Britney Spears
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Framing Britney: Alles, was Du über die Skandal-Doku wissen musst

Es kommt uns vor, als wäre es gestern gewe­sen, dass sich Brit­ney Spears den Kopf rasiert und Paparazzi mit einem Schirm ange­grif­f­en hat. Tat­säch­lich ist der Höhep­unkt ihres Melt­downs aber schon 14 Jahre her. Die Brit­ney-Spears-Doku „Fram­ing Brit­ney” arbeit­et die Sto­ry des Pop­stars jet­zt noch ein­mal auf. Wir beant­worten Dir die wichtig­sten Fra­gen, damit Du mitre­den kannst.

Worum geht es in Framing Britney?

Der Film ist im Rah­men der Dokurei­he „New York Times Presents” ent­standen und erzählt von den Höhe- und Tief­punk­ten ihrer Kar­riere. The­men sind Brit­neys Kämpfe mit rück­sicht­slosen Paparazzi, der Klatsch­presse und den manch­mal nicht beson­ders ver­trauenswürdi­gen Men­schen in ihrem Umfeld. Der Fokus liegt dabei allerd­ings auf dem Vor­mund­schaftsstre­it um ihren Vater James Spears und die #FreeBrit­ney-Bewe­gung.

Was bedeutet die Vormundschaft für Britney Spears?

Nach ihrem öffentlichen Zusam­men­bruch stell­ten Brit­neys Eltern einen Antrag auf Ent­mündi­gung, dem vor Gericht stattgegeben wurde. Ihr Vater und Anwalt Andrew Wal­let über­nah­men die Vor­mund­schaft für den mil­lio­nen­schw­eren Pop­star. Für Brit­ney Spears bedeutet das unter anderem, dass es ihr nicht erlaubt ist, Auto zu fahren, ihre Kinder darf sie nur mit Erlaub­nis ihres Vor­mundes sehen und die Voll­macht über ihre Finanzen musste sie kom­plett abtreten.

Dieses Ver­hält­nis beste­ht bere­its seit 2008. Erst im Jahr 2019 zog sich zunächst Wal­let zurück, kurz darauf gab James Spears aus gesund­heitlichen Grün­den die Vor­mund­schaft für seine Tochter auf. An seine Stelle trat Brit­neys „Care Man­agerin” Jodi Mont­gomery. Die Kon­trolle über ihr Ver­mö­gen behielt ihr Vater allerd­ings weit­er bei. 2020 zog Brit­ney Spears dann vor Gericht, um auch die Kon­trolle über ihre Finanzen zurück­zugewin­nen, doch der Antrag wurde abgelehnt. Einen Teil­er­folg hat sie trotz­dem erzielt: Die Vor­mund­schaft über ihr Geld muss James Spears sei­ther mit ein­er Treuhand­fir­ma teilen. In der Brit­ney-Spears-Doku betont ihr Anwalt mehrfach, dass die Sän­gerin Angst vor ihrem Vater habe und Mont­gomery als Vor­mund vorziehe.

Was hat es mit der #FreeBritney-Bewegung auf sich?

Seine Wurzeln hat das #FreeBrit­ney-Move­ment im Jahr 2009, damals set­zten sich Fans gegen die Ent­mündi­gung der Sän­gerin ein. Zehn Jahre später befeuerte der Pod­cast „Britney’s Gram” die Bewe­gung erneut. In ein­er Episode kam ein anonymer Anwalt zu Wort, der seine Sor­gen über das Ver­hält­nis zwis­chen Brit­ney und ihrem Vater zum Aus­druck brachte. Fans analysieren sei­ther jeden kryp­tis­chen Insta­gram-Post und suchen nach ver­steck­ten Hil­fer­ufen. Bei ihrem Gericht­ster­min protestierten #FreeBrit­ney-Anhänger sog­ar vor dem Gebäude.

Unter ihren Unter­stützern sind auch einige Promis wie Court­ney Love und Sarah Jes­si­ca Park­er.

Warum hat sich Justin Timberlake bei Britney Spears entschuldigt?

Ein Kapi­tel im Leben von Brit­ney Spears, das uns alle bren­nend inter­essiert, ist ihre Beziehung zu Justin Tim­ber­lake. Die öffentliche Tren­nung im Jahr 2002 ist eben­falls Gegen­stand der Doku. Damals wurde gemunkelt, Brit­ney habe JT bet­ro­gen. Während die Sän­gerin immer wieder beteuerte, dass sie noch Jungfrau sei, ist in „Fram­ing Brit­ney” ein Clip zu sehen, in dem Justin Tim­ber­lake in einem Inter­view erk­lärt, er habe Sex mit ihr gehabt und darauf hys­ter­isch lacht.

Nach dem Release der Doku stell­ten sich unzäh­lige Zuschauer auf die Seite von Brit­ney und forderten Justin Tim­ber­lake auf, sich für sein Ver­hal­ten zu entschuldigen. Der frühere N*Sync-Sänger reagierte tat­säch­lich mit einem State­ment auf Insta­gram.

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„Die Zeit­en in meinem Leben, in denen meine Tat­en zum Prob­lem beige­tra­gen haben, in denen ich außer der Rei­he gesprochen habe oder mich nicht für das Richtige aus­ge­sprochen habe, tun mir sehr leid”, heißt es in seinem Post unter anderem. Er habe, wie so viele andere, von einem Sys­tem prof­i­tiert, das Frauen­feindlichkeit und Ras­sis­mus dulde. „Ich möchte mich ins­beson­dere bei Brit­ney Spears und Janet Jack­son entschuldigen, weil ich mich um diese Frauen sorge und sie respek­tiere und ich weiß, dass ich ver­sagt habe.” Im Zuge seines Ver­hal­tens Brit­ney Spears gegenüber war auch die Diskus­sion um das soge­nan­nte „Nip­pel­gate” während Tim­ber­lakes Super-Bowl-Auftritt mit Janet Jack­son wieder aufgekom­men.

Wo kannst Du Framing Britney in Deutschland streamen?

Fram­ing Brit­ney läuft nur auf dem amerikanis­chen Stream­ing­di­enst Hulu, eine deutsche Ton­spur gibt es bis­lang nicht. Mit etwas Glück kön­nte Dis­ney Plus die Doku bald auf seinem neuen Chan­nel Star zeigen, der einige Hulu-For­mate bein­hal­ten soll. Ob Fram­ing Brit­ney im deutschen Fernse­hen laufen wird, oder ein ander­er Stream­ing­di­enst wie Net­flix die Rechte erwer­ben kön­nte, ste­ht im Moment noch in den Ster­nen.

GigaTV Film-Highlights

Neue Britney-Spears-Doku auf Netflix?

Die Geschichte kön­ntest Du bald allerd­ings noch in ein­er weit­eren Doku zu sehen bekom­men. Net­flix plant offen­bar einen eige­nen Brit­ney-Spears-Film mit True-Crime-Regis­seurin Erin Lee Carr. Diese arbeit­et ange­blich schon länger an dem Pro­jekt. Dass Net­flix und Hulu an dem gle­ichen Stoff arbeit­en, ist in der Ver­gan­gen­heit schon ein­mal vorgekom­men: Bei­de Stream­ing­di­en­ste haben 2019 kurz hin­tere­inan­der eine Doku über das „Fyre”-Festival veröf­fentlicht.

Wie sind Deine Gedanken zum Vor­mund­schaftsstre­it um Brit­ney Spears? Würdest Du Dir Fram­ing Brit­ney anse­hen? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren.

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