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Story / 18.03.2019

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein. Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“ Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose 'Epilepsie' feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und 'Wanderjahre' hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem 'emanzipierten Umfeld' groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug. Don't drink, but drive An ein 'normales Leben', wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch 'wahre Hammer' waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“ Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine 'nichtsichtbare Behinderung' ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“ Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine 'Anstellungszusage' für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Story / 15.03.2019

Wikipetendorf

„Vielfalt ist die Würze des Lebens“, wusste schon der Schriftsteller Ernst von Wildenbruch. Gleiches gilt für das Berufsbild des Pressesprechers. Denn in der Kommunikationsbranche sind die Möglichkeiten vielfältiger wie nie zuvor. Umso wichtiger, ein breit aufgestelltes Team in der Unternehmenskommunikation zu haben. Wie dies bei Vodafone in der externen Kommunikation aussieht, soll diese Storyreihe zeigen. Als nächstes ist Volker Petendorf an der Reihe. Seit 25 Jahren ist er Vodafone treu – und kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Welche Themen ihn täglich beschäftigen, was er an Raul Krauthausen bewundert und was das Luther-Jahr mit seinem größten PR-Flop zu tun hat, hat er im Schnell-Interview erzählt.  Was liest du momentan? Der Postillon „Wahres für Bares“ und Ephraim Kishon: „Total verkabelt – Satirisches um Presse, Funk und Fernsehen.“ Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Zeit mit der Familie und mit Sport, zum Beispiel Eishockey und Fußball. Ich arbeite zudem ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Pink Floyd. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Ich liebe die Kanaren. Ich möchte jedes Jahr gerne wieder auf die Kanaren reisen und dort neue Regionen und Menschen kennenlernen. Wie meldest du dich am Telefon? Vodafone Pressestelle, Volker Petendorf. Was ist dein Lieblingswort? Vertrauen. Was war dein erster Job? Mit 14 Jahren habe ich Zeitschriften ausgetragen und mein erstes Geld selber verdient. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Ich war vorher Redakteur bei einer Tageszeitung – also auf der anderen Seite des Tisches und habe ein Angebot von Vodafone bekommen. Das ist mittlerweile 25 Jahre her … Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das Daumen-Hoch-Emoji. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Dem Postillon und NFL Germany. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Fußball. Was ist dir im Job schon einmal schiefgelaufen? Ich habe sicher schon viele hundert gute Storys platziert. Aber im Lutherjahr war ich davon überzeugt, dass der Mobilfunk-Netzausbau des Lutherweges (2.000 Kilometer) ein spannendes Thema wäre. Leider war es ein Flop – es hat lediglich für eine Glosse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gereicht … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch. Hast du versteckte Talente? Ich bin Sänger im Kirchenchor. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Es gab im weltweiten Markt erste Überlegungen für eine komplett neue Netztechnologie, die unser bisheriges Geschäftsmodell massiv bedrohte. Wir mussten entscheiden, wie wir damit umgehen sollten. Unser damaliger Marketing-Chef Harald Stöber stellte die Frage, ob wir diese Entwicklung denn aufhalten könnten. Die Antwort: „Nein“. Also haben wir uns auf den Fahrersitz gesetzt. Er hat mich sehr geprägt in seiner Einstellung, Dinge selbst zu steuern und die Pole-Position einzunehmen. Er war ein wirklich guter Manager. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Eintöpfe – ich liebe Hausmannskost. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Ich bin ein klassischer CvD mit einer entsprechend großen Themenvielfalt. In meinen Bereich fällt vor allem das Tagesgeschäft. Dazu gehören viele – meist kritische – Presseanfragen von Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosendern sowie Online-Magazinen. Aber auch das aktive Themensetting und die Koordination der operativen Pressearbeit: Welche positiven Themen können wir wann, wo und wie besetzen? Natürlich mit Auswertung und Analyse der Medienberichte. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Regisseur. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die von Raul Krauthausen. Um einmal seine Perspektive nachzuvollziehen und zu verstehen, wie er die Welt erlebt. Warum PR? Ich wollte seit dem 10. Lebensjahr Journalist werden und habe damals schon in der Schülerzeitung mitgearbeitet. Am Ende sind die handwerklichen Fähigkeiten zwischen Journalisten und PRlern sehr ähnlich. Am Ende geht es darum, Storytelling zu beherrschen. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Sie haben mir viele gehaltvolle Gedanken mitgegeben. Etwa „Eine Blume zu Lebzeiten ist mehr wert als tausend Kränze am Grab“ oder „Gib jedem Tag die Chance der schönste in Deinem Leben zu werden.“ Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? Eine E-Mail zu einer Presseanfrage zum Thema 'Funklöcher und 5G-Auktionsbedingungen'. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, Hypes zu verfolgen, sondern um persönliche Beziehungspflege. Es ist wichtig, Vertrauen zu Journalisten aufzubauen – das ist noch wichtiger als die Anzahl der Follower oder der Clippings und Reichweite der Medienberichte. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Das Vieraugengespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Genieße jeden schönen Augenblick! In welchem Job wärst du furchtbar? Alles Handwerkliche, wie tapezieren oder Klempnerarbeiten. Oder auch Buchhaltung. Das würde mich langweilen. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Vertrauensvoll, einfühlsam, leidenschaftlich. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Auf das harmonische, intakte Familienleben mit drei Kindern … und vielen Verwandten.

Statement / 15.03.2019

5G-Frequenzauktion: Eilantrag gegen Vergabebedingungen zurückgewiesen

Das Verwaltungsgericht Köln hat heute unseren Eilantrag gegen die Auflagen der Bundesnetzagentur bei der 5G-Auktion zurückgewiesen. Derzeit werten wir den Beschluss aus. Zu weiteren Details können wir uns noch nicht äußern.

News / 11.03.2019

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Häusliche Gewalt wirkt meist weit über die eigenen vier Wände hinaus. Betroffene werden zum Teil von ihren Tätern auch am Arbeitsplatz gestalkt. Oder sie können gar nicht zur Arbeit gehen, kommen verspätet oder können sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. In einer von der Vodafone Foundation in Auftrag gegebenen Studie der Marktforschungsgesellschaft Opinium wurden 4.715 Frauen und Männer im Arbeitsleben in neun Ländern (UK, Deutschland, Irland, Türkei, Südafrika, Kenia, Indien, Italien und Spanien) befragt.  [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/03/Studie_Vodafone-hilft-Mitarbeitern-bei-häuslicher-Gewalt-2.mp4"][/video] Die Studien-Ergebnisse zeigen: 37% der Teilnehmer haben bereits häusliche Gewalt oder Missbrauch in irgendeiner Form* erfahren. 67% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, der Missbrauch habe Einfluss auf ihre Karriere gehabt. 51% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, sie trauten sich am Arbeitsplatz nicht, den Missbrauch zu thematisieren. Wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz den Missbrauch thematisieren, sagen 53% von diesen, dass es positive Konsequenzen gehabt hätte. 33% sagen, eine App, die Missbrauchsopfern Hilfe und Unterstützung bietet, würde auch dabei helfen, dass das Arbeitsleben weniger beeinträchtigt wird. Vodafone möchte die betroffenen Mitarbeiter entlasten und ihnen helfen, sich aus der häuslichen Gewaltsituation zu befreien. Die Landesgesellschaften arbeiten derzeit daran, die Richtlinien auf die nationalen Gegebenheiten, wie etwa die Gesetzeslage, anzupassen. Bis zu 10 Tage bezahlten Sonderurlaub könnte die neue Richtlinie für Deutschland vorsehen – dieses Thema wird noch gemeinsam mit den Gesamtbetriebsräten vereinbart. Urlaubsanträge sollen bevorzugt behandelt und Arbeitszeiten noch flexibler gestaltet werden können. Denn häufig stehen Arztbesuche oder Gerichtstermine für die Betroffenen an. Wenn es den Mitarbeitern hilft, ihre Arbeitszeit, den Ort oder den Aufgabenbereich zu ändern, soll Vodafone auch das künftig prüfen können, sofern betriebliche Belange berücksichtigt werden. Auch die kurzfristige Anpassung individueller Home-Office-Regelungen kommt in Betracht. Genauso wie die Änderung der Telefonnummer oder der Email-Adresse und eine außerordentliche Gehaltsvorauszahlung. Damit bietet Vodafone Opfern häuslicher Gewalt konkrete Entlastung an. Betroffene müssen dazu allerdings signalisieren, dass sie Hilfe wünschen. Das kann im Kontext häuslicher Gewalt besonders schwer fallen. Führungskräfte und Kollegen sollen daher besonders sensibilisiert werden. Hierzu arbeitet Vodafone gerade an einem Schulungskonzept und entsprechenden Tool-Kits. *Häusliche Gewalt und Missbrauch Unter häuslicher Gewalt und Missbrauch sind Vorfälle oder Muster eines körperlichen, verbalen, sexuellen, emotionalen oder psychischen Missbrauchs zu verstehen, die zwischen Partnern, Familienmitgliedern oder bspw. auch in einem Pflegeverhältnis stattfinden. Mögliche Formen sind: Körperliche Gewalt: schlagen, treten, verbrennen, verletzen und im schlimmsten Fall töten. Sexueller Missbrauch: unerwünschte sexuelle Handlungen, einschließlich Vergewaltigung. Zwanghafte Kontrolle: eine psychologische oder emotionale Form des Missbrauchs, mit der die individuelle Freiheit des Opfers eingeschränkt wird. Finanzieller Missbrauch: Kontrolle der Finanzen mit dem Ziel eine finanzielle Abhängigkeit des Opfers zu schaffen. Ohne finanzielle Unabhängigkeit ist es schwer, sich aus einer gewalttätigen oder missbräuchlichen Beziehung zu befreien. Emotionaler Missbrauch: Kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen und auch die Kontrolle über soziale Kontakte umfassen. Stalking: Stalking am Arbeitsplatz führt häufig dazu, dass der Täter das Opfer zum Arbeitsplatz begleitet, es wieder abholt, und auch versucht, es vor Ort zu kontrollieren. Cyber-Mobbing und -Belästigung: Kontrolle, Bedrohung und Stalking werden virtuell per E-Mail oder über Textnachrichten vollzogen. [video width="1920" height="1080" mp4="https://vf-medien.de/wp-content/uploads/2019/03/Studie_Vodafone-hilft-Mitarbeitern-bei-häuslicher-Gewalt.mp4"][/video]

Story / 08.03.2019

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt. Was liest du momentan? ‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht ;-) Wie verbringst du deine freie Zeit? Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Rock am Ring. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich. Wie meldest du dich am Telefon? „Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen. Was ist dein Lieblingswort? Woran hat et jelegen? Was war dein erster Job? Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das mit dem Heiligenschein. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten. Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen! Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. ;-) Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Deutsch und Geschichte. Hast du versteckte Talente? Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die Schuhe von einem Fußball-Profi. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Auch mal ganz leise sein und viel schlafen. Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Ganz klar: das persönliche Gespräch. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen. In welchem Job wärst du furchtbar? Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Worauf bist du stolz? Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft. Warum PR? Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln. Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Klartext / 06.03.2019

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

5G nimmt Fahrt auf. Die ersten 5G-Smartphones erblicken das Licht der Welt. In den Industriehallen stehen vielversprechende 5G-Technologien in den Startlöchern. Was noch fehlt? Zumindest hierzulande? Das Netz. In Deutschland legen wir uns auf dem Weg an die digitale Weltspitze selbst Steine in den Weg. Steine, die wir – wenn wir es nicht unverzüglich tun – in den nächsten Jahren mühevoll aufsammeln müssen. Drei deutsche Denkfehler werden den Netzausbau in Deutschland auf lange Jahre lähmen. Oder aber wir denken endlich um. Und drehen das Blatt zu unser aller Gunsten. Der erste deutsche Denkfehler: „4G-Probleme mit 5G lösen“ Die Netze in Deutschland sind nicht optimal. Ich ärgere mich selbst massiv, wenn ich aus der Leitung fliege oder im Schneckentempo surfe. Kunden erleben genau das viel zu häufig. Dieser Zustand wird unserem Anspruch als Industrie- und Technologie-Nation nicht gerecht. Und er widerspricht dem Anspruch unserer Bürger jederzeit verlässlich telefonieren und Daten teilen zu können. [quote id="295"] Was dabei vergessen wird: Es handelt sich um 4G-Probleme. Politiker projizieren nun fälschlicherweise die Hoffnungen, die mit 5G verbunden sind, in den berechtigten Wunsch der Bürger, die bestehenden 4G-Probleme zu lösen. Das klingt vielversprechend. Aber es ist ein Trugschluss. 5G kann diese 4G-Probleme nicht lösen. 5G ist zu Beginn ein reines Datennetz. Wir werden mit 5G nicht telefonieren. Die deutschen 4G-Probleme sind hausgemacht. Sie sind eine Spätfolge der UMTS-Frequenzauktion. Mit fast 50 Milliarden Euro eine der teuersten aller Zeiten. Dieses Geld fehlt bis heute für den Bau neuer Mobilfunkmasten. Dass dieser Bau in Deutschland durchschnittlich zwei Jahre dauert – vom Antrag, über die Genehmigung bis zur Maststellung – ist ein weiteres Laster im europäischen Wettlauf. In anderen Ländern dauert das gerade einmal sechs Monate. Wir müssen die 4G-Probleme in Deutschland mit 4G lösen. Nur neue LTE-Masten können Funklöcher schließen. National Roaming – so schön der Begriff auch klingen mag – wird kein einziges Funkloch schließen. Funklöcher sind meist dort, wo kaum Menschen leben. Dort gibt es echte weiße Flecken, in denen kein Netzbetreiber eine Abdeckung hat. Wie soll an diesen Orten durch nationales Roaming etwas besser werden? [quote id="297"] Ich wünsche mir eine Ausbau-Allianz. Wir drei Netzbetreiber, die wir wirklich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen, teilen uns die weißen Flecken auf. Jeder baut dann ein Drittel davon aus und alle drei Netzbetreiber integrieren ihre Antennen an diesen Masten. Das ist dann ein 'Geben und Nehmen'. Fair und gerahmt von festen Regeln. Nicht wie beim nationalen Roaming, wo drei Spieler geben und ein vierter sich ins gemachte Netz setzt. Der zweite Denkfehler: „5G mit einem Mal an jede Kanne bringen“ Wir Netzbetreiber haben die Aufgabe, dieses Land auszubauen. Und dabei dürfen wir keinen vernachlässigen. Weder die Menschen in der Stadt noch die auf dem Land. Weder die große Industrie, noch den Mittelstand – aber genauso wenig die kleinen Betriebe. Wir müssen sie alle mitnehmen, wenn Digitalisierung gelingen soll. Und dazu gehört vor allem: Empfang. Und ein gutes Netz. Aber bei diesem Ausbau sollten wir smart und bedarfsorientiert vorgehen. Dabei müssen wir uns in Deutschland die Frage stellen: Wo brauchen wir 5G zu Beginn wirklich? Die Forderung nach schnellem Netz an jeder Milchkanne ist verständlich. Nur braucht es dafür wirklich überall umgehend 5G? Brauchen Bauernhöfe bereits morgen unbedingt blitzschnelle Reaktionszeiten und 10 Gigabit in der Luft? Ich glaube nicht. Millionen von Milchkannen funktionieren gut mit dem 4G-Maschinennetz. Genau das macht Bauern zu smarten Farmern. Denn mit LTE und unserem neuen Maschinennetz können viele Dinge genauso gut kommunizieren, wie sie es mit 5G tun würden. Und da sind wir schon richtig weit. Es funkt bereits im gesamten LTE-Netz. Aber ich gebe zu: Auf dem Land müssen wir noch besser werden. Und daran arbeiten wir. Der 4G-Ausbau auf dem Land muss 2019 Top-Priorität werden. Denn er schließt nicht nur die letzten Lücken, sondern ist auch Voraussetzung für das dann folgende 5G. Ich will ehrlich sein: Es ist gar nicht möglich 5G mit einem Schlag an jede Milchkanne zu bringen. Das lehrt uns die Physik. Jedes Netz muss sich entwickeln – über viele Jahre. Die letzten Prozentpunkte sind beim Ausbau immer die schwierigsten. Wenn wir die verfügbaren Kapazitäten in Deutschland zu Beginn nutzen, um 5G aufs Land zu bringen, klingt das erst einmal gut. Es gibt dann allerdings einen großen Verlierer: die deutsche Wirtschaft. Denn wir können jeden Euro nur an einer Stelle ausgeben. Und jeder Techniker kann zu einem Zeitpunkt nur an einem Ort seine Arbeit verrichten. [quote id="296"] Der dritte Denkfehler: „Investieren Sie jetzt. Wir sagen Ihnen die Konditionen später“ Würden Sie privat ein Haus kaufen, von dem Sie nicht wissen wo es steht und wie viele Zimmer es hat? Bei der bevorstehenden Frequenz-Auktion sollen wir Netzbetreiber genau das tun. Wir sollen ein klares Bekenntnis für Investitionen in Milliarden-Höhe abgeben, ohne die Rahmenbedingungen hierfür zu kennen. Ein Spiel ohne feste Regeln. Dabei geht es ausgerechnet bei diesem Spiel um so verdammt viel: nämlich um die digitale Zukunft Deutschlands. Und die – genau wie ihre nötigen Milliarden-Investitionen – braucht Rechts- und Planungssicherheit. Die Politik schafft mit schwammigen Formulierungen und unverhältnismäßigen Privilegien für einzelne Spieler Unklarheit für all diejenigen, die tatsächlich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen. Was genau heißt National Roaming? Was Regional Roaming? Wer darf dann zu welchem Preis Netze nutzen? Und auch wenn das Thema Regional Roaming gerade vom Tisch zu sein scheint, wer garantiert, dass das nicht rückwirkend wiederkommt? Zwischen all den Unwägbarkeiten wird jetzt gerade die nächste Debatte aufgemacht: das Thema Campus-Lösungen, also der lokalen Frequenzen, die man bei 5G günstig erwerben kann. Meint das wie ursprünglich geplant einzelne Industrie-Standorte? Oder doch ganze Städte? Meint das 5G für den firmeneigenen Bedarf oder sollen daraus auch Angebote für Dritte entstehen? Die Folge wäre ein 5G-Flickenteppich in Deutschland. Hinzu kommt zu all dem: Das Huawei-Thema ist nach wie vor ungelöst. Wie gehen wir in Deutschland damit klug um? Fest steht: Sollte Huawei tatsächlich aus dem Netz ausgeschlossen werden, würde das nicht nur den 5G-Ausbau in Deutschland deutlich verzögern und noch einmal teurer werden lassen. Das würde Deutschland auch beim bestehenden Mobilfunknetz noch einmal zurückwerfen. Die Folge: Das Wagnis zu investieren wächst. Der Ausbau auf dem Land lahmt – und wird nie vom neuen Netzbetreiber angegangen. Die Zahl der Arbeitslosen im Telekommunikations-Sektor wächst rapide. Die Beispiele in Frankreich, Spanien oder Italien zeigen das deutlich. Wollen wir deren Beispiel wirklich folgen? Ich sage: Nein! Deutschland braucht beim 5G-Ausbau endlich Klarheit. Der Weg zurück zu einer digitalen Vorreiterrolle kann nur von klaren und vor allem fairen Spielregeln gerahmt sein. Ich bin nicht per se gegen einen vierten Wettbewerber. Im Gegenteil: Ich liebe es mich mit anderen zu messen. Nur die eine Grundidee von Wettbewerb darf dabei nicht auf der Strecke bleiben: Wettbewerb muss fair sein. Sonst gibt es in Digital-Deutschland einzelne Gewinner und Millionen Verlierer.

News / 05.03.2019

Kooperation mit Ford für vernetzte Autos: Mehr Sicherheit durch eCall und Fernsteuerung

Nächster Meilenstein bei der Kooperation von Ford und Vodafone für das vernetzte Auto: Ab sofort bietet die Ford-eigene App 'FordPass' neue Funktionen an. Neben der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs ist nun jederzeit auch der offizielle Zubehör-Katalog abrufbar. Darüber hinaus hilft ein digitaler Co-Pilot, den eigenen Kraftstoffverbrauch sowie dessen Kosten zu überblicken und gibt Tipps für eine effizientere Fahrweise. Mit der Einführung der vierten Modellgeneration des Ford Focus ermöglicht das FordPass Connect genannte integrierte Modem eine verbesserte Interaktion mit dem Fahrzeug. Im Falle eines Unfalls setzt FordPass Connect auch ohne Handy an Bord automatisch einen Notruf (eCall) inklusive Standortdaten an die lokale Notrufzentrale ab. In Verbindung mit dem Modem ermöglicht die FordPass App ab sofort auch Funktionen und Informationen wie beispielsweise das ferngesteuerte Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs, das ferngesteuerte Starten des Motors (derzeit nur bei Ford Focus und bei Automatikfahrzeugen), das Anzeigen des Fahrzeugstandorts oder der Fahrzeugdiagnose (Ölstand, Reifendruck, o.ä.). Das hilft Fahrern, die beispielsweise ihr Auto abgestellt haben und sich später fragen, ob das Fahrzeug wirklich abgesperrt ist. Oder auch den Fahrern, die ihr Auto in einer fremden Stadt geparkt haben und sich nicht mehr an den Ort erinnern können. Jetzt den Wagen ferngesteuert verriegeln oder per GPS-Ortung wiederfinden, ist die Lösung. Vodafone liefert für Ford die IoT Managed Connectivity für Europa, also die Verbindung aller Ford-Fahrzeuge in das Ford-Backend, um Telematik Anwendungen, eCall und Fernsteuer-Funktionen zu ermöglichen. Dank des Modems kann im Fahrzeug ein 4G LTE WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte eingerichtet werden. Im Preis inklusive ist eine Nutzung für drei Monate oder 3 GB. Danach kann auf Wunsch ein Folgevertrag mit individuellem Datenpaket bei Vodafone abgeschlossen werden. Denn Vodafone liefert auch die Funktion 'Internet in the Car', bei der die Ford-Kunden Datenvolumen des WLAN-Hotspots aufladen können. FordPass Connect hilft mit der Funktion 'Finden', preiswerte Tankstellen, Parkhäuser oder auch Restaurants zu finden. Unter der Funktion 'Mobilität' können jederzeit Informationen wie Kraftstoffstand, Reifendruck oder auch die Kontaktdaten des Servicepartners eingesehen werden. Dies alles sind Funktionen, die vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung und Vernetzung die urbane Mobilität erleichtern beziehungsweise Innovationen erst ermöglichen werden. Fahrtenbücher könnten automatisch geführt inklusive einer intelligenten Routen-, Tank-/Lade oder auch Inspektionsplanung, oder auch Pakete durch ferngesteuertes Öffnen von Kofferraumklappen abgeliefert werden.

Story / 28.02.2019

Surfen ist nicht ihr Sport, sondern ihr Job – die Vodafone-Netzpolizistin

Sie ist 1,68 Meter groß, sportlich und reitet und surft so oft es geht. Ok, werden viele sagen, sportlich ist sie anscheinend, aber wie schafft diese Frau das neben ihrem Job? Denn Silke Holler arbeitet Vollzeit seit nunmehr 19 Jahren bei Vodafone in Düsseldorf. Und Reiten und Surfen sind ja auch zeitaufwendige Hobbies. Die Antwort ist einfach: Surfen – das gehört zu ihrem Job als Produkt-Managerin bei Vodafone und Reiten ist ihr abendliches Hobby. Surfen als Job? Richtig! Und der Clou dabei ist, dass die Vodafone-Kunden davon auch noch profitieren. Warum? Weil Silke nicht mit dem Surfbrett auf den Wellen der Meere gleitet, sondern mit ihrem Laptop durch die Weiten des Internets surft – stets auf der Suche nach Schädlingen und Müll wie Trojanern und Schadsoftware. Vor diesen warnt sie Vodafone-Kunden und hat ein Produkt mitentwickelt, dass automatisch vor diesen Gefahren des Netzes warnt und somit schützt: Vodafone Secure Net. „Jeder, der ein Smartphone oder Notebook nutzt, geht damit auch täglich ins Internet“, weiß Holler. „Dabei kommt man auch oft unwissentlich auf Seiten, die Schadsoftware enthalten oder fängt sich Trojaner ein, die Daten ausspähen.“ Daher kümmert sie sich tagtäglich darum, das Vodafone-Netz für Kunden vor Trojanern und Schadsoftware zu schützen. Ihre wichtigste Waffe im Kampf gegen Phishing ist dabei Vodafone Secure Net. Der Dienst bietet umfassenden Schutz gegen Viren und Schadsoftware, und filtert vollautomatisch Spams und Phishing-Attacken aus dem Daten-Strom – und das sogar in öffentlichen W-LAN Hotspots. „Dabei kann der Kunde jederzeit durch Ein- und Ausschalten selbst entscheiden, ob er den Schutz für seine Internet-Verbindung gerade benötigt oder nicht“, erklärt die Netzpolizistin. „Vodafone Secure Net funktioniert wie ein Filter. Die Daten werden analysiert und wenn wir etwas Schädliches finden oder vermuten, wird der Kunde per Blocking-Seite oder SMS informiert. Er kann dann selbst entscheiden, ob er der Webseite vertraut. Alle Daten, die wir erheben werden umgehend gelöscht.“ Auch nach 19 Jahren ist die Produkt-Managerin immer noch mit Begeisterung bei der Sache. Dabei gelang sie auf Umwegen zur Technik. Ursprünglich startete sie ihre berufliche Ausbildung mit einem Studium für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, merkte aber, dass 'irgendwas noch fehlte'. So begann sie eine Ausbildung zur technischen Redakteurin und baut und entwickelt heute Services, Produkte und Apps. Neben der Sicherheit im Netz kümmert sich Holler aber auch im realen Leben um Hilfe im Notfall. Schließlich ist sie ausgewiesene Ersthelferin bei Vodafone und im Falle eines Noteinsatzes sofort an der Seite der hilfebedürftigen Kollegin oder des Kollegen. Damit der Virenschutz immer auf dem aktuellsten Stand ist, ist Holler quasi im Sicherheitsauftrag von Vodafone regelmäßig im Netz unterwegs und aktualisiert den Schutz von Vodafone Secure Net. Unterstützung bekommt sie dabei durch weitere spezialisierte Dienstleister, die das Netz ebenfalls durchforsten und ihr wichtige Informationen über unsichere Webseiten und dergleichen liefern. „Sicherheit im Internet wird immer wichtiger insbesondere für Kinder. Deshalb haben wir auch zusätzliche Family Funktionen wie zum Beispiel Surfpausen für Kinder integriert“, erklärt sie. Wichtig ist dabei vor allem, dass es für den Kunden einfach zu nutzen sein muss. Je mehr gesurft wird, desto wichtiger wird Sicherheit im Netz. Daher arbeitet Holler bereits mit ihren Kollegen an der Erweiterung des Dienstes. Das ist eine spannende Aufgabe. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag entspannt sie dann mit ihrer Trakehner Stute beim allabendlichen Ausritt. „Ein schöner Ausgleich“, wie Holler findet.

Story / 25.02.2019

Häppchen Höpken

Synonyme machen Texte abwechslungsreicher, ausdrucksstärker und spannender, sagen das gleiche mit anderen Worten. Wirklich immer? Ist Pressestelle gleichzusetzen mit externer Kommunikation genau wie mit PR-Abteilung? Ist der traditionelle Begriff der Pressestelle eigentlich noch zeitgemäß? Fragen über Fragen. Doch eigentlich wichtig ist, was sich hinter dem bloßen Namen und der Oberfläche verbirgt. Was und vor allem wer hinter der externen Kommunikation/Pressestelle/PR-Abteilung von Vodafone steckt, soll diese Story-Reihe zeigen. Als viertes ist Thorsten Höpken dran und deckt auf, warum er gerne die Sneaker vom Pressekollegen Tobias Krzossa tragen möchte, warum er nicht Zugführer sein könnte und was ihn zur PR verführt hat.   Was liest du momentan? '10 kleine Burggespenster'. ;-) Das habe ich gestern Abend drei Mal meinem Sohn vorlesen müssen … Wie verbringst du deine freie Zeit? Am liebsten mit meiner Familie. Ich gehe aber auch gerne Radfahren oder Schwimmen. Was war das erste Konzert, das du je besucht hast? Die Fantastischen Vier in der Ruhrgebietsmetropole Essen. Müsste Anfang der 90er gewesen sein. Welche Themen betreust du in der Pressestelle? Alles was Privatkunden auf dem Herzen liegt –  Mobilfunk, Festnetz, TV, Roaming. Wohin willst du unbedingt einmal reisen? Ich würde mir gerne einmal Japan anschauen. Wie meldest du dich am Telefon? „Guten Tag, Vodafone Pressestelle, Höpken.“ Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest? Der Schlachter – mit einem Messer im Kopf und einer blutigen Schürze. Was ist dein Lieblingswort? Oh Gott! Was war dein erster Job? Bei 'Seidenblumen Hoffmann' in Langenberg: Ich habe Kunstblumensträuße verpackt für meinen ersten Urlaub in Lloret de Mar – ohne die Eltern. Welches Emoji verwendest du am häufigsten? Das Zwinker-Emoji. Wem folgst du am liebsten bei Twitter? Unseren Online-Journalisten und ihren Kanälen. Warum PR? Ich wollte auch Mal zur Häppchen-Fraktion gehören. Zu schönen Events eingeladen werden, essen, trinken und früh nach Hause … ;-) Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das? Im Schwimmen – vor vielen Jahren … Was ist dir schon einmal schiefgelaufen? Worüber ich mich im Nachhinein ärgere sind Rechtschreibfehler in Tweets oder wenn ich Wörter verdrehe. Yoda lässt grüßen … Welches war dein Lieblingsfach in der Schule? Kunst. Hast du versteckte Talente? Ich glaube ich bin handwerklich begabt. Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone? Der erste Videocall mit einem Sony-Ericsson Z1010 Handy. Ich glaube das müsste 2003 gewesen sein. Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das? Spaghetti Bolognese. Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest? Den Gärtner. Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum? Die sportlichen Sneaker von meinem Kollegen Tobias Krzossa – in der Hoffnung, dass die Sportlichkeit überschwappt. Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert? Offen zu sagen, wenn einem etwas nicht passt. Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast? „Komme gleich“ an meine Frau. Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht? Ich kann lustig sein! Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel? Meine laute Stimme. Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest? Egal was Du später einmal machen willst – mach es mit Leidenschaft … Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich? Digitalisierung. Weg vom Papier, weg von den klassischen Word-Dokumenten hin zur 360 Grad-Kommunikation. In welchem Job wärst du furchtbar? Alles was eintönig oder monoton ist. Zum Beispiel die Arbeit als Zugführer. Wo man stundenlang alleine in seinem Führerhaus sitzt. Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben? Lösungsorientiert, kreativ, bequem. Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das? Riechen. Was hat dich zu Vodafone gebracht? Das Thema Mobilfunk. Sehr technisch und dennoch so nah am Kunden. Schon damals habe ich gespürt, dass mobile Kommunikation sehr wichtig für die Gesellschaft sein wird. Ich habe gleich zu Beginn als Produkt-Manager UMTS einführen dürfen – eine wirklich spannende Zeit.

News / 25.02.2019

Vodafone und AT&T wollen Autos gemeinsam schneller ins Netz bringen

Vodafone und AT&T wollen das Internet der Dinge (IoT) für die Automobil-Industrie einfacher und schneller verfügbar machen. Auf dem Mobile World Congress verkünden die beiden Unternehmen den Start einer Kooperation. Gemeinsam entwickeln die Partner Technologien für vernetzte Fahrzeuge in Nordamerika, Europa und Afrika. Automobil-Unternehmen stehen bei der Integration vernetzter Technologien vor vielen Herausforderungen. Jeder Markt hat individuelle Anforderungen und Vorschriften. Vodafone und AT&T wollen es Automobilern jetzt einfacher machen, Fahrzeuge zu vernetzen. Ziel der Kooperation ist es den Bereitstellungsprozess und den Betrieb vernetzter Technologien für Automobiler zu vereinfachen. „Die Kooperation mit Vodafone erweitert unsere bestehende Beziehung“, sagt Chris Penrose, Präsident von IoT-Lösungen bei AT&T. „Beide Kooperationspartner verfügen über große Erfahrung in der vernetzten Fahrzeugtechnologie. Durch die Zusammenarbeit werden wir Innovationen beschleunigen und unseren Kunden helfen, mehr Fahrzeuge schnell mit Konnektivität, Unterhaltungs- und Telematik-Services auszustatten.“ Wir unterstützen Automobilhersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen „Gemeinsam unterstützen wir Automobil-Hersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen. Wir vereinfachen Integrationsprozesse, um das Internet der Dinge schneller ins Auto zu bringen“, so Stefano Gastaut, IoT-Direktor von Vodafone Business. „Die einfache und schnelle Integration von vernetzten Technologien ist besonders wichtig.“ Ziel der Kooperation ist es die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und das Unterhaltungsangebot im Auto zu verbessern. Dafür arbeiten die Partner gemeinsam unter anderem an 5G und autonomen Fahrzeug-Technologien, an neuen V2X-Funktionen, an zusätzlichen Unterhaltungsangeboten im Fahrzeug und an globalen Servicequalitäts-Modellen. Vodafone und AT&T arbeiten bereits mit mehr als 50 globalen Automobilmarken zusammen Schon heute bringen Vodafone und AT&T jeweils zahlreiche Dienstleistungen und Produkte für vernetzte Autos in den Markt. Neben der Automobilbranche nutzen vor allem Unternehmen der Flotten- und Versicherungsbranche die Technologien der beiden Technologie-Konzerne. Gemeinsam verfügen die Kooperationspartner  über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie. Sie arbeiten mit fast 50 globalen Automobilmarken zusammen und vernetzen heute bereits mehr als 43 Millionen Autos und Lastwagen. Vorreiter bei Sicherheitskonzepten für den Straßenverkehr der Zukunft Vodafone und AT&T zählen zu den Vorreitern für die Entwicklung von Zukunftsmodellen für das autonome Fahren. Beide Kooperationspartner sind Vorstandsmitglieder der 5GAA. Die 5GAA ist eine globale Organisation von Unternehmen aus der Automobil-, Technologie- und Telekommunikationsbranche, die ganzheitliche Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft entwickelt. In Deutschland treibt Vodafone seit zwei Jahren die Entwicklung der mobilfunkbasierten Technologie V2X (vehicle-to-everything) voran. Beispielsweise im 5G Mobility Lab in Aldenhoven oder auf dem digitalen Testfeld KoMoD in Düsseldorf. AT&T ist Gründungsmitglied und exklusiver Konnektivitätsanbieter des American Center for Mobility, eines hochmodernen Automobil-Entwicklungsgeländes in der Nähe von Detroit, Michigan.

Story / 21.02.2019

Ein CEO, der nicht kommuniziert, kann auch nicht führen

Im Podcast 'Behind The Screens' spricht Panos Meyer, Geschäftsführer der Hamburger Digital-Agentur Cellular, mit Vodafone Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter über Digitalisierung, Innovationen und den Social-CEO. Wenn es um Innovationen geht, ist das Credo des Vodafone-Chefs: „Wenn man sich fragt, ob etwas Sinn macht, dann kann man es nur herausfinden, indem man es auch ausprobiert.“ [quote id="290"] Als CEO sehe er zudem drei wesentliche Aufgaben für sich: Resultate für das Unternehmen erzeugen, das Unternehmen in die Zukunft führen und die Welt ein Stückchen besser machen – im Großen wie im Kleinen. Daneben hebt Ametsreiter die Bedeutung von Kommunikation hervor: „Eine Führungskraft, die nicht kommuniziert, kann auch nicht führen. Je mehr ich als CEO die Klaviatur der Kommunikation mitsamt der Tools verstehe und beherrsche, desto mehr Töne kann ich erzeugen.“ Social Media gehöre hier notwendigerweise hinzu: „Wenn man diese Möglichkeit als CEO oder Geschäftsführer nicht erkennt, dann hat man etwas verpasst.“ Mehr zum Thema Social-CEO, wohin sich die Telekommunikationsbranche verändert und wie sich Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung verbessern müssen, gibt es hier im Podcast:

Fakten / 15.02.2019

5G-Auktionsbedingungen: Vodafone reicht zur Wahrung seiner juristischen Interessen Eilantrag beim VG Köln ein

Vodafone war immer und ist nach wie vor an einer schnellen Durchführung der 5G-Auktion interessiert, denn Vodafone will 5G schnell und breit ins Land bringen. Allerdings sind die ursprünglichen von der BNetzA vorgelegten Auktionsbedingungen in den letzten Monaten durch externen Druck stark verändert worden. So sind vor allem neue Bedingungen geschaffen worden, die Investitionen in 5G erschweren, statt sie zu erleichtern. Dabei sind investitionsfreundliche Bedingungen, für einen schnellen 5G-Ausbau dringend vonnöten. Auch lässt der jetzt vorliegende Entwurf die nötige Klarheit vermissen, die Unternehmen brauchen, die jetzt Milliarden in 5G investieren wollen. Daher hat Vodafone – wie auch die anderen drei Mitbewerber um die Lizenzen – im Vorfeld der Auktion bereits Klage gegen den Entwurf erhoben. Bislang stand Vodafone auf dem Standpunkt, diese Klage in einem Hauptsacheverfahren durchzuführen. Das jüngst eingeleitete Eilverfahren eines Mitbewerbers gegen die Auktionsbedingungen hat hier allerdings eine neue Situation für Vodafone geschaffen. Um hier jetzt ebenfalls rechtlich Gehör zu finden und auch die eigenen juristischen Interessen zu vertreten, sah Vodafone sich gezwungen, ebenfalls einen Eilantrag beim VG Köln einzureichen. Dies hat Vodafone am Freitag getan.

Klartext / 05.02.2019

Digitalisierung und Arbeitswelt – passt das?

Die Digitalisierung ist kein Trend. Sie verändert nicht nur das Privatleben, sondern wälzt auch die Arbeitswelt um. Ich bin davon überzeugt, dass eine gefestigte, Werte basierte Unternehmenskultur  diese Veränderungen verkraftet. Allerdings gilt das nur, wenn der Austausch mit den Mitarbeitern offen und ehrlich erfolgt und sie gezielt weitergebildet werden. Und was ist mit Künstlicher Intelligenz im Recruiting? Und wie geht man gegen "Unconscious Bias" vor? Ich sehe es so!

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