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Welt-AIDS-Tag: Vodafone sagt der Krankheit den Kampf an – mit Hilfe mobiler Technologie

  • „Vodafone Foundation“ liefert smarte Lösungen infizierte Mütter und Kinder in Lesotho
  • Schnelle Hilfe dank Geldtransfer-Service M-Pesa, mobiler Kliniken und Smartphone-App

Düsseldorf, 30. November 2016 – In entlegenen Gebieten Afrikas ist die Eindämmung des HI-Virus, das die gefährliche Krankheit AIDS auslösen kann, auch deshalb so schwer, weil die Infrastruktur für Diagnose und Behandlung der Patienten fehlt. Doch Mobiltechnologie kann helfen, Menschenleben zu retten: In Lesotho, wo einer von vier Einwohnern HIV-positiv ist, hat die Vodafone Foundation bereits vor 18 Monaten ein mobiles HIV-Behandlungsprogramm gestartet. Dank der Kombination aus mobilen Kliniken, dem mobilen Vodafone Geldtransfer-Service M-Pesa* und einer digitalen Krankenakte per Smartphone-App zeigt sich das Programm so erfolgreich, dass es nun landesweit zum Einsatz kommen soll. Das Angebot richtet sich vor allem an Schwangere, Mütter und Kinder. Denn sie schaffen häufig den stundenlangen Fußmarsch zum nächstgelegenen Behandlungszentrum nicht.

Die mobilen Kliniken fahren mit Geländewagen durchs Land und bieten HIV-Tests an. Positiv getestete Personen werden beim mobilen Zahlungsservice M-Pesa registriert und erhalten darüber von der Vodafone Foundation die nötigen Geldmittel, um für die Behandlung regelmäßig eine mobile Klinik oder ein Behandlungszentrum aufsuchen zu können. Gleichzeitig werden die Patientendaten in eine Datenbank aufgenommen. Medizinisches Fachpersonal in den mobilen Kliniken und Behandlungszentren kann diese wichtigen Informationen mit einer von der Vodafone Foundation und Vodacom Lesotho entwickelten Smartphone-App in Echtzeit abrufen und die Therapie planen und dokumentieren.

Die Vodafone Foundation hat das Programm zusammen mit dem Gesundheitsministerium von Lesotho entwickelt. Die Regierung des afrikanischen Landes begrüßt das Engagement nicht nur ausdrücklich, sie hat sich sogar dazu verpflichtet, das Programm in die medizinische Grundversorgungsstrategie des Landes aufzunehmen. Ab Mitte 2017 werden die Kosten für das Programm in vollem Umfang von der Regierung Lesothos übernommen.

Mit mobiler Technologie gegen AIDS:

Die mobilen Kliniken werden in Zusammenarbeit mit der Baylor International Pediatric AIDS Initiative (BIPAI) und den Riders for Health betrieben. Zu den weiteren Programmpartnern gehören weltweit führende Unternehmen, die in der Prävention, Diagnose und Behandlung von HIV tätig sind, wie beispielsweise die Finanzierungspartner USAID**, ViiV Healthcare, die Elton John AIDS Foundation und Elma Philanthropies. Bei der Umsetzung des Programms arbeitet die Vodafone Foundation neben der BIPAI und den Riders for Health auch eng mit den NGOs Kick 4 Life und PSI zusammen.

Die Geschichte von Maboe und ihrem 6jährigen Sohn, die beide HIV-positiv sind und mit Hilfe des Programms der Vodafone Foundation behandelt werden, finden Sie in diesem Video:

*M-Pesa ist der mobile Zahlungsservice von Vodafone. Das System wurde im März 2007 erstmalig in Kenia eingeführt und ist mittlerweile in 10 Ländern verfügbar. Am 30. Juni 2016 gab es 27,5 Millionen Kunden und 266.000 Agenten.

**Das Programm in Lesotho wird unter anderem durch die Unterstützung von USAID ermöglicht. Die inhaltliche Ausrichtung des Programms liegt aber rein in der Verantwortung der Vodafone Foundation und reflektiert daher nicht notwendigerweise die Meinung und Sichtweise von USAID oder des US Governments.

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