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IoT
News / 16.11.2018

Unterstützung für Rettungskräfte: Feuerwehr testet vernetzte Bodycams

Kleiner als ein Smartphone, leichter als ein Joghurt, wasserfest und stoßsicher – die Bodycam für die Feuerwehr. Die Feuerwehr Darmstadt möchte künftig für eine bessere und schnellere Lageeinschätzung vernetzte Bodycams nutzen – erstmals in Deutschland. Die Digitalstadt Darmstadt GmbH und Vodafone haben gemeinsam mit der Feuerwehr Darmstadt jetzt ein Pilotprojekt gestartet. Dabei kommen vier Bodycams zum Einsatz. „Bodycams helfen, Extremsituationen noch besser einzuschätzen“ In Notfallsituationen sollen die 'digitalen Helfer' Rettungskräfte bei ihrer Arbeit unterstützen: „Innerhalb von wenigen Minuten müssen unsere Einsatzkräfte die Lage vor Ort analysieren, einschätzen und entsprechende aktive Maßnahmen einleiten können, um die Verunglückten oder Verletzten zu retten – und das oftmals begleitet von starken emotionalen Eindrücken direkt am Unfallort. Die Bodycams helfen uns, diese Extremsituationen noch besser und schneller einschätzen zu können“, sagt der leitende Branddirektor der Feuerwehr Darmstadt, Johann Braxenthaler. Einsatz vor allem an unübersichtlichen Unfallstellen Vor allem an großen und unübersichtlichen Unfallstellen kann der Einsatz von Bodycams durch ausgewählte Rettungskräfte vor Ort der Leitzentrale helfen, ein Gesamtbild von der Situation am Unfallort zu erhalten. Livebilder von verschiedenen Positionen werden auf einer Benutzerplattform in der Zentrale zusammengefügt. Nach Auswertung dieser Bilder kann die Einsatzzentrale die Rettungskräfte vor Ort effektiver lenken und bei Bedarf zusätzliche Rettungskräfte anfordern. Ebenso lassen sich Ressourcen und Gerätschaften vor Ort bestmöglich am Unfallort zuordnen. „Dank neuester und modernster Technik können wir den Arbeitsalltag der Feuerwehr Darmstadt erleichtern und effizienter gestalten. So sind wir gleichzeitig auch in der Lage, den Bürgerinnen und Bürgern Darmstadts ein noch stärkeres Sicherheitsempfinden in Notsituationen zu vermitteln“, erläutert Katastrophenschutz-Dezernent Rafael Reißer. [quote id="267"] Ametsreiter: „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“ Die Feuerwehr in Darmstadt nutzt aktuell vier vernetzte Bodycams im Testbetrieb, die über mehrere Monate auch probeweise bei Einsätzen genutzt werden sollen. „Wir wollen unseren Rettungskräften helfen zu helfen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Zeit rettet Leben. Bodycams helfen, Extremsituationen am Unfallort einzuschätzen, um schnellstmöglich strukturierte Rettungsmaßnahmen einzuleiten.“ Digitalstadt Darmstadt GmbH Geschäftsführer Joachim Fröhlich betont den Datenschutz bei der Arbeit mit den Kleinkameras: „Aufnahmen werden im Rahmen von Gefahrensituationen und deren Auswertung gemacht. Das dabei entstehende Bildmaterial dient ausschließlich zur besseren Lageeinschätzung für die Einsatzkräfte und zielt in keinem Fall auf eine Personenüberwachung ab. Als Digitalstadt Darmstadt legen wir auf Datenschutz besonderen Wert.“ Livebilder werden per Mobilfunk in die Zentrale übertragen. Per Mobilfunk übertragen die Bodycams die Livebilder von jedem Ort verschlüsselt direkt in die Zentrale der Feuerwehr. Durch die speziellen SIM-Karten funken die Bodycams im sogenannten 'Internet der Dinge'. Die übertragenen Bilder sind unter Berücksichtigung höchster Datenschutzbestimmungen, die bereits bei der Projektentwicklung eine zentrale Rolle gespielt haben, ausschließlich von der Leitstelle und speziellen Administratoren der Feuerwehr auswertbar. Die aufgenommenen Bilder der Kameras stehen der Feuerwehr auch für eine rückblickende Analyse des Einsatzes zur Verfügung. Nach der erfolgreichen Testphase sollen die Bodycams dann langfristig in die reguläre Arbeit der Einsatzkräfte aufgenommen werden.

Story / 09.11.2018

Deutschland. Digital. Erleben: Mobilfunk trifft Elektro-Auto

Deutschland. Digital. Erleben. Kaum eine Branche wandelt sich so sehr wie die der Automobiler. Neue Technologien erhalten Einzug in unsere Autos. Neue Konzepte prägen das Zukunftsbild der Mobilität. Neue Unternehmen mischen mit, wenn es darum geht Fahrzeuge von morgen zu entwickeln. Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter blickt zusammen mit Prof. Dr. Günther Schuh auf die großen Trends, die Auto-Deutschland bewegen. Der CEO der e.GO Mobile AG baute das Unternehmen mit heute 300 Mitarbeitern in nur drei Jahren vom universitären Start-up zum Pionier für Zukunfts-Mobilität auf. Im 5G Lab von Vodafone zeigen die beiden Innovationsfans wie Elektromobilität und Daten den Stadtverkehr sauberer und sicherer machen. Und sie testen wie es sich anfühlt, Bekannte oder Arbeitskollegen bei der Fahrt im autonomen Auto zu besuchen – als Hologramm. „Der befähigende Faktor für das autonome Fahren“ „Die Digitalisierung ist der Pate der neuen Mobilität.“ Prof. Dr. Schuh, der gemeinsam mit Hannes Ametsreiter im 5G Lab in die große, komplett abgedunkelte Testkammer blickt, in der die Technik-Experten von Vodafone schon heute am 5G-Netz arbeiten, ist überzeugt davon, dass Daten und Autos zusammengehören. „In dreierlei Hinsicht ist das so“, erklärt der CEO der e.GO Mobile AG zwischen zwölf Roboterarmen und einer Fernsteuerzentrale für riesige Baukräne. „Digitalisierung bringt Komfort ins Fahrzeug. Digitalisierung erhöht die Sicherheit im Auto. Und: Digitalisierung ist der befähigende Faktor für das autonome Fahren.“ Life, Kart, Mover: Drei Elektro-Fahrzeuge, die den Straßenverkehr revolutionieren sollen Prof. Schuh ist seit drei Jahren CEO der e.GO Mobile AG. Gemeinsam mit rund 300 Mitarbeitern hat sich das Start-up in dieser Zeit zu einem Pionier für Zukunfts-Mobilität entwickelt. Immer im Fokus: Elektromobilität. Insgesamt drei Fahrzeuge hat die e.GO Mobile AG bereits entwickelt. Allesamt angetrieben durch einen Elektromotor. Der e.GO Mover ist ein elektrischer Kleinbus für den innerstädtischen Verkehr. Der e.GO Life ein kompaktes Elektroauto für den Alltag mit Reichweiten von bis zu 160 Kilometern Fahrtweg. Das e.GO Kart ist ein elektrisches Freizeitgefährt, das als Pedelec mit bis zu 25 Kilometern pro Stunde in der Stadt bewegt werden kann. Die drei Modelle unterscheiden sich in ihrer Erscheinung und im Einsatz stark. Aber sie alle haben eines gemeinsam: „Die neuen Fahrzeuge können den innerstädtischen Verkehr revolutionieren. Sie können den Verkehr in Ballungsräumen sauberer, sicherer und effizienter machen“, so Prof. Dr. Schuh. Fernsteuerung von Fahrzeugen in Ausnahmesituationen Neben dem Elektroantrieb werden für den e.GO Mobile Chef vor allem Daten zur zentralen Komponente für das Auto der Zukunft. Daten, die per Mobilfunk in Echtzeit übertragen werden. Zum Beispiel um Fahrzeuge im Notfall aus der Ferne zu steuern. „Das ist keine Theorie. Das funktioniert schon heute“, erklärt Ametsreiter und führt Prof. Dr. Schuh im 5G Lab zu einer Fernsteuerzentrale. „Wir können von Düsseldorf aus einen Kran in Aldenhoven fernsteuern. In Zukunft schafft das neue Arbeitsmodelle“, so Ametsreiter. Quasi das Home-Office für Kranfahrer. „Die Fernsteuerung von Autos wird auch im Stadtverkehr wichtig. Wenn es zu Ausnahmesituationen kommt, dann muss es Sicherheitsmechanismen geben, die es ermöglichen aus der Ferne einzugreifen und Autos zu steuern“, erklärt Schuh. „Es geht in Zukunft darum die Sicherheit zu erhöhen und das autonome Fahren zu ermöglichen“, so Prof. Dr. Schuh. „Hierbei ist es wichtig, dass Autos sämtliche Verkehrsinformationen untereinander austauschen. Dabei müssen Sensoren, Mobilfunk und andere Technologien bestmöglich zusammenarbeiten.“ Kino, Büro, Freunde: Wie nutzen wir in Zukunft die Zeit im Auto? Doch was machen wir eigentlich zukünftig im Auto, wenn wir uns nicht mehr darauf konzentrieren müssen es selbst zu steuern? „Wir können die Zeit für Dinge nutzen, die uns wirklich wichtig sind“, so Ametsreiter. „Wenn das Auto autonom fährt, wird der Fahrersitz zum Bürostuhl oder zur Fernsehcouch. Freunde und Verwandte können uns dann bei der Fahrt im Auto besuchen – digital und trotzdem so, als ob sie tatsächlich vor Ort wären.“ Hologramme ermöglichen es uns jede Gestik und jede Mimik von Gesprächspartnern so nachzuempfinden, als wären diese tatsächlich bei uns. Damit das auch im fahrenden Auto funktioniert, braucht es extrem schnelle Netze mit geringen Reaktionszeiten und hohen Bandbreiten. Kurz: 5G. Als 5G-Hologramm im fahrenden Auto Prof. Dr. Schuh und Hannes Ametsreiter wollten wissen wie es sich anfühlt als Hologramm ein Gespräch zu führen. Mit Journalisten. Im fahrenden e.GO Mover. Im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Hier hat Vodafone jetzt den ersten echten 5G-Mast in Deutschland gestartet, um mit der Automobilbranche an Innovationen für den Straßenverkehr zu arbeiten. Unter anderem gemeinsam mit der e.GO Mobile AG. Während Ametsreiter 'backstage' im Aufnahmeraum in Düsseldorf von Kameras aufgezeichnet wird, erscheint 70 Kilometer entfernt in Aldenhoven, im e.GO Mover das lebensgroße Hologramm des Vodafone-Deutschlands Chefs. Ametsreiter hat als Hologramm auf der Rückbank vom Elektro-Kleinbus Platz genommen. Die Journalisten sitzen ihm im Wagen gegenüber. Sie unterhalten sich mit ihm so als wäre er tatsächlich vor Ort. Frei von Verzögerungen. Ohne jedes Ruckeln. „Das ist eine Weltpremiere“, so Ametsreiter. „Erstmals bringen wir ein Hologramm in ein fahrendes Auto.“ Die beiden Digitalisierungsfans sind sich einig: Es ist wichtig, mit solchen Innovationen schon heute in die Zukunft zu blicken. „Jeder hat Respekt vor neuen Dingen. Vor neuen Technologien. Es ist wichtig diese neuen Technologien greifbar zu machen“, so Ametsreiter nach seinem ersten Gespräch als Hologramm. Prof. Dr. Schuh ergänzt: „Wenn wir es gut machen, dann wird niemand Angst haben vor Innovationen. Und das ist wichtig. Denn wir können langfristig die Sicherheit im Auto steigern und das Fahrerlebnis verbessern. Ich glaube, dass wir jetzt an einer Schwelle sind, wo der Durchbruch gelingen wird.“

News / 02.11.2018

Vodafone und METRO Deutschland GmbH: Glasfaser für Digital-Revolution im Handel

Handel im Wandel: Die METRO Deutschland GmbH setzt noch stärker auf digitale Services im stationären Handel. Von intelligenten Apps über digitale Kassensysteme bis zum smarten Preisschild. Neue Services sollen das Einkaufserlebnis für Kunden steigern und noch persönlicher gestalten. Jetzt erhält die METRO Deutschland GmbH eine noch bessere Infrastruktur für die Digital-Revolution. In Kürze werden alle 103 METRO-Großmärkte in Deutschland mit eigenen Leitungen an das Glasfasernetz von Vodafone angeschlossen. Seit mehreren Wochen treiben die beiden Düsseldorfer Konzerne den Glasfaser-Ausbau gemeinsam voran und bringen wöchentlich weitere Großmärkte an die Gigabit-Infrastruktur. Auch Logistikzentralen und Datenverwaltungszentren werden mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude versorgt. Gemeinsam verlegen die Digital-Partner dafür mehr als 40.000 Meter Glasfaser unter der Erde bis in die Großmärkte. [quote id="259"] Zukunftsfähig mit Geschwindigkeiten von bis zu mehreren Gigabit „Die Revolution im Großhandel benötigt eine Gigabit-Infrastruktur als digitales Standbein“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir sind ein Infrastruktur-Partner der METRO. Wer jetzt auf zukunftsfähige Technologie setzt, wird Innovationen und Trends der Branche langfristig mitgestalten.“ Vodafone bringt alle Großmärkte sowie zahlreiche Logistik- und Datenzentren der METRO Deutschland GmbH an die Glasfaser-Autobahn. Sämtliche Großmärkte werden in einem ersten Schritt mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde angeschlossen. „Die Digitalisierung aller Kundenkontaktpunkte, unserer vielen Services und auch der eignen Prozesse ist ein großes Stück Arbeit. Gute und vor allem schnelle Gigabit-Infrastruktur ist ein wichtiger Wegbereiter“, sagt Thomas Storck, CEO METRO Deutschland GmbH. „Bei uns dreht sich alles um gewerbetreibende Kunden, ganz besonders die Gastronomie. In unseren Märkten sollen sie auf ein schnelles WLAN vertrauen können, um unsere digitalen Services optimal nutzen zu können“, so Storck. In den Logistikzentralen und Datenverarbeitungszentren sind schon heute Gigabit-Geschwindigkeiten verfügbar. Dank der direkten Anbindung an das Glasfasernetz bis in die Gebäude können die verfügbaren Bandbreiten an allen Standorten ganz einfach auf mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden. Für die METRO ist die zukunftsfähige Gigabit-Infrastruktur die Basis für ein umfassendes Digitalisierungsprogramm in Deutschland. Zahlreiche digitale Services sollen Einzug in die Großmärkte und in die geschäftlichen Prozesse erhalten. Das Einkaufserlebnis für Kunden soll noch persönlicher und einfacher gestaltet werden. Der Arbeitsalltag für die Mitarbeiter noch angenehmer und sicherer sein. Die Basis dafür sind leistungsstarke Netze, um die großen Datenmengen schnell und verlässlich zu übertragen. In den Großmärkten: Intelligente Regale und Fernwartung von Aufzügen Vor allem in den Großmärkten erhalten zahlreiche digitale Services Einzug. Dazu zählen unter anderem Self Scanning, elektronische Preisschilder und Online-Bestellungen aus dem Depot. Gemeinsam mit Vodafone testet die METRO Deutschland GmbH in Kürze unter anderem den Einsatz intelligenter Verkaufsregale. Auch in der Markttechnik unterstützt die schnelle Datenleitung. So können Überwachungs- und Warnanlagen in den Großmärkten digital aus der Ferne gewartet werden. Potenzielle Defekte beispielsweise von Notrufsystemen in Aufzügen oder Brandmeldeanlagen werden so frühzeitig erkannt und behoben – an allen Standorten in Deutschland. Die neuen Glasfaseranschlüsse unterstützen zudem Voice over IP-Telefonie in allen Märkten und Depots. Auch die Rechnungsbereitstellung in Echtzeit und die digitale Überwachung der Kühlkette wird so ermöglicht. Auf Basis der Gigabit-Infrastruktur plant die METRO Deutschland GmbH zudem den verstärkten Ausbau der eigenen Online-Angebote für die Kunden. Dazu zählen unter anderem ein verstärktes Angebot von Online-Coupons und Gutscheinen, die in den Großmärkten einfach und ohne zusätzlichen Zeitaufwand eingelöst werden können.

News / 27.10.2018

Wo Roboter lernen Menschen zu helfen

Helfer, die pflegebedürftigen Menschen das Essen reichen. Assistenten, die Arbeiter in der Industriehalle bei gefährlichen Aufgaben unterstützen. Wegbegleiter, die uns im Haushalt unter die Arme greifen. Bei vielen Tätigkeiten könnten wir Menschen zukünftig von Robotern unterstützt werden. Immer dann, wenn es für den Menschen zu gefährlich ist. Immer dann, wenn es einen Mangel an Arbeitskräften gibt. In der neuen 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence' (MSRM) der Technischen Universität München (TUM) entwickeln Forscher Grundlagen für den Einsatz von helfenden Robotern und Künstlicher Intelligenz im Alltag. Gründungsdirektor Prof. Sami Haddadin und sein Team wollen Roboter flexibler und schlauer machen. Dafür braucht es künstliche Intelligenz. Und es braucht schnellen Mobilfunk damit Roboter ihr Wissen untereinander teilen können. Auf hunderte Kilometer Entfernung. In Echtzeit. „Mit Mobilfunk lernen Roboter miteinander zu sprechen“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. Der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern ist Infrastruktur-Partner der 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence'. „Roboter werden uns nicht ersetzen. Sie werden uns unterstützen. Sie werden unseren Alltag verändern. Bei der Arbeit und in den eigenen vier Wänden. Wenn Roboter ihr Wissen untereinander teilen, dann können sie uns Menschen überall auf der Welt helfen.“ [quote id="256"] Ein Professor, 37 Roboter, 500 Kilometer Distanz Wie Roboter ihr Wissen per Mobilfunk untereinander teilen und voneinander lernen, demonstriert Prof. Sami Haddadin bei der Eröffnung der 'Munich School of Robotics and Machine Intelligence'. Seine Unterstützer: 37 Roboter. Die meisten befinden sich in München. 13 in der Pinakothek der Moderne, wo die Jubiläumsfeier der Technischen Universität München stattfindet. Zwölf in der 'Munich School of Robotics'. Zwölf weitere Roboter sind etwa 500 Kilometer entfernt. In Düsseldorf. Im 5G Lab von Vodafone. Prof. Haddadin bringt in der Pinakothek in München einem Roboterarm bei, ein Türschloss mit einem Schlüssel selbständig zu öffnen. Dafür nimmt er den Roboter bei der Hand und führt dessen Bewegungen. Der Roboter braucht ein paar eigenständige Probeläufe und wenige Minuten des maschinellen Lernens bis er die Bewegungsmuster selbständig und zielgenau ohne die Hilfe des Professors ausführt. So wie er es auch in einer Wohnung tun könnte, um pflegebedürftigen Menschen den Alltag zuhause zu erleichtern. Oder in einer Fabrik, wo er neue Fertigungsschritte als Werkzeug eines Facharbeiters erlernen könnte. [video poster="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/School-of-robotics.jpg" width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2018/10/Vodafone-5G-Lab-zum-Start-der-School-of-Robotics.mp4"][/video] Von München bis nach Düsseldorf: Roboter, die in Echtzeit lernen Nun kommen die weiteren Roboter an den verschiedenen Standorten in Deutschland ins Spiel. Sie sollen ebenfalls Türschlösser öffnen – ohne dies vorher jemals getan zu haben. Mit einem Mal setzen sich alle Roboter in Bewegung. Ausgehend von den Fähigkeiten des ersten Maschinen-Lehrlings erlernen die Roboter neue Tätigkeiten. Weil die Roboter miteinander vernetzt sind, können sie das neue Wissen verzögerungsfrei mit den anderen Maschinen-Lehrlingen austauschen und dieses sofort nutzen. Im Kollektiv entsteht künstliche Intelligenz. Das Aufschließen der Türschlösser gelingt allen Robotern in kürzester Zeit. In der Pinakothek der Moderne. In der 'School of Robotics and Machine Intelligence'. Und im 5G Lab von Vodafone in Düsseldorf. Es ähnelt einem vernetzten Roboter-Ballett. Erstmals hat eine Gruppe von Robotern eine Vielzahl von anspruchsvollen Aufgaben in Windeseile als Kollektiv erlernt. In Echtzeit. Sogar über hunderte Kilometer Entfernung. „Dieses Experiment ist ein Meilenstein in der Verbindung von Robotik und Künstlicher Intelligenz. Erstmals können vernetzte Roboter Fähigkeiten kollektiv und damit schneller als der Mensch erlernen“, so Prof. Sami Haddadin. Gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Prof. Haddadin bringt Vodafone künstliche Intelligenz, Echtzeit-Mobilfunk und Roboter zusammen. Vom Labor in die Praxis: Roboter sollen bei Gesundheit, Arbeit und Mobilität unterstützen Das neue interdisziplinäre Forschungszentrum der TU München will die Grundlagen für die Roboter der Zukunft erforschen. Praktische Anwendungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz von Robotern und Künstlicher Intelligenz in den drei Gebieten Gesundheit, Arbeit und Mobilität. Ältere Menschen in den heimischen vier Wänden und Arbeitskräfte in den Industriehallen sollen durch kollektiv lernende Roboter unterstützt werden. „Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sollen in praktische Anwendungen von hoher gesellschaftlicher Relevanz einfließen“, erläutert Prof. Haddadin seine Pläne. „Gemeinsam mit Industriepartnern und Start-ups wollen wir unsere Entwicklungen und Innovationen im Alltag erproben und in die Umsetzung überführen.“ Anfang Oktober wurde in Garmisch-Partenkirchen das Zentrum für Geriatronik der MSRM eröffnet.  Schon bald sollen Roboter hier unter realen Bedingungen mit älteren Menschen interagieren. Den Menschen helfen.

News / 17.10.2018

Neuer Vodafone IoT Tracker: Das Internet der Dinge einfach organisieren

Unternehmen setzen weltweit immer häufiger auf das Internet der Dinge. Branchenübergreifend hat sich die Zahl der Firmen, die Maschinen und Gegenstände per Mobilfunk vernetzen, in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Vor allem der deutsche Mittelstand wird davon laut einer Studie des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft profitieren. Vodafone macht das Internet der Dinge für Mittelständler jetzt einfach, übersichtlich und flexibel. Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist ab sofort für Kunden in Deutschland verfügbar. Die Plattform macht die Vernetzung von sämtlichen Fahrzeugen und Gütern eines Betriebes auf einer Oberfläche möglich. „Das Internet der Dinge verleiht der Stütze unserer Wirtschaft, dem deutschen Mittelstand, einen digitalen Schub. Viel Vernetzung bedeutet für kleinere Unternehmen bislang auch die Nutzung vieler verschiedener Systeme und komplexer Prozesse. Damit machen wir Schluss“, so Alexander Saul, Firmenkunden-Chef bei Vodafone Deutschland. „Wir bringen die vielen Bestandteile des Internets der Dinge für unseren Mittelstand auf einer Oberfläche zusammen.“ Die neue Plattform 'Vodafone IoT Tracker' ist für Geschäftskunden ab 3,95 Euro monatlich verfügbar. Der Umfang und die Kosten der Vernetzung sind dabei jeweils abhängig von den Anforderungen und den Wünschen der Kunden. [quote id="214"] Gegenstände und Fahrzeuge wandern gemeinsam ins Internet der Dinge Die Branchen, die vom Internet der Dinge profitieren sind ebenso vielfältig, wie die Gegenstände die sich vernetzen lassen. Von kostbaren Gütern und Rohstoffen, die vor Diebstahl geschützt werden (Asset Tracking), über Hebebühnen und Gabelstapler, zu denen sich immer aktuelle technische Daten aus der Ferne einsehen lassen (Vehicle Tracking), bis zu Einsatzfahrzeugen und LKWs, deren Routen sich optimieren lassen. Zeitgleich wird mit dem 'Vodafone IoT Tracker' auch das Fahrtenbuch digital. Das spart für Kleinbetriebe Zeit und Geld. Die neue Plattform von Vodafone vereint diese vielfältigen Einsatzgebiete mit den unterschiedlichen Anforderungen auf einer Plattform. Im Internet der Dinge dem Diebstahl auf Baustellen vorbeugen Vor allem auf Baustellen ist die Vernetzung von Gegenständen von besonderer Bedeutung. Laut der Bundesagentur für Güterverkehr entsteht der zweithöchste wirtschaftliche Schaden durch Diebstahl von Gütern, durch den Diebstahl von Baumaterialien und Werkzeugen auf Baustellen. Der Schaden, der hier entsteht, beziffert sich jedes Jahr auf rund 138 Millionen Euro. Bereits auf der CEBIT hat Vodafone gezeigt wie sich Objekte auf der Baustelle mit der neuen Plattform überwachen lassen. Das kann den wirtschaftlichen Schaden enorm reduzieren. Wird beispielsweise ein Betonmischer geklaut, lässt sich der aktuelle Standort zu jeder Zeit nachverfolgen. Ebenso präsentierten die Düsseldorfer wie Baustellenleiter mit dem 'Vodafone IoT Tracker' ihre Gabelstapler im Blick behalten. Mit spezieller Hardware kann darüber hinaus beispielsweise erkannt werden, ob ein Bauzaun noch dort steht wo er stehen soll, oder gar ob er umgefallen ist oder aufgestoßen wurde.

News / 16.10.2018

Zur Digital Mobility Conference: So funktioniert 'V2X'

Wenn die Automobilbranche in die Zukunft blickt, dann fällt immer wieder auch der etwas sperrige Begriff 'V2X'. Oder: 'vehicle to everything'. Auch heute, wenn sich bei der 'Digital Mobility Conference' vom Bitkom in Berlin alles um die digitale Revolution der Mobilität dreht, führt an diesem Kürzel kein Weg vorbei. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Was genau ist das für eine Technologie, die als wichtige Komponente für das Auto der Zukunft gilt? Ein Überblick. Wenn es um Konzepte für das autonome Auto geht, dann ist vor allem eine Frage entscheidend: Wie gelangt ein Auto an alle Informationen, die es benötigt um selbstständig durch die Innenstadt zu steuern, während für die Insassen der Fahrersitz zur Fernsehcouch oder zum Bürostuhl wird. Damit ein Auto autonom fahren kann, muss es sämtliche Umgebungs- und Verkehrsinformationen zu jeder Zeit abrufen können. Es muss wissen, wenn der Verkehr am nächsten Autobahnkreuz ins Stocken gerät. Es muss wissen, wenn ein Fußgänger hinter einem parkenden Auto plötzlich die Straße überquert. Und es muss wissen, wenn wenige Kilometer voraus plötzlich Blitzeis einsetzt und die Straße in wenigen hundert Metern spiegelglatt sein wird. Der Messenger für den Straßenverkehr Genau an dieser Stelle setzt die Mobilfunktechnologie 'V2X' an. Vereinfacht gesagt steckt dahinter ein 'Messenger', über den sämtliche Verkehrsteilnehmer miteinander kommunizieren. Vom Auto über den Fußgänger bis zur Ampel. In 'Privatchats' oder im übergreifenden 'Gruppenchat' werden wichtige Informationen automatisch geteilt. Wenn Informationen mit Autos in direkter Nähe ausgetauscht werden müssen – beispielsweise wegen akuter Gefahrensituationen – direkt und in Echtzeit. Wenn die Informationen, die übertragen werden, nicht zeitkritisch sind, dann über das herkömmliche Mobilfunknetz und über mehrere Kilometer Entfernung. [arve url="https://youtu.be/X6MCSjg3Sh8" /] SIM-Karte macht das Fahrzeug zum Smartphone auf Rädern Damit Autos über den 'Messenger' Informationen teilen und erhalten können, brauchen sie, ähnlich wie das Smartphone, eine SIM-Karte und ein sogenanntes 'V2X-Modul'. Über die SIM-Karte erhalten die Autos Zugang zum Mobilfunknetz und damit zum Internet der Dinge. Mehr als 14 Millionen Fahrzeuge bringt Vodafone auf diese Weise weltweit bereits ins Netz. Das 'V2X-Modul' ist fest im Fahrzeug verbaut und lässt das Auto über den "Messenger" mit den anderen Verkehrsteilnehmern 'chatten'. Im Zusammenspiel machen SIM-Karte und 'V2X-Modul' das Auto zum Smartphone auf vier Rädern. Alle Umgebungsinformationen, die ein Auto bei einer Fahrt sammelt, laufen hier zusammen und werden über das Mobilfunknetz mit sämtlichen Verkehrsteilnehmern geteilt. Ganz egal ob diese sich in 500 oder ihn 5.000 Metern Entfernung befinden. Das können beispielsweise Informationen über Straßensperrungen, über die zunehmende Verkehrsdichte auf der geplanten Route oder über einsetzenden Nebel sein. Schließlich können das aber auch Informationen einer Ampel sein, die dem Auto mitteilt, wie lange die aktuelle Grünphase noch anhält und mit welcher Geschwindigkeit das Auto fahren muss, um die nächste Kreuzung ohne abzubremsen überqueren zu können. Das Erfassen von Informationen erfolgt hierbei beispielsweise über Sensoren oder Kamerasysteme. So könnte ein Sensor zum Beispiel ein Schlagloch erkennen und diese Information an das V2X-Modul übermitteln. Von hier aus wird diese wiederum mit anderen Verkehrsteilnehmern geteilt. Denn das Auto der Zukunft wird technologieübergreifend gebaut. Sensoren, Kameras, WLAN und Mobilfunk müssen sich bestmöglich ergänzen, um höchstmögliche Sicherheit zu schaffen. Dafür braucht es doppelte Netze. "Wir werden das Auto niemals selbst bauen. Aber wir können es mit neuen Technologien ein Stück weit intelligenter machen", erklärt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Auf Basis der über Mobilfunk übermittelten Informationen kann ein Auto zukünftig das Fahrverhalten automatisch anpassen, die Geschwindigkeit reduzieren und beispielsweise die Autobahn verlassen noch bevor das Stauende in Sicht ist. Das spart Zeit. Das spart Kraftstoff. Das spart Nerven. Wenn jede Sekunde zählt geht's direkt von Auto zu Auto Noch spannender wird es, wenn jede Sekunde zählt. Oder besser: Wenn jede Millisekunde zählt. Wenn es darum geht, Unfälle zu vermeiden und die Zahl von Verletzten im Straßenverkehr zu reduzieren. Beispielsweise wenn ein vorausfahrendes Auto plötzlich ausschert oder ein Kind dem Ball hinterher auf die Straße rennt. In diesen Situationen macht 'V2X' den Informationsaustausch in Echtzeit möglich. Die Technologie kann dann so schnell reagieren wie das menschliche Nervensystem. Und die Technologie hat einen entscheidenden Vorteil: sie kennt keine Schrecksekunde. Die Informationen werden in diesen Situationen nicht, wie sonst, auf herkömmlichem Wege an den nächsten Mobilfunkmasten gesendet und von hier mit allen Verkehrsteilnehmern in weiterer Umgebung geteilt. Wenn jede Millisekunde zählt, werden die Autos selbst zur fahrenden Mobilfunkstation. Sie teilen zeitkritische Informationen über einen speziell dafür vorbehaltenen Frequenzbereich direkt von Auto zu Auto – ohne Umweg über den nächstgelegenen Mobilfunkmast. Das spart wertvolle Zeit. Echtzeit-Informationen als Handlungsempfehlung für Fahrassistenz-Systeme Die schnelle Informationsübertragung zwischen den Autos funktioniert schon heute. Bei branchenübergreifenden Projekten testet Vodafone die Technologie 'V2X' bereits live und im echten Straßenverkehr. Informationen, beispielsweise über ein Stauende, über einen Unfall oder über einen sich nähernden Rettungswagen, werden hier bereits zwischen den Verkehrsteilnehmern geteilt und haben visuelle und akustische Warnungen für den Fahrer zur Folge. Damit Autos diese Informationen nutzen können, um später tatsächlich autonom zu fahren, müssen sie mit entsprechenden Fahrassistenz-Systemen im Auto verknüpft werden. Beispielsweise um die Geschwindigkeit eigenständig zu regulieren, einem Fußgänger auszuweichen oder um eine Rettungsgasse automatisch zu bilden. Vodafone arbeitet deshalb schon heute eng mit Automobilzulieferern wie Continental und Herstellern wie Ford zusammen, um die komplexen Systeme miteinander in Einklang zu bringen. Live und im echten Straßenverkehr von Düsseldorf wie beim Projekt 'KoMoD', ebenso wie in geschlossener Testumgebung im '5G Mobility Lab' in Aldenhoven.

News / 12.10.2018

Erste 5G-Technologie: Maschinennetz funkt großflächig in Deutschland

Sechs Monate, tausende Städte und Gemeinden, unzählige modernisierte Mobilfunkmasten in ganz Deutschland. Die Technik-Spezialisten von Vodafone haben ein neues Netz über Deutschland gelegt – und so in nur einem halben Jahr die Infrastruktur für das Internet der Dinge gebaut. Mit einer ersten 5G-Technologie. Das neue  Maschinennetz ist speziell optimiert für die kostengünstige und energiesparende Vernetzung von Gegenständen. Als erster Telekommunikationskonzern hat Vodafone die 5G-Technologie 'Narrowband IoT' damit großflächig in ganz Deutschland aktiviert. Das ermöglicht jetzt die kostengünstige Vernetzung von Gegenständen, die sich im ganzen Land bewegen. Beispielsweise in der Logistik: Rohstoffe, Pakete oder Container können über das Maschinennetz während der gesamten Wertschöpfungskette an allen Standorten vernetzt und überwacht werden. "Das Maschinennetz ist ein zentrales Standbein für die digitale Revolution und ein wichtiger Schritt zu 5G. Der schnelle Ausbau in ganz Deutschland eröffnet unserer Industrie und unseren Städten neue digitale Möglichkeiten", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.  [quote id="254"] Im März hatte Vodafone den Ausbau des Maschinennetzes in Düsseldorf und Berlin gestartet. Nur sechs Monate später hat der Telekommunikationskonzern die Technologie in mehreren tausend Städten und Gemeinden aktiviert und damit das zum Ausbau-Start formulierte Ziel erreicht. Im neuen Maschinennetz können theoretisch bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig funken. Eine einzige Mobilfunkzelle kann mit der Technologie bis zu 50.000 Gegenstände parallel vernetzen. Eine Investition in die Zukunft: Denn schon heute vernetzt Vodafone weltweit 74 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Tendenz steigend: Jeden Monat wandern rund zwei Millionen weitere Dinge ins Netz. Vom LKW-Reifen, der sich bei Druckverlust beim Fahrer meldet, über den Wasserzähler, der täglich seinen aktuellen Stand übermittelt, bis zum E-Bike, das Alarm schlägt, wenn es gestohlen wird. IoT-Sensoren machen jeden Gegenstand smart Mit der Technologie können Daten jetzt deutschlandweit wesentlich energie- und kostensparender übertragen werden. Denn das Maschinennetz ist ein Stromsparnetz. Die Bandbreite der Dinge, die ins Maschinennetz wandern, ist riesig. Egal um welchen Gegenstand es sich handelt: Ein einfacher Sensor reicht aus, um ihn smart zu machen. Die Zustände, die die IoT-Sensoren erfassen, sind vielfältig. Das können unter anderem Bewegung, Feuchtigkeit oder Füllstand sein. Panasonic: Vorreiter im Maschinennetz Der Elektronikkonzern Panasonic macht Klimaanlagen für Privathaushalte im Maschinennetz intelligent. Gemeinsam wollen die Partner so die Fernwartung und Fernsteuerung von Klimaanlagen ermöglichen. Zahlreiche Städte wollen die Technologie nutzen, um zur 'Smart City' zu werden. Globaler Ausbau im weltweit größten Narrowband IoT-Netzwerk Vodafone treibt den Ausbau des Maschinennetzes auch global voran. In Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Spanien, Australien, Niederlande, Südafrika und in der Türkei hat Vodafone die Technologie bereits aktiviert. Bis Ende des Jahres 2019 soll das weltweit größte Narrowband IoT-Netzwerk in zehn europäischen Ländern funken. Auch Großbritanien, Rumänien und Ungarn sollen die Technologie zeitnah erhalten.

News / 01.10.2018

Sicherheitszentrale für das autonome Fahren

Aldenhoven Testing Center. Rund 70 Kilometer Entfernung bis Düsseldorf. Unweit der A44, erreichbar über eine Landstraße durch das offene Feld. Hier tüfteln Deutschlands Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik ab sofort an Sicherheitstechnologien für die Straßen in unseren Städten. Vodafone versorgt das 400.000 Quadratmeter große Verkehrstestfeld mit moderner Mobilfunk-Technologie. Seit der Eröffnung des '5G Mobility Labs' tauschen Testfahrzeuge hier per Mobilfunk Informationen aus, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Jetzt können solche Technologien hier auch bei echten, innerstädtischen Verkehrssituation erprobt werden. 'CERMcity' ist gestartet. Auf dem Areal lassen sich ab sofort komplexe Stadtszenarien an Kreuzungen, Parkbereichen, Haltestellen, Kreisverkehr, Zebrastreifen und Häuserfronten nachstellen.  Auf der Testumgebung soll so ab sofort das dynamische Miteinander von Autos, Fußgängern, Bussen und weiteren Verkehrsteilnehmern realitätsnah erforscht werden. Die RWTH Aachen koordiniert das Gesamtprojekt mit einem Fördervolumen in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Die neue 'CERMcity' kann durch Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik zur Erprobung neuer Innovationen genutzt werden. Vom Start-up bis zum Großkonzern. Vom Chip-Hersteller bis zum Automobil-Zulieferer. „Wir haben mit dieser einzigartigen Infrastruktur die Chance, die Sicherheit und Effizienz im innerstädtischen Verkehr drastisch zu erhöhen – Vernetzung und Automatisierung bieten hierfür disruptive Potenziale.“, so Prof. Lutz Eckstein, Leiter des Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH und Initiator des Projekts. "Technologie kann Leben retten" Sicherheit ist das oberste Gebot für den Straßenverkehr der Zukunft. Denn noch immer kracht es viel zu häufig auf Deutschlands Straßen. Allein im Jahr 2017 gab es täglich neun Verkehrstote. "Das sind neun Verkehrstote zu viel", so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. "Technologie kann Leben retten. Deshalb lohnt es sich neue Technologien schnell und branchenübergreifend in den Alltag zu bringen. Wir werden Autos nie selbst bauen. Aber wir können sie ein Stück weit intelligenter machen. Eine starke Infrastruktur ist dafür die Basis." Kooperationen mit Ford und Continental Die Kommunikation von Verkehrsteilnehmern per Mobilfunk funktioniert in der Testumgebung quasi verzögerungsfrei. Per V2X-Technologie (vehicle to everything) tauschen Autos, Radfahrer und sogar Ampeln Informationen miteinander aus und warnen sich vor Gefahren. Sogar dann, wenn diese für Menschen oder Sensoren noch gar nicht sichtbar sind. Gemeinsam arbeitet Vodafone im '5G Mobility Lab' unter anderem mit Continental, Ford und der RWTH Aachen an digitalen Innovationen für den Straßenverkehr. Bei der Eröffnung von 'CERMcity' zeigt Vodafone gemeinsam mit Ford unter anderem den Einsatz eines 'digitalen Rettungsgassen-Assistenten'. Per Mobilfunk senden Einsatzfahrzeuge dabei einen Alarm an vorausfahrende Fahrzeuge. Diese werden dann akustisch und visuell angeleitet die Rettungsgasse richtig zu bilden. Smarter Parken in der CERMcity Die Automotive-Experten von Vodafone haben zudem intelligente Parksensoren entwickelt. In der 'CERMcity' erkennen die Ultraschall-Sensoren ob Parkflächen belegt oder frei sind und übermitteln diese Informationen über das Maschinennetz von Vodafone an einen zentralen Server. Dieser könnte in Zukunft beispielsweise von Parkhausbesitzern verwaltet werden. Der zentrale Server stellt die Informationen über die Verfügbarkeit der Parkplätze den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Die Batterien der Parksensoren verfügen über Batterielaufzeiten von mehreren Jahren.

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