Das Poster zu Quantico
© © ABC
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Serien wie Quantico: Die 9 besten Alternativen

Eine Gruppe junger, attrak­tiv­er FBI-Kadet­ten, ein ver­heeren­der Bombe­nan­schlag am Grand Cen­tral in New York und eine kom­plexe Ver­schwörung dahin­ter. Das sind die Zutat­en für die US-amerikanis­che Serie Quan­ti­co, ein atem­los ras­an­ter Para­noia-Thriller mit nahezu ein­er über­raschen­den Wen­dung pro Folge. Über drei pack­ende Staffeln saßen Fans geban­nt vor den Bild­schir­men. Doch es gibt viele Serien wie Quan­ti­co für Ver­schwörungs­the­o­retik­er. Das sind die neun besten Alter­na­tiv­en für Fans knif­fliger Agen­ten-Thriller.

Quantico: Agentenverschwörung mit überraschenden Wendungen

Quan­ti­co han­delt von einem het­ero­ge­nen Jahrgang an der FBI-Akademie in Quan­ti­co, Vir­ginia. Ein­er der erfol­gre­ichen Absol­ven­ten wird in der Gegen­wart verdächtigt, den größten Ter­ro­ran­schlag seit dem Angriff auf das World Trade Cen­ter am 11. Sep­tem­ber 2001 verübt zu haben.

Dies­mal galt der Anschlag der Grand Cen­tral Sta­tion in New York. Als Hauptverdächtige gilt die mys­ter­iöse Indo-Amerikaner­in Alex Par­rish (Priyan­ka Chopra). Sie beteuert aber ihre Unschuld und ver­sucht auf eigene Faust, die wahren Täter zu find­en.

Ihre Suche führt sie zurück zu ihren ehe­ma­li­gen Schulkol­le­gen. In Rück­blenden wer­den die Moti­va­tio­nen und Geheimnisse der Quan­ti­co-Rekruten nach und nach aufgedeckt. In den weit­eren Staffeln muss sich Par­rish als Top-Agentin solo durch­schla­gen und begeg­net immer wieder alten Wegge­fährten.

Priyanka Chopra in Quantico

Alex Par­rish (Priyan­ka Chopra) muss in Quan­ti­co ihre Unschuld beweisen | © ABC

So kommt es dazu, dass sich in dem Para­noia-Thriller die Allianzen zwis­chen den Fig­uren und die Sym­pa­thien der Zuschauer für die Pro­tag­o­nis­ten stetig drehen. Dazu gesellen sich zahlre­iche Action­szenen und schnelle Schnitte zwis­chen der Gegen­wart und Ver­gan­gen­heit, um den Adren­a­l­in­pegel hochzuhal­ten.

Wenn du es lieb­st, bei Serien nicht erah­nen zu kön­nen, was als Näch­stes passieren wird und du wieder­holt über­rascht wer­den willst, dann haben wir für dich zehn Serien-Alter­na­tiv­en zu Quan­ti­co, die min­destens eben­so action­re­ich und span­nend sind wie der Agen­ten­thriller.

24: Nervenaufreibender Echtzeit-Thriller mit einem grandiosen Kiefer Sutherland

Eine konzep­tionell rev­o­lu­tionäre, wen­dungsre­iche Action-Serie um Anti-Ter­ror-Agen­ten.

Darum solltest du 24 sehen:

Jack Bauer (Kiefer Suther­land) hat keine Zeit. Der Fam­i­lien­vater wird in den Abend­stun­den wieder zurück zu der Anti-Ter­ror-Ein­heit CTU gerufen, um inner­halb von zwölf Stun­den einen geplanten Anschlag auf den schwarzen Präsi­dentschaft­skan­di­dat­en Sen­a­tor Palmer (Den­nis Hays­bert) zu ver­hin­dern.

Der Auf­trag wird durch einen Maulwurf bei der CTU erschw­ert, der die Mis­sion kon­tinuier­lich sabotiert. Schlim­mer noch: Seine 17-jährige Tochter Kim (Elisha Cuth­bert) ver­schwindet in der­sel­ben Nacht und wird verzweifelt von ihrer Mut­ter gesucht.

24 machte den Wet­t­lauf gegen die Zeit, wie man ihn in vie­len Agen­ten-Geschicht­en find­et, zum dominieren­den for­malen Prinzip ein­er 24-teili­gen Staffel. Jede Folge erzählt eine Stunde aus dem Leben von Jack Bauer, der verzweifelt ver­sucht, Regierungs­geg­n­er auszuschal­ten und dabei seine Fam­i­lie nicht zu ver­lieren.

Kiefer Sutherland in 24

Jack Bauer (Kiefer Suther­land) hat gle­ich mehrmals den läng­sten Tag seines Lebens | © 20th Cen­tu­ry Fox

Durch die Ver­wen­dung von Splitscreens und der wieder­holten Ein­blendung ein­er erbar­mungs­los fort­laufend­en, laut­en Dig­i­taluhr in der Mitte des Bildes erzählt der Ver­schwörungsthriller mehrere sich bedin­gende Par­al­lel­hand­lun­gen.

Wer den Wet­t­lauf gegen die Zeit liebt, dem sich Alex Par­rish in Quan­ti­co wieder­holt stellen muss, um ihre Unschuld zu beweisen oder die Schuldigen zur Strecke zu brin­gen, der wird auch mit den Aben­teuern des tragis­chen Pro­tag­o­nis­ten Jack Bauer mit­fiebern – bewe­gend gespielt von Kiefer Suther­land „Des­ig­nat­ed Sur­vivor”), der sich mit der Serie ful­mi­nant als
TV-Star etablierte.

Lass die Finger weg, wenn…

… du an Quan­ti­co vor allem die zahlre­ichen und promi­nen­ten Frauen­fig­uren schätzt und die dif­feren­zierte Darstel­lung der unter­schiedlichen Eth­nien. In 24 sind die Frauen meist eiskalte Tode­sen­gel, intri­g­ante Ehe­frauen oder dümm­liche Opfer. Und poli­tisch kor­rekt ist die eindi­men­sion­ale Darstel­lung von bösen und guten Mus­li­men hier schon gar nicht.

Alias: Hochemotionaler Action-Thriller mit Jennifer Garner in ihrer besten Rolle

Exzel­lent gespieltes, berühren­des Fam­i­lien­dra­ma im Kostüm eines Agen­ten-Thrillers.

Darum solltest du Alias sehen:

Syd­ney Bris­tow (Jen­nifer Gar­ner) ist eine CIA-Agentin und arbeit­et für die geheime Abteilung SD-6. Das glaubt sie zumin­d­est. Bis ihr Ver­lobter von Sloane, dem Chef von SD-6 ermordet wird, weil sie ihm uner­laubt von ihrem Dop­pelleben als Agentin erzählt. Erst dann stellt sich her­aus, dass SD-6 gar nicht Teil der CIA ist, son­dern eines glob­alen Ver­brech­er­syn­dikats.

Zusam­men mit ihrem CIA-Kon­takt Michael Vaughn (Michael Var­tan) geht Syd­ney zurück zur SD-6, aber dies­mal als Dop­pela­gentin, und ver­sucht, Sloanes Organ­i­sa­tion zur Strecke zu brin­gen. Unter­stützung erfährt sie dabei von ihrem Vater Jack (Vic­tor Gar­ber), der eben­falls ein Dop­pela­gent der CIA ist. Doch da hören die Kom­p­lika­tio­nen der action­re­ichen Mys­tery-Serie noch lange nicht auf.

Bevor J.J. Abrams mit Lost eine Kult­serie der 2000er Jahre ins Leben rief und später sog­ar den Fran­chis­es Star Trek und Star Wars eine Kino-Frischzel­lenkur ver­passte, kreierte er diese cle­vere Agen­ten-Serie.

Jennifer Garner in Alias - Die Agentin

Bekam für ihre Darstel­lung einen Gold­en Globe: Jen­nifer Gar­ner in Alias | © ABC

Nach drei Staffeln wahnsin­niger Wen­dun­gen, haarsträuben­der Stunts und emo­tionaler Achter­bah­n­fahrten im Berufs- und Pri­vatleben von Syd­ney Bris­tow ging der Serie lei­der die Puste aus. Alias war voll grandios­er Cliffhang­er und falsch­er Fährten, bevor ein deut­lich kon­ven­tioneller Erzählmodus das Konzept der Serie erstick­te.

Wer Alex Par­rish in Quan­ti­co als toughe Agentin bewun­dert, die beziehung­stech­nisch nicht immer die klüg­sten Entschei­dun­gen trifft, wird Syd­ney Bris­tows strenge Pro­fes­sion­al­ität und berührende Ver­let­zlichkeit in Alias lieben. Und: Die Agen­ten-Action ist auch noch bess­er insze­niert.

Wenn du zwis­chen­durch auch mal Lust auf einen Film bekommst, empfehlen wir dir diese 10 Agen­ten­film-Geheimtipps.

Lass die Finger weg, wenn…

…du Agen­ten-Serien magst, aber nicht, wenn phan­tastis­che, über­natür­liche Ele­mente wie die Geschichte um den Erfind­er Milos Rim­bal­di in Alias Über­hand gewin­nen. Irgend­wann geht es hier nicht mehr nur um gute und böse Agen­ten, son­dern auch um altertüm­liche Mys­te­rien und Prophezeiun­gen, die sog­ar vom Ende der Welt kün­den.

Without a Trace: Spannendes Crime-Format über vermisste Personen

Intel­li­gente, psy­chol­o­gisch dif­feren­zierte Thriller-Serie über Fälle spur­los Ver­schwun­den­er.

Darum solltest du Without a Trace sehen:

Jack Mal­one (Antho­ny LaPaglia) ist der scheue Leit­er ein­er FBI-Spezialein­heit, die aus New York her­aus arbeit­et und sich auf die Unter­suchung von Ver­mis­sten­fällen spezial­isiert hat. Da die Chan­cen, eine ver­mis­ste Per­son tat­säch­lich wiederzufind­en, mit jed­er Stunde, die ver­stre­icht, sinken, ist es stets ein Wet­t­lauf gegen die Zeit, dem sich das Team stellen muss.

Wer den Schau­platz New York als neon­far­bene Hölle aus Stahl und Glas mit zwielichti­gen, wenig ver­trauenswürdi­gen Frem­den in Staffel 1 von Quan­ti­co erlebt, der wird sich auch in der Neo-Noir-Atmo­sphäre von With­out a Trace angenehm unwohl fühlen.

Der Cast von Without a Trace

In With­out A Trace wer­den Ver­mis­sten­fälle aufgek­lärt | © CBS

Der span­nende Echtzeit-Thriller lebt von einem Ensem­ble stark­er Schaus­piel­er und kleinen emo­tionalen
Geschicht­en, die in der Regel im Lauf ein­er Folge aufgelöst wer­den. Über die Jahre gewin­nen aber auch die Pro­tag­o­nis­ten an Pro­fil und man erfährt mehr über ihr schein­bar nicht exis­tentes Pri­vatleben.

Lass die Finger weg, wenn…

…du keine Geduld für dialo­glastige Szenen über die Psy­cholo­gie von Opfern und Tätern hast, son­dern wie in Quan­ti­co lieber gle­ich zur näch­sten Action­szene kom­men willst. With­out a Trace hat auch seine drama­tis­chen Momente, aber ist in erster Lin­ie ein bedachter Thriller über den akribis­chen Prozess pro­fes­sioneller Fährten­leser im mod­er­nen New York.

Designated Survivor: Fesselndes politisches Drama über den letzten Patrioten

Smarter Polit-Thriller, der ein faszinieren­des Was-wäre-wenn-Szenario durch­spielt.

Darum solltest du Designated Survivor sehen:

Der parteilose Architek­tur­dozent Tom Kirk­man (Kiefer Suther­land) ist ein Kabi­nettsmit­glied der US-amerikanis­chen Regierung ohne beson­dere Ver­fü­gungs­ge­walt. Als ein Anschlag auf den Kongress im Kapi­tol der Präsi­dent, seine Kabi­nettsmit­glieder und alle seine poten­ziellen Vertreter auss­chal­tet, wird Kirk­man als “des­ig­nat­ed sur­vivor” (Not­fal­lüber­leben­der) als Präsi­dent verei­digt.

Wie der kon­fronta­tion­ss­cheue Tom Kirk­man seine Neu­rosen über­windet und in die Rolle des Präsi­den­ten der Vere­inigten Staat­en wächst, ist die span­nende Frage des Polit-Thrillers. Wie am Hofe Cäsars muss sich Kirk­man for­t­an mit Putschver­suchen, sog­ar aus den eige­nen Rei­hen, und mit Anfech­tun­gen sein­er Legit­i­ma­tion herum­schla­gen.

Kiefer Sutherland in Designated Survivor

Kiefer Suther­land bril­liert als Des­ig­nat­ed Sur­vivor | © ABC

Wer die poli­tis­chen Sub­plots in Quan­ti­co um kor­rupte Sen­a­toren und ihre Ver­schwörun­gen gegen die USA beson­ders span­nend fand, der wird sich an Des­ig­nat­ed Sur­vivor nicht sattse­hen kön­nen. Auf ins­ge­samt drei Staffeln kam die Chronik der unver­hofften poli­tis­chen Kar­riere des Thomas Kirk­man, mit sub­til­er Ner­vosität gespielt von einem über­ra­gen­den Kiefer Suther­land.

Lass die Finger weg, wenn…

…du gerne intri­g­an­ten Poli­tik­ern bei ihren geheimen Verabre­dun­gen und Mis­se­tat­en über die Schul­ter schaust, aber so wie in Quan­ti­co auch erwartest, dass sie dafür büßen müssen. Des­ig­nat­ed Sur­vivor ist weniger melo­drama­tisch und nüchtern­er angelegt und lässt die Gren­zen zwis­chen guten und bösen Poli­tik­ern immer wieder zer­fließen.

Damages: Genüsslich verschachtelter, doppelbödiger Crime-Thriller im Anwaltsmilieu

Küh­les, zynis­ches Dra­ma über die Manip­u­la­tion ein­er Jun­gan­wältin durch ihre Chefin.

Darum solltest du Damages sehen:

Ellen Par­sons (Rose Byrne) stolpert hys­ter­isch aus dem Apart­men­thaus ihrer Chefin, der Star-Anwältin Pat­ty Hewes (Glenn Close), halb­nackt von einem blutver­schmierten Man­tel umhüllt. Wessen Blut hat sie am Kör­p­er und was hat das mit dem Kor­rup­tion­sskan­dal um den Mil­liardär Arthur Fro­bish­er (Ted Dan­son) zu tun, den Hewes zur Strecke brin­gen will?

Das ist nur die erste von vie­len Fra­gen, die die erste Staffel von Dam­ages aufwirft und in Form von clever zusam­mengewür­fel­ten Rück- und Vor­blenden auch in der let­zten Folge beant­wortet.

Glenn Close in Damages - Im Netz der Macht

Glenn Close als knall­harte Anwältin in Dam­ages | © FX Net­work

Anders als andere Crime-Serien, die nicht sel­ten ins Leere ver­laufen ohne befriedi­gende Antworten auf ihre Rät­sel, ist Dam­ages in jed­er sein­er aus­gek­lügel­ten Staffeln ein span­nen­der Jus­tizthriller mit zahlre­ichen Wen­dun­gen und dop­pel­bödi­gen Fig­uren.

Wer bei Quan­ti­co vor allem Spaß an der Dynamik zwis­chen den einge­bilde­ten Kadet­ten und ihren abge­brüht­en FBI-Men­toren hat und die ver­schachtelte Erzählstruk­tur schätzt, die klug zwis­chen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart wech­selt, der wird Dam­ages vergöt­tern.

Lass die Finger weg, wenn…

…du keine Tol­er­anz für starke Frauen hast. Klar, Alex Par­rish in Quan­ti­co ist eine toughe Agentin, aber auch leicht aus­tauschbar mit ein­er männlichen Fig­ur. Doch die kalkulierte Ver­bis­senheit von Pat­ty Hewes und Ellen Par­sons ist schon eine ganz andere Haus­num­mer.

Prison Break: Coole Action-Serie mit zwei Knastbrüdern auf der Flucht

Düstere, raue Gefäng­nis­serie mit orig­inellen Fig­uren und action­re­ichen Wen­dun­gen.

Darum solltest du Prison Break sehen:

Michael Scofield (Went­worth Miller) ist ein bril­lanter Architekt. Sein Tal­ent für das Erfassen kom­plex­er Gebäude kommt ihm gele­gen, als er beschließt, seinen unschuldig hin­ter Git­tern sitzen­den Brud­er Lin­coln Bur­rows (Dominic Pur­cell) zu befreien.

Hier­für lässt er sich bei einem Banküber­fall ver­haften und ins Gefäng­nis brin­gen. Doch das ist erst der
Anfang für die Brüder im Kampf gegen eine größere Ver­schwörung.

Dominic Purcell und Wentworth Miller in Prison Break

In Prison Break sehen die Brüder Lin­coln und Michael nicht nur ein­mal ein Gefäng­nis von innen | © 20th Cen­tu­ry Fox

Wer an Quan­ti­co vor allem die Tea­mar­beit der jun­gen FBI-Kadet­ten in der ersten Staffel und der CIA-Kadet­ten in der zweit­en Staffel mit Span­nung ver­fol­gte, der wird auch seine Freude an dem Ensem­ble clev­er­er Krim­ineller in Prison Break haben. Von Folge zu Folge kommt hier eben­so eine äußerst weitre­ichende Ver­schwörung zum Vorschein, die zum nervösen Nägelka­uen ver­leit­et.

Noch mehr Infos zu Prison Break find­est du in unser­er Über­sicht zu Staffel 5 sowie der kom­menden 6. Staffel der Knast-Serie.

Lass die Finger weg, wenn…

…du schon die erste Episode von Prison Break, in der sich unser Held mit einem als Ganzkör­per­tat­too getarn­ten Gefäng­nis­lage­plan hin­ter Git­tern brin­gen lässt, für reich­lich hanebüchen hältst. Im Laufe der
Staffeln wird es näm­lich noch reich­lich absur­der.

Akte X: Kultige Mystery-Serie über die etwas abwegigeren Fälle des FBI

Exzel­lent gespielte und geschriebene FBI-Serie mit Hor­ror-, Fan­ta­sy- und Thriller-Ele­menten.

Darum solltest du Akte X sehen:

FBI-Agent Fox Mul­der (David Duchovny) glaubt an außerirdis­ches Leben. Seine Part­ner­in, FBI-Agentin Dana Scul­ly (Gillian Ander­son) ist da etwas skep­tis­ch­er. Zusam­men löst das ungle­iche Paar die unerk­lär­lichen Fälle des FBI, die son­st nie­mand anfassen will.

Langsam kom­men sie durch ihre Aktiv­itäten aber auch ein­er Regierungsver­schwörung auf die Spur und ger­at­en damit selb­st ins Visi­er ominös­er Regierungsagen­ten wie dem Kreb­skan­di­dat­en.

David Duchovny und Gillian Anderson in Akte X.

Mul­der und Scul­ly wis­sen: Die Wahrheit ist irgend­wo da draußen… | © Fox Net­work

Wer sich an der aufre­gen­den Welt des FBI aus Quan­ti­co nicht sattse­hen kann, für den ist die bekan­nteste FBI-Serie der Neuzeit von Schöpfer Chris Carter absolutes Pflicht­pro­gramm.

Die cle­vere Serie war in ihrer Blütezeit Mitte der 1990er eine der meist­geschaut­en Fernsehsendun­gen und bescherte den Mach­ern zahllose Preise und den Haupt­darstellern leg­endäre Mag­a­zin-Cov­er. Und das zu Recht: So kreative, unberechen­bare und zahlre­iche Gen­res über­schre­i­t­ende Fol­gen wie bei Akte X gab es sel­ten zuvor und danach.

Noch mehr Geschicht­en über gruselige Außerirdis­che find­est du in diesen ungewöhn­lichen Alien-Fil­men, die du bes­timmt noch nicht gese­hen hast.

Lass die Finger weg, wenn…

…du keine Geschicht­en rund um para­nor­male Ereignisse, unerk­lär­liche Phänomene und außerirdis­che Lebe­we­sen magst. Auch wenn die in Akte X dargestell­ten FBI-Ermit­tlun­gen schon auf tat­säch­lichen Prak­tiken der Regierungs­be­hörde basieren, sind die Geschicht­en doch eher phan­tastis­ch­er Natur und damit weniger real­is­tisch als Quan­ti­co.

How to Get Away with Murder: Intelligente Krimi-Serie über ungelöste Gerichtsfälle

Span­nen­des Jus­tiz­dra­ma mit ein­fall­sre­ich kon­stru­ierten Krim­i­nalfällen.

Darum solltest du How to Get Away with Murder sehen:

Annalise Keat­ing (Vio­la Davis) eilt ihr leg­endär­er Ruf voraus. Als beson­ders geris­sene und skru­pel­lose Strafvertei­di­gerin hat sie sich einen Namen gemacht. Als gefürchtete Pro­fes­sorin an der Mid­dle­ton Law School bietet sie einen Kurs an, in dem ungek­lärte Mord­fälle disku­tiert wer­den. Fünf ihrer besten Stu­den­ten wählt sie aus, um sie bei ihren Fällen zu unter­stützen.

Die von Peter Nowalk erdachte Krim­is­erie liefert bere­its seit 2014 knif­flige Gerichts­fälle, in denen sich die arro­gan­ten und neu­ro­tis­chen Stu­den­ten ver­wick­eln. Die grandiose Vio­la Davis dominiert das Geschehen mit ihrer unterkühlten, intel­li­gen­ten Darstel­lung ein­er berech­nen­den Kar­ri­ere­frau, die Lust an der Manip­u­la­tion hat.

Viola Davis in How to Get Away with Murder

Vio­la Davis gibt sich mys­ter­iös in How to Get Away with Mur­der | © ABC

Damit ste­ht sie in ein­er Lin­ie mit der FBI-Aus­bilderin Miran­da Shaw, die ihre FBI-Rekruten in Quan­ti­co wieder­holt vor­führt und sich an echt­en Szenar­ien erproben lässt. Wer die Men­tor-Schüler-Dynamik aus Quan­ti­co beson­ders prick­el­nd find­et, der wird auch am klu­gen Schlagab­tausch zwis­chen Keat­ing und ihren Jüngern jede Menge Freude haben.

Lass die Finger weg, wenn…

…du dich nicht in jed­er Folge mit einem neuen Krim­i­nal­fall beschäfti­gen willst. Zudem wird in How to Get Away with Mur­der meist mehr gere­det als gehan­delt. Hier wird viel The­o­rie gewälzt, während es in Quan­ti­co immer um den Ein­satz der Rekruten vor Ort geht. Viel Action, geschweige denn Explo­sio­nen und Stunts, find­et man in How to Get Away with Mur­der nicht.

Homeland: Politisch brisantes Verwirrspiel über traumatisierte CIA-Agenten

Erstk­las­sig gespiel­ter, psy­chol­o­gisch kom­plex­er Para­noia-Thriller mit aktuellem Zeit­bezug

Darum solltest du Homeland sehen:

Car­rie Math­i­son (Claire Danes) hat es nicht leicht: Die Mitar­bei­t­erin des CIA hat mit ihren psy­chol­o­gis­chen Prob­le­men zu kämpfen und ist auf die Hil­fe ihres Men­tors Saul Beren­son (Mandy Patinkin) angewiesen.

Als sie den US-Marine Nicholas Brody (Dami­an Lewis) verdächtigt, in seinen acht Jahren Gefan­gen­schaft im Irak zu al-Qai­da überge­laufen zu sein, will ihr erst nie­mand glauben. Doch dann über­schla­gen sich die Ereignisse.

Claire Danes in Homeland

Mal die Jägerin, mal die Gejagte: Car­rie Math­i­son (Claire Danes) in Home­land | © Show­time

Home­land war eine der ersten Serien, die den amerikanis­chen „Krieg gegen den Ter­ror” zum The­ma machte. Wer bei Quan­ti­co die beun­ruhi­gende Para­noia um die Frage, wer von den FBI-Rekruten denn nun der eigentliche Ter­ror­ist hin­ter den Anschlä­gen ist, aufgeregt ver­fol­gte, der wird auch die Ist-er-oder-ist-er-kein-Ter­ror­ist-Kon­stel­la­tion von Home­land mitreißend find­en.

Auch zu Home­land haben wir für dich übri­gens die 8 besten Alter­na­tiv­en aufge­lis­tet.

Lass die Finger weg, wenn…

…du Spaß an Ver­schwörungs­the­o­rien und Para­noia-Thrillern hast, aber nicht, wenn es etwas zu real­is­tisch wird. Anders als das eher dem ver­spiel­ten Genre-Film nah­este­hende Quan­ti­co mit seinen flap­si­gen Sprüchen zwis­chen den Pro­tag­o­nis­ten, ist Home­land eine bier­ern­ste Num­mer mit einem höheren Anspruch an sein­er Darstel­lung der Lage der Nation.

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