Google Pixel 6 und iPhone 13
© Eigenkreation/Apple/Google
Frau wischt mit Finger auf iPhone 12
Galaxy S21+ (Rückseite) und Galaxy Buds nebeneinander
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Pixel 6 vs. iPhone 13: Was sind die Unterschiede der Top-Smartphones?

Pix­el 6 vs. iPhone 13: Wir ver­gle­ichen die bei­den Smart­phones von Google und Apple. Was sind die Gemein­samkeit­en, was die Unter­schiede – wenn es um Kam­era, Chip, Dis­play und Co. geht?

Pixel 6 vs. iPhone 13: Design

Das Google Pix­el 6 ver­fügt über einen mat­ten Alu­mini­um­rah­men und eine mat­te Rück­seite. Beson­ders die Rück­seite des neuen Google-Smart­phones ist optisch sehr auf­fäl­lig: Die Kam­er­alin­sen steck­en in einem über die volle Bre­ite gehen­den Balken, der deut­lich aus dem Gehäuse her­vorste­ht. Das Pix­el 6 ist nach IP68 gegen Staub und Wass­er geschützt. Es wird in den Far­ben Stormy Black, Kin­da Coral und Sor­ta Seafoam ange­boten.

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Apple set­zt beim iPhone 13 dage­gen auf einen kanti­gen Alu­mini­um­rah­men. Die bei­den Kam­er­alin­sen auf der Rück­seite sind diag­o­nal ange­ord­net und eben­falls nicht überse­hbar. Das iPhone 13 ist wie das Pix­el 6 nach IP68 geschützt. Apple verkauft das Smart­phone in den Far­ben Pink, Blau, Schwarzblau, Weiß und (Prod­uct) Red.

Display

Mit der neuen Gen­er­a­tion ver­ab­schiedet sich Google von den kom­pak­teren Pix­el-Geräten früher­er Jahre. Das Pix­el 6 ist über­raschend groß: Das OLED-Dis­play misst stat­tliche 6,4 Zoll in der Diag­o­nale. Es erre­icht eine Auflö­sung von 2.400 x 1.080 Pix­eln und eine Pix­eldichte von 411 ppi. Zudem liegt die Bild­wieder­hol­rate bei max­i­mal 90 Hertz.

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Auch das iPhone ver­fügt über ein OLED-Dis­play, das mit 6,1 Zoll allerd­ings eine Num­mer klein­er ist als beim Pix­el 6. Der Bild­schirm löst mit 2.532 x 1.170 Pix­eln auf und kommt auf eine Pix­eldichte von 462 ppi. Die max­i­male Bild­wieder­hol­fre­quenz beim iPhone 13 liegt bei 60 Hertz.

Pixel 6 vs. iPhone 13: Kameras

Das Pix­el 6 ver­fügt über ins­ge­samt drei Kam­er­alin­sen: Die Fron­tkam­era löst mit 8 Megapix­eln auf. Auf der Rück­seite hat die Haup­tkam­era nominell 50 Megapix­el, dazu kommt eine Ultra­weitwinkellinse mit 12 Megapix­eln.

Nominell, weil: Per „Pix­el Bin­ning”, also der Bil­dung von Pix­el­blöck­en, macht das Google-Smart­phone daraus Fotos mit jew­eils 12,5 Megapix­eln. Der dig­i­tale Zoom erlaubt eine max­i­mal sieben­fache Ver­größerung. Videos filmt das Google Pix­el 6 max­i­mal in 4K und mit 60 Bildern pro Sekunde.

Das iPhone 13 hat wie das Pix­el 6 drei Kam­er­alin­sen – alle davon lösen mit 12 Megapix­eln auf: Fron­tkam­era, Haup­tkam­era und Ultra­weitwinkellinse. Per dig­i­talem Zoom ist eine max­i­mal fünf­fache Ver­größerung drin. Videos nimmt das iPhone 13 in 4K-Qual­ität auf, bei max­i­mal 60 Bildern pro Sekunde.

Chip, Speicher und Akku

Google macht es wie Apple: Das Pix­el 6 hat einen Chip aus dem eige­nen Hause an Bord. In dem Smart­phone steckt die von Google entwick­elte Ten­sor Pro­cess­ing Unit. Das Sys­tem-on-Chip soll Funk­tio­nen opti­mieren, die bere­its in älteren Pix­el-Mod­ellen schlum­mern und auf die Google großen Wert legt: kün­stliche Intel­li­genz und maschinelles Ler­nen.

So ver­spricht der Her­steller etwa einen Echtzeit-Über­set­zerser­vice, der ohne Inter­netverbindung funk­tion­iert. Dem Chip ste­hen dafür 8 Giga­byte Arbeitsspe­ich­er zur Seite.

Das Pix­el 6 besitzt 128 Giga­byte inter­nen Spe­ich­er, der Akku hat eine Kapaz­ität von 4.614 Mil­liamper­estun­den. 30 Minuten soll es dauern, bis die Bat­terie per Schnel­l­laden wieder hal­b­voll ist.

Apple ver­baut schon länger Chips aus eigen­er Entwick­lung. Im iPhone 13 steckt der Apple A15 Bion­ic – mit 4 Giga­byte Arbeitsspe­ich­er. Der Prozes­sor soll schneller sein als sein Vorgänger (A14 Bion­ic) und den Chips der Android-Konkur­renz Beine machen.

Anders als beim Pix­el 6 kannst Du beim iPhone 13 auch an mehr Spe­ich­er kom­men: Du kannst beim Kauf zwis­chen 128, 256 und 512 Giga­byte wählen.

Der Akku des iPhone 13 ver­fügt über eine Kapaz­ität von 3.227 Mil­liamper­estun­den. Wie beim Pix­el 6 soll er in 30 Minuten um bis zu 50 Prozent aufge­tankt sein.

Preis

Das Google Pix­el 6 gibt es ab 649 Euro. Verkauf­sstart ist am 28. Okto­ber. Das iPhone 13 ist bere­its seit Sep­tem­ber im Han­del und kostet in der kle­in­sten Spe­icher­vari­ante 899 Euro. Für 512 Giga­byte Spe­ich­er wer­den 1.249 Euro fäl­lig.

Pixel 6 vs. iPhone 13: Unser Fazit

Für Preis­be­wusste ist der Fall klar: Das Pix­el 6 kostet 250 Euro weniger als das iPhone 13 in der kle­in­sten Spe­icher­vari­ante. In fast allen anderen Diszi­plinen sind die Ver­hält­nisse dage­gen weniger ein­deutig.

Denn die Rech­nung enthält min­destens eine große Unbekan­nte: Was hat Googles neuer Ten­sor-Chip wirk­lich drauf? Dass Apples Top-Smart­phone zu den schnell­sten und leis­tungs­fähig­sten Handys zählt, ist bekan­nt. Die Frage ist, ob Google mit seinem selb­st entwick­el­ten Prozes­sor mithal­ten kann. Das kön­nen nur unab­hängige Tests klären, die derzeit noch nicht ver­füg­bar sind.

Ähn­lich­es gilt auch für die Akku­laufzeit: The­o­retisch kön­nte das Pix­el 6 die Nase vorn haben. Der Her­steller ver­spricht sog­ar bis zu 48 Stun­den Laufzeit im Energies­par­modus, Apple sagt max­i­mal 17 Stun­den Vide­owieder­gabe zu.

Die Kam­eras bei­der Smart­phones sollen qual­i­ta­tiv hochw­er­tige Bilder liefern. Aber ein Foto ist im besten Fall nicht ein­fach nur ein Schnapp­schuss – die Tech­nik, die in den Lin­sen steckt, macht den Unter­schied.

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Wenn Du mit Deinem Smart­phone vor allem Videos pro­duzierst, bist Du mit dem iPhone 13 möglicher­weise bess­er berat­en. Der neue Kinomodus ver­passt auch Fil­men einen unschar­fen Hin­ter­grund in dem Bere­ich, der nicht im Fokus ste­ht. Das sieht sehr kine­matografisch aus:

Das Pix­el 6 wiederum erlaubt per “magis­chem Radier­er”, schnell und ein­fach störende Ele­mente aus Fotos zu ent­fer­nen. Zudem sollen Langzeit­be­lich­tun­gen mit stim­mungsvollen Licht­ef­fek­ten möglich sein.

Mehr Infos zum iPhone 13 im Voda­fone-Shop

Zum Schluss ist da aber vor allem die Sys­tem­frage, die sich alle Nutzer:innen vor dem Kauf ihres neuen Smart­phones stellen soll­ten: Android 12 oder iOS 15? Denn je nach­dem, für welch­es Betrieb­ssys­tem Du Dich entschei­dest, kannst Du auf unter­schiedliche Funk­tio­nen zugreifen.

Welch­es Smart­phone kön­nte Dein näch­stes Mod­ell sein: das Pix­el 6 oder das iPhone 13? Hin­ter­lasse uns gerne einen Kom­men­tar!

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