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Selbstfahrende Autos und Roboter als Alltagshelfer: Vodafone Innovationspreis für Klaus-Robert Müller

  • Professor der TU Berlin für innovative Arbeiten zum Maschinellen Lernen ausgezeichnet
  • Preisverleihung für gebürtigen Karlsruher am Vodafone Campus in Düsseldorf
  • Förderpreis Natur- und Ingenieurwissenschaften für Gholamreza Alirezaei (RWTH Aachen)

Düsseldorf, 25. Oktober 2017 – Selbstfahrende Autos, die sich gegenseitig vor Gefahren warnen und Unfälle vermeiden. Roboter mit menschlichen Zügen, die für uns Staub saugen, Verletzte bergen oder Pflegebedürftige in die Badewanne bringen. Das alles wird in Zukunft alltäglich und damit Teil der Gigabit-Gesellschaft sein. Zu verdanken haben wir es auch Professor Klaus-Robert Müller (TU Berlin). Für seine wegweisende Forschung erhielt der gebürtige Karlsruher den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2017. Die Preisverleihung fand gestern Abend, 24. Oktober, am Vodafone Campus in Düsseldorf statt. Die Auszeichnung erhielt Professor Klaus-Robert Müller, weil er mit seinen Forschungsarbeiten die theoretischen und algorithmischen Grundlagen für Maschinelles Lernen geschaffen hat – und damit die Basis für künstliche Intelligenz.

„Die Entwicklung zur Gigabit-Gesellschaft ist unaufhaltsam und zugleich auch notwendig, um Deutschlands Position als führende Wirtschaftsnation und unser Wohlstandsniveau zu verteidigen.”

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Der 52-Jährige hat Theorie und Praxis des Maschinellen Lernens über ein viertel Jahrhundert signifikant international vorangebracht und damit deren breite Anwendung in Wissenschaft und Industrie ermöglicht. Dabei lernen Computersysteme selbstständig und erweitern ihr Wissen kontinuierlich – bis sie alltagstauglich sind. „Maschinelles Lernen und Highspeed-Netze sind die Taktgeber im Zeitalter der Digitalisierung. Die Entwicklung zur Gigabit-Gesellschaft ist unaufhaltsam und zugleich auch notwendig, um Deutschlands Position als führende Wirtschaftsnation und unser Wohlstandsniveau zu verteidigen“, sagt Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland. „Wir freuen uns sehr, dass wir einen herausragenden Wissenschaftler für seine innovative Arbeit auszeichnen. Die Technologie, an denen Professor Müller seit Jahren erfolgreich forscht, wird das gesamte Leben revolutionieren. Jene Länder und Unternehmen, die hier vorne mit dabei sind, werden eine bessere Zukunft haben.“

Professor Müller hat darüber hinaus wesentliche Beiträge auf dem Gebiet der Neurotechnologie zum Brain-Computer-Interface geleistet. Er forscht in Feldern wie Neurowissenschaften, Quantenmechanik, Chemie und Medizin und ist neben seinem Lehrstuhl an der TU Berlin auch als Gastprofessor (Distinguished Professor) an der Korea University und externes Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft tätig.

Förderpreis Natur- und Ingenieurwissenschaften für Gholamreza Alirezaei (RWTH Aachen)
Den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis Natur- und Ingenieurwissenschaften erhielt Gholamreza Alirezaei (41). Der gebürtige Iraner hat an der RWTH Aachen erstaunliche Forschungsergebnisse erzielt, um Sensornetze zu optimieren. Dabei werden vor allem die Effizienz der Netze gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt. Seine Forschungsergebnisse geben Wissenschaft und Industrie wertvolle Impulse bei der weltweiten Einführung und Verbreitung des Internet of Things (IoT), also der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Alltagsgegenständen.

Weitere Informationen, Fotos und ein Preisträgervideo finden Sie hier:
www.vodafone-stiftung-fuer-forschung.de

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