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Bis September großflächig im ganzen Land: Vodafone legt das neue Maschinennetz über Deutschland

  • NB-IoT: Neue Infrastruktur für das Internet der Dinge soll bis Herbst in ganz Deutschland funken
  • Vodafone rüstet in nur einem halben Jahr 90 Prozent des LTE-Netzes für die neue Technologie auf
  • Maschinennetz ist Stromsparnetz: Smarter Tiefschlaf der Sensoren spart bis zu 90 Prozent Strom

Düsseldorf, 22. Februar 2018 – Vodafone legt ein neues Mobilfunknetz über Deutschland. Ein Netz in dem ausschließlich Gegenstände Daten austauschen – vom Fahrrad über den Frachtcontainer bis zum Wasserzähler. Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter baut die Infrastruktur extra für das Internet der Dinge auf. „Die digitale Revolution Deutschlands wird im Maschinennetz fortgeschrieben“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Mobilfunk brachte Handy, App und Messenger. Das Maschinennetz bringt effiziente Industriehallen, schlaue Kleidung und smarte Innenstädte. Jetzt und überall in Deutschland.“ Schon im September soll das neue Maschinennetz von Vodafone deutschlandweit funken. Rund 90 Prozent des LTE-Netzes werden dafür in gerade einmal einem halben Jahr für die neue Technologie (Narrowband IoT) fit gemacht. Der großflächige Ausbau ermöglicht erstmals auch Anwendungen, die sich über ganz Deutschland erstrecken. Zum Beispiel in der Logistik: Rohstoffe, Pakete oder Container werden über das Maschinennetz während der gesamten Wertschöpfungskette an allen Standorten vernetzt und überwacht.

Investition in die Zukunft: Im Maschinennetz funken bis zu 4 Milliarden Dinge gleichzeitig
Vodafone vernetzt weltweit aktuell 62 Millionen Geräte per Mobilfunk. Tendenz deutlich steigend. Denn das Internet der Dinge boomt. Mit der bundesweiten Aktivierung des Maschinennetzes investiert Vodafone in die Zukunft und schafft die Voraussetzungen, damit sich dieser Trend weiter ausbreiten kann. Vodafone schafft mit der neuen Technologie noch in diesem Jahr die Kapazität um in Deutschland bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig zu vernetzen. Dieser Wert ist rund 30 Mal höher als die Anzahl aller aktuell in Deutschland aktiven SIM-Karten.

„Mobilfunk brachte Handy, App und Messenger. Das Maschinennetz bringt effiziente Industriehallen, schlaue Kleidung und smarte Innenstädte.”

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Bis zu zehn Mal weniger Strom: Das Maschinennetz ist ein Stromsparnetz
„Mit dem neuen Maschinennetz bauen wir ein Stromsparnetz. Wenn wir Dinge hier miteinander vernetzen, verbraucht das bis zu zehn Mal weniger Strom“, so Hannes Ametsreiter. Denn Sensoren, die im Maschinennetz funken, verfügen über einen smarten Tiefschlaf. Sie erwachen und verbrauchen nur genau dann Strom, wenn wirklich Daten übertragen werden. An- und Abmeldeprozesse der Sensoren vor und nach der Datenübertragung entfallen, weil das Maschinennetz jeden Gegenstand im Gedächtnis behält. Das Netz weiß also immer, in welchen Abständen die Gegenstände welche Informationen übermitteln. Verglichen mit dem Versand einer E-Mail ist das dann so, als wenn dafür einzig und allein die „Senden-Taste“ betätigt werden muss. Das manuelle Hochfahren des Notebooks, die Registrierung am Rechner und die Anmeldung im Mailprogramm würden ebenso wegfallen wie die Abmeldung und das Herunterfahren des Rechners. All das wäre ganz automatisch mit dem Betätigen der „Senden-Taste“ umgesetzt. All jene Prozesse also, die am meisten Zeit und Energie kosten. Die Akkus der Sensoren, die im Maschinennetz funken erreichen so Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die externe Stromversorgung wird überflüssig. Und das Maschinennetz funkt selbst dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt – im Keller oder hinter Betonwänden.

Erfolgreiche Testergebnisse: Energie und Wärmedienstleister setzen auf das Maschinennetz
Weil das Maschinennetz die Datenübertragung sogar unter der Erde verlässlich überträgt, ist die weitere Digitalisierung im Energiemanagement ein Hauptanwendungsfeld. Energiedienstleister sowie Lösungsanbieter aus dem Bereich Smart Metering, wie beispielsweise Diehl Metering, haben die Technologie für die Vernetzung von Gegenständen erfolgreich im Labor getestet und wollen diese nun auch im Feld einsetzen. Dazu zählt die Digitalisierung von Strom- und Wasserzählern. Langes Warten auf den Auslesetermin hat damit künftig ein Ende. Techem zielt auf die Weiterentwicklung und Vereinfachung etablierter Systeme zur digitalen Wärme – und Wasserverbrauchserfassung in Gebäuden ab. So sollen zusätzliche Mehrwerte im Bereich Energieeffizienz und damit Klimaschutz ermöglicht werden. Nach ersten erfolgreichen Labortests befinden sich Vodafone und Techem jetzt in der Feldphase der Forschung.

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