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Bullet Train | Kritik: Eine aufregende Fahrt für Action-Liebhaber:innen und Fans von Brad Pitt

David Leitch schickt Hol­ly­wood-Star Brad Pitt in „Bul­let Train“ auf eine hals­brecherische Mis­sion im Schnel­lzug nach Kyoto. In der Action-Komödie set­zt der „Dead­pool 2“-Regisseur wie gewohnt auf knack­i­gen Humor und ras­ante Action. Ob Du auf den Zug auf­sprin­gen soll­test, erfährst Du in unser­er Filmkri­tik zu Bul­let Train.

Während die Deutsche Bahn öfters auf sich warten lässt, sind die Züge in Japan immer pünk­tlich und auch ver­dammt schnell. Der Hochgeschwindigkeit­szug Shinkansen, auch Bul­let Train genan­nt, rast mit bis zu 440 Kilo­me­tern pro Stunde zwis­chen Tokyo und Kyoto hin und her. In einem dieser Züge sitzt Auf­tragskiller Lady­bug (Brad Pitt). Er soll einen Aktenkof­fer find­en und ihn an der End­sta­tion übergeben. Klingt ein­fach, ent­pup­pt sich aber als harte Nuss. Denn nicht nur er ist auf der Suche nach dem Kof­fer, son­dern auch eine ganze Horde weit­er­er Assas­si­nen. Darunter das ungle­iche Brüder­paar Lemon (Bri­an Tyree Hen­ry) und Tan­ger­ine (Aaron Tay­lor-John­son), Prince (Joey King) sowie andere Killer:innen. Allerd­ings sind nicht alle bloß auf der Jagd nach dem Gepäck­stück. Manchen dürstet es nach Rache oder sie müssen schlicht einen mörderischen Auf­trag erledi­gen.

Bullet Train: Spannung auf Gleis 4

Schon bevor der Film startet, erahnst Du, was auf Dich zukom­men kön­nte. Denn was als Erstes auf­fällt ist das Logo von 87eleven, der Stunt-Fir­ma von Regis­seur David Leitch und Part­ner Chad Sta­hel­s­ki. Die Namen kön­ntest Du von Fil­men wie Dead­pool 2 oder „John Wick“ ken­nen. Somit ist schon vor der ersten Szene der Ton geset­zt: Knall­harte Action mit schön schrägem Humor und hof­fentlich grandios gefilmten Nahkampf­szenen. Und genau dazu kommt es im Zug nach Kyoto: Der eigentlich ein­fache Auf­trag für Pro­tag­o­nist Lady­bug, her­rlich ver­schroben gespielt von Brad Pitt, stellt sich als Baustein ein­er viel größeren und ver­flocht­eneren Geschichte her­aus.

Alle Anschlüsse werden erreicht

Die Hand­lung begin­nt nicht im Zug, son­dern in einem Kranken­haus. Dort liegt der Sohn von Kimu­ra (Andrew Koji), der von einem Hochhaus gestoßen wurde. Als Kimu­ra erfährt, dass der Übeltäter im Schnel­lzug sitzt, steigt er ein. Weit­ere lose Fäden, wie die von Lemon und Tan­ger­ine, zwei Killern, deren Auf­trag sowohl mit dem Kof­fer als auch mit ein­er anderen Sto­ry­line zusam­men­hän­gen, kom­men hinzu. Diese ganzen Fäden knüpfen Knoten und führen am Ende tat­säch­lich alle zueinan­der. In Rück­blenden á la „Kill Bill“ erfährst Du Einzel­heit­en zu ver­schiede­nen Auftragskiller:innen, die mal mehr, mal weniger Zeit auf der Lein­wand bekom­men. Nicht nur diese Sequen­zen tra­gen zur Geschwindigkeit und zum Vorankom­men des Zuges und Filmes bei, son­dern auch die ultra­k­nap­pen Stopps während der Fahrt. Die sehen so aus: Lady­bug ver­sucht, an Zwis­chen­sta­tio­nen mit dem Kof­fer auszusteigen, die knappbe­messene Hal­tezeit von ein­er Minute reicht aber nie, denn er wird immer aufge­hal­ten oder in den Zug zurück­gestoßen. Ein wirk­lich komis­ches Ele­ment. Sofern Du es etwas der­ber magst, ist der Humor in Bul­let Train genau das Richtige für Dich. Die Zitrusfrucht-Zwill­inge gehen nicht ger­ade zim­per­lich miteinan­der um und auch alle anderen Auftragsnehmer:innen haben immer einen dur­chaus marki­gen Spruch auf den Lip­pen.

Du hast den Action-Streifen bere­its gese­hen und fragst Dich, wie es nach dem spek­takulären Ende weit­erge­ht? Kannst Du Dich auf einen Teil 2 freuen? Erfahre es hier:

Bul­let Train 2: Wann und wie geht es mit dem Action-Kracher weit­er?

Grandios gefilmte Nahkampfszenen und unkonventionelle Waffen

Bul­let Train prof­i­tiert vor allem in den action­re­ichen Kampf­szenen von den Erfahrun­gen von 87eleven. Sobald unter­schiedliche Killer:innen aufeinan­dertr­e­f­fen, geht die Hand­lung direkt in eine Nahkampf­szene über. Als Waffe hält dann alles her, was sich in der Nähe der Kämpfend­en befind­et: Gepäck­stücke, Wasser­flaschen, Mülleimer. Teil­weise ziem­lich bru­tal – weshalb uns auch die Freiga­be ab 16 Jahren etwas wun­dert – ver­mö­beln sich Lady­bug und Co. mit ein­er Cool­ness und Wortwitz, wie Du sie in den John Wick- und Dead­pool-Fil­men find­est. In dem zweistündi­gen Action­spek­takel gibt es keine ruhige Minute und Regis­seur David Leitch schafft es, Dich durch wilde Action, kernige Sprüche und ver­schiedene Hand­lungsstränge, die schlussendlich zusam­men­führen, bei Laune zu hal­ten.

Ein brillanter Cast und zahlreiche Cameos

Alle Charak­tere in Bul­let Train sind völ­lig überze­ich­net, schrul­lig und gle­ichzeit­ig sym­pa­thisch. Brad Pitt als vom Glück (oder Pech, je nach­dem, wen man fragt) ver­fol­gter Auf­tragskiller, der sich mit Zen-Sprüchen ver­sucht zu beruhi­gen, Bri­an Tyree Hen­ry und Aaron Tay­lor-John­son als barsches und immer disku­tieren­des Zwill­ingspaar oder Joey King als unschuldig anmu­tende Profikil­lerin spie­len großar­tig.

Joey King spielt Profikil­lerin Prince. — Bild: © 2022 Sony Pic­tures Enter­tain­ment Inc. All Rights Reserved.

Neben den erwäh­n­ten Hauptcharak­teren kannst Du Dich bei dieser Buchver­fil­mung auf zahlre­iche Cameos freuen. So viel sei ver­rat­en: Die obere Riege Hol­ly­woods hat ein Zugtick­et erwor­ben und ger­ade die Neben­charak­tere machen den Film erst so richtig rund. Du wirst oft gar nicht wis­sen, wo Du zuerst hin­schauen sollst, auf­grund der vie­len Neben­sto­rys und Zusam­men­hänge.

Bullet Train in der Kritik: Unser Fazit

Bul­let Train fühlt sich die meiste Zeit an wie „Kill Bill“ mit noch mehr Geschwindigkeit und Adren­a­lin. Grandios gefilmte Kampf­szenen wech­seln sich ab mit markigem Humor. Allein schon für den Cast lohnt sich der Gang ins Kino. Die Action und die ver­wobene Sto­ry bilden dann noch das Upgrade von der zweit­en in die erste Klasse! Für diese Bah­n­fahrt lohnt sich ein (Kino-)Ticket!

Bul­let Train: Wann und wo kannst Du den Action­hit mit Brad Pitt strea­men?

Bullet Train - Infobox

Genre: Action­film
Bun­desstart: 4. August
Laufzeit: 127 Minuten
FSK: ab 16 Jahren freigegeben
Regie: David Leitch
Drehbuch: Kotaro Isa­ka, Zak Olkewicz

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