Paar im Auto beim Sonnenuntergang
Junge Frau mit iPhone in der Hand

iOS 11: So funktioniert der „Beim Fahren nicht stören”-Modus

Stört es Dich auch, wenn Du beim Aut­o­fahren und Navigieren auf Deinem iPhone ständig einge­hende Benachrich­ti­gun­gen siehst und diese nicht sofort beant­worten kannst? Mit iOS 11 hast Du eine prak­tis­che Möglichkeit, Deine Aut­o­fahrt sicher­er zu machen – wir zeigen Dir, wie der neue „Beim Fahren nicht stören”-Modus funk­tion­iert und wie er sich von ein­er nor­malen Stumm­schal­tung unter­schei­det.

Mit iOS 11 hat sich Apple einiges ein­fall­en lassen. Darunter auch eine prak­tis­che Idee, wie Du Deine Aut­o­fahrt sicher­er gestal­ten kannst. Mit dem „Beim Fahren nicht stören”-Modus sorgst Du dafür, dass Du unter­wegs von einge­hen­den Mes­sen­ger-Nachricht­en, Insta­gram-Posts und E-Mails ver­schont bleib­st – und Deine Fre­unde den­noch wis­sen, dass Du ihre Nachricht­en bald lesen wirst. Als Beifahrer kannst Du diesen Modus natür­lich bei automa­tis­ch­er Fahrterken­nung sofort wieder abschal­ten. Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Die automatische Fahrterkennung

Während Du mit dem nor­malen „Nicht stören”-Modus nor­maler­weise Deine Nachtruhe oder Deine Konzen­tra­tion im Büro sich­erst und feste Zeit­en fes­tlegst, erken­nt das iPhone ab iOS 11 nun typ­is­che Muster, die zu ein­er Aut­o­fahrt passen und aktiviert in diesem Falle – sofern Du es erlaub­st – automa­tisch den „Beim Fahren nicht Stören”-Modus. Dazu nutzt es unter anderem den Doppler-Effekt, der bei der Vor­beifahrt an WLAN-Hotspots entste­ht, selb­st wenn kein GPS-Sig­nal ver­füg­bar ist. Wie zuver­läs­sig die Fahrterken­nung erfol­gt, wird sich allerd­ings erst noch zeigen müssen. Als Beifahrer oder Mit­fahrer kannst Du diesen Modus natür­lich direkt wieder auss­chal­ten und bekommst weit­er­hin alle Benachrich­ti­gun­gen und SMS sofort zugestellt.

Eingehende Nachrichten werden für Dich beantwortet

Auf Wun­sch kannst Du eine Stan­dar­d­ant­wort fes­tle­gen, die Deinen Gesprächspart­nern sig­nal­isiert, dass Du ger­ade Auto fährst und ihre Nachricht­en später liest. So fühlt sich nie­mand ignori­ert und Du kannst Dir sich­er sein, trotz Dein­er vorüberge­hen­den Abwe­sen­heit den­noch alles mitzubekom­men. Wer ein beson­ders drin­gen­des Anliegen hat, schreibt ein­fach das Wort „Drin­gend” und unter­bricht so den aktivierten Fahrmodus auf Dein­er Seite mit einem entsprechen­den Hin­weis. Allerd­ings funk­tion­iert die automa­tis­che Abwe­sen­heits­be­nachrich­ti­gung derzeit nur zusam­men mit der Apple-Nachricht­en-App. Nutzer ander­er Dien­ste müssen auf Deine Antwort also warten, bis Du das Auto abgestellt hast.

Aktivierung auch über Bluetooth und von Hand möglich

Über „Ein­stel­lun­gen | Nicht stören | Beim Fahren nicht stören” kannst Du die Ein­stel­lun­gen des neuen Modus fes­tle­gen und entschei­den, ob und wann sich dieser automa­tisch aktivieren soll – und bei welchen Kon­tak­ten. Eine weit­ere prak­tis­che Möglichkeit der Aktivierung ist die Erken­nung ein­er Blue­tooth-Verbindung mit dem Autora­dio. Hier­bei wer­den zwar einge­hende Nachricht­en block­iert, Anrufe aber erlaubt, da diese über die einge­baute Freis­prechein­rich­tung ent­ge­gengenom­men wer­den kön­nen.

Inter­essierst Du Dich für iOS 11 und willst mehr zu Apples neuem Betrieb­ssys­tem erfahren? Dann soll­test Du einen Blick in unsere weit­eren Rat­ge­ber zum The­ma wer­fen. So ver­rat­en wir Dir zum Beispiel, wie du den ver­steck­ten Dark-Mode aktivierst, was es mit den neuen iMes­sage-Effek­ten auf sich hat und wie du ganz ein­fach Pass­wörter mit Deinen Fre­un­den teilen kannst.

Wie find­est Du die automa­tis­che Fahrterken­nung? Macht sie den Straßen­verkehr wirk­lich sicher­er? Teile uns Deine Mei­n­ung in den Kom­mentaren mit.

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