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Ein Mediencoach erzählt …

Sicher durchs Netz mit Mario Stiller
Jedes Großunternehmen beschäftigt viele Mitarbeiter, die täglich „ihren Job“ mit hohem Engagement und Erfolg meistern. Doch was passiert nach Büroschluss? Oft bleibt der Mund offen stehen, wenn man vom ausgefallenen Hobby oder ehrenamtlichen Engagement eines Kollegen hört. Mario Stiller, Mitarbeiter bei Vodafone Deutschland, ist so ein Kollege, vor dem man den Hut ziehen kann. Doch was macht er?

Mario Stiller, Projektkoordinator Versand & Logistik bei Vodafone Deutschland und Mediencoach. © Vodafone

Seine Mission …
Kinder und Jugendliche sicher durchs Netz zu bringen – das ist seine Mission, wenn er sich nicht gerade um Vodafone-Belange kümmert. Dafür investiert der gelernte Bürokaufmann viel Freizeit. Als zweifacher Familienvater einer 16-jährigen Tochter und eines 14-jährigen Sohnes weiß der 40-jährige genau, wovon er spricht, wenn es um das sichere Surfen im Internet geht. Snapchat? Whatsapp? Instagram? Oder aber Cybermobbing und Hass-Kommentare? Um noch besser zu verstehen, worum es geht und um seine eigenen und andere Kinder zu schützen, hat der Kollege aus dem Versand und Logistik-Team der Vodafone Niederlassung Berlin sich vor vier Jahren ehrenamtlich zum Internet-Medien-Coach® ausbilden lassen.

„Wir bringen unseren Kindern im Straßenverkehr bei, dass sie bei Rot stehenbleiben und bei Grün losgehen. Warum bringen wir ihnen dann nicht bei, wie man sich im Internet richtig bewegt?”

Mario Stiller Projektkoordinator Versand & Logistik

Verbote bringen nichts – Aufklärung ist alles!
„Je aufgeklärter und kompetenter die Anwender sind, desto besser lassen sich Risiken einschätzen und minimieren“, so Mario. Als Internet-Medien-Coach® informiert und sensibilisiert er sowohl Kinder- und Jugendliche in Unterrichtsstunden als auch die Erziehungsberechtigten in Elternabenden. Aber auch Senioren gehören zu seiner Zielgruppe. Im Umgang mit den Medien lauern nicht nur Gefahren, wie z. B. die von Urheberrechtsverletzungen und Betrug über das Ausspähen von Daten bis hin zu sexueller Belästigung, Erwerb, Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie. Auch Internetmobbing und Stalking sind leider verbreitet. Nein, Internet und soziale Medien liefern auch nützliche Unterstützung, die uns das Leben leichter macht. „Den Kindern und Jugendlichen dieses digitale Medium zu verbieten ist kontraproduktiv. Das ist ihre Zeit, ihr Medium. So wie wir unsere Medien damals hatten“, ist sich Mario sicher. Daher lautet sein Motto, gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen dieses Medium zu entdecken. „Meine Kinder nutzen auch die Medien, und wenn ihnen etwas komisch vorkommt, sie vielleicht denken, etwas falsch gemacht zu haben, so haben sie das Vertrauen, mit mir darüber zu sprechen.“

Vertrauen ist für Mario eines der Zauberwörter …
… das beim Umgang mit Medien wichtig ist. Das gilt sowohl für die Kinder als auch für die Erziehungsberechtigten. „Wir bringen unseren Kindern im Straßenverkehr bei, dass sie bei Rot stehenbleiben und bei Grün losgehen. Wir bringen ihnen das Radfahren bei und vieles mehr. Warum bringen wir ihnen dann nicht bei, wie man sich im Internet richtig bewegt? Nur so lassen sich Gefahren minimieren“, appelliert Mario.

Aber was kann man konkret machen? Mario ist aktiv – auf allen Kanälen
Informieren, ein offenes Ohr, gemeinsam über Probleme sprechen! Das ist die Basis. Mario bietet genau dieses immer wieder an – und das in seiner Freizeit und seinem Urlaub. So hat er vor einigen Monaten im Februar den Safer Internet Day 2018 zum Anlass genommen, um gemeinsam mit dem Leibniz Gymnasium in Potsdam für die Schüler der 8. Klassen einen Workshop zu dem Thema Sexting und Cybergrooming zu organisieren. Ein voller Erfolg, bei dem viele Fragen gestellt und vor allem viel „Bewusstsein fürs Thema“ geschaffen wurde. Aber auch beim Thema Virtual und Augmented Reality lauern Gefahren und Risiken. Genau hier entwickelt sich Mario weiter und ist schon so fit, dass er im April als Referent im Einsatz war. Dieses Mal an der Gesamtschule in Bad Driburg-Altenbeken in Nordrhein-Westfalen, wo mit der Jahrgangsstufe 9 ein entsprechender Projekttag mit verschiedenen Workshops stattfand. Aber damit nicht genug: Mario verfolgt seine „Mission“ auch im beruflichen Umfeld: So hat er im internen Vodafone-Yammer-Portal (vergleichbar mit Facebook) eine eigene Gruppe „Safer Internet“ gegründet. Dort ist seitdem viel los und viele wertvolle Tipps und Ratschläge werden ausgetauscht. Kurzum: Mario ist mit Herz und Seele dabei und bietet jedem sein „reales aber auch digitales Ohr“!

Jugendschutz bei Vodafone
Auch Vodafones Ziel ist es, Eltern und Kinder bzw. Jugendliche im verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien zu stärken. Daher gibt es eine Vodafone Jugendschutz-Website als Hauptkommunikationskanal. Dort gibt es Infos zu entsprechenden Jugendschutzprodukten von Vodafone wie dem „Sicherheitspaket“, Red+ Kids- Tarifen oder dem Handy-Taschengeld, um nur drei Beispiele zu nennen. Sicherheits-Tools und ein spezieller Elternratgeber ergänzen dieses Angebot. Der Ratgeber bietet umfangreiches Aufklärungsmaterial zur Medienkompetenzbildung, das von Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt und über die Website direkt zugänglich gemacht wird.

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