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Vodafone Mitarbeiter spenden für HIV-infizierte Kinder in Lesotho

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Jeder vierte Mensch hat hier HIV und wird ohne entsprechende Behandlung nach Ausbruch des Virus nicht besonders lange zu leben haben: Das kleine Königreich Lesotho im Süden Afrikas hat die dritthöchste HIV-Prävalenz weltweit und zählt sogar 41.000 infizierte Kinder. Das Geld für eine Behandlung des Virus hat hier kaum jemand. Bei mehr als 90 Prozent nimmt die Krankheit unbehandelt ihren freien Lauf. Grund dafür ist das mangelnde Gesundheitspersonal, ein schwaches Gesundheitssystem und unzureichende Einrichtungen. Auch der Transport  von den ländlichen Wohngebieten in die nächste Klinik ist kostenaufwändig und für die meisten nicht machbar.

Plakat zur Lesotho-Aktion der Vodafone Group FoundationAllein um den 41.000 infizierten Kindern Lesothos eine Behandlung zu ermöglichen, werden umgerechnet knapp 8 Millionen Dollar benötigt. Um dies möglich zu machen, hilft die Stiftung der Vodafone-Group: Ärzte sollen geschult und mit mobiler Technologie ausgestattet werden. Außerdem sollen Tickets für den Transfer der Kinder in die nächsten Kliniken organisiert werden. Rund 4,6 Millionen Dollar bekam die Stiftung der Vodafone Group bereits zugesichert. Jetzt soll durch Vodafone-Mitarbeiter eine weitere Millionen Dollar für die infizierten Kinder gesammelt werden. Für jeden Dollar, der durch einen Vodafone-Mitarbeiter gespendet wird, legt die Stiftung der Vodafone-Group einen weiteren Dollar drauf. Auch bei uns am Düsseldorfer Campus findet die Aktion Anklang, denn am heutigen Valentinstag können die Mitarbeiter in der Kantine Armbänder und Valentins-Tütchen mit Schoko-Herzen kaufen. Der Erlös geht mit in die Spendensumme.

Übermittelt wird das Geld durch M-Pesa, denn in vielen Entwicklungsländern ist Mobilfunk das einzige Infrastrukturnetz, das einer breiten Masse zur Verfügung steht – so auch in Lesotho. Mit M-Pesa kann nämlich per Kurznachricht gezahlt werden: Per SMS lassen sich frei wählbare Beträge an andere Nutzer des mobilen Geldsystems weiterleiten. Diese können den Betrag wiederum für eigene Transaktionen nutzen oder sich Bargeld bei einem der Händler auszahlen lassen. Gegründet wurde M-Pesa 2007 von dem zur Vodafone-Gruppe gehörenden Mobilfunkbetreiber Safaricom.

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Titelfoto: Flickr (Di.Malealea)

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