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10 Jahre M-Pesa: Start-ups von Afrika bis Berlin dank Vodafones mobilem Bezahlsystem

  • M-Pesa: Vodafones mobiles Bezahlsystem feiert 10. Geburtstag
  • Erfolgsgeschichte: Nutzung in zehn Ländern mit jährlich sechs Milliarden Transaktionen
  • Mobisol: Deutsches Start-up liefert dank M-Pesa Strom in entlegene Gebiete Afrikas

Düsseldorf, 21. Februar 2017. 10 Jahre ist es her, dass Vodafone und Safaricom das weltweit erfolgreiche Bezahlsystem M-Pesa in Kenia ins Leben gerufen haben. Am 6. März 2007 wurde die erste Handyüberweisung getätigt – und das ganz ohne Bankkonto. Kunden können seitdem Ein- und Auszahlungen von Bargeld mit ihrem Handy durchführen. Der Name setzt sich zusammen aus „M“ („mobile“) und „Pesa“, was in Swahili „Bargeld“ bedeutet. Unkompliziert können Waren bezahlt, Rechnungen beglichen und anderen M-Pesa-Nutzern Geld überwiesen werden. Gerade in Ländern, in denen viele Menschen kein eigenes Bankkonto haben, sind diese Geldtransfers wertvoll. Sie ermöglichen Existenzgründungen und führen zu mehr Lebensqualität. Und auch das Berliner Start-up Mobisol konnte dank des mobilen Bezahlsystems seine Geschäftsidee in Afrika umsetzen.

M-Pesa ist eine Erfolgsgeschichte: Mit M-Pesa können auch all diejenigen elektronische Zahlungsvorgänge abwickeln, die keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. In Entwicklungsländern ist das eher die Regel als die Ausnahme. Gestartet in Kenia wird M-Pesa heute schon in zehn Ländern der Erde genutzt, nämlich in Albanien, in der Demokratischen Republik Kongo, Ägypten, Ghana, Indien, Kenia, Lesotho, Mozambique, Rumänien und Tansania. Bis Ende Dezember 2016 hatte M-Pesa 29,5 Millionen aktive Kunden mit mehr als 287.400 Annahmestellen. In 2016 wurden rund 6 Milliarden Transaktionen umgesetzt, der Peak lag im Dezember 2016 mit 529 Transaktionen pro Sekunde. M-Pesa ermöglicht seinen Nutzern, die eigenen Finanzen unkompliziert abzuwickeln. Viele Männer und Frauen konnten dank M-Pesa ein kleines Unternehmen gründen und sich so eine Existenz aufbauen. Der eigene Lebensunterhalt wird dadurch gesichert, aber auch Selbstbewusstsein und Stolz auf Erfolge stellen sich ein. So ging es beispielsweise Patrick, der dank M-Pesa den familiengeführten Obst- und Gemüseladen vergrößern konnte:

Mittlerweile bestehen auch Partnerschaften mit wichtigen Einrichtungen: Im südafrikanischen Lesotho bringen Partnerkliniken, die den Geldservice zur Finanzierung ihres Patiententransports einsetzen, erstmals eine medizinische Grundversorgung und HIV-Betreuung in entlegene Dörfer. Der Ambulanz-Taxifahrer Jedhinda erzählt im Video, wie er werdenden Müttern und ihren Kindern in Notsituationen das Leben rettet:

Aber auch in Deutschland ermöglichte M-Pesa die Umsetzung einer Geschäftsidee. Das Berliner Start-up Mobisol vertreibt kompakte Solaranlagen in Ostafrika, die ausreichend Strom für die Grundversorgung einer Familie liefern. Die Abrechnung für die Anlagen erfolgt über M-Pesa. So kann Strom auf einfache und unkomplizierte Weise auch in entlegene Dörfer gebracht werden und die Lebensqualität der Menschen entscheidend verbessern. In Ostafrika hat Mobisol bereits 70.000 Systeme installiert, Tendenz stark steigend.

M-Pesa Animation

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