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Wartezeiten sind passé: Internet der Dinge hilft Ärzten und Patienten

  • Telemonitoring erleichtert Behandlung chronisch kranker Patienten und häusliche Nachsorge
  • Medizinische Geräte senden Vitaldaten zur Vorsorge und Regeluntersuchung per Mobilfunk an den Arzt
  • IoT-SIM-Lösung und Datenhosting im eigenen Land schützen streng vertrauliche Patientendaten

Düsseldorf, 15. November 2017 – Das Internet der Dinge wird zur Medizin für das Gesundheitssystem. Etwa 7 Stunden verbringt jeder Deutsche im Jahr in Wartezimmern von Arztpraxen. Noch: Denn vernetzte Technik kann unnötige Wartezeiten in Arztpraxen und überflüssige Besuche in Notaufnahmen verhindern. Möglich macht das der Connected Care Service von Medisanté. Im Internet der Dinge ermöglicht dieser die direkte Übertragung der Daten von Messgeräten bei Patienten zum Arzt. Der kann so viel einfacher seine Patienten behandeln – und das sogar, wenn diese zuhause sind. Bei chronisch kranken Patienten hat der Hausarzt die kompletten Vitaldaten jederzeit bereits ausgewertet vorliegen. Nur wenn sich diese verschlechtern, bittet der Arzt den Patienten kurzfristig, und bevor es zum Notfall kommt, in die Praxis. Für höchsten Schutz der sensiblen Patientendaten sorgt die spezielle IoT-SIM-Lösung von Vodafone sowie die Speicherung der Daten auf hochsicheren Servern in Deutschland.

So sieht die Hausarztpraxis der Zukunft aus: Der Patient muss bei den Routinebesuchen bei seinem Hausarzt nicht mehr warten, bis dieser seine Blutdruck- und Blutzuckerwerte ausgewertet hat. Ein Kombi-Gerät ermittelt beide Werte und sendet die Daten über eine gesicherte Vodafone-Verbindung direkt zum Arzt. Der sonst übliche Umweg über eine globale Cloud und ein Smartphone entfällt. Die Entwicklung der Blutdruck- und Blutzuckerwerte seiner Patienten kann der Arzt jetzt täglich auswerten. Und so jederzeit bei Bedarf die Medikation anpassen. Verschlechtern sich die Werte, kann der Arzt mit dem Patienten sofort in Kontakt treten und so einen Besuch in der Notaufnahme vermeiden.

Das Internet der Dinge erleichtert die ärztliche Versorgung auch in ländlichen Regionen
„Mit dem Internet der Dinge vernetzen wir alles. Von Blutdruck- oder Blutzuckermessgeräten bis zu intelligenten Körperanalyse-Waagen zur Früherkennung von Herzinsuffizienz“, erklärt Jochen Busch, Head of IoT-Central Europe. Die Geräte von Medisanté übertragen die Daten über die sichere Mobilfunk-Verbindung nahezu in Echtzeit zum Arzt. „Mit Connected Care schaffen wir zudem Platz in den Wartezimmern und Notaufnahmen, weil Routine-Besuche, die dem Auslesen und Auswerten von Daten dienen, wesentlich verkürzt werden. Patienten und Ärzte bekommen dadurch Zeit für wichtige Untersuchungen und Gespräche“, so Jochen Busch. Über das Internet der Dinge wirkt Vodafone so auch dem Ärztemangel, vor allem in ländlichen Regionen, entgegen. Denn Patienten können sich so für Routine-Untersuchungen die lange Anreise in die nächste größere Stadt ersparen.

Blutdruck- und Blutzuckermessgerät mit eingebauter SIM-Karte für das Internet der Dinge
Grundlage für die Messungen des Patienten zuhause ist in dem Fall das erste 2in1 Blutdruck- und Blutzuckermessgerät von Medisanté mit eingebauter IoT-SIM-Karte von Vodafone. Die Partner stellen das intelligente Messgerät mit geprüfter Messgenauigkeit der European Society of Hypertension (ESH) bei der Medica erstmals in Deutschland vor. „Mit unseren medical-grade vernetzten Geräten kommen auch ältere Patienten sehr gut zurecht, da sie für die Datenübertragung keine Bluetooth-Synchronisierung mit einem Smartphone oder das Herunterladen mobiler Apps mehr benötigen“, erklärt Gilles Lunzenfichter von Medisanté. „Zudem“, ergänzt Lunzenfichter, „hat der Arzt nun dank unserer weltweiten IoT-Partnerschaft mit Vodafone und der neuen Medisanté ELIOT Plattform einen direkten Zugriff auf Vital-Daten seiner chronisch kranker Patienten in Echtzeit.“

Die Kommunikation zwischen Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen oder eben medizinischen Geräten erfolgt über die spezielle IoT-Plattform von Vodafone. Für besonders hohe Sicherheit im Internet der Dinge sorgen die fest in den Geräten verbauten SIM-Karten, die ausschließlich verschlüsselt und direkt mit dem Dashboard beim Arzt kommunizieren. Die Daten werden auf dafür streng zertifizierten Servern im Land selbst gespeichert. Nur berechtigte Dashboard-Nutzer haben Zugriff auf die Patienten-Daten.

Auch für die häusliche Nachsorge bei Krankenhauspatienten ist das System geeignet. So können die Vitaldaten, zum Beispiel von Herz- und Schlaganfallpatienten, vom Facharzt im Blick behalten und im Notfall schnell reagiert werden.

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