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Story / 15.10.2018

Afterwork-Event: 101 Digitaliner bei Global Digital Women @ Vodafone

Es wird gelacht, getwittert und genetzwerkt. Keine Besonderheit bei einem Afterwork-Event. Doch beim zweiten Blick durch den Raum fällt auf: Es herrscht ganz viel Frauenpower. Denn das Event legt den Fokus auf den Austausch zwischen Frauen und ihren Erfahrungen sowie Karrierewegen in der Digitalbranche. Zu Gast ist die Eventreihe „Global Digital Women Afterwork“ an diesem Abend am Vodafone Campus in Düsseldorf. Und mit dabei: 100 Frauen und 1 Mann. Digital verinnerlichen ist wie eine Sprache zu lernen „Wir müssen uns mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft“, eröffnet Anna Dimitrova, Director Strategy & Innovation, den Abend. „Mit Digitalisierung können wir die Welt noch ein Stück besser machen.“ Ein Prozess, der auch bei Vodafone kein Selbstläufer war – und noch mittendrin ist. Das A und O war vor allem, die Unternehmenskultur zu verändern. So arbeiten seit ungefähr einem Jahr einige Teams bereichsübergreifend agil zusammen. „Ziel ist es, dass digital nach und nach ein fester Teil der Kultur wird – wie eine Sprache, die man lernt“, so Anna Dimitrova weiter. Zugleich hieß es ein neues Verständnis von Leadership im Unternehmen zu leben, das diese veränderte Form des Arbeitens und Denkens unterstützt. Und nicht zuletzt: die richtigen digitalen Skills ins Unternehmen zu bringen oder auszubilden. Das Karriere 1x1 Bei Global Digital Women geht es aber nicht nur um den Austausch, sondern um das gegenseitige Stärken und das miteinander Wachsen. So dreht sich die erste Frage an Anna Dimitrova um ihren Karriereweg und ihre Tipps. „Du musst dir Kompetenzen aneignen und überdurchschnittliche Ergebnisse liefern“, antwortet die Strategie-Chefin. „Und dann heißt es ein Netzwerk aufzubauen, sich Mentoren zu suchen. Und Energie in die eigene Weiterentwicklung sowie der von deinen Mitmenschen zu stecken.“ Vielfalt kommt nicht durch Einheitlichkeit Die Frage, ob Anna Dimitrova sich als Frau jemals benachteiligt gefühlt hat, kommt von ganz hinten im Raum. Sie kommt von dem einzigen Mann, der an diesem Abend teilgenommen hat. Ein Überraschungsgast, der zugleich ein Zeichen setzt. Denn beim Thema Vielfalt geht es darum, Offenheit und ein Miteinander zu schaffen, egal von wem. Darum ist jede Stimme, die sich einsetzt, wichtig. Benachteiligt gefühlt hatte sich Anna Dimitrova im Übrigen nie, weil sie eine Frau ist. Eher, weil sie aus Bulgarien kommt. Das Frauennetzwerk, dass dank Social Media groß wurde Global Digital Women ist ein internationales Netzwerk von Gestalterinnen der Digitalbranche. Das Ziel von Gründerin Tijen Onaran ist die Vernetzung, Sichtbarkeit und Stärkung von inspirierenden digitalen Frauen der heutigen Zeit. Die Afterwork Events bieten den physischen Raum für den Austausch. Besonders eindrucksvoll ist die Strahlkraft, die das Netzwerk in den sozialen Medien hat. Kein Event vergeht ohne ein Instagram-, LinkedIn- oder Twitter-Feuerwerk. Ein bemerkenswertes Beispiel, wie ein Frauennetzwerk dank Social Media richtig groß wurde. Und zugleich dazu verhilft, den klugen Köpfen, Gedanken und Tipps eine Plattform in der Außenwelt zu bieten. Vodafone hatte ihr erstes Mal bei Global Digital Women. Es wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein.

Story / 11.10.2018

Nur die Liebe zählt: Vater, Sohn und ein Coming-out

Vier Jahre ist es her! Damals hatte der heute 23-jährige Maurice Wendelstorf, der seit einem Jahr bei Vodafone als dualer Student in der Niederlassung Ratingen arbeitet, sein Coming-Out. Für seinen Vater Frank, der ebenfalls bei Vodafone arbeitet und Bereichsleiter in Stuttgart ist, kam es nicht überraschend, trotzdem musste er einen Moment innehalten. Doch das war es. So witzelt dieser vor kurzem beim gemeinsamen Fotoshooting mit seinen Töchtern Julia und Kimberley sowie seinem Sohn Maurice: „Ich habe drei ganz tolle Töchter!“ Wertschätzung pur und der richtige, unkomplizierte Umgang, freut sich Maurice über dessen Haltung. Bälle fangen konnte er nie! „Meiner Frau sind manche Gesten und Bewegungen viel eher aufgefallen als mir. Allein beim Thema Sport: Bälle fangen konnte Maurice nie, und beim Laufen sagte meine Frau oft: „Das sieht irgendwie schwul aus“, erinnert sich Frank. Doch mehr Gedanken machten sich die Eltern nicht. „Wir haben immer gesagt, mal schauen, wo die Reise hingeht. Damals war er acht Jahre alt.“ Während der Pubertät wuchs Maurice zu einem hübschen Kerl heran, war umgeben von attraktiven Mädels, aber eine Freundin hatte er nie. „Auch das fanden meine Frau und ich manchmal merkwürdig, aber da wir uns ja nicht zu 100 Prozent sicher sein konnten, haben wir Maurice nie darauf angesprochen“, so der 51-jährige, der dem Thema grundsätzlich offen gegenübersteht. So sponserte er aus seinem Budget auch 2016 den ersten Christopher Street Day von Vodafone, der in Stuttgart stattfand – noch bevor er wusste, dass sein Sohn homosexuell ist. Kein Versteckspiel Und wie erging es Maurice? Obwohl er eine tolle Beziehung zu seinen Eltern und Schwestern hatte, fiel es ihm unheimlich schwer, sich zu outen. „Dafür gab es zwei Gründe: Zum einen war ich mir lange Zeit selbst nicht sicher. Mit 14 oder 15 Jahren dachte ich erstmals, dass da vielleicht etwas anders mit mir ist. Zum anderen hatte ich im Freundeskreis gerade erlebt, dass die Eltern ihren Sohn aufgrund seines Outings rausgeschmissen hatten.“ Für Maurice war es anfangs schwer, sich selbst einzugestehen, dass er homosexuell ist und Schluss sein musste mit dem Versteckspiel. „Am Ende war das Outing spontan. Ich hatte das Gefühl, wenn ich jetzt gleich nach Hause komme, sage ich es einfach. Ich wollte endlich ehrlich sein.“ Zur Sicherheit hatte er für einen möglichen Rausschmiss ein paar Notfallsachen im Kofferraum seines Wagens, als er seine Familie im Hausflur zusammenrief. Seine ältere Schwester war bereits im Studium, aber seine jüngere Schwester kam die Treppe herunter. Nach dem „großen Moment“ reagierte sie als erste, sagte nur kurz „wusste ich schon“, zuckte die Schultern und verschwand schmunzelnd. Maurice` Mutter reagierte intuitiv herzlich und gelassen, Frank brauchte kurz, um zu überlegen, welche Reaktion nun die richtige ist. Dann ging er auf seinen Sohn zu, nahm ihn in den Arm und sagte filmreif: „Du bleibst immer mein Sohn, danke für dein Vertrauen!“ Grenzenlose Erleichterung Für Maurice ein Moment der grenzenlosen Erleichterung und Freude: „Es braucht wirklich seine Zeit, es bei sich selbst zu erkennen und es auch zu akzeptieren. Aber es tut so gut, wenn man es einmal gesagt hat – auch wenn man einige Freunde verliert, aber man gewinnt auch neue hinzu.“ Nachdem es einmal offiziell war, hat sich das Elternpaar zusammengesetzt, darüber gesprochen, was genau die Homosexualität ihres Sohnes nun für die Familie bedeutet, wie sie damit umgehen wollen. Vor allem ging es aber darum, wie sie ihren Sohn nun unterstützen können. Der Vater fand Hilfe bei seinem Vodafone-Kollegen Rolf Wieselhuber, der das selbst als Sohn durchlebt hat. „Rolf hat sich Zeit genommen und ich konnte ihn alles zu dem Thema fragen. Er gab mir Tipps, berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und hat mir sehr geholfen, alles möglichst richtig bzw. in Maurice Sinn zu machen.“ Und Frank weiß nun aus eigener Erfahrung, dass es das Beste ist, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen: „Mit was werden die Kinder konfrontiert, wie kann ich als Elternteil unterstützen, wie gehe ich selbst mit der Realität um? Das alles sind Punkte, die man einmal bis zum Schluss durchdacht haben muss.“ Maurice rät allen, denen es so geht wie ihm: „Sagt eurer Familie und euren Freunden, wie es um Euch steht. Die Erleichterung danach ist einfach wunderbar. Seid stolz darauf wie ihr seid und lasst euch von niemandem einreden ihr wärt nicht perfekt!“ Heute – vier Jahre später – hat sich alles eingespielt. Maurice` Familie steht hinter ihm, nordet ihn auch mal ein, wenn er ihnen „zu schwul“ wird. „Das erdet mich dann wieder“, lacht Maurice, der mittlerweile weiß, dass Homosexualität auch heute kein vorurteilfreies Thema ist. „Jeden zweiten Tag habe ich in irgendeiner Form eine negative Begegnung“, erzählt Maurice, der allerdings bei Vodafone durchweg positive Erfahrungen sammeln konnte. Die Tatsache, dass Vodafone ein LGBT-Netzwerk hat, die CSDs unterstützt und Wert auf ein offenes Arbeitsumfeld legt, ist für ihn nicht selbstverständlich. „Einige meiner Freunde arbeiten bei anderen großen Firmen. Die Bezahlung ist zwar perfekt, aber die Arbeitsbedingungen sind häufig bei weitem nicht so offen wie bei uns. Das macht den Alltag dann zum Hürdenlauf. Ich bin dankbar und stolz, in so einem toleranten und vielfältigen Unternehmen zu arbeiten.“ Und zeigt, dass es beim Thema Homosexualität auch im Jahr 2018 noch offene Baustellen gibt. Mehr Fakten zum Thema Diversity und Offenheit gegenüber sexueller Identität bei Vodafone gibt es hier.

Story / 21.06.2018

Was eine Jobmesse mit „Stöcken und Steinen“ zu tun hat? Markus Baumhaus kennt die Antwort!

Berlin ist immer eine Reise wert. Auch für Markus Baumhaus, der im Mai für Vodafone in die Metropole gereist ist und an der „Sticks & Stones“ als einer der Hauptredner teilgenommen hat. Aber was ist das, „Sticks & Stones“? Markus hat sich das beim ersten Hören spontan gefragt. Es ist der Name einer Messe oder auch digitalen Job- und Karriereplattform für LGBT’s (Lesbian, Gay, Bi-, Transsexual), die sich beruflich weiterentwickeln wollen. Die Übersetzung ist einfach - „Stöcke und Steine“. Und was heißt das jetzt? Etwa, dass „LGBT’s“ immer Stöcke und Steine in den Weg gelegt werden? Markus wollte es genau wissen und hat bei der Messe nachgefragt. Die Antwort war bewegend: Der Gründer der Messe, Stuart Cameron, wurde von seiner Oma und einem englischen Kinderspruch zu diesem Namen inspiriert. Nachdem er als Kind auf dem Schulhof homophob beleidigt wurde, lag er weinend in den Armen seiner Großmutter. Sie gab ihm damals einen Kinderreim mit auf den Weg: „STICKS & STONES may break my bones, but words will never break me.“ [quote id="217"] Doch zurück zu Vodafone. Das Unternehmen ist immer auf der Suche nach guten Mitarbeitern und war bereits im letzten Jahr in Berlin und München bei der Sticks & Stones vertreten. Nach exzellenten Kontakten und erfolgreichen Abschlüssen war das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder dabei. Eine Nischen-Messe für das Telekommunikationsunternehmen? Nein, denn es setzt auf eine Unternehmenskultur, die Unterschiede schätzt, fördert und respektiert – und auch entsprechende Mitarbeiter sucht. Um wertschätzend miteinander umgehen zu können, braucht es ein Umfeld, in dem sich niemand verstellen muss. Und das gilt ganz besonders im Hinblick auf die „sexuelle Identität“. Genau „das“ sollte auch auf der Messe „rüber“ kommen. Eine ideale Aufgabe für Markus Baumhaus, der die LGBT-Szene und das Unternehmen bestens kennt. Aktiv im Vodafone LGBT-Netzwerk setzt er sich zudem kritisch mit dem Thema „Sexuelle Identität“ auseinander. „Es ist wichtig, das Thema professionell anzugehen, business-relevant zu steuern und mit Zahlen zu belegen. Eine anonyme LGBT-Umfrage, wie sie Vodafone schon zweimal durchgeführt hat, ist Gold wert. Zeigt sie doch, ob sich die Mitarbeiter wirklich „outen“ können – oder eben nicht! Bei Vodafone ist noch einiges zu tun, aber wir gehen es an.“ Er weist auf einen weiteren Punkt hin: Kommunizieren ist wichtig, reicht aber nicht. Es braucht verhaltensändernde Maßnahmen. Vor allem bei Führungskräften, damit diskriminierendes Verhalten – ob bewusst oder unbewusst - aufgedeckt wird. Schließlich haben Vorgesetzte eine Vorbildfunktion. „Es ist toll, dass unsere Geschäftsführung in diesem Punkt sehr offen ist und mit uns an einem Strang zieht. So war diversity bzw. LGBT auf der letzten Managementtagung eines der Fokusthemen. Ich bin froh, dass Vodafone nicht weg schaut, sondern den Finger in die Wunde legt – auch wenn das schmerzhaft ist.“ Beschwingt, aber auch mit einer neuen Erkenntnis geht’s zurück nach Düsseldorf. Nach den vielen Gesprächen ist dem Vodafone-Fachmann noch ein ganz anderer Aspekt klargeworden: Das ganze Diversity-Thema wird immer aus der „Diskriminierungs-Ecke“ geführt. Frauen, die weniger Gehalt bekommen. Farbige, die wegen ihrer Hautfarbe zurückgewiesen werden. Menschen mit Behinderung, die bemitleidenswerte Blicke ertragen müssen. Bei den LGBTs geht es sogar darum, dass sie sich oft verstecken, um nicht ausgegrenzt zu werden. Da wird Diversity schnell zum Thema der „Benachteiligten“ und „des schlechten Gewissens“. Aber Vielfalt ist doch gerade der Hebel, um individuelle Fähigkeiten freizusetzen. Sie bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit, die im Arbeitsalltag so nützlich und wertvoll sind. Markus fasst es zusammen in der Formel: „Wertschätzung von Unterschieden zur Wertschöpfung aus Unterschieden.“ Klingt vielleicht abstrakt – ist aber eigentlich ganz einfach und könnte die Grundlage sein, um das Thema Vielfalt aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Ein guter Ansatz? Markus wird es auf jeden Fall bei Vodafone ansprechen!

Story / 04.06.2018

Hoch auf dem bunten Wagen – so geht’s beim CSD in Düsseldorf zu

„Mein Herz pocht, in meinen Ohren saust es und mein ganzer Körper ist voller Adrenalin, Beat und Rhythmus. Dazu knallt die Sonne auf meine Schultern. Einfach ein unfassbar tolles Gefühl.“ So beschreibt Lars Lucke das, was er am Wochenende auf dem Vodafone-Wagen bei der großen CSD-Parade (auch Christopher Street Day) erlebt hat. Und rund um dem Vodafone-Wagen? Dort war es megavoll, denn der Partysound von DJ Alex – ebenfalls Vodafone-Mitarbeiter – hat alle in den Bann gezogen und für phänomenale Stimmung gesorgt. Nun ist der CSD vorbei, Lars ist noch immer ganz berauscht, aber auch erschöpft. Feiern war das eine, das andere sind die vielen Stunden „Arbeit“, die er in den Knochen hat. Denn neben den persönlichen Emotionen vom CSD gibt’s noch dessen offiziellen Part: Er hält beim Telekommunikationsunternehmen Vodafone seit Wochen alle Fäden in der Hand, wenn es um die CSD’s geht. Auch wenn er starke Unterstützung von Kollegen aus der Personal- und Marketingabteilung bekommt – Arbeit bleibt Arbeit. Und Düsseldorf macht nur den Anfang, danach ist das Unternehmen auch noch in Köln, Berlin und Stuttgart dabei. Begonnen hat es mit den CSD’s schon vor zwei Jahren, in Stuttgart und Frankfurt, als sich Vodafone das erste Mal in Deutschland an einem „Pride“ – wie es im Englischen heißt – beteiligt hat. Im letzten Jahr kam dann Düsseldorf dazu. Was anfänglich noch etwas verhalten losging, ist ein echter Erfolg geworden. Das Echo von Kollegen, Vorgesetzten, Führungskräften war so gut, dass schnell klar war: Wir sind auf dem richtigen Weg. Und schnell fiel die Entscheidung, dass es in 2018 weitergeht. So hatte Lars neben seinem Job als „Expert Deployment Manager“ im Technikbereich bei Vodafone noch diese neue Aufgabe: „Die Organisation der CSD’s von Vodafone empfinde ich nicht als Arbeit, sondern eher als Ehre. Klar gibt es viel zu tun. Klar mache ich Überstunden. Aber zum einen kümmern sich in den anderen Städten tolle Kollegen vor Ort um ‚ihren‘ CSD und zum anderen ist es mir persönlich sehr wichtig, nicht nur für Aufmerksamkeit, sondern auch für Wertschätzung von uns LGBT’s (Lesbian, Gay, Bi-, Transsexual) zu kämpfen. Und wenn mich mein Arbeitgeber dabei nicht nur unterstützt, sondern selber richtig Gas gibt, macht mich das stolz. Man bekommt schon Gänsehaut, wenn der eigene Gruppen- und Abteilungsleiter voll hinter einem stehen.“ Der Routinier, der schon seit Juni 2003 im Unternehmen ist, hat viel auf dem Schreibtisch, dazu gehören Absprachen mit anderen Abteilungen: So stand er in engem Austausch mit den Kollegen der „Brand-Abteilung“, die sich um Plakate und die Außendarstellung gekümmert haben oder auch mit der internen Kommunikation, die zur Teilnahme auf dem Wagen aufgerufen hat. Letztlich war es vor allem ein regelmäßiges Informieren der Kollegen. Oft musste er auch spontan selber ein bisschen improvisieren. So war es, als kurz vorm CSD in Düsseldorf ein Foto vom Vodafone-Tower bei Nacht gemacht werden musste. Warum? Ganz einfach – das Unternehmen grüßte in diesem Jahr zum CSD „vom anderen Ufer“ des Rheins rüber in die Altstadt auf die andere Rheinseite, wo der Umzug stattfand. Dafür hat das Telko-Unternehmen sein Firmenlogo in Regenbogenfarben erstrahlen lassen. Sah klasse aus – und sollte auch für die Presse und auf Vodafones Social Media Kanälen bereitgestellt werden. Aber woher nimmt man ein Foto, das nur abends gegen 22.00 Uhr geschossen werden kann? Auch hier war Lars zur Stelle. Er ist zum Vodafone-Campus gefahren, hat noch einen Freund mitgenommen, der sich mit Fotografie auskennt und herausgekommen ist ein farbenprächtiges Bild, das beim Betrachter Gänsehaut hervorruft. Vor allem bei den LGBT’s von Vodafone. Nun ist der CSD vorbei – was bleibt? „Ich bin sehr stolz, dass wir hier in Düsseldorf für Vodafone den Startschuss für die CSD-Saison geben konnten und dass meine Kollegen – egal ob LGBT oder Hetero – mich so toll in der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben.“ Doch er hat auch andere Gefühle und wirkt plötzlich ganz ruhig und nachdenklich. „Feiern, Party und bunte Farben sind großartig. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich um eine Demonstration handelt. Schließlich soll das vermeintlich unsichtbare Thema der Lesben, Homosexuellen, Bi- und Transsexuellen klar und deutlich präsentiert werden. Schaut her: Es gibt uns, wir sind wie ihr, haben nur eine andere sexuelle Identität. Das muss man deutlich sagen und deutlich darauf hinweisen, damit endlich mit den Vorurteilen aufgeräumt wird.“ Lars weiß, wovon er spricht. Er ist Mitglied im LGBT-Netzwerk bei Vodafone und setzt sich zusammen mit den Netzwerkkollegen dafür ein, dass sich auch bei Vodafone die Unternehmenskultur in diesem Bereich positiv entwickelt. Vieles ist schon geschehen und es gibt Unterstützung – vor allem von der Führungsriege, die sich klar in Positionspapieren als offenes Unternehmen gegenüber jeder sexuellen Identität „outet“. Dennoch ist auch hier noch viel zu tun. In einem Sprichwort heißt es so schön: „Auch eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt!“ Bei Vodafone ist man schon viele Schritte gegangen, aber noch nicht am Ziel. Das ist erkannt. Aber jetzt werden erst mal die nächsten Schritte in Richtung Köln gemacht, wenn es dort heißt: It’s CSD-time. Und wer ist dabei? Lars Lucke.

News / 01.06.2018

Vodafone grüßt zum CSD vom anderen Ufer

Es ist Christopher Street Day (CSD) in Düsseldorf – und Vodafone grüßt vom anderen Ufer! Das weithin sichtbare Firmenlogo am Tower in Heerdt erstrahlt an diesem Wochenende in bunten Regenbogenfarben. Das Telekommunikationsunternehmen bekennt damit Farbe und setzt ein weithin sichtbares Zeichen für Akzeptanz, für Toleranz und für Wertschätzung. Darüber hinaus feiern auch in diesem Jahr wieder viele engagierte Mitarbeiter auf dem eigenen Vodafone-Wagen und genießen das Treiben während der Parade in der Stadt. Der „Zoch“ in Düsseldorf ist der Startschuss für drei weitere CSD’s, an denen sich Vodafone in 2018 beteiligt – es folgen noch Köln, Berlin und Stuttgart. Doch so schön das Feiern und Zeichen setzen ist: Das Leben von „LGBT’s“, (Lesbian-Gay-Bisexual und Transsexual), ist noch viel zu oft von Vorurteilen und Repressionen geprägt – auch in der Arbeitswelt. Gerade hier setzt Vodafone an. Bettina Karsch, Personalchefin von Vodafone Deutschland hat eine klare Haltung: „Offenheit gegenüber jeder sexuellen Identität ist bei Vodafone enorm wichtig und für mich persönlich ein Herzensanliegen. Wir haben viel darüber diskutiert, interne Events durchgeführt und uns an CSD’s beteiligt. Doch öffentlichkeitswirksame Aktionen und reden allein reichen nicht. Wir müssen handeln. Deshalb setzen wir verstärkt auf verhaltensändernde Maßnahmen und schulen vor allem unsere Führungskräfte in diesem Themenfeld.“ Vodafone legt großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die Unterschiede schätzt, fördert und respektiert. Um wertschätzend miteinander umgehen zu können, braucht es ein Umfeld, in dem sich niemand verstellen muss. Hierfür setzt sich das Unternehmen ein und bekommt große Unterstützung des Vodafone LGBT-Netzwerks, das sich aktiv und kritisch mit dem Thema „Sexuelle Identität“ auseinandersetzt. Viele Maßnahmen – ein Ziel: Offenheit gegenüber jeder sexuellen Identität [quote id="202"] Vodafone steht schon lange für Offenheit gegenüber sexueller Identität. So gibt es seit 2014 ein vertrauliches LGBT & Friends Netzwerk (Lesbian-Gay-Bisexual und Transsexual-Netzwerk), das auch für Heterosexuelle offen ist. Das Netzwerk genießt volle Unterstützung der Geschäftsführung. Neben einer kritischen Auseinandersetzung auf allen Führungsebenen ist eine Studie zur LGBT-Situation bei Vodafone eines der wichtigsten Tools zur LGBT Kulturveränderung im Unternehmen. Die Ergebnisse machen sichtbar, wo Vodafone beim Thema LGBT „steht“ und was verbessert werden muss.

Fakten / 03.05.2018

Diversity bei Vodafone – Offenheit gegenüber sexueller Identität

Kurz erklärt: Vodafone lebt den „Diversity-Gedanken“ und steht für die Schaffung eines vorurteilsfreien Arbeitsumfeldes. Unter dem Motto „richtige Mitarbeiter an richtiger Stelle – unabhängig von der persönlichen Prägung“ setzt das Unternehmen auf Anerkennung und Wertschätzung. Denn aus der Vielfalt der Sichtweisen entsteht kreative Dynamik und Innovationskraft, die für die Entwicklung eines jeden Unternehmens elementar sind. [quote id="178"] Dieses gilt auch für den Bereich der „sexuellen Identität“. Mitarbeiter befürchten häufig Karriere-Einschränkungen oder haben Angst vor Restriktionen, Mobbing, Ablehnung oder sogar der Entlassung, wenn sie sich zu ihrer sexuellen Identität bekennen. Doch genau diese Befürchtungen können dazu führen, dass die Mitarbeiter im Arbeitsalltag ihr Potenzial nicht entfalten können. Das geht nicht. Vodafone hat dazu eine klare Haltung: Jede sexuelle Identität wird nicht nur anerkannt, sondern der offene Umgang wird explizit wertgeschätzt. Deshalb gilt für uns: Abbau von Vorurteilen, Förderung von Inklusion durch spezielle Maßnahmen und offener Umgang mit dem Thema. Was bedeutet sexuelle Identität bei Vodafone? Vodafone bezieht Stellung – klar und deutlich: Jede sexuelle Orientierung wird anerkannt – alle sind gleichberechtigt. So werden Vorurteile abgebaut und ein Arbeitsklima des gegenseitigen Respekts gefördert Niemand muss seine sexuelle Identität verstecken. Deshalb sensibilisiert Vodafone seine Mitarbeiter für Offenheit, Toleranz und Wertschätzung Alles geht – nichts muss: Kein Mitarbeiter muss, aber er kann sich „outen“ – ohne Restriktionen von Vorgesetzten oder Kollegen zu fürchten LGBT ist in der Wahrnehmung oft „kein Problem mehr“. Ist das so? In vielen Fällen ja, aber es gibt eben auch diejenigen, die es nicht wagen wollen, sich zu outen. Hier setzt Vodafone an, ermittelt durch interne Studien den „wirklichen Stand im Unternehmen“ und treibt einen Kulturwandel im Unternehmen an. Die Hürden sind nicht immer offensichtlich. Maßnahmen Seit 2014: Vertrauliches LGBT & Friends Netzwerk (Lesbian-Gay-Bisexual und Transsexual-Netzwerk) offen auch für Heterosexuelle; Netzwerk genießt volle Unterstützung der Geschäftsführung. Eigenen Sponsor aus dem ExCo: Eric Kuisch, Geschäftsführer Technik Kritische Auseinandersetzung auf allen Führungsebenen – dadurch ernst genommenes Feedback selbst beim Deutschland CEO und Group CEO Interne Studie zur LGBT-Situation bei Vodafone als eines der wichtigsten Tools zur LGBT Kulturveränderung. Ergebnisse machen sichtbar, wo Vodafone beim Thema LGBT „steht“. 2017 erneute Umfrage. LGBT Award Verleihung: Erstmalig im Juni 2016 an Führungskraft verliehen, die sich stark für das Thema einsetzt und damit Führungsvorbild ist. Zahlreiche interne Diversity-Veranstaltungen, bei denen sich Kollegen von ihren Erfahrungen im Unternehmen erzählen. Beispiel: Anlässlich des bundesweiten Diversity-Days im Juni 2015 berichtete eine Transgender-Mitarbeiterin von Ihren Erfahrungen im Arbeitsalltag bei Vodafone Seit 2016 Teilnahme an deutschen Christopher Street Days (CSDs) mit eigenen Wagen; LGBT Network Lunch: Regelmäßiger Treff der LGBT-Mitglieder Global LGBT Forum: Quartalsmäßiger Austausch aller Vodafone-Landesgesellschaften Zitat Hanna Hausmann, Projektingenieurin bei Vodafone Deutschland (Transgender): „Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei meinem Arbeitgeber so viel Offenheit und Unterstützung erfahren würde. Vodafone hat mich bei dem lange währenden Prozess immer unterstützt und meine Kollegen nehmen mich genau so, wie ich bin. Das ist leider nicht selbstverständlich.“ Weitere Informationen zum Thema Diversity bei Vodafone.

Story / 14.12.2017

Happy Birthday Campus: Fünf Jahre Vodafone-Firmenzentrale in Heerdt

Kaum zu glauben, aber schon fünf Jahre sind vergangen seit die Düsseldorfer Vodafone-Mitarbeiter an den Campus, die neu gebaute Firmenzentrale in Heerdt, gezogen sind. Am 15. Dezember 2012 war offizielle Schlüsselübergabe, Ende März 2013 arbeiteten bereits alle in den neuen Räumlichkeiten. Auf dem Gelände einer Industriebrache stand nun der Vodafone-Tower mit seinen angrenzenden Gebäuden. Außen hochmodern, innen vollständig auf Zukunft programmiert. Einzelne Büroräume? Fehlanzeige. Der Campus bietet ausschließlich offene Raumstrukturen. Gepaart mit flexiblen Arbeitszeiten, dem Einsatz neuester digitaler Telekommunikationsprodukte und umfassenden work-life-Services ist er ein Paradebeispiel für die „Arbeit der Zukunft“. Doch die Zukunft bleibt nicht stehen. Vodafone digitalisiert deshalb seine Arbeitsweisen kontinuierlich weiter und setzt auf agiles und crossfunktionales Arbeiten. Vorfreude und Anspannung – das waren die Gefühle der Projektverantwortlichen und Mitarbeiter kurz vorm Umzug, denn es ging nicht nur in neue Räumlichkeiten, sondern in eine ganz neue Arbeitswelt. Vom Einzelbüro ins Großraumbüro, vom festinstallierten Computer zur Laptopnutzung und zum Desksharing, vom Aktenordner zum papierlosen Büro. Thierry Tournassat, Bereichsleiter Property, erinnert sich: „Das Projektteam hat die Mitarbeiter in Ihren Befürchtungen vor dem Neuen nicht allein gelassen, hat sie bei der Planung befragt und weitest möglich eingebunden. Aktuelle Mitarbeiterumfragen zeigen, dass die Belegschaft mit den Arbeitsbedingungen sehr zufrieden ist und die umfangreichen Service-Angebote schätzt.“ Dazu zählen vor allem Campus-Kitas, ein Arztzentrum und Fitness-Studio. Heute gehören Online-Besprechungen und die Arbeit im Homeoffice ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag bei Vodafone. „Und nach fünf Jahren ist der Campus immer noch einer der modernsten Bürokomplexe in Europa. Vodafone gilt als Pionier der mobilen Arbeitswelt, was wir auch daran merken, dass viele Firmen Rundgänge durch unsere Arbeitswelt machen möchten“, freut sich Tournassat. Arbeitswelt neu gedacht: noch flexibler – bestehende Arbeitsstandards überdenken Doch Stillstand ist Rückschritt. In naher Zukunft wird es weitere Entwicklungen geben, die auf dem Erfolg des Campus basieren. Schon heute erleben Vodafone-Mitarbeiter die Marke und Produkte von Vodafone in ihrem Arbeitsalltag, der innovativ und kreativ und durch offene und schnelle Kommunikation geprägt ist. Die Arbeitswelt und dessen Anforderungen ändern sich jedoch immer schneller. Neben der reinen, digitalen Entwicklung, wird die enge Zusammenarbeit themenübergreifender Teams eine immer größere Rolle spielen. Erhöhte Flexibilität und schnelle Reaktion auf Veränderungen werden immer wichtiger. Der Campus soll dementsprechend an diese neuen Anforderungen angepasst werden. Also bunte Rutschbahnen am Campus à la google? Nein. Vielmehr heißt die Devise, bestehende Arbeitsmuster und Standards aufzubrechen und Platz für kreatives und funktionsübergreifendes Arbeiten zu schaffen durch eine unbefangene, offene Umgebung. Getestet wird all dieses auf der Campus- Pilotfläche („Court“), die es seit Sommer 2017 gibt. Digitale Neuerungen: Von der Mülltonnenleerung bis zur automatischen Parkhaus-Zufahrt Zudem sind weitere digitale Neuerungen geplant. So wird zum Beispiel das „Smart Waste Management“ eingeführt – also die digitale Füllstandsanzeige bei Sammelbehältern, Papier- und Datentonnen, die das Leeren von Mülltonnen wesentlich effizienter macht. Weitere Beispiele: Für die Mitarbeiter wird es ab März 2018 möglich sein, Besprechungen auf dem Smartphone zu buchen. Darüber hinaus wird derzeit ein Pilot für automatische Autokennzeichenerkennung am Parkhaus entwickelt, die nach erfolgreicher Pilotphase Ende März eingesetzt werden soll. Dann ist das umständliche Ausweisen vor der geschlossenen Parkhausschranke passé.

News / 14.07.2017

Mit Highspeed auf dem Regenbogen: Vodafone zeigt erneut Flagge beim Christopher Street Day in Frankfurt

Frankfurt, 14. Juli 2017 – Am morgigen Samstag ist es wieder soweit: Dann ziehen die knalligen Paradewagen durch die Frankfurter Innenstadt. Laute Musik dröhnt von allen Seiten. Die feiernde Menge bewegt sich singend und tanzend durch die Mainmetropole. Karneval? Nein! Es ist Christopher Street Day (CSD)– schon zum 25. Mal wird in Frankfurt für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert und vor allem gefeiert. Der Frankfurt CSD ist mit über 100.000 Besuchern das größte LGBT Event im gesamten Rhein Main Gebiet. Auch Vodafone ist nach den guten Erfahrungen im letzten Jahr wieder mit von der Partie. Mit eigenem Wagen in Regenbogenfarben und bis zu 50 engagierten Mitarbeitern und Freunden setzt das Unternehmen ein Zeichen für Toleranz und Wertschätzung. „Wir müssen für Vorurteile sensibilisieren und mit ihnen aufräumen. Bei uns muss niemand seine sexuelle Identität verstecken“, sagt Bettina Karsch, Personal Geschäftsführerin bei Vodafone Deutschland. Vodafone legt großen Wert auf eine Unternehmenskultur, die Unterschiede schätzt, fördert und respektiert. „Wir leben Diversity und engagieren uns für ein vorurteilsfreies Miteinander – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Handicap, Religion oder sexueller Orientierung.“[quote id="112"] Gelebte Vielfalt: Viele Maßnahmen für ein offenes und vorurteilfreies Miteinander Vodafone bietet eine Vielzahl von Angeboten rund um das Thema Diversity und somit auch im Bereich LGBT. Seit 2014 gibt es das vertrauliche LGBT & Friends Netzwerk, das sich als Vertreter Homo-, Hetero- und Bisexueller sowie Transgender und als „Berater“ im Hinblick auf LGBT-Belange versteht. Es tauscht sich mit Kollegen aller Führungsebenen aus. Ziel ist es, die Kultur im Konzern auch bei diesem wichtigen Thema positiv zu gestalten. Innerhalb des Netzwerks tauschen sich LGBT-Mitarbeiter zudem aus, beispielsweise beim regelmäßig stattfindenden Lunch. Aber auch die jährliche Verleihung des LGBT-Awards an Führungskräfte, die sich besonders stark für Toleranz und Wertschätzung gegenüber LGBT eingesetzt haben, ist von Bedeutung. So ist es nicht alltäglich, ein Transgender-Model in den Mittelpunkt einer Werbekampagne zu stellen. Genau dafür wurden in diesem Jahr die Verantwortlichen des entsprechenden Vodafone-TV-Spots mit dem Preis ausgezeichnet.

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