushalt? Oder andersrum? Schluss mit alten Rollenbildern! Alter: Man ist so alt, wie man sich fühlt! Menschen mit Behinderung: Gehören dazu – im privaten Umfeld und bei der Arbeit! Interkulturalität: Aus Tunesien oder Norwegen? In Amerika geboren und in Düsseldorf aufgewachsen? Wunderbar!

Klartext / 05.02.2019

Digitalisierung und Arbeitswelt – passt das?

Die Digitalisierung ist kein Trend. Sie verändert nicht nur das Privatleben, sondern wälzt auch die Arbeitswelt um. Ich bin davon überzeugt, dass eine gefestigte, Werte basierte Unternehmenskultur  diese Veränderungen verkraftet. Allerdings gilt das nur, wenn der Austausch mit den Mitarbeitern offen und ehrlich erfolgt und sie gezielt weitergebildet werden. Und was ist mit Künstlicher Intelligenz im Recruiting? Und wie geht man gegen "Unconscious Bias" vor? Ich sehe es so!

Klartext / 01.10.2018

Corporate Digital Responsibility: Verantwortung tragen heißt, Menschen aktiv mitnehmen

Verantwortung übernehmen für seine Mitarbeiter! Eine Worthülse, die gern verwendet wird, um das eigene Firmenimage aufzupolieren? Das mag es geben, aber aus meiner Sicht sind es Einzelfälle. Schauen wir einmal einige Jahrzehnte zurück: Da wurden zum Beispiel Mitarbeitern im Ruhrgebiet sogenannte „Arbeiterwohnungen“ angeboten – Wohnraum war damals rar und teuer. Im Laufe der Zeit änderten sich die Bedürfnisse der Menschen und damit die Angebote. Egal ob es die Mittagskantine, die Altersvorsorge oder der Kitaplatz ist – der Mitarbeiter sollte immer im Mittelpunkt stehen und sich an der aktuellen gesellschaftlichen Situation orientieren. Und was bedeutet das nun für uns im Jahr 2018? Heute sind die gesellschaftlichen Hierarchien durchlässiger und die Menschen sind viel freier in ihrem Handeln, das Leben ist aber auch hektischer und zunehmend digital. Und das ist mein Stichwort. [quote id="252"] Durch den technischen Fortschritt und die Schnelligkeit, die zunehmend voranschreitet, müssen wir mehr und mehr über unsere digitale Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft nachdenken und uns dem stellen. Sowohl im beruflichen wie im privaten Umfeld bricht sich die Digitalisierung rasant ihren Weg. Verabredungen von Kindern werden per Whatsapp-Gruppe geregelt, zu unbekannten Adressen steuert uns das Navi und „Pizza und Pulli“ ordern wir per Mausklick im Internet. Und was bedeutet das für die Arbeitswelt? Werden wir nicht mehr konkurrenzfähig sein, wenn wir am alten „weiter so festhalten“? Bekommen wir in demographisch schwierigen Zeiten keine Mitarbeiter mehr, wenn wir unsere Unternehmenskultur, unseren Vertrieb und unsere Arbeitswelten neu denken, neu gestalten? Ein klares Ja. Wir verlieren, wenn wir uns jetzt nicht von zum Teil lieb gewonnenen Traditionen trennen. Wegschauen und die Digitalisierung zu leugnen ist der Anfang vom Ende. Digitalisierung ist in aller Munde, doch was genau verbirgt sich dahinter und wie kann ich mich bestens im Unternehmen mit allen Mitarbeitern fit für diese digitale Zukunft aufstellen? Drucker, Fax und Co. adé: ohne Technikwandel kein Kulturwandel – ohne Unternehmenskultur kein digitaler Schub Was bedeutet Digitalisierung eigentlich im Arbeitsalltag? Reicht es, Papier aus den Büros zu verbannen und Mitarbeiter ihre Urlaubsanträge in speziellen „Tools“ auf ihrem Rechner eintragen zu lassen? Nein. Es geht um viel mehr. Prozesse, die mit viel Aufwand eine andere, Arbeits- und Lebenseinstellung erzeugen. Insbesondere wir als HR-Bereich haben die Aufgabe, unsere Mitarbeiter fit für die digitale Zukunft zu machen. Wir wollen gemeinsam Zukunft schaffen. Dafür braucht es die richtige Technik und flexible Rahmenbedingungen und eine Unternehmenskultur, in der man den Wert eines Mitarbeiters an seinen Ideen und Umsetzungen misst, nicht an der Zeit, die er im Büro anwesend ist. Denn: Wir müssen selber digital sein und mit der Geschwindigkeit der Entwicklung Schritt halten. Wir haben diesen Schritt gewagt. Mit dem Umzug in unsere neue Vodafone Deutschlandzentrale haben wir damals in 2012 bereits den Startschuss für unsere eigene digitale Revolution gezündet. Wir haben uns bewusst von alten Strukturen und Arbeitsformen verabschiedet, mit alten Hierarchien gebrochen und arbeiten heute eigenverantwortlicher und projektbezogener. Einzelbüros gibt es bei uns nicht mehr, dafür offene Arbeitsbereiche für Jeden. Durch flexible Arbeitszeitmodelle arbeiten wir bis zu 50 Prozent im Home Office und dank der richtigen technischen Ausstattung auch überall am Vodafone Campus oder auch mal im Lieblingscafé. Ergebnisorientiertes Arbeiten hat die gute alte Präsenz am Arbeitsplatz abgelöst. Corporate Digital Responsibility heißt für uns, die digitale Zukunft positiv zu gestalten und unsere Mitarbeiter fit für das Arbeiten der Zukunft zu machen. Wir motivieren unsere Mitarbeiter, Dinge auszuprobieren und keine Angst vor Fehlern zu haben. Dafür geben wir ihnen das nötige Werkzeug. Von Mensch zu Mensch, vom Management zum Mitarbeiter: die Zeit des Herrschaftswissens ist vorbei Der größte Fehler der Zukunft ist es, sich neuen Entwicklungen zu verwehren. Wir als Management müssen offen sein für Neues und diese Offenheit vorleben. Der direkte Kontakt zu den Mitarbeitern ist in einer Zeit, die eine hohe Taktung hat, enorm wichtig. Wir geben unseren Mitarbeitern diese Möglichkeit in unserem wöchentlichen Townhall Talk. Jeder Mitarbeiter hat hier die Möglichkeit, unserem CEO Hannes Ametsreiter Fragen zu stellen. So erreichen wir eine hohe Informationsdichte, steigern das Teamgefühl und stärken die Unternehmenskultur. Früher hat nur das Management die wichtigsten Informationen bekommen. Mit dem Townhall Talk werden die Informationen jedem Mitarbeiter zugänglich. Mit der Schule ist das Lernen längst nicht vorbei! Pauken für Klausuren, Vokabeltests oder eine Examensarbeit. Früher haben wir doch alle gedacht: „Endlich ist es vorbei, nie wieder Lernen!“ Welch ein Irrtum. Lebenslanges Lernen ist wichtiger denn je, um mit dem gesellschaftlichen Wandel und der Digitalisierung Schritt zu halten. Wir investieren, um unsere Mitarbeiter „on the job“ zu qualifizieren. Dafür bieten wir digitale Lernplattformen wie zum Beispiel unsere Vodafone University für jeden. Bei uns lernen Mitarbeiter auch Coden und diese Workshops sind binnen weniger Minuten ausgebucht. Das Interesse ist enorm groß und erstreckt sich über alle Altersgruppen. Ebenso beliebt sind unsere mehr als 2.130 eLearning-Angebote, die jährlich bis zu 200.000-mal abgerufen werden. Unsere Mitarbeiter lernen spielerisch, deshalb haben wir unsere „Mission Digital“ als Gamification-Plattform eingeführt. Mit sensationellem Erfolg: Über 4.500 Teilnehmer, mehr als 1000 Missionen werden pro Tag erfüllt. Wir trauen uns täglich, neue Dinge auszuprobieren. Bleiben Sie offen für Neues und haben Sie keine Angst vor Unbekanntem. The Future is exciting. Ready?