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Vodafone begrüßt Vorschläge für neuen europäischen TK-Rechtsrahmen

  • Europäische Kommission legt Grundstein für die Gigabit Zukunft Europas
  • Vorschlag für neue Ordnung setzt auf Glasfaser und Kabel und erteilt Vectoring eine klare Absage
  • Zugang zu Leerrohren für schnellen und kostengünstigen Glasfaserausbau ist Schritt in richtige Richtung

Düsseldorf, 14. September 2016 – Zum heute vorgelegten Vorschlag des European Electronic Communication Code nimmt Vodafone Deutschland CEO Dr. Hannes Ametsreiter wie folgt Stellung:

„Mit ihrem heutigen Entwurf hat die Europäische Kommission unter Federführung von Digitalkommissar Günther Oettinger den Grundstein für die Gigabit Zukunft Europas gelegt. Man sieht klar: Hinter dem neuen EU-Telekommunikationsrechtsrahmen stehen Architekten, die das digitale Haus Europa errichten wollen – und zwar völlig frei von nationalen Partikularinteressen. Die neue europäische Ordnung soll diejenigen Monopolisten in ihre Schranken weisen, die 20 Jahre Wettbewerb zurückdrehen und den Fortschritt in Europa ausbremsen wollen. Denn der neue EU-Telekommunikationsrechtsrahmen soll klar auf echte Zukunftstechnologien wie Kabel, Glasfaser und 5G setzen. Er will keine Brücken-Technologien wie Vectoring fördern, wo Zukunftstechnologien wie Glasfaser doch bereits verfügbar sind.

„Hinter dem neuen EU-Telekommunikationsrechtsrahmen stehen Architekten, die das digitale Haus Europa errichten wollen.”

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Die Europäische Kommission will aber nicht nur regeln, mit welchen Technologien Europas Zukunft gebaut wird, sondern auch den Weg dorthin: Anstatt überall die Erde aufzureißen, um Rohre und Glasfaser neu zu verlegen, sollten künftig alle Anbieter mietbaren Zugang zu den Leitungslabyrinthen der ehemaligen Monopolisten erhalten. Allein in Deutschland sind das tausende von Kilometern an Leerrohren, die die Deutsche Telekom im Boden als ungenutzten Infrastrukturschatz hortet. Ein Schatz, der zum Wohle aller gehoben werden sollte. Denn damit kann auch Deutschland seinen Glasfaserausbau nicht nur schneller, sondern deutlich kostengünstiger und im Wettbewerb vorantreiben.

Andere Länder wie Portugal oder Spanien zeigen, dass dies funktioniert. Seit Einführung intelligenter, auf Glasfaser fokussierter Regulierung ist auch dort echter Wettbewerb entstanden: Die Anzahl der Glasfaseranschlüsse ist nahezu explodiert. Die Surfgeschwindigkeiten sind massiv angestiegen – und das eben nicht nur auf 50 Megabit pro Sekunde, sondern auf ein Gigabit. Davon profitieren aber nicht nur die dortigen Städte: Beide Länder werden nach Schätzungen bis zum Jahr 2020 rund 95 Prozent Glasfaserabdeckung erreichen.

Auch die Bundesnetzagentur muss nun die Weichen für mehr Wettbewerb und Investitionen stellen. Das heißt Öffnung des Zugangs zu Leerrohren und unbeschalteter Glasfaser sowie Einführung eines hochwertigen Bitstromproduktes, das auch effektiven Wettbewerb zulässt – so wie es die Kommission im Vectoring-Verfahren ausdrücklich gefordert hat.“

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