Die besten Musicalfilme: Diese Streifen machen selbst Musik-Muffeln Spaß

Szene aus Mamma Mia!
© picture-alliance / Mary Evans Picture Library
Jeff Wilbusch als Moische in der Netflix-Serie "Unorthodox"
Shira Haas als Esty in Unorthodox von Netflix
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Die besten Musicalfilme: Diese Streifen machen selbst Musik-Muffeln Spaß

Musik und gute Laune: Das tut immer gut. Und ins­beson­dere Musi­cals sind bestens als Stim­mungs-Boost­er geeignet, denn Schw­er­mut und Tragö­di­en wer­den ein­fach wegge­sun­gen und es gibt zum Schluss ein Hap­py-End. Wir haben für Dich unsere Favoriten unter den besten Musi­cal­fil­men zusam­mengestellt.

GigaTV Film-Highlights

Mamma Mia! (2008)

„Mam­ma Mia!“ stammt aus der Fed­er von Ben­ny Ander­s­son und Björn Ulvaeus, den bei­den „B“ der leg­endären schwedis­chen Pop­gruppe ABBA. Das Musi­cal ist weltweit als Büh­nenin­sze­nierung erfol­gre­ich gewe­sen und wurde 2008 mit promi­nen­ter Beset­zung ver­filmt.

Die Mut­ter aller Musi­cal­filme über­rascht unter anderem mit ein­er sin­gen­den Meryl Streep: Die fröh­liche Geschichte um eine Hochzeit und den möglichen Vater der Braut, alles unter­malt mit bekan­nten Ever­greens von ABBA. Die Schaus­piel­er sin­gen und tanzen alle selb­st. Den guten Gesangsstim­men von Meryl Streep und Aman­da Seyfried (in den Rollen von Mut­ter Don­na und Tochter Sophie) ste­ht das eher über­schaubare Gesangstal­ent von Pierce Bros­nan gegenüber, der einen der möglichen Väter spielt. Trotz­dem ist das Musi­cal unter­halt­sam– und wird kaum jeman­den auf dem Sofa hal­ten. Du kannst den Gute-Laune-Film „Mam­ma Mia!“ unter anderem bei Net­flix strea­men (zu GigaTV hinzubuch­bar).

Video: Youtube / Movieclips Clas­sic Trail­ers

Les Misérables (2012)

„Les Mis­érables“ basiert auf einem Roman von Vic­tor Hugo. Der Lit­er­aturk­las­sik­er ist seit 1980 als Musi­cal ein weltweit­er Bühnen­er­folg. Die Ver­fil­mung aus dem Jahr 2012 wartet bildge­waltig mit großen Kostü­men und his­torischen Kulis­sen auf. Dazu kommt eine lange Liste an Stars, darunter Hugh Jack­man, Rus­sell Crowe, Anne Hath­away und Aman­da Seyfried. Sacha Baron Cohen zeigt sich in ein­er ern­sten Rolle ganz abseits von „Borat“. Und Anne Hath­away gewann für ihre Rolle der Fan­tine einen Oscar für die beste Neben­darstel­lerin.

Video: Youtube / LesMis­er­ables­Film

Into the Woods (2014)

Dieser Musi­cal­film gehört zweifel­los auf unsere Besten­liste: „Into the Woods“ ist ein Fan­ta­sy-Märchen-Musik-Gemisch, das es in sich hat. Hier wer­den Grimm’s Märchen ein­mal kräftig durcheinan­der gewirbelt. Dazu kommt eine tolle sin­gende Starbe­set­zung: Emi­ly Blunt, Meryl Streep, Anna Kendrick, Chris Pine und John­ny Depp sind mit dabei. Außer­dem Chris­tine Baran­s­ki, die schon in „Mam­ma Mia!“ eine gute Fig­ur abgegeben hat­te – und Talk­show-Host James Cor­den, der unter anderem durch „Car­pool Karaoke“ bekan­nt ist.

Video: Youtube / Movieclips Trail­ers

Anna und die Apokalypse (2018)

Ein Virus, der die Men­schen in Zom­bies ver­wan­delt? Das Musi­cal „Anna und die Apoka­lypse“ ver­spricht Ablenkung mit Augen­zwinkern und mitreißen­der Musik. Wer aktuell ger­ade einen virus­be­d­ingten Lagerkoller bekommt, kann sich hier bestens ablenken und mit­lachen und -sin­gen!

Video: Youtube / KinoCheck

Weitere sehens- und hörenswerte Musical-Filme

Unsere Liste ist keineswegs voll­ständig. Es gibt noch mehr tolle Musi­cals, die es auf die große Lein­wand geschafft haben. Auch die fol­gen­den Titel sind nicht nur sehenswert, son­dern klin­gen auch noch richtig gut:

  • „Chica­go“ (2001): Ein Bühnen­er­folg aus den Siebzigern, ver­filmt mit Renée Zell­weger, Cather­ine Zeta-Jones und Richard Gere. Aus­geze­ich­net mit sechs Oscars.
  • „Cabaret“ (1972): Ursprünglich als Büh­nen­stück geschrieben, hat die Ver­fil­mung mit Liza Min­nel­li in der Haup­trol­le das Musi­cal unsterblich gemacht. Der Film erhielt acht Oscars.
  • „West Side Sto­ry“ (1961): Eine mod­erne Adap­tion von „Romeo und Julia“ mit der Musik von Leonard Bern­stein – aus­geze­ich­net mit zehn Oscars.
  • „A Cho­rus Line“ (1985): Audi­tion in einem Broad­way-The­ater. Michael Dou­glas ist hier als strenger Regis­seur zu sehen.
  • „Fame“ (1980): Der Film um Stu­den­ten ein­er New York­er Musi­cal-Schule war zuerst da, 1988 kam die Hand­lung auch auf die Bühne (Pre­miere in Mia­mi).
  • „Grease“ (1978): Das gle­ich­namige Musi­cal hat­te 1971 Pre­miere. In den Haup­trollen der Kultver­fil­mung sind John Tra­vol­ta und Olivia New­ton-John zu sehen.
  • My Fair Lady (1964): Das Musi­cal basiert auf George Bernard Shaws Komödie „Pyg­malion“ (1913). In den Haup­trollen sind Audrey Hep­burn und Rex Har­ri­son zu sehen – er hat­te bere­its in der Büh­nen­ver­sion des Stücks (1956) neben Julie Andrews gespielt.
  • „The Rocky Hor­ror Pic­ture Show“ (1975): Das Musi­cal „The Rocky Hor­ror Show“ hat­te etwa ein Jahr vorher Pre­miere. Die krude Mis­chung aus Franken­steins Mon­ster und schrä­gen Außerirdis­chen in Strapsen war der erste große Filmer­folg von Susan Saran­don und ist heute ein absoluter Klas­sik­er. Im Pub­likum wer­den während des Films üblicher­weise Toastscheiben und Reis gewor­fen, sowie mit Wass­er herumge­spritzt: Am besten nicht zuhause nach­machen!

Welch­er Musi­cal­film ist Dein­er Mei­n­ung nach beson­ders unter­halt­sam? Teile es uns in einem Kom­men­tar mit!

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