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Innovation Days am Vodafone Campus: Wo echte Autos aus der Ferne gesteuert werden

  • Steuern aus der Ferne: Schneller Mobilfunk revolutioniert den Straßenverkehr
  • Parken ohne Fahrer: Keine lästige Parkplatzsuche weil das Auto selbst die Lücke findet
  • Auf frischer Tat ertappt: Die Wand, die Graffiti-Sprayer riechen kann

Düsseldorf, 24. Oktober 2017 – Autos, die ohne Fahrer ihre Runden drehen. Parkhäuser, die keine lästige Parkplatzsuche kennen. Und Wände, die Graffiti-Sprayer riechen können. All das ist möglich, weil schnelle Netze im Boden und in der Luft Menschen, Gegenstände und Autos miteinander sprechen lassen. Bei den Innovation Days zeigt Vodafone die digitale Gegenwart und Zukunft einer vernetzten Welt. Heute und morgen erleben Besucher am Vodafone Campus wie das Internet der Dinge den Alltag in Zukunft einfach und sicher macht. Für private Haushalte ebenso wie für Industrie und Großkonzerne. „Zukunft gestalten heißt Innovationen voranzutreiben. Innovationen haben uns in der Vergangenheit Auto, Glühbirne und Telefon gebracht. In Zukunft werden sie Menschen und Maschinen miteinander sprechen lassen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter zum Start der Innovation Days.

„Zukunft gestalten heißt Innovationen voranzutreiben. Innovationen haben uns in der Vergangenheit Auto, Glühbirne und Telefon gebracht. In Zukunft werden sie Menschen und Maschinen miteinander sprechen lassen.”

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Fast drei Jahre seines Lebens verbringt jeder Deutsche im Auto. Zeit, die in Zukunft auch zum Arbeiten, Telefonieren oder Filme gucken genutzt werden könnte. Denn im Auto muss dann kein Fahrer mehr am Lenkrad sitzen. Bei den Innovation Days zeigt Vodafone wie Fahrzeuge aus der Ferne gesteuert werden. Ein unbesetzter PKW kurvt auf dem Dach des Vodafone Parkhauses an Hindernissen vorbei. Der Fahrer bedient rund 200 Meter entfernt im obersten Stockwerk des Vodafone Towers Gaspedal, Bremse und Lenkrad. Teleoperated Driving heißt die Technologie, die Auto und Fahrer per Mobilfunk miteinander sprechen lässt. In Zukunft sollen so auch Roboter, Maschinen und LKW aus der Ferne gesteuert werden. Das kann dann vor allem den Werksverkehr und logistische Prozesse vereinfachen. Zum Beispiel in Produktionsstätten oder Hafengebieten. Wenn Kraftfahrzeuge nur kurze Wege zurücklegen müssen, beispielsweise um Container vom Schiff zum nächsten LKW zu verfrachten, müssten Fahrer dafür nicht extra ans Steuer und dort abrufbereit warten. Aus einer Zentrale heraus könnten von einer Person mehrere Kraftfahrzeuge im Auge behalten werden. Diese stünden immer bereit. Der Steuerer aus der Zentrale müsste nur dann eingreifen, wenn die Fracht an einem Ort tatsächlich verladen werden muss.

Keine Nerven mehr im Parkhaus verlieren: So findet das Auto selbst die freie Lücke
Die Parkplatzsuche kostet Zeit und Nerven. Deutsche verbringen mit der Suche nach der letzten freien Lücke laut Verkehrsanalyseunternehmen Inrix jedes Jahr durchschnittlich 41 Stunden. Noch schlimmer: Beim Ein- und Ausparken kracht es häufig. In Deutschland zählt die Versicherungsbranche nach Angaben der HUK Coburg jährlich zwei Millionen Parkunfälle. Damit könnte in Zukunft Schluss sein: Autofahrer würden am Eingang des Parkhauses aussteigen und den Wagen per Handy zum Einparken schicken. Ohne Mensch am Steuer würde das Auto über die einzelnen Parkdecks lenken und ganz allein den freien Parkplatz finden. Wo dieser ist, erfährt das Fahrzeug per Mobilfunk von Narrowband IoT Sensoren, die im Parkhaus montiert sind. Soll es wieder nach Hause gehen, wird der PKW per App zurück zum Eingangsbereich des Parkhauses gelotst. Vodafone zeigt bei den Innovation Days, dass Autos per Mobilfunk schon heute ganz allein auf die Parkplatzsuche geschickt werden können.

Vandalismus vorbeugen: So schützt Mobilfunk vor unerwünschten Graffiti-Malereien
Unerwünschte Graffiti-Malereien kosten Deutschland jährlich rund 200 Millionen Euro. Die mehrtägige Reinigung mit chemischen Stoffen ist kostenintensiv, aufwendig und umweltschädlich. Bei den Innovation Days zeigt Vodafone die Wand, die Sprayer riechen kann. Und so Vandalismus vorbeugt. Ein NB-IoT Sensor erkennt Bewegung, die chemischen Stoffe des Treibgases und die Sprayfarbpartikel. Beginnt ein Sprayer mit seinem Werk, schlägt der Sensor automatisch Alarm und verschickt per Mobilfunk eine Meldung an die Zentrale. Von hier aus können Sicherheitskräfte benachrichtigt werden, um die Täter noch während der Arbeit zu stellen.

IoT Barometer: Deutsche Unternehmen setzen auf das Internet der Dinge
Das Internet der Dinge wird in Zukunft Autos sowie Millionen Maschinen und Gegenstände vernetzen. In privaten Haushalten wie in der Industrie. Eine aktuelle Vodafone-Studie zeigt: Das Internet der Dinge ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Drei von vier befragten Unternehmen sind sich sicher, dass die Vernetzung von Maschinen in den kommenden fünf Jahren fester Bestandteil des eigenen Geschäftsmodells sein wird. Zwei von drei Unternehmen die schon heute IoT-Anwendungen nutzen, verbessern auf diese Weise bereits bestehende automatisierte Prozesse und machen diese noch effizienter.

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