Chromecast und TV-Gerät
Junge Frau mit iPhone in der Hand
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Mit Chromecast eine Benachrichtigungszentrale auf den TV bringen

Besitzt Du einen Chrome­cast, kannst Du Deinen Tag noch etwas bess­er pla­nen, indem Du Dein TV-Gerät in eine prak­tis­che Benachrich­ti­gungszen­trale ver­wan­delst: Ob Verkehrsin­for­ma­tio­nen, die Wet­ter­lage für die kom­menden Stun­den, Nachricht­en oder Deine per­sön­lichen Tage­sauf­gaben – hier find­et alles Wichtige Platz.

Ein voller Ter­minkalen­der wird zu einem Prob­lem, wenn Du keine Möglichkeit find­est, die Über­sicht zu wahren. Hier kann der Chrome­cast helfen, der in den ver­gan­genen Jahren zu einem der beliebtesten und preis­gün­stig­sten Verbindun­gen zwis­chen Smart­phone und Heimki­no avancierte. Er ist her­vor­ra­gend für ein­fach­es Audio- und Video-Stream­ing geeignet – dazu haben wir Dir an dieser Stelle ja bere­its häu­figer den einen oder anderen Tipp gegeben. Aber es gibt noch ein paar andere Dinge, für die der Stream­ing-Media-Adapter eben­falls bestens geeignet ist: zum Beispiel die Anzeige eines prall mit Infor­ma­tio­nen gefüll­ten und dem Inter­net ver­bun­de­nen Dash­boards auf Deinem Fernse­her. Am Mor­gen vor der Arbeit, der Vor­lesung oder einem mit vie­len Ter­mi­nen gespick­ten Urlaub­stag erfährst Du auf diese Weise schon alles Wichtige, während Du noch über Deinem Müs­li sitzt.

Freunde zu Gast und Streaming auf TV

Mit Chrome­cast und mobilem Endgerät richt­est Du Deine eigene Benachrich­ti­gungszen­trale ein.

Die Android-App Dashboard Cast

Das Ganze funk­tion­iert am besten, wenn Du dafür eine spezielle App ver­wen­d­est – in unserem Beispiel die Gratis-Anwen­dung Dash­board Cast aus dem Play Store. Sie per­son­al­isiert den Start­bild­schirm Deines Chrome­casts und ermöglicht Dir die Erstel­lung von Wid­gets. Nach­dem Du sie herun­terge­laden, instal­liert und geöffnet hast, wirst Du von fol­gen­der Mel­dung begrüßt: „Willkom­men bei Dash­board Cast. Um Inhalte hinzuzufü­gen, erstellen Sie ein Wid­get.“ Dafür hast Du zwei Optio­nen: Entwed­er Du tippst direkt darunter auf „Wid­get hinzufü­gen“ oder Du wählst unten rechts das blaue „+“-Sym­bol an. Die Anwen­dung bietet Dir bere­its einige prak­tis­che Stan­dard-Wid­gets, die Du eigentlich nur anwählen musst. Fol­gende Reit­er erscheinen nun in ein­er Lis­ten­darstel­lung:

  • Uhren Wid­get: zeigt (wenig über­raschend) die Zeit an.
  • Wet­ter Wid­get: nutzt lokale Wet­ter­dat­en und zeigt Dir eine Vorher­sage an.
  • RSS Wid­get: zeigt Bilder und Text aus RSS-Feeds.
  • Kalen­der Wid­get: zeigt Dir kom­mende Ter­mine aus Deinem Google Kalen­der an.
  • Aktien Wid­get: bietet eine Über­sicht über die für Dich rel­e­van­ten Kurse.
  • Audio Wid­get (beta): ermöglicht Musik­stream­ing aus ver­schiede­nen Quellen.
  • Karten Wid­get: kann Dir beispiel­sweise aktuelle Verkehrsmeldun­gen für Deinen Arbeitsweg anzeigen.
  • Noti­zen Wid­get: zeigt Deine Noti­zen an.

Zusät­zlich gibt es noch das „Spalte überspringen“-Widget, das es ermöglicht, Wid­gets in die jew­eils näch­ste Spalte zu trans­ferieren. In der App heißt es: „Alle Wid­gets, welche nach diesem Wid­get platziert wer­den, wer­den automa­tisch in die fol­gende Spalte ver­schoben.“ In dem Feld darüber hast Du die Möglichkeit, diese abzuschließende Spalte noch mit einem Namen zu verse­hen – das ist allerd­ings option­al. Drücke auf das Häkchen oben rechts, um den Vor­gang abzuschließen.

So gestaltest Du Dein persönliches Dashboard

Obwohl die App auf den ersten Blick den Ein­druck ver­mit­telt, sie sei in ihrem Funk­tion­sum­fang eher puris­tisch, hast Du über­raschend viele Indi­vid­u­al­isierungsmöglichkeit­en: Nehmen wir an, Du hast einige Wid­gets aus­gewählt, vielle­icht einen RSS-Feed mit der jew­eili­gen URL und eine Musik-Quelle einge­tra­gen, dann kannst Du das schlichte, weiße Design so belassen – oder über die Ein­stel­lun­gen der App ein etwas per­sön­licheres Dash­board gestal­ten.

Dafür tippst Du oben links auf das Menü-Icon mit den drei übere­inan­der­liegen­den Lin­ien. Hier ste­hen Dir zahlre­iche Optio­nen zur Auswahl: zum Beispiel „Wid­gets neu anord­nen“, „Wid­get Aussehen/Design“, „Lay­out“, „Hin­ter­grund­bild Ein­stel­lun­gen“ und „Alarme“. Wäh­le für den Anfang den Reit­er für das Hin­ter­grund­bild an. Dahin­ter find­est Du die möglichen Quellen, aus denen Du ein Hin­ter­grund­bild für Dein Dash­board auswählen kannst. Neben Dein­er Bilder­ga­lerie kön­nen Quellen dafür beispiel­sweise Google Fotos, Flickr oder Imgur sein.

Eines der cool­sten Fea­tures der App ist die Möglichkeit, den TV-Bild­schirm mit­tels eines kon­fig­uri­erten Alarms anzus­teuern: Gehe dafür auf „Alarme“ und tippe auf das blaue Icon, das wie ein Weck­er aussieht. Hier kannst Du nun eine Uhrzeit ein­stellen und den Chrome­cast anwählen. Deine Wid­gets warten dann zu der eingestell­ten Zeit, zum Beispiel pünk­tlich zum Früh­stück, auf dem TV-Bild­schirm auf Dich.

Zusammenfassung

  • Mit einem Chrome­cast und der App Dash­board Cast kannst Du eine indi­vidu­elle Benachrich­ti­gungszen­trale auf Deinem TV anzeigen lassen.
  • Die App bietet einige leicht ein­stell­bare Wid­gets, die Du nur noch auswählen und kon­fig­uri­eren musst.
  • Das bewusst schlicht gehal­tene Dash­board kannst Du bei Bedarf indi­vid­u­al­isieren – zum Beispiel mit einem Foto-Hin­ter­grund.
  • Beson­ders prak­tisch: Stelle Alarme ein, damit Deine Benachrich­ti­gungszen­trale zur gewün­scht­en Zeit für Dich angezeigt wird.

Bist Du auch der Mei­n­ung, dass so eine Benachrich­ti­gungszen­trale auf dem Fernse­hbild­schirm eine prak­tis­che Sache ist? Kön­nten die angezeigten Infos Deinen Tagesstart erle­ichtern? Schreibe uns Deine Antwort gerne in die Kom­mentare.

Titelbild: picture alliance / empics / Andrew Matthews

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