Smartphones Xperia 1 IV und iPhone 13 Pro Max von vorne und hinten nebeneinander vor rotem Hintergrund
Frau mit gelbem Pullover hält iPad Pro 2021 im herbstlichen Park

Smartphone Reloaded: So hält Dein Akku länger

Nach einem Jahr des inten­siv­en Auf- und Ent­ladens ist sie wieder da – die Angst vorm kur­zlebi­gen Akku. Doch jet­zt ist Schluss damit. Wir zeigen Dir, wie Du die Leben­szeit Deines Smart­phones richtig opti­mierst.

Ohne Ladegerät möcht­est Du eigentlich nicht mehr aus dem Haus gehen. Und wenn Du Dich mit Fre­un­den triff­st, fragst Du höflich, aber bes­timmt, nach ein­er Steck­dose für Dein Smart­phone. Dabei sind mod­erne Handy-Akkus pflegele­icht.

Merke: Er merkt sich nichts                                                        

„Akku-Killer Mem­o­ry-Effekt“ - so, oder so ähn­lich began­nen solche Ser­vice-Artikel früher. Grund: Die ersten Akkus (zum Beispiel Nick­el-Cad­mi­um) ‚merk­ten’ es sich, wenn sie regelmäßig unvoll­ständig geladen wur­den. Die Kristallisierung der Akku-Flüs­sigkeit sorgte beim Mem­o­ry-Effekt dann dafür, dass die Ladeka­paz­ität weit­er sank. Als Gegen­maß­nahme sollte der Akku voll­ständig auf- und ent­laden wer­den. Bei mod­er­nen Endgeräten mit Lithi­um-Ionen-Akku, rat­en wir drin­gend davon ab! Bei Li-Io-Akkus gibt es keinen, beziehungsweise nur einen irrrel­e­van­ten Mem­o­ry-Effekt.

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Von 0 auf 100? Bitte nicht!

Was Dein Akku nicht mag, ist eine voll­ständi­ge Ent­ladung. Bevor Dein Smart­phone sich vor Erschöp­fung selb­st abschal­tet, gönne ihm vorher die wohlver­di­ente Ruhe. Ein Ladek­a­bel wäre natür­lich noch bess­er. Die Experten von Bat­tery Uni­ver­si­ty haben 2012 fest­gestellt, dass die Wohlfüh­lzone eines Lithi­um-Ionen-Akkus im Bere­ich zwis­chen 40% und 70% Ladung liegt.

Smart genug: Über Nacht laden ist ok

Du hast ein schlecht­es Gewis­sen, wenn Du Dein Smart­phone über Nacht ans Ladegerät hängst? Musst Du nicht (mehr). Die aktuelle Geräte­gen­er­a­tion ist smart genug, um den Akku nicht zu über­laden, oder gar zu über­hitzen. Der Akku zieht also nur Strom, wenn wirk­lich Bedarf beste­ht. Um auf Num­mer Sich­er zu gehen, soll­test Du nur Teile und Akkus der Orig­i­nal-Her­steller ver­wen­den. Denn nach wie vor gilt, dass Lithi­um-Ionen-Akkus über­mäßige Hitzeen­twick­lung gar nicht mögen. Kälte allerd­ings auch nicht.

Cool bleiben, aber nicht zu cool

Hohe Tem­per­a­turen sind die Haup­tur­sache für die schwindende Ladeka­paz­ität Deines Akkus. In der Ark­tis würde Dein Smart­phone zwar auch nicht alt wer­den, aber lange Som­mertage hin­ter der Wind­schutzscheibe Deines Autos ist für das Smart­phone im All­ge­meinen und für Akkus im Speziellen der absolute Hor­ror. Bei ein­er Betrieb­stem­per­atur zwis­chen 20 und 40°C lebt Dein Akku am läng­sten. Bitte auch nicht aus Übereifer das gute Stück in den Kühlschrank pack­en. Denn auch Tem­per­aturschwankun­gen mag der Akku nicht.

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Laden am Computer? Eher nicht.

Du sitzt sowieso ger­ade am Com­put­er. Da bietet es sich doch an, das Smart­phone direkt über den USB-Port des Rech­n­ers zu laden. Lei­der nein. Das Aufladen über das Note­book und den PC führt in den meis­ten Fällen zu Strom­schwankun­gen. Diese sor­gen für eine unnötige Hitzeen­twick­lung und kön­nen dem Akku im schlimm­sten Falle mehr schaden als nutzen. Ein herkömm­lich­es Ladegerät sorgt dafür, dass die Span­nung beim Laden immer gle­ich bleibt.

Ladegerät All Inclusive

Es gibt sie, diese Tage. Tage, an denen Du Deinen Handyakku vor­bildlich behan­delt hast, Deine Auto­bat­terie aber nicht. Das Gefährt springt nicht an. Du kannst den Auto­mo­bil­club anrufen. Ide­al­er­weise hil­f­st Du Dir aber selb­st. Not­fal­l­ladegeräte wie das Cyn­tur Jumper Pack Mini sind klein, gut zu ver­stauen und hal­ten ihre Ladung für ca. ein Jahr. Der Clou an diesen mod­er­nen Ladegeräten ist, dass sie auch über einen USB-Anschluss ver­fü­gen, also im Not­fall Auto UND Handy wieder fit machen. Denn nichts ist schlim­mer, als auf der Auto­bahn liegen zu bleiben und das nicht mal bei Face­book posten zu kön­nen.

Wie küm­merst Du Dich um Deinen Akku? Hast Du noch Tipps? Wir freuen uns auf Deine Kom­mentare.

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