Emmy-Verleihung 2019: Das sind die Gewinner des Abends

Szenenbild aus der finalen Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones”.
Freud im Büro
Witcher Geralt und Yennefer

Emmy-Verleihung 2019: Das sind die Gewinner des Abends

Gestern Abend wur­den in Los Ange­les zum 71. Mal die Emmy-Awards ver­liehen. Zum let­zten Mal dabei: Die Fan­ta­sy-Serie „Game of Thrones“, die sich über mehrere Ausze­ich­nun­gen freuen kon­nte. Hier ein Überblick über die Gewin­ner der Emmy-Ver­lei­hung 2019.

„Game of Thrones“: 12 Emmys für die Hit-Serie

In der Königs­diszi­plin „Beste Dra­maserie“ gewann bei den Emmys 2019 wie erwartet „Game of Thrones“. Das Finale der HBO-Serie, das mit 32 Nominierun­gen ins Ren­nen ging, sah­nte ins­ge­samt 12 Emmys ab. Neben dem Preis für die beste Dra­maserie wurde Peter Din­klage für seine Rolle als Tyri­on Lan­nis­ter zum besten Neben­darsteller gekrönt. Dazu kamen zehn Trophäen, die „Game of Thrones“ bere­its eine Woche zuvor bei den Cre­ative Emmy Awards einge­heimst hat­te.

„Fleabag“: Der Gewinner des Abends

„Game of Thrones“ sah­nte zwar die pres­tigeträchtig­ste Ausze­ich­nung ab, Gewin­ner­in des Abends war aber Phoebe Waller-Bridge. Die britis­che Schaus­pielerin wurde nicht nur für ihre Haup­trol­le in der Com­e­dy-Serie „Fleabag“ aus­geze­ich­net: Sie gewann auch den Preis für das beste Drehbuch. Darüber hin­aus wurde „Fleabag“ zur besten Com­e­dy-Serie gekrönt. Du kannst „Fleabag“ hierzu­lande bei Ama­zon Prime Video strea­men.

Video: Youtube / Ama­zon Prime Video

„When They See Us“: Jharrel Jerome sahnt Emmy ab

„When They See Us“ erzählt von fünf Jugendlichen, die in den 80er-Jahren zu Unrecht ein­er Verge­wal­ti­gung beschuldigt und als „Cen­tral Park Five“ bekan­nt wer­den. Der Jus­tizskan­dal basiert auf wahren Ereignis­sen und wurde von Net­flix in Form der Minis­erie aufgear­beit­et. Die von Regis­seurin Ava DuVer­nay insze­nierte Pro­duk­tion legt struk­turellen Ras­sis­mus offen, der bis heute anhält.

Jhar­rel Jerome, der in „When They See Us“ einen der fünf beschuldigten Teenag­er spielt, wurde für seine Rolle nun mit einem Emmy aus­geze­ich­net. Er set­zte sich in der Kat­e­gorie „Bester Haupt­darsteller – Minis­erie oder Fernse­hfilm“ gegen Beni­cio del Toro, Maher­sha­la Ali, Jared Har­ris, Sam Rock­well und Hugh Grant durch.

Video: Youtube / Net­flix

„Pose“: Billy Porter schreibt Geschichte

Mit Bil­ly Porter gewann gestern Abend zum ersten Mal ein schwarz­er, offen homo­sex­ueller Mann den Emmy für den besten Haupt­darsteller: Der 50-Jährige wurde für seine Rolle in der FX-Serie „Pose“ aus­geze­ich­net, die hierzu­lande bei Net­flix ver­füg­bar ist. Die Serie gibt Ein­blick in die soge­nan­nte Ball­room-Cul­ture, ein­er LGBTQ-Sub­kul­tur der 80er-Jahre.

„Killing Eve“: Emmy für die Hauptdarstellerin Jodie Comer

Über­raschend set­zte sich Jodie Com­er in der Kat­e­gorie „Beste Haupt­darstel­lerin – Dra­maserie“ gegen ihre Kol­le­gin San­dra Oh durch. Bei­de Schaus­pielerin­nen waren für ihre Rolle in der Erfol­gsserie „Killing Eve“ nominiert. Zu den anderen Nominierten im Ren­nen gehörten Emi­ly Clarke („Game of Thrones“), Vio­la Davis („How to Get Away with Mur­der“), Lau­ra Lin­ney („Ozark“), Mandy Moore („This is Us“) und Robin Wright („House of Cards“).

„Black Mirror: Bandersnatch“: Der beste Fernsehfilm

Der Stream­ing­di­enst Net­flix, der auch via GigaTV zur Ver­fü­gung ste­ht, durfte sich übri­gens über ins­ge­samt vier Emmys freuen – darunter einen für den Fernse­hfilm „Black Mir­ror: Ban­der­snatch“. Das inter­ak­tive For­mat ermöglicht es seinen Zuschauern, zu bes­tim­men, was der Pro­tag­o­nist tut – und somit den Ver­lauf der Geschichte zu bee­in­flussen.

„Ozark“: Zwei Emmys für das Netflix-Drama

Auch die Net­flix-Serie „Ozark“ war siegre­ich: Julia Gar­ner gewann in der Kat­e­gorie „Beste Neben­darstel­lerin – Dra­maserie“. Jason Bate­man, der auch ein­er der Haupt­darsteller der Dra­maserie ist, wurde indes für seine Arbeit als Regis­seur aus­geze­ich­net.

Video: Youtube / Net­flix Deutsch­land, Öster­re­ich und Schweiz

„The Marvelous Mrs. Maisel“: Awards für die Nebendarsteller

Die Ama­zon-Com­e­dy „The Mar­velous Mrs. Maisel“ heim­ste zwei Emmys ein: Tony Shal­houb wurde als bester Neben­darsteller, Alex Borstein als beste Neben­darstel­lerin aus­geze­ich­net. Ama­zon strahlt für „The Mar­velous Mrs. Maisel“ übri­gens bald die dritte Staffel aus.

Die Emmy-Gewinner in den wichtigsten Kategorien im Überblick:

  • Beste Dra­maserie: „Game of Thrones“
  • Bester Haupt­darsteller – Dra­maserie: Bil­ly Porter in „Pose“
  • Beste Haupt­darstel­lerin – Dra­maserie: Jodie Com­er in „Killing Eve“
  • Bester Neben­darsteller – Dra­maserie: Peter Din­klage in „Game of Thrones“
  • Beste Neben­darstel­lerin – Dra­maserie: Julia Gar­ner in „Ozark“
  • Beste Com­e­dy-Serie: „Fleabag“
  • Bester Haupt­darsteller – Com­e­dy-Serie: Bill Had­er in „Bar­ry“
  • Beste Haupt­darstel­lerin – Com­e­dy-Serie: Phoebe Waller-Bridge in „Fleabag“
  • Bester Neben­darsteller – Com­e­dy-Serie: Tony Shal­houb in „The Mar­velous Mrs. Maisel“
  • Beste Neben­darstel­lerin – Com­e­dy-Serie: Alex Borstein in „The Mar­velous Mrs. Maisel“
  • Beste Minis­erie: „Cher­nobyl“
  • Bester Fernse­hfilm: „Black Mir­ror: Ban­der­snatch“
  • Bester Haupt­darsteller – Minis­erie oder Fernse­hfilm: Jhar­rel Jerome in „When They See Us“
  • Beste Haupt­darstel­lerin – Minis­erie oder Fernse­hfilm: Michelle Williams in „Fosse/Verdon“
  • Bester Neben­darsteller – Minis­erie oder Fernse­hfilm: Ben Whishaw in „A Very Eng­lish Scan­dal“
  • Beste Neben­darstel­lerin – Minis­erie oder Fernse­hfilm: Patri­cia Arquette in „The Act“
  • Weit­ere Gewin­ner wer­den auf der offiziellen Emmy-Web­site enthüllt.

Hat Deine Lieblingsserie einen Preis abge­sah­nt? Was hältst Du davon, dass „Game of Thrones“ trotz kon­tro­vers disku­tiertem Finale den Emmy als beste Dra­maserie gewon­nen hat? Hin­ter­lasse uns hierzu gerne einen Kom­men­tar.

Titel­bild: pic­ture alliance / AP Pho­to

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