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One Punch Man: Sony plant Realverfilmung – ob das gut geht?

Es muss nicht immer Mar­vel oder DC sein: Sony arbeit­et an ein­er Realver­fil­mung des Super­helden-Ani­mes beziehungsweise -Man­gas „One Punch Man”. Für die Pro­duk­tion hat sich das Unternehmen bere­its einige erfahrene Branchen­vet­er­a­nen ins Boot geholt. Doch wird das Ergeb­nis am Ende auch überzeu­gen?

Scott Rosen­berg und Jeff Pinkn­er sollen das Drehbuch für den „One Punch Man”-Film schreiben, wie es auf Vari­ety heißt. Die bei­den arbeit­eten auch für „Ven­om” gemein­sam am Skript. Die Pro­duk­tion übern­immt Arad Pro­duc­tions, beste­hend aus dem Vater-Sohn-Ges­pann Avi und Ari Arad – das eben­falls an „Ven­om” beteiligt war. Ein Regis­seur ste­ht bis­lang eben­so wenig fest wie ein Cast.

Darum geht’s in der Geschichte

Bei „One Punch Man” ist der Name Pro­gramm: Der Pro­tag­o­nist Saita­ma besitzt die Fähigkeit, jed­we­den Wider­sach­er mit nur einem einzi­gen Schlag zu besiegen. Seine Superkraft bringt aber auch Nachteile mit sich. Zum einen führte das knall­harte Train­ing zu Haa­raus­fall, zum anderen fühlt sich der Held auf­grund sein­er Über­legen­heit unaus­ge­lastet. Auf der Suche nach wahren Her­aus­forderun­gen tritt Saita­ma mit seinem Cyborg-Fre­und Genos daher der Hero Asso­ci­a­tion bei, ein­er Super­helden­vere­ini­gung. Der Trail­er zum Ani­me-Kinofilm erk­lärt die Sto­ry anschaulich:

Video: Youtube / Moviepi­lot Trail­er

Der Ursprung von „One Punch Man”

Anders als etwa „Ven­om” ist „One Punch Man” bewusst als Super­helden-Satire angelegt. Ganz jugend­frei ist das Geschehen zudem nicht: Wo Saita­ma hin­schlägt, wächst kein Gras mehr, weshalb so manch­er Feind nach einem Hieb als Matschhaufen endet. Ob und in welchem Umfang Sony der­art explizite Gewalt­darstel­lun­gen auch in der Live-Action-Umset­zung zulässt, bleibt abzuwarten. Über die Hand­lung des Films ist bis­lang nichts bekan­nt.

Das Ausse­hen des Helden ist übri­gens eine Anspielung auf Anpan­man, eben­falls ein glatzköp­figer Super­held, dessen „An Punch” offen­bar zu „One Punch Man” inspiri­erte. Anpan­man ist allerd­ings auf ein deut­lich jün­geres Pub­likum zugeschnit­ten. Das ist schon am Namen erkennbar: Anpan ist ein süßes Weißbrot, das mit (eben­falls süßer) Paste aus roten Bohnen gefüllt ist. Saita­ma ist sozusagen das erwach­sene Gegen­stück, nur halt ohne Brot.

Falls Du Lust auf mehr bekom­men haben soll­test, dann kannst Du die 1. Staffel des Ani­mes „One Punch Man” auch mit Net­flix strea­men (lässt sich zu Giga TV hinzubuchen).

GigaTV Film-Highlights

Kann One Punch Man als Live-Action-Film funktionieren?

Wir sind den­noch skep­tisch, ob die Geschichte rund um One Punch Man als Live-Action-Film funk­tion­ieren kann. Realver­fil­mungen von Ani­me-Vor­la­gen wer­den den Orig­i­nalen sel­ten gerecht. Zu den besseren Werken gehören etwa „Bat­tle Angel Ali­ta” und „Ghost in the Shell”, wobei auch die nicht unum­strit­ten sind, wed­er bei Fans noch bei Kri­tik­ern. Saita­mas Aben­teuer sind aber deut­lich über­zo­gen­er: Der­ar­tige Over-the-Top-Action lässt sich unser­er Mei­n­ung nach nur schw­er glaub­haft in einem Real­film darstellen. Bleibt zu hof­fen, dass es kein Tota­laus­fall wie „Drag­onball Evo­lu­tion” oder „Die Leg­ende von Aang” (aka „The Last Air­ben­der”) wird. Sony scheint zwar fähige Leute engagiert zu haben, aber ein Garant für einen Kino-Hit ist das nicht.

Glaub­st Du, One Punch Man taugt auch als Realver­fil­mung? Welchen Schaus­piel­er würdest Du Dir für die Haup­trol­le wün­schen? Wir sind ges­pan­nt auf Deinen Kom­men­tar.

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