Kevin Costner und Woody Harrelson in The Highwaymen
© © Netflix
Drei junge Damen sitzen auf einer Couch.
Hellbound
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Die 6 krassesten Gangster-Thriller nach wahren Begebenheiten

The High­way­men bei Net­flix erzählt die wahre Geschichte der bei­den Texas-Ranger, die das leg­endäre Gang­ster-Paar Bon­nie und Clyde zur Strecke bracht­en. Dabei ist das Kri­mi-Dra­ma nicht der einzige Film, der auf den realen Biogra­phien von Ver­brech­ern beruht. Hier find­et ihr die Besten des Gen­res. 

Berühmt-berüchtigt, bewun­dert und gefürchtet: In den Dreißiger­jahren ver­set­zten Bon­nie und Clyde die ländlichen Gebi­ete der USA in Angst und Schreck­en. Neben ein­er Rei­he von Über­fällen auf Geschäfte, Tankstellen und Banken gin­gen auch ganze 14 Morde auf ihr Kon­to. Eine Tat­sache, die in zahlre­ichen der Ver­fil­mungen, die sich über die Jahre ange­sam­melt haben, herun­terge­spielt oder sog­ar roman­tisiert wurde.

Kevin Costner und Woody Harrelson in The Highwaymen

Kevin Cost­ner und Woody Har­rel­son nehmen es mit Bon­ny und Clyde auf | © Net­flix

Der neue Net­flix-Film The High­way­men zeigt nun die andere Seite der Geschichte: die des Geset­zes. Kevin Cost­ner und Woody Har­rel­son schlüpfen in die Rollen der bei­den Ex-Texas-Ranger, die die Jagd auf das tödliche Gang­ster-Duo eröffneten. Wie das dann aus­ging, dürften die meis­ten von uns schon wis­sen.

Wenn du The High­way­men schon gese­hen hast und gle­ich Nach­schub an Fil­men brauchst, die auf den wahren Fällen echter Gang­ster beruhen, dann wirst du in dieser Liste sich­er fündig!

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The High­way­men ist bei Net­flix ver­füg­bar (Link zur Anzeige).

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American Gangster: Harlems mächtigster Drogenboss

In Amer­i­can Gang­ster erzählt Rid­ley Scott die krim­inelle Ver­sion des amerikanis­chen Traums anhand der Kar­riere des berüchtigten Mafi­a­boss­es Frank Lucas. So unglaublich manche Details in dieser Geschichte klin­gen mögen: Den von Den­zel Wash­ing­ton dargestell­ten Ver­brecherkönig und sein Dro­gen­im­peri­um gab es wirk­lich.

Es sind die Sechziger­jahre, der Viet­namkrieg brodelt noch immer und die Rassen­tren­nung spal­tet die Nation tiefer denn je. Der Afro-Amerikan­er Frank Lucas (Den­zel Wash­ing­ton) arbeit­et seit 15 Jahren als Chauf­feur für den ein­flussre­ichen Mafi­a­p­at­en Bumpy John­son - bis dieser stirbt.

Chiwetel Ejiofor, Common, Denzel Washington und Idris Elba in American Gangster

Frank Lucas (Den­zel Wash­ing­ton) herrscht über Harlem | © Para­mount

Lucas übern­immt den Platz an der Spitze von Harlems Unter­welt und steigt zum mächtig­sten Gang­ster von New York auf. Sein Erfol­gsrezept? Sein Genie, absolute Skru­pel­losigkeit und ein raf­finiertes Geschäft­sprinzip. Mith­il­fe des US-Mil­itärs schmuggelt er über Viet­nam in den Sär­gen gefal­l­en­er Sol­dat­en rein­stes Hero­in in die Vere­inigten Staat­en. Lange boomt das Geschäft, bis sich der Cop Richie Roberts (Rus­sell Crowe) an Lucas’ Fersen heftet.

Regis­seur Rid­ley Scott belässt es nicht bei ein­er sim­plen Ver­brecher­bi­ogra­phie, son­dern erschafft ein handw­erk­lich meis­ter­haftes Epochengemälde, das auch die gesellschaftlichen Voraus­set­zun­gen für Lucas’ Erfolg ein­drück­lich näher­bringt. Beein­druck­end!

Amer­i­can Gang­ster ist bei Ama­zon, Sky und Max­dome ver­füg­bar (Links zu Anzeigen).

Den Dro­gen­han­del in die USA haben heute andere über­nom­men: Lies hier die wahre Geschichte des mexikanis­chen Kartell­boss­es Felix Gal­lar­do, der in der 4. Staffel von Nar­cos im Zen­trum ste­ht.

Black Mass: Mafiapate und FBI-Informant

James „Whitey” Bul­ger: Er diente schon als Vor­bild für Gang­ster­boss Frank Costel­lo (Jack Nichol­son) in Depart­ed – Unter Fein­den. Mit Black Mass erschien dann noch ein ganz­er Film, der auf dem Leben des irischstäm­mi­gen Ver­brech­ers beruht. Für das Gang­ster-Biopic schlüpfte Hol­ly­wood-Star John­ny Depp in die schmierige Led­er­jacke des eiskalten Mafi­a­p­at­en – und ist dank mas­sig Make-Up, Hal­bglatze und Kon­tak­tlin­sen kaum wiederzuerken­nen.

Johnny Depp in Black Mass

James Bul­ger ken­nt keine Gnade | © Warn­er Bros. Pic­tures

Das Kri­mi-Dra­ma von Hos­tiles-Regis­seur Scott Coop­er ver­fol­gt die Machen­schaften des gefürchtet­sten Mob-Boss­es von Boston, der neben sein­er Involvierung in den Dro­gen­han­del und zahlre­iche Morde auch eine frag­würdi­ge Nähe zum FBI vorzuweisen hat.

Nach­dem Bul­ger jedoch jahre­lang Konkur­renten ans Gesetz aus­liefert und dabei immer mächtiger wird, haben die Ermit­tler genug von seinen Eska­paden. Die Sit­u­a­tion dro­ht zu eskalieren und der mit den Jahren ver­bit­ternde Gang­ster wird zum Prob­lem…

Black Mass ist bei Max­dome ver­füg­bar (Link zur Anzeige).

Public Enemies: Johnny Depp als legendärer Staatsfeind Nr. 1

Jung, knall­hart und ein­fach nicht zu fassen: John Dillinger brachte es Anfang der Dreißiger­jahre nicht nur auf Platz eins der meist­ge­sucht­en Ver­brech­er der USA, son­dern dank seines charis­ma­tis­chen Auftretens auch zu beträchtlichem medi­alen Ruhm.

Ein gefährlich­er Bankräu­ber als bewun­dert­er Volk­sheld? Klingt ver­rückt, doch die Ereignisse aus Michael Manns Gang­ster-Bal­lade Pub­lic Ene­mies basiert tat­säch­lich auf wahren Begeben­heit­en.

Johnny Depp in Public Enemies

John Dillinger (John­ny Depp entkommt der Polizei immer wieder auf spek­takuläre Weise | © Uni­ver­sal Pic­tures

Es ist die Zeit der Großen Depres­sion: Vor allem der ein­fache Bürg­er hat unter den Fol­gen des Börsen­crashs, niedri­gen Löh­nen und viel zu hohen Zin­sen zu kämpfen. Als der Ver­brech­er John Dillinger (John­ny Depp) mit sein­er Bande eine Rei­he von Bankrauben bege­ht, aber immer wieder seinen Häsch­ern entkom­men kann, bringt ihm das schnell die Sym­pa­thien der Bevölkerung ein.

Der Leit­er der ver­ant­wortlichen Son­dere­in­heit J. Edgar Hoover (Bil­ly Crudup) sieht die Regierung bloßgestellt und eröffnet die Jagd auf die Gang­ster. Sein effek­tivster Bluthund Melvin Purvis (Chris­t­ian Bale) soll Dillinger und seine Män­ner zu Fall brin­gen. Jedes Mit­tel ist erlaubt…

Pub­lic Ene­mies ist bei Ama­zon und Max­dome ver­füg­bar (Link zur Anzeige).

Du inter­essierst dich für Kri­mi-Serien im his­torischen Set­ting? Dann schau doch in eine Serie wie Baby­lon Berlin, für die wir dir auch weit­ere Alter­na­tiv­en zusam­mengestellt haben.

Legend: Tom Hardy spielt mörderische Zwillinge

Auch Großbri­tan­nien beherbergte schon so manchen berühmten Ver­brech­er. Zu den bekan­ntesten zählen die Zwill­ings­brüder Ronald und Regi­nald Kray. Nach­dem Tom Hardy schon für Peaky Blind­ers, eine der besten Serien bei Net­flix, in die Rolle eines Gang­ster­boss­es schlüpfte, über­nahm er für das britis­che Biopic Leg­end gle­ich die Dop­pel­rolle des krim­inellen Brüder-Duos.

Tom Hardy in Legend

Die Kray-Brüder haben das Lon­don der Sechziger­jahre fest im Griff | © Stu­dio­canal

Inmit­ten der Swing­ing Six­ties gelingt den einei­igen Zwill­in­gen Ronald und Regi­nald Kray ein ger­adezu kome­ten­hafter Auf­stieg. Die Ban­den­bosse der soge­nan­nten „The Firm” erobern sich durch geschick­te Immo­bilienkäufe, Nacht­clubs und uner­bit­tliche Härte ein Unter­welt-Imperi­um, dass ihnen Zutritt zu den höch­sten Stellen der Gesellschaft ver­schafft.

Die bei­den Gang­ster verkehren mit Promi­nen­ten und hochrangi­gen Poli­tik­ern, was sie für ihre Feinde zunehmend unan­tast­bar macht. Doch während Reg­gie sich erfol­gre­ich um die Geschäfte küm­mert und sog­ar eine Frau (Emi­ly Brown­ing) fürs Leben find­et, gerät der psy­chisch labile Ronald zunehmend außer Kon­trolle

Leg­end ist bei Ama­zon, Sky und Max­dome ver­füg­bar (Links zu Anzeigen).

Casino: Mafia-Chroniken aus Las Vegas

Mar­tin Scors­eses Casi­no zählt für viele zu den besten Mafia-Fil­men aller Zeit­en. Doch nicht jed­er weiß, dass die Geschichte um den Auf­stieg und Fall zweier Gang­ster in Las Vegas zu großen Teilen auf einem wahren Fall beruht. Vor­lage für den Kri­mi-Epos ist näm­lich das Buch Casi­no: Love and Hon­or in Las Vegas, in dem sich Autor Nicholas Pileg­gi mit den mafiösen Struk­turen in Las Vegas’ Casi­now­elt befasst.

Robert de Niro in Casino

An der Spitze der Casi­no-Welt: Sam „Ace“ Roth­stein (Robert De Niro) | © Uni­ver­sal Pic­tures Ger­many

Im Film fol­gen wir Sam „Ace” Roth­stein (Robert De Niro) und Nicky San­toro (Joe Pesci), die im Jahr 1973 das Tang­iers-Casi­no für die lokale Mafia leit­en. Während Ace das öffentliche Gesicht, den Glam­our und die Unternehmer­seite verkör­pert, macht Killer Nicky sich im Hin­ter­grund die Fin­ger schmutzig. Als Ace sich jedoch in die Pros­ti­tu­ierte Gin­ger (Sharon Stone) ver­liebt und Nicky den Dro­gen ver­fällt, steuert die Sit­u­a­tion auf eine Katas­tro­phe zu…

Tat­säch­lich stimmt Casi­no in viel­er­lei Hin­sicht und selb­st grob in der zeitlichen Einord­nung der Ereignisse mit den Fak­ten übere­in. Trotz­dem wurde sich in eini­gen Bere­ichen kün­st­lerische Frei­heit­en genom­men. So hießen die realen Vor­bilder der bei­den Pro­tag­o­nis­ten in Wirk­lichkeit Frank „Lefty” Rosen­thal und Antho­ny Spi­lotro.

Casi­no ist bei Ama­zon, Net­flix, Sky und Max­dome ver­füg­bar (Links zu Anzeigen).

Auch Authen­tis­che Gang­ster-Serien sind voll dein Ding? Finde in unseren besten Serien-Alter­na­tiv­en zu 4 Blocks dein näch­stes High­light!

Donnie Brasco: Undercover für 6 Jahre

In Don­nie Bras­co ste­ht der von John­ny Depp gespielte FBI-Ermit­tler Joe Pis­tone im Zen­trum, der über mehrere Jahre hin­weg die US-Mafia unter­wan­derte. Auch hier basiert die Hand­lung auf ein­er wahren Geschichte, bei dem riskan­ten Under­cov­er-Ein­satz han­delte es sich sog­ar um den ersten sein­er Art.

Al Pacino und Johnny Depp in Donnie Brasco

Al Paci­no und John­ny Depp in Don­nie Bras­co | © Con­stan­tin Film

Dank sein­er ital­ienis­chen Abstam­mung und seinen Jugen­der­fahrun­gen mit dem Mob, wird der FBI-Agent Joe Pis­tone aus­gewählt, um sich bei der Cosa Nos­tra von New York einzuschle­ichen. Unter dem Namen Don­nie Bras­co beteiligt er sich an krim­inellen Aktiv­itäten und trifft auf den berüchtigten Auf­trags-Killer Lefty Rug­giero (Al Paci­no).

Der erfahrene Mafiosi find­et schnell Gefall­en an dem jun­gen Mann und nimmt ihn unter seine Fit­tiche. An Left­ys Seite dringt Joe immer tiefer in die Welt der Mafia ein. Bald verbindet ihn mit seinem Men­tor eine fast väter­liche Fre­und­schaft und es wird immer schw­er­er, sein wahres Ich von der Don­nie-Iden­tität zu tren­nen. Und je höher Joe auf der Kar­ri­ereleit­er steigt, umso gefährlich­er wird auch sein Umfeld…

Eigentlich sollte der echte Joe Pis­tone nur sechs Monate die Mafi­afam­i­lie Bonan­no auss­pi­onieren. Doch aus dem kurzen Auf­trag wur­den lange sechs Jahre. Alle Dat­en wur­den aus sein­er Akte gelöscht, er hat­te wed­er Kon­takt zu sein­er Fam­i­lie noch zu seinen Fre­un­den. Pis­tones Ein­satz führte zu ein­er regel­recht­en Ver­haf­tungswelle und machte ihn zu einem Pio­nier der Under­cov­er-Arbeit.

Don­nie Bras­co ist in der Uni­ty­media Videothek ver­füg­bar.

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