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Vodafone Foundation ermöglicht fünf Millionen Kindern in Afrika den freien Zugang zu Bildung

Düsseldorf, 14. Juni 2017 – Heute startet die Vodafone Foundation eines ihrer größten Wohltätigkeitsprogramme: Mit dem Projekt „Instant Schools for Africa“ soll für mehr als fünf Millionen Kinder in Afrika südlich der Sahara der Zugang zu Bildung geschaffen werden.

Die Wohltätigkeitsorganisation von Vodafone führt in der Demokratischen Republik Kongo, Ghana, Lesotho, Mosambik und Tansania die Initiative „Instant Schools for Africa“ ein, welche Kindern, Jugendlichen und Lehrern den freien Zugang zu hochwertigen Online-Lernmaterialien ermöglicht. Kinder, Jugendliche und Lehrer werden von dem kostenlosen und unbegrenzten Zugang zu den Online-Lernmaterialien von „Instant Schools for Africa“ profitieren, ohne dass mobile Datengebühren anfallen. So werden der breite Zugang und die Nutzung des Lernmaterials gefördert. Der Inhalt wird ebenfalls Offline zur Verfügung gestellt, um Schüler und Lehrer ohne Internet-Zugang zu unterstützen. Von einer ähnlichen Initiative der Vodafone-Foundation in Südafrika – der Vodacom E-School – profitieren schon 215.000 Kinder.

In Zusammenarbeit mit Learning Equality*, einem führenden gemeinnützigen Anbieter von pädagogischen Open-Source-Technologien, wurde die Plattform „Instant Schools for Africa“ entwickelt. Sie wird globale und lokale Bildungsinhalte anbieten und auch Fächer wie Mathematik und Naturwissenschaften umfassen. Millionen von Kindern und Jugendlichen erhalten so den Zugang zu Lernmaterialien – vom Grundschulniveau bis hin zu zum Unterrichtsstoff der Sekundarstufe.

Die Lebensbedingungen von 80 Prozent der Flüchtlingskinder verbessern
Zurzeit arbeitet die Vodafone Foundation mit dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen, um Schulklassen mit dem Programm Instant Network Schools zu unterrichten. Das Programm nutzt die speziell konzipierten Online-Bildungsressourcen und Tablets und vermittelt Kindern in Flüchtlingslagern den Unterrichtsinhalt für Grundschulen und Sekundarschulen.

Die Vodafone Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 drei Millionen Flüchtlingskinder mit dem Programm Instant Network Schools zu erreichen. Arthur D. Little schätzt, dass das Programm, an dem schon mehr als 43.000 Flüchtlingskinder jeden Monat teilnehmen, das Potenzial hat, die Lebensbedingungen von 80 Prozent der Flüchtlingskinder zu verbessern.

Bis 2025 könnten mehr als 50 Millionen Kinder in Afrika, Indien und Ägypten von Online-Bildung profitieren
Mit Instant Schools for Africa werden die Bildungsprogramme der Vodafone Foundation auch über die Grenzen der Flüchtlingslager hinaus angeboten, um Kinder in ganz Afrika zu fördern, einschließlich denen, die keine Schule besuchen. Afrika südlich der Sahara hat die niedrigste Grundschulquote weltweit. In dieser Region leben 34 Millionen von 57 Millionen Kindern, die nicht die Schule besuchen. Kulturelle Normen und entlegene Gemeinden haben dazu geführt, dass die Quote der Mädchen, die keine Grund- oder weiterführende Schulen besuchen, in Afrika südlich der Sahara signifikant höher ist. Gemäß der UNESCO UIS werden 15 Millionen Mädchen im Grundschulalter niemals die Chance erhalten, in einer Grundschule lesen oder schreiben zu lernen, verglichen mit 10 Millionen Jungen. Neun Millionen dieser Mädchen leben in Afrika südlich der Sahara. In dieser Region ist die Sterberate für Kinder unter 5 Jahren fast doppelt so hoch für Mütter, die keine Bildung haben, verglichen mit denjenigen, die eine weiterführende Schule besucht haben.

Diese Ankündigung erfolgt mit der Veröffentlichung des Vodafone Foundation-Berichtes Connected Education. Ihm zufolge könnten mehr als 50 Millionen Kinder in Afrika, Indien und Ägypten bis 2025 von den Online Bildungsressourcen, die durch das Programm Instant Schools for Africa zur Verfügung gestellt werden, profitieren, wenn die Vodafone Foundation ihren Schwerpunkt stärker auf diese Aktivitäten legt.

Andrew Dunnett, Direktor der Vodafone Foundation: „Die Vernetzung bietet den Kindern in Flüchtlingslagern und in entlegenen Teilen Afrikas mit wenigen Schulen die Chance auf eine bessere Zukunft. Instant Schools For Africa hat das Potenzial, das Leben von Millionen von Kindern, die bisher von der Schulbildung ausgeschlossen waren, zu verändern, indem es ihnen freien Zugang zu den gleichen Lern-Materialien gibt, die auch von Kindern in entwickelten Ländern genutzt werden, und ihnen so hilft, ihre Ziele zu erreichen“.

*Learning Equality optimiert die Bildungsressourcen, damit deren Inhalt effizient bereitgestellt werden kann. Videos werden für niedrige Bitraten optimiert, und die von Learning Equality entwickelten Webseiten funktionieren über Datenverbindungen mit niedriger Bandbreite. Die Inhalte können auch von Schulen zu Offline-Nutzung heruntergeladen werden. Schüler, Lehrer, Eltern und andere Ausbilder benötigen lediglich eine Datenverbindung zum Vodafone-Netz, um auf die Materialien zugreifen zu können. Vodafone und Learning Equality stellen anderen Mobilfunk-Betreibern die technischen Spezifikationen zur Verfügung, die erforderlich sind, damit möglichst viele Menschen von den Vorteilen dieses gemeinnützigen Programms profitieren können.

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